Karl-Heinz
MPU Profi
Moin Mammo 
Es freut mich sehr, dass du meinen Hinweis gleich aufgenommen hast.
Und ja, da kamen doch gleich Erinnerungen hoch, die schmerzhaft sind.
Aber wie der liebe @joost immer sagt: „Wo es wehtut, geht´s lang !“
Auch ist es toll, dass du so ausführlich schreibt.
Das hilft dir und uns.
Und dass du dich in Kopfsachen als Techniker nicht auskennst, macht überhaupt nix.
Du brauchst nur in deinen Kopf, deine Seele, deine Gefühle zu schauen und das machst du richtig gut !
Offensichtlich beschäftigt es dich, du leidest vielleicht auch unter dieser Situation…?
Steckt da die Sehnsucht nach einer konfliktfreien, heilen Familie dahinter ?
Wie stehst du zu deiner Schwester ?
Aus meiner Sicht hilft es bei solchen Konstellationen, sich selbst klar zu positionieren.
Die Personen ändern kannst du nicht.
Was du aber verändern kannst, ist deine Haltung zu ihnen.
Tot schweigen ist in jedem Falle nie gesund….
Weißt du, was ich meine ?
Möchtest du dich ihr gegenüber öffnen ?
Wo ist dein Vater, wie stehst du zu ihm ?
Du kannst deine Mutter selbstverständlich nicht zwingen, jetzt auf einmal miteinander zu reden.
Was du aber tun kannst meiner Meinung nach, dir klar zu werden, was du genau von ihr möchtest, von ihr erwartest.
Und auch, was du nicht möchtest und auch nicht hinnehmen, aushalten möchtest.
Was z.B. die Trunkenheitsfahrt anbelangt, sehe ich in ihren Worten eine Abwertung deiner Person.
Kannst du das hinnehmen ?
Möchtest du es hinnehmen ?
Ein Kind braucht ja in erster Linie Sicherheit, Geborgenheit von ihren Eltern, um seelisch gesund aufzuwachsen.
Dass du noch davon weißt, spricht dafür….
Und wer weiß, was du noch alles erlebt und gehört hast…
Und dann sind wir wieder da, ob du mit deinen Eltern darüber sprechen möchtest….?
Du bist auf dem richtigen Weg, weiter so !
LG

Es freut mich sehr, dass du meinen Hinweis gleich aufgenommen hast.
Und ja, da kamen doch gleich Erinnerungen hoch, die schmerzhaft sind.
Aber wie der liebe @joost immer sagt: „Wo es wehtut, geht´s lang !“
Auch ist es toll, dass du so ausführlich schreibt.
Das hilft dir und uns.
Und dass du dich in Kopfsachen als Techniker nicht auskennst, macht überhaupt nix.
Du brauchst nur in deinen Kopf, deine Seele, deine Gefühle zu schauen und das machst du richtig gut !
Da lohnt es sich doch genau hinzugucken.Zu dem Zeitpunkt wo all dies begann war ich etwa 10 Jahre alt. Ich konnte das nie so richtig verstehen und man schirmte mich schon damals davon ab. Allerdings stehe ich noch bis heute immer irgendwie dazwischen. Es wird tot geschwiegen und scheint unabänderlich.
Offensichtlich beschäftigt es dich, du leidest vielleicht auch unter dieser Situation…?
Steckt da die Sehnsucht nach einer konfliktfreien, heilen Familie dahinter ?
Wie stehst du zu deiner Schwester ?
Aus meiner Sicht hilft es bei solchen Konstellationen, sich selbst klar zu positionieren.
Die Personen ändern kannst du nicht.
Was du aber verändern kannst, ist deine Haltung zu ihnen.
Tot schweigen ist in jedem Falle nie gesund….
Weißt du, was ich meine ?
Das sehe ich ähnlich.Mit diesen Geschehnissen verbunden sehe ich die Erwartungshaltung meiner Eltern in mich. Vor allem meiner Mutter ist die Aussenwirkung enorm wichtig (was sollen die Leute denken). Ich konnte sie auch oft stolz machen. Habe eine von 30 Lehrstellen bei 800 Bewerbungen ergattert, immer gut verdient, Haus gebaut, Enkelchen gezeugt usw.
Aber eines konnten wir leider nie. Miteinander reden. Bestes Beispiel Führerscheinverlust. In ihren Augen bin ich ein Kasper der leichtsinnig mit dem Wohl seiner Familie umgeht. Das hat sie nicht wörtlich gesagt aber so kommt es an. Sie weiß daher auch nicht was wirklich los ist, nur dass ich halt kein Auto mehr fahren darf. Ich kann ihr nicht erzählen dass ich Crystal genommen hab.
Möchtest du dich ihr gegenüber öffnen ?
Wo ist dein Vater, wie stehst du zu ihm ?
Du kannst deine Mutter selbstverständlich nicht zwingen, jetzt auf einmal miteinander zu reden.
Was du aber tun kannst meiner Meinung nach, dir klar zu werden, was du genau von ihr möchtest, von ihr erwartest.
Und auch, was du nicht möchtest und auch nicht hinnehmen, aushalten möchtest.
Was z.B. die Trunkenheitsfahrt anbelangt, sehe ich in ihren Worten eine Abwertung deiner Person.
Kannst du das hinnehmen ?
Möchtest du es hinnehmen ?
Solche Erlebnisse, auch wenn sie „nur hörbar“ waren, können ein Kind traumatisieren.Was ich bezüglich Langzeitwirkung gar nicht einordnen kann ist ein Ereignis, das mit etwa 11 oder 12 Jahren geschah. Ich wachte nachts auf und hörte meine Eltern nebenan furchtbar streiten. Es knallte dann ein paar Mal und meine Mutter weinte. Ich weiß bis heute nicht ob mein Vater sie geschlagen hat. Mein Herz pochte bis zum Hals und da lag ich allein in meinem Bett. Ich selbst wurde nie geschlagen. Das ist etwas das ich nicht vergessen werde.
Ein Kind braucht ja in erster Linie Sicherheit, Geborgenheit von ihren Eltern, um seelisch gesund aufzuwachsen.
Dass du noch davon weißt, spricht dafür….
Und wer weiß, was du noch alles erlebt und gehört hast…
Und dann sind wir wieder da, ob du mit deinen Eltern darüber sprechen möchtest….?
Du bist auf dem richtigen Weg, weiter so !
LG
