Puh - dein VP schreibt ja von "könnte". Also schätzt er es 50/50 ein oder 90/10?Guten Tag zusammen,
ich habe meinen Termin für die MPU am 21.04.2026.
Ich habe gerade eine Simulation mit einem anderen VP gemacht, und dabei sind bei mir einige Bedenken entstanden.
Er meinte Folgendes:
- Den Unfall zu Hause unter Alkoholeinfluss, der zu einer Operation geführt hat, sowie den Filmriss am selben Tag sollte ich lieber nicht angeben. Er sagte, das könnte dazu führen, dass ich als abhängig eingestuft werde. weil trotz Unfall und OP und Filmriss ich weiter getrunken habe.
- Außerdem meinte er, dass meine Teilnahme an der Suchtberatung – insbesondere die monatlichen Gespräche zur Reflexion und Befestigung meiner Stabilität, die ich seit diesem Monat wahrnehme – ebenfalls negativ bewertet werden könnte. Seiner Meinung nach könnte der Gutachter mein Verhalten als instabil einstufen, da jemand, der stabil ist, solche Gespräche nicht mehr benötigt.
Könnten Sie mir bitte Ihre Meinung dazu geben?
Vielen Dank und viele Grüße
Meine Meinung: bei dem Unfall (wie lange war zwischen Unfalltag und AB-Vertrag?) würde ich fragen, warum ein so schweres Ereignis (hier OP) nicht zum Umdenken geführt hat und passt dann noch deine Begründung zu einem späteren Zeitpunkt dein Trinkverhalten zu verändern?
Beim Thema Suchtberatung: was geschieht denn dort genau / wofür ist sie da. Ist einer neu gelernten Fähigkeit noch Stabilität zu verleihen (also das neue Verhalten nocht nicht stabil ist) oder fühlst du dich dort einfach wohl und gibt dir was? Bei der SHG (nicht Suchtberatung) in der ich bin ist es ein breit gefächertes "Publikum": von Betroffenen, die vom Chef zur TN gedrängt wurden das sie süchtig sind bis hin zu trockenen Alkoholiker, die vor 20 Jahren letztmalig Alk oder Drogen genommen haben. Jeder hat andere Interessen und Gründe für die Teilnahme.