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Auffrischung Abstinenznachweis per Urintest

Ich folgere daraus das meine Hemmschwelle und mein Verantwortungsbewusstsein auf einem sehr niedrigen Niveau gewesen sind.
Du folgerst daraus.. hm..
Es wäre besser, glaub ich, wenn du davon erschrocken bist^^
Die Schwarzfahrt im Anschluss zeigt recht deutlich, dass es Dir im Grunde egal ist - der Gutachter merkt sich bei sowas: egoistisch und rücksichtslos, unberührt und wurschtig. Nicht so doll für eine MPU.

Ich habe da schon versucht so was wie ein Familienleben zu finden wo immer ich konnte.
was hatte das ganz konkret mit Deinem Alkoholkonsum zu tun?

Ab einem bestimmten Punkt war ich ein sehr verschlossener Mensch.
Was hatte das ganz konkret mit Deinem Alkoholkonsum zu tun?

Auf der einen Seite war die es Gruppendynamik um dazu zugehören
Was genau hat dich dazu bewogen, genau DIE Gruppe aufzusuchen, in der so gesoffen wurde?
Kiffer suchen Kiffer, Säufer suchen Säufer. Man sucht sich seine Gruppendynamik schon sehr aktiv aus...

Zusammengefasst kann man sagen daß ich in dieser Zeit die über fast 10 Jahre ging wohl einen großen Bekanntenkreis
bei solchen Gruppen geht es vornehmlich um den Konsum, weniger um echte Beziehung. Hast Du das auch festgestellt, irgendwann?

Kurzum ich war mit meinem Leben glücklich und zufrieden.Ich hatte meinen Platz im Leben gefunden.
wie hat sich in dieser Zeit dein Alkoholkonsum verändert?

So war ich wieder genau da wo ich vor 32 Jahren aufgehört hatte
jup. Und deine Alarmfunktion des Körpers hattest Du Dir halt schon damals kaputtgemacht. Das wird so bleiben.

und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?
Nein
Scherz, oder? 2.12pm ist sternhagelvoll
Es sei denn, Dein Plan war es, Dich vorsätzlich komplett aus der Realität zu beamen.

(mache später weiter..)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Joost
Danke für die Rückmeldung.
Durch die Trennung meiner Eltern war ich wie entwurzelt. Ein Familienleben hatte ich keins mehr, stattdessen Streit und oft genug Schläge. Von meinem Vater fühlte ich mich verraten und verkauft. Also hab ich mein Zuhause so gut wie es ging gemieden und meine freie Zeit auf der Straße verbracht . Ich war einsam, traurig, wütend. Irgendwann bin ich dann in eine Truppe reingerutscht in der ich mich akzeptiert gefühlt habe. Es war immer jemand da, es gab ein paar mit denen ich über private Sachen sprechen konnte.Das der Alkohol entscheident dazu beitragen hatte ,war mir zu der Zeit nicht bewusst. Es gab auch keine wirklich negativen Erfahrungen. Rückblickend weiß ich das vieles sehr oberflächlich war,aber ich kannte es ja auch nicht anders und denke heute wahrscheinlich war es mir auch egal.
Das es ein ganz anderes Level von Freundschaft gibt habe ich erst Jahre später gelernt
 
Hallo Joost
Ich würde gerne deine Frage wie sich der Alkoholkonsum in den mehr als 30 Jahren meiner Freundschaft zu meinem Kumpel verändert hat beantworten. Ich hatte viele Jahre den Alkohol dazu benutzt um mit meiner Wut, Trauer und Enttäuschung über das Verhalten meines Vaters klar zukommen,aber eben auch mit meiner Einsamkeit. Wie du ja selber schon angemerkt hast sind echte Freundschaften nicht so das Ding von Gruppen in der Spaß und Alkohol eine wichtige Rolle spielen. Aber man nimmt was man kriegen kann, zumindest galt das zu der Zeit für mich.
Und genau das was mir so viele Jahre gefehlt hat ,hatte ich im Laufe dieser Freundschaft gefunden.Freundschaft, Vertrauen und irgendwie auch Familienanschluss. Ich hatte keinen Grund mehr meinen Frust im Alkohol zu ertränken,also ging mein Konsum drastisch zurück.
 
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