Mpu fahren ohne fe 3 Punkte

Ich bin über die Studie gestolpert. Hätte ich so nicht erwartet
Ps. "DEIN(e)" inneren Motive stehen da natürlich auch nicht drin.
 
Lass uns mal aus einer anderen Richtung auf die Situation gucken, bitte.
@Jessi2709:
Du wurdest bei zwei Taten erwischt, dem Unfall und dem Rotlichtverstoß.
Wie bist Du denn sonst so gefahren?
Wie häufig hast Du gegen Regeln verstoßen, ohne dass Du (empfindlich) erwischt wurdest?
Bisschen zu schnell gefahren, ohne Blinken abgebogen, erst gebremst und dann erst geblinkt etc.?

Wie hast Du Dich *zum damaligen Zeitpunkt* fahrerisch eingeschätzt?
 
Lass uns mal aus einer anderen Richtung auf die Situation gucken, bitte.
@Jessi2709:
Du wurdest bei zwei Taten erwischt, dem Unfall und dem Rotlichtverstoß.
Wie bist Du denn sonst so gefahren?
Wie häufig hast Du gegen Regeln verstoßen, ohne dass Du (empfindlich) erwischt wurdest?
Bisschen zu schnell gefahren, ohne Blinken abgebogen, erst gebremst und dann erst geblinkt etc.?

Wie hast Du Dich *zum damaligen Zeitpunkt* fahrerisch eingeschätzt
Aus der heutigen Sicht weiß ich das ich eine schlechte Autofahrerin war
Ich habe gegen Regeln verstoßen ohne mögliche Konsequenzen in Betracht zu ziehen

Ja leider bin ich auch mal schneller gefahren , als erlaubt ist
Gerade wenn ich es eilig hatte..
vergessen zu blinken bevor ich die Spur gewechselt habe ist auch vorgekommen
ich habe allgemein gegen mehrere regeln verstoßen
Ich habe mögliche Gefahr nicht wahrgenommen, auch wenn Sie da war

Zum damaligen Zeitpunkt habe ich gedacht, das ich eigentlich ganz gut fahre,

Heute weiß ich das einen guten Autofahrer mehr ausmacht,
Vorrauschauende Fahrweise
Defensive Fahrweise, auch mal auf sein Recht zu verzichten, um Gefahren zu vermeiden
Sich an Regeln zu halten, an Gesetze, denn nur wenn alle sich dran halten, herrscht Ordnung und Sicherheit auf den Straßen
Jeder ist daran beteiligt
 
Heute weiß ich das einen guten Autofahrer mehr ausmacht,
Vorrauschauende Fahrweise
Oberflächengeblubber


Was genau hat dich denn früher daran gehindert, ein "guter Autofahrer" zu sein?
Was genau ist da so innerlich im Moment vor dem Rotlichtverstoß passiert? Hast du das nicht gesehen oder vorsätzlich ignoriert? Was genau war der innere Antreiber, dann doch noch durchzufahren?

Sich an Regeln zu halten, an Gesetze, denn nur wenn alle sich dran halten, herrscht Ordnung und Sicherheit auf den Straßen
Jeder ist daran beteiligt
Amen!


Nein, der Gutachter will keine gutgemeinte Predigt von Dir hören -
der will wissen, was genau dich damals daran gehindert hat, Regeln zu befolgen.
Und wenn Du da nicht an die Ursachen schaust, weisst Du auch gar nicht, woran Du arbeiten musst.
Und dann bleiben diese Predigten halt auch nur hohles Geblubber.
 
das Verhalten wird wohl aus meiner Kindheit stammen, da es dort auch Regeln gab, aber sie nicht verlässlich mit Konsequenzen verbunden waren.
Dadurch habe ich gelernt das Regelverstoße keine unmittelbaren oder spürbaren Folgen haben.
Für mich entstand so das Gefühl das Regeln eher theoretisch sind und man sie umgehen kann, ohne wirklich Verantwortung zu übernehmen
Gleichzeitig habe ich mir früh angewöhnt, mich stark auf mich selbst zu verlassen. Kontrolle von außen habe ich als etwas erlebt, das inkonsequent ist. Das hat dazu geführt, dass ich innerlich meine eigenen Maßstäbe entwickelt habe und Entscheidungen danach getroffen habe, was sich in dem Moment richtig oder notwendig angefühlt hat, nicht danach, was objektiv erlaubt oder sinnvoll war.
Das Fahren ohne Fahrerlaubnis, das Überfahren einer roten Ampel und alle anderen Verstöße kamen nicht aus Unwissen, sondern aus Selbstüberschätzung und der Haltung, dass schon nichts passieren wird.


Heute sehe ich klar, dass mir damals das Verständnis für Konsequenzen gefehlt hat. Das habe ich aufgearbeitet und gehe heute bewusst verantwortungsvoll mit Regeln um
 
Mh:)
Schon besser

Was macht(e) es denn mit dir (innerlich, gefühlt), wenn du durch irgendwas (oder irgendwen) bevormundet / in deinem freien Willen behindert wurdest ?
 
Für mich klingt das genauso seelenlos wie vorher, als hätte es nix mit dir zu tun, sondern irgendwo abgeschrieben…

Es ist auch vollkommen unrealistisch, dass du „so“ durch`s Leben gekommen bist, und dann, hoppala, mit 19 negative Konsequenzen zu spüren bekommen hättest.
Wenn dem so war, wärest du soätestens in der Schule sanktioniert worden…

Und deine nicht angeschnallte Nichte darfst du auch nicht unter den Tisch fallen lassen, das ist noch einmal eine ganz andere Hausnummer als FoFe.
Die einzige Konsequenz ist, den Tod eines Kindes zu verschulden, hat also mit reiner Regelignoranz wenig zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mich würde das innere Motiv für fahren ohne Führerschein interessieren. Warum hast du die Konsequenzen des Führerschein Verlustes ignoriert ?
Was ist der innere Grund warum du trotzdem gefahren bist.

Als ich den Führerschein wegen Alkohol verloren habe war mir das peinlich, ich habe mich geschämt,
Ich wollte nicht als „Alko“ abgestempelt werden, mir keine Blöße geben. Ich musste Aufträge kündigen weil ich nicht mit öffentlichen Verkehrs Mitteln zu meinen Mandanten gekommen bin. Eine meiner Mandanten hat gesagt : „fahr doch ohne, merkt doch keiner“. Statt ohne Führerschein zu fahren habe ich der Mandantin gekündigt - solche Menschen will ich nicht in meinem Leben haben . Das ist gegen meine Werte, dienlich mit der Abstinenz für mich heraus gearbeitet habe und seitdem (wieder) konsequent vertrete …..
Die Alkohol Fahrt war ein mächtiger Schuss vor den Buk.

Was sind deine werte ? Und was sind deine inneren Antreiber nicht dazu stehen zu können das du keinen Führerschein hast und nicht fahren darfst ?
 
Ja leider bin ich auch mal schneller gefahren , als erlaubt ist
Gerade wenn ich es eilig hatte..
vergessen zu blinken bevor ich die Spur gewechselt habe ist auch vorgekommen
ich habe allgemein gegen mehrere regeln verstoßen
Ich habe mögliche Gefahr nicht wahrgenommen, auch wenn Sie da war
Du hast fast nur die Beispiele genutzt, die ich exemplarisch genannt hatte.
Das deutet ganz stark darauf hin, dass Du Dich noch zu wenig mit Deinem Fehlverhalten auseinandersetzt hast.

Und der letzte Satz hätte Dich vermutlich durchfallen lassen, wenn es noch irgendeinen Zweifel gegeben hätte.
Du hast mögliche Gefahren nicht wahrgenommen?
Selbst, wenn sie da war?
Wenn Du sie nicht wahrgenommen hast, dann gab es für Dich keine Gefahr.
Bist Du Dir dessen nicht bewusst, was eine Situation mit sich bringt, dann heißt das nur eins:
Zurück auf die Schulbank.

Zusammenfassend vermittelst Du hier gerade folgendes Bild:
Eine Person, die immer versucht hat, es sich einfach zu machen.

Nach der Schule Teilzeit gejobbt, Geld sollte aus der Selbstständigkeit des Vaters dazukommen.
A-Verstoß in der Probezeit, statt den Kurs zu belegen, fährst Du weiter, als wäre nichts gewesen.
Du sollst den Führerschein abgeben, reagierst nicht darauf, fährst weiter, in einem geliehenen Auto bis Du dann mit dem Rotlichtverstoß und dem ungesicherten Kind auffällig geworden bist.
Selbstständigkeit scheitert, Du steckst den Kopf in den Sand, ziehst um, startest neu, arrangierst Dich mit den Umständen.

Jetzt wird es ohne Auto und Führerschein doch sehr unbequem, und Du gehst das Thema an.
Alles schön und gut, aber dann benenne doch deine Motive ganz ehrlich.

Wie häufig bist Du ohne aufzufallen gefahren, obwohl Du es nicht durftest.
Und wusste Deine Freundin oder wer auch immer Dir ein Auto geliehen hat,
dass Du nicht fahren durftest und im schlimmsten Fall auch keine Versicherung gegriffen hätte?
 
Anmerkung Mod.: Der Beitrag auf den joost hier geantwortet hat, wurde zwischenzeitlich von Jessi2709 gelöscht.

äh...
die Kommentare sind überaus treffend,
Deine Reaktion* nimmt mir gerade ziemlich viel Hoffnung.
Du hättest vllt lieber die Rückfragen beantworten sollen, statt dessen ziehst Du es vor, Dich zu beschweren.

Mein Tipp: versuchs woanders.
Spart Dir Zeit, uns auch.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Zurück
Oben