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MPU-ALKOHOL-DROGEN-FAHRERFLUCHT 1,90%

Paradox94

Neuer Benutzer
Hallo zusammen,

ich bin jetzt seit einigen Wochen in verschiedenen Foren unterwegs, habe mir unterschiedlichste Gutachten und Abläufe angeschaut und etliche Beiträge verfolgt, um mir ein genaues Bild davon zu machen, wie eine MPU eigentlich abläuft.


Aktuell stehe ich ganz am Anfang meiner MPU-Vorbereitung. Vor ca. 15 Tagen habe ich mit dem 12-monatigen Abstinenzprogramm auf Alkohol und Drogen über ein akkreditiertes Labor begonnen. Parallel dazu habe ich mir bereits eine Verkehrspsychologin aus der vom Straßenverkehrsamt empfohlenen Liste gesucht, bei der in den nächsten 12 Monaten ca. 10 bis 12 Sitzungen geplant sind.


Hier sind die detaillierten Fakten zu meinem Fall aus den amtlichen Unterlagen:

- Tatvorfall & Blutwerte (09.12.2018): Verkehrsunfall beim Rangieren mit Sachschaden und anschließender Unfallflucht in der Probezeit Die Blutentnahme ergab eine BAK von 1,90 ‰ sowie den Nachweis von Betäubungsmitteln

- Toxikologischer Befund: Positiv auf Kokain (10 µg/L Cocain, 192 µg/L Benzoylecgonin). Alle anderen Substanzen (Cannabis, Amphetamine etc.) waren negativ

- Ärztliches Protokoll: Deutlich bemerkbarer Alkohol- und Drogeneinfluss, erweiterte Pupillen, Drehfeinspuriger Nystagmus, unsichere Koordinationsprüfungen, aber klares Bewusstsein und volle Orientierung.

- Rechtliche Folgen: Urteil wegen fahrlässiger Straßenverkehrsgefährdung, Unfallflucht und vorsätzlicher Trunkenheit im Verkehr (50 Tagessätze, 8 Monate Sperrfrist, rechtskräftig seit 10.04.2019). Aktueller Punktestand im FAER: 6

- Anforderungen der Behörde (Kreis Heinsberg): Dreifache Fragestellung (Alkohol, BTM und Verkehrsstraftaten/Unfallflucht), besonderes Aufbauseminar (wegen Tat in der Probezeit) sowie erneute theoretische und praktische Fahrprüfung

Zu meiner Konsumhistorie und Aufarbeitung:

- Trinkverhalten vor der Tat: Zum Tatzeitpunkt konsumierte ich mindestens 3-mal pro Woche jeweils ca. 5 bis 6 Bier (0,5 l). Mindestens einmal im Monat trank ich am Wochenende erst 2 bis 3 Bier und anschließend 3 bis 4 Standard-Gläser Whiskey-Cola.

- Drogenkonsum: Während meiner ca. 7-jährigen Alkohol-Laufbahn habe ich insgesamt maximal 4-mal Kokain konsumiert (jeweils unter 2 kleinen Nasen). Es lag keine ausgeprägte Sucht vor; das Kokain diente gezielt dazu, die negativen Nebenwirkungen des Alkohols zu überbrücken. Der letzte Drogenkonsum liegt mittlerweile über 5 Jahre zurück, sodass eine Abhängigkeit in diesem Bereich ausgeschlossen ist.

- Entwicklung nach dem Vorfall: Nach der Trunkenheitsfahrt habe ich meinen Konsum schrittweise und rapide reduziert, verbunden mit mehreren Trinkpausen. Vor dem Start meiner Abstinenz lag ich über etwa 3 Jahre stabil bei nur noch ca. 3-mal im Monat 3 bis 4 Bier (0,5 l) – mehr war es nicht mehr, was für mich ein erster wichtiger Schritt war. Entzugserscheinungen hatte ich zu keinem Zeitpunkt.

- Heutige Entscheidung: Ich habe mich nun endgültig für ein dauerhaftes, lebenslanges abstinentes Leben entschieden.


Wie schätzt ihr meine fallspezifische Einstufung (Beurteilungskriterien) bezüglich Alkohol und Drogen ein? Welche Hürden seht ihr bei der dreifachen Fragestellung am ehesten?


Danke euch vorab für eure Rückmeldungen! Weitere Infos kann ich gerne nachreichen.
 
Hier einmal die wichtigsten Dokumente mit KI überarbeitet wegen Datenschutz etc.
 

Anhänge

Welche Hürden seht ihr bei der dreifachen Fragestellung am ehesten?
die H-null: wird der Gutachter Dir vertrauen können?

Bei Deinem Auftreten hier (Klarheit, gewissenhafte Dokumentation) erwarte ich hohe Intelligenz und Gewissenhaftigkeit. Es wird nicht einfach, aber ich glaube, Du bekommst das hin. Wenn Du es schaffst, Dich auch unangenehmen Wahrheiten zu öffnen, wirst Du vermutlich mehr gewinnen als nur den FS.
 
Schön, dass du hier gelandet bist !

Vorab:
KI-überarbeitete/-erstellte etc. schaue ich mir aus Prinzip und voller Überzeugung nicht an.
Ich halte es also, wenn du es wichtig findest, dass wir uns das anschauen, für gegeben, sie selbstständig sorgfältig anonymisiert hier einzustellen.

Fülle doch den https://www.mpu-vorbereitung-online.com/forum/threads/profilfragebögen.263/ aus.

Vor ca. 15 Tagen habe ich mit dem 12-monatigen Abstinenzprogramm auf Alkohol und Drogen über ein akkreditiertes Labor begonnen.
Bei Mischkonsum mit einer harten Droge rate ich dir zu 15 Monaten.
12 Monate nur bei Glaubhaftmachung langjähriger Abstinenz und lupenreiner psychologischer Aufarbeitung, wobei die eh Grundvoraussetzung ist.

- Trinkverhalten vor der Tat: Zum Tatzeitpunkt konsumierte ich mindestens 3-mal pro Woche jeweils ca. 5 bis 6 Bier (0,5 l). Mindestens einmal im Monat trank ich am Wochenende erst 2 bis 3 Bier und anschließend 3 bis 4 Standard-Gläser Whiskey-Cola.
Mmh, is`klar.

- Drogenkonsum: Während meiner ca. 7-jährigen Alkohol-Laufbahn habe ich insgesamt maximal 4-mal Kokain konsumiert (jeweils unter 2 kleinen Nasen)
Mmh, is`klar.

. Es lag keine ausgeprägte Sucht vor; das Kokain diente gezielt dazu, die negativen Nebenwirkungen des Alkohols zu überbrücken. Der letzte Drogenkonsum liegt mittlerweile über 5 Jahre zurück, sodass eine Abhängigkeit in diesem Bereich ausgeschlossen ist.
Aha, und das weißt du genau woher ?

- Entwicklung nach dem Vorfall: Nach der Trunkenheitsfahrt habe ich meinen Konsum schrittweise und rapide reduziert, verbunden mit mehreren Trinkpausen.
Ist das ein Euphemismus für gescheiterte Versuche ?

Vor dem Start meiner Abstinenz lag ich über etwa 3 Jahre stabil bei nur noch ca. 3-mal im Monat 3 bis 4 Bier (0,5 l) – mehr war es nicht mehr,
Das ist ja dann nur a bitti weniger als vorher….sagt uns also genau was ?

Entzugserscheinungen hatte ich zu keinem Zeitpunkt.
Gibt es ja auch nicht.

- Heutige Entscheidung: Ich habe mich nun endgültig für ein dauerhaftes, lebenslanges abstinentes Leben entschieden.
Was genau bedeutet „Abstinenz“ ?
Dauerhaft, lebenslang ?

Wie schätzt ihr meine fallspezifische Einstufung (Beurteilungskriterien) bezüglich Alkohol und Drogen ein?
Die BUK sind jetzt erst einmal völlig irrelevant, also nicht irre relevant.
Fakt ist:
Du hast ein massives Problem mit psychotropen Substanzen.
Erschwerend kommt hinzu, dass ich mal auf Adoleszenzphase tippe.
Dieses geht einher mit adäquater Problemtiefe.
Bei dir ist also in jungen Jahren polycausal schon viel mächtig schiefgelaufen, um es jetzt mal meinerseits euphemistisch auszudrücken.

Das gilt es von der Wurzel her aufzuarbeiten.
Mit 10-12 Sitzungen bei einer VP kannst du das nicht nachhaltig aufarbeiten.
Suchtberatung, Neurologe ( EEG, ct zum Ausschluss cerebraler Schädigung / Beeinträchtigung ) wären so die ersten Schritte.

Welche Hürden seht ihr bei der dreifachen Fragestellung am ehesten?
Es wird ein richtiges Brett, aber bei entsprechender Ehrlichkeit und Motivation zu schaffen.

Bei Ehrlichkeit fangen wir mal an, gell ?
 
hihi
Zustimmung im Detail (und ganz besonders @letzten Satz!)
Das mit der KI hatte ich so verstanden, dass er sie zum Anonymisieren benutzt hat und hoffentlich* nochmal gut hingeschaut hat, ob das, was sie da dann ausgibt, auch inhaltlich dem entspricht, was er eingeben hat. Also eher zur Formvollendung. Sowas kann KI, bei allem anderen muss man extrem vorsichtig sein.



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* jaaa... ich weiss: die Hoffnung stirbt zuletzt *g
 
Bei Deinem Auftreten hier (Klarheit, gewissenhafte Dokumentation) erwarte ich hohe Intelligenz und Gewissenhaftigkeit.
Jupp, absolut !

Adäquat hierzu habe ich aber noch mehr als sonst Zeit aufgewendet, deinen Post hinsichtlich Syntax und Semantik unter meine Lupe zu nehmen.
Das Ergebnis zeigt mir, dass du mit Intelligenz, Bildung, Auftreten etc. dein sehr verstörtes ( traumatisiertes ? ) Ich überpinselst.
Maske gnadenlos runterreißen, mal gucken, wer zum Vorschein kommt.

Das solltest du dir Wert sein.
 
Trinkverhalten vor der Tat: Zum Tatzeitpunkt konsumierte ich mindestens 3-mal pro Woche jeweils ca. 5 bis 6 Bier (0,5 l). Mindestens einmal im Monat trank ich am Wochenende erst 2 bis 3 Bier und anschließend 3 bis 4 Standard-Gläser Whiskey-Cola.
Und dann hast du schrittweise und massiv reduziert aber sorry das sind keine Mengen bei denen man schrittweise massiv reduzieren muss. Da wäre ich gleich bei gar nichts konsumieren - meine ganz persönliche Meinung.

Warum hast du bei den negativen Konsequenzen nicht gleich den Konsum eingestellt, wenn du doch kein Abhängigkeits Problem hattest.
Und wie soll sich der Gutachter und wir uns schrittweise reduzieren vorstellen ?
Am schnellsten fällt man durch, wenn man Trinkmengen beschönigt und Konsum verharmlost
Was mich noch interessieren würde: warum kümmerst du dich jetzt jetzt um das Thema MPU ?
Wenn du dir den Fragebogen mal anschaust dann weißt du warum Joost und Karl-Heinz so „Hart“ sind. Der Fragebogen der MPU kommt, und der möchte nicht nur mit ehrlichen Buchstaben sondern mit echtem Leben gefüllt werden.
 
Hallo erstmal.

Dir ist klar das ich Grade mit der MPU angefangen habe!?

Damit sollte ja eigentlich schon klar sein das ich die Abläufe bzw die richtige innere Änderung noch gar nicht stattgefunden hat.

Zu dem mein Text sicherlich nicht verschönert wirken soll oder verhamlosend... nur habe ich noch nicht das richtige wissen es umzusetzen so das es auch richtig klingt.

Und das Abhängigkeitsproblem Bezieht sich auf Kokain und nicht auf den Alkohol so wie es auch oben steht.
 
@Karl-Heinz

Tatsächlich ist der gesamte Text mit KI erstellt unteranderem weil ich nicht möchte das jemand meine Schreibweise lesen muss.

Ich habe eine lernschwäche in Mathematik und bei der Punkt Komma Strich Setzung war und werde ich so schnell nicht so gut sein das ihr alles absolut flüssig lesen können werdet weil ich sie kaum nutze.
 
Also nur um das ganze mal klarzustellen ich hab bis vor kurzem Alkohol getrunken das ist richtig das es schlauer gewesen wäre nach der Tat direkt aufzuhören ist mir auch bewusst nur funktioniert das nicht so einfach wie manch einer sich das vorstellt.. also so Sprüche wie ja hättest du anders machen können und oder ich hätte das ja anders gemacht bringen einem nichts vorallem nichts für eine Aufarbeitung.

Also mir bringt es definitiv nichts wen mir jetzt hier jeder jedes Mal sagt was ja alles Scheisse gewesen ist was ich falsch gemacht habe. Weil es mir bewusst ist und ich nicht aus Spaß an der Freude hier im Forum bin sondern weil ich damals Fehler begangen habe und jetzt somit in der Zukunft die Konsequenzen tragen muss und werde.!
 
@Karl-Heinz ich habe mir auf meine Liste jetzt mal notiert das ich meinen Hausarzt kontaktiere und nach einem EEG und CT frage.

Und natürlich hast du Recht es macht durchaus Sinn eine Suchtberatung aufzusuchen was ich auch zeitnah Versuchen werde zu klären.
 
nur funktioniert das nicht so einfach wie manch einer sich das vorstellt
das ist eine wichtige Erkenntnis und deutet auf ein tieferes Alkoholproblem hin. Nimms mal mit...


und bei der Punkt Komma Strich Setzung war und werde ich so schnell nicht so gut sein
.. was ziemlich häufig eine Folge didaktischer Unfähigkeit des Lehrplans und der Ausführenden ist ...
(aber das wäre ein anderes Thema)
Wobei.. das, verbunden mit der Matheschwäche*, hat dann vllt DOCH wieder was mit dem Drogen/Alkoholproblem zu tun ... am Ende.

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* bei Menschen mit gut ausgeprägter Intelligenz (und die merkt man im Dialog, ich würde dich da mit reinnehmen) liegt "Matheschwäche" meist an unentdeckten Lücken aus der 1. und 2. Klasse. Sowas lässt sich oft schon innerhalb weniger Wochen beheben, wenn man nur an der richtigen Stelle sucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
@joost wie gesagt ich möchte keinen Falls beschönigen was passiert ist und auch nicht wie der Stand aktuell ist.

Ich habe mich schon geändert wenn auch nicht sofort nach der Tat. Ich muss mich auch noch weiter ändern und an mir arbeiten. Und ich habe den Willen es von Herzen zu tun. Ich habe mehr als 1 Jahr Zeit dafür und nehme mir soviel Zeit wie nötig Damit ich auch wirklich die Veränderungen am besten ein Leben lang in mir trage damit so etwas nicht mehr passieren wird.

Wie gesagt ich achte nicht auf Punkt komme und strich tut mir leid ich denke das wird den einen oder anderen massiv stören.
 
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