Black Tuesday - TF 14.02.2017 AAK 1,09

Rini

Benutzer
Hallo Ihr lieben,

ich bin schon seit einiger Zeit stille Mitleserin
- ein tolles Forum seid Ihr!
Wie ihr betroffenen in euer Freizeit zur Seite steht - der absolute Knaller seid ihr :)
Danke das Ihr euch so bemüht, allen betroffenen mit Rat und Tat und Hilfe zur Seite zu stehen.

Auch ich bräuchte jetzt Rat und Hilfe weil ich langsam überhaupt nicht mehr durchblicke.....
Bitte helft mir auch :hand0054:

In meinem Brief von der Staatsanwaltschaft steht ich kann den Führerschein 6. Monate vor Ablauf beantragen.
Vom meiner FSST aber 3 Monate - was stimmt denn nun ?

Meine Sperrfrist endet am 29.03.18

Auch bräuchte ich bitte Hilfe für meinen Fragebogen....

Vielen Dank,
Liebe Grüße,
Rini
 

Nancy

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
Hallo Rini,

möchte dich auch im Forum begrüßen. :smiley138:

George hat dir ja schon den Link gepostet, seit Ende 2016 liegt die Frist bei 6 Monaten - allerdings ist das wohl noch nicht zu allen FSSt. vorgedrungen

Druck dir die FeV §20 am Besten aus und zeige es deinem SB....

.
Auch ich bräuchte jetzt Rat und Hilfe weil ich langsam überhaupt nicht mehr durchblicke.....
Bitte helft mir auch :hand0054:
Aber klar doch...:zwinker0004:

Du schreibst das deine AAK bei 1,09‰ lag, wichtig wäre aber die BAK - lag sie denn bei, bzw. über 1,6‰?


Wenn ja, sei bitte so nett und fülle erstmal den Profilfragebogen Alkohol aus.
 

Rini

Benutzer
Liebe Nancy, lieber George,

Danke schon mal für Eure Hilfe :smiley22::smiley22:
Im Moment bin ich bei einem MPU Vorbereitungskurs bei der Caritas.
Ich habe jetzt noch 3 Sitzungen danach hat der "Lehrer" gesagt, wir haben noch ein einzelnes Abschlussgespräch.
Ich habe bei euch gelesen, dass man nach einem Empfehlungsschreiben fragen soll.
Ich werde den Psychologen bei dem Abschlussgespräch danach am besten fragen oder ?

Ja, ich hatte einen BAK von 2.14 :smiley2204: Somit ist eine MPU ganz klar angefordert.
Ich weiß, für eine Frau ist das eine ganz schöne Hausnummer... Es ist mir auch immer noch total peinlich und ich schäme mich auch dafür.
Aber nur erst einmal mein ausgefüllter Fragebogen.

Liebe Grüße,
Rini

Zur Person
Geschlecht: Weiblich
Größe: 1.65
Gewicht: 75 Kg
Alter: 29

Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit: 14.02.2017
BAK: 2.14
Trinkbeginn: Montag, 13.02. 21: 30 Uhr
Trinkende: Dienstag, 14.02.17 06:15 Uhr
Uhrzeit der Blutabnahme: ca. 07:15 – 07:30 ( Ich weiß es nicht mehr genau… )

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: Nein
Strafbefehl schon bekommen: Ja
Dauer der Sperrfrist: 29.03.2018

Führerschein
Hab ich noch: Nein
Hab ich abgegeben: Ja
Hab ich neu beantragt: Noch nicht
Habe noch keinen gemacht:

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: Nur beim KBA
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: Nein
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt):

Bundesland: Bayern


Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: Nein
Ich lebe abstinent seit: Ja, seit 14.02.17

Abstinenznachweis
Haaranalyse ja/nein: Nein
Urinscreening ja/nein: Ja, seit 13.07.17
Keinen Plan?:

Leberwerte ja/nein seit wann, wieviele: erst 1x gemacht

Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?:Ja, bei der Caritas
Selbsthilfegruppe (SHG):
Psychologe/Verkehrspsychologe: Heilkundliche Psychologin
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer:
Ambulante/stationäre Therapie:
Keine Ahnung:

MPU
Datum: Hatte ich kommenden Februar vor
Welche Stelle (MPI): Wollte ich bei der PIMA München Mitte machen
Schon bezahlt?:
Schon eine MPU gehabt?
Wer hat das Gutachten gesehen?:
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?:

Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten:
 

Nancy

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
Hallo Rini,

Ich habe bei euch gelesen, dass man nach einem Empfehlungsschreiben fragen soll.
Ich werde den Psychologen bei dem Abschlussgespräch danach am besten fragen oder ?
ich denke schon das die Caritas dir ein solches Schreiben sowieso ausstellt, aber frage auf jeden Fall danach...

Ja, ich hatte einen BAK von 2.14 :smiley2204: Somit ist eine MPU ganz klar angefordert.
Ich weiß, für eine Frau ist das eine ganz schöne Hausnummer... Es ist mir auch immer noch total peinlich und ich schäme mich auch dafür.
Hier bei uns muss dir das nicht peinlich sein, denn wir sitzen alle im gleichen Boot. Ich verstehe aber wie du das meinst...:smiley22:

Du hattest ja geschrieben das du Hilfe beim Fragebogen benötigst, diese geben wir dir natürlich. Möchtest du ihn denn schon mal ausfüllen, oder zuerst ein bisschen etwas über dich erzählen? Wie es zu der TF gekommen ist und warum sich dein Alk.konsum so erhöht hatte?


Psychologe/Verkehrspsychologe: Heilkundliche Psychologin
Sagst du uns bitte warum du zu einer Psychologin gehst?


Auch ich bräuchte jetzt Rat und Hilfe weil ich langsam überhaupt nicht mehr durchblicke.....
Und bitte frage, wenn dir etwas unklar ist.:smiley138:
 

Rini

Benutzer
Hallo Nancy,

ich denke schon das die Caritas dir ein solches Schreiben sowieso ausstellt, aber frage auf jeden Fall danach...
Dann warte ich einfach mal ab, was nach dem Kurs besprochen wird.
Irgendwie habe ich auch einfach das Gefühl, dass dieser Kurs mir nicht so gut hilft...


Hier bei uns muss dir das nicht peinlich sein, denn wir sitzen alle im gleichen Boot. Ich verstehe aber wie du das meinst...:smiley22:
Danke das ist ganz lieb von Dir :smiley22:

Du hattest ja geschrieben das du Hilfe beim Fragebogen benötigst, diese geben wir dir natürlich. Möchtest du ihn denn schon mal ausfüllen, oder zuerst ein bisschen etwas über dich erzählen? Wie es zu der TF gekommen ist und warum sich dein Alk.konsum so erhöht hatte?
Bei dem Fragebogen, bin ich leider noch nicht so ganz weiter gekommen, ich hab so viele Sachen im Kopf weil ich die ganz Zeit überlege wie ich was schreibe, aber ich bemühe mich, ihn dir ganz bald zu zeigen. :smiley22:


Aber jetzt erzähle ich einfach mal ein bisschen von mir und warum sich mein Alkoholproblem so erhöht hat.

Also ich bin gelernte Hotelfachfrau und war eigentlich schon immer mit " Kontakt " mit Alkohol.
Was aber natürlich auch mit meinem Job zu tun hat.
Ich habe mit 16 meine Lehre angefangen und nach 3 Jahren auch überglücklich und Gott sei dank bestanden :) - nach vielen Tränen und auch vielen Verluste und Einschränkungen.

Alkohol hat mich in der Zeit nicht besonders interessiert, da ich einfach oft und viel gearbeitet hatte und das auch hauptsächlich an den Wochenenden, deshalb war ich nicht so die "Feierin"
- klar hat man mal nach Feierabend ein Bier oder einen Prosecco mit Kollegen getrunken. Das kam aber eher selten vor.

Nach meiner Lehre bin ich dann für 5 Jahre ins Ausland zum arbeiten gegangen.
Auch dort war mein Alkoholkonsum nicht erhöht.

Nach 5 Jahren habe ich dann meine Zelte abgebrochen und wollte wieder nach Hause, denn ich hatte unbeschreibliches Heimweh nach meiner Familie.
- ich muss dazu sagen, ich bin ein sehr Familienbezogener Mensch und am meisten ein " Papa - Kind " :smiley624:

Mein Daddy und ich haben einfach auch viel zusammen erlebt und das schweißt nun mal zusammen. Er war alleinerziehend mit 2 Mädis.

Mein Daddy hatte in der Zeit wo ich im Ausland gearbeitet habe eine neue Frau geheiratet - so zusagen meine Stiefmutter.
Am Anfang habe ich mich mit ihr überhaupt nicht verstanden, es gab auch viel Stress und Ärger deswegen.
- Auch weil die beiden dann noch ein Mädi bekommen haben. Das war für mich auch nicht wirklich der Hit.
- jetzt bin ich aber froh das die kleine da ist und ich würde sie auch nie wieder missen wollen.

Ich hatte dann im Juni '13 meinen Exfreund kennengelernt und da ich so Stress zuhause hatte, ( ich hatte in meinem Elternhaus eine eigene kleine Wohnung ) bin ich nach 3 Wochen von zuhause ausgezogen und zu meinem Exfreund gezogen.
Am Anfang war es schon eine schöne Zeit - bis zum März '16.
Da ging dann auch mein viel zu hoher Alkoholkonsum los.
Es gab täglich Streit, Ärger, Psycho - Terror und überhaupt kein Vertrauen mehr. Wir konnten einfach nicht miteinander reden.
Meine Eltern und ich haben uns auch in der Zeit wieder angenähert und ausgesprochen - nach 2 Jähriger Kontaktlosigkeit.
Das hat ihm auch nicht so "geschmeckt" - das hat er mir dann auch mal im Streit gesagt, er ist Eifersüchtig darauf.

Ende August '16 hatte ich dann doch endlich den Mut diese Beziehung zu Beenden und auszuziehen.
Ich dachte, jetzt wird wieder alles gut und dein Leben läuft wieder in die richtige Bahn.
- Leider war dem nicht so.

Im September '16 bin ich dann wieder in mein altes " Kinderzimmer " gezogen, weil meine Wohnung vermietet war.
Dem Mieter wurde dann für Januar '17 auf Eigenbedarf gekündigt.
Ich musste dann aber noch 4 Monate im Kinderzimmer "überbrücken".
Ich war nach der Arbeit nochmal arbeiten d.h. ich war wirklich jeden Tag unterwegs - ich habe mich ins Auto gesetzt und war einfach nur unterwegs.
Ich wollte nicht zuhause sein und über meine Probleme nachdenken - ich bin quasi vor meinen Problemen weggefahren.
In der Zeit habe ich mich sehr verschlossen und wollte auch mit niemanden reden.
Ich habe mir eingeredet es geht mir gut und ich brauch niemanden - ich komme alleine klar.
Dazu muss ich sagen, das "meine" Freunde auf einmal "seine" Freunde waren.... Und ich hatte mich einfach total verlassen gefühlt.
Eine Freundin von mir wurde dann Depressiv und die brauchte dann auch meine ganze Unterstützung und Hilfe.
Auch sie hatte noch dazu Beziehungsprobleme. Sie war mit einem Barbesitzer zusammen - auch nicht sehr förderlich in meiner damaligen Verfassung und Situation.
Es kam dann eins zum anderen und lange rede kurzer Sinn, war ich fast täglicher Besucher dieser Bar.

Dann kam meine TF.
Es war der Montag, 13.2.17.
Dieser Tag, war buchstäblich ein Tag an dem ich lieber im Bett geblieben bin.
In der Arbeit war es ziemlich Stressig, denn wir hatten viele An- und Abreisezimmer und ich musste noch extra Aufgaben meiner Chefin erledigen.
Ich hatte die darauf folgenden 2 Tage frei.
Abends kam dann meine Freundin mit den Depressionen vorbei und berichtete mir wieder von ihren Beziehungsproblemen mit ihrem Freund.
Wir sind dann zusammen aber getrennt in die Bar ihres Freundes gefahren.
Ich habe mein Auto in ein einseitiges Halteverbot gestellt - da es aber schon dunkel war, dachte ich, ich bin nicht mehr in dem Bereich.
Ich hatte zuhause, einem Freund geschrieben, dass wir kurz in die Bar gehen und ob er mitkommen wolle. Er verneinte dies jedoch weil er sagte er habe heute kein Lust.
Irgendwie hatte ich schon so ein Gefühl, dass dieser Abend anders laufen würde und fragte ihn, ob er mich denn später heimfahren könne, er sagte mir das zu und das ich mich einfach bei ihm melden sollte.
Da sie mir mal meine Handtasche mit Papieren, Geldbeutel usw. geklaut hatten, lies ich meine Tasche usw. im Auto. Nur Autoschlüssel und Geld hatte ich bei mir.
Ich habe es ganz schön "krachen" lassen. 2 Flaschen Wein und bestimmt 7 Schnäpse hatte ich den Abend und die Nacht über getrunken bzw. besser gesagt gesoffen.
Ich weiß nicht mehr genau um wie viel Uhr es war, aber ich denke zwischen 6 und viertel nach 6 wollte ich dann doch endlich nach Hause.
Dem Barbesitzer bat ich, dass er bitte XXX anruft damit er mich abholt und nach Hause fährt.
Ich ging die Treppe hoch und ein anderer Gast kam die Treppe runter und sagte zu mir:
Hey rini, des schwarze Auto is doch deins, du stehst im Halteverbot.
Bei mir gingen in meinem Rausch alle Alarmglocken los und ich dachte mir nur: Nein, scheisse, Strafzettel, Ärger usw.
Mein Hirn hat einfach ausgesetzt.
Hab irgendwie ein kleines Loch freigekratzt - denn es war ja noch Winter- hab mich rein gesetzt, den Motor angemacht und bin weg gefahren.
Ich bin die kleine Strasse raus, auf die Hauptstrasse gefahren und die nächste Einfahrt rein - da ist ein Zentralparkplatz. Bin etwas mehr als 100 Meter gefahren.
Den Motor hatte ich dann abgestellt. Dann kam die Polizei auf mich zu.
Sie hatten mich dahin " schleichen" gesehen und wollten mich belehren das man doch die Scheibe bei dem Wetter vor Fahrantritt frei macht, denn das sei schließlich gefährlich dadurch haben sie meine Alkohol- Fahne gerochen.
Dann nahm alles seinen Lauf.
An viel kann ich mich nicht mehr erinnern - bei der Gerichtsverhandlung wurde der Arztbericht vorgelesen und ich muss mich aufgeführt haben wie eine Furie, Patzig usw.
Ich wurden dann " entlassen " und durfte dann nach Hause.
Mein Daddy hatte mich dann abgeholt - ich hab mich so unsagbar geschämt - ich muss dazu sagen, ich bin eine Polizistentochter. Für ihn tat mir das ganze so unendlich leid.
Nach meinem Rausch bin ich dann auf die Wache und habe meine Aussage gemacht und bat um ein Schnellverfahren.

Am Anfang dachte ich, meine Welt geht unter und das Überlebe ich nicht.
Doch jetzt im nachhinein bin ich froh, dass alles so gekommen ist und am allermeisten bin ich dankbar das nichts passiert ist und ich keinen Unfall mit einem unschuldigen gebaut habe.
Ich durfte durch den Führerscheinverlust sehr viel lernen, aber am allermeisten habe ich wieder gelernt für mich selber einzustehen und auch Nein zu sagen. Und achtsam mit mir und meinen Körper umzugehen.
Durch den Verlust konnte ich vor allem nicht mehr ins Auto steigen und wieder vor meinen Prolemen "wegfahren", sondern mich den Dingen zu stellen.
Es hatte schon seinen Grund warum ich den Führerschein verloren habe - und das ist auch gut so!!!

Du hattest mich ja gefragt warum ich zur Psychologin gehe:
Also das ist eine Psychologin nach dem Heilpraktiker Gesetz, ich gehe zu ihr, weil mir das einfach gut tut, einfach den "Ballast" den einen so beschäftigt - egal um was es jetzt geht - von der Seele zu sprechen, denn ich möchte nie wieder in so eine Situation kommen, das ich den Alkohol missbrauchen muss, damit ich meine Probleme oder den Kummer "wegsaufe".
Und manchmal sieht man dann gewisse Dinge auch mit anderen Augen.

Liebe Nancy, es tut mir leid, dass ich dich jetzt so zugebombt habe, aber ich dachte mir, ich schreibe jetzt einfach mal darauf los :)

Liebe Grüße,
Rini
 

Nancy

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
Hallo Rini,

erstmal vielen Dank das du so ausführlich geantwortet hast, ich mache dazu zunächst nur ein paar kurze Anmerkungen.

Irgendwie habe ich auch einfach das Gefühl, dass dieser Kurs mir nicht so gut hilft...
Darf ich fragen warum?


Bei dem Fragebogen, bin ich leider noch nicht so ganz weiter gekommen, ich hab so viele Sachen im Kopf weil ich die ganz Zeit überlege wie ich was schreibe, aber ich bemühe mich, ihn dir ganz bald zu zeigen. :smiley22:
Lasse dir dabei so viel Zeit wie du brauchst, du musst nichts überstürzen.

[....]
Eine Freundin von mir wurde dann Depressiv und die brauchte dann auch meine ganze Unterstützung und Hilfe.
Auch sie hatte noch dazu Beziehungsprobleme. Sie war mit einem Barbesitzer zusammen - auch nicht sehr förderlich in meiner damaligen Verfassung und Situation.
Es kam dann eins zum anderen und lange rede kurzer Sinn, war ich fast täglicher Besucher dieser Bar.
Was denkst du? Wie oft und was hast du da im Durchschnitt getrunken? Und über welchen Zeitraum ging das?

An viel kann ich mich nicht mehr erinnern - bei der Gerichtsverhandlung wurde der Arztbericht vorgelesen und ich muss mich aufgeführt haben wie eine Furie, Patzig usw.
Nun, da können wir uns die Hand geben.....:zwinker0004: Mach dir darüber aber bitte im Nachhinein keinen Kopf mehr...

[....]
Durch den Verlust konnte ich vor allem nicht mehr ins Auto steigen und wieder vor meinen Prolemen "wegfahren", sondern mich den Dingen zu stellen.
Es hatte schon seinen Grund warum ich den Führerschein verloren habe - und das ist auch gut so!!!
Das ist genau die richtige Einstellung...:smiley711:

Liebe Nancy, es tut mir leid, dass ich dich jetzt so zugebombt habe, aber ich dachte mir, ich schreibe jetzt einfach mal darauf los :)
Du hast mich ganz sicher nicht "zugebombt", ganz im Gegenteil, ich bin froh das du so ausführlich geschrieben hast, denn ich kann mir aufgrund deiner Schilderungen schon ein sehr gutes Bild machen.
 

Rini

Benutzer
Guten morgen Nancy,

Darf ich fragen warum?
Ja klar, natürlich darfst du :smiley894:
Wir sitzen da zu 8 in dem Kurs, und es git da 3 - 4 die einfach keinen Bock haben mitzumachen.
Jedes mal, wenn wir Aufgaben machen sollen, führt der sich auf und wird bockig. Meint dann immer nur: " Ja, was wollen Sie denn noch alles wissen, soll ich mich jetzt bis zur Unterhose ausziehen ", er wird diskutiert das er kein Alkoholproblem hat usw. und das nervt einfach. Dieser Kurs hat auch 600,- € gekostet.
Aber mal sehen was noch kommt und gott sei dank hab ich ja Euch tolles Forum gefunden :a055:


Lasse dir dabei so viel Zeit wie du brauchst, du musst nichts überstürzen.
Danke, das ist total lieb von dir.



Was denkst du? Wie oft und was hast du da im Durchschnitt getrunken? Und über welchen Zeitraum ging das?
Alle zwei Tage 1-2 Prosecco Gläser 0,3 hatte ich dort getrunken.
Aber ich habe vergessen zu sagen dass, ich auch daheim getrunken hatte.
Also ich hatte schon meine 2 Flaschen Prosecco oder Wein in einer Woche intus.
Das war in der Zeit von Oktober '16 bis zu meiner TF.
Seit meiner TF trinke ich gar nichts mehr und das bleibt auch für die Zukunft so.



Nun, da können wir uns die Hand geben.....:zwinker0004: Mach dir darüber aber bitte im Nachhinein keinen Kopf mehr...
:zwinker0004::zwinker0004: Hihi, ok dann bin ich wenigstens nicht ganz alleine auf dem Boot :smiley22:


Das ist genau die richtige Einstellung...:smiley711:
Auch wenn ich oft, als "Esotante" geärgert werde, bin ich der Meinung das es einfach immer einen Grund hat, warum welche Dinge im Leben passieren :smiley624:



Du hast mich ganz sicher nicht "zugebombt", ganz im Gegenteil, ich bin froh das du so ausführlich geschrieben hast, denn ich kann mir aufgrund deiner Schilderungen schon ein sehr gutes Bild machen.
[/QUOTE]
Ich hoffe, ein nicht all zu schlimmes :)

Hab einen schönen Tag,
Liebe Grüße,
Rini
 

Rini

Benutzer
Huhu liebe Nancy,
also ich war Heute wieder beim Vorbereitungskurs, ich hatte den Psychologen nach einem Empfehlungsschreiben gefragt.
Seine Aussage war: " Sie bekommen von uns eine Kursbescheinigung, aber kein Empfehlungsschreiben, das sehen die Gutachter nicht so gerne" :smiley2204:
Beim ersten Erstgespräch meinte er, es stuft mich als H3 ??? - also eine Gefährdung.
Dann hatte ich ihn wieder gefragt wie er mich denn nun einschätzt dann war seine Aussage auch wieder so schwammig.
Er meinte, jaaaa, das war eine kurze Prognose, das muss man dann sehen und ich stelle eigentlich keine Prognosen, sondern der Mpu - Gutachter..
Heute sagt er wieder ich bin eine H3.... Ja was denn nun ?!?
Naja jetzt schau ma mal, was noch so kommt :smiley624:

Liebe Grüße,
Rini
 

Nancy

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
Guten Morgen Rini, (bin heute etwas später als üblich...
)

wir sitzen da zu 8 in dem Kurs, und es git da 3 - 4 die einfach keinen Bock haben mitzumachen.
Jedes mal, wenn wir Aufgaben machen sollen, führt der sich auf und wird bockig. Meint dann immer nur: " Ja, was wollen Sie denn noch alles wissen, soll ich mich jetzt bis zur Unterhose ausziehen ", er wird diskutiert das er kein Alkoholproblem hat usw. und das nervt einfach. Dieser Kurs hat auch 600,- € gekostet.
ja, das ist der Grund (oder besser gesagt einer der Gründe) warum wir gerne empfehlen zu einem Verkehrspsychologen zu gehen. Den hat man idR ganz alleine für sich und muss sich nicht mit anderen "Probanden" rumschlagen....darüber hinaus gilt eine Vorbereitung beim VP natürlich etwas mehr (bei der MPU), als die Teilnahme bei einem Caritaskurs...

Alle zwei Tage 1-2 Prosecco Gläser 0,3 hatte ich dort getrunken.
Aber ich habe vergessen zu sagen dass, ich auch daheim getrunken hatte.
Also ich hatte schon meine 2 Flaschen Prosecco oder Wein in einer Woche intus.
Das war in der Zeit von Oktober '16 bis zu meiner TF.
Das ist zwar viel, aber keine exhorbitant hohe Menge - allerdings muss es am Tag der TF um einiges mehr gewesen sein...


Du meinst mit "...dass, ich auch daheim getrunken hatte.", das du allein zuhause getrunken hast? Wenn ja, hoffe ich nicht das du deswegen denkst das du ein so großes Alk.problem hast, dass du die MPU nur mit Abstinenz bestehen können wirst?

Ich hoffe, ein nicht all zu schlimmes :)
Ganz im Gegenteil...:zwinker0004:


Seine Aussage war: " Sie bekommen von uns eine Kursbescheinigung, aber kein Empfehlungsschreiben, das sehen die Gutachter nicht so gerne"
Ja, das habe ich mir gedacht das du eine Bescheinigung erhältst. Das Wort Empfehlungsschreiben war einfach nicht die richtige Bezeichnung. Interessant ist dabei was in so einer Kursbescheinigung steht, werden die im Kurs besprochenen Punkte aufgeführt, oder ist es nur ein Wisch auf dem steht das du teilgenommen hast? :smiley2204:

Beim ersten Erstgespräch meinte er, es stuft mich als H3 ??? - also eine Gefährdung.
Dann hatte ich ihn wieder gefragt wie er mich denn nun einschätzt dann war seine Aussage auch wieder so schwammig.
Er meinte, jaaaa, das war eine kurze Prognose, das muss man dann sehen und ich stelle eigentlich keine Prognosen, sondern der Mpu - Gutachter..
Heute sagt er wieder ich bin eine H3.... Ja was denn nun ?!?
Das war beim Lesen deiner Geschichte mein erster Gedanke (und wollte ich eigentlich auch gestern schon schreiben), dass du auf jeden Fall noch in die Gefährdung einzustufen bist.
 

Rini

Benutzer
Liebe Nancy,

du musst dich überhaupt nicht entschuldigen, das du nicht sofort antwortest - ich bin ja sowieso schon so froh und dankbar das du mir hilft :a055:

Das ist zwar viel, aber keine exhorbitant hohe Menge - allerdings muss es am Tag der TF um einiges mehr gewesen sein...
Was ich wie viel genau getrunken habe, muss ich ganz ehrlich sagen, kann ich mich nicht mehr genau erinnern. Es waren aber aber auf alle Fälle min. 2 Flaschen Prosecco und 7 Jägermeister Schnäpse.0,2. :smiley294:
Der Verkehrspsychologe ist ja unser Kursleiter, der meinte, sollte man sich nicht mehr genau erinnern können, solle man sagen, das man mindestens .... Standardgetränke hatte.
In meinen Fall von 2.14 müssten es demnach 9 Standardgetränke sein.
Kommt das denn in etwa hin ?
Ich kapiere nämlich, dieses Alkoholausrechnen nicht... Dafür bin ich - was ich auch wirklich bin - zu blond :smiley624: :smiley624:

Du meinst mit "...dass, ich auch daheim getrunken hatte.", das du allein zuhause getrunken hast? Wenn ja, hoffe ich nicht das du deswegen denkst das du ein so großes Alk.problem hast, dass du die MPU nur mit Abstinenz bestehen können wirst?
Also wenn ich nicht in der Bar war, habe ich zuhause schon alle 2 Tage eine halbe Flasche Wein "gekippt"
Aber "nur" deswegen möchte ich nicht mit Abstinenz in die MPU gehen. Ich hatte einfach die letzten Monaten sehr viel Zeit um das ganze letzte Jahr Revue passieren zu lassen und ich habe schon sehr viel selbst reflektiert. Ich möchte für mich in Zukunft einfach nicht mehr trinken, weil ich gesehen habe das ich in der Vergangenheit nicht achtsam mit Alkohol umgegangen bin - er ist für mich zu einer heimtückischen Droge geworden - dann habe ich dadurch das ich in der Gastronomie arbeite fast täglich Kontakt mit Alkohol, da muss ich ihn nicht auch noch trinken und da ich wieder in einer Beziehung bin und wir vorhaben nächstes Jahr eine kleine Familie zu werden :smiley22: - passt der Alkohol nicht mehr in mein Leben.

Ja, das habe ich mir gedacht das du eine Bescheinigung erhältst. Das Wort Empfehlungsschreiben war einfach nicht die richtige Bezeichnung. Interessant ist dabei was in so einer Kursbescheinigung steht, werden die im Kurs besprochenen Punkte aufgeführt, oder ist es nur ein Wisch auf dem steht das du teilgenommen hast?
mmhhh das ist eine gute Frage... ich denke, dass da drauf steht das wir teilgenommen haben und was wir besprochen haben. Ich habe aber Mitte Dezember mein Abschlussgespräch, dann werde ich dir sagen, was da drin steht. :smiley22:

Meinst du, ich habe eine Chance die MPU im Februar zu bestehen ?
Beim Urin-Screening bin ich noch bis April gemeldet, habe aber meiner Ärztin gesagt, dass ich vorhatte die MPU im Februar zu versuchen.
Sie sagte mir dann, dass sie dies berücksichtigen würde und sollte ich im Februar zur MPU antreten wollen, ich eine Bescheinigung von Ihr bekomme, dass ich noch im laufenden Programm bin.

Du sagtest zwar gestern so lieb, dass ich mir keine Gedanken über den Ärztlichen Befund bei der Blutabnahme machen soll, aber was mache ich denn nur, wenn der in meiner Akte steht und der GU bei der MPU dadurch noch ein schlechteres Bild von mir bekommt ?

Liebe Grüße,
Rini
 

Nancy

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
Guten Morgen Rini, :smiley138:

Was ich wie viel genau getrunken habe, muss ich ganz ehrlich sagen, kann ich mich nicht mehr genau erinnern. Es waren aber aber auf alle Fälle min. 2 Flaschen Prosecco und 7 Jägermeister Schnäpse.0,2. :smiley294:
Der Verkehrspsychologe ist ja unser Kursleiter, der meinte, sollte man sich nicht mehr genau erinnern können, solle man sagen, das man mindestens .... Standardgetränke hatte.
In meinen Fall von 2.14 müssten es demnach 9 Standardgetränke sein.
Kommt das denn in etwa hin ?
Ich kapiere nämlich, dieses Alkoholausrechnen nicht... Dafür bin ich - was ich auch wirklich bin - zu blond :smiley624: :smiley624:
Blond bin ich auch und auch bei mir hat es eine Weile gedauert bis ich mit der Formelrechung zurecht kam :zwinker0004:, ich werde das in Kürze noch einmal nachrechnen und dir dann schreiben ob es so passt.

Also wenn ich nicht in der Bar war, habe ich zuhause schon alle 2 Tage eine halbe Flasche Wein "gekippt"
Aber "nur" deswegen möchte ich nicht mit Abstinenz in die MPU gehen. Ich hatte einfach die letzten Monaten sehr viel Zeit um das ganze letzte Jahr Revue passieren zu lassen und ich habe schon sehr viel selbst reflektiert. Ich möchte für mich in Zukunft einfach nicht mehr trinken, weil ich gesehen habe das ich in der Vergangenheit nicht achtsam mit Alkohol umgegangen bin - er ist für mich zu einer heimtückischen Droge geworden - dann habe ich dadurch das ich in der Gastronomie arbeite fast täglich Kontakt mit Alkohol, da muss ich ihn nicht auch noch trinken und da ich wieder in einer Beziehung bin und wir vorhaben nächstes Jahr eine kleine Familie zu werden :smiley22: - passt der Alkohol nicht mehr in mein Leben.
Gut, das ist deine eigene Entscheidung in die dir niemand reinreden kann und wird. Wenn du künftig ohne Alkohol leben möchtest ist das natürlich in Ordnung.


mmhhh das ist eine gute Frage... ich denke, dass da drauf steht das wir teilgenommen haben und was wir besprochen haben. Ich habe aber Mitte Dezember mein Abschlussgespräch, dann werde ich dir sagen, was da drin steht. :smiley22:
Danke dir.

Meinst du, ich habe eine Chance die MPU im Februar zu bestehen ?
Beim Urin-Screening bin ich noch bis April gemeldet, habe aber meiner Ärztin gesagt, dass ich vorhatte die MPU im Februar zu versuchen.
Sie sagte mir dann, dass sie dies berücksichtigen würde und sollte ich im Februar zur MPU antreten wollen, ich eine Bescheinigung von Ihr bekomme, dass ich noch im laufenden Programm bin.
Das halte ich für keine gute Idee. Die GA möchten idR Bescheinigungen über abgeschlossene Screeningprogramme haben...


Aber ich muss da noch einmal zurückfragen: du hattest geschrieben das du seit dem 13.07.2017 im Screeningprogramm bist - hast du einen Vertrag über 9 Monate unterschrieben oder warum geht dieser bis April 2018?

Du sagtest zwar gestern so lieb, dass ich mir keine Gedanken über den Ärztlichen Befund bei der Blutabnahme machen soll, aber was mache ich denn nur, wenn der in meiner Akte steht und der GU bei der MPU dadurch noch ein schlechteres Bild von mir bekommt ?
Oftmals ist der Arztbericht gar nicht in der Akte enthalten und selbst wenn..... du warst in dieser Nacht stark alkoholisiert.....und das Menschen sich im "betrunkenen" Zustand nicht gerade "rational" verhalten ist ein offenes Geheimnis, auch für einen Gutachter. :smiley22:
 

Rini

Benutzer
Hallo Nancy :smiley138:

Das halte ich für keine gute Idee. Die GA möchten idR Bescheinigungen über abgeschlossene Screeningprogramme haben...

Aber ich muss da noch einmal zurückfragen: du hattest geschrieben das du seit dem 13.07.2017 im Screeningprogramm bist - hast du einen Vertrag über 9 Monate unterschrieben oder warum geht dieser bis April 2018?
Mmmhhh, das ist ja jetzt sau blöd... Und jetzt war ich erst 2x dort....

Ja genau, ich hatte einen Vertrag über 9 Monate unterschrieben damals, ich wusste halt damals auch nicht wie lange usw. Also haben wir uns in der Mitte getroffen.

Jetzt bin ich auch ein bisschen zwiegespalten was ich machen soll, denn ich hatte darüber schon mal mit dem Kursleiter gesprochen und der sagte mir, da ich erst im Juli mit dem Screeningprogramm begonnen hatte, könnte ich auch erst im Juli meine MPU machen.
Er sagte mir aber auch, dass ich es schon vorher probieren könne - das wäre meine eigene Entscheidung - aber er würde davon abraten, denn die GA möchten idR schon für 1 Jahr Abstinenznachweise.

Wie würdest du es denn an meiner Stelle machen ?

Liebe Grüße,
Rini
 

Nancy

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
Hallo Rini,

aus deinen bisherigen Schilderungen bin ich in deinem Fall eher zuversichtlich das du deine MPU auch mit 6 Monaten AN bestehen würdest, von daher sind 3 Monate mehr ein "Aufschlag" den du gar nicht hättest machen müssen. Aber nun gut, aus dem Vertrag wirst du jetzt wohl vorab nicht mehr rauskommen...


Im Moment denke ich, ich würde jetzt bei der goldenen Mitte bleiben und die MPU nach diesen 9 Monaten AN versuchen. Genauer kann ich es aber erst beurteilen wenn ich deinen FB gelesen habe (wobei ich dich aber keinesfalls unter Druck setzen möchte, bitte lasse dir mit dem Ausfüllen Zeit). :smiley138:
 

Rini

Benutzer
Guten morgen Nancy :smiley138:

Bei meinem nächsten Screeningtag werde ich nochmal mit der Ärztin sprechen, wie wir evtl. verbleiben können. Sie ist sehr nett und eher menschlich, :smiley624: vielleicht lässt sie mich ja raus... Ich denke jetzt mal positiv.
Sollte dies nicht gehen, werde ich es so machen, wie du gesagt hast.
Meine Sperrfrist hat aber nichts mit der Frist von der FSST zu tun oder ?

Meinen FB habe ich schon angefangen, ab heute ist jedoch mein Urlaub zu ende und ich arbeite wieder..
Ich versuche ihn jedoch, bis spätestens nächste Woche fertig zu haben und zu zeigen - Du sagtest zwar, du willst mich nicht drängen, aber ich bin schon sehr gespannt auf dein "Urteil" :smiley894: darüber.

Liebe Grüße,
Rini
 

Nancy

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
Hallo Rini,

Meine Sperrfrist hat aber nichts mit der Frist von der FSST zu tun oder ?
ich bin jetzt etwas unschlüssig darüber was du damit meinst...


Vllt. erklärst du es mir nochmal kurz, bevor ich dir eine Antwort darauf gebe die du gar nicht haben wolltest...:smiley624:
 

Max

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
Ich kapiere nämlich, dieses Alkoholausrechnen nicht...
Kleine Alkohollehre zur BAK Berechnung ... ich versuch das mal auf die ganz einfache Art und Weise zu erklären ...

Fangen wir mal mit den Einzelheiten an …

Das Ausgangsgewicht einer Berechnung ist 80kg, egal ob Mann oder Frau.
Du wiegst 75kg, die 5kg vernachlässigen wir mal (sorry).

Deine BAK entsprach 2,14‰, dies entspricht 21,4TE.

Jetzt kommen wir zum Alkoholabbau. Die PIMA benutzt hier den Mittelwert von 0,15‰.
Trinkbeginn (21:30) bis Blutabnahme (07:30) beträgt 10 Stunden.
Demnach entsprechen 10h x 0,15‰ = 1,5‰ dies entsprechen dann 15TE

Im Einzelnen …

Aus der BAK = 21,4TE
Alkoholabbau = 15TE

Gesamt TE sind ≈ 36TE / für Frauen werden pauschal 0,1‰ (1TE) hinzugerechnet.

Die absolute Trinkmenge beträgt jetzt 37TE.


Bei der MPU ist wichtig, dass die Trinkmenge stimmt, hier lieber eine TE mehr angeben als zu wenig. Passt hier etwas nicht, hast Du schon am Anfang das Mißtrauen des GA erweckt. Nach einer Formel zur Trinkmengenberechnung wird Dich bei einer MPU mit Sicherheit keiner fragen. Was eine TE ist weißt Du ja bereits.

Er sagte mir aber auch, dass ich es schon vorher probieren könne - das wäre meine eigene Entscheidung - aber er würde davon abraten, denn die GA möchten idR schon für 1 Jahr Abstinenznachweise.

Wie würdest du es denn an meiner Stelle machen ?
Ich sehe das etwas anders als Nancy (Sorry :a055:) ... ich würde wegen den zusätzlichen drei Monaten kein Risiko eingehen und die 12 Monate Abstinenz durchziehen !!!

Folgende Punkte sehe ich da etwas kritisch ...

- Die für eine Frau (29) relativ hohe BAK
- Beruf im Hotel-/Gaststättengewerbe ... hier sehen so einige Gutachter eine erhöhte Rückfallgefahr

Fazit: 9 Monate können klappen, müssen aber nicht ... 12 Monate ist dann Variante "sicher".

Als lebendiger "Alkoholmengenrechner" musste ich das jetzt mal schreiben ... :zwinker0004::smiley138:


 

Rini

Benutzer
Danke für deine Erklärung und den Link.
Tut mir leid, ich kapier und versteh es aber immer noch nicht....
Du sagtest, ich habe 37TE, komme ich mit meinen Erinnerungen von 2 Flaschen Wein und 7 Schnäpsen ( die waren 0,03l ) hin oder ist das zu wenig ?

Das mit deinen Bedenken kann ich einerseits verstehen
- meine BAK für ne Frau - weiss ich, is a hammer
Aber das mit der Gastro find ich - wenn manche GA das so sehen - ein Vorurteil und ICH finde, es kommt auch darauf an, in welcher Abteilung man arbeitet und welche Art von Hotel es ist.
Wir sind ein Garni d.h. wir haben nur Frühstück, ich habe keinen Zugang zum Alkohol weil wir keinen Verkaufen
- spielt das keine Rolle ?

Danke dir trotzdem :)
Liebe Grüße,
Rini
 

Nancy

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator

Ich sehe das etwas anders als Nancy (Sorry :a055:) ... ich würde wegen den zusätzlichen drei Monaten kein Risiko eingehen und die 12 Monate Abstinenz durchziehen !!!

Aber das macht doch nix mein Lieber, schließlich sind wir hier ein Diskussionsforum :smiley22:
Und lieben Dank für die Alk.berechnung :smiley6809:

Ich sage mal wie ich es sehe:

Folgende Punkte sehe ich da etwas kritisch ...

- Die für eine Frau (29) relativ hohe BAK

Gerade weil Rini noch recht jung ist, hat sich -auch nach ihren eigenen Angaben zur Trinkzeit- noch kein allzu langer Zeitraum zur Verfestigung der Trinkgewohnheiten ergeben, so dass eine Verhaltensänderung noch recht gut möglich ist. Des weiteren fanden aus meiner Sicht keine Kontrollverluste statt, so dass ein KT noch möglich sein dürfte. Von daher müsste ein AN über 6 Monate ausreichend sein.

- Beruf im Hotel-/Gaststättengewerbe ... hier sehen so einige Gutachter eine erhöhte Rückfallgefahr

Diese "Rückfallgefahr" würde dann aber auch nach einem Jahr bestehen...:smiley2204:

Es kommt natürlich auch darauf an wie überzeugend Rini dem Gutachter ihr künftiges Verhalten darlegen kann, deswegen schrieb ich:

Im Moment denke ich, ich würde jetzt bei der goldenen Mitte bleiben und die MPU nach diesen 9 Monaten AN versuchen. Genauer kann ich es aber erst beurteilen wenn ich deinen FB gelesen habe (wobei ich dich aber keinesfalls unter Druck setzen möchte, bitte lasse dir mit dem Ausfüllen Zeit).



Hallo Rini,

wenn du dich hierzu noch äußerst http://www.mpu-vorbereitung-online.com/forum/showthread.php?1773-Black-Tuesday-TF-14-02-2017-AAK-1-09&p=33135&viewfull=1#post33135 , kann ich dir noch eine Antwort geben....:smiley138:
 

Max

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
Tut mir leid, ich kapier und versteh es aber immer noch nicht....
Du sagtest, ich habe 37TE, komme ich mit meinen Erinnerungen von 2 Flaschen Wein und 7 Schnäpsen ( die waren 0,03l ) hin oder ist das zu wenig ?
Wenn du so fragst, sollte erstmal klar sein ... was ist eine TE ?

Bier 200 ml = 1 Trinkeinheit
Wein 100 ml = 1 Trinkeinheit
Schnaps 20 ml = 1 Trinkeinheit

Gewöhnlich wird Wein in 0,75 Liter Flaschen abgefüllt. Daher entspricht ein Flasche Wein = 7,5 TE
7 Schnäpse 0,03l entsprechen dann 0,21l = 10,5 TE.

Machen dann zwei Flaschen Wein = 15TE
sowie
7 Schnäpse a 0,03l = 10,5TE
insgesamt = 25,5 TE

Ein bisschen fehlt also noch. :zwinker0004:

Aber das mit der Gastro find ich - wenn manche GA das so sehen - ein Vorurteil und ICH finde, es kommt auch darauf an, in welcher Abteilung man arbeitet und welche Art von Hotel es ist.
Wir sind ein Garni d.h. wir haben nur Frühstück, ich habe keinen Zugang zum Alkohol weil wir keinen Verkaufen
- spielt das keine Rolle ?
Die Gutachter ticken halt etwas anders, aber die Betonung lag ja auf "einige".
Ein Garni ist natürlich etwas anderes als ein Hotel mit klassischen Restaurantbetrieb, dass sollte auch ein Gutachter wissen.

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@Nancy

Gerade weil Rini noch recht jung ist, hat sich -auch nach ihren eigenen Angaben zur Trinkzeit- noch kein allzu langer Zeitraum zur Verfestigung der Trinkgewohnheiten ergeben, so dass eine Verhaltensänderung noch recht gut möglich ist. Des weiteren fanden aus meiner Sicht keine Kontrollverluste statt
Der Zeitraum ist aber groß genung, um sich auf 2,14‰ hoch zu trainieren ... und das ohne Kontrollverluste ! Ohne Kontrollverluste heißte ja ... hier geht noch viel mehr. :zwinker0004: Ein Gutachter wird das vermutlich auch so sehen.

Diese "Rückfallgefahr" würde dann aber auch nach einem Jahr bestehen...
Sie hätte dann aber eine "Pflichtaufgabe" erfüllt ... und eine Rückfallgefahr besteht ja immer.

Egal, diese Entscheidung liegt bei ihr.
Ich sehe das immer etwas kritisch, gerade wegen lumpiger drei Monate.
 
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