Wie gehe ich mit der Alkohol MPU vor…? Was ist der richtige Weg?

Im Alter von Mitte 17 mit meinem Vater, circa 2x im Monat 1-2 Bier (0,33ltr), dies hat sich dann von 17,5 Jahren 18 Jahre auf 3-4 Bier (0,33ltr) erhöht. Häufigkeit ist gleich geblieben circa 2x im Monat.

wie oft? Hat sich auch die Häufigkeit gesteigert?
Zu Beginn waren es auch 3-4 Bier (0,33ltr 1-2mal im Monat). Dies hat sich stetig gesteigert (Häufigkeit von 1-2mal zu 2-3mal) dass ich mit 19 Jahren bei 6-8 Bier (0,33ltr 2-3mal im Monat) war. Von 19-20 hat sich dies ebenso weiter gesteigert, sodass ich 8-10 Bier (0,33ltr 2-3mal im Monat) getrunken hatte. Es kamen auch 1-2 0,25 ltr. Gläser gemischten Hochprozentigen dazu (20%Alk. zu 80% Mischgetränk).
waren die Filmrisse schön für Dich? Hattest Du vor, immer wieder welche zu haben? Wofür waren die wichtig?
Nein das war absolut nicht schön. Habe selbst gemerkt dass Hochprozentiger diese Lücken stark verschärft und verlängert hat. Es gab teilweise kurze Lücken vom Bier, durch den Hochprozentigen jedoch kam es zum Filmriss der ganzen Nacht. Das habe ich selbst gemerkt und habe dadurch den Hochprozentigen bei Seite geschoben.. Ebenso weiß ich dass Filmrisse ein noch erhöhtes Unfallrisiko und Gefahren mit sich bringen. Die waren für mich auf jeden Fall wichtig, damit ich für mich merke; dass der Hochprozentige Alkohol ein noch höheren stärken Schaden auf mich nimmt.
 
ok. Danke.
Hier ein paar Nachfragen zur Schärfung der Wahrnehmung: Wenn Du Hochprozentiges als unangenehm empfunden hast: was genau war der gute Grund, trotzdem wiederholt zu konsumieren? Welche Anlässe waren das? Wer war noch dabei? Was war an diesen Situationen das Besondere, so dass Du zu Hochprozentigem gegriffen hast?
(ja, da wirst Du jetzt bisschen nachdenken müssen. Wenn das der Gutachter fragt und du kannst nur mit "weiss nicht" reagieren, gibts satte Minuspunkte).

Und dann sagst Du mir bitte, wie alt du jeweils warst, als Familienmitglieder gestorben sind.
 
ok. Danke.
Hier ein paar Nachfragen zur Schärfung der Wahrnehmung: Wenn Du Hochprozentiges als unangenehm empfunden hast: was genau war der gute Grund, trotzdem wiederholt zu konsumieren? Welche Anlässe waren das? Wer war noch dabei? Was war an diesen Situationen das Besondere, so dass Du zu Hochprozentigem gegriffen hast?
(ja, da wirst Du jetzt bisschen nachdenken müssen. Wenn das der Gutachter fragt und du kannst nur mit "weiss nicht" reagieren, gibts satte Minuspunkte).

Und dann sagst Du mir bitte, wie alt du jeweils warst, als Familienmitglieder gestorben sind.
Ich fand Hochprozentiges zu trinken unangenehm, aber in meinen Kreis mit Freunden habe ich trotzdem mitgetrunken, um nicht als Außenseiter zu wirken. Ich dachte das wäre normal, heute habe ich verstanden dass ich ein Mitläufer war. Zu Beginn habe ich es falsch eingeschätzt, aber nach dem 5/6 mal habe ich gemerkt, dass die Filmrisse nicht weggehen und nicht normal sind… Stark genug, um den Hochprozentigen wegzulassen war ich aber… Habe dann wieder „nur“ Bier getrunken. Ein paar dumme Sprüche von meinen Freunden habe ich bekommen… Aber da stand ich drüber… Das hat auch schnell wieder aufgehört.
Das war am Wochenende, wir saßen im Freundeskreis zusammen und haben getrunken.. Eine explizite Feierlichkeit war es nicht.

Ich war 19 Jahre alt, als wir unser Familienmitglied beerdigen mussten.
 
Moin, ich finde es ganz groß von dir, dass du dich auf die Hilfe einlässt !
Du hast gestern gute Fortschritte gemacht !

Diese Strukturierung ist sehr wichtig !
Schritt 1: Konsumhistorie klar machen. Kann sie den Befund erklären?
Schritt 2: Gründe für den Konsum klar machen (hier auch: abgleichen mit den bisher genannten). Auf logischen Gehalt prüfen.
Schritt 3: Fortschritte (besonders hinsichtlich der gefundenen Gründe!) herausarbeiten, Veränderungsprozess beschreiben.
Schritt 4: Stabilitätskriterien finden & Rückfallprophylaxe (mit Fokus auf die gefundenen Gründe; und dort gehören dann Worst-Case-Szenarien mit rein)

Damit wir den ersten Punkt abhaken können, schreibe doch mal deine Konsumhistorie geordnet so auf
Magst Du jetzt mal Deine Konsumhistorie in Mengen und Häufigkeiten darstellen?
Also inetwa so: von 18 - 20 trank ich im Mittel 3x im Monat 3 Bier (0,5ltr) , bei Parties kam ich auf 5
Ab 20 wurde es mehr, da .....
Ab 21 ....
Lasse mal die Umstände weg ( das machen wir später ) und schreibe das untereinander auf.
Das ist wichtig, so dass du auf einen Blick sehen kannst, was du in welchen Jahren getrunken hast.
Du hast ja erschreckenderweise eine sehr kurze Konsumhistorie, um in so jungen Jahren so einen Promillewert überhaupt zu erreichen und damit noch in der Lage zu sein, Auto fahren zu können…

Tipp:
Schaue mal in die guten FB, wie die User das aufgeschrieben haben.
Rechne dazu auch mal für dich die entsprechenden Promillewerte aus.

LG :smiley138:
 
Damit wir den ersten Punkt abhaken können, schreibe doch mal deine Konsumhistorie geordnet so auf
17: im Mittel 2x Monat 1-2Bier (0,33ltr)
17,5-18: im Mittel 2x Monat 3-4Bier (0,33ltr)
18: im Mittel 2x Monat 3-4Bier (0,33 ltr)
19 im Mittel 3x Monat 6-8 Bier (0,33 ltr)
20 im Mittel 3x Monat 8-10 Bier (0,33 ltr) -> 5/6 Abende 2x Glas 0,2 gemischt
21 im Mittel 1x Monat 4-5Bier (0,33ltr)
22 im Mittel 1x Monat 4-5Bier (0,33ltr)
23 abstinent
24 abstinent
 
ok - ich schildere Dir den Eindruck des Gutachters:
langsam begonnen, dann ne Spitze gehabt.. dann wieder runter. Aha.

Leider passt das nun gar nicht zur gemessenen Alkoholhöhe am Vorfallstag und du bist wegen der H-null durchgefallen, hier bekommt der Gutachter den Eindruck: der Kerl erzählt Geschichtelchen. Damit hättest Du Deine MPU in den ersten 8 Minuten gekillt.
Das hier:
21 im Mittel 1x Monat 4-5Bier (0,33ltr)
22 im Mittel 1x Monat 4-5Bier (0,33ltr)

passt absolut nicht zu 2,xx Promille mit 22. Null, gar nicht. Vollkommen unlogisch. Geht nicht.
Du sollst die Alkoholfestigkeit erklären, nicht verschleiern.
Verharmlosen = Durchfallen.

Mit Deinen "4-5 Bier (0,33) kannst Du 0,7 Promille erklären, aber auf gar keinen Fall eine Trinkfestigkeit von 2,xx.
Das ist so der Punkt, wo WIR auch ärgerlich werden, denn wir opfern unsere Freizeit für Dich und es ist ziemlich fürn Arsch, dann angelogen zu werden.
 
Und mit wie viel Abstinenz und nach wie viel Zeit hast du die Mpu letzt endlich geschafft?
Und bei welcher MPU Stelle?
Mit belegten 12 Monaten AN Haare bei Synlab und MPU bei PIMA - aber wie die anderen geschrieben haben spielt das für dich keine Rolle.

Vielmehr sehe ich dein Problem auch so wie joost es sieht. Deine 1x im Monat 4-5x 0,33 sind unglaubwürdig. Und glaube es mir ich habe im Dezember die MPU gehabt - ich war live dabei :-))
Die Profis hier wollen dich nicht ärgern (sie bieten freiwillig und kostenlos Ihre Hilfe an) sondern das stimmt wirklich. 2,1 Promille sind ca 120 reiner Alkohol das entspricht ca 3 Liter Bier.
Mit deiner Aussage 4-5 Bier schießt du dich ab. Wenn der Gutachter merkt das du nicht die Wahrheit sagst stellt er dir noch ein paar Kontrollfragen und dann fliegst du auf und kannst dir beim rausgehen gleich von der Sekretärin einen neuen Termin geben lassen.

Beschäftige dich mit dem Thema und sei ehrlich sonst sehe ich schwarz.
Lerne auswendig wie man die Promille und den reinen Alkohol berechnet da kommen bestimmt Fragen dazu.
 
Was Dein geschilderter Konsum erklären könnte:
17: im Mittel 2x Monat 1-2Bier (0,33ltr) -> 0,1 pm
17,5-18: im Mittel 2x Monat 3-4Bier (0,33ltr) -> 0,3 pm
18: im Mittel 2x Monat 3-4Bier (0,33 ltr) -> 0,3 pm
19 im Mittel 3x Monat 6-8 Bier (0,33 ltr) -> 1,0 pm
20 im Mittel 3x Monat 8-10 Bier (0,33 ltr) -> 5/6 Abende 2x Glas 0,2 gemischt -> 1,6 pm (je nach Mischgetränk, hier bräuchte es genaue Angaben)
21 im Mittel 1x Monat 4-5Bier (0,33ltr) -> 0,5 pm
22 im Mittel 1x Monat 4-5Bier (0,33ltr, schnell reingeschüttet) -> 0,7 pm

Aufgefallen mit -> 2,10 pm, sogar noch halbwegs fahrtüchtig, sowas geht nur mit viel Training. Aber wo ist das? In Deiner Auflistung jedenfalls nicht.

Merkste selber, oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin auch über die geringen Trinkmengen im Vergleich zur TF gestolpert. Ich denke jedoch nicht, dass es eine Lüge im engeren Sinne ist sondern eher die Verharmlosung die das Gehirn vorgibt. Nach dem Motto "ich bin doch kein Alki".
Das ist jedoch hier und insbesondere auf dem Weg zur Aufarbeitung falsch.

Mit den Mengen würdest du lieber @mikahasel nicht hier sein.

Für dich und die MPU müßte es doch heißen: Früher habe ich viel zu viel getrunken, dann kam die Einsicht und die Verhaltensänderung und jetzt wird wenig/nichts getrunken.
 
ok - ich schildere Dir den Eindruck des Gutachters:
langsam begonnen, dann ne Spitze gehabt.. dann wieder runter. Aha.

Leider passt das nun gar nicht zur gemessenen Alkoholhöhe am Vorfallstag und du bist wegen der H-null durchgefallen, hier bekommt der Gutachter den Eindruck: der Kerl erzählt Geschichtelchen. Damit hättest Du Deine MPU in den ersten 8 Minuten gekillt.
Das hier:
21 im Mittel 1x Monat 4-5Bier (0,33ltr)
22 im Mittel 1x Monat 4-5Bier (0,33ltr)

passt absolut nicht zu 2,xx Promille mit 22. Null, gar nicht. Vollkommen unlogisch. Geht nicht.
Du sollst die Alkoholfestigkeit erklären, nicht verschleiern.
Verharmlosen = Durchfallen.

Mit Deinen "4-5 Bier (0,33) kannst Du 0,7 Promille erklären, aber auf gar keinen Fall eine Trinkfestigkeit von 2,xx.
Das ist so der Punkt, wo WIR auch ärgerlich werden, denn wir opfern unsere Freizeit für Dich und es ist ziemlich fürn Arsch, dann angelogen zu werden.
Ich verstehe das komplett, aber das ist nun mal die Wahrheit…? Genauso ist meine Trinkhistorie gewesen… Also verstehe ich es so, dass ich von 20-22 meinen Alkoholkonsum hinlügen muss?
 
dass es eine Lüge im engeren Sinne ist sondern eher die Verharmlosung die das Gehirn vorgibt.
gegenüber dem Gutachter wäre es eine Lüge. Ursache unwichtig. Denn: damit ist die H-null geschossen. Zuverlässig.

Also verstehe ich es so, dass ich von 20-22 meinen Alkoholkonsum hinlügen muss?
Hör zu: hier sind einige vom Fach, teils über viele viele Jahre, mit sauviel Erfahrung. Mir ist egal, wie Du das nennst, eins ist klar: mit DEINER Auflistung lässt sich nicht erklären, wie du mit 2,1pm noch halbwegs fahrfähig warst.
Du wirst dem Gutachter erklären müssen, dass Du nicht zur Spezies Homo Sapiens gehörst. Das wird schwierig :(
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay ich denke die MpU im April wird keinen Sinn machen…
Ich habe in diesen 2 Jahren so wie beschrieben getrunken. Habe mich am Vorfallabend nun mal komplett abgeschossen.
 
gegenüber dem Gutachter wäre es eine Lüge. Ursache unwichtig. Denn: damit ist die H-null geschossen. Zuverlässig.
Das wollte ich auch nicht in Frage stellen. Ob man wissentlich lügt, bechönigt oder verharmlost ist hier im Resultat gleich.
Ich für mich mit meiner Trinkhistorie würde es auch nicht glauben können. Außer man liegt in München auf dem Kotzhügel neben der Theresienwiese im Sep/Okt.
 
jup. So ein isoliertes Absturzsaufen kommt schon mal vor - aber dann ist man halt nicht halbwegs fahrfähig, sondern liegt kotzend in der Ecke.
Das Problem beim Ganzen:
Hier können wir gar nicht weitermachen. Die MPU stirbt in den ersten 5 Minuten.
 
jup. So ein isoliertes Absturzsaufen kommt schon mal vor - aber dann ist man halt nicht halbwegs fahrfähig, sondern liegt kotzend in der Ecke.
Das Problem beim Ganzen:
Hier können wir gar nicht weitermachen. Die MPU stirbt in den ersten 5 Minuten.
Dachte vielleicht dann könnte man Alkoholmengen und Häufigkeiten entwickeln die man in und auswendig lernt um dir MPu machen zu können: So verstehe ich meine MPU als nicht möglich.
 
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