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Punkte Sünder

Hallo zusammen,

es gibt ja nicht nur die Leute, die ihren Führerschein wegen Alkohol-oder Drogenfahrten abgeben mussten. Es gibt auch die, die wegen zu schnellem fahren, dichtes auffahren, bei rot über die Ampel…usw. den Führerschein abgeben mussten.

Während Alkohol und Drogenfahrer Abstinenznachweise, für viel Geld und Zeit, abliefern müssen, frage ich mich:

Wie beweisen Punktesünder, dass sie wieder für den Verkehr, freigegeben werden dürfen? Wie beurteilt ein Gutachter diese Situation?
Auf Grund welcher Basis erhalten die ihren Führerschein zurück?

Des Weiteren finde ich das ungerecht, ja sogar als Diskriminierung!
 
Wie beweisen Punktesünder, dass sie wieder für den Verkehr, freigegeben werden dürfen? Wie beurteilt ein Gutachter diese Situation?
Auf Grund welcher Basis erhalten die ihren Führerschein zurück?
wer es trotz mehrmaliger Warnungen trotzdem bis zur MPU schafft, hat ein auffälliges Persönlichkeitsproblem bzw. erweist sich als psychisch ungeeignet zum Umgang mit Dingen mit hohem Gefährdungspotenzial. Das wird eine Art Wesenstest*. Es ist die schwierigste MPU von allen.
Wenn es so jemand schafft, die Ursachen zu beseitigen, dann wird das Auswirkungen auf sein ganzes Lebensumfeld haben. DIE sollte er berichten können. Nachvollziehbar und glaubhaft. Ohne ernstgemeinten therapeutischen Impact ist sowas nur in Ausnahmefällen möglich.

Ich halte diese "Diskriminierung" nicht nur für angemessen, sondern sogar für notwendig - ich will keine Amokfahrer neben mir auf der Straße haben.
Man muss schon massiv lernbefreit sein, wenn man in eine Punkte-MPU marschiert.
_______________________________
* "beisst der?"
 
Ich habe den Thread ins passendere Unterforum verschoben.
Verbunden habe ich die Themen (erstmal) nicht, da es sich hier um eine gesonderte Frage handelt.
 
Das tut mir wirklich von Herzen Leid !

Aber woher nimmst du gerade in dieser für dich doch sicher belastenden Zeit, gerade wenn du erwähnst, dass du schwer erkrankt bist, die Energie, dich in Bezug auf Fahreignung um „Diskriminierung“ zu kümmern ?
Was ist dir daran so wichtig ?

Nur, um Missverständnissen vorzubeugen:
Es ist keine provokante Frage, in keinster Weise.
Es interessiert mich wirklich, weiß aber im Moment nicht, wie wir dir helfen könnten….

Ich zumindest kann mit „Diskriminierung“ in diesem Zusammenhang nix anfangen, daher meine Fragen.
 
@Karl-Heinz

Ich wollte nur damit ausdrücken, dass Alkohol und Drogen Sünder die Arschkarte haben. Sie müssen teuere Abstinenz Nachweise vorlegen, während dem Punktesünder das erspart bleibt.

Und ja, ich will wissen wie ein MPU Gutachter sein positives Urteil begründet? Ohne irgendwelche Nachweise? Denn wenn ein Punktesünder nur auf Grund seiner Aussagen, den Führerschein zurück erhält, müsste es doch auch bei Alkohol/Drogen auch möglich sein. Das meinte ich mit Diskriminierung!
 
Und ja, ich will wissen wie ein MPU Gutachter sein positives Urteil begründet?
das habe ich oben erläutert...

Ein Punktesünder KANN ja nun gar nicht "belegen", dass er für den Straßenverkehr nun geeignet ist - schlicht weil er keinen Führerschein hat. Das liegt nun mal in der Natur der Sache. Du musst das anders sehen: ein Drogen/Alkohol-MPU Kandidat hat die Möglichkeit, seine berichtete Änderung mit Fakten zu untermauern. Ein Punkte-MPU-ler muss da im Gespräch dann viel mehr Leistung bringen... mangels Beweise. Deshalb ist eine Punkte-MPU auch die schwerste.

Und für die Begründung eines Urteils sind Fakten eine wichtige Grundlage - so sie denn erhoben werden können.

Aber mal eine Frage:
Inwiefern hilft Dir Das Jammern über empfundene Ungerechtigkeiten jetzt bei Deiner Alkohol-MPU?
Neigst Du auch sonst dazu? Das würde ich ja glatt mal in Zusammenhang mit der Entwicklung Deiner Alkoholproblematik bringen wollen...
 
Zuletzt bearbeitet:
@joost

Ich denke wir reden aneinander vorbei. Es bleibt immer noch die Frage: Wieso kommt ein positives Gutachten zu Stande, auf Grund von Aussagen? Wieso geht es bei Alkohol/Drogen nicht?

Ja, mag ich auch jammern, es geht dabei auch um die finanziellen Möglichkeiten! Und ein Alkoholproblem habe ich derzeit nicht! Eigentlich für den Rest meines Lebens nicht, würde ich missbräuchlich Alkohol zu mir nehmen, käme es einem Suizid gleich…
 
Wieso geht es bei Alkohol/Drogen nicht?
weil es bei Alkohol und Drogen die Möglichkeit GIBT, Behauptungen mit Fakten zu untermauern.
Und Fakten sind immer belastbarer als Aussagen.

Ist das sooo schwer hinzunehmen?
Wenn Du das nicht hinbekommst, dann hätte ich noch die Antwort:
"weils halt so ist".

Fertig.
Manche Dinge muss man hinnehmen. Beschwerden bitte an den Gesetzgeber.
 
Ich denke wir reden aneinander vorbei. Es bleibt immer noch die Frage: Wieso kommt ein positives Gutachten zu Stande, auf Grund von Aussagen? Wieso geht es bei Alkohol/Drogen nicht?
Nein, da hast du den lieben @joost falsch verstanden:
Ein positives GA kommt immer aufgrund der Aussagen zu Stande.

Diese Aussagen können untermauert werden durch Abstinenznachweise, Therapiebelege, Berichte von Außenstehenden etc., garantieren aber nicht im Ansatz eine positive Prognose, bei niemandem.

Ja, mag ich auch jammern, es geht dabei auch um die finanziellen Möglichkeiten! Und ein Alkoholproblem habe ich derzeit nicht! Eigentlich für den Rest meines Lebens nicht, würde ich missbräuchlich Alkohol zu mir nehmen, käme es einem Suizid gleich…
Nun ja, wenn wir das mal gegenrechnen, bezahlte Bußgelder, bis es überhaupt zu einer MPU kommt, gegen AN…

Und, mal ehrlich, der Einzige, der dafür verantwortlich ist, bist du.
Es ist demzufolge logisch, dass du auch die finanziellen Voraussetzungen aufbringst, um wieder das Privileg genießen zu dürfen, am öffentlichen StV teilnehmen zu dürfen.
Das hat ja auch was mit „Verantwortung übernehmen“ zu tun…

Diskriminierung ist ja das Gegenteil von subjektiv empfundenen Nachteilen einer Einzelperson.
 
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