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Fahrradunfall mit 1,67 Promille an Vatertag

Guten Tag liebe Leute

Wollte meine neuen Erkenntnisse auch wieder Kund tun.
Nächster Abstinenznachweis erhalten, somit 6 Monate nachweisbar.
Bis dato nichts weiteres gehört.
Ich stelle mich darauf ein, dass das Jahr 2026 auch ein sehr trockenes Jahr sein wird.


Somit verbleibe ich mit den liebsten und Besten Grüßen, wir lesen uns
 
Da nur ein ausführliches Vorgespräch mit der VP geführt wurde , ist noch keinerlei Strategie im Raum.
Es wurde nur gesagt , das eine abstinente Strategie die einfache sein wird. Tatsächlich würde ich gerne zu meinem alten Leben zurück. Gefestigt mit dem
Gedanke - jegliche Form der Fortbewegung aufs Taxi zu begrenzen sofern Alkohol im Spiel war.
Die Lektion habe ich schon jetzt gelernt und verinnerlicht.
 
das eine abstinente Strategie die einfache sein wird.
"Einfach" darf hier kein Argument sein.
Die Strategie muss zu Dir PASSEN.
Sonst wird das nix. Wenn der Gutachter spürt, dass Du Entscheidungen aus "Bequemlichkeitsgründen" heraus triffst, bist Du raus.

Und selbst, wenn Du bestehen solltest, winkt Dir mit recht hoher Wahrscheinlichkeit die nächste MPU.
Und eine MPU nach einer bestandenen wird hammerhammerhart.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm, deine TF ist jetzt 7,5 Monate her und du hast für dich noch keine Strategie. Das ist jetzt - vorsichtig gesagt - mutig. Warst das nicht du, der in #14 geschrieben hat: Ich bin der Typ - sofort loslegen und schaffen !
Das widerspricht dem ganzen.
Was weiterhin nicht gut ist, ist die Tatsache, dass du offenkundig nur AB machst, um die MPU "leichter" zu bestehen. Sei dir versichert: so du nicht wirklich dahinter stehst, wird ein geübter GA das herausfinden und dir um die Ohren hauen. Grundsätzlich sollte - bei unserem aktuellen Wissensstand - bei dir risikoarmer Konsum ja noch möglich sein, v.a. wenn man die Fahrstrecke verkürzen kann. Aber auch das will erprobt sein. Also du zögerst deine künftige Entwicklung grad selbst hinaus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da nur ein ausführliches Vorgespräch mit der VP geführt wurde , ist noch keinerlei Strategie im Raum.
Es wurde nur gesagt , das eine abstinente Strategie die einfache sein wird. Tatsächlich würde ich gerne zu meinem alten Leben zurück
Keine Strategie finde ich auch bedenklich da deine Strategie bis zur MPU langfristig gelebt und Erprobt sein will. Ich würde dir deshalb raten mit der Aufarbeitung im Forum zu beginnen. Ich lass alles auf mich zukommen klingt eher nach: ich habe mich mit der Situation arrangiert.
„Und ins alte Leben zurück“ wollte jeder der erfolgreich die MPU bestanden hat nie mehr zurück!da wirds dem Gutachter gruseln wenn du das so äußerst am besten gleich bei der ersten Frage - da bist du gleich durchgefallen !
 
@ChrisKäse ich konnte das in deinem Thread nicht finden. Ist denn in Sachen Strafverfahren irgendwas passiert?
Ist ein StB gekommen?
Wenn jetzt 6M bereits belegt hast anhand HA ist das zeitlich sehr gut. Dann bräuchtest im Strafverfahren nicht mal viel "verzögern" zu versuchen.
So könnte Dein RA auch in Richtung 153a abzielen.

Da nur ein ausführliches Vorgespräch mit der VP geführt wurde , ist noch keinerlei Strategie im Raum.
Es wurde nur gesagt , das eine abstinente Strategie die einfache sein wird.
das ist mittlerweile normal. Mein diplomierter VP hatte sogar einen 18-jährigen pauschal zu 1Jahr AB verdonnert, welchen er sich aufgrund eines Eisbechers bei der Oma kurz vor Ende versaut hatte..
Wie fühlst Dich denn nach 7 Monate abstinenter Lebensweise? irgendwie mußt doch gewisse Änderungen/Vorteile für Dich erkennen?

Führe die Abstinenznachweise unbedingt fort. Bleibt gespannt wie es weitergeht.
Eines ist sicher, die Strafverfolgung wird Dich nicht vergessen.
 
Einen schönen guten Tag zusammmen.

Ich wollte mich bzw. meienen Sachverhalt nochmal nach vorne setzen.
Stand der Ding - mit dem heutigen Tag 12 Monate Nachweise in der Tasche. Weiterhin habe ich keinen Strafbefehlt oder Post der Fsst. im Briefkasten gehabt.

Dann warte ich mal der Dinge die da so kommen.

Beste Grüße und schöne Sommertag
 
Einen schönen Guten Tag zusammen.

Es hat sich nach 1 Jahr und 3 Monaten nun doch etwas getan.


Das Amtsgericht hat meinem Anwalt einen Strafbefehl zukommen lassen, dessen Innenhalt ziemlich vielen Sachenverhalten hier im Forum ähnelt, jedoch wahrscheinlich auch komplett neu ist und ich dem Forum nicht vorenthalten möchte.

Sachverhalt ist kein neuer

Ihnen wird vorgeworfen am 29.05.2025 um 19:14 mit einem Fahrrad betrunken, 1,67 Promille gefahren zu sein.

Strafe: Verwarnung. Geldstrafe mit 20 Tagessätze a 50 Euro (1000Euro) bleibt vorbehalten.

Jetzt kommt der Knall…. 2 Jahre auf Bewährung….



Finde ich bei meiner Lebensweise in den letzten 39,8 Jahren nicht schlimm. Aber diesen Klos im Hals habe ich 2 Jahre.

Dann warte ich mal, bis ich Post von der Führerscheinstelle bekomme. Abstinenznachweise laufen immer noch, so das ich Mitte September 15 Monate nachweisen kann.

LG
 
Begründet wurde garnichts.
Ich habe nur die Prozesskosten zu tragen , ergo 89 Euro und die Blutuntersuchung. Der Bescheid steht noch aus.

Nunja die Aufarbeitung hat stattgefunden, undbewusst , aber sie hat. Mich hat dieses (und auch andere Themen ) ordentlich beschäftigt.
So sehr das mein Kopf keine Ruhe geben wollte. Sich dann negativ auf mich respektive dann später auf meine Familie ausgewirkt haben.

Die hat in mir den Verdacht erweckt, jau , Mitlife-Kriese , willkommen.

Kopf nicht in den Sand gesteckt , und angegangen.
Ergo bin ich seit Februar in Psycholohischer Behandlung. Wir haben das Thema MPU nur grob angerissen. Weil der Psychologe natürlich kaum etwas über den BUK kennt.
Die Probleme sitzen tief , ergo kommt viel aus der Vergagenheit. Die Termine finden seit Februar 1 Mal die Woche statt.
Nachdem ich alles sortieren konnte , geht es auf wieder steil nach oben . Situation privater oder beruflicher Natur , werden anders gesehen.

Alkoholkonsum ging dann auch in 2025 stark bergauf. Wenn keine Verpflichtung anstand , konnte ich mich fallen lassen was ich auch wohl ausgenutzt haben. Wie anfangs beschrieben , waren es aber nur 3 Termine in 2025 , wo ich über die Stränge habe hinausgeschlagen.
Das Ferierabend Bier (Max 0,5 Liter oder 1-2 Glas Wein ) wurde von 1mal die Woche auf 2-3 mal die Woche ausgeweitet.
0,5 bis 0,66 Liter Bier nach Trainingsende ( 2 mal die Woche ) wurden seither auch nie ausgelassen.
Das Training alleine - erklärt meine größer 500 stattgefunden Fahrten unter Alkoholeinfluss. Spiele seit 35 Jahren Handball - ergo kam da einiges zusammen.
Ich denke ich werde in den nächsten Tagen den Fragenkatalog ausfüllen und einstellen.
Auch mit dem Wissen , dass diese garnicht - bis bedingt nutzbar für eine MPU sein wird.
Aber ein Anfang für euch ist es dann schonmal .

Lg
 
Und 2 Jahre auf Bewährung - heißt hier in dem Fall
Kommt es zu einer weiteren Straftat - werden die 1000 Euro aus dem Strafbefehlt wegen Trunkenheitsfahrt fällig

Nicht zu verwechseln mit - 2 Jahre Freiheitsstrafe ausgesetzt zu Bewehrung ☝️☝️ Bitte nicht verwechseln
 
Kannst du das Urteil -sorgfältig anonymisiert- hier mal einstellen ?
Aus dem wird sich herleiten lassen, wie es dazu kam.
Es ist nämlich äußerst ungewöhnlich ^^^hüstel…

Für deine MPU-Vorbereitung ist dieses also wichtig, da es -logischerweise- auch dem GA vorliegen wird.
Also für uns hier auch :smiley138:
 
Strafbefehl geschärzt .png
Bewähungsbeschluss geschwärzt .png
 
Guten Morgen.
Ist die eingabe so in Ordnung , oder sollte ich dies Als Datei zum öffnen einsetzen.
Sagt mir diesbezüglich bitte bescheid.

Liebe Grüße
 
Finde ich trotzdem heftig - Wenn ich das richtig verstanden hab, hast du dann nur die Bewährungsstrafe bekommen und die Geldstrafe dann nicht? Die musst du dann nur zahlen, wenn du gegen die Bewährung verstößt?

Ich hab leider mein Urteil nicht mehr bei mir, stand aber nichts von Fahrlässigkeit. Vermutlich ist das der Unterschied meine Geldstrafe war aber sehr hoch +8 Monate Führerschein weg.
 
Prima, vielen Dank, jetzt kapiere ich das !

Das ist positiv für dich.

Der entscheidende Satz ist:
„Das Gericht geht von der Erwartung aus, dass Sie künftig auch ohne Verurteilung zu einer Strafe keine Straftaten mehr begehen werden.“

Und die 2 Jahre brauchen dich ja nicht zu beunruhigen.
Falls es noch zu einer Auffälligkeit kommen sollte, musst du ja nur die 20 TS bezahlen.
 
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