mpu wegen alkohol

dummgelaufen

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@Nancy / Max

Auch wenn ich - nicht zuletzt dank Eurer Hilfe - den Schein seit geraumer Zeit wieder habe, bin ich doch weiterhin regelmässiger stiller Mitleser.

Bei solchen Aussagen könnte ich richtig kotzen ("Wäre äußerst wichtig gewesen heute von meinem FB die Einschätzung zu lesen."), aber bekanntlich gabs ja auch einen, der in weniger als 24 h Hilfe brauchte. Bei dem kann es übrigens nicht sein, dass er die MPU geschafft hat, wenn sein "positiv" nur wenige Stunden später kommt und die noch gar nicht auf haben.

Einfach ignonieren und Euch um die Fälle kümmern, die es zu schätzen wissen. Just my comment...
 

Putzi

Neuer Benutzer
Hallo Nancy,
es ist eigentlich nicht so, mich schnell aus der fassung zu bringen, aber ich wollte nach der langen Zeit einfach ein Statment.
Hab ich jetzt, heftig.
Die Mpu + GA hat mich aus dem Konzept aber nicht aus der Fassung gebracht.
ich weis schon das eure Hilfe und die Arbeit die ihr leistet, nicht selbstverständlich ist.
Ich bin auch nicht der einzigste dem ihr helfen wollt.
War denke ich, auch ein bisschen provoziernd rüber gekommen. Sorry
Mit dem kurz und bündig ist einfach meine Art, weil ich nicht gerne schreibe oder will.
Die !! fallen unter die gleiche Kategorie.
Nun zur Beurteilung:
Zu1: Trinkzeit genau 09:15 bis 12:15 Uhr
zu2: nach eurem P-rechner bei 2.Tag
08:00-09:00 = 0,25 Wein
09:00- 10:00 = 0,25 Wein
10:00-11:00 = 0.25 Wein,
11:00- 12:00 = 0,5 Wein, 1*4cl Tequila
dann habe ich am 14:00 Uhr 1,69
Zu 7: nachgedacht 800- 1000 mal
Zu 9: ich war in 2017 nicht AB.
Ich habe 1l Wein +1l Bier im Monat
Zu 12: in der Gastrozeit war es mehr das dazugehören und die Geselligkeit. Danach habe ich weniger getrunken, war wegen der Zukunft wie
gehts weiter, aber meistens zu Anlässen oder mal zum Essen (1Gl Wein oder 2 Bier)
Zu 13: vor und nach der Gastrozeit war wenig
während Gastrozeit: zu viel
Zu 15: muss alles auf ICH schreiben
Zu 18: 2 mal AB gemacht, wollte es mir Beweisen, das keine körperliche Abhängigkeit besteht, aber Umsatzrückgang
und man sitzt ja an der Tränke
Zu 19: Berufsalkoholiker zu heftig dargestellt
Zu 23: hast recht, sollte ganze Sätze bilden
Zu 24: Ich war kurz davor, aber habe die Kurve gekriegt, weil ich aus der Gastro raus bin.
 

Nancy

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
Hallo Putzi,

....
ich weis schon das eure Hilfe und die Arbeit die ihr leistet, nicht selbstverständlich ist.
Ich bin auch nicht der einzigste dem ihr helfen wollt.
War denke ich, auch ein bisschen provoziernd rüber gekommen. Sorry
ist schon in Ordnung :smiley138:

Mit dem kurz und bündig ist einfach meine Art, weil ich nicht gerne schreibe oder will.
Das ist allerdings schlecht bei einer MPU-Vorbereitung online...


zu2: nach eurem P-rechner bei 2.Tag
08:00-09:00 = 0,25 Wein
09:00- 10:00 = 0,25 Wein
10:00-11:00 = 0.25 Wein,
11:00- 12:00 = 0,5 Wein, 1*4cl Tequila
dann habe ich am 14:00 Uhr 1,69
Dabei hast du nur leider vergessen dein Gewicht anzugeben....

Der Promillerechner steht standardmäßig auf 65 kg. Wenn du auf der Seite 1 (statt auf der Seite 2) die Mengen eingegeben hättest, wäre es dir vllt. aufgefallen.
Allerdings hast du die Trinkmenge jetzt abgeändert. Im Fragebogen stand:

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)
3 Rieslingschorle 0,5l entspricht 1l Wein
2 Tequila je 4cl
Denke doch noch einmal in Ruhe darüber nach, was du an diesem Tag getrunken hast.

Zu 9: ich war in 2017 nicht AB.
Ich habe 1l Wein +1l Bier im Monat
Das dürfte noch zu wenig sein um deine Trinkfestigkeit zum Tatzeitpunkt zu belegen.
Es ist nun mal so, dass man die Mengen die man bei der TF intus hatte, auch vorher über einen längeren Zeitpunkt (mehrere Monate) immer mal wieder getrunken haben muss (ca. 2x im Monat wäre z.B. nachvollziehbar).

Es geht ja darum das der Gutachter deine Aussagen als "glaubwürdig" erachtet. Wenn er den Eindruck bekommt das du deine Trinkmengen verharmlost, wird er dir auch alles andere nicht "abkaufen", daran ändert auch das eine Jahr Abstinenz nichts. Die Gefahr wäre einfach zu groß das du wieder in alte Verhaltensmuster zurückfällst.

Ich vermute mal, dass in deinem neg. Gutachten etwas von "fehlender Problemeinsicht und/oder unzureichender Aufarbeitung" steht, richtig?

Wenn du magst, kannst du dir diese kleine "Geschichte" einmal durchlesen: Problembewusstsein - was ist das?

Zu 12: in der Gastrozeit war es mehr das dazugehören und die Geselligkeit. Danach habe ich weniger getrunken, war wegen der Zukunft wie
gehts weiter, aber meistens zu Anlässen oder mal zum Essen (1Gl Wein oder 2 Bier)
Das ist immer noch max. ein "äußeres" Trinkmotiv, sagt aber rein gar nichts über deine inneren Motive aus (vllt. hilft dir die kleine Geschichte im Link bei der Motivsuche?)

Zu 13: vor und nach der Gastrozeit war wenig
während Gastrozeit: zu viel
Nochmal die Frage dazu, sie lautet:

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)
Zu 18: 2 mal AB gemacht, wollte es mir Beweisen, das keine körperliche Abhängigkeit besteht, aber Umsatzrückgang
und man sitzt ja an der Tränke
Okay, diese (neben weiteren) Aussage bestätigt das du abstinenzpflichtig bist, d.h., das der Gutachter sie auf jeden Fall von dir fordern müsste.

Es gibt somit keinen Spielraum für den GA - du musst ihn mit deinen Ausführungen von deiner künftigen, (lebenslangen) AB überzeugen.
 
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