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Drogen-MPU wegen Fahrt unter THC und Methamphetamin

Moin Mammo :smiley138:
Es freut mich sehr, dass du meinen Hinweis gleich aufgenommen hast.
Und ja, da kamen doch gleich Erinnerungen hoch, die schmerzhaft sind.
Aber wie der liebe @joost immer sagt: „Wo es wehtut, geht´s lang !“

Auch ist es toll, dass du so ausführlich schreibt.
Das hilft dir und uns.

Und dass du dich in Kopfsachen als Techniker nicht auskennst, macht überhaupt nix.
Du brauchst nur in deinen Kopf, deine Seele, deine Gefühle zu schauen und das machst du richtig gut !

Zu dem Zeitpunkt wo all dies begann war ich etwa 10 Jahre alt. Ich konnte das nie so richtig verstehen und man schirmte mich schon damals davon ab. Allerdings stehe ich noch bis heute immer irgendwie dazwischen. Es wird tot geschwiegen und scheint unabänderlich.
Da lohnt es sich doch genau hinzugucken.
Offensichtlich beschäftigt es dich, du leidest vielleicht auch unter dieser Situation…?

Steckt da die Sehnsucht nach einer konfliktfreien, heilen Familie dahinter ?
Wie stehst du zu deiner Schwester ?

Aus meiner Sicht hilft es bei solchen Konstellationen, sich selbst klar zu positionieren.
Die Personen ändern kannst du nicht.
Was du aber verändern kannst, ist deine Haltung zu ihnen.

Tot schweigen ist in jedem Falle nie gesund….

Weißt du, was ich meine ?

Mit diesen Geschehnissen verbunden sehe ich die Erwartungshaltung meiner Eltern in mich. Vor allem meiner Mutter ist die Aussenwirkung enorm wichtig (was sollen die Leute denken). Ich konnte sie auch oft stolz machen. Habe eine von 30 Lehrstellen bei 800 Bewerbungen ergattert, immer gut verdient, Haus gebaut, Enkelchen gezeugt usw.
Aber eines konnten wir leider nie. Miteinander reden. Bestes Beispiel Führerscheinverlust. In ihren Augen bin ich ein Kasper der leichtsinnig mit dem Wohl seiner Familie umgeht. Das hat sie nicht wörtlich gesagt aber so kommt es an. Sie weiß daher auch nicht was wirklich los ist, nur dass ich halt kein Auto mehr fahren darf. Ich kann ihr nicht erzählen dass ich Crystal genommen hab.
Das sehe ich ähnlich.
Möchtest du dich ihr gegenüber öffnen ?
Wo ist dein Vater, wie stehst du zu ihm ?

Du kannst deine Mutter selbstverständlich nicht zwingen, jetzt auf einmal miteinander zu reden.
Was du aber tun kannst meiner Meinung nach, dir klar zu werden, was du genau von ihr möchtest, von ihr erwartest.
Und auch, was du nicht möchtest und auch nicht hinnehmen, aushalten möchtest.

Was z.B. die Trunkenheitsfahrt anbelangt, sehe ich in ihren Worten eine Abwertung deiner Person.
Kannst du das hinnehmen ?
Möchtest du es hinnehmen ?

Was ich bezüglich Langzeitwirkung gar nicht einordnen kann ist ein Ereignis, das mit etwa 11 oder 12 Jahren geschah. Ich wachte nachts auf und hörte meine Eltern nebenan furchtbar streiten. Es knallte dann ein paar Mal und meine Mutter weinte. Ich weiß bis heute nicht ob mein Vater sie geschlagen hat. Mein Herz pochte bis zum Hals und da lag ich allein in meinem Bett. Ich selbst wurde nie geschlagen. Das ist etwas das ich nicht vergessen werde.
Solche Erlebnisse, auch wenn sie „nur hörbar“ waren, können ein Kind traumatisieren.
Ein Kind braucht ja in erster Linie Sicherheit, Geborgenheit von ihren Eltern, um seelisch gesund aufzuwachsen.
Dass du noch davon weißt, spricht dafür….
Und wer weiß, was du noch alles erlebt und gehört hast…

Und dann sind wir wieder da, ob du mit deinen Eltern darüber sprechen möchtest….?

Du bist auf dem richtigen Weg, weiter so !
LG :smiley138:
 
Ich muss noch weiter fragen. Verzeiht mir bitte.
Immer fragen, dafür sind wir ja da :smiley138:

Wenn ihr mir jetzt sagt ich brauche bei der Vorgeschichte Sucht nicht zu verleugnen,
Es ist ja auch immer die Frage, wie du in das Gespräch reingehst.
Du musst dich sicherlich einordnen, aber nicht selbst diagnostizieren.
Und die GA sind sehr vorsichtig mit einer A1/D1-Diagnose, sofern sie nicht extern und professionell gestellt wurde.

hab ich meines Wissens für D1 die Pflicht auch Alkohol-Abstinenz nachzuweisen. Sonst brauch ich gar nicht erst anzutreten. Ist das so?
In jedem Falle würde ich Alkoholkonsum und auch die Einnahme, auch akut, von psychoaktiven Medikamenten ( Tramadol, Codein, Diazepam etc.) verneinen.
Nachweisen würde ich an deiner Stelle die letzten 3 Monate.

LG :smiley138:
 
Hallo Karl-Heinz,
komme gerade vom Haare schneiden beim TÜV. Die letzten 3 Monate laufen jetzt und die letzte Entnahme soll während der MPU passieren. Hab gefragt, ist kein Problem. Dann können die bei Bedarf Alkohol mit testen. Habe in den letzten 4 Wochen allerdings noch 2 Mal jeweils 0,5l Bier getrunken (wir feiern Töchterchenˋs Geburtstag an 2 Terminen weil ja nicht alle zeitgleich am Tisch sitzen wollen). Habe das mit völliger Abstinenz nicht gewusst. Die VP legte mir nur ans Herz möglichst unter „risikoarm“ zu bleiben. Ist nicht mehr zu ändern. Wird schon schief gehen. Danke für die Info!

Zu deinem Post vor dem letzten Post schreibe ich separat. Dauert noch etwas. Aber auch dafür schonmal ein dickes Dankeschön.
 
Lieber mammo
Ich lasse dich mal an meinem Teil der Aufbereitung teilhaben in der Hoffnung, dass du da für dich was mitnimmst. Ich komm auch aus einem ziemlich schrecklichen Elternhaus und konnte das mit meinen Eltern nie aufarbeiten.

In den Erlebnissen, die ich erlebt habe, habe ich dann in der Aufarbeitung danach gesucht, was das mit mir gemacht hat. Und welches iVerhalten dass heute auslöst.
Ein Beispiel: ich bin geschlagen worden und musste immer auf meinen acht Jahre jüngeren Bruder aufpassen und alles alleine machen. Ich durfte auch nicht weinen, wenn mir Tränen runter gelaufen sind, hab ich noch Extraschläge bekommen.
Im Erwachsenenalter hat sich das so gezeigt, dass mein Glaubens Satz war : „ich darf nie schwäche zeigen“, ich habe ein Übermaß an Leistung gebracht auch im Job - als Kind habe ich immer gehört du kannst nichts, und du bist nichts wert d.h. mein Learning war, dass ich meinen Wert vor allem über Leistung definiert hab.

Auch diese „Sich um
Andere kümmern“ und dabei die eigenen Grenzen nicht sehen war lange teil meines Lebens ( ich habe einen helfenden Beruf erlernt), Gefühle nicht fühlen dürfen, habe ich dann in Alkohol „betäubt“ gute wie schlechte.
Usw. Das ist jetzt alles sehr laienhaft erklärt und hat mit evidenzbasiert und Lehrbuch nichts zu tun sondern ist nur aus meiner eigenen Erfahrung heraus. Ich möchte dir damit auch nur sagen, dass es gar nicht zwingend nötig ist, mit deinen Eltern zu sprechen, wenn das nicht möglich ist. einfach schauen, Welche Auswirkung hat ihr Verhalten auf dich gehabt und was hast du davon ins Erwachsenen Leben übertragen.
 
Hallo zusammen,
Ich habe gestern Stunden an der Antwort auf Karl-Heinzˋ Fragen gebastelt. Ich habe die Antworten jetzt aber erstmal bei Seite gelegt weil ich einen Gedanken nicht aus dem Kopf kriege. Welche Rolle kann ANGST spielen? Vielleicht ist das auch alles Käse was jetzt kommt aber vielleicht auch ein Punkt der direkter zum Ziel führt. Bitte nicht als Ablenkung verstehen, ich komme auf die Fragen bezüglich Eltern/Familie zurück.
Ich habe gestern im Bus sitzend stundenlang gegrübelt warum ich immer und immer weiter gemacht habe. Was ich dabei gefühlt habe. Was erklären könnte, dass ich es so weit hab kommen lassen und was immer mehr oder weniger da war.

Irgendwie ist schon immer eine ganz tiefe Unsicherheit in mir drin. Ich bin schon immer ein Grübler und wenn ich früher oder heute grüble, dann über Dinge die mir Angst machen.
-Das können momentan schon kleine Dinge sein wie: Schaue ich jetzt wieder ins Forum, vielleicht hat Joost mich ja geföhnt?
-Wenn ich sonst von Arbeit heim fuhr, ließ ich den Tag Revue passieren und dachte immer an das was nicht gut lief, statt daran was ich geschafft hatte. Besonders in Zusammenhang damit, jemandem die Meinung zu sagen oder mich einfach durchzusetzen, so Zwischenmenschliches eben
-Es gab Steigerungen mit den Ereignissen im Leben. Sofort in den Sinn kommt mir dabei, als das erste Mal nicht ICH eine Liebesbeziehung beendete, selbst das hat mir Angst gemacht, Angst davor das wieder zu erleben
-Das Ganze äußert sich auch körperlich. Gestern beim Haarprobe abgeben habe ich richtig gebebt, von Kopf bis Fuß. Die gute Frau hat mir nur ein paar Haare abgeschnitten aber ich musste mich richtig zusammenreißen. Bei der FEB beim Neuantrag war das auch so.
-Ich kann auch nicht vor Fremden Urin lassen. Mein Urin-Kontrollprogramm endete bevor es begonnen hatte. Ich bin nach 2mal probieren davon gelaufen (ich weiß das holt mich ein)
 
Es ist ganz großartig, wie du das machst !
Und meine Fragen solltest du gar nicht unbedingt 1:1 beantworten, sie sollten eher so Anknüpfungspunkte sein…

Und da bist du doch aus meiner Sicht am Ursprungspunkt angekommen: Angst

Und Angst ist unglaublich mächtig.
Niemand kann rationale Entscheidungen treffen, wenn er Angst hat, auch oder gerade wenn sie irrational ist.

Da greift nur noch der Instinkt, Flucht oder Angriff.
Wenn aber nun mal kein realer Säbelzahntiger da ist, ja, was macht der Mensch in der heutigen zivilisierten Gesellschaft ?

Ja genau, eine „Methode“ ist die Flucht ( ! ) in psychotrope Substanzen.

Ein dickes Schulterklopfen von Karl-Heinz

P.S.: Leider jetzt aus Zeitmangel nur eine kurze Antwort, wollte dir aber in jedem Falle schon mal eine kurze Rückmeldung geben :smiley138:
 
Ich finde deine Gedanken sind gut nachzuvollziehen. Aus meiner Sicht ist Angst wirklich mächtig. Auch oder gerade wenn sie rational unbegründet erscheint.
Erlaube mir 2 spontane Anmerkungen:
a) ich denke hier wird und wurde keiner "geföhnt", wenn an sich gearbeitet wird *
b) mir hat es geholfen, morgens die Ziele des Tages aufzuschreiben (oldschool mit Papier und Kugelschreiber) und Abends eine (schriftliches) Fazit zu ziehen. Gerade durch das Fazit zu jedem Punkt kommen doch auch automatisch positiv gelaufene Punkte tiefer ins Bewusstsein

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* also keine wilden Geschichten erzählt werden oder kein Input kommt usw usw.
 
Aus meiner Sicht ist Angst wirklich mächtig.
jup.
Und aus traumatherapeutischer Sicht ist Angst auch nie irrational, sie kommt halt aus älteren Zeiten (vollautomatischen Erinnerungsnetzwerken im Hirn) und man kann davon ausgehen, dass sie damals absolut berechtigt war. Aus der Perspektive kann man sie ja vllt mal würdigen und Verständnis entwickeln* - da muss Schlimmes passiert sein.
Diese Perspektive ist nach meiner Erfahrung auch der erfolgversprechendste Ansatz, diesen uralten Emotionen nachhaltig ihre Macht zu nehmen. Und deshalb arbeitet man in der Traumatherapie in erster Linie mit den "kleinen Anteilen" im Menschen, nicht mit dem erwachsenene Klienten. Um die Kleinen in ihrem Überlebenskampf zu würdigen, ihnen nachträglich beizustehen. Und dann kann auch aus alter Angst neue Kraft und Zuversicht werden...

Und warum das alles zum Thema passt?
Naja.. wenn uralte Ängste der Auslöser für aktuelle Probeme werden, dann ist es doch sinnvoll, an der Ursache zu arbeiten, sie zu entmachten - so dass Du heute, im hier und jetzt, aufhören kannst, an alten mächtigen Emotionen rumzuskillen (an der Stelle kann es sinnvoll sein, Deinen ehemaligen Drogenkonsum als Lösungsversuch / Skill zu würdigen. Ja, würdigen. Und dann wäre es eben vllt eher eine D2 als eine D1 - der Mißbrauch von Drogen als Lösungsversuch. Mit der Idee, dass langjähriger Mißbrauch irgendwann automatisch zur Sucht wird. Dann wollen die Drogen sich selbst, losgelöst vom ursächlichen Problem. Und Du hättest eins mehr).

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*statt sie als irrational abzuwerten
 
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Danke für die Blumen :smiley138:

@bernie
Das mit dem Föhnen weiß ich schon zu nehmen wie es gemeint ist ;)

Sollte nur verdeutlichen, dass ich selbst da eine Perspektive einnehme die völlig daneben und irrational ist. Ich kann noch so lange drüber nachdenken was da wohl geschrieben steht. Es wird kein anderer Text daraus. Das ist wie ich es aktuell erlebe und in 1000(0) Situationen schon erlebt habe.

eine zentrale. Wo die Angst ist, gehts lang.

Jetzt muss ich mir wohl mal Gedanken drüber machen wie weit das zurück reicht. Ein entscheidender Punkt ab dem ich mich ein Stück weit aufgegeben und Angst die Kontrolle übernommen hat, war meine Jugendliebe. Das klingt banal, auch meine VP hat mir das nicht richtig abgenommen. Es ist aber etwas das mich tief bewegt hat und ich weiß nicht so recht wie ich das einordnen soll.
Sicher spielen hier auch Sehnsüchte eine Rolle, vielleicht ist es auch nur „historische Verklärtheit“ oder Selbstmitleid. Oder Kurzzeittherapie ohne Aussicht auf langfristigen Erfolg?
Lasst mich berichten wie ich das erlebt habe. Bremst mich, wenn es Unsinn ist. Von der Seele schreiben kann nicht schaden.


Meine ersten Beziehungen waren nur kurz. Mehr so Beschnuppern (oh Gott wie das klingt) des anderen Geschlechts und erste sexuelle Erfahrungen. Immer war ich Derjenige der sie beendet hat, weil irgendwas halt nicht gepasst hat.
Mit 16 hat mich ein Kumpel mit auf die Kirmes geschleift. Eigentlich hatte ich keinen Bock, angesagt war damals eher Jugendtanz mit Live-Musik. Im Laufe des Abends hieß es dann er müsse mir jemanden vorstellen. Und da stand sie dann. Eine verlegen schauende, perfekt gekleidete, hübsche und intelligente Frau (Fräulein). Nennen wir sie Nala. Sie war stolz, hatte (anders als ich) Geschmack, einen großen Freundeskreis, war beliebt und geachtet. :smiley1694:Der Emoji passt perfekt dazu wie es mir geht wenn ich das schreibe.
Es hat von Anfang an gefunkt und wir haben uns Hals über Kopf verknallt. Wir konnten uns wegen meiner Ausbildung immer nur am Wochenende sehen, dafür aber umso intensiver. Wenn wir nicht feiern oder mit Freunden unterwegs waren, waren wir im Bett. Das auch sehr intensiv. Wir waren absolut offen zueinander, schrieben uns Liebesbriefe, machten Geschenke usw. und es war einfach nur schön.

(Ich kann mich in dieser Zeit an keinerlei Ängste erinnern. Dinge vom Elternhaus spielten glaub ich gar keine Rolle. Ich war allerdings auch kaum daheim, höchstens um auf meine 125er zu steigen und zu ihr zu fahren. Oder gewaschene Wäsche abzuholen :zwinker0004:)

Nach etwa 2 Jahren Beziehung sah ich im Vorbeifahren unsere Dorfprinzessin wieder. Nennen wir sie Nele. Wir hatten uns Jahre zuvor schonmal getroffen aber sie war da erst 14 und deshalb wurde nichts Ernstes draus. Jetzt aber war sie 16 (ich 18) und unglaublich hübsch. Ich konnte nicht widerstehen und fing nebenbei etwas mit ihr an. Das ging so etwa ein halbes Jahr gut. Der große Knall kam, als ich unachtsam wurde und einen Brief an Nele im Zimmer liegen ließ. Ich könnte ein Bild malen wie Nala mit dem Rücken am Heizkörper hockt, völlig verheult und mit dem Brief in der Hand. Das war so schlimm. :smiley842:Sie stand auf, knallte mir eine und ging aus der Tür. Sie brach jeglichen Kontakt ab und ich sah sie erst Jahre später mal wieder.

Das war der Punkt wo ich mich wirklich heftig zurück zog und ins Kiffen floh. Auch das Grübeln ging da richtig los. Ich pflegte die verbliebene Beziehung nur noch marginal. Wir gingen kaum weg. Jeder wusste dass ich Nala gegen Nele getauscht hatte. Dass sie 1 Jahr später Schluss machte, nahm ich als verdiente Strafe wahr. Das Ganze ging soweit dass ich meine weiteren Frauenbekanntschaften an Äußerlichkeiten festmachte. Im Zivildienst traf ich eine Krankenschwester-Azubine und verliebte mich. Nicht wirklich in die Person. Sie hatte das gleiche gespaltene Kinn und eine Nase wie Nala. Wenn sie neben mir lag, sah ich Nala neben mir liegen.
Das zu schreiben tut RICHTIG weh. Ich war jetzt zwischendurch ein paar Mal an der Luft weil mir die Tränen kamen.
Das seh ich als die zerstörerische Komponente als Auslöser meines Konsums.

Pause…
 
Einige Psychotherapeuten im Umkreis hab ich jetzt raus gesucht. Werde morgen früh versuchen einen Termin zu bekommen. Das soll ja nicht so einfach sein…
 
Nochmal vielen lieben Dank dass Ihr mir so helft.
Es ist notwendig meinen Kopfsalat professionell und face2face zu ordnen. Das merke ich selber an meinen Emotionen die hochkommen. Ich kann nicht erwarten dass das jemand so nebenbei erledigt.

Könnt ihr mir dazu noch Tips geben? Ist jetzt eine Praxis für Psychotherapie oder ein Psychologe die richtige Anlaufstelle? Oder ist das wurscht? Wenn die Kasse zahlen soll, muss erst eine Diagnose gestellt werden?! Eine Selbsthilfegruppe möchte eher nicht.
Ich war vor Monaten auch schon mal bei der Drogenberatung zum Erstgespräch. Die wollten mich nicht haben, ich sei nicht deren Klientel… :oops:
 
Zuletzt bearbeitet:
Die wollten mich nicht haben, ich sei nicht deren Klientel…
eine solche fachmännische Einschätzung kannst Du auch in die MPU mitbringen ;)

Zur therapeutischen Einordnung: wenns um (alte) Emotionen geht, ist reine Verhaltenstherapie ein zahnloser Tiger. Bei ollen Kamellen taugen Trauma-Verfahren (EgoState-Therapie / Schematherapie), am besten im Kombi mit emotionszentrierten Formen (EMDR).

wenn Du bei therapie.de in Deinem Raum nach Therapeuten suchst, nimm die Filter Abrechnung -> "Kassenleistung oder Kostenerstattung" (und sonst keinen). All die Selbstzahler-Heilpraktiker sollten dann schon mal ausgeblendet sein*.
Dann schaust Du die angebotenen Therapeuten durch (egal welcher Therapie-Richtung), ob sie schon über den Tellerrand der ollen Verhaltenstherapie hinaus geblickt haben; das erkennst Du daran, dass sie trauma-spezifische Verfahren wie oben geschrieben verwenden.

Glück auf :)

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* obwohl gerade die oft die meiste Erfahrung mit modernen Trauma-Verfahren haben.
 
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