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Negativ Gutachten verkehrs-/strafrechtliche Bestimmungen verstoßen wird

Moin Lupsky :smiley138:

mmh, du machst das ja hier nicht für mich, oder ?
Sorry, aber das klingt wie eine hingehudelte unliebsame Hausaufgabe…

Genau das, was du geschrieben hast, habe ich eben nicht gemeint.
Lies dir das, was ich gestern schrieb, noch einmal durch.

Und: Du machst das hier für dich, für deine MPU ;)
 
Guten Morgen zusammen,


nein, ich mache das für mich.
Aber anscheinend verstehe ich nicht mehr genau, was man von mir möchte.
Ich sitze zu Hause oder fahre Fahrrad, obwohl ich viel lieber mal mit dem Auto was unternehmen würde. Ich ärgere mich, was ich alles gemacht habe und mir dadurch viel verbaut habe in meinem Leben. Und das ist einfach scheiße.
Manchmal denke ich daran, alles abzubrechen, weil ich manchmal einfach nicht mehr weiterkomme. Ich stehe seit Wochen auf der Stelle. Und ja, es ist frustrierend und überfordernd zugleich.

Aber nein, ich gebe nicht auf, an mir zu arbeiten.
Mal habe ich einen Höhenflug, wo ich mir denke, Mensch, es läuft hier echt gut, und im nächsten Moment ist es genau umgekehrt.
Man gibt mir Aufgaben, die ich erledige, aber es reicht nicht. Wie schon oben gesagt: So langsam verstehe ich es nicht mehr. Vielleicht kann man es auch gar nicht verstehen.

Die Psyche und die Eigenschaften von einem Menschen kann man nach über 30 Jahren nicht einfach ändern, das weiß ich. Ich will mich auch nicht so krass ändern, weil ich dann nicht mehr ich bin. Nur die schlechten Eigenschaften oder die Gründe für explodierendes Verhalten frühzeitig zu erkennen und denen entgegenzuwirken, würde mir ja schon reichen – wo ich der Meinung bin, dass das auch gut funktioniert, ohne jedes Mal überhaupt an die MPU und so zu denken.



Viele Grüße,
Lupsky
 
Ich Versuch das mal zu erklären du beschreibst Situationen wie dein Verhalten früher und heute war/ ist.
Das ist schon mal gut. Es geht um mehr : welche Gefühle und Motive haben dich dazu gebracht früher so zu reagieren und wie fühlst du das heute - wie gehst du mit dem Gefühl um. Du beschreibst deine Reaktion. Da fehlt das „innere“

Und ja, es ist manchmal sehr mühselig, ein Schritt vor und dann doch wieder mal ein Schritt zurück zu machen. Das gehört zum Prozess der MPU. Ich glaube wir alle, die eine MPU gemacht und bestanden haben haben Minimum zwei entscheidende Dinge gelernt. Geduld und durchhalte Vermögen

Du schreibst hier :
  • Schwäche damals: Impulsivität / Tunnelblick bei Stress ➔ Stärke heute: Achtsamkeit und Selbstkontrolle (mein „Stopp-Lupsky-System“).
Wie hast du dir das erarbeitet woher kam die impulsivität, der tunnelblick und wie ist daraus Achtsamkeit und Selbstkontrolle geworden? Was ist das stop Lupsky System?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,


wie beschreibt man das am besten? Ich habe früher impulsiv gehandelt und diesen Tunnelblick bekommen, weil ich in den Momenten Angst hatte zu versagen oder mein Gesicht vor anderen zu verlieren.
Ich habe mich dann einfach zutiefst verletzlich und schwach gefühlt und habe sofort unüberlegt gehandelt, um diese Verletzlichkeit zu überspielen.
Genauso wie ich mich überlegen und stark gefühlt habe in anderen Situationen.

Das kam auch viel von früher, weil mein Vater mir unbewusst eingetrichtert hat, dass ich niemals versagen darf und Stärke zeigen muss.

Erarbeitet habe ich mir die Achtsamkeit durch die harten Schläge in meinem Leben. Als ich wegen der Unfallflucht meinen Job verloren habe und dann das negative Gutachten kam, ist meine künstliche König-Fassade komplett eingestürzt.

Mein „Stopp-Lupsky-System“ ist im Grunde kein wissenschaftliches Programm, sondern mein ganz persönliches, inneres Gespräch mit mir selbst.

Wenn ich mich heute verletzt, gefrustet oder angegriffen fühle – wie neulich auf dem Fahrrad oder beim Stress mit der Ex-Frau sowie die negative Kritik im Forum dann schießt der alte Ärger zwar kurz hoch. Aber heute halte ich diesen Druck im Bauch einfach aus.

In einem Bruchteil von Sekunden überlege ich ganz genau, was ich jetzt tue, bremse mich selbst aus und entscheide mich dann eben doch dazu, nicht loszubrüllen oder unüberlegt zu handeln. Ich sage mir dann: Reg dich nicht auf, Lupsky, das bringt dich nur wieder in Teufels Küche. Du musst niemandem mehr etwas beweisen.

Anschließend verschwindet der Druck im Bauch einfach wieder.

Ich mache heute einfach langsam und Schritt für Schritt.



Viele Grüße,
Lupsky
 
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