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MPU Vorbereitung

Das widerspricht der gängigen Forschungslage
.. und es ist auch absolut plausibel. Wer mit 2,24 ‰ noch fahren kann, muss das trainiert haben. Sonst geht das nicht!
Ansonsten müsstest Du belegen, dass Du nicht zur Spezies "Mensch" gehörst... :smiley1659:

Für den Gutachter zählt das zu "Verharmlosen, Verniedlichen, Anlügen" ... und die MPU ist in den ersten 10 Minuten vorbei, weil er weiss, dass Du ihm Märchen erzählst. Was soll er da noch groß fragen wollen? Zeitverschwendung.

Übrigens: wir erwarten hier auch, dass Du uns keine Lügengeschichtelchen auftischt, immerhin opfern wir unsere Freizeit für Dich. Und wir werden genauso ungern angelogen wie der Gutachter. Bitte merken!*

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*Und immer, wenn wir hier etwas spitz werden, bedeutet das für eine MPU: Du bist gerade dabei, den Gutachter zu verärgern. Der zickt vllt nicht rum wie wir, aber Du bist dann halt durchgefallen.
 
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Hallo liebe Rosy,

Ich will Dir mal Mut zusprechen.

Keine falsche Scham. Hau da eine Zahl raus, die realistisch ist.

Ich habe mind. 4000mal unter Substanzeinfluss am Verkehr teilgenommen. Wofür schämen? War so und Punkt.

Es muss Dir als Fehler bewusst sein, damit es besser werden kann.

Jetzt verschwind ich wieder in meinen Tümpel, habe selber noch FB zu machen.
 
„Häufig trank ich am Freitagabend eine Flasche Sekt und anschließend eine Flasche Wein. Am nächsten Tag hatte ich teilweise starke Kopfschmerzen und Übelkeit, sodass ich samstags keinen Alkohol mehr trank.

An anderen Wochenenden verteilte ich den Alkohol auf beide Tage. Manchmal trank ich freitags eine Flasche Sekt und eine halbe Flasche Wein und samstags den Rest der Weinflasche. Es kam auch vor, dass ich samstags noch eine weitere Flasche Wein öffnete und vollständig austrank.“

Frage an die Profis - geht das mit so einer „geringen Menge“
Und trinkhäufigkeit“?

Ich bezweifele das die (geringen) Mengen an den „nur Wochen Enden“ und die kurze Zeit ausreichen um die Toleranz und Giftfestigkeit zu erklären mit der sich 12 km Auto fahren lassen.
Ich hatte selbst eine hohe Promille Zahl und habe am Ende meiner konsumzeit (auch ausschließlich Wein / Sekt) fast jeden Tag getrunken ( In der Woche 2 Glas Wein täglich) am Wochenende eher 2 Flaschen täglich schon mittags angefangen und dann bis in die Nacht hinein) und es war mir echt unangenehm das aufzuschreiben und gar auszusprechen.
Ich hab aber relativ schnell festgestellt, dass ich die schnell überwerfen muss nur schonungslose Ehrlichkeit der weg raus aus dem
Konsum und hin zu Veränderungen ist
 
Frage an die Profis - geht das mit so einer „geringen Menge“
Und trinkhäufigkeit“?
Nein, liebe @zuerbiswolke, die Wahrscheinlichkeit, in 6 Monaten sich auf einmal auf 2,3 auf dem Kessel „hochzutrinken“, um dann noch 15km u.A. mit Einparken ihr Kfz zu bewegen, ist nahezu 0, ist also als Argument gerade in einer MPU, in der es um Statistik und Stochastik geht, zum Tode verurteilt…
Du hast also völlig Recht.

Woran ja vor Allem die MPU von @Rosy scheitern muss, ist, dass sie sich in entscheidenden Punkten als Ausnahme darstellt:
Ausgerechnet am Tag der TF bin ich besoffen gefahren.
Ausgerechnet am Tag der TF habe ich am Montag gesoffen.
Ausgerechnet am Tag der TF habe ich das erste Mal Likör getrunken ( um dann gleich fast eine ganze Flasche zu leeren…).
Das ist der absolut klassische Fall, eine MPU sehr schnell gegen die Wand zu fahren.

( Ich hatte mir gestern nach der erneuten Einstellung des FBs nur eine Antwort exemplarisch herausgegriffen, da ich der Meinung war, dass alle anderen Punkte hinreichend im Vorfeld besprochen worden waren. )

LG :smiley138:
 
Liebe @Rosy

@Karl-Heinz hat es ganz treffend auf den Punkt gebracht.

Und wenn ich so zurück denke, an die Tage nach meiner Trunkenheitsfahrt, will ich dir mal erzählen, was meine Gedanken waren, nämlich diese:
Wie kann ich den Gutachter verkaufen Es war eine Ausnahme nur an diesem Tag, weil:
- ich bin ja keine „Säuferin“, weil ich hab mein Leben ja sonst noch im Griff.
- Ich bin eine erfolgreiche Unternehmerin.
- Ich bekomme trotz meines Alkoholkonsum noch alles geregelt und
- gehe sogar jeden Tag zum Laufen und zum Krafttraining.
- Bei mir ist es ja gar nicht so schlimm, andere trinken noch mehr als ich
- Ich bin ja gar nicht abhängig, weil ich kann ja auch mal ein paar Tage oder Wochen ohne



Das negative, das hab ich ausgeblendet:
- Dass ich jeden Morgen mit dem Gedanken aufgewacht bin. Heute trinke ich nicht, spätestens um 16:00 Uhr jedoch wieder mein Sucht. Gedächtnis angeklopft hat
- Dass ich immer eine Aus Trinkerin war, heißt, ich konnte nie auf einem Bein nach Hause gehen, und selbst wenn ich mir vorgenommen habe, nur ein oder zwei Gläser ist es doch am Ende der Trinker Zeit immer die Flasche gewesen
- Dass ich doch nicht so leistungsfähig war, wie ich das jetzt in der Abstinenzphase bin
Usw

Was mir an deinem Bogen auch auffällt, dass du ganz viel schreibst. Es war ein Fehler da hab ich ein Fehler gemacht. Es tut mir leid und so weiter. das braucht man im Gutachter nicht erzählen. Natürlich ist Einsicht wichtig, aber Taten, was ist jetzt anders als vor der Trunkenheitsfahrt sind viel wichtiger
Die MPU möchte gefüllt werden, mit Beispielen und Situation aus seinem Leben die Veränderung erkennen lassen.

Nicht nur wenn ich Probleme habe, werde ich reden, sondern was hast du bereits schon erlebt und getan, dass sich dieses neue Verhalten etabliert hat?

Ich will damit nicht sagen das es bei dir genau so ist, sondern das es am Anfang völlig normal sein kann und auch weh tut und mit scham Verbunden ist den nackten Tatsachen ins Auge zu blicken.

@joost sagt immer -> da wo es weh tut geht es lang !
Wo ist dein Schmerz ?
 
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