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MPU - Check

Moin Cbestschen,
da sehe ich 2 Möglichkeiten.
1. Du streichst den Passus.
2. Du handelst mit dem MPI aus, dass das Gutachten nur zu Dir geschickt wird.
Du bist der Auftraggeber der MPU, also kannst Du auch bestimmen wer das Gutachten in die Hände bekommt.
 
Ich müsste da noch einmal wissen :-)

Ich hatte bei meiner letzten MPU auf die Frage "Wer ist gefahren wenn ich mit anderen unterwegs war" geantwortet:Ich bin gefahren.Zu Diskos, die weiter entfernt waren weil es mit Taxi zu teür war.Bei näheren Lokalitäten habe ich immer ein Taxi benutzt...."Ob ich Alkohol getrunken habe,wenn wir mit dem Auto unterwegs waren" antwortete ich: Ja! Auf Frage "wieviel", antwortete ich : 5 Flaschen Bier und 2 Gläser Whiskey/Cola!!
Im Vorbereitungskurs wurde das so durchgesprochen und ich sollte es so sagen! Wenn ich jetzt auf die Frage "Wie wollte ich die Fahrt vermeiden(wenn überhaupt)" antworte:Ich wollte eigentlich gar nicht zurückfahren, aber sonst wäre ich nicht weggekommen oder sowas, dann widerspricht das ja meinen Aussagen von der letzten MPU, die der GA ja vorliegen hat!?
Was sol ich jetzt machen bzw. sagen ??
 
Was sol ich jetzt machen bzw. sagen ??
Das hatte ich dir doch quasi schon vorgelegt (F5) ... jetzt gebe ich dir die Antwort mal direkt ...
"Ich habe mich gut gefühlt und mir keine weiteren Gedanken gemacht. Heute weiß ich, dass ich verantwortungslos und fahrlässig gegen mich und meine Mitmenschen gehandelt habe."

Zu FB kommen wir noch.
 
So habe heute die Einverständniserklärung losgeschickt!Ich hoffe wir bekommen den FB noch fertig oder wie lange daürt es erfahrungsgemäß bis das MPI mich h
erbestellt?
 
wie lange daürt es erfahrungsgemäß bis das MPI mich herbestellt?
Wenn die Akte der FSST eingegangen ist, bekommst du in ca. 1-2 Wochen Nachricht von deinem MPI. Anschließend vereinbarst du einen MPU-Termin. Bist du Bar-Zahler, kann es bis zum Termin ein bischen schneller gehen ... bei Überweisung erst nach Zahlungseingang.
Den FB bekommen wir noch hin.
 
5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?
?
Du hast meine Anmerkung nicht gelesen? ... diese war eigentlich schon die Antwort auf diese Frage.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?
Durch mein heutiges Wissen über Alkohol und Restalkohol müssen es ca. 150 mal gewesen sein.Was für Reaktions- Wahrnehmungs- und Sehbeeinträchtigungen bei Restalkohol

oder sogar schon bei Fahrten nach dem Trinken von einem oder zwei Bieren auftreten und vor allen Dingen bei Fahrten mit hoher BAK habe ich mir damals keine Gedanken

gemacht,was mir aber inzwischen durchaus klar geworden ist.

Dies solltest du allerdings streichen, belass es bei der restlichen Aussage.


9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?
Ich habe an Wochendenden regelmäßig Alkohol getrunken wenn es mit Freunden los ging.Alleine habe ich nie getrunken.Ich habe auch nie Alkohol getrunken um Probleme

runterzuspülen.
Im Alter von 16 - 18 Jahren Jahren ging es ziemlich regelmäßig an Wochenenden mit Freunden in eine Kneipe in unserer Stadt oder auf öffentliche Feste wie Schützenfeste

oder Kirmes, Stadtfest etc..Mit Annäherung des 18 Lebensjahres stieg mein Alkoholkonsum etwas.Von 18-21 Jahren stieg mein Alkoholkonsum noch mehr.Wir fuhren dann des

öfteren in Diskotheken.
Seit meiner letzten Straftat im Jahre 2007 wegen Körperverletzung habe ich meinen Alkoholkonsum drastisch gesenkt,da das Gericht mir mitteilte,dass die nächste

Straftat scharfe Konseqünzen mit sich bringt.Ich merkte, dass ich immer in Verbindung mit Alkohol was tat, was ich danach bereute oder ich im nicht betrunkenen

Zustand nicht gemacht hätte.Ausserdem lernte ich dann meine Frau kennen, mit der ich 2 Kinder habe und mir ein Haus gebaut habe.Seit dem Jahre 2007 trinke ich nur noch

2-3 Trinkeinheiten auf besonderen Anlässen(Erklärung der Trinkeinheiten weiter unten) und habe mir seitdem nichts mehr zu Schulden kommen lassen und diese Trinkweise

bis heute beibehalten.
Regelmäßigkeiten solltest du weitestgehend vermeiden.

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)
Innere Motive - Schüchternheit , mangelndes Selbstwertgefühl , Gewohnheit
Aüßere Motive - Gruppenzwang
Mit 16 Jahren ging ich meine ersten Wochenenden mit Freunden los. Ich trank aus den Gründen, mich nicht auszugrenzen und meine Hemmungen abzubaün, um mit dem anderen

Geschlecht lockerer zu sprechen und zu flirten.Später gehörte Alkohol wegen der Gewöhnung zu einem Disko- oder Kneipenbesuch einfach dazu.Jedoch im Vordergrund nach

wie vor aus den Gründen, mich nicht auszugrenzen und meine Hemmungen abzubaün.Meine damaligen Freundschaften sind langsam auseinandergegangen, als ich meine Frau

kennenlernte.Ich ging an den Wochenenden weniger los um mehr Zeit mit meiner Frau zu verbringen.Als ich mit meiner Frau zusammenzog, und somit wegzog, gingen die

Freundschaften ganz auseinander.Aus dem Grund verringerte sich mein Alkoholkonsum erstmal schon stark.In den letzten Jahren, hat sich mein Alkoholkonsum

ausschliesslich auf besondere Anlässe, wie Sylvester, Weihnachten, besondere Geburtstage, oder Familienfeiern mit 2-3 Trinkeinheiten beschränkt, was auf meine Frau und

meine Kinder zurückzuführen ist.Ich möchte nicht mit einem dicken Kopf dort rumliegen, wenn meine Kinder z.B. mit mir spielen wollen.Ich trage eine große Verantwortung

und möchte meine Familie in keinsterweise vernachlässigen. Den Alkohol trinke ich in heutiger Zeit zum Anstossen oder als Genussmittel und nicht wie damals eine

Wirkung hervorrufen zu wollen.
Das ist sehr unglücklich gewählt, hier könnte man vermuten das du den Alkohol gebraucht hast (Abhängigkeit).

19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)
Früher sah ich mich als Gesellschafts- und Gelegenheitstrinker.Gesellschafts- und Gelegenheitstrinker weil ich nur dann am Wochenende trank wenn ich mit Freunden los

war.Rückblickend sehe ich mich als jemand , der Alkohol missbraucht hat.Ich sah Alkohol nicht als Genussmittel, sondern als Mittel zum Zweck.Ich trank um eine Wirkung

hervorzurufen.
Wieder Verdacht auf Abhängigkeit ... daher streichen.

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaü Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)
Auf besonderen Anlässen wie Geburtstagen trinke ich auf den Abend verteilt 2 Glas Bier(0,2l Glas).Dazwischen Wasser,Cola etc.
Auf Sylvester trinke ich 1 Glas Bier(0,2l Glas) und 1 Glas Sekt(0,1l).Dazwischen Wasser,Cola etc.
Und auf Hochzeiten trinke ich 2 Gläser Rotwein(0,1l je Glas) und sonst Wasser,Cola etc.
Im großen und Ganzen kann man sagen , dass ich pro anlass 2 - 3 Trinkeinheiten einplane!
Eine Trinkeinheit ist bei mir umgerechnet 0,1 Promille.D.H ein Bier hat 1 Trinkeinheit (200ml) , 100 ml Wein hat 1 Trinkeinheit und 1 Schnaps 20ml hat auch eine

Trinkeinheit
Wieviel Trinkanlässe planst du pro Jahr ?

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung)
Ja, theoretisch schon.Aber dadurch kann ich früh genug reagieren und es gar nicht erst dazu kommen lassen.
Und weil du dir es theoretisch vorstellen kannst, kannst du früh genug reagieren ??
Wie reagierst du denn ?

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?
Von vornherein ist klar , dass wenn ich zu einer Feierlichkeit eingeladen werde , das Auto zu Hause stehen bleibt und ich mich entweder von
meiner Frau hinbringen/abholen lasse.Ich genug Geld dabei habe um mir ein Taxi zu bestellen.Und wenn sich mal so eine Situation entwickeln sollte , dass ich mit dem

Auto unterwegs bin und mir ein Bier o.ä. angeboten wird , so verneine ich , da ich nicht spontan Alkohol trinke.Fahrten zu Diskos wird es nicht mehr geben,da ich seit

5 Jahren in keiner Disko mehr war und auch nicht wieder in eine fahre.

Wie regelst du denn deinen Umgang mit Alkohol, dies sollte hier ebenfalls stehen ?!

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Fazit: Der FB ist schon viel besser als der Erste. Pass auf das du dich nicht in eine Abhängigkeitsschiene darstellst (F9, F12, F19).
FB überarbeiten und neu wieder einstellen.
 
Tathergang

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)
Es war der 21.03.2002.Ich hatte an diesem Tag Spätschicht d.h. Arbeitszeit von 14.00 - 22.00 Uhr.Mein Kumpel schrieb mir eine sms,ob wir nach der Arbeit zur Disko

fahren wollen,da dort Mittwochs immer Ladysnight ist.Ich sagte zu und er solle gegen 22.30 Uhr bei mir sein.Mein Kumpel war Arbeitslos und deswegen konnte er auch in

der Woche länger unterwegs sein,da er ja nicht morgens raus musste.Wie rauchten bei mir noch eine Tüte und fuhren dann gegen 22.45 UHr zur Diskothek und kamen dort um

ca. 23.15 Uhr an.Es war ein lustiger Abend und wir tranken ûns einen.Jeder gab dem anderen abwechselnd einen aus.Wir gingen öfters auf die Tanzfläche um zu tanzen und

um Fraün anzubaggern.Wir hatten an dem Abend keinen Erfolg,so dass wir uns dann so um 03.30 Uhr zum Ausgang begaben und nach Hause aufbrechen wollten.Wir fuhren auf

die Landstrasse,Richtung Autobahn , bis wir um 04.10 Uhr wegen überhöhter Geschwindigkeit und Schlangenlinienfahren von der Polizei angehalten wurden,was ich später

durch das Protokoll der Polizisten sah.Wie sich dann durch das Pusten und der Bluabnahme später rausstellte hatte ich einen BAK - Wert von 1,62 0/00.Wir sollten aus

dem Auto aussteigen und mit zur Polizeiwache.Ich wurde dann dort vernommen,und mein Führerschein wurde beschlagnahmt.Wir gingen danach zu Fuß zum Bahnhof und fuhren

Richtung Heimat.Zuhause um 7.30 Uhr angekommen,saßen meine Eltern am Frühstückstisch und ich musste die peinliche Sache beichten.Ich habe es da noch nicht so wirklich

wahrgenommen , dass ich meinen Führerschein verloren hatte und was da gerade eben eigentlich passiert ist.Als ich später aufgestanden bin um mich für die Arbeit fertig

zu machen,habe ich erst richtig realisiert,was da eigentlich passiert ist.

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaü Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)
Smirnoff Ice (Alkopops Wodka mit Zitrone), 9 Flaschen (a 275ml , 5,6 % Alk.) , von 23.30Uhr - 3.15 Uhr

3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?
Aufgefallen nach ca. 5 km , fahren wollte ich ca. 40 km.

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)
Ja ich fühlte mich noch so, als könnte ich sicher fahren.Dies ist aber auf den Aufbau meiner Trinkfestigkeit durch alkoholischen Mißbrauch zurückzuführen.Jedoch weiß

ich heute, dass bei zunehmender Menge Alkohol mein kontrollbewußtsein verloren geht.Erst als ich mich so richtig mit der Thematik vertraut gemacht habe und mich mit

den Wirkungen und Gefahren von Alkohol auseinandergestzt habe, wurde mir klar, dass ich absolut fahruntauglich war und eine große Gefahr für mich und andere

dargestellt habe.Ich habe dumm und Verantwortungslos gehandelt.

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?
Ich habe mich gut gefühlt und mir keine weiteren Gedanken gemacht. Heute weiß ich, dass ich verantwortungslos und fahrlässig gegen mich und meine Mitmenschen gehandelt

habe

6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?
Nein.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?
Durch mein heutiges Wissen über Alkohol und Restalkohol müssen es ca. 150 mal gewesen sein.Was für Reaktions- Wahrnehmungs- und Sehbeeinträchtigungen bei Restalkohol

oder sogar schon bei Fahrten nach dem Trinken von einem oder zwei Bieren auftreten, habe ich mir damals keine Gedanken gemacht,was mir aber inzwischen durchaus klar

geworden ist.




Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)
Mit 8 Jahren habe ich auf Sylvester bei uns zu Hause meine Eltern mit Freunden gesehen,die sich meines damaligen Erachtens komisch benommen haben.Ich konnte nicht

schlafen und bin deswegen einmal nach unten gegangen.Mit .Mit 14 Jahren beim Zelten habe ich das erste mal Alkohol zu mir genommen.

9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?
Ich habe an Wochendenden Alkohol getrunken wenn es mit Freunden los ging.Alleine habe ich nie getrunken.Ich habe auch nie Alkohol getrunken um Probleme runterzuspülen.
Im Alter von 16 - 18 Jahren Jahren ging ich an Wochenenden mit Freunden in eine Kneipe in unserer Stadt oder auf öffentliche Feste wie Schützenfeste oder Kirmes,

Stadtfest etc..Mit Annäherung des 18 Lebensjahres stieg mein Alkoholkonsum etwas.Von 18-21 Jahren stieg mein Alkoholkonsum noch mehr.Wir fuhren dann des öfteren in

Diskotheken.
Seit meiner letzten Straftat im Jahre 2007 wegen Körperverletzung habe ich meinen Alkoholkonsum drastisch gesenkt,da das Gericht mir mitteilte,dass die nächste

Straftat scharfe Konseqünzen mit sich bringt.Ich merkte, dass ich immer in Verbindung mit Alkohol was tat, was ich danach bereute oder ich im nüchternen Zustand nicht

gemacht hätte.Ausserdem lernte ich dann meine Frau kennen, mit der ich 2 Kinder habe und mir ein Haus gebaut habe.Seit dem Jahre 2007 trinke ich nur noch 2-3

Trinkeinheiten auf besonderen Anlässen(Erklärung der Trinkeinheiten weiter unten) und habe mir seitdem nichts mehr zu Schulden kommen lassen und diese Trinkweise bis

heute beibehalten.

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaü Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)
1995. erster Konsum. 2 Bier 0,33l Flaschen
1997 - 1998. (16 - 17 Jahre) 4 mal im Monat 3-4 Bier 0,33l Flaschen
1998 - 1999. (17 - 18 Jahre) 4 mal im Monat 4-5 Bier 0,33l Flaschen und 2-3 Gläser Wodka - O-Saft 0,3l
1999 - 2005. (18 - 24 Jahre) 4 mal im Monat 8-9 Flaschen/Gläser Smirnoff Ice/Wodka Energy (Smirnoff 0,25l)(Wodka Energy 0,3l)
2005 - 2007. (24 - 26 Jahre) 4 mal im Monat 5-6 Flaschen Bier 0,33l
2007 - 2012. (24 - 30 Jahre) max. 1 mal im Monat 2 Flaschen Bier 0.33l (Geburtstag/Hochzeit etc.)

11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?
Überwiegend habe ich in Kneipen oder Diskotheken mit meinen Freunden getrunken.Jedoch auch auf Schützenfesten,Jahrmärkten etc.

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)
Innere Motive - Schüchternheit , mangelndes Selbstwertgefühl,
Aüßere Motive - Gruppenzwang
Mit 16 Jahren ging ich meine ersten Wochenenden mit Freunden los. Ich trank aus den Gründen, mich nicht auszugrenzen und meine Hemmungen abzubaün, um mit dem anderen

Geschlecht lockerer zu sprechen und zu flirten.Später trank ich immer noch aus diesen Gründen.
Meine damaligen Freundschaften sind langsam auseinandergegangen, als ich meine Frau kennenlernte.Ich ging an den Wochenenden weniger los um mehr Zeit mit meiner Frau

zu verbringen.Als ich mit meiner Frau zusammenzog, und somit wegzog, gingen die Freundschaften ganz auseinander.Aus dem Grund verringerte sich mein Alkoholkonsum

erstmal schon stark.In den letzten Jahren, hat sich mein Alkoholkonsum ausschliesslich auf besondere Anlässe, wie Sylvester, Weihnachten, besondere Geburtstage, oder

Familienfeiern mit 2-3 Trinkeinheiten beschränkt, was auf meine Frau und meine Kinder zurückzuführen ist.Ich möchte nicht mit einem dicken Kopf dort rumliegen, wenn

meine Kinder z.B. mit mir spielen wollen.Ich trage eine große Verantwortung und möchte meine Familie in keinsterweise vernachlässigen. Den Alkohol trinke ich in

heutiger Zeit zum Anstossen oder als Genussmittel und nicht wie damals eine Wirkung hervorrufen zu wollen.

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)
Bei wenig Alkohol wurde ich lockerer, gesprächiger und lustiger.
Bei viel Alkohol konnte ich nicht mehr klar sehen.Ich konnte nicht mehr artikuliert sprechen.Ich wurde Übermütig.Ich hatte am nächsten Tag Kopfschmerzen, mir war

schlecht und ich fühlte mich schlapp.

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?
Nein. In der Woche trank ich keinen Alkohol.Ich kam pünktlich und zuverlässig zur Arbeit oder sonstigen Terminen. Ich beschränkte meinen Konsum auf die Wochenenden mit

Freunden.

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?
Da sich mein Kosum aufs Wochenende beschränkte, gab es auf der Arbeit etc. nie Probleme. Von meinen Freunden u. Bekannten gab es keine negativen Äusserungen , da sie

in der Regel ja mittranken.Meine Hobbies litten nicht darunter, es sei denn ich wollte am Wochenende Mointainbike fahren, was ich aber eigentlich in der Woche machte.

16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.
Heute trinke ich nur noch kontrolliert.Der Alkoholkonsum ist also vorher geplant.Früher habe ich in der Zeit von 16 - 24 Jahren meinen Alkoholkonsum gesteigert, durch

Alkoholgewöhnung und Anpassung an das Trinkverhalten meiner Freunde.

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?
Ja auf meinem 25. Geburtstag.

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?
Ja 3 Monate. Dies war Vorraussetzung zur Teilnahme am MPU Vorbereitungskurs, den ich besucht habe.Das war im Jahre 2005.

19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)
Früher sah ich mich als Gesellschafts- und Gelegenheitstrinker.Gesellschafts- und Gelegenheitstrinker weil ich nur dann am Wochenende trank wenn ich mit Freunden los

war.Rückblickend sehe ich mich als jemand , der Alkohol missbraucht hat.Ich sah Alkohol nicht als Genussmittel, sondern als Mittel zum Zweck.





Heute und in Zukunft

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaü Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)
Auf besonderen Anlässen wie Geburtstagen trinke ich auf den Abend verteilt 2 Glas Bier(0,2l Glas).Dazwischen Wasser,Cola etc.
Auf Sylvester trinke ich 1 Glas Bier(0,2l Glas) und 1 Glas Sekt(0,1l).Dazwischen Wasser,Cola etc.
Und auf Hochzeiten trinke ich 2 Gläser Rotwein(0,1l je Glas) und sonst Wasser,Cola etc.
Im großen und Ganzen kann man sagen , dass ich pro anlass 2 - 3 Trinkeinheiten einplane!
Eine Trinkeinheit ist bei mir umgerechnet 0,1 Promille.D.H ein Bier hat 1 Trinkeinheit (200ml) , 100 ml Wein hat 1 Trinkeinheit und 1 Schnaps 20ml hat auch eine

Trinkeinheit.Auf das ganze Jahr verteilt, plane ich maximal 12 Trinkanlässe ein.



21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?
Am 03.03.2012 Geburtstag meines Schwiegervaters.

22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?
Nein

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?
Ich trinke Alkohol heute als reines Genussmittel , nicht um die Wirkung des Alkohols hervorzurufen.

24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?
Weil ich mittlerweile durchaus in der Lage bin , lustig und gut drauf zu sein , ohne Alkohol.Es war kein Zustand ,immer was trinken
zu müssen um locker zu werden.Nur es hat seine Zeit gedaürt , bis ich es eingesehen und in die Tat umgesetzt habe.Zudem habe ich auch noch Angst vor den schärferen

Konseqünzen des Gerichts,wenn ich wieder auffalle,was damals immer in Verbindung mit Alkohol geschah.Und weil ich heute vor allen Dingen eine große Verantwortung

trage.Ich habe meine Frau,2 Kinder,ein Haus gebaut.Ich habe in meinem Beruf eine Verantwortungsvolle Position.

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?
Ich habe es eingesehen , dass es so nicht weiter gehen konnte.Einerseits durch meine eigene Sichtweise und andererseits durch die Drohung des Gerichts.
Ausserdem hat sich meine ganze Lebenssituation so zum positiven verändert, so dass sich auch schon alleine dadurch mein Trinkverhalten verändert hat.
Die Umstellungsphase habe ich dabei positiv erlebt.

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?
Ich fühle mich eher besser, als dass mir irgendetwas fehlen würde.Ich fühle mich fit,voller Kraft. Das geänderte Verhalten kommt gut bei meinen Mitmenschen an.

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neüs Verhalten daürhaft stabil bleibt?
Meine Frau und meine Kinder und Familie geben mir Stärke und Rückhalt und sie sind das Wichtigste in meinem Leben.Ich habe beruflich und privat sehr viel erreicht.Das

was ich mir jetzt in den letzten Jahren aufgebaut habe,werde ich mir nicht durch einen Rückfall in meine alten Gewohnheiten zerstören.

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung)
Ja, theoretisch schon.Ich weiß das Alkoholmissbrauch nicht unerwartet kommt. Es gibt Warnzeichen und es liegt dann an mir diese früh zürkennen und dagegen was zu

unternnehmen. Meine Familie und Freunde sind immer für mich da und ich kann jeder Zeit auf sie zurückgreifen.Ich will niemals wieder dahin wo ich war, als ich Alkohol

missbraucht habe. Dafür habe ich jetzt zuviel erreicht und trage zu große Verantwortung!

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?
Von vornherein ist klar , dass wenn ich zu einer Feierlichkeit eingeladen werde , das Auto zu Hause stehen bleibt und ich mich entweder von
meiner Frau hinbringen/abholen lasse.Ich genug Geld dabei habe um mir ein Taxi zu bestellen.Und wenn sich mal so eine Situation entwickeln sollte , dass ich mit dem

Auto unterwegs bin und mir ein Bier o.ä. angeboten wird , so verneine ich , da ich nicht spontan Alkohol trinke.Fahrten zu Diskos wird es nicht mehr geben,da ich seit

5 Jahren in keiner Disko mehr war und auch nicht wieder in eine fahre.Auf einer Feierlichkeit trinke ich 2-3 Trinkeinheiten und nicht mehr, um nicht meine Grenze zu

überschreiten, wo das "Scheißegal-Gefühl" eintritt und ich wohlmöglich nach der Feierlichkeit zu Hause auf die Idee kommen könnte, noch Auto zu fahren.

30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?
Nein.
 
Hallo Cbestschen,

ruhig Blut......:smiley1453:

Das wird schon:smiley711:


Max war in den letzten Wochen (leider) ziemlich im Stress, da ich eine zeitlang nicht im Forum mithelfen konnte....:smiley8:

Jetzt bin ich aber zurück und er wird ab sofort wieder von mir entlastet. Darum schafft er deinen FB ganz bestimmt rechtzeitig:smile:
 
28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung)
Ja, theoretisch schon.Ich weiß das Alkoholmissbrauch nicht unerwartet kommt. Es gibt Warnzeichen und es liegt dann an mir diese früh zürkennen und dagegen was zu

unternnehmen. Meine Familie und Freunde sind immer für mich da und ich kann jeder Zeit auf sie zurückgreifen.Ich will niemals wieder dahin wo ich war, als ich Alkohol

missbraucht habe. Dafür habe ich jetzt zuviel erreicht und trage zu große Verantwortung!
Das ist zwar besser, reicht aber noch nicht ganz.
Ich gebe dir die Antwort : "Theoretisch ja. Durch meine intensive Aufarbeitung konnte ich viel über die Gefahren des Alkohols lernen. Sollte abermals eine Situation eintreten bei der die Gefahr besteht diese nicht alleine bewältigen zu können, suche ich das Gespräch mit mir vertrauten Menschen (Familie/Freunde/Bekannte). Mir ist bewusst, dass ich auch vor professioneller Hilfe keine Angst zu haben brauche."

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?
Von vornherein ist klar , dass wenn ich zu einer Feierlichkeit eingeladen werde , das Auto zu Hause stehen bleibt und ich mich entweder von
meiner Frau hinbringen/abholen lasse.Ich genug Geld dabei habe um mir ein Taxi zu bestellen.Und wenn sich mal so eine Situation entwickeln sollte , dass ich mit dem

Auto unterwegs bin und mir ein Bier o.ä. angeboten wird , so verneine ich , da ich nicht spontan Alkohol trinke.Fahrten zu Diskos wird es nicht mehr geben,da ich seit

5 Jahren in keiner Disko mehr war und auch nicht wieder in eine fahre.Auf einer Feierlichkeit trinke ich 2-3 Trinkeinheiten und nicht mehr, um nicht meine Grenze zu

überschreiten, wo das "Scheißegal-Gefühl" eintritt und ich wohlmöglich nach der Feierlichkeit zu Hause auf die Idee kommen könnte, noch Auto zu fahren.
So würde ich das dem GA gegenüber nicht definieren :zwinker0004: ... in etwa ... "wo die Hemmschwelle überschritten wird".
-----------------------------------------------------------------------------

Den Rest bekommst du auch noch hin, dass sollte eigentlich kein Problem sein.
Überarbeite den FB noch einmal und setze ihn erneut wiieder ein, ich denke das wir dann mit deinem FB durch sind.
 
Tathergang

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)
Es war der 21.03.2002.Ich hatte an diesem Tag Spätschicht d.h. Arbeitszeit von 14.00 - 22.00 Uhr.Mein Kumpel schrieb mir eine sms,ob wir nach der Arbeit zur Disko

fahren wollen,da dort Mittwochs immer Ladysnight ist.Ich sagte zu und er solle gegen 22.30 Uhr bei mir sein.Mein Kumpel war Arbeitslos und deswegen konnte er auch in

der Woche länger unterwegs sein,da er ja nicht morgens raus musste.Wie rauchten bei mir noch eine Tüte und fuhren dann gegen 22.45 UHr zur Diskothek und kamen dort um

ca. 23.15 Uhr an.Es war ein lustiger Abend und wir tranken ns einen.Jeder gab dem anderen abwechselnd einen aus.Wir gingen öfters auf die Tanzfläche um zu tanzen und

um Fraün anzubaggern.Wir hatten an dem Abend keinen Erfolg,so dass wir uns dann so um 03.30 Uhr zum Ausgang begaben und nach Hause aufbrechen wollten.Wir fuhren auf

die Landstrasse,Richtung Autobahn , bis wir um 04.10 Uhr wegen überhöhter Geschwindigkeit und Schlangenlinienfahren von der Polizei angehalten wurden,was ich später

durch das Protokoll der Polizisten sah.Wie sich dann durch das Pusten und der Bluabnahme später rausstellte hatte ich einen BAK - Wert von 1,62 0/00.Wir sollten aus

dem Auto aussteigen und mit zur Polizeiwache.Ich wurde dann dort vernommen,und mein Führerschein wurde beschlagnahmt.Wir gingen danach zu Fuß zum Bahnhof und fuhren

Richtung Heimat.Zuhause um 7.30 Uhr angekommen,saßen meine Eltern am Frühstückstisch und ich musste die peinliche Sache beichten.Ich habe es da noch nicht so wirklich

wahrgenommen , dass ich meinen Führerschein verloren hatte und was da gerade eben eigentlich passiert ist.Als ich später aufgestanden bin um mich für die Arbeit fertig

zu machen,habe ich erst richtig realisiert,was da eigentlich passiert ist.

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaü Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)
Smirnoff Ice (Alkopops Wodka mit Zitrone), 9 Flaschen (a 275ml , 5,6 % Alk.) , von 23.30Uhr - 3.15 Uhr

3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?
Aufgefallen nach ca. 5 km , fahren wollte ich ca. 40 km.

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)
Ja ich fühlte mich noch so, als könnte ich sicher fahren.Dies ist aber auf den Aufbau meiner Trinkfestigkeit durch alkoholischen Mißbrauch zurückzuführen.Jedoch weiß

ich heute, dass bei zunehmender Menge Alkohol mein kontrollbewußtsein verloren geht.Erst als ich mich so richtig mit der Thematik vertraut gemacht habe und mich mit

den Wirkungen und Gefahren von Alkohol auseinandergestzt habe, wurde mir klar, dass ich absolut fahruntauglich war und eine große Gefahr für mich und andere

dargestellt habe.Ich habe dumm und Verantwortungslos gehandelt.

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?
Ich habe mich gut gefühlt und mir keine weiteren Gedanken gemacht. Heute weiß ich, dass ich verantwortungslos und fahrlässig gegen mich und meine Mitmenschen gehandelt

habe

6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?
Nein.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?
Durch mein heutiges Wissen über Alkohol und Restalkohol müssen es ca. 150 mal gewesen sein.Was für Reaktions- Wahrnehmungs- und Sehbeeinträchtigungen bei Restalkohol

oder sogar schon bei Fahrten nach dem Trinken von einem oder zwei Bieren auftreten, habe ich mir damals keine Gedanken gemacht,was mir aber inzwischen durchaus klar

geworden ist.




Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)
Mit 8 Jahren habe ich auf Sylvester bei uns zu Hause meine Eltern mit Freunden gesehen,die sich meines damaligen Erachtens komisch benommen haben.Ich konnte nicht

schlafen und bin deswegen einmal nach unten gegangen.Mit .Mit 14 Jahren beim Zelten habe ich das erste mal Alkohol zu mir genommen.

9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?
Ich habe an Wochendenden Alkohol getrunken wenn es mit Freunden los ging.Alleine habe ich nie getrunken.Ich habe auch nie Alkohol getrunken um Probleme runterzuspülen.
Im Alter von 16 - 18 Jahren Jahren ging ich an Wochenenden mit Freunden in eine Kneipe in unserer Stadt oder auf öffentliche Feste wie Schützenfeste oder Kirmes,

Stadtfest etc..Mit Annäherung des 18 Lebensjahres stieg mein Alkoholkonsum etwas.Von 18-21 Jahren stieg mein Alkoholkonsum noch mehr.Wir fuhren dann des öfteren in

Diskotheken.
Seit meiner letzten Straftat im Jahre 2007 wegen Körperverletzung habe ich meinen Alkoholkonsum drastisch gesenkt,da das Gericht mir mitteilte,dass die nächste

Straftat scharfe Konseqünzen mit sich bringt.Ich merkte, dass ich immer in Verbindung mit Alkohol was tat, was ich danach bereute oder ich im nüchternen Zustand nicht

gemacht hätte.Ausserdem lernte ich dann meine Frau kennen, mit der ich 2 Kinder habe und mir ein Haus gebaut habe.Seit dem Jahre 2007 trinke ich nur noch 2-3

Trinkeinheiten auf besonderen Anlässen(Erklärung der Trinkeinheiten weiter unten) und habe mir seitdem nichts mehr zu Schulden kommen lassen und diese Trinkweise bis

heute beibehalten.

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaü Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)
1995. erster Konsum. 2 Bier 0,33l Flaschen
1997 - 1998. (16 - 17 Jahre) 4 mal im Monat 3-4 Bier 0,33l Flaschen
1998 - 1999. (17 - 18 Jahre) 4 mal im Monat 4-5 Bier 0,33l Flaschen und 2-3 Gläser Wodka - O-Saft 0,3l
1999 - 2005. (18 - 24 Jahre) 4 mal im Monat 8-9 Flaschen/Gläser Smirnoff Ice/Wodka Energy (Smirnoff 0,25l)(Wodka Energy 0,3l)
2005 - 2007. (24 - 26 Jahre) 4 mal im Monat 5-6 Flaschen Bier 0,33l
2007 - 2012. (24 - 30 Jahre) max. 1 mal im Monat 2 Flaschen Bier 0.33l (Geburtstag/Hochzeit etc.)

11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?
Überwiegend habe ich in Kneipen oder Diskotheken mit meinen Freunden getrunken.Jedoch auch auf Schützenfesten,Jahrmärkten etc.

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)
Innere Motive - Schüchternheit , mangelndes Selbstwertgefühl,
Aüßere Motive - Gruppenzwang
Mit 16 Jahren ging ich meine ersten Wochenenden mit Freunden los. Ich trank aus den Gründen, mich nicht auszugrenzen und meine Hemmungen abzubaün, um mit dem anderen

Geschlecht lockerer zu sprechen und zu flirten.Später trank ich immer noch aus diesen Gründen.
Meine damaligen Freundschaften sind langsam auseinandergegangen, als ich meine Frau kennenlernte.Ich ging an den Wochenenden weniger los um mehr Zeit mit meiner Frau

zu verbringen.Als ich mit meiner Frau zusammenzog, und somit wegzog, gingen die Freundschaften ganz auseinander.Aus dem Grund verringerte sich mein Alkoholkonsum

erstmal schon stark.In den letzten Jahren, hat sich mein Alkoholkonsum ausschliesslich auf besondere Anlässe, wie Sylvester, Weihnachten, besondere Geburtstage, oder

Familienfeiern mit 2-3 Trinkeinheiten beschränkt, was auf meine Frau und meine Kinder zurückzuführen ist.Ich möchte nicht mit einem dicken Kopf dort rumliegen, wenn

meine Kinder z.B. mit mir spielen wollen.Ich trage eine große Verantwortung und möchte meine Familie in keinsterweise vernachlässigen. Den Alkohol trinke ich in

heutiger Zeit zum Anstossen oder als Genussmittel und nicht wie damals eine Wirkung hervorrufen zu wollen.

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)
Bei wenig Alkohol wurde ich lockerer, gesprächiger und lustiger.
Bei viel Alkohol konnte ich nicht mehr klar sehen.Ich konnte nicht mehr artikuliert sprechen.Ich wurde Übermütig.Ich hatte am nächsten Tag Kopfschmerzen, mir war

schlecht und ich fühlte mich schlapp.

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?
Nein. In der Woche trank ich keinen Alkohol.Ich kam pünktlich und zuverlässig zur Arbeit oder sonstigen Terminen. Ich beschränkte meinen Konsum auf die Wochenenden mit

Freunden.

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?
Da sich mein Kosum aufs Wochenende beschränkte, gab es auf der Arbeit etc. nie Probleme. Von meinen Freunden u. Bekannten gab es keine negativen Äusserungen , da sie

in der Regel ja mittranken.Meine Hobbies litten nicht darunter, es sei denn ich wollte am Wochenende Mointainbike fahren, was ich aber eigentlich in der Woche machte.

16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.
Heute trinke ich nur noch kontrolliert.Der Alkoholkonsum ist also vorher geplant.Früher habe ich in der Zeit von 16 - 24 Jahren meinen Alkoholkonsum gesteigert, durch

Alkoholgewöhnung und Anpassung an das Trinkverhalten meiner Freunde.

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?
Ja auf meinem 25. Geburtstag.

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?
Ja 3 Monate. Dies war Vorraussetzung zur Teilnahme am MPU Vorbereitungskurs, den ich besucht habe.Das war im Jahre 2005.

19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)
Früher sah ich mich als Gesellschafts- und Gelegenheitstrinker.Gesellschafts- und Gelegenheitstrinker weil ich nur dann am Wochenende trank wenn ich mit Freunden los

war.Rückblickend sehe ich mich als jemand , der Alkohol missbraucht hat.Ich sah Alkohol nicht als Genussmittel, sondern als Mittel zum Zweck.





Heute und in Zukunft

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaü Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)
Auf besonderen Anlässen wie Geburtstagen trinke ich auf den Abend verteilt 2 Glas Bier(0,2l Glas).Dazwischen Wasser,Cola etc.
Auf Sylvester trinke ich 1 Glas Bier(0,2l Glas) und 1 Glas Sekt(0,1l).Dazwischen Wasser,Cola etc.
Und auf Hochzeiten trinke ich 2 Gläser Rotwein(0,1l je Glas) und sonst Wasser,Cola etc.
Im großen und Ganzen kann man sagen , dass ich pro anlass 2 - 3 Trinkeinheiten einplane!
Eine Trinkeinheit ist bei mir umgerechnet 0,1 Promille.D.H ein Bier hat 1 Trinkeinheit (200ml) , 100 ml Wein hat 1 Trinkeinheit und 1 Schnaps 20ml hat auch eine

Trinkeinheit.Auf das ganze Jahr verteilt, plane ich maximal 12 Trinkanlässe ein.



21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?
Am 03.03.2012 Geburtstag meines Schwiegervaters.

22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?
Nein

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?
Ich trinke Alkohol heute als reines Genussmittel , nicht um die Wirkung des Alkohols hervorzurufen.

24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?
Weil ich mittlerweile durchaus in der Lage bin , lustig und gut drauf zu sein , ohne Alkohol.Es war kein Zustand ,immer was trinken
zu müssen um locker zu werden.Nur es hat seine Zeit gedaürt , bis ich es eingesehen und in die Tat umgesetzt habe.Zudem habe ich auch noch Angst vor den schärferen

Konseqünzen des Gerichts,wenn ich wieder auffalle,was damals immer in Verbindung mit Alkohol geschah.Und weil ich heute vor allen Dingen eine große Verantwortung

trage.Ich habe meine Frau,2 Kinder,ein Haus gebaut.Ich habe in meinem Beruf eine Verantwortungsvolle Position.

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?
Ich habe es eingesehen , dass es so nicht weiter gehen konnte.Einerseits durch meine eigene Sichtweise und andererseits durch die Drohung des Gerichts.
Ausserdem hat sich meine ganze Lebenssituation so zum positiven verändert, so dass sich auch schon alleine dadurch mein Trinkverhalten verändert hat.
Die Umstellungsphase habe ich dabei positiv erlebt.

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?
Ich fühle mich eher besser, als dass mir irgendetwas fehlen würde.Ich fühle mich fit,voller Kraft. Das geänderte Verhalten kommt gut bei meinen Mitmenschen an.

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neüs Verhalten daürhaft stabil bleibt?
Meine Frau und meine Kinder und Familie geben mir Stärke und Rückhalt und sie sind das Wichtigste in meinem Leben.Ich habe beruflich und privat sehr viel erreicht.Das

was ich mir jetzt in den letzten Jahren aufgebaut habe,werde ich mir nicht durch einen Rückfall in meine alten Gewohnheiten zerstören.

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung)
Theoretisch ja. Durch meine intensive Aufarbeitung konnte ich viel über die Gefahren des Alkohols lernen. Sollte abermals eine Situation eintreten bei der die Gefahr

besteht diese nicht alleine bewältigen zu können, suche ich das Gespräch mit mir vertrauten Menschen (Familie/Freunde/Bekannte). Mir ist bewusst, dass ich auch vor

professioneller Hilfe keine Angst zu haben brauche!

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?
Von vornherein ist klar , dass wenn ich zu einer Feierlichkeit eingeladen werde , das Auto zu Hause stehen bleibt und ich mich entweder von
meiner Frau hinbringen/abholen lasse.Ich genug Geld dabei habe um mir ein Taxi zu bestellen.Und wenn sich mal so eine Situation entwickeln sollte , dass ich mit dem

Auto unterwegs bin und mir ein Bier o.ä. angeboten wird , so verneine ich , da ich nicht spontan Alkohol trinke.Fahrten zu Diskos wird es nicht mehr geben,da ich seit

5 Jahren in keiner Disko mehr war und auch nicht wieder in eine fahre.Auf einer Feierlichkeit trinke ich 2-3 Trinkeinheiten und nicht mehr, um nicht meine Grenze zu

überschreiten, wo die Hemmschwelle überschritten wird und ich wohlmöglich nach der Feierlichkeit zu Hause auf die Idee kommen könnte, noch Auto zu fahren.

30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?
Nein.
 
Also ich möchte mich jetzt schonmal bei allen bedanken,besonders bei Max, die mir hier geholfen haben und/oder meinen FB bis hierhin korrigiert haben!!

Jetzt heisst es also: Fragebogen einprägen oder? Wenn der Fragebogen jetzt in Ordnung ist, meine ich!!!
 
Jetzt heisst es also: Fragebogen einprägen oder? Wenn der Fragebogen jetzt in Ordnung ist, meine ich!!!
Bingo :smiley711: den FB lassen wir so stehen, damit kannst du beruhigt zur MPU gehen.

Den FB brauchst du nicht auswendig zu lernen, wenn du die Antworten sinngemäß im Kopf hast, sollte hier nichts mehr schief gehen.
Alle Fragen brauchst du bei deiner MPU eh nicht beantworten.

Die wichtigsten Fragen solltest du auf alle Fälle drauf haben, dies sind ... F1, F2, F9, F10, F12, F19 ! (hier sollte unbedingt das Wort "Alkoholmissbrauch" fallen) F20, F23, F27-29.

Danke für die Blumen :):smiley5:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich hätte jetzt nochmal eine Frage! Und zwar bekam ich ja 2007 eine Anzeige wegen Körperverletzung, die ja auchl wieder fallen gelassen bzw. zurückgezogen wurde.Für meine FS Akte wurde ja auch bei der örtlichen Polizei nachgefragt, ob irgendwelche bedeutenden Einträge vorhanden wären.Die Dame von der Fsst sagte mir bereits im vorraus, dass nichts besonderes, seit meiner letzten Akteneinsicht dazu gekommen ist!Es waren auch keinerlei Berichte o.ä. vorhanden.Nur eine kleine Kritzelei mit Bleistift wo stand : Körperverletzung und irgendein Aktenzeichen. Jetzt ist meine Frage, ob der Gutachter noch irgendwelche Akten nachfordern kann, wo dann nachher wohlmöglich noch der Bericht kommt, mit Promillezahl etc.! Ich würde nämlich lieber sagen, dass ich meine heutigen Trinkgewohnheiten schon seit Erhalt meines CZ FS in 2005 einhalte.Weil ich nicht wirklich weiss, was ich sonst antworten soll, wie ich es während des Besitzes des CZ FS gehandhabt habe wenn ich meine heutigen Trinkgewohnheiten erst seit 2007 einhalte ???Weil wahrscheinlich auch die Frage kommen wird, ob ich nach der 2. MPU irgendetwas an meinem Trinkverhalten verändert habe!Diese Frage kam nämlich in der 2. MPU auch!!

In Frage 16. habe ich jetzt noch das Wort "Alkoholgewöhnung" stehen.Das Wort sollte doch am besten gar nicht auftauchen oder?Also das doch lieber streichen?
 
Jetzt ist meine Frage, ob der Gutachter noch irgendwelche Akten nachfordern kann,
Hier wird nichts mehr nachgefordert. Der GA hat sich ausschließlich an die Fragestellung der FSST zu halten ... und hierbei gehts um Alkohol.

In Frage 16. habe ich jetzt noch das Wort "Alkoholgewöhnung" stehen.Das Wort sollte doch am besten gar nicht auftauchen oder?Also das doch lieber streichen?
Doch, dass muss sogar auftauchen.
Alkoholgewöhnung hat nicht zwangsläufig etwas mit Alkoholabhängigkeit zu tun (wenn du darauf hinaus willst). Jeder der zu einer Alkohol-MPU geht, hat sich an Alkohol, nebst entsprechender Trinkmenge, gewöhnt. Hätten wir uns nicht an die Alkoholmenge gewöhnt, würden wir diese Menge gar nicht vertragen.
 
Muss ich denn für die Dekra jetzt noch irgendetwas wissen in Bezug auf Fragebògen!?
Bei den Erfahrungsberichten für die dekra habe ich hier im forum jetzt noch etwas über
Persönliche Fragebögen, Alk.Fragebögen mit Berechnung gelesen?!Die BAK errechnen kann ich
!Ist der persònliche FB der ProfilFB von hier oder ist das noch was anderes?
 
Muss ich denn für die Dekra jetzt noch irgendetwas wissen in Bezug auf Fragebògen!?
Bei den Erfahrungsberichten für die dekra habe ich hier im forum jetzt noch etwas über
Persönliche Fragebögen, Alk.Fragebögen mit Berechnung gelesen?!Die BAK errechnen kann ich
!Ist der persònliche FB der ProfilFB von hier oder ist das noch was anderes?

Es sind lediglich persönliche Fragen ... Gesundheit, Person, soziales Verhältnis usw. ... nix schlimmes !!!
 
So jetzt ist es amtlich!!Habe gestern mein Gutachten erhalten und es war positiv!!!!!!!!!!Habe das gutachten gleich zur fsst gebracht und heute den anruf bekommen ,dass ich den FS montag morgen abholen kann!!!!!!!!
Juhuuuu danke an euch alle!Ohne das Forum hätt ichs nicht gepackt !!


Vielen dank nochmal!!!!!!
 
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