MPU wegen 8 Punkten - zu schnell

Massiltr

Neuer Benutzer
FB Verkehr/Straftaten

Zur Person

Geschlecht: männlich
Alter: 29

Was ist passiert?
15.07.2019 - 2 Punkte - 42kmh (außerorts)
12.09.2021 - 1 Punkt - 25kmh (außerorts)
01.02.2022 - 1 Punkt - 22kmh
25.04.2023 - 2 Punkte - 45kmh
06.07.2024 - 2 Punkte - 50kmh (außerorts)

Urteil: 29.10.2024 (Rechtskräftig seit 29.11.2024)
Entzug der Führerscheins


Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: nein
Strafbefehl schon bekommen: Ja
Dauer der Sperrfrist: 6 Monate ab Urteil

Führerschein
Hab ich noch: nein
Hab ich abgegeben: Ja
Hab ich neu beantragt: Ja
Habe noch keinen gemacht:

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: Ja (Habe alle wichtigen Dokumente abfotografiert)
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: Nein

Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt):
Ist trotz der wiederholten Verstöße gegen verkehrsrechtliche Vorschriften zu erwarten, dass sich Herr ... künftig im Straßenverkehr ordnungsgemäß verhalten, also bei der Verkehrsteilnahme nicht wiederholt gegen verkehrsrechtliche Vorschriften verstoßen wird?

Bundesland:
Baden-Württemberg

Aufarbeitung
Psychologe/Verkehrspsychologe: bisher noch nicht (evtl. Ende Januar 2026)
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: NEIN

MPU
Datum: noch nicht bekannt
Welche Stelle (MPI): Stuttgart
Schon bezahlt?:

Schon eine MPU gehabt?: NEIN
Wer hat das Gutachten gesehen?:
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?:

Also ich bereue das ganze massivst und kann natürlich auch nachvollziehen, dass es hier um die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer (und mich selbst) geht. Ich glaube, dass ich in den 7 Jahren (wo der erste Verstoß stattfand) zu heute schon eine Wesensänderung vollzogen habe, durch Therapie und Selbsthilfegruppen bin ich auch deutlich geduldiger geworden und konnte an meinem Bindungstrauma arbeiten. Gegen Ende des Monats würde ich beim Verkehrspsychologen anfangen (der möchte ca. 7-8 Stunden haben, ist das normal?), außerdem glaube ich auch dass es bei mir darum ging, etwas zu beweisen, da mein Auto damals relativ schnell war, was mich aber heutzutage überhaupt nicht mehr reizt. Die Zeit ohne Führerschein hat mich generell geduldiger gemacht und ich habe viel besser gelernt, meinen Alltag durchzuplanen, dass ich nicht dahin komme, dass ich mich irgendwie ziemlich beeilen muss (das war bspw. beim letzten Verstoß vom 06.07.2024 so, und außerdem würde ich dann halt auch wenn es nicht passt zu spät kommen, aber mich nicht mehr abhetzen). Die Frage ist, wie kann ich das glaubwürdig rüberbringen?
 
Hallo Massiltr,

willkommen im Forum. :smiley138:
(der möchte ca. 7-8 Stunden haben, ist das normal?)
Der VP kann sicher schon ganz gut einschätzen, wieviel Zeit deine Aufarbeitung in Anspruch nehmen wird. Von daher kann man es wohl als "normal" bezeichnen, dass er dir den ungefähren Zeitraum genannt hat.
Die Frage ist, wie kann ich das glaubwürdig rüberbringen?
Genau dafür gehst du ja zu einem VP, um gemeinsam mit ihm herauszuarbeiten, wo die Hintergründe für dein "Fehlverhalten" lagen, und inwieweit sich deine Einstellungen geändert haben, um dich heute an die Regeln halten zu können.
Das Forum kann zusätzlich dazu beitragen dir bei der Aufarbeitung zu helfen.

Dazu würde ich schon mal konfrontativ das hier herausstellen wollen:
Ich glaube, dass ich in den 7 Jahren (wo der erste Verstoß stattfand) zu heute schon eine Wesensänderung vollzogen habe,
Und warum, kam es dann hierzu?
12.09.2021 - 1 Punkt - 25kmh (außerorts)
01.02.2022 - 1 Punkt - 22kmh
25.04.2023 - 2 Punkte - 45kmh
06.07.2024 - 2 Punkte - 50kmh (außerorts)
Zwischen dem ersten Verstoß in 2019 und dem nächsten lagen über 2 Jahre, und dann waren die Abstände zwischen den einzelnen Verstößen immer relativ gleich lang bzw. eher kurz. Du wusstest doch sicher, dass du auf dem Weg zu 8 Punkten und damit zum Entzug der Fahrerlaubnis bist - warum hast du nicht schon früher gegengesteuert?
 
Hier scheint einiges an Informationen zu „fehlen“. ;)

Die Owi von 2019 ist lange getilgt, so dass eh „nur“ 6 Punkte übrigbleiben würden.

Beim Erreichen von (tatsächlichen) 8 Punkten, denen auch noch einige verwaltungsrechtliche Schreiben vorangehen, wird die FE auf dem Verwaltungswege entzogen (inkl. der späteren Anordnung einer MPU), nicht vom Gericht per Urteil mit Sperrfrist.

Also muss mehr vorgefallen sein als das was Du hier angibst.
 
Die OWI aus 07/2019 wurde mit 2 Punkten geahndet (Rechtskraft war sicher erst einige Monate später), diese werden erst nach 5 Jahren getilgt.
Der Entzug fand 2024 statt, also wohl gerade noch im passenden Zeitraum.

Und doch, der Entzug wird zwar von der FSSt. vorgenommen, jedoch durch ein Gericht bestätigt, wenn dieser wegen mangelnder Fahreignung (z.B. bei 8 Punkten) erfolgte.

§ 4 Absatz 10 StVG regelt dann die Sperrfrist für die Neuerteilung einer Fahrerlaubnis, wobei die Frist frühestens 6 Monate nach Wirksamkeit der Entziehung beginnt.

(10) Ist die Fahrerlaubnis nach Absatz 5 Satz 1 Nummer 3 entzogen worden, darf eine neue Fahrerlaubnis frühestens sechs Monate nach Wirksamkeit der Entziehung erteilt werden. Das gilt auch bei einem Verzicht auf die Fahrerlaubnis, wenn zum Zeitpunkt der Wirksamkeit des Verzichtes mindestens zwei Entscheidungen nach § 28 Absatz 3 Nummer 1 oder 3 Buchstabe a oder c gespeichert waren. Die Frist nach Satz 1, auch in Verbindung mit Satz 2, beginnt mit der Ablieferung des Führerscheins nach § 3 Absatz 2 Satz 3 in Verbindung mit dessen Satz 4. In den Fällen des Satzes 1, auch in Verbindung mit Satz 2, hat die nach Landesrecht zuständige Behörde unbeschadet der Erfüllung der sonstigen Voraussetzungen für die Erteilung der Fahrerlaubnis zum Nachweis, dass die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen wiederhergestellt ist, in der Regel die Beibringung eines Gutachtens einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung anzuordnen.

 
Und doch, der Entzug wird zwar von der FSSt. vorgenommen, jedoch durch ein Gericht bestätigt, wenn dieser wegen mangelnder Fahreignung (z.B. bei 8 Punkten) erfolgte.
Nein, das Gericht käme erst ins Spiel wenn gegen den Entzug Rechtsmittel eingelegt wurden.
Ansonsten gilt, dass die FEB entzieht und vor Ablauf von sechs Monaten keine neue FE erteilt werden kann (plus MPU-Anordnung).


Mit dem anderen hast Du recht, ich hatte die zwei Punkte irgendwie überlesen, sorry!
 
Was ich auch sehr schwierig finde, dass du den Antrag auf Neuerteilung gestellt hast ohne jedwede Vorbereitung.

Mein Eindruck ist, dass du das zu sehr auf die leichte Schulter hast.
Deine MPU ist eine der schwersten.

Dazu kommt, dass in deinem Falle sogar fast eine Eskalation zum Ende hin erkennbar ist.
Du beginnst mit 42km/h Geschwindigkeitsüberschreitung, dann 22, 25, also grob halb so viel.
Da gelang es dir, dich im Wortsinne „halbwegs“ zusammenreißen…?
Aber dann 45km/h, wo du schon deutlich angezählt warst !
Höhepunkt 50km/h.
Das klingt schon sehr danach, jupp, der Lappen is`eh bald weg, da kann ich ja auch ein bisschen „die Sau rauslassen“.
Zusammengenommen sehe ich da eine deutliche Vertiefung der Problematik.

Die fehlende Vorbereitung ist an Folgendem klar zu erkennen:
Also ich bereue das ganze massivst
Glaube ich dir, aber das ist in einer MPU die Grundvoraussetzung, bringt dir aber Null !
Es reicht nicht im Ansatz, dem GA zu sagen, „ja, tut mir alles total Leid, kommt nie wieder vor, ich schwör`“

..und kann natürlich auch nachvollziehen, dass es hier um die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer (und mich selbst) geht.
Ach ja, und vorher hast du gedacht, die Straße ist nur für dich ?

Ich glaube, dass ich in den 7 Jahren (wo der erste Verstoß stattfand)
Also, nach Adam Ries sind es 5 ( 2019 - 2024 )
95% der Autofahrer kriegen vielleicht 1 Punkt in 30 Jahren…

zu heute schon eine Wesensänderung vollzogen habe,
Welche ?
Was hattest du für ein „Wesen“ ?
Was bist du jetzt ?
Und das ist dir jetzt nach 1,5 Jahren gelungen, was dir in 27 Jahren nicht gelungen ist ?

durch Therapie und Selbsthilfegruppen bin ich auch deutlich geduldiger geworden
Was für eine Therapie ?
Warum ?

und konnte an meinem Bindungstrauma arbeiten
Das ist ein großartiger Ansatz !
( Aber wie gesagt, nur das )

etwas zu beweisen, da mein Auto damals relativ schnell war,
Was wolltest du beweisen ?
Dir ?
Anderen ?
Warum ?
Und das schnelle Auto ist immer so ein Totschlagargument, und zwar für eine gelungene MPU.
Das ist für den GA die Abkehr von Eigenverantwortung, von wegen, das Auto ist Schuld.
Er schließt daraus, dass du noch nicht verstanden hast, dass das Vehikel nur das tut, was der Fahrer will.

was mich aber heutzutage überhaupt nicht mehr reizt.
Aha, warum denn ?

Die Zeit ohne Führerschein hat mich generell geduldiger gemacht und ich habe viel besser gelernt, meinen Alltag durchzuplanen, dass ich nicht dahin komme, dass ich mich irgendwie ziemlich beeilen muss (das war bspw. beim letzten Verstoß vom 06.07.2024 so, und außerdem würde ich dann halt auch wenn es nicht passt zu spät kommen, aber mich nicht mehr abhetzen).
Und sorry, aber das ist ja wohl Witz des Tages, da fällt der GA lachend vom Stuhl, wenn er es denn dürfte.
Du hast also die Zeit ohne FE genutzt, um das zu lernen, was du mit nicht konntest ?
Das ist natürlich auch eine sehr gut funktionierende Vermeidungsstrategie, einfach ohne FE bleiben. Zumindest wird der GA das daraus schließen und dir ein negatives GA ausstellen müssen.

Die Frage ist, wie kann ich das glaubwürdig rüberbringen?
In dem Sinne „Rüberbringen“ kannst du gar nix.
Du musst eine psychologisch schlüssige, objektiv nachvollziehbare Verhaltensanalyse und -veränderung nachweisen.
Diese Veränderung solltest du auch schon 6 Monate erprobt und gelebt haben.
Innere Motive, Vermeidungsstrategien etc., erarbeitet aus deiner Biographie heraus.

Davon ist leider noch nix zu merken.

Es tut mir auch Leid, dass ich dir nun jetzt nichts Positives rückmelden konnte, aber es geht ja darum, dass du die MPU bestehen willst und der Weg dahin ist nie nur mit Blumen und Regenbogen zu erreichen, sondern auch mit Jauche, Schlamm und Gewitter.
 
Um es besser zu verstehen:
In welchem Jahr hast Du Deinen Führerschein gemacht und wann hattest Du Dein eigenes Auto?

Ich sehe momentan auch noch zu wenig Fleisch an den mageren Knochen Deiner Ausführungen.
Aber das kann ja noch alles werden.
 
Nein, das Gericht käme erst ins Spiel wenn gegen den Entzug Rechtsmittel eingelegt wurden.
Ansonsten gilt, dass die FEB entzieht und vor Ablauf von sechs Monaten keine neue FE erteilt werden kann (plus MPU-Anordnung).
Ups, gerade erst gelesen. Danke für die Richtigstellung. :smiley138:
 
Um es besser zu verstehen:
In welchem Jahr hast Du Deinen Führerschein gemacht und wann hattest Du Dein eigenes Auto?

Ich sehe momentan auch noch zu wenig Fleisch an den mageren Knochen Deiner Ausführungen.
Aber das kann ja noch alles werden.
Hi Arcturus, bekommen habe ich den Führerschein im November 2014, mein erstes eigenes Auto hatte ich dann meine ich 2020 bekommen. Davor bin ich aber täglich mit den Autos von Familienmitgliedern gefahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ich auch sehr schwierig finde, dass du den Antrag auf Neuerteilung gestellt hast ohne jedwede Vorbereitung.

Mein Eindruck ist, dass du das zu sehr auf die leichte Schulter hast.
Deine MPU ist eine der schwersten.

Dazu kommt, dass in deinem Falle sogar fast eine Eskalation zum Ende hin erkennbar ist.
Du beginnst mit 42km/h Geschwindigkeitsüberschreitung, dann 22, 25, also grob halb so viel.
Da gelang es dir, dich im Wortsinne „halbwegs“ zusammenreißen…?
Aber dann 45km/h, wo du schon deutlich angezählt warst !
Höhepunkt 50km/h.
Das klingt schon sehr danach, jupp, der Lappen is`eh bald weg, da kann ich ja auch ein bisschen „die Sau rauslassen“.
Zusammengenommen sehe ich da eine deutliche Vertiefung der Problematik.

Die fehlende Vorbereitung ist an Folgendem klar zu erkennen:

Glaube ich dir, aber das ist in einer MPU die Grundvoraussetzung, bringt dir aber Null !
Es reicht nicht im Ansatz, dem GA zu sagen, „ja, tut mir alles total Leid, kommt nie wieder vor, ich schwör`“


Ach ja, und vorher hast du gedacht, die Straße ist nur für dich ?


Also, nach Adam Ries sind es 5 ( 2019 - 2024 )
95% der Autofahrer kriegen vielleicht 1 Punkt in 30 Jahren…


Welche ?
Was hattest du für ein „Wesen“ ?
Was bist du jetzt ?
Und das ist dir jetzt nach 1,5 Jahren gelungen, was dir in 27 Jahren nicht gelungen ist ?


Was für eine Therapie ?
Warum ?


Das ist ein großartiger Ansatz !
( Aber wie gesagt, nur das )


Was wolltest du beweisen ?
Dir ?
Anderen ?
Warum ?
Und das schnelle Auto ist immer so ein Totschlagargument, und zwar für eine gelungene MPU.
Das ist für den GA die Abkehr von Eigenverantwortung, von wegen, das Auto ist Schuld.
Er schließt daraus, dass du noch nicht verstanden hast, dass das Vehikel nur das tut, was der Fahrer will.


Aha, warum denn ?


Und sorry, aber das ist ja wohl Witz des Tages, da fällt der GA lachend vom Stuhl, wenn er es denn dürfte.
Du hast also die Zeit ohne FE genutzt, um das zu lernen, was du mit nicht konntest ?
Das ist natürlich auch eine sehr gut funktionierende Vermeidungsstrategie, einfach ohne FE bleiben. Zumindest wird der GA das daraus schließen und dir ein negatives GA ausstellen müssen.


In dem Sinne „Rüberbringen“ kannst du gar nix.
Du musst eine psychologisch schlüssige, objektiv nachvollziehbare Verhaltensanalyse und -veränderung nachweisen.
Diese Veränderung solltest du auch schon 6 Monate erprobt und gelebt haben.
Innere Motive, Vermeidungsstrategien etc., erarbeitet aus deiner Biographie heraus.

Davon ist leider noch nix zu merken.

Es tut mir auch Leid, dass ich dir nun jetzt nichts Positives rückmelden konnte, aber es geht ja darum, dass du die MPU bestehen willst und der Weg dahin ist nie nur mit Blumen und Regenbogen zu erreichen, sondern auch mit Jauche, Schlamm und Gewitter.
Hi Karl-Heinz,

erstmal danke für die ehrliche Rückmeldung.
Allerdings möchte ich manche Dinge, z.B. in welcher Therapie ich bin und warum, hier nicht so detailliert ausführen. Die werde ich dann mit meinem VP besprechen.

Das mit der Eskalation am Ende hin stimmt - ich denke zeitlich bedingt war auch in diesem Zeitraum der Tod meiner Mutter und alles zusätzliche was hochgekommen ist, und die Schwierigkeit, mit narzisstischem Missbrauch umzugehen und was das hinterlässt. Beispielsweise waren Regeln willkürlich und nur zur persönlichen Bestrafung/Erniedrigung gedacht.

Ich habe den Post spontan geschrieben und mich nicht sonderlich groß drauf vorbereitet, das würde ich ja dann mit meinem VP anfangen. Natürlich mache ich mir vorher schon Gedanken. Ich bin mir aber sicher, dass sowas nicht nochmal passieren wird. Jetzt muss ich es nur so aufbereiten, dass andere damit klarkommen.

Was ist mir gelungen? Zum einen dass ich zur Therapie gehe (und auch stationär war) und da Fortschritte gemacht habe, zum anderen, kann man ja schlecht mit 2 Jahren eine Wesensänderung vollziehen...? Also bisschen unverständlich, warum du jetzt reißerisch die letzten 27 Jahre aufzählst.

Und warum soll die Zeit, in der ich keine FE habe, mich nicht was lehren? Das ist doch das Ziel einer "Bestrafung" jemand den Führerschein wegzunehmen? Vorallem weil bei mir das Zeitmanagement auch ein Riesen Ding war, was ich damit lernen konnte? Natürlich werde ich dem GA das so nicht sagen, das ist ja klar...?

Ich hätte an deiner Stelle eher weiter nachgefragt da du jetzt mit den wenigen Infos von mir was extrem negativ gespinntes gemacht hast, scheint bei dir aber auch öfter so zu sein.
 
Das ist doch das Ziel einer "Bestrafung" jemand den Führerschein wegzunehmen?
das mit dem Führerschein ist keine "Bestrafung". Die Führerscheinstelle versucht bestmöglich, andere Menschen vor Verkehrsteilnehmern zu schützen, die sich als ungeeignet für die Teilnahme am Straßenverkehr erwiesen haben.
Diese Eignungszweifel könntest Du ausräumen, wenn Du das magst. In Deutschland. Andere Länder lassen diesen Weg nicht zu.

Du beschwerst Dich über etwas, über das Du Dich freuen könntest.

Was auch immer Du da in der Therapie inzwischen mitbekommen hast:
Beispielsweise waren Regeln willkürlich und nur zur persönlichen Bestrafung/Erniedrigung gedacht.
Dieses Mindset scheint immer noch wirksam zu sein, wenn ich Deine innere Haltung zum Führerscheinentzug wahrnehme. Hier und heute. Da wärst Du also noch gaaanz am Anfang.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was meinst du genau mit "diesem Mindset"? Was für eine innere Haltung habe ich denn zum Führerscheinentzug?
Unnötiges Vollzitat des Vorpostings gelöscht *Nancy*
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
das lasse ich jetzt mal andere beantworten, es stand ja nun (zumindest meiner Wahrnehmung nach) schon sehr genau da ..
(nur, um für mich mal zu prüfen, ob ich mich da arg unverständlich ausgedrückt hatte)
 
*g.... niemand?
Ok.. dann hatte ich wohl einen Gedankensprung zuviel und erläutere gern nochmal:

Du brichst laufend Regeln, ohne dass es Dich groß stört. Da kommen die Punkte daher.
Jetzt gibts ne Konsequenz. Das war mit Ankündigung, dazwischen muss schon mal ein gelber Brief gekommen sein.
Und was passiert?

Du lässt diesen Satz los:
Das ist doch das Ziel einer "Bestrafung" jemand den Führerschein wegzunehmen?

in Verbindung mit
Beispielsweise waren Regeln willkürlich und nur zur persönlichen Bestrafung/Erniedrigung gedacht.

hast Du offenbar irgendwie übersehen, dass die Regeln im Straßenverkehr nicht etwa zu Deiner Erniedrigung gedacht sind, sondern für ein sicheres Miteinander da sind. Und dann haben die, die sich nicht an Regeln halten können, im Straßenverkehr halt nix zu suchen.
Oder anders: Du hast offenbar bis heute (!) ein echtes tiefes (!) Problem mit Regeln.

So eine spontane Hypothese könnte jetzt sein:
Wann immer Du auf Regeln triffst, kommen alte Erniedrigungsmomente hoch - und weil Du Dich da wehren willst, hilft halt ein "f*ckyou,Regel!"
Und dann gibts einen Punkt nach dem anderen.
Wie gesagt, könnte ein Erklärungsansatz sein. Kann auch Bullshit sein, keine Ahnung.
Aber wenn das so wäre, dann hättest du es noch nicht entdeckt bzw. begradigt, bis jetzt. Und all deine Therapie, über die du dich ausschweigst, wäre am Thema vorbei, Bis jetzt. Also: nur, wenn das kein Bullshitgedanke war.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde deine Gedanken @joost gerne kommentieren, bin mir nicht sicher wie
1768589879266.png

gemeint war / ist. Bist du @Massiltr misshandelt worden und hast es daher so aufgefasst, dass Regeln willkürlich sind?
 
*g.... niemand?
Ok.. dann hatte ich wohl einen Gedankensprung zuviel und erläutere gern nochmal:

Du brichst laufend Regeln, ohne dass es Dich groß stört. Da kommen die Punkte daher.
Jetzt gibts ne Konsequenz. Das war mit Ankündigung, dazwischen muss schon mal ein gelber Brief gekommen sein.
Und was passiert?

Du lässt diesen Satz los:


in Verbindung mit


hast Du offenbar irgendwie übersehen, dass die Regeln im Straßenverkehr nicht etwa zu Deiner Erniedrigung gedacht sind, sondern für ein sicheres Miteinander da sind. Und dann haben die, die sich nicht an Regeln halten können, im Straßenverkehr halt nix zu suchen.
Oder anders: Du hast offenbar bis heute (!) ein echtes tiefes (!) Problem mit Regeln.

So eine spontane Hypothese könnte jetzt sein:
Wann immer Du auf Regeln triffst, kommen alte Erniedrigungsmomente hoch - und weil Du Dich da wehren willst, hilft halt ein "f*ckyou,Regel!"
Und dann gibts einen Punkt nach dem anderen.
Wie gesagt, könnte ein Erklärungsansatz sein. Kann auch Bullshit sein, keine Ahnung.
Aber wenn das so wäre, dann hättest du es noch nicht entdeckt bzw. begradigt, bis jetzt. Und all deine Therapie, über die du dich ausschweigst, wäre am Thema vorbei, Bis jetzt. Also: nur, wenn das kein Bullshitgedanke war.
Das gleiche habe ich doch bereits auch behauptet, dass ich in der Vergangenheit ein bisschen ein "generelles" Problem mit Regeln hatte (nicht in jedem Bereich) und das bearbeitet habe - und da schon große Fortschritte gemacht habe. Dann war das Wort "Bestrafung" halt eben schlecht gewählt. Ich meinte halt damit, das Ziel dieser Maßnahme ist halt, dass derjenige an sich arbeitet und verbessert und dann im besten Fall hinterlegen kann, dass es nicht mehr vorkommt. Ob man das jetzt Bestrafung nennt oder nicht, ist eigentlich Latte. Zumindest die Geldstrafe kann man ja schon als Bestrafung sehen. Und nein, ich glaube nicht daran, dass die Regeln im Straßenverkehr zur Erniedrigung gedacht sind. Warum hier alle gleich den Teufel an die Wand malen müssen..
 
Teufel an die Wand
das war nicht Teufel an die Wand, das war ein astreiner potentieller Lösungsansatz (egal ob die Hypothese nun Bullshit war oder nicht).

Aber mal Butter bei die Fische:
Was genau hat denn Deine Regel-Willkür-Erniedrigungs-Erfahrung mit Deinen Punkten zu tun?
Du postulierst ja einen Zusammenhang. Wie genau soll der denn aussehen?
 
Also auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, und das selbstverständlich ist. Aber nunja.
Ich habe auch mit der Dame beim Amt gesprochen, und sie hat mir gesagt, dass einige die in dieser Art auffallen, beichten, dass Sie ein Problem haben mit Regeln umzugehen, resultierend daraus, wie im Elternhaus Regeln gesetzt und mit diesen umgegangen wurde.

Da die Regeln willkürlich waren, musste ich diese manchmal brechen, um mir selbst nicht zu schaden, bzw. damit ich aus diesem System herauskommen kann. Also es werden viele imaginäre Regeln gemacht, manche nicht explizit ausgesprochen, aber wenn man sie bricht, ist die Kacke am dampfen.

Das herauskommen/auch das beichten, was eigentlich so die ganze Zeit vor sich ging, war auch ein "Regelbruch", der aber mir das Überleben gesichert hat. Generell habe ich ja schon erklärt, dass Regeln willkürlich waren. Ich denke der Zusammenhang sollte klar sein, dass man dann nicht gut Regeln befolgt, die man selbst nicht als unbedingt notwendig ansieht, da man es gewohnt war, sich die Regeln rauszusuchen, die man befolgen muss.
Unnötiges Vollzitat des Vorpostings gelöscht *Nancy*
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dann hatte ich wohl einen Gedankensprung zuviel…
;)

Ich nehme hier jemanden wahr, der zwar Hilfe möchte, aber eigentlich ja der Meinung ist, dass er sie gar nicht braucht.
Er beschwert sich lieber über uns.
Ich weiß nicht, was er hier erwartet, Applaus vielleicht ?

Was ich weiß, ist, dass ich meine Freizeit und Kompetenz hier nicht einsetzen möchte.
„Wer nicht frisst, ist satt.“

Und ich weiß genau, was jetzt von dir kommen wird….
 
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