MPU | TF 1,95% aus 2016

@petermünchen
Mir ist nicht ganz klar, wie ich deine Frage "Mit 5 halben Bier auf knapp 2 Promille?" verstehen darf.

Ich war von ca. 19.00 Uhr - bis 2:00/2:10 Uhr am Ort der Veranstaltung = 7h. Innerhalb dieses Zeitraumes habe ich 5 x 0,5 Bier á 4,8% getrunken. ca. 2:15 Uhr bin ich 800 Meter nachhause gefahren. Um 2:30 Uhr habe ich 1,9% gepustet. Blutentnahme um 3:20 Uhr = 1,95%

Wenn ich die Widmarkformel heranziehe komme ich auf folgende Rechnung:
1. 2500g x 0,048 x 0,8 = 96
2. ca. 60kg : 100 * 60 = 36
3. 96 : 36 = 2,66 (Rund 2,7)
4. 2,66 - 0,7 = 1,96% (Rund 1,97%) oder 2,66 - 0,65 = 2,01%

Wenn es auf die exakten Minuten oder das genaue Körpergewicht ankommt (rückblickend vor 10 Jahren), dann kann ich leider keine genauen Daten mehr geben. Ich kann nicht genau sagen, ob ich ab Minute 1 oder 30 Minuten später angefangen habe. Innerhalb dieses Zeitraumes hat sich mein Konsum bewegt.

@barns13 "Hallo. Ich bin der Meinung Du erwähnst immer das Gift (Alk). Und sagst immer Du willst(brauchst ) OK ein Gift mehr.ABER es ist meiner Meinung nach noch nicht lange her wo Du keinen Alk mehr Drin hat.26"

Es tut mir so leid, ich glaube, ich verstehe dich nicht so ganz.

Du schreibst: "...meiner Meinung nach noch nicht lange her wo Du keinen Alk mehr Drin hat.."
Das ist korrekt. Ich trinke seit dem 27.04.2025 keinen Alkohol mehr. Davor gab (01-04/2025) es 6 Trinkanlässe (Geburtstag/Hochzeit/ Essen gehen) an denen ich entweder 1 x 0,33l Bier oder 1 x 0,5l Lightbier (Jever Light) getrunken habe. Die Jahre davor habe ich ebenfalls nur zu bestimmten Anlässen (Geburtstag/Hochzeit/Essen gehen) 1-2 Lightbier/Bier über den Abend verteilt getrunken.

Was ich aus dem Weg räumen will, ist die Annahme, dass ich andeuten wolle, seit 2016 keinen Alkohol mehr getrunken zu haben. Das sage ich nicht. Ich habe meinen Konsum in den letzten 10 Jahren reduziert. Ab 2017 bewusst. Ab 2018 hat sich mein Leben komplett verändert. Ich schätze, das geht aus meinem Fragebogen offensichtlich nicht ganz klar hervor.

Als ich mit der MPU-Vorbereitung begann, sind wir zunächst mit KT in die Vorbereitung gegangen. Ich ging der Annahme, dass es, bezogen auf meinen heutigen Lebensstil, der plausibelste Weg wäre, den ich erklären könnte, weil ich ihn bereits zuvor lebte. So sah es auch meine Vorbereiterin. Im Oktober entschied ich mich jedoch dazu, mit Abstinenz in die MPU zu gehen. Nach Rücksprache mit der DEKRA und in Abstimmung mit meiner Vorbereiterin ein zulässiger Weg.

Hintergrund: In KT war es nicht meine Pflicht eine Haaranalyse nachzuweisen. Ich habe mich jedoch für eine freiwillige Haaranalyse entschieden. Ich ging der Annahme, dass ich einen Laborbericht bekommen würde, der kennzeichnet, dass in meinem Haar ein Grenzwert von 5 ng/mg nicht überschritten wurde, was mein Verzicht untermauern würde.
Mir war nicht bewusst, dass ich lediglich einen Brief erhalten würde in dem drin steht, dass die Grenze von 30 ng/mg herangezogen wurde und nicht überschritten wurde und dem nach dem KT entspricht. Entsprechend gab es im Anschluss die Empfehlung, eine weitere Haaranalyse zu machen und diesmal auf Abstinenz zu gehen, was meinem eigentlichen Interesse näher kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Sammy89
Ist schon in Ordnung. Am Ende bekommt Ihr ja nur eine Seite der Medaille zur Sicht. Geschriebenes empfängt man anders, als Gesagtes. Das ist mir schon klar.

Ich brauche keine Streicheleinheiten. Wenn es konstruktiv ist, kann ich auch gerne mit arbeiten. Wenn man allerdings meine Glaubwürdigkeit infrage stellt, empfinde ich das als schwierig, auf eine gewissen Augenhöhe zu interagieren. Ich möchte nicht Eure Zeit stehlen. Ich möchte mich nur gut vorbereiten und das was ich zu sagen habe, plausibel erklären.

Wie ich eingangs schon erwähnte, ist mein Fragebogen nicht perfekt, sondern ein Entwurf. Wenn das Diagramm nutzlos ist, dann ist das auch eine Erkenntnis. Ich denke, dafür gibt es ja auch dieses Forum, eben um sich gut vorzubereiten.
 
@Sammy89

Ich sehe das als Sachforum. Warum sollte ich lügen?

Du fällst hingegen immer wieder mit unbelegter Kritik gegen mich auf ohne den Betroffenen helfen zu wollen.

Das bei dem MPU-Gespräch keine Unterlagen erwünscht sind steht direkt in den Beurteilungskriterien und wird auch immer wieder durch Erfahrungsberichte bestätigt. Vom lebenslangen Alkoholproblem habe ich überhaupt nichts geschrieben, das unterstellst du mir einfach mal so. Ich finde dein Verhalten mir gegenüber nicht korrekt, zumal es sich immer wiederholt.
 
@joost
Im Verlauf der MPU-Vorbereitung habe ich gemerkt, dass das für mich der stimmigere Weg ist. Es fühlt sich für mich richtig an. Ich verzichte nicht, sondern gewinne mehr.
 
. Es fühlt sich für mich richtig an. Ich verzichte nicht, sondern gewinne mehr.
da wird der Gutachter möglicherweise nachfragen: was genau gewinnst Du? Was macht den Unterschied zu ab und an nem Glas Sekt?
Was genau fühlt sich daran falsch an, mit dem kT weiterzumachen? Was genau spricht dagegen?

Bis jetzt waren es Überschriften .. gib mal bisschen Inhalt dazu.
Cave: eine Abstinenzentscheidung will gut begründet sein, als hohle Marketing-Maßnahme ist sowas nicht nachhaltig. Das weiss auch der Gutachter.
 
@joost
Es machte für mich keinen Sinn mehr, mit KT in die MPU zugehen, dann aber doch nichts mehr zu trinken. Das ist für mich ein Widerspruch. ich habe bei den kleine Mengen, die ich zuletzt getrunken habe, den Alkohol immer gemerkt. Mein Körper reagiert mit Müdigkeit und auch am nächsten Tag teilw. Kopfschmerzen. Mein Körper zeigt mir, dass er das nicht mehr will. Ich stehe gerne sehr früh auf, geh ´ne Runde joggen, wenn noch alles schläft. Ich bin nicht müde am nächsten Tag oder in irgendeiner Weise beeinträchtigt. Ich nehme alles klarer wahr. Ich brauch mich nicht betäuben und dämpfen. Ich gehöre einfach nicht mehr in diese Form.
 
@joost
ich sehe jetzt erst dein überarbeitetes Kommentar. Es ist nicht mein Ziel mit "hohlen Marketing-Maßnahmen" in die MPU. Ich habe einige Jahre damit verbracht mein Verhalten von damals zu reflektieren. Und gewiss nehme ich das ganze nicht auf die leichte Schulter. Im Gegenteil. Es ist für mich eine Hürde, aber die habe ich nun mal selbst gewählt. Auch das ist mir bewusst. Sicher finde ich hier nicht gleich die perfekten Worte, um euch alle mitzunehmen, aber wenn von der Gegenseite auch wenig kommt, macht es das für mich nicht einfacher. Ich bin ja nicht aus Spaß hier und weil ich das ganze als Spiel sehe.
 
In dem ersten Beitrag waren es hohle Überschriften. In Deiner Antwort auf meine kleine Spitze gabs dann echte Inhalt. Sowas macht einen großen Unterschied in der MPU. Nimms einfach mit :)

btw:
Deine angegebenen Trinkmengen sind grenzwertig niedrig, aber es könnte hinhauen, wenn Du in der 7-stündigen Konsumzeit laaangsam begonnen hast und gegen Ende zu schneller und mehr getrunken hast. Gerade bei 60kg macht sowas einiges aus.

Worüber ich mir jetzt noch gar keine Gedanken gemacht hatte: Du willst mit einer A2 Vorbereitung da rein gehen, korrekt? Da passen aber Deine Abstinenzzeiten nicht. Entweder 12 Monate komplett oder noch 6 Monate als Neuentscheidung für Abstinenz während der kT-Phase, nach Ende der kT-Phase. Dir würde dann die Eintrittskarte für eine bestehbare MPU fehlen?

Oder hab ich was übersehen?
 
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ach ja.. nochwas könnte Zweifel an der Aufrichtigkeit auslösen:
du lebst also ca. 6 Jahre mit niedrigem Konsum, wie Du angibst. Und jetzt plötzlich, ein paar Monate vor der MPU, bekommst Du mit, dass dir das gar nicht gut getan hat? (siehe Dein Beitrag vorher eben).

Da würde ich als Gutachter stutzig...
Woran lag es denn, dass Du plötzlich Dinge bemerkst, die dir all die Jahre vorher nicht aufgefallen sind?
(und wieder: diese Nachfrage könnte auch einem Gutachter einfallen)

Cave: wenn Du die H-null schiesst ("ist der Klient vertrauenswürdig?"), sind all Deine Ausführungen nichts mehr wert.
 
@joost
laut der MPU-Begutachtungsstelle und meiner MPU-Vorbereitung sei dieser Weg gangbar. Ich habe es zunächst auch nicht verstanden, dass mit einer weiteren Haaranalyse dennoch 6 Monate Abstinenz realistisch sei. Ich werde das beim nächsten Termin bei der Vorbereitung zur Sicherheit noch einmal explizit ergründen. Deine Frage verunsichert mich gerade sehr.

Was meinst du mit H-null?

Du beschreibst das natürlich sehr krass. Aber ich kann das gut verstehen, wie das wirken mag. Im Laufe der MPU-Vorbereitung habe ich die Entscheidung getroffen. Sie war eine große Unterstützung die Dinge auch noch einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Ich habe mir selbst die Frage gestellt, ob ich Alkohol überhaupt noch möchte oder ich mir mit dem Weg des KT einen gewissen Freiraum schaffen will. Aber am Ende ist es kein Freiraum, wenn ich mich für Alkohol entscheide.
Ich habe mich im vergangenem Jahr auf einen Halbmarathon vorbereitet und verschiede längere Graveltouren gemacht. Da ist kein Platz für (wenig) Alkohol. Klar, ich kann nachvollziehen, dass man sich die Frage stellen wird, warum denn erst jetzt zur Vorbereitung/vor der MPU und nicht all die Jahre eher. Ich werde das mitnehmen und mir noch einmal Gedanken machen, wie ich meinen Weg klarer aufzeigen kann.

Zur Info: Der Weg, eine MPU zu machen, stand für mich nicht immer klar im Vordergrund. Daher dauerte es bei mir so lange. Ich habe zwar 2018, 2020, 2021, 2023 immer wieder versucht, es in Angriff zu nehmen, mit verschiedenen Stellen Kontakt aufgenommen, aber tat es dann doch nicht, aus Angst, weil ich nicht weiß, was mich erwarten würde, Unwissenheit, was auch immer. Zudem hatte ich große Angst, dass man es (beruflich) mitbekommen würde, dass ich eine MPU machen muss. Das war für mich kein gangbarer Gedanke.

Ich denke, es ist kein Ausschlusskriterium, wie lange es braucht, bis sich jemand für eine MPU entscheidet, sondern dass er es irgendwann angeht. Nun bin ich dabei und ich bin froh es angegangen zu haben.
 
Im Laufe der MPU-Vorbereitung habe ich die Entscheidung getroffen. Sie war eine große Unterstützung die Dinge auch noch einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Ich habe mir selbst die Frage gestellt, ob ich Alkohol überhaupt noch möchte oder ich mir mit dem Weg des KT einen gewissen Freiraum schaffen will. Aber am Ende ist es kein Freiraum, wenn ich mich für Alkohol entscheide.
passt imho als Erklärung.

Du beschreibst das natürlich sehr krass.
Eine MPU ist auch krass^^

Ok, damit hätte ich ein gutes Gefühl und ich gebe erstmal Ruhe :)


Was meinst du mit H-null?
Die Basis all Deiner weiteren Antworten: hat der Gutachter das Gefühl, dass er Dir glauben kann.
 
Auch ich verstehe die Strategie nicht, um zumindest die formale Eintrittskarte zu erfüllen…?

Du hast 1 Haaranalyse am 1.10. mit einem Wert nicht über 30 pg/mg, richtig ?
Eine weitere am 8.01., die Abstinenz anzeigen soll, korrekt ?
Das Ergebnis hast du noch nicht…?

Also ist es ja kein Nachweis über kT in A2 mit 3 therapeutisch und forensisch begleiteten Phasen, die über 12 Monate gehen müssen.
Abstinenz über mindestens 12 Monate ist es aber auch nicht.
 
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