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mpu negativ.....

Hallo Harley,

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

Bedingt durch den Alkohol und meine Trinkfestigkeit habe ich beschlossen nach Hause zu fahren.
Durch meine Trinkgewohnheit ab Ende 2014 habe ich mich selbst überschätzt!

:smiley711:


Jetzt kommt meine Frage hatte ich das Gefühl oder nicht?????

Ich hab immer nur gedacht hoffentlich geht das alles gut....


ja, klar hattest du das Gefühl, sonst wärst du ja nicht gefahren :zwinker0004:

Es ist doch so das mit zunehmender Alkoholisierung unsere Hemmschwelle sinkt (auch zu unerlaubten Dingen) und wir uns mitunter stärker fühlen als wir wirklich sind.....

Willst du denn jetzt deinen FB erstmal, den Anmerkungen entsprechend, optimieren? Oder hast du vorab noch Rückfragen und möchtest darauf noch gezielter eingehen?
 
Vielen Dank Nancy........

Die Erklärung hat mir gefehlt.
Ich wollte da wohl was verharmlosen.....

Ich habe meinen FB permanent bearbeitet den stell ich gleich mal ein.

Gruß
Harley
 
Und hier ist er..............

Der ist jetzt etwas länger..........

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

Ich war an dem Wochenende in Erftstadt Liblar auf dem Campingplatz wo mein Wohnmobil parkt.
Dieses habe ich dort nach einer Tour gereinigt. Am 07.06.2015 bin ich gegen 17:00 Uhr an den See gegangen wo mich andere Camper auf ein Bier eingeladen haben, dort habe ich dann 4 Flaschen Bier a0,5 getrunken.
Von da bin ich dann auf die Seeterasse um etwas zu essen dabei habe ich 3 Weizenbier a0,5 getrunken. Danach habe ich in der Gastwirtschaft mit anderen Camper (mit denen ich beim Essen war) Formel 1 angeschaut dort habe ich bis 21:30 10 Kölsch a0,2 getrunken.
Ich habe mich gegen 22:15 Uhr auf meinen Roller gesetzt und bin nach Hause gefahren, obwohl ich dort Übernachten wollte.

Ich wurde vor meiner Haustür angehalten mit der Begründung der Auffälligkeit. Geblasen und dann zur Blutprobe. Blutprobe gegen 23:59 Uhr

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

Siehe zu 1.
5,5ltr Bier 4 Flaschen Bitburger 2ltr, 3 Gläser 1,5ltr Weizenbier a0,5 10 Kölsch a0,2 2ltr
Trinkzeit 17:30-21:30

3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?

5km und wollte 5km fahren

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

Bedingt durch den Alkohol und meine Trinkfestigkeit in meiner Vergangenheit, habe ich beschlossen nach Hause zu fahren.
Durch meine Trinkgewohnheit ab Mitte 2014 habe ich mich selbst überschätzt!

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

Ich wollte dort schlafen.

6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Nein, nicht Aufgefallen.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Das kann ich nicht genau sagen, aber wenn ich recht überlege werden es wohl einige 100-mal gewesen sein, nach über 30 Jahren im Straßenverkehr. Besonders wo ich jetzt Bescheid weiß, über den Promille Abbau, Sicherheit mit Restalkohol am nächsten Morgen öfters gefahren.

Mit dem Wissen von jetzt, habe ich mich sehr verantwortungslos verhalten, und ich bin froh, dass ich in dieser Zeit keinem Geschadet habe!



Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

Ich bin aufgewachsen in einer nach außen hin Intakten Familie, die aber schon sehr früh in der Familie nicht mehr Intakt war.
Mein Vater ist nach der Arbeit als erstes in seine Gaststätte gegangen und hat sich sein Feierabend Bier gegönnt.
Über Probleme wurde nie gesprochen, die wurden unter den Teppich gekehrt, So habe ich früh gelernt meine Gefühle zu unterdrücken.
Ich habe immer für seine Anerkennung gekämpft, wurde aber immer abgewiesen. Meine Mutter versuchte das mit viel Liebe und Verständnis aus zu gleichen, aber die Gefühle wurden unterdrückt.
So haben wir Geschwister, (mein verstorbener Bruder und meine ältere Schwester) enger zusammen gehalten.
Mein kleiner Bruder war zu diesem Zeitpunkt noch zu klein.

Erster Kontakt mit Alkohol kann ich nicht sagen, weil Alkohol bei uns zu Hause nie ein Thema war, der stand bei uns zu Hause offen im Schrank.

Meine Mutter trennte sich von meinem Vater da war ich 15, 1977. Ich wohnte weiter mit meinem Vater im Haus, mein älterer Bruder wohnte bei seiner Freundin und meine Schwester war zu diesem Zeitpunkt Verheiratet. Mein kleiner Bruder wohnte bei meiner Mutter. Ich war an Wochenenden oft alleine, weil mein Vater eine Freundin in Österreich hatte.
Ich fühlte mich ziemlich alleine gelassen.

Meinen ersten Konsum hatte ich mit 16 bei einer Feier 2 Flaschen Bier.
Danach mit Freunden bei diversen Feiern (Partys, Konzerte, Discothek ……) wurde das Trinkverhalten gesteigert zwischen 3ltr -5ltr Bier. Dadurch, dass ich am Wochenende immer alleine war, war bei mir immer offenes Haus.
Ich habe in dieser Zeit mein Trinkverhalten stark gesteigert. Bis zum 22. Lebensjahr.

Ab dem 22 Lebensjahr. erste Frau kennen gelernt und einen neuen Freundeskreis aufgebaut. Ab da habe ich mein Trinkverhalten geändert. Es wurde nur zu Geburtstagen oder diversen Feiern (Sommerfest, Nachbarschaft grillen) getrunken, ca. 5 Bier a0,2 Kölsch oder 4-5 Glas Wein.
10-15 Trinkanlässe im Jahr.

9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?

Nein nicht regelmäßig, aber bei Feiern war Alkohol immer im Spiel bis zu ca. 5 Kölsch bei Festen. Beim Essen (Restaurant auch 3-4 Gl. Wein) das waren 10-15 Anlässe im Jahr.

Das trinkverhalten habe ich ab 2013 nach Auszug meiner Frau gesteigert. Trinkpause 7 Wochen. (Öfters nach Feierabend in die Gaststätte gegangen) das kannte ich ja von meinem Vater. Dort habe ich anfangs 5 Kölsch getrunken stellenweise bis zu 4 mal im Monat meistens 2 mal im Monat. Ich habe im Laufe der Zeit die Trinkmenge langsam gesteigert bis zu 15 Kölsch Am Abend. Das habe ich bis Mitte 2014 gemacht, ich fühlte mich in der Gaststätte nicht wirklich gut aufgehoben.

Ich hatte im Sommer 2014 eine Trinkpause, da ich mich für das 24 Std Rennen in St. Peter Ording im Buggy Kiten vorbereitet hatte. 4 Wochen.

Nach Tod meines Bruders 09.2014 habe ich mich ab 10.2014 zurück gezogen und zu Hause am Wochenende ein, zwei Mal im Monat zwischen 5-10 Flaschen 0,5ltr. Bier getrunken. Gesteigert!

Mein Bruder erlitt ende 09.2014 einen Gehirnschlag und war nur noch Lebensfähig an Maschinen, er wurde in ein Künstliches Koma gehalten.
Der Arzt meinte die linke Gehirnhälfte wird nicht mehr Durchblutet. Das soll heißen mein Bruder war da schon Gehirntot.
Da es keine Patientenverfügung gab wo das geregelt ist, musste eine Entscheidung her. Da ich den engsten Kontakt mit ihm hatte, habe ich die Familie davon überzeugt, die Maschinen abzustellen.
Zu dem Zeitpunkt war ich wohl in der Stärksten Verfassung, um die Familie für diese Entscheidung zu überzeugen.

Aber bei seiner Beerdigung war ich nicht stark, ich war Paralysiert und habe mich von allem isoliert.
Ich wollte mit niemanden reden. So habe ich meine Trauer mit Alkohol betäuben wollen. (Ich war der Meinung, jetzt bin ich alleine). Ich hatte eine sehr enge Beziehung zu meinem Bruder, mit ihm konnte ich immer alles besprechen. Wir haben auch einige Jahre zusammen gewohnt 2000-2005.

Die Familie hat sich auch immer wieder getroffen, wo ich aber nie teil genommen habe. Ich habe den Fehler gemacht mit meinen Gefühlen nicht mit der Familie zu reden.
Ich denke, hätte ich das mal gemacht, wäre ich jetzt nicht in dieser Situation.

Im März 2015 hat meine Frau mir mitgeteilt, dass ich mir keine Hoffnungen mehr machen bräuchte, weil Sie einen neuen Mann an ihrer Seite hat. Das hat mich dann noch einmal zurück geworfen. Wir hatten bis dahin eine Beziehung nur halt getrenntlebend.
Jetzt kam zur meiner Trauer auch noch Trennung, Wut und Enttäuschung dazu.
Auch von ihr hatte ich mich nach dem Tod meines Bruders Isolliert.


10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Zwischen meinem 16-22 Lebensjahr habe ich bei Partys und Discos zwischen 3-5 ltr Bier getrungen
Ab dem 23 Lebensjahr 1985 bis 2013 10-15 Anlässe im Jahr 5 Bier a0,2 oder bis 4 Glas Wein

2013 Getrunken in der Gaststätte 5-10 Kölsch zwei bis viermal im Monat . Ablenkung Gesellschaft.
Es gab auch Monate, wo ich nichts getrunken habe.
Ende 2014 3ltr Bier einmal im Monat am Wochenende.
Ab 03.2015 bis zu 10 X Fl Bier 0,5ltr. am Wochenende ein – zwei Mal im Monat (nicht jeden Monat) ich habe versucht mich mit Sport in Frankreich (Buggy-Kiten) abzulenken dort wurde nichts getrunken.

11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?

In der Gaststätte in Gesellschaft.
Am Wochenende alleine. Wenn ich mich alleine fühlte (Trauerschmerz und Verdrängung meiner Gefühle).

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

Zwischen 16-22 Jahre 1978-1984 wollte ich immer dabei sein (Gruppenzwang) bis 22. Äußere Motive (Alkoholgefährdung)
Dabei, die Bestätigung gesucht!
Ab 23 Jahre 1985 habe ich mich in ein neues Umfeld begeben, erste Frau kennen gelernt und Beruflich habe ich mich weiter entwickelt. In Gesellschaft Theater Veranstaltungen 10-15 Trinkanlässe im Jahr (Genusstrinken). Bestätigung bekam ich durch meinen Beruflichen Werdegang.

Ab 2014 Trauer, verlassen worden, Wut, Enttäuschung ich war nach dem Tod meines Bruders Paralysiert. Innere Motive Gefühle unterdrückt (Alkoholgefährdung)

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)

Beim trinken in der Gaststätte Ablenkung und die Gesellschaft gesucht.
…..
Ab Ende 2014 am Wochenende um meine Trauer zu verdrängen. Ich habe geglaubt mit Alkohol auf andere Gedanken zu kommen.
Danach ging es mir immer schlecht, ich wollte auch mit keinem reden.
Ich habe mit Alkohol versucht, meine Gefühle zu unterdrücken.
Die am nächsten Morgen wieder da waren….

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Eher weniger, da ich meistens am Wochenende alleine getrunken habe.
Meine Sportliche Leistungen haben rapide nach gelassen und ich habe zu genommen. Durch einseitige Ernährung MC Donalds, Burgerking……
Ich bin davon ausgegangen, dass ich mit keinem reden konnte, da ich nicht verstanden werde.
Das hat sich geändert, denn ich habe jetzt den Kontakt mit meinen Geschwistern gefestigt und kann jetzt über meine Gefühle offen sprechen.
Ich habe meine Trauer mit der Familie aufgearbeitet und mir geht es jetzt viel besser. Desweiteren lebe ich seit 05.2015 in einer gefestigten Beziehung, wo ich meine Gefühle von vorne rein gezeigt und besprochen habe.

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Ich habe mich Isoliert, ich wollte nicht über meinen Zustand, Gefühle reden. Das fand ich als Belastung Ich war paralysiert.
Meine Kondition hat im Sport, stark nach gelassen. Ich bin auch nicht mehr regelmäßig dorthin gegangen. So wurde meine Leistung auch schlechter.
Von meinem Umfeld habe ich mich Isoliert.

Jetzt bin ich Sportlich wieder auf der Höhe und mache diesen 2-3 mal in der Woche. Wenn ich mich wieder schlecht fühle, mache ich ausgiebige Spaziergänge, oder wenn das Wetter es zu lässt fahre ich mit dem Rad und power mich aus. Das hilft mir sehr, meinen Kopf frei zu machen.
Und ich kann mich jetzt öffnen und bespreche meine Gefühlslage innerhalb der Familie und meinen Freunden. Die mir immer mit Rat und Tat zur Seite stehen.


16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.

In der Zeit meiner Jugend 16-22 (1978-1984) da habe ich mehr getrunken. Ich wollte mich damals in der Gruppe nicht ausgrenzen. Ich wollte dabei sein und habe dort geglaubt meine Anerkennung zu erhalten und auch bekommen.

Ab 1985 10-15 Anlässe im Jahr!

Ab 2013 habe ich mein Trinkverhalten wieder erhöht.
Bei Auszug meiner Frau habe ich mein Trinkverhalten geändert. Ich bin in die Gaststätte gegangen. Zwei bis vier mal im Monat, ich habe dort die Gesellschaft gesucht.
2014 nach Tod meine Bruders Zu Hause getrunken.
Heute trinke ich nur noch sehr verhalten, weil ich meine Figur und meine Sportliche Leistung behalten möchte.

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Nein aber wenn ich morgens die Flaschen gesehen habe war ich sehr erstaunt, dass ich 8-9 Flaschen Bier getrunken habe. (2015)

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Ja . Besonders bei Vorbereitung im Sport. Und in der Fastenzeit.

19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

1978-1984 Gesellschaftstrinker, ich wollte immer dabei sein. Heute Alkoholgefährdung.

Bis 2013 sehe ich mich als Genuss Trinker bei Festen oder beim Essen. Heute Genusstrinker.

Ab 2014-2015 Stufe ich mich in eine Alkoholgefährdung ein um meine Gefühle aus zu schalten (Trauer, Wut, Verlassen). Alkoholgefährdet


Heute und in Zukunft

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

05.10.2015 ein Glas Wein (Geburtstag) 0,1
11.12.2015 Ein Glas Kölsch ein Glas Sekt (Weihnachtsfeier) 0,2/0,1
25.12.2015 ein Glas Wein (Weihnachtsessen)0,1
31.12.2015 zwei Glas Sekt a0,1
08.01.2016 vier Kölsch a 0,2 (Karneval) bei weiteren Angeboten habe ich verneint und bin nach Hause gegangen…..
Zurzeit kein Alkohol (Vorbereitung Sport, Fastenzeit…).


21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

08.01.2016

22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?

Nein

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Ich fühle mich im gesamten Gesundheitlich erheblich besser. (bessere Kondition und Konzentration, im Sport mehr Anerkennung, durch bessere Leistung ohne Alkohol.
Da ich jetzt offen über mein Probleme und Gefühle mit der Familie und Freunden geredet habe und in Zukunft reden kann, ist eine große Last von mir gefallen. Ich habe meine Lebensqualität gesteigert und fühle mich wohler).

Ich möchte nie wieder einen Rausch erfahren.
Ich habe gelernt, dass ich meine Gefühle (Trauer, Wut, Enttäuschung) nicht mit Alkohol lösen kann.
Da such ich heute, dass Gespräch.
Einen Ausgleich schaffe ich mir mit ausgiebigen Spaziergängen und regelmäßigen Sport, Gespräche mit der Familie, Freundin und Freunde.

Wenn ich heute Alkohol trinke, plane ich diesen, und das nur für den Genuss bei geplanten Anlässen, wie wichtige Geburtstage oder zum Anstoßen. Und dann höchstens 4 Trinkeinheiten. Eher 2 Trinkeinheiten.
Ich plane wie ich dort hin und wieder zurück komme.
Mein eigenes Fahrzeug, lass ich zu Hause.
Ich weiß heute, dass ich nicht alleine bin und habe Freunde mit denen ich über alles reden kann und die mir immer beiseite stehen.

24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

Ich habe festgestellt, dass ich Probleme und Gefühle, nicht mit Alkohol verdrängen und schon gar nicht lösen kann.
Ich weiß jetzt wie ich mit meinen Gefühlen, (Trauer, Wut, Enttäuschung) umgehen muss ohne auf Alkohol zurück zu greifen. Ich bespreche diese mit der Familie und meinen Freundeskreis, die mit involviert sind.
Jetzt fühle ich mich Körperlich und Geistig wie vor 5 Jahren, ich habe meine alte Figur wieder und ich fühle mich im Ganzen besser.
Ich stehe mit beiden Beine im Leben.
Ich weiß was ich will, und was ich nicht will. (keinen Rausch mehr verspüren)

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Nach der TF wurde mir klar, dass ich sofort was ändern muss und habe das Gespräch mit meiner Familie und Freunden gesucht, die mich jetzt und auch in Zukunft unterstützen.
Ich lebe in einer gefestigten neuen Beziehung, wo ich von Anfang an, über meine Probleme und auch über meinen Gefühlen gesprochen habe, und in Zukunft auch weiter Sprechen werde.
Ich habe durch Sie, meinen Freundeskreis erweitert und dort habe ich über mein Problem mit Alkohol offen geredet, und nette Diskussionen geführt. Was mich weiter bestärkt.
Ich habe mit meiner Freundin und ihrem Hund ausgiebige Spaziergänge gemacht und habe erlebt, dass ich meinen Kopf bei einem Wald Spaziergang frei bekomme. Dieses wird noch unterstützt durch Sport (Kampfsport 2-3 mal die Woche und Buggy Kiten, Fahrrad fahren)
Ich fühle mich erheblich besser, Körperlich und Geistig fitter.
Ich habe mir Zeit zum Lesen genommen und habe das lesen für mich entdeckt.

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?

Sehr positiv.
Ich unterdrücke meine Gefühle nicht mehr, und kann offen mit meiner Familie, Freundin und Freunden darüber reden, dass fühlt sich gut an und befreit, die haben immer ein offenes Ohr für mich.
Ich habe verstanden, dass ich mit nichts alleine bin und offen über meine Problem sprechen kann.
Ich bin offener geworden und brauche mich vor nichts zu verstecken.
Körperlich fühle ich mich sehr gut, durch den regelmäßigen Sport halte ich mich Fit.

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

Ich habe eine gefestigte Beziehung, die mich in allen Situationen unterstützt, desweiteren stehen meine Familie und Freunde mir immer zur Seite. Und ich bekomme Rückendeckung von ihnen, was mein Selbstbewusstsein gesteigert und gefestigt hat.
Ich habe einen Ausgleich durch meinen Sport geschaffen.

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung)

Ich stelle mir da vor, ich müsste in ein Becken, vom 5m Turm springen ohne Wasser.
Mir ist bewusst, dass ich in der Vergangenheit (in meiner Jugendzeit) mit meinen Trinkverhalten, alle Warnsignale für den Rest meines Lebens, schon sehr früh ausgeschaltet habe.
Ich kenne jetzt meine Probleme (Gefühle unterdrücken, sich isolieren)und kann dagegen angehen.
Meine Bestätigung finde ich jetzt im Sport, Und Anerkennung erhalte ich von meinen Freunden, durch meinen offenen Umgang.
Seit ich mein Leben wieder klarer sehe möchte ich nie wieder meine Gefühle mit Alkohol unterdrücken und einen Rausch erleben.
Ich will mich nie wieder isolieren und mich so ins Abseits stellen.
Ich habe gelernt mit meiner Familie und Freunden über Probleme Gefühle die mich verfolgen, und ich damals unterdrückt habe, offen zu reden. Da bekomme ich rund um die Uhr Hilfe, die ich jetzt annehme.
Ich kann mir jeder Zeit bei einem Psychologen Hilfe holen.
Ich kann nein sagen.
Ich kann sagen, Theoretisch kann ich mir das vorstellen, aber ich hole mir dann auch die Erinnerung wieder hoch, wie schlecht es mir damals ging und ich einen Freundeskreis habe, mit denen ich über solche Ereignisse immer sprechen kann und von denen ich Hilfe bekomme.
Und ich habe die volle Unterstützung, meiner Schwester und meinem Bruder.

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

Für mich gibt es kein Trinken und Fahren.
Ich plane Trinkanlässe im Vorfeld und setze mir maximale trinkmengen max. 4 Trinkeinheiten dazwischen immer 2 Alkoholfreie Getränke (Wasser, Saft).
Ich sorge im Vorfeld für eine Mitfahrgelegenheit, und ich verzichte auf das fahren im eigenen Fahrzeug.
Ich gehe offen mit Alkohol um. Alle meine Freunde und die Familie sind damit involviert.
Ein spontanes Trinken unterlasse ich. (Heute sage ich Nein).


30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?

Ich bin stolz auf das geleistete Gesundheitlich und Körperlich fühle ich mich so fit wie lange nicht mehr, mein bmi Wert liegt bei 27,5 im Normal
 
Hallo Nancy,
Hallo Max,

vielleicht könnt ihr mir einen Tipp geben.
Ich war ja bei meiner MPU und habe diese abgebrochen weil ich mit 39° C Fieber da hin bin.
Nun habe ich meine Unterlagen wie Bescheinigung von VP, Bluttest und eine Bescheinigung über ein ärztliches Gutachten für die Erteilung CE, C1E zurück bekommen.
Da ist nun ein Stempel von der MPI drauf.
Wie kommt das an, wenn der neue GA das nun sieht?
Ich habe für diese Zeit eine Krankmeldung.
Gibt der sich damit zufrieden, wenn ich sage, dass ich diese wegen Fieber abgebrochen habe.....

Gruß
Harley
 
Gibt der sich damit zufrieden, wenn ich sage, dass ich diese wegen Fieber abgebrochen habe.....
Wenn du zum gleichen MPI gehst, ist das eh in deiner dortigen Akte gespeichert.
Notfalls hast du ja noch deine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, falls da Fragen aufkommen sollten.
 
Hallo Max,

Ne ich geh zu einer anderen MPI deshalb meine Frage, und die Krankmeldung habe ich...
Ich hoffe, das wird dann reichen.

Gruß
Ralf
 
Eine weitere Überlegung von mir: Wenn der Gutachter fragen sollte, warum du nicht wieder zum gleichen MPI gegangen bist, kannst du noch anfügen, dass du dich dort generell nicht gut aufgehoben gefühlt hast...

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

Ich war an dem Wochenende in Erftstadt Liblar auf dem Campingplatz wo mein Wohnmobil parkt.
Dieses habe ich dort nach einer Tour gereinigt. Am 07.06.2015 bin ich gegen 17:00 Uhr an den See gegangen wo mich andere Camper auf ein Bier eingeladen haben, dort habe ich dann 4 Flaschen Bier a0,5 getrunken.
Von da bin ich dann auf die Seeterasse um etwas zu essen dabei habe ich 3 Weizenbier a0,5 getrunken. Danach habe ich in der Gastwirtschaft mit anderen Camper (mit denen ich beim Essen war) Formel 1 angeschaut dort habe ich bis 21:30 10 Kölsch a0,2 getrunken.
Ich habe mich gegen 22:15 Uhr auf meinen Roller gesetzt und bin nach Hause gefahren, obwohl ich dort Übernachten wollte.

Ich wurde vor meiner Haustür angehalten mit der Begründung der Auffälligkeit. Geblasen und dann zur Blutprobe. Blutprobe gegen 23:59 Uhr

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

Siehe zu 1.
5,5ltr Bier 4 Flaschen Bitburger 2ltr, 3 Gläser 1,5ltr Weizenbier a0,5 10 Kölsch a0,2 2ltr
Trinkzeit 17:30-21:30

Wo ist die Veränderung deiner Trinkmenge auf 6,5l Bier? :smiley2204:

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Zwischen meinem 16-22 Lebensjahr habe ich bei Partys und Discos zwischen 3-5 ltr Bier getrungen
Ab dem 23 Lebensjahr 1985 bis 2013 10-15 Anlässe im Jahr 5 Bier a0,2 oder bis 4 Glas Wein

2013 Getrunken in der Gaststätte 5-10 Kölsch zwei bis viermal im Monat . Ablenkung Gesellschaft.
Es gab auch Monate, wo ich nichts getrunken habe.
Ende 2014 3ltr Bier einmal im Monat am Wochenende.
Ab 03.2015 bis zu 10 X Fl Bier 0,5ltr. am Wochenende ein – zwei Mal im Monat (nicht jeden Monat) ich habe versucht mich mit Sport in Frankreich (Buggy-Kiten) abzulenken dort wurde nichts getrunken.
Und deine Trinkmengen im Vorfeld passen auch noch nicht zu deiner Trinkmenge bei der TF. :smiley2204: Bitte lies noch einmal mein Posting in Beitrag #34.

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

Zwischen 16-22 Jahre 1978-1984 wollte ich immer dabei sein (Gruppenzwang) bis 22. Äußere Motive (Alkoholgefährdung)
Dabei, die Bestätigung gesucht!
Ab 23 Jahre 1985 habe ich mich in ein neues Umfeld begeben, erste Frau kennen gelernt und Beruflich habe ich mich weiter entwickelt. In Gesellschaft Theater Veranstaltungen 10-15 Trinkanlässe im Jahr (Genusstrinken). Bestätigung bekam ich durch meinen Beruflichen Werdegang.

Ab 2014 Trauer, verlassen worden, Wut, Enttäuschung ich war nach dem Tod meines Bruders Paralysiert. Innere Motive Gefühle unterdrückt (Alkoholgefährdung)

Auch hier möchte ich auf meinen Beitrag in #34 verweisen. Deine Geschichte ist (auch später für den GA) viel nachvollziehbarer wenn du deine Motive zusammenhängend wiedergeben kannst.

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)

Beim trinken in der Gaststätte Ablenkung und die Gesellschaft gesucht.
…..
Ab Ende 2014 am Wochenende um meine Trauer zu verdrängen. Ich habe geglaubt mit Alkohol auf andere Gedanken zu kommen.
Danach ging es mir immer schlecht, ich wollte auch mit keinem reden.
Ich habe mit Alkohol versucht, meine Gefühle zu unterdrücken.
Die am nächsten Morgen wieder da waren….

Du musst bei manchen Äußerungen etwas aufpassen. Gewiss wird nicht jedes Wort auf die Goldwaage gelegt aber Unbedachtes kann schon zu Rückfragen führen die gar nicht sein müssten. Wenn es dir doch danach "immer schlecht" ging, warum hast du es dann nicht sein lassen? Konntest du nicht mehr ohne Alk. sein?

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Eher weniger, da ich meistens am Wochenende alleine getrunken habe.
Meine Sportliche Leistungen haben rapide nach gelassen und ich habe zu genommen. Durch einseitige Ernährung MC Donalds, Burgerking……
Ich bin davon ausgegangen, dass ich mit keinem reden konnte, da ich nicht verstanden werde.
Das hat sich geändert, denn ich habe jetzt den Kontakt mit meinen Geschwistern gefestigt und kann jetzt über meine Gefühle offen sprechen.
Ich habe meine Trauer mit der Familie aufgearbeitet und mir geht es jetzt viel besser. Desweiteren lebe ich seit 05.2015 in einer gefestigten Beziehung, wo ich meine Gefühle von vorne rein gezeigt und besprochen habe.

Ab hier muss ich mal abbrechen da ich jetzt das Gefühl habe das du, entweder, versehentlich, den alten FB noch einmal eingestellt, oder den Bogen nur minimal geändert, aber nicht überarbeitet, hast..:smiley2204:
 
Hallo Nancy,

Anscheinend habe ich den wohl nicht zu deiner Zufriedenheit bearbeitet.......

Ich bin davon ausgegangen ich müsste nur das ein oder andere neu überlegen!!!!! Da liege ich wohl voll falsch.

Ich werde den jetzt Stück für Stück neu überdenken und ihn dann auch einzeln einstellen.

Ist wohl besser.....

Aber danke für die Nachsicht.....

Gruß
Harley
 
Hallo Harley,

Hallo Nancy,

Anscheinend habe ich den wohl nicht zu deiner Zufriedenheit bearbeitet.......

es geht nicht um meine Zufriedenheit, sondern darum das du, mit deinen Aussagen, die MPU, mit KT, bestehen können sollst. Anhand eines ausgefüllten FB kann schon erkannt werden wie die Antworten, während der Exploration, ausfallen werden und wenn da zuviel nicht "zusammenpasst", wird es nix mit der pos. MPU.

Das ist nicht böse gemeint - ich möchte dir helfen dich gründlich vozubereiten :smiley138:
 
Hallo Nancy,

dass habe ich auch nicht böse aufgefasst, im Gegenteil, dass sagt mir, ich muss fester an mir Arbeiten.
Ich weiß, wie es jetzt ist, und ich habe ein tolles Umfeld mit netten und Verständnisvollen Chef und sehr netten Kollegen. Privat habe ich einen tollen Freundeskreis, die mich bestärken und unterstützen.
Und ich weiß was ich in Zukunft will. Mein Leben nüchtern und klar erleben.

Ich habe 2014 und 2015 einiges im privaten Bereich schleifenlassen und das ist mir bewusst.

Ich gehe den FB noch einmal komplett neu durch.

Gruß
Harley
 
Hallo Nancy,
Hallo Max,

Ich habe meine Haaranalyse bekommen,die ich gemacht habe um kontrolliertes trinken nachzuweisen....
Jetzt bin ich leicht Irritiert, es wird in dem Leistungsumfang geschrieben, um Alkoholabstinenz nachzuweisen. Was ich so aber nicht in Auftrag gegeben habe.
Ich wollte Kontrolliertes Trinken nachweisen.

Nun das Ergebnis, < 7 pg/mg = negativ!!!!! Kann ein relevanter Konsum von Alkohol ausgeschlossen werden....

Sag ich, dass ich kontrolliertes trinken betreibe oder macht das ein falsches Bild.......

Danke für eure Antworten.

Gruß
Harley
 
Sag ich, dass ich kontrolliertes trinken betreibe oder macht das ein falsches Bild.......
Worum machst du dir Gedanken, weil du zu wenig getrunken hast ?!

Erklärung ...

... Werte unterhalb von 7 Pikogramm EtG pro Milligramm Haar sprechen für eine Alkoholabstinenz oder sehr seltene Aufnahme von Alkohol. Werte zwischen 7 und 30 pg/mg EtG im Haar werden bei Probanden mit moderatem Alkoholkonsum gefunden. Als gesundheitlich unbedenklicher Alkoholkonsum wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Menge von nicht mehr als 20 g/Tag für Frauen und 40 g/Tag für Männer angegeben. Dies entspricht einer Menge von 1-2 Flaschen Bier á 0.5 Liter. Werte von mehr als 30 pg/mg EtG im Haar beweisen eine gesteigerte Alkoholaufnahme.

KT mit EtG-Screenings
 
Hallo Forum............

So ich bin wieder da, ich habe das ein und andere geändert.

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

Ich war an dem Wochenende in Erftstadt Liblar auf dem Campingplatz wo mein Wohnmobil parkt.
Dieses habe ich dort nach einer Tour gereinigt. Am 07.06.2015 bin ich gegen 17:00 Uhr an den See gegangen wo mich andere Camper auf ein Bier eingeladen haben, dort habe ich dann 4 Flaschen Bier a0,5 getrunken.
Von da bin ich dann auf die Seeterasse um etwas zu essen dabei habe ich 3 Weizenbier a0,5 getrunken. Danach habe ich in der Gastwirtschaft mit anderen Camper (mit denen ich beim Essen war) Formel 1 angeschaut dort habe ich bis 21:30 10 Kölsch a0,2 getrunken.
Ich habe mich gegen 22:15 Uhr auf meinen Roller gesetzt und bin nach Hause gefahren, obwohl ich dort Übernachten wollte.

Ich wurde vor meiner Haustür angehalten mit der Begründung der Auffälligkeit. Geblasen und dann zur Blutprobe. Blutprobe gegen 23:59 Uhr

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

Siehe zu 1.
5,5ltr Bier 4 Flaschen Bitburger 2ltr, 3 Gläser 1,5ltr Weizenbier a0,5 10 Kölsch a0,2 2ltr
Trinkzeit 17:30-22:30

3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?

5km und wollte 5km fahren

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

Bedingt durch den Alkohol und meine Trinkfestigkeit in meiner Vergangenheit, habe ich beschlossen nach Hause zu fahren.
Durch meine Trinkgewohnheit ab Oktober 2014 habe ich mich selbst überschätzt!

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

Ich wollte dort schlafen.

6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Nein, nicht Aufgefallen.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Das kann ich nicht genau sagen, aber wenn ich der Statistik (Müller/Weiler 1987) sehe,
1978-1984 ca. 600 (6 Jahre X 50 Wochen X 2 Fahrten)
1985-2014 ca. 350 bei 12 Trinkanlässe im Jahr.
2015-07.2015 ca. 50

Mit dem Wissen von jetzt, habe ich mich sehr verantwortungslos verhalten, und ich bin froh, dass ich in dieser Zeit keinem Geschadet habe! 2014-2015



Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

Ich bin aufgewachsen in einer nach außen hin Intakten Familie, die aber schon sehr früh in der Familie nicht mehr Intakt war.
Mein Vater ist nach der Arbeit als erstes in seine Gaststätte gegangen und hat sich sein Feierabend Bier gegönnt.
Über Probleme wurde nie gesprochen, die wurden unter den Teppich gekehrt, So habe ich früh gelernt meine Gefühle zu unterdrücken.
Ich habe immer für seine Anerkennung gekämpft, wurde aber immer abgewiesen. Meine Mutter versuchte das mit viel Liebe und Verständnis aus zu gleichen, aber die Gefühle wurden unterdrückt.
So haben wir Geschwister, (mein verstorbener Bruder und meine ältere Schwester) enger zusammen gehalten.
Mein kleiner Bruder war zu diesem Zeitpunkt noch zu klein.

Erster Kontakt mit Alkohol kann ich nicht sagen, weil Alkohol bei uns zu Hause nie ein Thema war, der stand bei uns zu Hause offen im Schrank.

Meine Mutter trennte sich von meinem Vater da war ich 15, 1977. Ich wohnte weiter mit meinem Vater im Haus, mein älterer Bruder wohnte bei seiner Freundin und meine Schwester war zu diesem Zeitpunkt Verheiratet. Mein kleiner Bruder wohnte bei meiner Mutter. Ich war an Wochenenden oft alleine, weil mein Vater eine Freundin in Österreich hatte.
Ich fühlte mich ziemlich alleine gelassen.

Meinen ersten Konsum hatte ich mit 16 bei einer Feier 2 Flaschen Bier.
Danach mit Freunden bei diversen Feiern (Partys, Konzerte, Discothek ……) wurde das Trinkverhalten gesteigert zwischen 3ltr -5ltr Bier. Dadurch, dass ich am Wochenende immer alleine war, war bei mir immer offenes Haus.
Ich habe in dieser Zeit mein Trinkverhalten stark gesteigert. Bis zum 22. Lebensjahr.

Ab dem 23 Lebensjahr. erste Frau kennen gelernt und einen neuen Freundeskreis aufgebaut. Ab da habe ich mein Trinkverhalten geändert. Es wurde zu Geburtstagen oder diversen Feiern (Sommerfest, Nachbarschaft grillen) getrunken, ca. 5 Bier a0,2 Kölsch oder 4-5 Glas Wein.
10-15 Trinkanlässe im Jahr.

9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?

Nein nicht regelmäßig, in meiner Jugend ab 16 habe ich an Wochenenden aus heutiger Sicht sehr viel Getrunken bis 22. 1978-1984

Ab 1985-2013, bis zu ca. 5 Kölsch bei Festen. Beim Essen (Restaurant auch 3-4 Gl. Wein) das waren 10-15 Anlässe im Jahr.

Nach Tod meines Bruders 09.2014 habe ich mich ab 10.2014 zurück gezogen und zu Hause am Wochenende ein, zwei mal im Monat zwischen 5-12 Flaschen 0,5ltr. Bier getrunken.

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Zwischen meinem 16-22 Lebensjahr habe ich bei Partys und Discos zwischen 3-5,5 ltr Bier getrungen
Ab dem 23 Lebensjahr 1985 bis 2013, 10-15 Anlässe im Jahr 5 Bier a0,2 oder bis 4 Glas Wein.

Ende 2014 3ltr Bier einmal im Monat am Wochenende.
Ab 03.2015 bis zu 12 X Fl Bier 0,5ltr. am Wochenende ein – zwei Mal im Monat (nicht jeden Monat) ich habe versucht mich mit Sport in Frankreich (Buggy-Kiten) abzulenken dort wurde nichts getrunken.

11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?

Am Wochenende alleine. Wenn ich mich alleine fühlte (Trauerschmerz, Verdrängung meiner Gefühle).

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

Zwischen 16-22 Jahre 1978-1984 wollte ich immer dabei sein (Gruppenzwang) bis 22.
Ich war damals alleine an den Wochenenden und habe mich mit Partys bei uns im Haus abgelenkt. Dabei, die Bestätigung gesucht!

Ab 23 Jahre 1985 habe ich mich in ein neues Umfeld begeben, erste Frau kennen gelernt und Beruflich habe ich mich weiter entwickelt. In Gesellschaft Theater Veranstaltungen 10-15 Trinkanlässe im Jahr (Genusstrinken). Bestätigung bekam ich durch meinen Beruflichen Werdegang.

Ab 2014 Trauer, Enttäuschung ich war nach dem Tod meines Bruders Paralysiert.
Mein Bruder erlitt ende 09.2014 einen Gehirnschlag und war nur noch Lebensfähig an Maschinen, er wurde in ein Künstliches Koma gehalten.
Der Arzt meinte die linke Gehirnhälfte wird nicht mehr Durchblutet. Das soll heißen mein Bruder war da schon Gehirntot.
Da es keine Patientenverfügung gab wo das geregelt ist, musste eine Entscheidung her. Da ich den engsten Kontakt mit ihm hatte, habe ich die Familie davon überzeugt, die Maschinen abzustellen.
Zu dem Zeitpunkt war ich wohl in der Stärksten Verfassung, um die Familie für diese Entscheidung zu überzeugen.

Aber bei seiner Beerdigung war das nicht so, ich war Paralysiert und habe mich von allem isoliert.
Ich wollte mit niemanden reden. So habe ich meine Trauer mit Alkohol betäuben wollen. (Ich war der Meinung, jetzt bin ich alleine). Ich hatte eine sehr enge Beziehung zu meinem Bruder, mit ihm konnte ich immer alles besprechen. Wir haben auch einige Jahre zusammen gewohnt 2000-2005.

Die Familie hat sich auch immer wieder getroffen, wo ich aber nie teil genommen habe. Ich habe den Fehler gemacht mit meinen Gefühlen nicht mit der Familie zu reden.
Ich denke, hätte ich das mal gemacht, wäre ich jetzt nicht in dieser Situation.



13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)


Ab Ende 2014 am Wochenende um meine Trauer zu verdrängen. Ich habe geglaubt mit Alkohol auf andere Gedanken zu kommen.
Ich wollte mit keinem reden.
Ich habe mit Alkohol versucht, meine Gefühle zu unterdrücken.
Die am nächsten Morgen wieder da waren….

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Nein, ich habe am Wochenende alleine getrunken.
Meine Sportliche Leistungen haben nach gelassen und ich habe zu genommen. Durch einseitige Ernährung MC Donalds, Burgerking……
Ich bin davon ausgegangen, dass ich mit keinem reden konnte, da ich nicht verstanden werde.
Das hat sich geändert, denn ich habe jetzt den Kontakt mit meinen Geschwistern gefestigt und kann jetzt über meine Gefühle offen sprechen.
Ich habe meine Trauer mit der Familie aufgearbeitet und mir geht es jetzt viel besser.

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Ich habe mich Isoliert, ich wollte nicht über meinen Zustand und Gefühle reden. Das fand ich als Belastung Ich war paralysiert.
Meine Kondition hat im Sport, stark nach gelassen. Ich bin auch nicht mehr regelmäßig dorthin gegangen. So wurde meine Leistung auch schlechter.
Von meinem Umfeld habe ich mich Isoliert.

16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.

In der Zeit meiner Jugend 16-22 (1978-1984) da habe ich mehr getrunken. Ich wollte mich damals in der Gruppe nicht ausgrenzen. Ich wollte dabei sein und habe dort geglaubt meine Anerkennung zu erhalten und auch bekommen.

Ab 1985, 10-15 Anlässe im Jahr!

Ab 2014 habe ich mein Trinkverhalten erhöht.
Ich habe nach dem Tod meine Bruders Zu Hause getrunken.
Heute trinke ich nur noch sehr verhalten, weil ich meine Sportliche Leistung behalten möchte.

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Nein, ich wusste immer was ich getrunken habe, ich habe zu Hause keine Alkoholischen Getränke.
Wenn ich was trinken wollte, habe ich mir im Supermarkt immer vorher was gekauft.
Und dann getrunken am Wochenenden.

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Ja . Besonders bei Vorbereitung im Sport. Und in der Fastenzeit.

19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

1978-1984 Gesellschaftstrinker, ich wollte immer dabei sein. Heute Alkoholgefährdung- Missbrauch. (hätte ich weiter getrunken)

Bis 2013 sehe ich mich als Genuss Trinker bei Festen oder beim Essen. Heute Genusstrinker.

Ab 2014-2015 Stufe ich mich in eine Alkoholgefährdung ein um meine Gefühle aus zu schalten (Trauer, Wut, Verlassen). Alkoholgefährdet


Heute und in Zukunft

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

05.10.2015 ein Glas Wein (Geburtstag) 0,1
11.12.2015 Ein Glas Kölsch ein Glas Sekt (Weihnachtsfeier) 0,2/0,1
25.12.2015 ein Glas Wein (Weihnachtsessen)0,1
31.12.2015 zwei Glas Sekt a0,1
08.01.2016 vier Kölsch a 0,2 (Karneval) bei weiteren Angeboten habe ich verneint und bin nach Hause gegangen…..
23.03.2016 Geburtstag meiner Freundin 2 Bier a0,2, 2 Sekt a0,1


21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

23.03.2016

22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?

Nein

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Ich fühle mich im gesamten Gesundheitlich erheblich besser. (bessere Kondition und Konzentration, im Sport mehr Anerkennung, durch bessere Leistung ohne Alkohol.
Ich fühle mich geistig fitter und vitaler.
Da ich jetzt offen über mein Probleme und Gefühle mit der Familie und Freunden geredet habe und in Zukunft reden kann, ist eine große Last von mir gefallen. Ich habe meine Lebensqualität gesteigert und fühle mich wohler).

Ich möchte im Alter auf mein Leben mit Stolz zurück schauen und meinen Sport weiter ausüben.

Ich möchte nie wieder einen Rausch erfahren.
Ich habe gelernt, dass ich meine Gefühle (Trauer, Wut, Enttäuschung) nicht mit Alkohol lösen kann.
Da such ich heute, dass Gespräch.
Einen Ausgleich schaffe ich mir mit ausgiebigen Spaziergängen und regelmäßigen Sport, Gespräche mit der Familie, Freundin und Freunde.

24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

Ich habe festgestellt, dass ich Probleme und Gefühle, nicht mit Alkohol verdrängen und schon gar nicht lösen kann.
Ich weiß jetzt wie ich mit meinen Gefühlen, (Trauer, Wut, Enttäuschung) umgehen muss ohne auf Alkohol zurück zu greifen. Ich bespreche diese mit der Familie und meinen Freundeskreis, die mit involviert sind.

Ich erinnere mich immer an die Vergangenheit, wie schlecht es mir ging!
Und wie leicht es gewesen wäre ohne Verdrängung der Probleme mit meinem nahen Umfeld und Familie über diese zu Sprechen und dabei Lösungen zu finden.

Jetzt fühle ich mich Körperlich und Geistig wie vor 5 Jahren, ich habe meine alte Figur wieder und ich fühle mich im Ganzen besser.
Ich stehe mit beiden Beinen im Leben. Ich weiß was ich will, und was ich nicht will.
Ich denke da könnte was fehlen!!!!!!!!!

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Nach der TF wurde mir klar, dass ich sofort was ändern muss und habe das Gespräch mit meiner Familie und Freunden gesucht, die mich jetzt und auch in Zukunft unterstützen.
Ich habe mich einem Verkehrs Psychologen anvertraut.
Ich lebe in einer gefestigten neuen Beziehung, wo ich von Anfang an, über meine Probleme und auch über meinen Gefühlen gesprochen habe, und in Zukunft auch weiter Sprechen werde.
Ich habe durch Sie, meinen Freundeskreis erweitert und dort habe ich über mein Problem mit Alkohol offen geredet, und nette Diskussionen geführt. Was mich weiter bestärkt.
Ich habe mit meiner Freundin und ihrem Hund ausgiebige Spaziergänge gemacht und habe erlebt, dass ich meinen Kopf bei einem Wald Spaziergang frei bekomme. Dieses wird noch unterstützt durch Sport (Kampfsport 2-3 mal die Woche und Buggy Kiten, Fahrrad fahren)
Ich fühle mich erheblich besser, Körperlich und Geistig fitter.
Ich habe mir Zeit zum Lesen genommen und habe das lesen für mich entdeckt.

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?

Sehr positiv.
Ich unterdrücke meine Gefühle nicht mehr, und kann offen mit meiner Familie, Freundin und Freunden darüber reden, dass fühlt sich gut an und befreit, die haben immer ein offenes Ohr für mich.
Ich habe verstanden, dass ich mit nichts alleine bin und offen über meine Problem sprechen kann.
Ich bin offener geworden und brauche mich vor nichts zu verstecken.
Körperlich fühle ich mich sehr gut, durch den regelmäßigen Sport halte ich mich Fit.

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

Ich habe eine gefestigte Beziehung, die mich in allen Situationen unterstützt, des weiteren stehen meine Familie und Freunde mir immer zur Seite. Und ich bekomme Rückendeckung von ihnen, was mein Selbstbewusstsein gesteigert und gefestigt hat.
Ich habe einen Ausgleich durch meinen Sport geschaffen. (wieder gefunden)
Ich habe ein sehr Intensives Umfeld, die jetzt auf mich achten und mir immer zur Seite stehen. Was ich vorher leider nicht erkannt habe.

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung)

Ich stelle mir da vor, ich müsste in ein Becken, vom 5m Turm springen ohne Wasser.
Mir ist bewusst, dass ich in der Vergangenheit (in meiner Jugendzeit) mit meinen Trinkverhalten, alle Warnsignale für den Rest meines Lebens, schon sehr früh ausgeschaltet habe.
Ich kenne jetzt meine Probleme (Gefühle unterdrücken, sich isolieren) und kann dagegen angehen.
Sollte es dennoch zu einem Rückfall kommen, habe ich Strategien, um dagegen anzugehen.
Ich nehme sofort Kontakt zu Freunden auf, die mich in dieser Situation auffangen.
Ich bleibe nicht alleine.
Ich versuche zu Entspannen, Spazierengehen, Ablenken, mich auf meine Sinne konzentrieren, an Ziele in der Zukunft denken).
Ich nehme mir genügend Auszeit.
Ich beobachte meine Gedanken, möchte ich was verdrängen und warum möchte ich das, was für Lösungen gibt es.
Den Ausgleich durch Stress, finde ich im Sport.
Ich motiviere mich mit positiven Selbstgesprächen.
Ich halte mir immer vor Augen, was ich schon geschafft habe und wie weit ich noch gehen möchte.
Ich spreche über das, was mich belastet.


29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

Für mich gibt es kein Trinken und Fahren.
Ich plane Trinkanlässe im Vorfeld und setze mir maximale trinkmengen max. 4 Trinkeinheiten dazwischen immer 2 Alkoholfreie Getränke (Wasser, Saft).
Ich sorge im Vorfeld für eine Mitfahrgelegenheit, und ich verzichte auf das fahren im eigenen Fahrzeug.
Ich gehe offen mit Alkohol um. Alle meine Freunde und die Familie sind damit involviert.
Ein spontanes Trinken unterlasse ich. (Heute sage ich Nein).


30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?

Ich bin stolz auf das geleistete, Gesundheitlich und Körperlich fühle ich mich so fit wie lange nicht mehr, mein bmi Wert liegt bei 27,5 im Normal
Wert. Darauf bin ich stolz.

Gruß
Harley
 
Hallo Harley,

für deinen FB brauche ich noch etwas Zeit (muss noch einige andere FB kommentieren). Ich vergesse dich aber nicht, keine Sorge :smiley138:
 
Harley, ich sehe das du online bist. Ich lese gerade deinen FB und habe gesehen das du deine Trinkmenge bei der TF noch nicht erhöht hast...
think.gif


Ich habe aber einmal eine andere Frage an dich:

Wenn deine Haaranalyse als AN gewertet werden kann...könntest du in Erwägung ziehen doch mit Abstinenz in die MPU zu gehen?
 
Wie schon angemerkt...

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

Siehe zu 1.
5,5ltr Bier 4 Flaschen Bitburger 2ltr, 3 Gläser 1,5ltr Weizenbier a0,5 10 Kölsch a0,2 2ltr
Trinkzeit 17:30-22:30

Es müssen mind. 6l gewesen sein (eher noch etwas mehr) !!!!!! Also musst du noch 1-2 Bier bei deiner Aufzählung hinzufügen. Wenn du dem Gutachter die Mengen benennst und er anschließend sagt: "Das kann nicht sein, da muss mehr Alkohol gewesen sein", hast du schon schlechte Karten.

Zu deinen Trinkmengen im Vorfeld:

9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?

Nein nicht regelmäßig, in meiner Jugend ab 16 habe ich an Wochenenden aus heutiger Sicht sehr viel Getrunken bis 22. 1978-1984

Ab 1985-2013, bis zu ca. 5 Kölsch bei Festen. Beim Essen (Restaurant auch 3-4 Gl. Wein) das waren 10-15 Anlässe im Jahr.

Nach Tod meines Bruders 09.2014 habe ich mich ab 10.2014 zurück gezogen und zu Hause am Wochenende ein, zwei mal im Monat zwischen 5-12 Flaschen 0,5ltr. Bier getrunken.

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Zwischen meinem 16-22 Lebensjahr habe ich bei Partys und Discos zwischen 3-5,5 ltr Bier getrungen
Ab dem 23 Lebensjahr 1985 bis 2013, 10-15 Anlässe im Jahr 5 Bier a0,2 oder bis 4 Glas Wein.

Ende 2014 3ltr Bier einmal im Monat am Wochenende.
Ab 03.2015 bis zu 12 X Fl Bier 0,5ltr. am Wochenende ein – zwei Mal im Monat (nicht jeden Monat) ich habe versucht mich mit Sport in Frankreich (Buggy-Kiten) abzulenken dort wurde nichts getrunken.

solltest du ebenfalls noch mind. einen halben Liter Bier mehr angeben. Dabei passt der Zeitraum von Ende 2014 zu 03.2015 aber nicht wirklich. Von 3l zu 6,5l würde bedeuten das du mehrere "Filmrisse" gehabt haben müsstest oder zumindest kpl. betrunken warst. Das würde aber wieder nicht zu dieser Aussage passen:

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Nein, ich wusste immer was ich getrunken habe, ich habe zu Hause keine Alkoholischen Getränke.
Wenn ich was trinken wollte, habe ich mir im Supermarkt immer vorher was gekauft.
Und dann getrunken am Wochenenden.

Außerdem hattest du in Frage 9 noch so geantwortet:

Nach Tod meines Bruders 09.2014 habe ich mich ab 10.2014 zurück gezogen und zu Hause am Wochenende ein, zwei mal im Monat zwischen 5-12 Flaschen 0,5ltr. Bier getrunken.

In Frage 10 dann so:

Ende 2014 3ltr Bier einmal im Monat am Wochenende.
Ab 03.2015 bis zu 12 X Fl Bier 0,5ltr. am Wochenende ein – zwei Mal im Monat (nicht jeden Monat)

think.gif


Du musst hier unbedingt eine klare Linie hineinbringen, nicht das du dich da beim Gutachter "verhaspelst" und dir selbst widersprichst...

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

[...]Ab 2014 Trauer, Enttäuschung ich war nach dem Tod meines Bruders Paralysiert.
Mein Bruder erlitt ende 09.2014 einen Gehirnschlag und war nur noch Lebensfähig an Maschinen, er wurde in ein Künstliches Koma gehalten.
Der Arzt meinte die linke Gehirnhälfte wird nicht mehr Durchblutet. Das soll heißen mein Bruder war da schon Gehirntot.
Da es keine Patientenverfügung gab wo das geregelt ist, musste eine Entscheidung her. Da ich den engsten Kontakt mit ihm hatte, habe ich die Familie davon überzeugt, die Maschinen abzustellen.
Zu dem Zeitpunkt war ich wohl in der Stärksten Verfassung, um die Familie für diese Entscheidung zu überzeugen.

Aber bei seiner Beerdigung war das nicht so, ich war Paralysiert und habe mich von allem isoliert.
Ich wollte mit niemanden reden. So habe ich meine Trauer mit Alkohol betäuben wollen. (Ich war der Meinung, jetzt bin ich alleine). Ich hatte eine sehr enge Beziehung zu meinem Bruder, mit ihm konnte ich immer alles besprechen. Wir haben auch einige Jahre zusammen gewohnt 2000-2005.

Die Familie hat sich auch immer wieder getroffen, wo ich aber nie teil genommen habe. Ich habe den Fehler gemacht mit meinen Gefühlen nicht mit der Familie zu reden.
Ich denke, hätte ich das mal gemacht, wäre ich jetzt nicht in dieser Situation.

Willst du die Geschichte mit deiner Exfrau gar nicht mehr angeben? :smiley2204:

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)

Ab Ende 2014 am Wochenende um meine Trauer zu verdrängen. Ich habe geglaubt mit Alkohol auf andere Gedanken zu kommen.
Ich wollte mit keinem reden.
Ich habe mit Alkohol versucht, meine Gefühle zu unterdrücken.
Die am nächsten Morgen wieder da waren….

...und welche Wirkung hatte der Alkohol auf dich?

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Ich habe mich Isoliert, ich wollte nicht über meinen Zustand und Gefühle reden. Das fand ich als Belastung Ich war paralysiert.
Meine Kondition hat im Sport, stark nach gelassen. Ich bin auch nicht mehr regelmäßig dorthin gegangen. So wurde meine Leistung auch schlechter.
Von meinem Umfeld habe ich mich Isoliert.

Wenn du auf die Frage schaust und dann auf deine Antwort, so liegt die Vermutung nahe, dass du dich aufgrund des hohen Alk.konsums isoliert hast. Desweiteren wurde wichtige Interessen fast aufgegeben. Das könnte der GA durchaus als Missbrauchskriterium ansehen.

In den Beurteilungskriterien ist u.a. unter A 2.1 K aufgeführt:

Der Klient hat Alkohol wiederholt mit den Folgen konsumiert, dass es zu einem Versagen bei der Erfüllung auch ihm wichtigerVerpflichtungen bei der Arbeit, in der Schule oder zu Hause gekommen ist.

Hierbei ist zwar zu fordern das nicht nur ein Merkmal des Substanzmisssbrauchs erfüllt ist, jedoch können zusätzliche Hinweise berücksichtigt werden (darunter fällt z.B. die sehr hohe Trinkmenge zu einem Anlass) die zu dem Ergebnis führen könnten das KT nicht mehr möglich ist.


Heute und in Zukunft

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

05.10.2015 ein Glas Wein (Geburtstag) 0,1
11.12.2015 Ein Glas Kölsch ein Glas Sekt (Weihnachtsfeier) 0,2/0,1
25.12.2015 ein Glas Wein (Weihnachtsessen)0,1
31.12.2015 zwei Glas Sekt a0,1
08.01.2016 vier Kölsch a 0,2 (Karneval) bei weiteren Angeboten habe ich verneint und bin nach Hause gegangen…..
23.03.2016 Geburtstag meiner Freundin 2 Bier a0,2, 2 Sekt a0,1

Du siehst schon das sich die Trinkmengen in diesem Jahr wieder leicht erhöht haben (besonders am Geburtstag deiner Freundin)?

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Ich fühle mich im gesamten Gesundheitlich erheblich besser. (bessere Kondition und Konzentration, im Sport mehr Anerkennung, durch bessere Leistung ohne Alkohol.
Ich fühle mich geistig fitter und vitaler.
Da ich jetzt offen über mein Probleme und Gefühle mit der Familie und Freunden geredet habe und in Zukunft reden kann, ist eine große Last von mir gefallen. Ich habe meine Lebensqualität gesteigert und fühle mich wohler).

Ich möchte im Alter auf mein Leben mit Stolz zurück schauen und meinen Sport weiter ausüben.

Ich möchte nie wieder einen Rausch erfahren.
Ich habe gelernt, dass ich meine Gefühle (Trauer, Wut, Enttäuschung) nicht mit Alkohol lösen kann.
Da such ich heute, dass Gespräch.
Einen Ausgleich schaffe ich mir mit ausgiebigen Spaziergängen und regelmäßigen Sport, Gespräche mit der Familie, Freundin und Freunde.
Die Frage war, warum du heute noch Alkohol trinkst. Aus deiner Antwort könnte man schließen das du abstinent lebst...:idee0003:

Darum möchte ich meine Frage noch einmal wiederholen - könntest du es dir vorstellen?
 
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