Hallo joost,
vielen Dank für den Respekt und deine ehrlichen Worte! Das bedeutet mir echt viel. Dass du sagst, ich habe meine Anteile im Griff, gibt mir unheimlich viel Kraft.
Du hast mir drei wichtige Fragen gestellt. Da ich heute und morgen zwei MPU-Vorbereitungstermine habe, bin ich gedanklich gerade voll im Thema und kann dir das direkt aus dem Bauch heraus beantworten:
Dann kam die MPU-Vorbereitung. Aber der endgültige Wendepunkt war tatsächlich das negative Gutachten.
Da habe ich schwarz auf weiß gemerkt, dass ich mit Logik und dem Wunsch, „besser dazustehen“, einfach nicht mehr weiterkomme und komplett gegen die Wand fahre.
Die radikale Ehrlichkeit hier im Forum hat mir dann die Augen geöffnet. Dazu kam die Erkenntnis darüber, dass ich immer der „König“ sein musste – vor allem, seit mein Bruder geboren wurde und ich dachte, ich verliere die ungeteilte Aufmerksamkeit meines Vaters. Da wurde mir klar: Es geht so absolut nicht mehr weiter wie früher.
Zum Beispiel in Form von radikaler Ehrlichkeit gegenüber meinem Sohn. Ich habe ihm die nackte Wahrheit über mein damaliges Verhalten erzählt und auch, dass ich momentan kein Geld für ein Auto für ihn habe.
Und er liebt mich trotzdem!
Genauso wie meine wirklichen Freunde oder damals meine Arbeitskollegen. Heute halte ich mich nicht mehr für den Besten oder für unbesiegbar.
Bei Job-Absagen denke ich mir heute einfach: Okay, der andere passte vielleicht besser ins Unternehmen. Ich überlege heute viel mehr, bevor ich handle, und bin verdammt stolz auf meine eigene Entwicklung, die das Ganze mit sich bringt. Das gibt mir eine ganz neue, echte Stabilität.
Ich spüre dann den Drang, fix etwas schreiben zu wollen oder sofort eine Antwort geben zu müssen.
Aber das wichtigste Anzeichen ist für mich, wenn ich so unruhig werde und solche Sachen denke wie: „Warum antwortet man mir nicht sofort?“
Ich merke dann, dass ich in dem Moment nur an mich denke. Ich merke gar nicht, dass der Kollege vielleicht gerade viel zu tun hat oder mein Sohn sein Handy einfach nicht dabei hat.
Wenn solche Gedanken in meinen Kopf kommen, sage ich mir heute selbst: „Nee, Stopp Lupsky! Da wollen gerade wieder deine alten Emotionen antworten.“ Dann bremse ich mich bewusst aus und bleibe ruhig.
Das mit der Sommerpause akzeptiere ich natürlich vollkommen, genieß das Wetter! Wir können dann nächste Woche einfach ganz entspannt weitermachen. Durch meine zwei Vorbereitungstermine heute und morgen habe ich jetzt erst mal genug zu tun, worauf ich mich konzentrieren werde.
Viele Grüße,
Lupsky
vielen Dank für den Respekt und deine ehrlichen Worte! Das bedeutet mir echt viel. Dass du sagst, ich habe meine Anteile im Griff, gibt mir unheimlich viel Kraft.
Du hast mir drei wichtige Fragen gestellt. Da ich heute und morgen zwei MPU-Vorbereitungstermine habe, bin ich gedanklich gerade voll im Thema und kann dir das direkt aus dem Bauch heraus beantworten:
Der allererste Moment, wo ich gemerkt habe, dass bei mir etwas ganz gewaltig nicht stimmt, war damals direkt bei der Fahrerflucht. Dass ich das gemacht habe, war erschreckend für mich.Ich würde jetzt fragen, wie es dazu kommen konnte....
Dann kam die MPU-Vorbereitung. Aber der endgültige Wendepunkt war tatsächlich das negative Gutachten.
Da habe ich schwarz auf weiß gemerkt, dass ich mit Logik und dem Wunsch, „besser dazustehen“, einfach nicht mehr weiterkomme und komplett gegen die Wand fahre.
Die radikale Ehrlichkeit hier im Forum hat mir dann die Augen geöffnet. Dazu kam die Erkenntnis darüber, dass ich immer der „König“ sein musste – vor allem, seit mein Bruder geboren wurde und ich dachte, ich verliere die ungeteilte Aufmerksamkeit meines Vaters. Da wurde mir klar: Es geht so absolut nicht mehr weiter wie früher.
Meine Anerkennung und Bestätigung im Alltag erhalte ich heute durch das Nicht-Perfekt-Sein.wie es zu der neuen Erkenntnis kommen konnte und obs stabil bleibt. Eine fundamentale Ego-Stärkung kommt nicht einfach mal so, nur weil sie sich gut anhört.
Zum Beispiel in Form von radikaler Ehrlichkeit gegenüber meinem Sohn. Ich habe ihm die nackte Wahrheit über mein damaliges Verhalten erzählt und auch, dass ich momentan kein Geld für ein Auto für ihn habe.
Und er liebt mich trotzdem!
Genauso wie meine wirklichen Freunde oder damals meine Arbeitskollegen. Heute halte ich mich nicht mehr für den Besten oder für unbesiegbar.
Bei Job-Absagen denke ich mir heute einfach: Okay, der andere passte vielleicht besser ins Unternehmen. Ich überlege heute viel mehr, bevor ich handle, und bin verdammt stolz auf meine eigene Entwicklung, die das Ganze mit sich bringt. Das gibt mir eine ganz neue, echte Stabilität.
Heute merke ich es sofort, wenn ich innerlich nervös werde, dass der König das Ruder übernehmen möchte oder ich schnell etwas „liefern“ will.Und was die Frühwarnzeichen sind, dass Du wieder in alte Muster verfällst
Ich spüre dann den Drang, fix etwas schreiben zu wollen oder sofort eine Antwort geben zu müssen.
Aber das wichtigste Anzeichen ist für mich, wenn ich so unruhig werde und solche Sachen denke wie: „Warum antwortet man mir nicht sofort?“
Ich merke dann, dass ich in dem Moment nur an mich denke. Ich merke gar nicht, dass der Kollege vielleicht gerade viel zu tun hat oder mein Sohn sein Handy einfach nicht dabei hat.
Wenn solche Gedanken in meinen Kopf kommen, sage ich mir heute selbst: „Nee, Stopp Lupsky! Da wollen gerade wieder deine alten Emotionen antworten.“ Dann bremse ich mich bewusst aus und bleibe ruhig.
Das mit der Sommerpause akzeptiere ich natürlich vollkommen, genieß das Wetter! Wir können dann nächste Woche einfach ganz entspannt weitermachen. Durch meine zwei Vorbereitungstermine heute und morgen habe ich jetzt erst mal genug zu tun, worauf ich mich konzentrieren werde.
Viele Grüße,
Lupsky