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Drogen-MPU wegen Fahrt unter THC und Methamphetamin

ich schieße mal eben mit der Schrotflinte ins Gebüsch - vllt treffe ich was

Das ist Scheiße, hör auf oder Du fliegst raus und fertig. Thema abgeschlossen.
Ja, Du warst geschätzt - aber nur solange, wie Du auch brav funktionierst?

Wer sowas macht ist Abschaum.
Wie klein doch der Abstand von "Lieblingskind" zu "Abschaum" sein kann ...
DAS könnte dir kognitiv heute vielleicht irgendwie bewusst werden - aber was wäre, wenn Du ganz ähnliches schon Dein ganzes Leben erlebt hättest? Ohne dass Du es damals so in Worte fassen konntest?

Und die Schwester ... auch (und gerade) Schuldgefühle, so unterschwellig sie auch sein mögen, vergiften das Leben.
Hat Deine Schwester auch immer so brav funktioniert?
Und wie gehts Dir so, wenn sie derart vernachlässigt wird?

Und jetzt ziehe ich mal eine Querverbindung zu dem Grund, den Du zu erkennen geglaubt hast:
Bei Deiner Freundin hast Du mal nicht funktioniert - und wirst rausgeschmissen. Wie Abschaum.
Kann es sein, dass das, was Dich da so runtergezogen hat, schon viel früher entstanden ist?
....
 
Zuletzt bearbeitet:
@joost
Komme drauf zurück, schwelge noch kurz in der Vergangenheit..


Es baut sich nach und nach sowas wie ein Stückchen roter Faden auf, den ich gern erst noch festhalten würde. Die Angst/Unsicherheit reicht definitiv weiter zurück als die oben beweinte Jugendliebe. Vielleicht passt es so zusammen:

Es war schon mit 15/16 schwer für mich auf Leute zu zu gehen und unter fremde Leute zu gehen. Da war immer so ein Misstrauen/Unsicherheit/Scheu. Im Schutz einer Gruppe ging das zwar aber so richtig wohl gefühlt habe ich mich nie auf z.B. Veranstaltungen mit vielen fremden Leuten. Zum Jugendtanz habe ich mich zwar getraut aber auf die 90er-Jahre Techno-Partys wo richtig die Post abging, hab ich mich nie getraut (war bezüglich Drogen vielleicht auch gut so).
Ich habe immer Leute bewundert die tolle Klamotten anhatten und eben Persönlichkeit hatten. Ich selber sah mich eher als Mauerblümchen.
Genau da kommt Nala ins Spiel. Hier konnte ich mich dran hängen. Ich kann mich erinnern dass sie meine Klamotten und Musikgeschmack belächelt hat als wir zusammen kamen. Wir waren dann zusammen mit ihrem Papa Klamotten kaufen und ich habe mir eine echt coole lange schwarze Lederhose für 200Mark gekauft. Geiles Teil. :smiley624: Dazu ein paar passende Oberteile und Schuhe. Lehrlingsentgelt zur Hälfte weg ABER
Ab jetzt gingen wir zusammen auf Veranstaltungen und ich war wie verwandelt, die Unsicherheit trat in den Hintergrund und es begann eine geile Zeit. Es fühlte sich ab jetzt richtig gut an den Saal zu betreten.
Parallel begann meine Lehre in Erfurt, neue Welt, 100km weit weg und 1 Jahr später kam Kifferei ins Spiel. Darüber muss ich noch nachdenken.
 
Ja, Du warst geschätzt - aber nur solange, wie Du auch brav funktionierst?
Definitiv

Wie klein doch der Abstand von "Lieblingskind" zu "Abschaum" sein kann ...
DAS könnte dir kognitiv heute vielleicht irgendwie bewusst werden - aber was wäre, wenn Du ganz ähnliches schon Dein ganzes Leben erlebt hättest? Ohne dass Du es damals so in Worte fassen konntest?
:oops: Die Frage ist nicht ob, sondern wie oft und wie, nicht wahr?

Verdammt, jetzt fällt mir noch was ein. Ich habe mich vehement gewehrt in die Schule zu gehen. Ich wollte unbedingt im Kindergarten bleiben. Meine Mutter hat mich mit Ohrfeigen in die Schule geschleift. Ich bin ein paar Mal aus der Schule geflüchtet und 2km zu ihr auf Arbeit gelaufen. Dann ging das von vorne los. Ich glaub da fing das Drama an.
 
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