MPU wegen 2 Trunkenheitsfahrten mit Unfallflucht im Zeitraum von 4 Wochen

der Kalle

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Mein Name ist Kalle und ich bin 42 Jahre Jung
Ich habe im Juni 24 und Juli 24 so richtigen Mist gebaut und werde deswegen im Juli 26 zur MPU gehen dürfen
Ich hätte gerne euren Rat was auf mich zu kommt. Damit ihr eine Eischätzung bekommt schildere ich euch mein nicht Entschuldbares und unverantwortliches Verhalten

Am 25.06 bin ich um 14.30 Uhr aus der Arbeit in Richtung nach Hause auf dem Weg gewesen, nach einem Streitgespräch am Telefon mit meiner damaligen Frau ( zu derzeit waren wir schon in der Trennungsphase) war ich so sauer dass ich an die Tankstelle fuhr und mir gegen 14.45 Uhr 9 Bier a 0,5 l gekauft habe.
Nach dem Kauf wollte ich nicht sofort nach Hause und bin im Dorf auf den Sportplatz gefahren. Da kam ich ca 15.00 Uhr an
Ich Trank in der Zeit von 15.00 Uhr bis ca 17.00 Uhr 5 Bier a 0,5l
Dann entschloss ich mich den weg von ca 800 Metern nach Hause zu fahren.
Als ich Rückwärts aus der engen Parklücke rangierte um zu drehen ,touchierte ich mit meiner Front dass Heck eines anderen KFZ
Da ich den Alkohol schon im Körper verspürte und mir bewusst war dass ich nicht mehr Fahrtüchtig war, bekam ich es mit der Angst zu tun und entzog mich meiner Verantwortung den Schaden zu melden und mich um die Aufklärung des Schadens zu kümmern.
Ich fuhr die 800 Meter bis zu meinen Wohnort und stellte mein Auto ab
Zuhause Trank ich noch weitere 3 Bier a 0,5l
Um ca 18.00-18.10 Uhr klingelte es an der Türe und die Polizei stand vor mir, Sie teilte mir mit dass ein Zeuge den Unfall beobachtet hat und er mein Kennzeichen notierte und Sie Verständigte
Nachdem ich jegliche Aussage verweigerte wurde ich (da ich stark nach Alkohol roch)zur Polizeiinspektion mitgenommen und um 18.58 Uhr die Blutentnahme durchgeführt 1,99 BAK.
Nach der Blutentnahme wurde ich nach Hause gefahren und erhielt meinen Führerschein nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft zurück.
Nach diesem Schock konsumierte ich bis zu meiner 2 Auffälligkeit keinen Alkohol mehr
am 14.7.24 fuhr ich Tagsüber zu meinen Sohn um mit ihm den Tag zu verbringen und es wurde vorab mit meiner getrennt Lebenden Frau vereinbart dass ich ihn für das Finalspiel der Fußball EM 24 mit zu meinem neuen Wohnort mitnehmen kann um dass Spiel dort gemeinsam schauen
Gegen 18 Uhr wollten wir los.
Meine Frau änderte ihre Meinung gegen 18.00 Uhr und verweigerte mir dass wir zusammen gehen.
Nach einem kurzen Wortgefecht verabschiedete ich mich von meinem Kind und fuhr Wütend und sehr enttäuscht von dort weg.
Aus Frust machte ich an der Tankstelle halt und nahm 5 Bier a 0,5 liter mit nach Hause . Ca 18.30 Uhr kam ich dort an und begann auch direkt mit dem Trinken der ersten Flasche Bier
Um ca 23.30 Uhr war mein 5tes Bier getrunken und ich wollte mehr.
Ich setzte mich ins Auto und fuhr ca 9,7 Km um an der Nachttankstelle mir noch 3 Bier zu holen
um Ca 23.45 Uhr betrat ich die Tankstelle und nahm noch 3 Bier a 0,5 Liter mit
Als ich um 25.50 Uhr aus der Parklücke rückwärts fuhr blieb ich an einem andern KFZ an der Stoßstange hängen.
Ich bemerkte den Schaden, stieg aus und Begutachtete diesen, da mir sofort klar war dass ich Wiederholt unter Starken Alkholeinfluß
Stand und ein KFZ führte entzog ich mich Wiederholt der Polizeilichen Maßnahme und entfernte mich vom Unfallort. Aus Panik fuhr ich ca 7,2 Km Richtung Heimatort. Als mir der erste schock meines Verantwortungslosen verhalten bewusst wurde stellte ich das Auto in einem kleinen Ort ab. Dort saß ich im Auto und konsumierte noch 2 Bier von den gekauften 3.
Ich schlief hinter dem Steuer ein. Um 3.00 Uhr wurde ich von einer Polizeistreife geweckt. Diese hat nach kurzer Halterabfrage erfahren dass ich wegen Fahrerflucht gesucht werde und mich mit zur Dienststelle zur Blutentnahme mitgenommen. 1,86 BAK. Der Führerschein wurde dieses mal Beschlagnahmt und Entzogen
Ich erhielt eine Hohe Geldstrafe und 15 Monate Sperre.
Nach den Vorfällen meldete ich mich sofort bei der Suchtberatung der Caritas an um mein Alkoholproblem Intensiv anzugehen, Dort war ich ca 1 Jahr regelmäßig zu Einzel Sitzungen,
Des weiteren besuche ich seit Juli 2025 eine Gruppe des Kreuzbundes um mich mit anderen auszutauschen.
Ich lebe seit Oktober 24 Abstinent und möchte auch keinen Alkohol mehr in meinem leben trinken. Ich habe mich für eine 15 Monatigen Abstinenznachweis angemeldet die im Juni 26 fertig ist
Seit Juni 25 mache ich eine MPU Vorbereitung bei einem Verkehrstherapeuten um meine Alkoholproblematik weiterhin aufzuarbeiten diese ist Ende Januar 26 beendet.
Gerne gebe ich euch auch Einblicke in meiner Aufarbeitung wenn ihr dass wollt.
Im März 26 möchte ich meine FE bei der Behörde beantragen um die Zeit der Abstinenz so kurz wie möglich zu halten.
Denkt Ihr dass passt von der Zeit her oder ist dass zu Früh, da mein Abstinenznachweis erst im Juni fertig ist.
Über konstruktives ehrliches Feedback freue ich mich.

Grüße
Kalle
 
Sicher werden sich die Profis hier melden und auf den Fragebogen verweisen.
Für mich stellt sich vorab die Frage nach den Zeitpunkten / -räumen - bitte um Bestätigung oder Aufklärung
1) am 14.07.24 wurde der FS beschlagnahmt
2) in welchem Zeitraum fand die Beratung bei der Caritas statt?
3) seit 10.24 abstinent - warum nicht vorher und warum AN-Programm erst von 03.25 - 06.26?
4) ab wann laufen die 15 Monate Sperrfrist?
 
Hallo Danke für deine Fragen

1)ja bei der 2 Tat wurde der Führerschein beschlagnahmt und Entzogen
2)die Beratung der Caritas fand ab August 24 statt und besuchte diese zunächst 14 Tägig ab Dezember 24 dann Monatlich bis Juni 24
3) Ich hatte während der Beratung der Caritas 2 Rückfälle in den ich Alkohol konsumiert habe da ich emotional noch nicht Stabil war und gefestigt war. Die AN habe ich erst so Spät begonnen weil es mir wichtig war die gründe meines extremen Alkohol konsums zu verstehen ( Auslöser, Beweggründe usw) aufzuarbeiten
Ich mach ein 15 Monatiges AN da ich am 13.3.25 damit angefangen habe läuft diese auch bis 13.Juni 26
Die Sperrfrist ist am 6 September 25 abgelaufen.
 
Im März 26 möchte ich meine FE bei der Behörde beantragen um die Zeit der Abstinenz so kurz wie möglich zu halten.

Den Antrag kannst du im März 2026 stellen, solltest aber gleichzeitig auf das Ende deiner Abstinenzkontrollen hinweisen. Die Abstinenznachweise zählen bei einer MPU nur, wenn sie abgeschlossen sind.

Zunächst wäre interessant für welche Promillewerte du jeweils verurteilt wurdest. Die zählen bei der MPU.

Es wäre nett wenn du zunächst den für dich passenden Profilfragebogen (Alkohol) ausfüllen könntest:

https://www.mpu-vorbereitung-online.com/forum/threads/profilfragebögen.263/
 
Hallo Mr Murphy ich bin für die oben angegebenen BAK 1,99 und 1,86 verurteilt worden sowie Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort in 2 fällen
Den Bogen fülle ich gern aus
Danke dafür
 
Ich habe nochmal ein Frage zu den Fristen (nur für mich....):
Wenn die TF / Unfall am 14.07.24 war und du einen Strafbefehl mit Geldstrafe + 15 Monate Sperrfrist bekommen hast (von wann ist der Strafbefehl / Rechtswirksamkeit?) - wie kann dann die Sperre am 06.09.25 ablaufen. Oder war da die Zeit von der TF bis zum Strafbefehl in den 15 Monaten enthalten?
@MrMurphy: Kann der neue FS nicht schon vorher gestellt werden - sollten oder müssen bei der MPU die AN voll sein und die Bescheinigung vorliegen? Kann man diese ggf. einige Tage später nachreichen, wenn die Bescheinigung noch nicht vorliegt aber die einzelnen AN-Laborberichte da sind?
 
FB Alkohol

Zur Person
Geschlecht: Männlich
Größe: 180cm
Gewicht:74
Alter:42

Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit:25.6 und 14.7
BAK:1,99 und 1,86
Trinkbeginn:15.00 und 18.30
Trinkende:ca 18.00 und 0.45
Uhrzeit der Blutabnahme:18.58 und 3.31

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: Nein Juni 24 und Juli 24
Strafbefehl schon bekommen: Ja
Dauer der Sperrfrist: 15 Monate

Führerschein
Hab ich noch: Nein
Hab ich abgegeben: Ja
Hab ich neu beantragt: Nein
Habe noch keinen gemacht:

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: Ja
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: Nein
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt): Nein

Bundesland: Bayern


Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: Nein
Ich lebe abstinent seit: Oktober 24

Abstinenznachweis
Haaranalyse ja/nein: nein
Urinscreening ja/nein: Ja
PEth-Analytik ja/nein: nein
Keinen Plan?:

Leberwerte ja/nein seit wann, wieviele: 1 im Dezember 24 Waren alle im Normalbereich

Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: Ja Caritas Suchtberatung von August 24 bist Juni 25
Selbsthilfegruppe (SHG): Kreuzbund seit Juli 25
Psychologe/Verkehrspsychologe: Ja Verkehrstherapeut seit Ende Juni 25 bis Ende Januar
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: Nein
Ambulante/stationäre Therapie: Nein
Keine Ahnung: Nein

MPU
Datum: Geplant im Juli 26
Welche Stelle (MPI):Pima
Schon bezahlt?:Nein
Schon eine MPU gehabt? Nein
Wer hat das Gutachten gesehen?: /
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?: /

Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten: Nein

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Zuletzt bearbeitet:
Kann man diese ggf. einige Tage später nachreichen, wenn die Bescheinigung noch nicht vorliegt aber die einzelnen AN-Laborberichte da sind?
Diese kann man nachreichen. Bei mir war die MPU und der letzte AN am 09.12.25. Hatte mich vorher erkundigt ob dies möglich sei und man hatte mir seitens der MPU Stelle dies bestätigt und sogar auch gesagt es sei üblich. Habe den AN per Post bis dato noch nicht erhalten (vermutlich kommt er morgen) werde ihn dann persönlich bei der MPU Stelle abgeben.
Bei mir sind es nun doch 3,5 Wochen ob es der MPU Stelle noch reicht - mal sehen ich hoffe es. Das Gutachten wird erst mit Abgabe der Originalen AN erstellt. In ca 3 Wochen weiß ich mehr.
Habe den FS am 16.09.25 beantragt und hatte die Abgabefrist 16.01.26 diese habe ich um 4 Wochen bei der FSST verlängern können.
 
Schön, dass du hier gelandet bist :smiley138:

Wurde bei dir eine Diagnostik gemacht ?
Wenn ja, als was wurdest du klassifiziert ?
Wenn nicht, als was siehst du dich selber ?

Bekommst du eine Bescheinigung, was und bei wem du dich zwecks Aufarbeitung deines Alkoholproblems gemeldet hast ?
Dass du das zeitnah gemacht hast, wird dir in der MPU sehr positiv angerechnet werden.

Da du ja offensichtlich schon weit in deiner Vorbereitung bist, könntest du schon den https://www.mpu-vorbereitung-online.com/forum/threads/fragebogen-für-eine-alkohol-mpu.50/ ausfüllen, bitte sorgfältig und ausführlich.

Den Antrag auf Neuerteilung kannst du jetzt schon stellen, würde ich an deiner Stelle auch.
Falls die FEB sehr schnell ist, kannst du, da du ja keine FE hast, problemlos eine Fristverlängerung beantragen.
Das ist absolut usus.

So weit erstmal, liebe Grüße :smiley138:
 
P.S.: Eventuell steht bei dir noch eine verkehrsrechtliche Fragestellung im Raum, was jetzt unter Alkoholeinfluss nicht so kriegsentscheidend sein muss.
 
Guten Morgen Karl Heinz
Eine Diagnostik wurde nicht direkt gemacht. Ich habe mich mit der Suchtberaterin Intensiv über meinen Konsum unterhalten
Ich habe mich als Gamma Trinker eingestuft, da die letzten Wochen und Monate vor meiner Straftat sehr extrem waren.
Ich habe mein Problem sehr lange geleugnet und runter gespielt als wäre es nur eine Phase.
Heute weis ich das ich mir schon viel früher Hilfe hätte holen müssen.
Über meine Aufarbeitung bei der Caritas bekomme ich ein Bescheinigung in der, der Zeitraum meiner Gespräche mit angegeben ist.
Von meinem Verkehrstherapeuten bei dem ich die MPU Vorbereitung absolviere natürlich auch.
Den Fragebogen werde ich gerne Beantworten.
Danke noch für die Info wegen der Verkehrsrechtlichen Fragestellung.

Grüße Kalle
 
Hallo kalle,
auf Nachtrunk wurde bei dir nie eingegangen? Ändert zwar nix an der MPU-Anordnung, aber wäre ja doch mal interessant. Wenn du das so akzeptiert hast, würde ich dabei bleiben. Nachtrunk sagt ja nix anderes aus, als dass du dir nach einem gravierenden Problem noch mehr reinschüttest.
 
Hallo Kapomick
Nein auf Nachtrunk wurde nicht eingegangen. Ich denke dass hätte am BAK nicht viel geändert. Es war schon schlimm genug dass ich mich so hinters Steuer gesetzt habe und billigend in Kauf genommen habe andere und mich zu Gefährden.
 
Lieber Kalle, auf jeden Fall hört sich das schon alles sehr gut an.
Mit der Hilfe, die du schon in Anspruch genommen hast -und jetzt mit uns an deiner Seite :smiley22:- sehe ich in deiner anstehenden MPU kein großes Problem.
 
Hallo Zusammen
ich habe meinen FB Bogen fertig und würde ihn jetzt einstellen.
Ich würde mich sehr freuen wenn ihr euch diesen zu anseht und mir Feedback geben könntet
LG Kalle
 
Tathergang

1.Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(Wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)


1Straftat:


Am26.6 25 fuhr ich um ca. 14.30 Uhr von der Arbeit Richtung nach Hause, während der fahrt telefonierte ich mit meiner zu dieser Zeit in Trennung lebender Frau. Wir stritten wie so oft zu dieser Zeit. Der Streit wühlte mich so auf und machte mich sauer dass ich beschloss an der Tankstelle halt zu machen um mir Bier zu Kaufen.


Um14.40 Uhr kam ich dort an und nahm 9 Bier a 0,5l mit. Dann machte ich mich auf den Heimweg. Da mir klar war dass es weiter Streitigkeiten geben würde beschloss ich im Dorf in dem wir leben zum Sportplatz zufahren und dort mein Bier zu Trinken


Um ca. 15.00 Uhr kam ich dort an und fing direkt an dass erste Bier 0,5lzu konsumieren.


Ich hörte dabei Musik und dachte über alles nach. Ich war zu dieser Zeit Emotional sehr angeschlagen durch die anstehende Häusliche Trennung. In Folge Trank ich insgesamt 5 Bier 0,5l in einer Zeit von2 Std.


Um17.00 Uhr beschoss ich nach Hause zu Fahren . Den Alkohol verspürte ich schon sehr ,dass hielt mich aber nicht davon ab den Weg von 800Meter bis zum Haus mit dem Auto zu fahren. Mein Gedanke zu dieser Zeit war. Was soll schon auf dieser kurzen Strecke passieren. Beim rückwärts herausfahren um umzudrehen blieb ich mit meinem Fahrzeug an einem geparkten KFZ dass neben mir Stand an der Heckstoßstangehängen. Ich bemerkte den Schaden und mir war klar wenn ich die Polizei einschalte ist mein Führerschein weg. Aus Egoismus und Angst vor den Konsequenzen entfernte ich mich vom Unfallort ohne meinen Pflichten als Unfallverursacher nachzukommen und bei der Lücken losen Aufklärung des Schadens beizutragen.


Alsich zuhause ankam stellte ich fest dass meine Frau und mein Kind nicht da waren .Da mich der Vorfall sehr beschäftigte entschloss ich mich weitere 3 Bier zu trinken um die Sorgen zu Verdrängen ( wie ich das immer wieder in meinem leben Tat)


Um ca. 18.00 Uhr klingelte es an der Türe und 2 Polizei Beamte standen vor mir .Sie Informierten mich dass ein Zeuge mich gesehen hätte wie ich den Schaden verursacht habe. Ich Verweigerte darauf hin meine Aussage. Die Beamten stellten extremen Alkoholgeruch bei mir fest und belehrten mich dass ich ein beschuldigter einer Straftat sei. Sienahmen mich gegen 18.20 Uhr mit auf die Dienststelle .Dort wurden zwei Blutproben entnommen. Uhrzeit gegen 18.58 Uhr(Ergebnis 1,99 BAK)


Nach der Blutentnahme fuhren mich die Beamten nach Hause und händigten mir nach kurzer Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft meinen Führerschein wieder aus.


Nachdiesem Schock Trank ich bis zur 2 Straftat keinen Alkohol mehr.


2Straftat


am14.7.25 war ich Tagsüber bei meinem Sohn um mit ihm den Tag zu verbringen. Wir haben vorab ausgemacht das er Abends zu mir kommt um das Endspiel der Fußball EM zu schauen. Um18.00 Uhr verweigerte mir meine getrennt lebende Frau unser Vorhaben.Es kam zu einem kurzen Wortgefecht. Ca.18.20 Uhr verabschiedete ich mich von meinem Kind und fuhr Richtung neuen Wohnort.
Wut-endbrand und sehr enttäuscht über diese Entscheidung hielt ich an der Tankstelle an um mir 5 Bier zu kaufen um meinen Frust und ärger zu ertränken. (Uhrzeit ca. 18.20 Uhr)
Gegen18.30 Uhr war ich Zuhause und fing direkt an das erste Bier 0,5 Helle zu konsumieren.
Ich hörte Musik und versank in meiner (Wut, Trauer, Selbstmitleid)
Über den Abend bis ca. 23.30 Uhr hatte ich alle 5 Bier 0,5l getrunken und wollte mehr
Damir zu diesem Zeitpunkt gefühlt mein Leben egal war und keinen Sinn mehr ergab, entschloss ich nochmals loszufahren und mir Bier zu holen.
Ich stieg ins Auto und machte mich auf den Weg. Um ca. 23.45 Uhr kam ich an der Tankstelle an und kaufte mir 3 weitere Bier Helles 0,5l. Um23.50 Uhr -verlies ich die Tankstelle und wollte aus einer Parklücke rückwärts herausfahren beim Umlenken blieb ich am Heck des neben mir geparkten Fahrzeugs hängen. Ich bemerkte den Anstoß, stieg aus um den Schaden zu begutachten. Als mir klar wurde dass ich zum wiederholten male absolut Fahruntüchtig hinter dem Steuer saß bekam ich Panik und hab mich darum zu kümmern vom Unfallort entfernt. Als ich in Richtung nach Hause war merkte ich den Alkohol extrem(Tunnelblick, Entfernungen konnte ich nicht mehr einschätzen und meine Konzentration lies erheblich nach.) Nach ca. 7,2 Km stellte ich das Fahrzeug in einem Dorf am Straßenrand ab. Mir wurde klar was ich da wieder für einen Riesen Mist gebaut habe und versuchte mit 2weiteren Bier 0,5l den gerade passierten Vorfall zu verdränge.
Ich schlief hinter dem Steuer ein.
Um ca 3.00 Uhr wurde ich von 2 Polizei Beamten geweckt. Nach Kurzer Halter abfrage informierten diese mich dass ich wegen Unfallflucht bereits gesucht werde. Die Beamten nahmen erheblichen Alkoholgeruchbei mir war und forderten mich auf, sie zur Dienststelle zu begleiten.
Um3.31 Uhr wurden 2 Blutentnahmen ( Zeitversetzt ) gemacht (Ergebnis1,89 BAK
Weitere Tests verweigerte ich und verwies auf meinen Anwalt.
Die Beamten fuhren mich anschließend nach Hause


Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)
1 Straftat
von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr 5 Tegernsee Hell 0,5l mit 4,8 %vol

Von17.10 Uhr bis 18.00 Uhr 4 Tegernsee Hell 0,5l mit 4,8 %voll
2 Straftat Von 18.30 Uhr bis 23.30 Uhr 5 Tegernsee Hell 0,5l mit 4,8 %voll
Von0.05Uhr bis ca. 1.00 Uhr 2 Augustiner Hell 0,5l mit 5,2 %vol


3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?


1 Straftat: 800 Meter (ca. 2 min) vom Sportplatz bis zum Wohnort gefahren und dort habe ich das Auto abgestellt
2 Straftat bis zur Tankstelle 9,7km (ca. 13 min). Zurück wollte ich die gleiche Strecke nehmen ,bin aber nach 7,2 Km im nächsten Ort rechts ran und habe das KFZ abgestellt. Gesamt bin ich 16,9 km gefahren

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)


Nein Ich hatte bei beiden Fahrten nicht das Gefühl noch sicher fahren zukönnen. Ich Habe billigend in Kauf genommen andere sowie mich zu gefährden und zu verletzen um meine Bedürfnisse zu befriedigen und über das Wohl anderer gestellt. Ich habe mich unverantwortlich und egoistisch verhalten. Das ist mir heute bewusst und ich schäme mich für mein Verhalten sehr. Des weiteren bin ich nicht meiner Pflicht in 2 fällen nachgekommen den Schaden den ich verursacht habe, wie gesetzlich vorgeschrieben unverzüglich zu melden und dafür gerade zu stehen.

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

Beide Trunkenheitsfahrten habe ich nicht versucht zu vermeiden da ich mich selbst überschätzt, die Wirkung und Menge des konsumierten Alkohols unterschätzt habe und mich von meinen negativen Gefühlen und dem Suchtverlangen verleiten lassen habe um diese zu befriedigen anstatt auf die Vernunft zu hören und das Auto stehen zu lassen und bei der ersten Tat zu Fuß die 800 Meter nach Hause zu gehen. Auch bei der 2 Tat hätte mir sofort klar sein müssen was passieren kann ,da ich 3 Wochen zuvor das selbe Verantwortungslose verhalten an den Tag gelegt habe.

Ich lebe heute Abstinenz und werde es mein leben so weiter führen, da mir heute klar ist was der Alkohol mit mir angerichtet hat und ich heute wieder ein Verantwortungsvolles Mitglied unserer Gesellschaft bin.(Sein will)

6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Ich bin des öftter unter Alkoholeinfluss gefahren, Nicht in diesem ausmaß aber mit Sicherheit über die gesetzlich erlaubte Grenze, Wobei mir heute klar ist dass jeglicher Alkoholgenuss im Straßenverkehr sehr gefährlich ist. In meiner Aufarbeitung bei einem Verkehrs und Suchttherapeuten habe ich mich unter anderem mit den Abbau von Promille 0,1-0,15 pro Stunde auseinandergesetzt ,dadurch ist mir klar geworden das ich öfter mit Restalkohol nach einer gezechten Nacht am nächsten morgen am Steuer gesessen bin. Ich habe die Gefahren erkannt die ich durch mein -fehlverhalten und meiner Selbstüberschätzung anderen Verkehrsteilnehmern zugemutet habe und bereue diese heute sehr.Aufgefallen sind meine Alkoholfahrten nie. Heute würde ich mir wünschen das ich viel Früher hätte die Konsequenzen aus meinem kriminellen Handeln hätte ziehen müssen.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Leider habe ich vielfach unter Alkoholeinfluss im Straßenverkehr teilgenommen. Eine genau Zahl kann ich heute nicht mehr festlegen. Geschätzt waren es aber ca. 60-80 mal
Ich habe die Kontrolle über meinen Konsum verloren und die gefahren dadurch im Straßenverkehr fahrlässig vernachlässigt. Meine Vergangenheit hat mir gezeigt das meine unsichtbaren Fahrten ein hohes Risiko für alle Verkehrsteilnehmer darstellte, was ich heute sehr bereue. Durch mein Handeln wurde mir endlich bewusst. Alkohol der schlechteste Begleiter im Leben ist und er kein Probleme löst sondern nur mehr und mehr schafft.
Deswegen lebe ich seit Oktober 24 Abstinent und habe mir Professionelle Hilfe bei der Caritas Suchtberatung gesucht. Diese besuchte ich von August 24 bis Juni 25 regelmäßig in einem Turnus von 14 Tagen bis Dezember und ab Dezember bis Juni 25 /1 mal monatlich um mich intensiv mit meiner Alkoholsuchtproblematik auseinander zusetzen. Seit Juli 25 gehe ich Regelmäßig alle 14Tage zu einer Selbsthilfegruppe des Kreuzbund. Diese Gespräche in der Gruppe sind sehr gut und ich kann offen über meine Probleme spreche ohne verurteilt zu werden, oder dass sie mir als schwächeausgelegt werden , wovor ich viele Jahre immer Angst hatte. Was ich noch sehr gut an unsere Gruppe finde, das es auch Teilnehmer gibt die auf der anderen Seite der Sucht stehen (Angehörige) so kann ich michheute auch sehr gut in die Personen hineinversetzen die mir langeversucht haben zu helfen und unfreiwillig mit der Sucht leben mussten. Heute ist mir klar was ich meinen Mitmenschen alleszugemutet habe und bin sehr erschüttert über mein egoistisches verhalten.

Ich sehe nur Vorteile der Abstinenz und werde diese weiter in meinem Leben praktizieren.
Nüchtern und ohne Suchtdruck ist das leben soviel schöner. Diese Gefühlmöchte ich nicht mehr missen.

Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

Meinen ersten Kontakt mit Alkohol hatte ich schon in frühster Kindheit. Mein Vater war dem Alkohol nie abgeneigt und Trank täglich nach der Arbeit sein (wohl verdientes Feierabend Bier)wie er es immer nannte. Oft auch mehr. Auf Familienfesten wurde immer viel Alkohol konsumiert. Meine Onkels vermittelten mir immer, dass ein richtiger Mann Bier trinken muss ,das wäre Männlich und gehöre einfach
dazu. Als mein Vater uns Verlies und den Kontakt abgebrochen hatte musste ich schnell Erwachsen werden und Verantwortung übernehmen .Arbeiten die zuhause anfielen mussten von mir und mein Schwestererledigt werden Geschah die nicht drohten Hausarrest, Zimmerarrest oder der Verbot meinem Sport nachzugehen( Fußball im Verein). Für Gefühle oder Ängste hatte meine Mutter keine Zeit. Probleme wurden nie ausgesprochen oder thematisiert und somit Tod geschwiegen und unter den Tisch gekehrt. So konnte ich eine emotionale Beziehung mit einer Erwachsenen Person nie aufbauen. Ich habe nie gelernt mich zu öffnen und meine Sorge und Ängste richtig auszusprechen oder ehrlich zu kommuniziere. Es hörte mir ja keiner zu . Wenn ich die Möglichkeit hatte mal etwas bei meiner Mutter anzusprechen, wurde ich abgewimmelt und ich bekam zu hören, ich sollte mich nicht so anstellen und man würde von nicht sterben. Meine innersten Konflikte wurden nicht wahrgenommen und ich fing an diese zu verdrängen und in mich herein zu fressen.
Den ersten Alkohol selbst habe ich mit 14 getrunken. 2 Bier mit meinen damaligen Schulkameraden. Dies hatten wir heimlich in einem Keller bei einem Freund gemacht . Da habe ich dass erste mal die (trügerische )erleichternde, erheiternde Wirkung von Alkohol erfahren. Meine schlechten Gedanken wurden beiseite gewischt und in der Gruppe fühlte ich mich Wohl und anerkannt.

Mit gerade Anfang 16 Zog ich von Zuhause aus. Ich begann eine Lehre als Koch. Ja 100 Km von meiner Mutter entfernt. Das Verhältnis zu ihr war sehr schlecht und sie meinte es wäre besser etwas Abstand zu haben. Ab diesen Zeitpunkt war ich auf mich alleine gestellt Ich musst
Erwachsen werden, für mich selber Sorgen. Was große Existenzängste bei mir schürte. (Wie soll ich das alles schaffen) dachte ich mir sehr oft. Erschwert kam dazu dass ich in eine neuen Stadt zog in der ich niemanden kannte oder Freunde hatte an die ich mich wenden konnte
Nacheiner gewissen Eingewöhnung hing ich mich nach und nach an meine Arbeitskollegen, Ich war der Jüngste und fand es schön das sie michmitnahmen um Abends nach Feierabend ein Bier in der Bar zu trinken und den Abend ausklingen zu lassen. Ich fühlte mich als teil eines Verbundes. Wir gingen in die Kneipe und Tranken gemeinsam. Anfang waren es 1-2 Bier , schnell wurde es immer mehr sodass ich insgesamt auf 15 Bier und zusätzlich klare Schnäpse getrunken habe. Da ich nicht viel Geld hatte, wurde ich oft eingeladen und fühlte mich dazu verpflichtet mit zutrinken. Meine Gedanken waren ( ich kann ihnen ja ich vor den Kopf stoßen) Wenn ich mal verneint hatte ( was seltenvorkam wurde ich dazu animiert und mir wurde ein schlechtes gewisseneingeredet (Ich solle mich nicht so anstellen ,schließlich wurde es ja bezahlt) Es kamen immer wieder Alkoholabstürze mit Filmrisse zustande, da ich der Meinung war ich müsste mithalten können um nicht als der loser dazu stehen und irgendwann nicht mehr gefragt zu werden ob ich mitkomme.

Nach meiner Lehre war ich viele Jahre in verschiedene Städten unterwegs .Es war immer wie ein Dejavue. In jede neue Stadt in der ich ankam.(Über die Arbeit Anschluss Gesuch und gefunden um ja nicht allein zu sein, dieser Gedanke lies mich nie los und verfolgte mich über Jahren. Da ich in der Gastronomie arbeitete und Alkohol ein tägliche Begleiter war, habe ich dies auch nie in Frage gestellt, ob es richtig oder Falsch ist. Zu dieser Zeit habe ich versucht mit Alkoholmeine innersten Differenzen und den täglich körperlichen sowie psychischen Stress zu kompensieren. Über andere alternativen habe ich nicht nachgedacht bzw. immer ausreden parat gehabt( für Sport hab ich keine Zeit)obwohl sie da gewesen wäre. Alkohol und Geselligkeit hatten mein leben eingenommen.
2012 lernte ich meine Frau kennen. Meine Frau Trank selten bis gar nicht.
Nach ca. einem halben Jahr sprach sie mich über diese ausufernden Besäufnisse an. Ich verharmloste mein Alkoholproblem und spielte es herunter. Ich belog mich selbst. Ich wollte mir nicht eingestehen dass ich massiven Alkoholmissbrauch betreibe und mir eine gewisse Giftfestigkeit angeeignet habe.
Heute ist mir klar dass ich mich über Jahre belogen habe und den ernst der Lage nicht verstehen wollte.
2019 kam unser Kind auf die Welt und ich stellte den Alkoholkonsum fast komplett ein
Ich trank bei besonderen -Anlässe ( Geburtstage, Familienfeiern,)2-3Bier
Dies kam ca. 6 Mal im Jahr vor.
2020-2025 Ich fing als Küchenleiter in einer Klinik an um den Stress der Gastronomie den rücken zu kehren und mehr Zeit für meine Familie zuhaben
2023 Mit den Eheproblemen kam der Alkohol wie ein Bumerang in mein leben zurück. Ich zog mich immer weiter zurück und konsumierte als Stressventil und Seelentröster. Wenn ich auf den Konsum angesprochen wurde warum ich dies tun würde bagatellisierte ich mein Suchtproblem Ich konnte nicht vermitteln was meine innersten Gefühle mit mir machten. Ich Schwieg und distanzierte mich. Nach vielen Versuchen meiner Frau um mich wach zu rütteln ignorierte und sah die Warnsignale nicht. Meine Frau zog die Konsequenzen um sich und unser gemeinsames Kind vor mir zu schützen Sie trennte sich von mir und bat mich aus dem gemeinsamen Haus auszuziehen. Das zog mir den Bodenunter den Füßen weg. Ich versank Tief im Selbstmitleid und ertrank meine Ängste immer mehr im Alkohol.
Der Entzug der FE war im ersten Moment der Tiefpunkt. (Heute das Wachrütteln) Wenn ich jetzt die Kurve nicht bekomme verbaue ich mir mein leben noch viel mehr .Ich meldete mich bei der Suchtberatung an und Arbeitete meine Tiefsten und Innersten Probleme auf. Heute ist mir bewusst dass ich mir schon viel früher Professionelle Hilfehätte holen müssen.
 
9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?
Ja ich habe regelmäßig Alkohol konsumiert ,im durchschnitt 2-3 mal Pro Woche. Nach der Trennung gab es Wochen in den ich 2-4 mal Trank Der Konsum steigerte sich in dieser Zeit wieder erheblich, .

2000 bis 2012 gab es zwar Phasen in den ich Trinkpausen einlegte,diese hielten aber nicht lange an (max. 3 Wochen) Ich eignete mir über die Jahre eine gewisse Giftfestigkeit an die aus heutiger Sicht Gesundheitlich sehr erschreckend.ist.



10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

1998 Trank ich die ersten 2 Bier 0,5l 4,8%vol mit Freunden heimlich im Keller. Dies blieb eine Ausnahme (ca. 1 mal viertel Jährlich) und steigerte sich erstmals bis zur Berufsausbildung zum Koch nicht
  1. 2000 -2003 beginn der Berufsausbildung hier steigerte sich mein Konsum stetig. Es fing an mit 2-5 Bier 0,5l 4,8%vol die Woche und erhöhte sich bis zu 12 Helle Bier 0,5l 4,8%vol und 3-5 Klare Schnäpse in der Woche ( Obstler 20 cl 45,5Vol )
  2. 2003-2012 Wechselte ich 7 mal die Arbeitsstelle ,(Wanderjahre als Koch)
    In dieser Zeit konsumierte ich immer wieder sehr viel Alkohol 13-16Helle Bier 0,5l 4,8%vol in der Woche und ca. 4-8 Schnäpse(Jägermeister 20 cl)​
  3. 2012-2019zu dieser Phase meines Lebens lernte ich meine Frau kennen undverringerte meinen bis dort hin sehr ausgeprägten Missbrauch-einwenig. Das trinken von Schnaps stellte ich ein, da dieser mich oftStreitsüchtig und diskussions- resistent machte.( Unausstehlich)7-9Helle Bier 0,5l 4,8%vol die Woche konsumierte ich da​
  4. 2019-ende 2023 Unser Kind wurde geboren und ich senkte den Alkoholkonsum.Ich trank zu Familienfesten und Geburtstagen manchmal zum Essen.1-3Helle Bier 0,5l 4,8%vol konsumierte ich in der WocheEnde2023 zur Zeit der immer steigenden Eheproblemen und zur 2 Tatsteigerte sich der Konsum drastisch. Ich lebte in der Trennungsphaseund konnte dies schmerzhafte Erfahrung nicht Verarbeiten. Ichertränkte meine Ängste, Sorgen und Verlustgefühle im Alkohol 10-15Helle Bier 0,5l 4,8%vol in der Woche. Wenn ich trank endete es ca. 1mal die Woche bei einem Absturz Cocktails,Wein und Schaumwein sowie andere Mischgetränke habe ich sogt wie nie Konsumiert da mir diese nicht zusagten​

11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?


Von 1998 -2000 Konsumierte ich bei Schulfreunden.-2019 Trank ich Überwiegend mit den Arbeitskollegen die zu dieser Zeit wie Freunde waren. Hauptsächlich wurde in der Kneipen, Bars und Discothek getrunken. Durch meinen Beruf in der Gastronomie war es immer sehr schwer außerhalb der Arbeit Menschen kennenzulernen Die Arbeitszeiten oft kein normales leben in der Gesellschaft
2019 bis ende 2023 konsumiert ich ausschließlich mit gemeinsamen Freunden von mir und meiner jetzt getrennt lebenden Frau auf Treffen oder Zuhause.
2023 bis zur 2 Alkoholfahrt habe ich alleine Getrunken, oft heimlich um meinen Alkoholmissbrauch zu verschleiern. Was natürlich am ende ein Lüge an mich selbst war.
12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

Alkohol habe ich hauptsächlich als ,Problemlöser, verdrängen meiner inneren Ängste und unterdrücken der extremen Stress und Körperlicher Belastung meines Berufs konsumiert. Ich benützte ihn als Ventil Als ich noch alleinstehend war und als Koch Reiste missbrauchte ich den Alkohol um Anschluss an Arbeitskollegen zu bekommen um nicht alleine zu sein. Ich konsumierte um mich in der Gruppe zu profilieren und einen vermeintlich gewissen Platz dort einzunehmen.
In der Gastronomie hatte ich den ganzen Tag Berührung mit Alkohol und stelle es nie in Frage dass es nicht normal sein würde sich nach Dienstschluss zu treffen um den Abend ausklinge zu lassen. Dies endete aber regelmäßig im Rausch und hatte nichts mitkontrollierten Trinken zu tun.I
Als sich meine Frau von mir Trennte ,versank ich im Gefühlschaos. Es mischte sich Wut, Enttäuschung und die sorge und Angst ein, dass sie mir mein Kind entziehen könnte und ein Umgangsverbot erwirken wollen würde. Das hat mich vollkommen aus der Bahn geworfen und ich Tank um meine Sorgen zu unterdrücken. Alte Trinkgewohnheiten kamen wieder zum Vorschein und der Alkohol diente mir als Seelentröster. Icherkannte endlich dass Alkohol schlechteste Berater für mich war. Am ende habe ich alles nur viel schlimmer und komplizierter gemacht Ich bin vor meinen Konflikten weggelaufen und habe mich hinter dem Alkohol versteckt. Durch meine Termine bei der Suchtberatung habe ich gelernt dass ich vor meinen Problemen nicht weglaufen ,und sie auch nicht aus dem weg saufen kann. Sie werden nicht verschwinden oder sich in Luft auflösen. Ich stelle mich heute meinen Ängsten, sorgen und Konflikten in dem ich sie direkt ausspreche. Mir vorab Gedanken über das geschehene machen und klar differenziere (Was kann ich ändern, Was muss ich ändern und was liegt nicht in meiner macht. )und kann ich nicht beeinflussen.( Ich mache es nicht mehr zu meinem Problem )




13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)


Bei wenig Alkohol (1-3 Bier)habe ich eine beruhigende Wirkung verspürt, ich wurde lockerer sah alles nicht mehr so verbissen, einen gewisse Entspannung trat ein. Mit dem gesteigerten Abholgenuss wurde ich nachdenklich, Meine Probleme, Ängste und Sorgen konnte ich dadurch besser verdrängen und der Stress viel von mir ab, eine gewisse gleich gleich Gültigkeit setzte ein . Ich schob alles beiseite und fühlte mich im Kopf frei . Das trügerische war jedoch dass mit immer mehr zunehmenden Problemen der Konsum mehr werden musste um den gewünschten Effekt zu erlangen. Dies schlug immer mehr mit dem missbräuchlichen Konsum um. Ich stürzte mich immer wieder in Selbstmitleid Selbst Hass ,Traurigkeit,Verlustängste um. Eine falsche Wahrnehmungen kamen dazu. Ich Überschätzte mich selbst und nahm Gefahren nicht mehr wahr. Ich Stellte alles in frage, wurde Unzufrieden und teilweise wütend. Ich lies keine andere Meinungen mehr zu und eine normales Gespräch war nicht mehr möglich. Mi gesteigerten Alkohol konnte ich meine Alkoholverträglichkeit nicht mehr einschätzen und entwickelte mehr Suchtdruck. Am Tag nach dem Konsum ging es mir schlecht, Kopfschmerzen Unwohlsein. Ich war antriebslos und es war nichts mit mir anzufangen. Ich hatte ein schlechtes gewissen gegenüber anderer Menschen. Ich funktionierte irgendwie ,kam meinen Pflichten nur mäßig nach Dies hielt mich aber nicht davon ab immer wieder mein verlangen nach Alkohol zu befriedigen und nahm den nächsten Tag billigend in kauf das es mir nicht gut gehen würde. Heute ist mir bewusst dass ich Jahre lang versucht habe mit meine sozialen Defizite mit Alkohol herunter zu Spülen und zu verdrängen. Ich habe sehr viel Lebenszeit sinnlos verschwendet, Dies ist mir heute klar und ich möchte niemals mehr in diesen zustand zurück kehren..

Für die User, die als Trinkmotiv eine Steigerung des eigenen Selbstbewusstseins erkannt haben (und dies bei der MPU auch so anführen), ergibt sich eine weitere Frage:

13a.Warum hat Ihnen das Erreichen des eigentlich gewünschten Effektes bei wenig Alkohol dann nicht genügt, wieso kam es zu weiterem Alkoholkonsum?
(Zum Hintergrund der Frage kann hier nachgelesen werden: KLICK)

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Ja. Ich habe eine hohe Toleranzentwicklung gemerkt in dem ich immer mehr Alkohol trinken musste um den gewünschten Effekt der Verdrängung zu erreichen ,des weiteren hatte ich irgendwann kein Gefühl mehr für die Menge und Ich Saufte mich immer öfter in den Rausch. Ich vernachlässigte meine Sozialen Kontakte und zog stattdessen immer öfter den Konsum vor. Meine Frau sprach mich mehrmals auf das viele Trinken an und ich ignorierte diese Warnsignale Des weiteren Trank ich immer schneller (Sturztrunk) um schnell auf mein Level zugelangen. 2024 trank ich oft alleine und versuchte meinen Konsum zu verheimlichen. Ich redete meinen Missbrauch klein vor allem wenn ich Nachmittags anfing zu Trinken. Die Abstände meiner Trinkeskapaden wurden immer kürzer. Wenn ich mehr als 3 Bier getrunken habe kam immer mehr dass verlangen mehr zu trinken und ich kannte die grenze des Aufhörens nicht mehr.Ich habe meinen Missbrauch heute erkannt und die damit verbundenen Sozialen Probleme die ich mir geschaffen habe. Mit meiner Suchttherapeutin wurden diese aufgearbeitet und schonungslos akribisch analysiert.

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Es trat immer mehr der Kontrollverlust meines Konsums ein, dadurch fingen die Eheprobleme an Ich verheimlichte meinen Konsum vor meiner Frau Ich belog Sie und mich selbst. Ich versank immer mehr im Selbstmitleid im Selbsteifel was mich noch weiter runter zog und ich dadurch mehr und mehr Alkohol konsumierte um es zu unterdrücken.( was mir nicht gelang) Mein Kind nahm diese drastische Veränderung an meiner Persönlichkeit wahr und verschloss sich vor mir
Dies brach mir das Herz
Es kam zur Trennung und ich zog aus dem gemeinsamen Haus aus. Meine Risikobereitschaft unter Alkoholeinfluss ein KFZ zu führen stieg erheblich an und ich verharmloste die damit verbundene Gefahr in die ich mich und andere Verkehrsteilnehmer gebracht habe
Es kam zum Entzug der Fahrerlaubnis, dadurch wurde die betreuen meines Kindes zur Herausforderung. Diesen hole ich 3 mal Wöchentlich aus dem Hort ab. Da der auf dem Land ist bin ich auf die öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ,manchmal stellt es eine gewisse Flexibilität dar. Ich versuche ihm seine Aktivitäten im. Sportverein oder Schwimmkurs jederzeit zu ermöglichen und nehme dadurch gerne einen erheblichen Zeitaufwand in Kauf . Für Ihn ist es manchmal etwas schwer da wir viel Wartezeiten haben (öffentliche Verkehrsmittel, Rufbus)was mich innerlich sehr schmerzt ihm das durch meine Verantwortungslosigkeit die ich an den Tag gelegt habe zumuten zu müssen.
Ich Denke Positiv
Wo ein Wille ist ist auch ein Weg und ich nehme diese Herausforderung an um weiter soviel Zeit wie es geht mit meinem Kind zu verbringen und ihm zu ermöglichen was er gerne macht.
Des weiteren erfordert es gute Vorausplanung und Zeitmanagement um zb meine Schwestern zu besuchen, da diese 200 km weiter weg Wohnen. Spontane treffen finden so leider nicht mehr statt. Des weiteren waren die Finanziellen Belastungen durch die Versagen erheblich. Gesamt liegt dieser bei 12,214,31 Euro für die Verurteilung und die entstandenen Schäden die ich verursacht habe.
Diesen habe ich direkt beglichen.
Ich habe erkannt dass mein Verantwortungsloses verhalten ganz alleine durch mich und meinen Alkoholmissbrauch zustande kamen. Kein anderer ist Schuld und hat. Ich übernehme die volle Verantwortung dafür. Heute ist mir umso mehr bewusst dass ich mein verhalten Grundlegend ändern musste und dies auch getan habe.


16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben.?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.

Ja in den Wanderjahren als Koch gab es immer wieder Phasen in den ich mehr Alkohol konsumiert habe wie zur Zeit der Trennung
2003-2012 war ich sehr viel als Koch unterwegs um verschiedene Küchenstile wie möglich kennen zu lernen. In dieser Zeit war ich hauptsächlich in Guide Michelin Sterne ausgezeichneten Restaurants tätig. Mit dieser Herausforderungen entwickelte sich ein hoher Belastungsdruck (Körperlich wie Psychisch ) um der geforderten Qualität gerecht zu kommen und den hohen Belastungen stand zu halten griff ich immer öfter zur Flasche um den ganzen Herr zu werden und zu entfliehen. Ich liebte diese Art zu Kochen, gestand mir aber nicht ein dass ich dem permanenten Stress und druck nicht gewachsen war.

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Ja ich habe mehrfach die Kontrolle über meine Trinkmenge verloren . Zu früheren Zeiten ca. 1 mal im Monat . Nach der Trennung kam es auch immer wieder vor . Vor allem bei beiden Trunkenheitsfahrten mit Unfallflucht.

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Ich habe es einige male versucht ca. 8 mal eine längeren Zeitraum völlig auf Alkohol zu verzichten Ich setzte mir ein Ziel von 3 Wochen was ich auch einhielt Nach dieser Zeit fing ich mit dem Konsum wieder an.

19. In welcher Kategorie eines Alkohol trinkenden Menschen haben Sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

Ich Stufe mich heute als Gammatrinker ein. Ich verlor immer öfter die Kontrolle über meinen Konsum und Trank mich in einen Rausch und konnte meine Grenzen nicht mehr definieren. Ich hatte zwar noch keine Körperlichen Entzugserscheinungen , Psychische prägten sich aber immer mehr aus. Mir viel es immer schwerer nach 3 Bier aufzuhören. Obwohl mir bewusst war dass ich aufhören sollte..
 

  1. Heute und in Zukunft

    20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
    (Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit

    Nein ich trinke keinen Alkohol mehr und lebe Abstinent. seit Oktober 24

    21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

    Das letzte mal hab ich am 9. Oktober 2024 getrunken.

    22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?

    Nein ich konsumiere kein Alkoholfreies Bier. Dieses enthält Kleinstmengen Alkohol und würde mir suggerieren echtes Bier zu konsumieren. Durch den Geruch oder Geschmack ist mir klar das dies ein Verlangen nach richtigen Bier bei mir auslösen kann.

    23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

    Mir ist klar geworden was Alkohol in meinem Leben für einen Stellenwert hatte, dass er mir sehr viel kaputt gemacht hat (z.b Ehe). Ich fühle mich körperlich und geistig wieder fit. Meine Soziale Motivation wurde wieder gesteigert um mit meinen engsten Freunden die mir in der Zeit meiner Suchtentwöhnung immer zur Seite standen etwas zu Unternehmen. Ich habe gemerkt dass sich mein Kind mir wieder öffnet und gerne Zeit mit mir.verbringt, sich mir anvertraut und geborgen und wohlfühlt. Ich habe in den letzten 15 Monate meiner Abstinenz erfahren wie toll das leben ohne Suchtdruck ist. Ich habe mir neue Ziele gesetzt und verfolge diese Konsequent. Im Mai 2026 werde ich meinen 1 Halbmarathon laufen und im Juni mache ich das Deutsch Sportabzeichen in Gold. Ich fühle mich wieder morgens ausgeschlafen, erholt und bereit für die Täglichen Herausforderungen in der Arbeit. Ich bin innerlich entspannter und lasse ich nicht mehr so schnell reizen. Im gesamten bin ich ausgeglichener Ich stehe für mein Handeln ein und bin nicht mehr das Opfer der Umstände die ich selbst verursacht habe.

    Heute habe ich die Kontrolle über meine Emotionen Ich genieße die kleinen Momente in meinem Leben

    24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

    Ich habe die Gefahren und Konsequenz aus meinem Handeln zu lange verdrängt, weggeschoben und mich selbst belogen. Ich wollte meine Sucht nicht wahrhaben. Über viele Jahre bin ich den weg des geringsten Wiederstandes gegangen und habe mich lieber hinter dem Alkohol versteckt. Ich habe die negativen Erfahrungen und Gefühle endlich verstanden und die Probleme intensiv aufgearbeitet. Ein einschneidendes Erlebnis war mein Gefährliches und Fahrlässiges verhalten dass zum Einzug des Führerscheins geführt hat Da wurde ich wachgerüttelt und mir wurde bewusst dass ich mein Leben umkrempeln muss Heute bin ich froh dass mein Wahnsinniges verhalten gestoppt wurde. Lieber wäre mir natürlich gewesen ich hätte es selbst aus eigener Einsicht erkannt.


    25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

  2. Ich habe mich im ersten Schritt bei der Suchtberatung der Caritas gemeldet, dort bin ich bis Juni 25 regelmäßig gewesen( von Juni 24 bis Dezember 24 war ich 14 Tägig). Von( Dezember 24 bis Juni 25 monatlich1 mal). Dort habe ich die tiefgründigen Ursachen meines Alkoholkonsums aufgedeckt. Ich habe das erste mal im leben über meine Inneren Ängste ,Sorgen und Selbstzweifel gesprochen ohne dass ich mich schämen oder dies als schwäche zu empfinden. Wir Arbeiteten meine Kindheit und die Jahre der Lehre und Berufsjahre in der ich den Alkohol stark missbrauchte. Die Eheprobleme und Trennung. Dies viel mir am Anfangs etwas schwer. Ich ,konnte mich aber durch die verständnisvolle Art der Therapeutin sehr gut öffnen und tiefgründig meine Suchtprobleme aufarbeiten. Ich analysierte akribisch meine Auslöser für den Konsum. Wir erarbeiten Strategien wie ich mit (Stress, Konflikte ,Überforderung, Ängste)umgehen muss und wie ich somit meine Trinkgewohnheiten durchbrechen kann. Die ersten 3 Wochen der Abstinenz viel mir nicht immer leicht ,Ich vermied alle Orte in den ich früher Alkohol kaufte, ich taktete meinen Alltag so eng dass ich gar keine Zeit dafür hatte mir Alkohol zu besorgen . zB ich ging erst kurz vorher los bevor mein Zug fuhr. Wenn ich zuhause war und das Gefühl aufkam trinken zu wollen dann schnüre ich meine Laufschuhe an und Jogge. Ich lenkte mich mit Gartenarbeit ab weil sie mich da entspannen kann und es mir große Freude macht, Ich habe mit einem sehr engen Freund ausgemacht das er mein Notfall Kontakt ist, den ich zu jeder Tages und Nachtzeit telefonisch erreichen kann um mit mir zu sprechen und mir positiv beiseite steht Ich treffe mich mit Freunden die keinen Alkohol trinken und halte den Kontakt mit alten Bekanntschaften von mir fern. Ich nehme mir bewusst Auszeiten für mich selbst um zu entspannen. ( gehe 2 mal monatlich in die Sauna)Im nächsten Schritt suchte ich mir einen Verkehrstherapeuten mit dem ich die Alkoholfahrten mit Unfallflucht Intensiv Aufarbeite(Seit Juli 24 bis voraussichtlich ende 26) Ich besuche seit Juli eine Selbsthilfegruppe des Kreuzbundes um mich mit anderen Suchtkranken auszutauschen über Erfahrung zu sprechen

    Ich habe mich bewusst für diese Gruppe entschieden ,da auch Angehörige von Süchtigen in der Gruppe sind um Ihre Erfahrungen zu teilen, dies ist für mich sehr wichtig weil ich so einen tiefen Einblick darüber bekomme wie es zb meiner Frau gehen musste und ich dadurch ihre Entscheidungen und Ängste auch verstehen lerne .Ich hatte die Möglichkeit über die Arbeit einen Anti Stress Kurs zu besuchen in dem ich die 4-7-8 Atemtechnik erlernte und diese gerne mit heran ziehe.

    26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?

    Es wirkt sich durchweg Positiv aus . Ich bin voller Lebenslust, bin Energie geladen, da ich wieder viel besser schlafe/ und somit erholt
  3. Meine freunde ermutigen mich und finden es super dass ich keinen Alkohol mehr Trinke. Ich bin wieder zuverlässig und halt mich an Verabredungen. Ich habe wieder ein viel besseres Verhältnis zu meiner getrennt lebenden Frau da sie sieht dass ich viel an mir gearbeitet habe, und der Umgang mit meinem Kind ist wieder viel besser. Es findet es toll dass ich keinen Alkohol mehr Trinke, ermutigt mich so weiter zu leben und sagt mir es ist Stolz auf mich. Da Motiviert mich noch mehr und zeigt mir dass ich den richtigen Weg eingeschlagen habe.



    . Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

    Mir ist bewusst das dass es immer wieder Herausforderungen geben wird. Ich bin mir aber sicher dass ich aus den letzten 2 Jahren viel über mich und meine Bedürfnisse gelernt habe, ich leugne meine sucht nicht mehr und gehe offen damit um. Ich reflektiere täglich meinen Tag und höre auf meine Bedürfnisse (was lief heute gut, was kann ich sofort ändern und was liegt nicht in meiner macht und mache ist nicht mehr zu meinem Problem). Des weiteren habe ich den schritt getan mir professionelle Hilfe zu holen und habe erkannt dass es keine schwäche ist diese in Anspruch zu nehmen Ich werde mir direkt Hilfe holen wenn ich merke das es wieder in die falsche Richtung gehen sollte. Ich habe tolle Menschen um mich herum die mich täglich in meiner Abstinenz unterstützen. Heute weis ich wie toll dass leben ohne Alkohol ist und dass ich immer Positiv in die Zukunft blicke, egal welche Hürden im Leben noch auf mich zukommen mag. I




    28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
    (mit Begründung)


    Ein Rückfall in alten Gewohnheiten kann immer möglich sein. Mir sind aber heute klar welche Auslöser dazu geführt haben und wie ich diese heraus Filtern und klar benenne. Ich höre tief in mich hinein und nehme die Warnsignale direkt wahr und Ernst. Deswegen bin ich davon überzeugt ich dass ich sehr gut gerüstet bin um meine alten Gewohnheiten endlich durchbrochen zu haben und

    29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

    Da ich mein leben weiter Abstinent leben werde. Entstehen keine Konflikte mehr für mich mit Alkohol am Steuer oder im Straßenverkehr teilzunehmen . Sollte es doch zu einem Konflikt kommen weis ich dass ich jederzeit meine Freunde anrufen kann oder die Öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen weis

    30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?

    Ich möchte mich erst einmal für das Gespräch bedanken. Zusätzlich möchte ich nochmals hervorheben dass ich meiner Verantwortung mir und der Gesellschaft heute durch mein fehlerhaften umso klarer. Ich habe erkannt welch eine wichtige Rolle mein verhalten für die Entwicklung meines Kindes hat und werde dieser endlich gerecht werden. Ich bin heute ein vollwertiges Mitglied unserer Gesellschaft und werde meiner Verantwortung gerecht werden. Ich möchte mich für mein fahrlässiges und sehr Gefährliches verhalten in aller Form entschuldigen, Für die Schäden die ich durch mein verhalten verschuldet habe möchte ich mich auch bei den Geschädigten entschuldigen. Diese Erfahrungen haben mich endlich Wachgerüttelt und ich bin heute sehr glücklich und erleichtert darüber den Schritt in die Lebenslange Abstinenz getan zu haben.





 
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