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Früherer Abstinentvertrag wurde durch Auffälligkeit abgebrochen- Aktenkundig?

ok.. die xxx hat mit Geschichtelchen auf D3 gezockt und der Gutachter hat dich auf ne D2 gesetzt, vermutlich. Was steht denn zur Empfehlung nach den Nachweisen drin?

(siehe auch ->
und wie war das Resumee des Gutachters*?
_________________________________________
*vllt mal hier gut anonymisiert einstellen?

(btw: manchmal klappts mit den Geschichtelchen, die haben nur einen dicken Nachteil: die nächste MPU ist so gut wie gebucht - weil Du halt nicht ans echte Problem schaust, das bleibt dann weiter aktiv. Nur eine Frage der Zeit...)

zur Frage: Ich war schwankend zwischen D3 und D2... viele Füße noch in der D3, ein satter in der D2 (Mischkonsum zur Dosissteigerung)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
und nochmal zur Glaubwürdigkeit:
Es braucht eine wirklich sehr sehr gute Erklärung, wenn Gelegenheits-Wenigkonsumenten dann noch zu Wirkungsboostern greifen. Das passt nicht so toll zusammen. Mischkonsum wird nicht umsonst sehr argwöhnisch betrachtet. Deine Konsumgeschichte könnte Dich aus der H-null schmeißen (verniedlichen, verharmlosen, lügen).
 
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Absolut !
Ich stelle auch deine Glaubwürdigkeit hier im Forum in Frage wegen des Paracodins.
Es ist ja etwas völlig Anderes, ob du hier im Forum die ungeschminkte Wahrheit sagst, und was du im Gespräch dem GA sagst.
Hier im Forum bist du völlig anonym.

Auch dein FB ist leider noch nicht MPU-tauglich und auch insbesondere deine Konsumhistorie ist meiner Einschätzung nach eher sehr modifiziert, verharmlosend und daher nicht glaubwürdig.
Die psychologische Aufarbeitung ist mir viel zu oberflächlich und von vielen Phrasen durchsetzt.
Einige Fragen hast du gar nicht der Fragestellung entsprechend beantwortet.
Deine Persönlichkeit, deine Biographie mit den von dir aufgeführten Motiven bleiben viel zu sehr im Nebel.
Das könnte jeder anführen.

Für deine Problemtiefe also viel zu dünn.
 
nice^^ :)
DAS sollten die Leute mal erfahren. Leider hat diese Firma ein recht rege Abmahnabteilung im Gepäck (deshalb auch die vielen frohlockenden Bewertungen)
Jaa genau, ich habe anschließend selber einige Rezensionen auf verschiedenen Platzformen bezüglich der Vorbereitung verfasst, alle waren in kürzester Zeit wie durch Zauberhand verschwunden...
 
Themen zusammengeführt.

Bitte keine weiteren Threads zum gleichen "Grundthema" eröffnen - danke.
 
@Gutachten: ja, passt.
Der Gutachter hat Dir vermutlich Deine Konsumhistorie auch nicht so wirklich geglaubt und sie dann aber so genommen, wie er sie bekommen hat: innerhalb kürzester Zeit hochgepusht im Konsummuster von fast nix hin zum hochpotenten Mischkonsum in hohen Dosen und das lässt natürlich auch so seine eigenen Rückschlüsse zu. Wer kein deutliches Missbrauchsproblem hat, macht sowas definitiv nicht.
Da sind die 15 Monate (und damit D2) voll ok.
Nachdem Deine Drogenhistorie nicht so ganz glaubwürdig ist, kann ein Gutachter auch berechtigte Zweifel an Deinen berichteten Alkoholkonsummengen haben, aber rein von den Fakten her hat er nichts in der Hand, was eine Mißbrauchsvermutung belegt. Daher kommst Du da mit 6 Monaten Abstinenznachweisen und einer Abstinenzentscheidung für die Zukunft durch - sofern die glaubwürdig ist.
Das war ja Deine Ausgangsfrage.

btw: woher kommt eigentlich die Ergänzung "Arzneimittel"?

Und: Weiterhelfen können wir Dir nur, wenn Du vollkommen aufmachst. Wenn wir hier zweifeln, wird ein Gutachter vermutlich auch zweifeln. Und wenn er zweifelt, werden die Fragen fieser. Merke: wenn die H-null geschossen ist (kann ich dem Kunden vertrauen?), ist die MPU vorbei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jupp, das GA ist gut !
Eine Feststellung möchte ich hier einmal aufführen, um dir vor Augen zu führen, wo du stehst.

„Es wurden auch wiederholt Drogen konsumiert, die ein höheres Suchtpotenzial und Gefährlichkeit aufweisen, so dass das Konsummuster hinsichtlich der zu erwartenden Wirkungen und Auswirkungen insgesamt als unkontrollierbar und besonders gefährlich eingestuft werden muss.“

Dann kommt noch das Paracodin hinzu, mit dem du ein 15monatiges AKP zerschossen hast.
Dann bist du an einem Donnerstag kontrolliert worden ( um welche Uhrzeit ? ), also hast du Mittwoch Abend erheblich konsumiert, obwohl du am nächsten Tag zur Arbeit musstest.

Bist du noch in der Probezeit ?

Insgesamt also eine sehr ausgeprägte Problemtiefe hinsichtlich psychotroper Subtanzen.

Dieses musst du erkennen und sehr gründlich und tiefgründig aufarbeiten.
Das wird und muss der GA anhand deiner Antworten beurteilen.

Das wird er aber nicht, wenn du so antwortest wie in deinem FB.
 
Guten Tag, vielen Dank für die vielen Nachrichten, dann versuche ich mal auf alles einzugehen ;-)
Zum Thema Paracodin:
Mir ist klar wie es sich anhört, hier kann ich aber nur dabei bleiben was ich gesagt hatte, es war ein Versehen. Natürlich sagt das einiges über meine, immer noch fehlende, Risikoeinschätzung zu Substanzen zu dem Zeitpunkt aus, das Bewusstsein zu Drogen/Medikamenten welches ich hätte haben sollen nach 14 Monaten war offenbar bei weitem noch nicht vorhanden. Allerdings habe ich wirklich nicht bewusst konsumiert um mich zu berauschen oder eine Wirkung zu erhalten, die über das Stillen des Reizhustens hinaus geht. Angefügt ein Bild der Verpackung, ich las leider nur das plakative "Reizhusten" und dann war die Entscheidung getroffen das Medikament zu nehmen, ohne mich damit zu beschäftigen worum es sich hier wirklich handelte. Andere Hustenstiller hatten wir zu dem Zeitpunkt nicht zuhause, also traf ich die bequeme Entscheidung, zu nehmen was da ist. Wie gesagt, hätte ich mich wirklich mit dem Medikament beschäftigt und hätte gewusst dass es sich um ein verschreibungspflichtiges Opioid handelt, hätte ich es nie genommen. Ich wusste dass ich am nächsten Tag zur UK muss und habe noch vor dem schlafen gehen eine Tablette genommen, um nicht vom Husten beim Schlaf gestört zu werden um bloß den Termin nicht zu verpassen. Als ich das positive Ergebnis erhielt wusste ich zunächst auch nicht weshalb ich positiv auf Dihydrocodein bin, bis mir langsam dämmerte dass ich mich nicht informiert hatte, was ich wirklich eingenommen hatte.
Also, es handelt sich natürlich nicht um einen kleinen Fehler, das war ein schwerwiegendes Fehlverhalten welches zeigt, dass ich die Tiefe des Problems damals noch nicht verstanden hatte, aber dennoch war es ein "Versehen" und ich hatte in keinster Absicht vor, mich mit dieser Substanz zu berauschen oder Sie missbräuchlich zu verwenden.
Noch zum Verständnis, es lag bei uns in der allgemeine Medizinbox wo Pflaster, Salben, Hustenbonbons, Ibuprofen etc. auch liegt.
Ich sah also in dem Moment leider keinen Grund mich intensiv mit dem Medikament auseinander zu setzen.

Zur Konsumgeschichte:
Gut, was den Koksinkonsum angeht habe ich etwas beschönigt, der Komsum hat häufiger als sechsmal stattgefunden. Der Zeitraum des Konsums passt aber, auch die Mengen sind ziemlich ähnlich geblieben, etwa 0.2-0.3g an einem Abend gemischt mit Alkohol.
Alkohol generell, "mal ein Sekt zum Anstoßen" war auch etwas beschönigt. Alkohol habe ich zwar wirklich nur selten konsumiert, da mir der starke Rausch mit mit der körperlichen Unkontrollierbarkeit definitiv nicht gefallen hat(die Erfahrungen habe ich gemacht als ich die ersten Male Alkohol trank) aber es kam durchaus vor, dass an einem Abend mehrere Bier oder auch mal 2-3 Gläser Wein getrunken wurden, "sinnloses" Betrinken mit viel hochprozentigem oder großen Mengen Bier kam allerdings nicht vor.
Was den Konsum von Cannabis und Ecstasy angeht entspricht das der Wahrheit, den Konsum von Cannabis habe ich eigenständig eingestellt und Ecstasy nur selten konsumiert, bis ich auf Kokain umgestiegen bin.

Zur psychologischen Tiefe:
Ich habe den FB nur oberflächlich ausgefüllt, ich dachte es geht nur darum einen groben Überblick zu behalten über Motive und Konsumgeschichte. Mit meinem Berater habe ich die Probleme tiefer ausgearbeitet. Soll ich den FB nochmal neu ausfüllen?
Im Prinzip ging es darum, dass ich damals unsicher war und gerne jemand gewesen wäre der ich nicht war. Ich habe Menschen immer "bewundert" die sich in den Mittelpunkt stellen und es schaffen alle zu Entertainern, zum Lachen zu bringen oder fremde Leute ansprechen, ohne dass viel nachgedacht wird oder es peinlich wird. Ich war zwar nicht per se unzufrieden mit mir, hätte mir aber andere Charaktereigenschaften gewünscht. Dazu kam, dass ich oft von Freunden hörte wie gut ich aussehe und wie gut es doch mit den Mädchen laufen müsse, was allerdings nicht ganz der Realität entsprach. Es war jetzt nicht so, dass ich nie was mit Mädchen zu tun hatte aber vergleichsweise war er wenig. Wenn ich dann noch so oft hörte wie hübsch ich bin, kam mir natürlich der Gedanke dass es an meinem Charakter liegen muss. Das störte mich und ich machte mir selber Druck, warum ich nicht so selbstbewusst und unbekümmert war wie ich es mir gewünscht hätte und warum andere es so viel leichter in dem Bereich haben als ich. Ich habe mir immer zu sehr Kopf um mich selbst gemacht, um mein auftreten, mein Aussehen und wie ich auf andere wirke, anstatt einfach zu machen. Das war auch der Grund weshalb ich mit dem Cannabis Konsum aufhörte, da er genau diese Faktoren und das "overthinken" verstärkte, was ich im Laufe der Zeit Verstand und den Komsum einstellte. Seitdem bestand auch nicht einmal mehr das Bedürfnis Cannabis zu konsumieren.
auf einer Party traf ich dann Leute die ich schon länger kannte und "bewunderte" weil sie genau die persönlichen Kriterien erfüllten, die ich mit bei mir selbst gewünscht hatte. Ich kam auch ins Gespräch und mir wurde nach einiger Zeit Ecstasy angeboten. Die Wirkung- Euphorie, intensive Gefühle, Kopf ausschalten hörten sich für mich genau richtig an und das noch gemeinsam mit den Personen die ich bewunderte, waren für mich eine perfekten Gelegenheit. Der Rausch hatte auch genau die Wirkung die ich mir erhofft hatte, der Kopf war ausgeschaltet und ich verbrachte den ganzen Abend mit den Personen, die sich sehr um mich kümmerten(ständiges fragen wie es mit geht, wie es wirkt, ob ich Kaugummis brauche etc.)
Daraufhin bestand mehr Kontakt mit den Personen, allerdings noch nicht regelmäßig, gelegentlich trafen wir uns so, zweimal konsumierten wir noch gemeinsam Ecstasy in kleinem Kreis. Das "Problem" an Ecstasy war aber, dass der Konsum sehr auffällig war und andere Leute das bemerken würden wenn ich länger mit ihnen sprechen würde.
Vor einer anderen großen Party stand dann wieder der Vorschlag im Raum zu konsumieren, allerdings ging es nun um Kokain. Um genau zu vermeiden, dass alle es mitbekommen würden, wäre Kokain die perfekte Gelegenheit, da man alles ganz normal machen könne ohne dass es auffallen würde. Die Personen hatten zu dem Zeitpunkt auch schon oft Kokain konsumiert, was ich bis dahin nicht wusste. Nun war Kokain also genau der Problemlöser den ich gesucht hatte. Zum einen war ich durch den gemeinsamen Konsum mit diesen Personen "exklusiv" in die Gruppe integriert(was für mich damals auch eine erhebliche Wichtigkeit darstellte), zum anderen nahm mir der Konsum meine Schüchternheit und das viele nachdenken und gab mir Selbstbewusstsein. Gerade im Vergleich zu Ecstasy, da ich im kokainrausch auch mit Fremden ohne Probleme ins Gespräch kam. So kam es also zum wiederholten Konsum von Kokain. Ein weiterer Punkt war, dass der Rausch weniger intensiv als erwartet war, da ich es mit dem Rausch von Ecstasy verglich. Kokain hielt deutlich kürzer an und war nicht so stark Bewusstseinsverändernd wie Ecstasy, was meine Risikoeinschätzung zu der Droge extrem abschwächte. Generell wurde im Umfeld sehr verharmlosend von Kokain gesprochen, die Meinung darüber adaptierte ich dann.


Zum Mischkonsum:

Die Sache mit dem Mischkonsum ist die, dass es von Anfang an nur die Option Mischkonsum gab für mich. Mein erstes Mal Kokain fang mit erfahreneren Konsumenten statt, die mir sagten Kokain wäre nur gut, wenn ich es mit Alkohol konsumieren würde. Allerdings nicht unbedingt um die Wirkung zu verstärken, sondern eher abzuschwächen. Würde ich mir Kokain konsumieren wäre ich zu versteift und zu verkopft, durch den Alkohol kam die Lockerheit und die Unbekümmertheit, durch das Kokain der Fokus, die Euphorie, das Selbstbewusstsein und die Vermeidung zu betrunken zu werden(was ja für mich eh ein Punkt war den ich nicht wollte). Also nahmen sich beide Substanzen gegenseitig die negativen Aspekte.



Dann bist du an einem Donnerstag kontrolliert worden ( um welche Uhrzeit ? ), also hast du Mittwoch Abend erheblich konsumiert, obwohl du am nächsten Tag zur Arbeit musstest.
Der Donnerstag war ein Feiertag, Christi Himmelfahrt glaube ich. Arbeiten musste ich in einer Tankstelle(mein Minijob) wobei die Frühschichten an Sonn- und Feiertagen immer extrem entspannt ist und kaum Kunden kommen, daher war die Einschätzung so, dass ich das schon hinbekommen werde. Außerdem hatte ich, wie gesagt, an diesem Tag erfahren dass ich mein Abitur bestanden hatte und lebte nach dem "alles andere ist mir egal" Prinzip.

In der Probezeit war/bin ich noch, ich hatte den Führerschein nur knapp 1 1/2 Jahre.
btw: woher kommt eigentlich die Ergänzung "Arzneimittel"?
das weiß ich nicht, es ist außer der Auffälligkeit mit Kokain keine weitere Auffälligkeit Aktenkundig.


Ich hoffe diese Nachricht ist nicht zu lang geworden.
gibt es weitere Punkte die ich näher beschreiben soll?

Schöne Grüße!
 

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Gut, was den Koksinkonsum angeht habe ich etwas beschönigt, der Komsum hat häufiger als sechsmal stattgefunden.

Konsum von Cannabis habe ich eigenständig eingestellt und Ecstasy nur selten konsumiert, bis ich auf Kokain umgestiegen bin.


.. und jetzt Butter bei die Fische:
Wie sah Dein Konsum nun genau aus? Du schwänzelst immer noch drum rum. In der MPU würde das bedeuten: Patsch, durchgefallen.
Für uns bedeutet das: wir verlieren die Lust, weil wir in unserer Freizeit was Besseres zu tun haben, als uns verarschen zu lassen ^^
 
Für uns bedeutet das: wir verlieren die Lust, weil wir in unserer Freizeit was Besseres zu tun haben, als uns verarschen zu lassen ^^
noch zur Verdeutlichung für die harten Worte: Dem Gutachter gings vermutlich so ähnlich. Aber weil er dafür bezahlt wird, sich den Schmarrn anhören zu müssen, muss er halt noch bleiben. Sein Lohn ist zu einem guten Anteil Schmerzensgeld.
Ist immer bisschen so MEIN Tipp: wenn Du aufhörst, den Gutachter zu verarschen, wird er dich dafür belohnen. Auch, weil ihm das gut tut, mal so zwischen all den anderen Verarschern. Dann gibt er sich mehr Mühe, Positivseiten herauszukitzeln.
(ok, das machen vllt nicht alle Gutachter, aber die, die ich so kenne, atmen auf. Sind halt auch nur Menschen)
 
Absolut !
Wenn jetzt nicht die ungeschminkte Wahrheit kommt, bin ich hier auch raus…

Das, was du dort aufgeschrieben hast, ist exakt das Selbe:
Verharmlosungen, Euphemismen und Rechtfertigungen, psychologisch nach wie vor nicht im Ansatz schlüssig.

Deinen Konsum schiebst du inˋs Außen…
Die Frage, die du dir stellen musst und für die MPU schlüssig beantworten musst:
Warum hast du dir zielorientiert immer solche Gruppen gesucht ?

Und wo bitte ist der Unterschied, ob in der Tankstelle viel oder wenig los ist ?
Du musstest arbeiten und hast dich anhand deiner (Rest)Werte ( BE um 15.27 Uhr ) so richtig „abgeschossen“.
 
Die Wahl der Worte ist genau richtig, das musste ich wohl nochmal hören. Ich möchte von niemanden hier die Zeit verschwenden, das war dumm von mir, hier meine beschönigte Geschichte zu erzählen und zu hoffen Bestätigung dafür zu bekommen. Tut mir wirklich leid.


Also:

Cannabis 3 Jahre lang ca. einmal die Woche. Pro Konsumtag wurde i.d.r. Ein Joint geraucht mit ca 0.5g Cannabis, selten mal zwei.
Ecstasy 3 mal in 6 Monaten, beim ersten Konsum eine halbe Pille die anderen beiden Male eine ganze Pille.
Kokain im Zeitraum von Anfang August 2022 bis zum 17. Mai 2023(9 Monate)

Insgesamt 19 mal.

Zwischen dem ersten und zweiten Komsum lag 1 Monat, zwischen dem zweiten und dritten Konsum 3 Wochen. Daraufhin habe ich jedes zweite Wochenende konsumiert, was sich auch bis zur Auffälligkeit so durchgezogen hat. Das Motto bei mir/uns war damals, Hauptsache nicht jedes Wochenende, sondern ein Wochenende Pause. Nach der Pause konnte man wieder loslegen. Das hat sich auch bis zum Schluss so durchgezogen.

Auch die Menge hat sich erhöht, das erste Mal konsumierte ich ich ca. 0.15-0.2g Kokain in 3 Nasen, das zweite Mal ca 0.2g in 2 Nasen und ab dem 3. mal waren es ca. 0.25-0.3g in bis zu 4 Nasen.

Anlässe für den Konsum waren zunächst ausschließlich große Partys und Clubbesuche, im Laufe der Zeit wurde der Anlass aber nebensächlicher und der Konsum rückte in den Vordergrund, dass ich teilweise auch auf eher kleinen Partys und Veranstungen konsumiert habe

Kokain wurde wie schon erwähnt immer mit Alkohol konsumiert.
Ich trank vor der ersten Nase in der Regel 1-2 Bier und im Laufe des Abends Mischgetränke, z.B. Vodka Energy oder Whiskey Cola.
Insgesamt kam ich an einem Abend in der Regel auf 2-3 Bier und 2-3 Mischgetränke kombiniert mit 2-4 Nasen Kokain.

Die Abende gingen meistens 6-7 Stunden

Nach meiner Auffälligkeit war ich gewohnt am Wochenende viel unterwegs zu sein, ging also erneut in einen Nachtclub trank Alkohol in den gleichen Mengen wie mit Kokain Konsum, allerdings wurde ich ohne den Kokain Konsum, der die Wirkung des Alkohols abschwächt, schnell betrunken. Wie schon erwähnt ist der reine Alkoholrausch ein Rausch, der mir nicht gefällt. Da es für mich nicht in Frage kam erneut Kokain zu konsumieren, regelte ich meinen Alkohol Konsum wieder runter.

Verharmlosungen, Euphemismen und Rechtfertigungen, psychologisch nach wie vor nicht im Ansatz schlüssig.
Kannst du mir dafür Beispiele geben, welche Aussagen genau du meinst? Das würde mir schonmal sehr helfen. Meines Erachtens sind das meine Gründe für den Konsum gewesen, offenbar hat das aber noch nicht die nötige psychologische Tiefe.

Deinen Konsum schiebst du inˋs Außen
Ich suche keineswegs die Schuld bei anderen, die Entscheidung zu konsumieren habe ich aus freien Stücken und aus meinen eigenen Gründen getroffen und dafür kann und will ich niemanden verantwortlich machen außer mich selbst. Nicht abzustreiten ist aber, dass mein Umfeld einen Einfluss darauf hatte und mir die schnelle Möglichkeit geboten hat. Dennoch, die Entscheidung lag natürlich bei mir.
Und wo bitte ist der Unterschied, ob in der Tankstelle viel oder wenig los ist ?
Du musstest arbeiten und hast dich anhand deiner (Rest)Werte ( BE um 15.27 Uhr ) so richtig „abgeschossen“.
Aus heutiger Sicht gibt es natürlich keinen Unterschied, Arbeit ist Arbeit und eine Verpflichtung der man Verantwortungsbewusst nachgehen muss . Das Verantwortungsbewusstsein damals hat mir aber völlig gefehlt. Für mich war der Grund zu feiern in dem Moment größer als die negativen Konsequenzen, die ich damals in Kauf genommen habe. Gerade weil morgens wenig los ist, dachte ich mir, dass ich es schon überstehen werde.

Abermals vielen dank für die Zeit, die ihr beide jetzt schon für mich investiert habt. Ich merke, dass ich lange noch nicht da stehe, wo ich dachte, dass ich stehen würde.

Schönen Abend!
 
ie Entscheidung zu konsumieren habe ich aus freien Stücken
.. und das ist zu platt für eine MPU. Ärgerliches oberflächliches Rumgeblubber.
Alter ey.. Du bist in die Illegalität gerutscht, obwohl Du sonst durchaus in der Lage warst, dich an Gesetze zu halten. Das scheint ja doch irgendeinen Wert für Dich zu haben.
Die Kernfrage ist: was hat Dir das Zeug gegeben, damit Du es immer und immer wieder nehmen musstest? TROTZ illegal?

DARAUF kommts an. Die inneren Motive / Emotionen / Bedürfnislagen.
 
Mir reicht es jetzt auch mit diesem bei ****- *** auswendig gelerntem Geblubber.
Du bist doch exakt deshalb beim letzten Mal, mehr als zurecht, krachend durchgefallen, und mitnichten wegen fehlender AN ( ist natürlich immer eine dankbare Begründung für den armen GA, der sich diesen gequirlten Blödsinn 40min. anhören musste ).

Und alle Fragen, die du mir gestern Abend gestellt hast, habe ich dir mehrfach ausführlich begründet beantwortet.

Wir haben ja schon einige, deren MPU kurz bevorsteht, in sehr kurzer Zeit fit gemacht.
Leider sehe ich nicht, dass das bei dir klappen könnte, da du auf dem Stande stehst wie jemand, der gerade erst seine Auffälligkeit hatte, s. restriktive Abwehr.
Und du hast in weniger als 2 Wochen deine 2.MPU.
So kannst, wirst und darfst du nicht bestehen.

Vielleicht liest du noch einmal deinen Thread mit allen Fragen, Anmerkungen, Erklärungen, die wir dir schon an die Hand gegeben haben, durch.
 
.. aber die Konsumgeschichte wirkt so langsam glaubhaft. Immerhin. Es gibt Fortschritte :)
Trotzdem, da bin ich ganz bei @Karl-Heinz : ich glaube nicht, dass Du es hinbekommst, in 2 Wochen ernsthaft an Deine Grundproblematik zu kommen und dort nachhaltig Veränderungsarbeit zu leisten :/

Wir könnten es aber trotzdem probieren. Mal sehen, wie weit wir kommen.
 
.. aber die Konsumgeschichte wirkt so langsam glaubhaft. Immerhin. Es gibt Fortschritte :)
Jupp, stimmt !
Aber Fortschritte heißen imho nicht -auch und gerade für den GA- glaubwürdiges Ende…
Meiner Ansicht nach erklärt diese Konsumhistorie immer noch nicht die Werte am Tag der TF, die immerhin 14-16 Stunden, und das auch nur, wenn @Bobbycar300 noch ein paar Stunden Schlaf hatte, nach Konsum genommen wurde.
 
und das ist zu platt für eine MPU. Ärgerliches oberflächliches Rumgeblubber.
Ich nehme eure Punkte zur Kenntnis. Ich werde mir jetzt alles nochmal in Ruhe durchlesen, mir meine Gedanken dazu machen und hoffentlich auf den Kern des Problems stoßen. Danke für eure Anmerkungen.

@Karl-Heinz der letzte Konsum vor der Kontrolle hat nur etwa 9-10 Stunden zuvor stattgefunden, es war ein sehr langer Abend. Geschlafen habe ich nur 2 Stunden, wobei richtiger Schlaf eher nur eine Stunde war.

Schöne Ostertage
 
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