MPU mit Substitution und früheren Heroin Konsum

Sozey

Neuer Benutzer
Hallo liebe Leute, ich habe interesse an einer Mpu nach ca.9-10 Jahren nach Führerscheinentzug.

Zu mir :

Ich bin jetzt 35 Jahre alt und bin in einer Polamidon Substitution seit 6-7 Jahren, ich hatte sehr lange immer Beikonsum neben dem Methadon immer Abends Heroin konsumiert als Ritual und Entspannung, und ich habe Alkohol konsumiert 4-5 Jahre, jetzt bin ich komplett clean und trocken und bin nur noch in der Subsution von Polamidon, ich habe auch Langzeit-Therapie Erfahrungen jedoch immer abgebrochen, und ich bin derzeit im Betreuten wohnen und in einer Drogen Selbshilfe Gruppe, teilweise weiß ich was Pyschologen hören wollen und habe mir daher gedacht : Weil ich meinen Konsum grund kenne und es aufgearbeitet habe und noch heute teilweise aufarbeite in der Selbshilfe Gruppe brauche ich eventuell nicht eine komplette MPU Vorbereitung sondern mir würden 2-4 stunden Vorbereitung ausreichen um die Mpu Sprache zu erlernen und was ich wie am besten formuliere und in der Zwischenzeit von 15 Monaten Urin nachweise kann ich mich ja noch im Internet wie in diesem Forum hier weiterentwickeln und lernen was denkt ihr darüber ??

Mir macht zurzeit am meisten sorgen das ich in einer Polamidon Programm bin und das das sehr ungern angesehen wird, was denkt ihr darüber und meinen Plan ??

Würdet ihr mir eine komplette MPU Beratung empfehlen die sehr teuer ist und ich finanziell jetzt nicht sehr gut aufgestellt bin oder reichen meine Erfahrungen von vorherigen Therapien und Entgiftung Aufenthalte das die 2-4 Stunden ausreichen würden um die MPU Sprache zu lernen und sonstiges ? Weil meine Vergangenheit warum ich konsumiert habe muss ich jetzt mit dem Mpu Berater nicht wirklich herausfinden weil es mir klar ist eigentlich.

Ich freue mich über Eure Antworten:))))
 
Schön, dass du hier gelandet bist :smiley138:

Einige Aussagen haben mich irritiert:
Ich bin jetzt 35 Jahre alt und bin in einer Polamidon Substitution seit 6-7 Jahren, ich hatte sehr lange immer Beikonsum neben dem Methadon immer Abends Heroin konsumiert als Ritual und Entspannung, und ich habe Alkohol konsumiert 4-5 Jahre,
Ernsthaft ?
Heroin, Alkohol und Substitut zur Entspannung ?
Abgesehen davon gibt es ja auch eine Vorgeschichte, bevor du mit Methadon substituiert wurdest…

jetzt bin ich komplett clean und trocken und bin nur noch in der Subsution von Polamidon
Sehr gut !

ich habe auch Langzeit-Therapie Erfahrungen jedoch immer abgebrochen
Das ist schlecht, und mir stellt sich die Frage.
Wie viele und warum ?

…teilweise weiß ich was Pyschologen hören wollen
Aha !
Was wollen „die Psychologen“ denn hören ?
Was will der Psychologe bei der MPU denn hören ?

Weil ich meinen Konsum grund kenne und es aufgearbeitet habe und noch heute teilweise aufarbeite
Ist der Konsumgrund „Entspannung“ ?
Falls ja, klares Nein !
Dann kennst du ihn ( noch ) nicht.

…um die Mpu Sprache zu erlernen und was ich wie am besten formuliere
Klares Nein !
Es geht in einer MPU mitnichten um Sprache und Formulierungen, sondern um deine persönliche Aufarbeitung.
Aus welchem inneren Motiv heraus hast du zu einer hochpotenten, lebensgefährlichen, illegalen psychotropen Substanz gegriffen ?
Dazu noch -trotz Substitut- verunreinigtes, gestrecktes Straßenheroin und
Das innere Motiv, herausgearbeitet aus deiner persönlichen Geschichte.
Wie stellst du sicher, dass du es nicht mehr tun musst ?

…und in der Zwischenzeit von 15 Monaten Urin nachweise
In jedem Falle musst du in einem nach CTU-Kriterien zertifiziertem Labor die ganze Palette nachweisen, und ausgestattet mit einem Attest deines Substitutionsarztes, in dem genau aufgeführt ist,, wie oft und in welcher Dosierung du Methadon bekommst.

..kann ich mich ja noch im Internet wie in diesem Forum hier weiterentwickeln und lernen was denkt ihr darüber ?
Das ist auf jeden Fall eine sehr gute Idee !
Wir helfen dir sehr gerne und aus meiner Sicht ist das im Moment auch völlig ausreichend für dich :smiley138:
Und falls du noch eine weitere Vorbereitung brauchen solltest, wäre wichtig, dass du an jemand Qualifizierten gerätst, der Erfahrung mit „Substitutions-MPU-Kandidaten“ hat.

Mir macht zurzeit am meisten sorgen das ich in einer Polamidon Programm bin und das das sehr ungern angesehen wird,
Nein, das braucht dir überkaupt keine Sorgen zu bereiten.
Du wirst genauso nach den Beurteilungskriterien begutachtet wie jeder Andere auch.
Seit 2022 gibt es auch explizit genaue Vorgaben, nach denen Substitutionspatienten begutachtet werden müssen.

…meine Erfahrungen von vorherigen Therapien und Entgiftung Aufenthalte
Nun ja, „Erfahrungen“ aus abgebrochenen LZT werden jetzt nicht zielführend sein.
Die zu klärende Frage wird eher sein:
Welche Erkenntnisse zu deiner Person konntest du gewinnen, sofern überhaupt und -wie oben schon erwähnt- warum du sie abgebrochen
hast ?
Weil dir vordergründig das Essen, die Mitpatienten, die Umgebung etc. nicht gefallen hat ?
Bist du jeweils aus einem Impuls eher abgehauen oder hast du nach rationalen reiflichen Überlegungen abgebrochen ?
Oder / und wenn es an`s Eingemachte ging…..?
Hat dich jeweils etwas getriggert ?
usw.

Machst du ambulant eine begleitende Psychotherapie ?
Wie bist du jetzt beruflich aufgestellt ?
Wie hast du deine Wohnsituation geplant ?
Wie lange bist du schon im betreuten Wohnen ?

Zusammengefasst:
Du hast, wenn du eine fundierte, tragfähige Aufarbeitung gemacht hast, natürlich eine sehr gute Chance auf eine positive Prognose, wie jeder andere „Kandidat“ auch.

Und sehr gut, dass du hier gelandet bist !
Wenn du bereit bist, ehrlich dir und uns gegenüber zu sein und auch das offene, ja, und auch manchmal das harte Wort nicht scheust, kannst du hier schon sehr weit kommen.
Zu einer positiven MPU kann niemand gestreichelt werden, sondern ist sehr harte, manchmal schmerzhafte Arbeit !

LG :smiley138:
 
ich finde, Du bist auf einen ordentlichen Weg, hast aber mit der Aufarbeitung vllt gerade mal ein bisschen die Oberfläche angekratzt. Nein, DAS "will der Gutachter nicht hören". Mit pauschalem Oberflächengeblubber hast Du keine Chance.

Bevor ich ins Detail gehe, würde ich warten wollen, bis Du die Fragen von @Karl-Heinz berantwortet hast. Jede einzelne (!).
 
Vielen Dank für eure antworten, ich werde mal versuchen genauer zu sein und ausführlicher zu antworten.

Ernsthaft ?
Heroin, Alkohol und Substitut zur Entspannung ?
Abgesehen davon gibt es ja auch eine Vorgeschichte, bevor du mit Methadon substituiert wurdest…

Ja klar die gibt es, das habe ich nicht erwähnt weil ich jetzt nicht komplett ausholen wollte.

Also:
Damals in der 8ten klasse zum Übergang in die 9te klasse sollte ich eigentlich sitzen bleiben ( und auch zur Sonderschule fliegen stand im Raum )und weil ich der Klassenclown war wurde auch mitgeteilt : Sobald ich die 10 Jahre Schulpflichtig voll habe fliege ich definitiv von der Schule weil ich sehr unerträglich war in der Schulzeit, meine Eltern konnten wenigstens raushandeln quasi das ich nicht sitzen bleibe und die 9te klasse übergehen kann und auch nicht in die Sonderschule komme weil wenn mir mal ein Thema spass gemacht hat dann war ich wirklich sehr gut drinne und ich war in Mathe immer sehr gut, aber dann am Ende des Jahres fliege ich definitiv raus wenn ich die 10 Jahre Schulzeit vollhabe,

da ich daneben saß und alles mitbekomme habe hat das mich sehr belastet eigentlich weil ich zukufts Ängste bekommen habe quasi und ich hatte das Gefühl in Meinem Umfeld das viele Freunde und fast alle meine Cousengs deren Eltern selbstständig waren, wenn sie in der gleichen Situation wären dann hätten sie bei ihren Vätern im laden zumindest arbeiten können was bei mir nicht der Fall war da mein Vater normaler Angestellter in Opel war, ja das hat mich belastet und da ich sowieso wusste das ich nächstes Jahr fliege habe anfangen die Schule zu schwänzen manchmal und kamm mit schlechten Freunden in Kontakt und einige Freunde haben Marihuanna geraucht damals,

und ich war neugierig und habe für das Marihuanna rauchen austesten die Schule geschwänz und mit denn besagten Freunden Marihuanna gekauft und ausprobiert, so fing es an, dann aus 1 mal im monat wurden 1 mal die Woche und dann 7-8 Monate später sogar täglich, dann 2 Jahre später habe ich immer etwas über kokain mitbekommen und habe jemanden kennengelernt der Kokain nasal konsumiert hat, ich war 3-4 mal mit ihm unterwegs und wie ich so war war meine neugierig groß um es mal auszuprobieren,

dann das gleiche spiel erneut da es mir besser gefiel habe ich das kiffen aufgehört und 1 mal im Monat kokain konsumiert eine zeitlang bis es ca. Paar Monate später fast wochentlich wurde sobald ich das Geld hatte, das ging auch ca. 2 - 2-1/2 Jahre so bis ein Freund mit dem ich oft Kokain konsumiert hatte plötzlich völlig anders drauf war, ich wusste das etwas bei ihm nicht normal ist weil er Heroin konsumierte, ich wusste aber nicht das er heroin konsumierte ca 2 Wochen lang, danach als ich das erfahren habe sah ich irgendwie das er völlig angenehm und gechillt war obwohl er davor jemanden öfters nerven und zu weißglut bringte oft, und ich war wieder neugierig und brachte in Erfahrung wo er das Zeug kauft damit ich es mir auch besorgen kann weil er wollte mir nichts verkaufen oder geben,

ich wusste natürlich da Heroin hart ist und auch abhängig macht, aber in meinem leichtsinnigen kopf dachte ich das ich stärker als Heroin bin und jederzeit aufhören kann wie ich mit Grass damals aufgehört habe als ich cocain ausprobiert habe ( damals wusste ich nicht das es eine suchtverlagerung war sondern ich dachte ahh cocain gefällt mir besser und deswegen habe ich mit dem kiffen aufgehört, und cocain nehme ich maximal 1 mal die Woche, also habe ich alles unter Kontrolle was ich natürlich nicht hatte, ja und als ich heroin ausprobiert habe war es das was ich suchte, ich dachte mir : das habe ich doch gesucht, und so kamm es das ich eine suchtverlagerung von cocain auf Heroin hatte ( immer nur geraucht mit alufolie)

anfangs alle 2-3 Tage und nach 1 Monat schon quasi wirklich täglich, und der Grund warum ich zur subsustion gegangen bin war weil ich völlig die Kontrolle verloren hatte und geklaut habe wegen Beschaffung und anzeigen hatte und auch im Knast landete, irgendwann dachte ich mir das es aufhören muss und ich keine Lust auf Knast habe immer andauernd, also lies ich mich subsutieren und die beschaffungs Kriminalität hörte auch auf und ähnliches aber ich war an das tägliche rauchen gewöhnt und von heute auf morgen eine subsution ohne bei konsum fiel mir sehr schwer,

so war das dann das ich in der Subsution alle 2-3 Tage anfangs etwas heroin konsumiert hatte weil ich war nicht bereit völlig ohne beikonsum zu sein und so schlich sich das langsam ein das ich täglich beikonsum hatte als eine Art Ritual weil ich mich leer fühlte ansonsten und alles mir öde und langweilig vorkam, so schlich sich das ein das ich meist Abends zusätzlich Heroin konsumiert habe zur subsution was eigentlich sehr dumm war und ist aber die Gewohnheit und das Ritual hat mir gefehlt,

natürlich wirkte das heroin nicht so wie ich es mir erhofft habe wegen dem methadon und weil ich quasi fast nichts spürte vom Heroin habe ich aus Frust angefangen auch Abends Alkohol zu trinken um etwas wenigstens berauscht zu sein, ich trank dann täglich auch abends Bier bis ich das auch als Angewohnheit einschlich und ich auch Alkohol süchtig war. So ging es dann wirklich über 5 Jahre täglich Alkohol und Heroin Konsum zusätzlich……

Das ist schlecht, und mir stellt sich die Frage.
Wie viele und warum ?

2 Langzeit Therapien, 1 mal freiwillig und 1 mal wegen dem 35 er gesetzt Therapie statt strafe die ich beide jeweils ca im Dritten Monat abgebrochen habe weil aus heutiger Sicht weiß ich das ich damals nicht wirklich bereit komplett mit denn Drogen aufzuhören und die Situation mit jemandem anderen ein Zimmer zu teilen und eine Wohngruppe zu bilden mir nicht gefall, das nervte nach der Zeit leider.

Aha !
Was wollen „die Psychologen“ denn hören ?
Was will der Psychologe bei der MPU denn hören ?

Naja ich sag mal so : Die genauen Sachen weiß ich jetzt ja nicht deswegen ich ja die paar Vorbereitung Stunden schon brauche aber im Grunde selbsreflektion, das ich mich mit meiner vergangenen befasst habe was alles falsch lief, warum ich unter drogen Einfluss auto führ, was an den besagten Tagen alles vorfiel, meine Strategie um rückfälle zu vermeiden, was meine gefühle zu dem Zeitpunkt waren und wie sie heute sind…Lieg ich richtig oder falsch ?

Ist der Konsumgrund „Entspannung“ ?
Falls ja, klares Nein !
Dann kennst du ihn ( noch ) nicht.

Jetzt mit dem was ich zusätzlich erzählt habe ergibt das mehr Sinn ?

Absätze eingefügt und somit den Text etwas besser lesbar gemacht *Nancy*
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ich picke mir mal die Schulzeit heraus: Kannst du dich noch erinnern, wofür der Klassenclown "wichtig" war? Wofür hast du damit gesorgt? (eigene Bedürfnisse).
Und: was genau hat dich daran gehindert, jenseits von Mathe am Unterricht teilzunehmen?
(und am Rande: Hattest Du eine adhs-Diagnose zu der Zeit?)

Ich würde mir jetzt etwas gründliches Überlegen wünschen, mal bisschen tiefergehen, nicht nur pauschale oberflächliche "Überschriften"
 
Ohh ich war eigentlich noch dabei meinen Beitrag zu bearbeiten und darunter noch mehr zu Karl Heinz fragen antworten aber das kann ich ja auch hier drunter machen nach dem ich hier deine Fragen beantwortet habe :
Kannst du dich noch erinnern, wofür der Klassenclown "wichtig" war?Wofür hast du damit gesorgt?

Ich dachte so gehöre ich zu denn Coolen und bin der Coole was im Nachhinein natürlich sehr sehr dumm und traurig ist, ich dachte so bin ich auch beliebter und habe mehr Freunde und bin kein Assi, obwohl aus heutiger Sicht war ich ja der Mustertyp Assi,

was genau hat dich daran gehindert, jenseits von Mathe am Unterricht teilzunehmen?

Das war mehr desintresse an Sachen weil ich dachte das ich cool bin und das später sowieso nicht brauche, wenn intressiert schon Adverb und Nominative obwohl ich perfekte deutsche aussprache haben und ich hatte kein Spass und intresse an sowas, aber wenn es mal zwischendurch Themen gab die mich interessiert haben und ich dran spaß hatte dann war ich sehr gut dabei und konnte mich auch länger konzentrieren und war relativ gut in denn Themen, aber das war leider sehr selten der Fall und soweit ich mich erinnern kann steht das bzw. So ähnlich auch in meinem Zugniss der 6ten oder 7ten klasse, müsste ich mal nachschauen nochmal.

Hattest Du eine adhs-Diagnose zu der Zeit?)

Heute denke ich das ich das bestimmt hatte/habe und auch meine Lehrer öfters sagten das ich deswegen mal zum Artzt gebracht werden sollte aber meine Mutter war völlig dagegen und wollte nicht das ich adhs Tabletten nehme oder ähnliches weil sie der Meinung war das Kinder ohne Tabletten aufwachsen sollten die die pysche ändern, später wenn ich älter werde wird sich das schon legen meinte sie immer und war dagegen.

@Karl-Heinz
wäre wichtig, dass du an jemand Qualifizierten gerätst, der Erfahrung mit „Substitutions-MPU-Kandidaten“ hat.

Ja aufjedenfall möchte ich mit einem Mpu Berater zusammenarbeiten der schon Kunden hatte die in der Methadon Programm sind wie ich es bin und mein Leiter des Betreuten Wohnen habe ich deswegen schon angesprochen und er meinte das es schon Leute gemacht haben und ich demnächst nach denn Neujahr vorbeikommen kommen soll um mehr darüber zu sprechen und in Erfahrung bringen.

Wie bist du jetzt beruflich aufgestellt ?
Wie hast du deine Wohnsituation geplant ?
Wie lange bist du schon im betreuten Wohnen ?

Ich bin im Betreuten wohnen seit 2 Monaten erst, ich bin derzeit noch Arbeitslos und noch sehr neu komplett clean, ich muss mich da noch etwas entwickeln und schauen was alles möglich ist für mich und was Sinn ergibt.

Wohnen tuhe ich zuhause bei meinen Eltern noch weil in der Konsumzeit habe ich nicht denn Mut gehabt alleine zu wohnen und wenn ich nach Wohnungen geschaut habe dann hat mich meine Schufa Eintrag immer daran gehindert eine vernünftige Wohnung zu erhalten aber mittlerweile bin ich raus aus der Schufa und suche mit meinem Betreuer eine Eigene Wohnung für mich :) in der Nähe meiner Eltern weil meine Eltern sind mittlerweile etwas alt und ich will dort immer Schnell vorbei schauen können und helfen wo ich nur kann.

Du hast, wenn du eine fundierte, tragfähige Aufarbeitung gemacht hast, natürlich eine sehr gute Chance auf eine positive Prognose, wie jeder andere „Kandidat“ auch.

Und sehr gut, dass du hier gelandet bist !
Wenn du bereit bist, ehrlich dir und uns gegenüber zu sein und auch das offene, ja, und auch manchmal das harte Wort nicht scheust, kannst du hier schon sehr weit kommen.
Zu einer positiven MPU kann niemand gestreichelt werden, sondern ist sehr harte, manchmal schmerzhafte Arbeit !

Ja danke das hat mir die Angst genommen jetzt weil ich sehr skeptisch war wegen meinem Methadon programm.

Ja ich bin offen und ehrlich und möchte mich ja auch weiter entwickeln und dazu lernen und sogar am Ende die Mpu mit bravuu bestehen und ja es Hart leider :/

Userlink berichtigt *Nancy*
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Prima, das hört sich doch schon ganz anders an :smiley711:

Ich gehe morgen genauer darauf ein.

Liebe Grüße :smiley138:

Hehe Cool freut mich, ich war schon sehr unsicher wegen deinem ersten Post aber war meine schuld weil ich nicht komplett ausgeholt habe, konsum abends aus Gewohnheit klingt natürlich blöd ohne die Vorgeschichte zu erzählen, das ist leider nun mal meine Geschichte und ich versuche so ehrlich wie möglich zu sein weil ich bei einigen Themen nicht lügen möchte und mir diese lügen merken bzw. Auswenig lernen, das möchte ich wirklich nicht weil ich möchte nie lügen hehe, ich kann nur mit mit dem arbeiten was ich habe und denke auch wenn manches doof klingt oder so , aber ich denke jetzt mit den Infos ergibt es mehr Sinn oder ??

Ja ich freue mich schon sehr drauf auf deinen Feedback ✌️Bin gespannt :)

@Monster kannst du bitte kurz genau erklären was du meinst mit Absätze ?? Dann versuche ich aufjedenfall :))
 
Moin :smiley138:
…was du meinst mit Absätze ?
Also, ein Absatz ist wie eine Unterbrechung in einem längeren Text.

Vergleichbar z.B. in einer Unterhaltung machst du ja in jedem Fall eine Pause, wenn du Luft holen musst :smiley22:
Oder in einem handgeschriebenen Text ( z.B. Aufsatz in der Schule ) fängst du eine neue Linie im Heft/ Block an oder lässt auch mal eine frei.
So ist es für den Leser oder hier für die Helfenden viel leichter und angenehmer, deinen Text zu lesen und zu verstehen.
Sinnvoll sind Absätze, wenn du z.B. auf einen neuen Aspekt oder eine neue Frage eingehst…

Im Grunde also -nur im größeren Rahmen-, das Gleiche wie, hinter einem Wort die Leertaste zu bedienen…
weilstelledirmalsolchetextevorwielangewirdafürbrauchenwürdeumzuverstehenwasdamitgesagtwerdensoll :smiley22:

Bei mir am Ipad ist das Zeichen für Absatz so eine an der Tastatur rechtsliegende Pfeiltaste…

Ist das so verständlich ?

Nun zu dem, was du geschrieben hast:
Wie ich gestern Abend schon sagte, hast du uns nun sehr verständlich und ausführlich die Hintergründe erklärt.
Prima, so wird ein Schuh d`raus :smiley22:

Und ich glaube dir, dass dich das erst einmal verunsichert hat, was natürlich nicht beabsichtigt war.
Allerdings ist es meiner Erfahrung nach immer besser, gleich zu Anfang unangenehme Dinge anzusprechen.
Das so als Erklärung für dich :smiley22:

Ich dachte so gehöre ich zu denn Coolen und bin der Coole was im Nachhinein natürlich sehr sehr dumm und traurig ist, ich dachte so bin ich auch beliebter und habe mehr Freunde und bin kein Assi, obwohl aus heutiger Sicht war ich ja der Mustertyp Assi,
Mmh, sehr klassisch und sehr traurig, was du ja auch erkannt hast.
Die Frage ist:
Warum wolltest du trotz spürbar negativer Konsequenzen zu den „Coolen“ gehören ?
Was war für dich damals cool ?
Was warst du in deinen Augen ? Wohl nicht cool, aber was dann ?

Mir fällt hier dein mehrfach genanntes Wort „Assi“ auf…
Warst du das in deinen Augen ?
Wurdest du so bezeichnet ?
Wie siehst du das heute ?

Wie sind heute die Begriffe „cool“ und „Assi“ für dich besetzt ?
Was bedeuten sie für dich ?
Was bist du heute ?

…obwohl ich perfekte deutsche aussprache haben
War dir das sehr wichtig ?
Welchen sprachlichen Hintergrund hast du ?

Heute denke ich das ich das bestimmt hatte/habe
Ist das mittlerweile mal in der Klinik z.B. angesprochen oder diagnostiziert worden ?

Ja aufjedenfall möchte ich mit einem Mpu Berater zusammenarbeiten der schon Kunden hatte die in der Methadon Programm sind wie ich es bin und mein Leiter des Betreuten Wohnen habe ich deswegen schon angesprochen und er meinte das es schon Leute gemacht haben und ich demnächst nach denn Neujahr vorbeikommen kommen soll um mehr darüber zu sprechen und in Erfahrung bringen.
Das finde ich toll, dass du dort nachgefragt hast !
Im Moment sehe ich dich hier sehr reflektiert und wirklich schon gut aufgestellt, so dass jetzt aus meiner Sicht keine Eile hat.
Du hast ja auch noch wegen des Abstinenzprogramms viel Zeit…

Ich bin im Betreuten wohnen seit 2 Monaten erst, ich bin derzeit noch Arbeitslos und noch sehr neu komplett clean, ich muss mich da noch etwas entwickeln und schauen was alles möglich ist für mich und was Sinn ergibt.
Ich möchte an dieser Stelle herausheben, dass du schon eine sehr gute Entwicklung gemacht hast.
Da kannst du wirklich stolz auf dich sein !
( Btw., da wir schon über „Absätze“ gesprochen habe…Ich freue mich immer richtig, wenn jemand „Sinn ergeben“ sagt und nicht dieses eingedeutschte „Sinn machen“, to make sense…)

Wohnen tuhe ich zuhause bei meinen Eltern noch weil in der Konsumzeit habe ich nicht denn Mut gehabt alleine zu wohnen und wenn ich nach Wohnungen geschaut habe dann hat mich meine Schufa Eintrag immer daran gehindert eine vernünftige Wohnung zu erhalten aber mittlerweile bin ich raus aus der Schufa und suche mit meinem Betreuer eine Eigene Wohnung für mich :) in der Nähe meiner Eltern weil meine Eltern sind mittlerweile etwas alt und ich will dort immer Schnell vorbei schauen können und helfen wo ich nur kann.
Auch hier zeigt sich für mich noch einmal, dass du einen richtig guten Weg eingeschlagen hast und, dass du offenbar ein gutes Verhältnis zu deinen Eltern hast.
Das ist immer ein guter Rückhalt und somit auch eine tragfähige Rückfallprophylaxe für die MPU.

Ja ich bin offen und ehrlich und möchte mich ja auch weiter entwickeln und dazu lernen und sogar am Ende die Mpu mit bravuu bestehen und ja es Hart leider :/
Wunderbar, das ist die richtige Einstellung !
Wenn du -auch hier- weiter so mitarbeitest, wirst du die MPU mit Bravour bestehen.
Und, das Härteste hast du schon hinter dir !

Liebe Grüße :smiley138:
 
Hallo zusammen, Guten Tag :)

Ja ich verstehe das jetzt mit Absätzen, ich gib mein bestes :)

Warum wolltest du trotz spürbar negativer Konsequenzen zu den „Coolen“ gehören ?

Heute würde ich sagen mir hat wirklich die Weitsicht gefehlt, der Rauswurf aus der Schule und ähnliche Konsequenzen waren mir nicht wirklich sehr bewusst, ich dachte halt auch nach einer Weile :

Ich muss jetzt alles hinnehmen wie es ist, ich bin halt nicht der Typ der Schule und Studiert sondern ich bin wohl eher dann der Arbeitstyp was ich eigentlich auch nicht war, habe es mir nur eingeredet und nach der Zeit dachte ich mir auch das Selbstständigkeit die lösüng für mich für mich alles wäre.

Und das kiffen hat wohl auch dazu beigetragen das ich vieles einfach dann verdrengte/zu Seite schob nach dem Motto das ist ein Problem für später und nicht jetzt.

Was war für dich damals cool ?
Was warst du in deinen Augen ? Wohl nicht cool, aber was dann ?

Ja wie vorher beschrieben: Viele Freunde haben, beliebt sein, lustig sein.
Doch damals dachte ich das ich cool wäre -.-

Ich muss dazu auch sagen ich war ein sehr unruhiges Kind, sehr frech teilweise nie an Regeln gehalten und das hat sich teilweise bis ins 17-18 Lebensjahr gezogen

Ich muss auch zugeben so tief sind wir in der Therapie nicht reingegangen damals.


Mir fällt hier dein mehrfach genanntes Wort „Assi“auf…
Warst du das in deinen Augen ?
Wurdest du so bezeichnet ?
Wie siehst du das heute ?

Ich finde grad leider kein passenderes Wort, ich war nicht der komplette „Voll Assi“ der andere Leute gemobbt hat oder so, ich war aber bezüglich Schule und Regeln nicht ein Assi aber definitiv ein Problemkind.Heute bin ich sogar der Meinung das ich zu recht von der Schule flog was ich damals nicht wirklich tat. Ja ich würde sogar sagen „Problemkind“ passt besser als „Assi“.

War dir das sehr wichtig ?
Welchen sprachlichen Hintergrund hast du ?

Nein das war mir nicht wichtig, ich war nur ignorant und dachte mir : Ich beherrsche die Deutsche Sprache und das reicht mir für jetzt und später auch, ich muss nicht wissen welches Wort ein Verb ist oder Adverb.

Und diese dessintresse hat sich dann in vielen Themen ähnlich wiedergegeben so das ich statt unterricht dann qwatsch gemacht habe, das wollte ich so ungefähr da.

Ist das mittlerweile mal in der Klinik z.B. angesprochen oder diagnostiziert worden ?

Nein nach der Schulzeit wurde das nie wieder angesprochen und war auch kein Thema, auch nicht in der Therapie, sollte ich es mal mit einem Arzt abklären ?? Jetzt im Nachhinein schwer zu Diagnostizieren oder ??

Das finde ich toll, dass du dort nachgefragt hast !
Im Moment sehe ich dich hier sehr reflektiert und wirklich schon gut aufgestellt, so dass jetzt aus meiner Sicht keine Eile hat.
Du hast ja auch noch wegen des Abstinenzprogramms viel Zeit…

Ja danke das freut mich zu hören :))freut mich sehr

Ja 15 Monate Abstinenz sind sehr lang :) Da ist noch viel Zeit, aber könntest du mir bitte kurz erklären:
Wer jetzt entscheidet auf was alles ich die nächsten 15 Monaten getestet werden soll ?

Alk+Marihuanna+cocain und + Morphin ist ja klar und Pflicht bei mir vermute ich jetzt mal, aber was wenn die Gutachterin auch z.B Extasy oder anderes auch getestet haben möchte ?
Wie finde ich das am besten Heraus noch ohne eine MPU Berater ausgewählt zu haben?

Auch hier zeigt sich für mich noch einmal, dass du einen richtig guten Weg eingeschlagen hast und, dass du offenbar ein gutes Verhältnis zu deinen Eltern hast.
Das ist immer ein guter Rückhalt und somit auch eine tragfähige Rückfallprophylaxe für die MPU.

Ahh das ist gut, weil ich mir eigentlich deswegen auch etwas sorgen gemacht habe das die Gutachter da negativ reagieren werden,
warum ich mit 35 Jahren noch nicht alleine Wohne und ob ich keine verantwortung übernehmen kann oder möchte.

Aber wie gesagt ich hatte immer Angst das mit einer eigenen Wohnung alles noch schlimmer wird als es sowieso schon war.

@joost

dumm nicht, aber traurig vllt schon ein bisschen ...
Wenn wir mal den KlassenClown als Lösungsversuch würdigen (ja, würdigen!) -

Ja ich finde es eigentlich auch schon Dumm teilweise was ich da gemacht habe in der Schulzeit.

was hattest Du denn sonst so für ein Selbstbild, damals?

Heute würde ich sagen:
Ich dachte ich wäre durch mein Verhalten cool, bin der Coole, gehöre zu denn Coolen aber:

Ich war auch nicht immer sehr bewusst, heute denke ich sogar ich hab das überspielt in demm ich der Lustige bin und halt der Klassenclown was ich aber zu dem Zeitpunkt nicht erkannt habe. Ich denke so beschreibt sich es am besten.
 
mir hat wirklich die Weitsicht gefehlt,
das mag sein, nur: was genau war eben wichtiger als Weitsicht, damals?

Ja ich finde es eigentlich auch schon Dumm
Nein, Du hast keinen IQ unter 80, vergiss es.
Wofür genau war es ein Lösungsversuch?
(Bitte beantworte die Fragen, die Dir gestellt werden, keine anderen - selbst, wenn das deutlich anstrengender ist)
 
das mag sein, nur: was genau war eben wichtiger als Weitsicht, damals?

Aus heutiger Sicht würde ich behaupten das Verständnis für Konsiquenzen, nach dem ich je mit dem Kiffen angefangen habe ich irgendwie eine; „Scheiss drauf“ Haltung bekommen bzw angeeignet, nach dem Motto klärt sich schon später, nicht jetzt damit beschäftigen.

Wofür genau war es ein Lösungsversuch?

Worauf genau bezogen ? Ich verstehe denn Hintergrund der frage nicht worauf es sich bezieht ??

Bitte beantworte die Fragen, die Dir gestellt werden, keine anderen - selbst, wenn das deutlich anstrengender ist)

Ok :) also beim begutachten oder ähnlichem würde ich das auch so machen, hier hole ich manchmal weiter aus um es besser zu erklären damit es verständlicher ist.

Apropo dazu müsste ich eigentlich noch erwähnen das ich außer die Fahrt wo mein Führerschein entzogen noch 2 mal mit einem E-Scooter Roller erwischt wurde und nochmal nachweislich einen Auto gemietet habe und damit einen Unfall hatte.

Das Auto mieten Kamm zu Stande weil nach meinem Führerschein entzogen 4-5 Jahre später ich durch Zufälle meinen Führerschein gefunden habe denn ich verloren hatte zum Zeitpunkt des Führerschein Entzugs,

ich denke da bräuchte ich auch eventuell noch etwas Hilfe um es ausführlicher zu Reflektieren und zu bearbeiten/ verarbeiten.

Was würdet ihr mir jetzt eigentlich am besten empfehlen was ich zutun habe und machen soll und sollte für eine erfolgreiche Mpu später nach denn Abstinenznachweisen ?

Was sollten sogar meine ersten Schritte sein erstmal ??
 
Apropo dazu müsste ich eigentlich noch erwähnen das ich außer die Fahrt wo mein Führerschein entzogen noch 2 mal mit einem E-Scooter Roller erwischt wurde und nochmal nachweislich einen Auto gemietet habe und damit einen Unfall hatte.
Ist das dreimalige Fahren ohne Fahrerlaubnis aktenkundig?

Wenn ja hast Du eine weitere MPU-Fragestellung „gewonnen“… :rolleyes:
 
Hallo danke für deine antwort

Ist das dreimalige Fahren ohne Fahrerlaubnis aktenkundig?

Ja ich denke schon 100 Prozent weil diese Vorfälle alle von der Polizei notiert wurden bzw. Ich eine anzeige erhalten habe….

Was denkst du ? Hab ich eine Fragestellung dazu gewonnen oder meine Möglichkeit zum erhalt / bestehen der MPU verringert bzw gegen Null gebracht sogar ??

Ich muss aber sagen natürlich ist das alles i der Drogen aktiven Zeit passiert wo ich mich überschätzt habe und die Gefahr nicht erkannt habe und als zu niedrig gesehen habe weil ich ja in demm Moment nicht wirklich klar in der Birne war, heute jetzt mit meinem jetzigen Kopf würde ich mich sowas niemals trauen….
 
Hab ich eine Fragestellung dazu gewonnen oder meine Möglichkeit zum erhalt / bestehen der MPU verringert bzw gegen Null gebracht sogar ??
Es wird halt mit einer doppelten Fragestellung noch etwas schwieriger die MPU zu bestehen.
Wobei man auch einzelne Fragestellungen positiv oder negativ abschließen kann.
So oder so, solltest du dich auch mit dem FoF auseinandersetzen...

Wichtige Abkürzungen
 
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