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MPU in 3 Tage

Sven

Neuer Benutzer
Hallo Leute,

ich muss in 3 Tagen zur MPU und brauche dringend eure ehrliche Einschätzung bzw. Hilfe.

Es geht um eine Ersttäter-Alkoholfahrt am 17.08.2024 mit 1,67 ‰. Meine erste MPU hatte ich am 26.05.2025, leider habe ich sie nicht bestanden.

Danach habe ich ein Abstinenzprogramm über 1 Jahr gemacht, mit insgesamt 6 Urinproben. Das Programm lief vom 21.07.2025 bis zum 20.07.2026 und wurde erfolgreich abgeschlossen.

Leider bin ich danach rückfällig geworden. Zwischen dem 20.07. und 29.07.2026 habe ich insgesamt ungefähr 0,5 Liter Wodka getrunken, verteilt über mehrere Tage. Am 30.07. habe ich dann noch einmal ungefähr 0,5 Liter Wodka auf einmal getrunken. Seitdem trinke ich keinen Alkohol mehr (6,5) Wochen).

Bis zu meiner MPU sind es jetzt nur noch etwa 3 Tage.

Meine Frage an euch: Wie würdet ihr damit bei der MPU umgehen? Sollte ich den Rückfall offen ansprechen oder lieber nicht erwähnen? Ich möchte nichts Falsches erzählen und brauche deshalb eure ehrliche Einschätzung.
Kann man meinen Rückfall durch die medizinische Untersuchung herausfinden?

Hat jemand eine ähnliche Situation erlebt und kann mir sagen, wie die MPU-Stelle damit umgegangen ist?

Vielen Dank für eure Hilfe!
 
Leider bin ich danach rückfällig geworden.
das zeigt eindrucksvoll, dass Du sauberen Kontrollverlust hast. Womöglich keine A2 mehr sondern schon eine A1. Selbst, wenn du DIESE MPU bestehst, dürfte die nächste bereits winken. Und die wird dann hammerhammerhart. Ich würde dem Rechnung tragen.
Therapie? Eine Vorbereitung, die Dich erbarmungslos auseinander nimmt?
Und die MPU verschieben, weiter mit Abstinenztraining, denn ohne Abstinenz schaffst Du es nicht auf Dauer?

Und Du müsstest Deinen Rückfall bis ins Detail auseinandernehmen, die Gründe dafür klar haben... und deinem Kontrollverlust Rechnung tragen. Auch in dieser MPU, wenn du nicht verschieben willst. Die richtigen Schlussfolgerungen ziehen, den Rückfall erwähnen und angemessen darauf reagieren.
Durchmogeln wird Dich dann in Zukunft viel Geld kosten. Nochmal.
 
Lieber Sven
Ein Rückfall fällt nicht vom Himmel sondern beginnt im kopf schon viel früher, bevor man zum Glas greift.

Was ist passiert ? Bedeutet für mich das du es in 15 Monaten nicht zu einer zufrieden und stabilen Abstinenz geschafft hast.
Warum nicht ? Wo liegt deiner Meinung nach die Ursache?

Magst du mal den Profil Frage Bogen ausfüllen?
Warum hast du die erste MPU nicht bestanden ?
Wie war bisher deine Vorbereitung was waren dann Rückfall Prophylaxe Strategien und warum haben diese nicht gegriffen ?

Fragen über Fragen …
 
... und was Genaueres könnten wir eh erst sagen, wenn wir deine vermasselte MPU mal gesehen haben ...
Meine Antwort auf Deine Frage eben steht schon oben.
 
MPU Termin kann ich nicht mehr verschieben... ich brauche praktische Tipps.
Kann man den Rückfall durch das Medizinische Teil herausfinden ?
 
Kann man den Rückfall durch das Medizinische Teil herausfinden ?
via peth mehrere Wochen, mit Haarprobe 3 Monate. Ein einmaliger Konsum kann allerdings schon mal "untergehen". Literweise Wodka eher nicht.

Wie auch immer:
Viel Spass beim cheaten - und beim zerhackstücken der H-null*. Scheinst ja gerne MPUs zu zahlen.

Mein Tipp: nimm lieber Dein vermutlich nicht ganz unerhebliches Alkoholproblem ernst, statt zu versuchen, dich irgendwie durchzumogeln.
Damit Du Deinen FS nicht nur wieder bekommst, sondern ihn auch stabil behältst. Das ist ein äußerst praktischer Tipp.

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* das ist das erste, was der Gutachter abcheckt: "kann ich diesem Menschen da trauen?". Vermutlich bist Du bereits bei deiner ersten vergeigten MPU bereits darüber gestolpert
 
Zuletzt bearbeitet:
MPU Termin kann ich nicht mehr verschieben... ich brauche praktische Tipps.
Kann man den Rückfall durch das Medizinische Teil herausfinden
Warum kannst du den Termin nicht verschieben? Geh zum Arzt und hole dir eine AU wenn du nachweislich krank geschrieben bist lässt sich die MPU absagen denn du musst bestätigen mit deiner Unterschrift am MPU Tag, dass du MPU fähig bist.
Ob man sie gänzlich absagen kann weiß ich nicht. Hängt von den Bestimmungen der MPU Gesellschaft ab ob die dann zumindest einen Teil der Kosten tragen musst.

Wenn du hingehst hast du zwei Möglichkeiten:
Du blendest dann Rückfall aus und lügst. Je nach dem was du für ein Typ bist und wie gut du lügen kannst, wird der Gutachter merken, dass du lügst und du bist durchgefallen.
Bedenke, der hört jeden Tag Geschichten, und er merkt, ob etwas nur erzählt oder echt gelebt wird.
Die andere Möglichkeit ist du sagst die Wahrheit und fällst dann auch durch, weil deine Rückfallstrategien keine sind und sich nicht bewährt haben - deine Aufarbeitung nicht tief genug war.
Du kannst ja mal den Fragebogen ausfüllen das sind ja ziemlich genau die Fragen die du auch vom Gutachter gestellt bekommst.

Und den mal hier einstellen. Außerdem wie schon beschrieben das negative Gutachten - gut anonymisiert. Das wäre auch für deine echte Aufarbeitung wichtig
 
Bis zu meiner MPU sind es jetzt nur noch etwa 3 Tage.

Meine Frage an euch: Wie würdet ihr damit bei der MPU umgehen? Sollte ich den Rückfall offen ansprechen oder lieber nicht erwähnen? Ich möchte nichts Falsches erzählen und brauche deshalb eure ehrliche Einschätzung.
Kann man meinen Rückfall durch die medizinische Untersuchung herausfinden?

Hallo Sven,

ich bin eigentlich auch nur "Kunde" hier im Forum, aber ich muss jetzt mal was loswerden.

Die MPU an sich ist völlig egal. Es geht hier ganz allein um dich selber! Du musst dich verändern bzw. erst mal verstehen, warum du überhaupt rückfällig geworden bist. Ansonsten wirst du irgendwann sowieso wieder zur MPU müssen – es kann schon 10 Jahre dauern (eigene Erfahrung) – oder es passiert noch was viel Schlimmeres, solltest du irgendwann alkoholisiert fahren. (Willst du das wirklich?)


Im Großen und Ganzen hast du jetzt gerade voll reingeschissen – mit der Aussicht, später im Leben noch viel mehr reinzuscheißen, wenn du so weitermachst und versuchst, dich durchzulügen.

Werde ehrlich zu dir selbst.


Wenn möglich, hol dir wie oben beschrieben eine AU, arbeite währenddessen an dir selber, verschiebe die MPU und bitte beim Straßenverkehrsamt um Aufschub.



Viele Grüße,
Lupsky
 
Hallo Sven. Ich wünsche dir alles gute . Ich hatte( nur) 0,9 Promille. Ich weiß das ich ch nicht mehr unter ALK fahre. Ich könnte dir jetzt meine Geschichte (n) erzählen, aber das sprengt den Rahmen. Ich wünsche(nochmal) dir alles gute. :zwinker0004: .
Ich hatte hier im Forum eine(n) speziell Helferi(n)!
Mfg
P.S.:
Und ob das verschieben was bringt, wegen den PAAR tagen????:smiley2204::smiley2066::smiley2204:
 
Danke, ich möchte nur wissen ob man anhand die Urin und Blut Probe, die ich beim Medizinischen Teil abgeben herausfinden kann dass man vor fast sieben Wochen Alkohol getrunken hat ?
 
Hallo Sven. Das meinte ich damit, die PAAR Tage reißen es nicht raus. Ich musste kein Blut abgeben müssen. Aber das ist(war) bei mir etwas anderes. :smiley294: mfg

Frag mal Nancy :zwinker0004:
72-80 Stunden meines Wissens Nachweisbar(ohne Gewähr)
 
3 -4 Wochen.

Siehe auch hier:
1789245617427.png


Übrigens: kurz vor der MPU zum Friseur zu gehen verdichtet Zweifel beim Gutachter, wenn er sie aus dem Gespräch heraus entwickelt. Ich sag das nur für den Fall, dass Du da noch Beweismaterial vernichten magst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ausserdem ich kann ein Jahr Abstinenz nachweisen

Das ist nur die Eintrittskarte für eine erfolgreiche MPU. Bei Urinproben erhältst du einen Abschlußbericht. In dem wird so etwas stehen wie

Dem Betroffenen kann seine Abstinenz geglaubt werden, sofern keine anderen Gründe dagegen sprechen.

Und bei der MPU musst du ganz einseitig belegen, das du trotz deines Alkoholproblems wieder gefahrlos am Straßenverkehr teilnehmen kannst. Dir muss überhaupt nichts mehr nachgewiesen werden. Sofern der Gutachter Zweifel hat darf er dir kein positives Gutachten ausstellen.

Ich musste beim ersten Mal kein Haar abgeben nur Blut ..??

Eine MPU ist keine Prüfung, die immer gleich abläuft. Natürlich kann auch eine Haarprobe gefordert werden. Das grade dann, wenn die Lücke zwischen Abstinenzende und dem MPU-Termin relativ lang ist. Dein Verhalten, dem Suchtdruck nach Abstinenzende nicht mehr standhalten zu können, ist schließlich keine große Ausnahme.

Stutzig machen wird den Gutachter deshalb auch, falls du den MPU-Termin von dir aus nicht vor oder um das Abstinenzende vereinbart hast, wie es üblich ist, um möglichst schnell an den Führerschein zu kommen. Wer nach Abstinenzende Alkohol trinkt hat schließlich ein Interesse daran, den MPU-Temin möglichst weit nach hinten zu verlegen.

Oder wie @joost bereits schrieb, wenn du bislang (auf dem Führerscheinbild, beim Kontakt mit der Polizei oder der Führerscheinstelle) eine volle Haarpracht hattest und zum MPU-Termin mit kurzen oder keinen Haaren auftauchst. Ohne eine sachliche Erklärung (möglichst mit Belegen) dafür bist du schon so gut durchgefallen.

Vielleicht hast du (aus deiner Sicht) auch Glück, ich beschreibe nur mögliche und übliche Szenarien.
 
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