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Haaranalyse am Tag der MPU?

Martso

Neuer Benutzer
FB Alkohol

Zur Person
Geschlecht: männlich
Größe: 174
Gewicht: 73
Alter: 55

Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit: 16.2.25
BAK: 1,67
Trinkbeginn: 18 UHR
Trinkende: 24 UHR
Uhrzeit der Blutabnahme: ca. 1:30 UHR

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert:
Strafbefehl schon bekommen: Ja
Dauer der Sperrfrist: 2.1.26

Führerschein
Hab ich noch:
Hab ich abgegeben: ja
Hab ich neu beantragt: ja
Habe noch keinen gemacht:

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: ja
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: nein
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt):

Bundesland: Ba-Wü


Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel:
Ich lebe abstinent seit: 16.2.25

Abstinenznachweis
Haaranalyse ja/nein: ja
Urinscreening ja/nein:
PEth-Analytik ja/nein:
Keinen Plan?:

Leberwerte ja/nein seit wann, wieviele: nein

Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?:
Selbsthilfegruppe (SHG):
Psychologe/Verkehrspsychologe: MPU Beratung
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer:
Ambulante/stationäre Therapie:
Keine Ahnung:

MPU
Datum: noch kein Darum
Welche Stelle (MPI):
Schon bezahlt?: nein
Schon eine MPU gehabt? nein
Wer hat das Gutachten gesehen?:
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?:

Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten: nein

Hallo erst mal,

Wollte im Februar letzten Jahres nach einer Feier das Auto meiner Frau umparken, sie hatte auch getrunken, und ich wurde dabei erwischt. 1,67 ‰ wurden im Blut gemessen. Führerschein natürlich weg. Bin dann zu einer MPU Vorbereitungsstelle, da wurde mir gesagt dass ich einen Abstinenznachweis benötigen werde, mindestens 12 Monate, vielleicht sogar 15 Monate, aber 12 werden zu hoher Wahrscheinlichkeit reichen. Meinen erste Haarprobe gab ich Mitte Juni 25 ab, dann Mitte September 25, dann Mitte Dezember 25, dann am 18. März 26 meinen bisher letzten. Sind also die geforderten 12 Monate. Hatte Anfang Dezember auf Rat meiner MPU-Vorbereitungs-Frau meinen Führerschein neu beantragt, war wohl etwas spät. Habe erst letzte Woche Samstag von der Führerscheinstelle einen Brief bekommen, es wird eine MPU benötigt, solle angeben wo ich die machen möchte. Habe den Antwortbogen direkt dort in den Briefkasten geworfen um nicht weiter Zeit zu verlieren. Nun warte ich auf den Termin meiner MPU.
Meine letzte Haaranalyse ist also fast schon wieder 3 Monate her. Ich werde also am 17.6. nochmals eine machen, dann habe ich für 15 Monate Abstinenznachweise.
Jetzt kommt die Stelle, warum ich mich hier angemeldet habe. Ich habe mit einigen Kumpels schon vor fast einem Jahr 4 Tage Kurzurlaub gebucht, es geht am 18.6. für 4 Tage nach Mallorca, während der Fußball WM, geplant war da auf einer Finca Party zu machen. Natürlich würde ich da auch gerne das ein oder andere Bier trinken, jetzt ist die Frage ob das nicht ein zu hohes Risiko ist. Am Tag der MPU muss man wie mir bekannt ist nur einen Urin-Test abgeben, wäre ja dann kein Problem. Ich hätte dann 15 Monate Abstinenznachweise und eben den Urin-Test. Kann es auch sein dass man am Tag der MPU anstatt einen Urin-Test auch eine Haarprobe abgeben muss?
Angenommen ich bekomme jetzt einen MPU-Termin erst im August, dann sind zu der letzten Haaranalyse wieder 2 Monate um, oder ich falle im ersten Test durch, keine Ahnung wann ich dann den nächsten machen könnte, dann sind vielleicht auch wieder 2 oder 3 Monate zur letzten Analyse um. Muss ich dann nochmals eine Haaranalyse machen, oder reichen die 15 Monate die ich dann haben werde, also von März 25 bis Juni 26? Ich will kein Risiko eingehen, bin auch nicht der Typ der den Alkohol braucht, war für mich kein Problem ohne Alkohol zu leben, aber mit Kumpels auf Malle, während einer WM, da würde ich schon gerne das ein oder andere Bier mittrinken.
Was meint ihr dazu?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo und willkommen im Forum

Bei der MPU kann durchaus eine Haarprobe gefordert werden.

In deinen Abstinenznachweisen steht wahrscheinlich so etwas wie: Die Abstinenz kann Martso geglaubt werden, soweit keine Gründe dagegen sprechen. Wenn du mit Haarproben deine Abstinenz belegst würde der Gutachter wohl stutzig werden, wenn du unerwartet mit Glatze auftauchst.

Wobei du Abstinenz trotz Vorbereitung offensichtlich überhaupt noch nicht verstanden hast. Abstinenz heißt für den Rest des Lebens 24 Stunden am Tag keinen Alkohol mehr zu sich zu nehmen, egal in welcher Form.
 
Ohne Profi zu sein - aber was soll man von so einer Beratung halten?
AN verlangen (wir kennen ja deine Konsumhistorie nicht) - geht nicht auch kT usw-.?

Viel entscheidender: Du willst AN nachweisen, überlegst aber wie du - sagen wir - tricksen kannst?
Was willst du denn, was ist dir wichtig? Für dich, dein Leben, und zuletzt dein FS?
 
Ich dachte dass ich sowieso einen Abstinenznachweis brauche, ob kontrolliertes Trinken oder nicht. Meine Beraterin ist der Meinung dass ich bessere Chancen habe die MPU zu bestehen wenn ich sage dass ich nichts mehr trinke. Aber das schliesst ja nicht aus dass ich doch wieder mal was trinke. In den letzten Jahren hab ich nur gelegentlich getrunken, zu besonderen Anlässen, vielleicht 4 mal im Jahr. Zuhause trink ich gar nicht, wenn ich da einen Kasten Bier zu einem Geburtstag kaufe, weil Vater oder Schwiegervater oder Brüder vielleicht mal ein Bier trinken möchten, geht das restliche Bier kaputt weil es keiner trinkt.
Ich will einfach nur die MPU bestehen und wollte deshalb nachfragen ob ich auf Malle das ein oder andere Bier trinken könnte ohne das Risiko einzugehen dass ich doch noch eine weitere Haaranalyse abgeben muss und ich deshalb die MPU nicht bestehe.
 
Für`s Cheaten sind wir hier nicht zu haben.
Wir helfen hier niemandem, seine MPU zu bestehen, der offensichtlich nicht ansatzweise verstanden hat, worum es geht.
Du magst vielleicht falsch beraten worden sein und weißt es deshalb nicht besser, keine Ahnung.

Solltest du ernsthaft daran interessiert sein, deine Problematik aufzuarbeiten und daher auch eine tragfähige Entscheidung treffen zu können, was deinen zukünftigen Umgang mit Alkohol anbelangt ( der dann auch erprobt und nachgewiesen wird ), stehen wir dir sehr gerne zur Seite.
 
Ich habe kein Problem mit Alkohol. Sonst könnte ich nicht problemlos 15 Monate ohne ihn sein. Ab und zu mache ich gerne Party, nicht mehr und nicht weniger.
Wir waren feiern, ca. 15 Kumpels mit Frau/Freundin. Ich ließ mich hinfahren, meine Frau war auf einer anderen Veranstaltung, kam später dazu. Als wir die Veranstaltung verließen wollten wir noch in die Altstadt laufen, noch eine Kneipe besuchen. Dann sah ich dass meine Frau ihr Auto direkt an der Straße vor der Veranstaltung parkte, im Parkverbot. Wollte das Auto 50 Meter auf einen Parkplatz stellen, fuhr dabei gegen die Deichsel eines Anhängers, nichts wurde beschädigt, aber 2 Leute hatten das gesehen und die Polizei gerufen. Es war also nicht geplant dass ich noch fahre, sonst hätte ich mich nicht hinfahren lassen sondern wäre selbst gefahren. Habe absolut kein Problem mit Alkohol, von daher brauche ich diesbezüglich auch keine Hilfe. Ich trinke nur ab und zu gerne ein paar Bierchen, und das nicht oft. Jetzt auf Malle hätte ich halt Lust drauf gehabt, aber wenn das Risiko zu groß ist, dann halt nicht. Der Führerschein ist mir wichtiger.
 
Meine Beraterin ist der Meinung dass ich bessere Chancen habe die MPU zu bestehen wenn ich sage dass ich nichts mehr trinke.
Aber dann gehst du ja mit einer "Lügengeschichte" zur MPU.
think.gif

Halte ich für äußerst riskant...

Aber um deine Frage noch einmal zu beantworten: es ist durchaus möglich, dass bei der MPU noch eine Haaranalyse gefordert wird, und es ist durchaus möglich, dass dabei erkannt wird, dass du eben nicht abstinent lebst.

Ich frage mich tatsächlich auch, was das für eine Vorbereitung war die du da durchlaufen hast, und ob es da nicht weitere gravierende Mängel gibt, die dir ein pos. Gutachten verhauen könnten.

Willst du dich mal mit dem Fragebogen für eine Alkohol-MPU auseinandersetzen? Dann könnten wir dir eine bessere Einschätzug geben.

Allein das hier
Ich trinke nur ab und zu gerne ein paar Bierchen
zeigt uns, dass die Gefahr für Dich sehr groß scheint, diese MPU nicht zu bestehen...
 
Wenn ich deinem Konsum glauben kann, verstehe ich die 15 Monate Abstinenz nicht, nicht mal 12.
Natürlich weiß deine Beraterin mehr als wir, aber nach diesen Rahmendaten hätte eine A3 komplett ohne Nachweise möglicherweise auch reichen können...
Ich würde nicht mit einer Lüge reinmarschieren; wenn du vorhast später Alkohol zu trinken, passt deine Vorbereitung nicht. Wer hat dich da beraten?
 
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