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Trunkenheitsfahrt mit 2,32 Promille

und im äußersten Notfall gehe ich auf meinen Verkehrspsychologen zu.
nenns beim Namen: Suchtberatung.
Und ich würde da schon vor der MPU mal ansprechen. Nicht nur einmal. Lass dich dort einschätzen. Wenn die dortige Fachkraft Missbrauch vermutet, dann frag sie, ob sie für die Rückfallprophylaxe zur Verfügung stehen würde...

Nach meinem Gefühl stehst Du mit einem Bein in der A1. Der Gutachter wird Dich zu Deinen Erfahrungen mit der Suchtberatung fragen. Wenn da nix Substantielles kommt, dürfte er skeptisch werden.

Danke@karl-heinz, hier mein Einsatz:
denn ich hätte ja jederzeit nein sagen können. Die Gelegenheiten kamen mir gerade recht...
Sicher, dass Du das hättest können? Ist es nicht vielmehr so, dass die Burschenschaft eine wunderbar unauffällige Umgebung ist, um sich richtig volllaufen zu lassen? In jeder anderen sozialen Situation würdest Du damit ja extrem unangenehm auffallen...

Cave:
Bei Mißbrauch brauchen Situationen Alkohol,
bei Sucht sucht Alkohol Situationen (zur Legitimation, um endlich trinken zu können)
 
Danke @Sammy89 natürlich ist der Satz anders rum gemeint sry.

Ja ich war bei zwei Terminen der Suchtberatung der Diakonie. Wir haben über den Konsumverlauf gesprochen. Die Dame meinte damals zu mir, Sie ist sich nicht sicher ob A2 oder A3. Sie wollte in der folge mit der MPU-Beratung starten. Auch war ich im Februar 26 bei der NEON Suchtberatung. Ich wollte nochmal eine Meinung bzgl. meinem bevorstehenden Gerichtstermin. Auch hier wurde mir gesagt, dass er keinen Anhaltspunkt für eine Abhängigkeit sieht und das er findet, dass ich meine Aufarbeitung bis jetzt sehr gut mache.

Ja, ich bin mir sicher das ich jederzeit nein sagen hätte können. Es war ja nicht so, dass ich ausnahmslos jede Gelegenheit mitgenommen habe.
Es gab auch regelmäßig Wochenenden, an welchen ich aufgrund Arbeitstermine oder Familienfeiern kein Konsum stattfand.

Aber ja, wenn ich meinen Bogen aus der dritten Person lese, kann ich verstehen, dass ich so denkt. Wie kann ich es den anders ausdrücken, dass der Missbrauch zwar sehr schwer war, aber ich mich auf keinen Fall in einer Abhängigkeit sehe.
 
@joost @Karl-Heinz, der liebe @FlötzLimo steckt gehörig in einem Dilemma. Ich kenne ihn persönlich aus vielen Gruppenstunden bei einem gewissen Herrn Hxxx und seiner Frau. Obwohl er weit nach mir seine Therapie begonnen hat, war er bereits damals imho weiter mental gefestigt als ich. Und er vertraute halt auf die Worte des Herrn Hxxxx und seinem „Partneranwalt“ Syxxx, der ja ausnahmslos immer vor Gericht versucht, die Therapie als „Goldstandard“ zum Entfall der MPU vorzubringen…
@FlötzLimo ist ein anständiger Mann, der in seinem Leben öfter die falsche Abfahrt genommen hat…
Gerade ihm, der genau die gleiche Scheiße bei dem „Therapeut“ wie ich erlebt hat, sollten wir richtig gut zur Seite stehen.
 
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@Sammy89
Danke für die netten Worte! Leider war es so und leider hat der ganze Spaß sehr viel Geld gekostet.
Ich gehe den MPU Weg, denn das Gericht zog das Verfahren einfach in die Länge und das mit Ungewissen Ausgang. Daher wurde der Einspruch gegen den Strafbefehl zurückgenommen. (Wie gesagt, alles dazu ab September)

@joost
Verstanden! Nicht die Gelegenheiten in den Vordergrund schieben sondern die Lösungsversuche durch Alkohol!

Ich werde versuchen übers Wochenende, den Bogen nochmal komplett neu zu schreiben und die angesprochenen Punkte anpassen.

Herzlichen Dank euch für die Mühen, ich weiß das sehr zu schätzen!
 
Ich gehe den MPU Weg, denn das Gericht zog das Verfahren einfach in die Länge und das mit Ungewissen Ausgang. Daher wurde der Einspruch gegen den Strafbefehl zurückgenommen. (Wie gesagt, alles dazu ab September
Ich bin mir sicher, dass Du mit der Hilfe hier, diese ohne Probleme bestehen wirst.
Btw hat heute ein gewisses Lageso Berlin mir mitgeteilt, dass sie die Beschwerde gegen Axxxx und Sxxxx wohl sehr genau prüfen werden… @joost und @Karl-Heinz wir haben uns hierüber ja bereits ausführlich ausgetauscht…
 
Gerade ihm, der genau die gleiche Scheiße bei dem „Therapeut“ wie ich erlebt hat, sollten wir richtig gut zur Seite stehen.
jup. Und dazu gehört, dass ich auch mal anpiekse. Mich interessiert da immer die Reaktion darauf. An dieser Stelle übertreibe ich auch manchmal, um klarere Reaktionen zu bekommen. Zwischen den Zeilen steht dann mehr wichtige Information als im geschriebenen Text :)

@FlötzLimo braucht sich da jetzt keine sonderlichen Sorgen zu machen ;)

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Nicht die Gelegenheiten in den Vordergrund schieben sondern die Lösungsversuche durch Alkohol!
m-hm ...
Und die Antwort fürs "wofür genau" findest Du vornehmlich in eigenen Bedürfnissen / Emotionslagen.
Da reicht es jetzt aber nicht, diese zu erkannt zu haben, sondern Du musst entweder den alten (wichtigen!) Gründen die Macht genommen haben oder andere Lösungsversuche in Petto haben, die mindestens genau so gut funktionieren.
Da bist Du aber gerade gut auf dem Weg, glaube ich...

Sie ist sich nicht sicher ob A2 oder A3.
nimm Dir das mal mit, als Experteneinschätzung. Sowas kannst Du dann auch in der MPU erwähnen.
 
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Leider konnte ich jetzt nicht alle eure wertvollen Beiträge en detail lesen, aber Eines wollte ich doch vor dem Schlafengehen noch loswerden:
Wir stehen dir, lieber @FlötzLimo mit allem Herz und Verstand sehr gerne als Hilfe und Unterstützung zur Seite !

Danke dir, @Sammy89, dass du so für ihn einstehst. Das finde ich großartig !
Danke dir, lieber @joost für…..ganz viel !

LG und gute Nacht von Karl-Heinz :smiley138:
 
So, moin :smiley138:
Ich sage jetzt nix Neues, alles stand hier schon.
Nur noch einmal zur Strukturierung und Klarstellung…

Mit Herz und Verstand bei einer MPU-Vorbereitung helfen und unterstützen bedeutet auch, mal klare Worte zu formulieren
Ja ich war bei zwei Terminen der Suchtberatung der Diakonie. Wir haben über den Konsumverlauf gesprochen. Die Dame meinte damals zu mir, Sie ist sich nicht sicher ob A2 oder A3. Sie wollte in der folge mit der MPU-Beratung starten.
Eine A2 und eine A3 bei dem Promillewert ist fachlicher Unsinn.
Du hattest bei TE einen Promillewert von 2,64 !
Das ist berechnet nach den Vorgaben der neuen BK.
Ab 2,6 gilt Abhängigkeit als gesetzt.

Das bedeutet nun nicht, dass du mit einer A1 in`s „Rennen“ gehen musst.
Es wird nicht von dir erwartet, dass du dich selbst diagnostizierst, nur, dass du dich mit den Kategorien beschäftigst.
Du hast nun knapp diese Grenze überschritten und kannst durchaus mit „schwerem Missbrauch“ reingehen und den Rest dem GA überlassen.

Wie kann ich es den anders ausdrücken, dass der Missbrauch zwar sehr schwer war, aber ich mich auf keinen Fall in einer Abhängigkeit sehe.
Das werden wir uns gemeinsam mit dir anschauen, aber meiner Meinung nach erst, wenn du den FB vollkommen ehrlich uns gegenüber ausgefüllt hast.

LG :smiley138:
 
Hallo FlötzLimo,

ich war genau wie du vor vielen Jahren in der gleichen Situation. Mit haben damals die Menschen hier in diesem Forum enorm geholfen. Und aus diesem Grund habe ich mich wieder hier angemeldet und meine Erfahrungen weiter zu geben. Ich bin seit 12 Jahren trocken. Meine zweite TF war 2014.

Ich kann dir nur raten dich mit deinem Leben genau auseinanderzusetzen. Unabhängig von den behördlichen Themen mit der Wiedererlangung der Fahrerlaubnis. Ich war auch immer sehr pragmatisch und wollte alles schnell und zackig über die Bühne bekommen. Das hat sich komplett bei mir gewandelt als ich damals eine ambulante Therapie bei der Diakonie gestartet habe. Erst dann hat es bei mir wirklich Klick gemacht. Erst danach konnte ich selber reflektieren was wirklich in meinem Leben schief lief und der Alkohol so eine starke Bindung in meinem Leben gehabt hat. Wenn das bei dir funktioniert, ist das der wichtigste Schritt überhaupt.

Das merkt auch ein Gutachter bei der MPU ziemlich schnell. Du musst zu dir selber ehrlich sein. Nichts schönreden....Fehler eingestehen und Lösungen für dich finden wie du das Thema Alkohol komplett aus deinem Leben verbannen kannst. Themen wie Nachweise der Abstinenz; Psychologische Gutachten der Therapie etc... sind dann nur noch die flankierenden Maßnahmen die sein müssen, aber sind für dein Leben nicht ausschlaggebend.

Lerne Achtsamkeit...lerne deine Schwächen zu erkennen...lerne was dich dazu gebracht hat den Alkohol in dein Leben zu lassen. Wenn du das begreifst ist die Abstinenz dein Freund und du wirst mit dem Alkohol keine Probleme mehr haben.

Grüße und einen schönen Tag dir !!!
Matthias
 
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