Hallo Lupsky, ich habe mir deine Tabelle jetzt genauer anschauen können. Ich gehe jetzt zuerst noch einmal nur auf die Tabelle ein, was ich an der Kritik berechtigt finde ist, dass deine Ausführung dort nach Allgemeinwissen, was sich gut anhört, aussieht. Dort ist die Tabelle noch ohne persönliches Leben und eigene Formulierungen ausgefüllt. Hier im Forum wird öfter der Ausdruck "da muss Fleisch an die Knochen" verwendet.
Sonst klingt nach dem, was der Gutachter hören will – wo ist der echte, ungeschönte Lupsky mit seinen Schwächen?
Das wurde dir aber in den weiteren Beiträgen auch schon genannt bzw. hast du in deinem letzten Beitrag nun auch konkrete Beispiele genannt.
Also würde ich nun die Tabelle mit echtem Leben füllen – genau mit den konkreten Situationen, die du bereits aufgeschrieben hast (Ex-Frau Telefon, Fahrrad im Wald, Arbeitslosigkeit/Existenzängste, Zocken). Das ist der Punkt, an dem aus „klingt gut“ echte, erlebte Veränderung wird.
Vorschlag für den nächsten Schritt:
Nehme deine 4 konkreten Alltagssituationen und baue sie klar und ehrlich in die Tabelle bzw. in eine ergänzende Liste ein. So wird sichtbar:
- Was war der Auslöser?
- Was wäre früher passiert?
- Was hast du dieses Mal anders gemacht?
- Wie hast du dich danach gefühlt?
Was ich auch noch wichtig finde ist, wie hast du diese Veränderungen erreicht, was war dein Prozess? Was hat hier den Unterschied ausgemacht? Wie gehst du mit Rückschlägen um? Was machst du wenn du emotional total überrascht wirst und dieser Stopp nicht rechtzeitig funktioniert? Hast du das vielleicht schon mal erlebt, dass er nicht greift und was hast du dann gemacht? Stell dir die Situation vor du sitzt im Auto und jmd. provoziert oder schneidet dich.