Fussgänger, negatives ärtzliches Gutachten, MPU

nobby

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Hallo,

Auffälligkeiten als Fussgänger 2013, 27.4/28.4. Volltrunken, Ausnüchterungszelle, Beleidigung und Bedrohung von Polizisten.

abstinent seit Juni 2018 ohne Nachweise

Anordnung Führerscheinstelle äG Februar 2019, negativ, Reaktionstest nicht bestanden, sowie 1 Jahr Abstinenz nachweisen
Alter knapp 60 Jahre, Führerschein freiwillig abgegeben Ende Februar 2019
2 AN Haaranalyse, negativ, letzte November 2019, MPU ab Dezember 2019

Grüße


Ergänzung aus Doppelpost: https://www.mpu-vorbereitung-online.com/forum/threads/mpu-nach-ärtzlichem-gutachten-als-fussgänger.1932/


war 2 mal auffällig als Fussgänger unterwegs, März 2013 und 27.4./28.4.2018, Polizei Ausnüchterungszelle,
Angabe 8-10 Bier 0,5l, Blutentnahme abgelehnt. Info Führerscheinstelle durch Polizei.
Am 1.2.19 hatte ich äG, negativ, Reaktionstest nicht bestanden sowie eine Auflage 1 Jahr Abstinenznachweise Alkohol.
Hatte bisher 2 AN, beide negativ, die letzte Haaranalyse am 19.11.19. Plane meine MPU ab Anfang Dezember 2019.
Wie komme ich an den Kurzfragebogen, bin schon älter 59 Jahre, komme aus Bayern?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Nancy

Super-Moderator und MPU Profi
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Hallo nobby,

sicher wäre es sinnvoll wenn du zu einem Verkehrspsychologen gehen würdest (macht beim Gutachter einen guten Eindruck). Dennoch können wir dich hier zusätzlich unterstützen..

Profilfragebögen
 

nobby

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Hallo Nancy,

ich gehe in die Suchtberatung der Diakonie, Bescheinigung für die MPU werde ich dort erhalten. Den Verkehrpsychologen möchte ich mir sparen.
Den Profilfragebogen werde ich den nächsten Tage machen, danke.
In meinem äG stand ich soll 1 Jahr Abstinenz nachweisen, ist das zwingend notwendig,
den eine Sperrfrist habe ich nicht. Im November 19 wäre meine letzte Haaranalyse, ich würde aber gerne schon früher zur MPU, z.B im September also schon nach einem 3/4 Jahr Abstinenznachweis, was meinst du?

LG nobby
 

nobby

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FB Alkohol

Zur Person
Geschlecht: männlich
Größe: 1,91
Gewicht: 96 kg
Alter: 60

Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit: 27.4./28.4.18
BAK: nicht ermittelt
Trinkbeginn: 27.4.18 ab 15 Uhr
Trinkende: 21.30 Uhr
Uhrzeit der Blutabnahme: verweigert

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: April 2018
Strafbefehl schon bekommen: Verfahren eingestellt gegen Geldauflage
Dauer der Sperrfrist: keine

Führerschein
Hab ich noch: nein, äG negativ, Reaktionstest nicht bestanden
Hab ich abgegeben: ja im Februar 19
Hab ich neu beantragt: ja
Habe noch keinen gemacht:

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: Nein
Sonstige Verstöße oder Straftaten? 2013 betrunken als Fussgänger
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt): offen

Bundesland: Bayern


Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: nein
Ich lebe abstinent seit: Juni 2018

Abstinenznachweis
Haaranalyse ja/nein: ja, seit Februar 19, 1/4 Jahr zurück
Urinscreening ja/nein: nein
Keinen Plan?:

Leberwerte ja/nein seit wann, wieviele: geplant

Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: ja
Selbsthilfegruppe (SHG): nein
Psychologe/Verkehrspsychologe:psychologe ja
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: nein
Ambulante/stationäre Therapie: nein
Keine Ahnung:

MPU
Datum:
Welche Stelle (MPI):
Schon bezahlt?: nein
Schon eine MPU gehabt? nein
Wer hat das Gutachten gesehen?:
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?:

Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten:
2013 als betrunkener Fussgänger, keine Punkte
-
 

Nancy

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
Hierzu...
In meinem äG stand ich soll 1 Jahr Abstinenz nachweisen, ist das zwingend notwendig,
den eine Sperrfrist habe ich nicht. Im November 19 wäre meine letzte Haaranalyse, ich würde aber gerne schon früher zur MPU, z.B im September also schon nach einem 3/4 Jahr Abstinenznachweis, was meinst du?
P.S. falle ich unter Straftaten oder Alkohol als Fussgänger?
zäumen wir das Pferd doch mal von hinten auf:

Warum genau musstest du ein FÄG machen lassen (oder war es nicht doch eher eine MPU?)? Was genau stand in dieser Anordnung drin?
Liegt der FSSt. das negative Gutachten vor?
 

nobby

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Hallo Nancy,

hier die Aufforderung vom Amt.

Zur Aufklärung zur Vorbereitung einer Entscheidung gem. Paragraph 46, Abs. 3, Paragraph 48 Abs. 9, Paragraph 11 Abs. 1 und 2 Fev, Paragraph 13 Satz 1 Nr 1 Fev i.V. m. Anlage 4 Nr 7 und 8 zur FeV körperlich/geistige Fahreignung mit einem äG und im Anschluss nach Paragraph 11 Abs. 3 die charachterliche Eignung (Compliance/ Adhäranz), sowie zur Fagastbeförderung (Paragraph 11 Abs. 3 Nr 8 FeV) im Rahmen einer medizinisch-psychologischen Untersuchung zu klären.

Die Kosten der Begutachtungen sind von Herrn ... zu tragen.

zu meiner Person bin knapp 60 Jahre alt, war beim Reaktionstest wohl etwas schusselich...., z. B. falsche Brille, hatte eine mit 2.0 dabei, war danach beim Sehtest hab jetzt 3.0 als Lessebrille

Werte:
Verkehrstest 58 Prozent
Reaktion(blau,gelb.. 49 Prozent
Figurenvergleichstest 11 Pkt, mind. 16 Pkt waren gefordert

Das negative Gutachten habe ich im Februar 2019 leider an die FSST abgegeben.

Grüße nobby
 

Nancy

Super-Moderator und MPU Profi
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Hallo nobby,

das Ganze ist sehr umfangreich und die § der FeV sind nicht gerade mein Spezialgebiet...

Hier kannst du selbst mal in den angeführten Einzelnormen nachlesen:


So wie ich das verstehe geht es wohl um psych. Störungen und Alkohol und bei dir kommt auch noch die Eignung zur Fahrgastbeförderung
hinzu:smiley2204:

Das negative Gutachten habe ich im Februar 2019 leider an die FSST abgegeben.
Was haben die denn dazu gesagt? Wenn du das ÄG nicht bestanden hast, müsstest du dieses doch erstmal wiederholen, bevor du zur MPU gehst...

So oder so, wäre es sehr ratsam wenn du dir prof. Hilfe holen würdest, damit deine Chancen für ein pos. Gutachten steigen.
Die AB würde ich auf jeden Fall für ein ganzes Jahr nachweisen (9 Monate könnten da wirklich zu kurz sein und es wäre blöd wenn es wegen fehlender 3 Monate nicht klappt). Das negative ÄG liegt ja in deiner Akte und der Gutachter bei der MPU kann es sehen und auch die darin gegebenen Empfehlungen.
Und falls es nicht nur an der falschen Brille gelegen hat, solltest du an deinem Reaktionsvermögen "arbeiten", denn auch bei der MPU wird ein Reaktionstest gemacht. Es gibt online-Spiele bei denen so etwas geübt werden kann.

Da ich den Hintergrund deiner Geschichte nicht kenne, wäre es sinnvoll wenn du den Fragebogen für eine Alkohol-MPU ausfüllst, damit ich besser nachvollziehen kann was genau passiert ist.

P.S. Die Fragen die mit einer TF zusammen hängen, kannst du auslassen.
 

Nancy

Super-Moderator und MPU Profi
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Administrator
Hab ich speziell noch nicht nachgefragt, hätte ich einen Vorteil eines weitern äG gegenüber der MPU?
Bei dir sind mE zwei verschiedene Überprüfungen angesetzt worden. Einmal ein ärztliches Gutachten und zusätzlich eine MPU:

.....körperlich/geistige Fahreignung mit einem äG und im Anschluss [....]die charachterliche Eignung (Compliance/ Adhäranz) [....] einer medizinisch-psychologischen Untersuchung
Darum wäre es wichtig (mit der Behörde) erstmal abzuklären wie das weitere Vorgehen sein sollte...

Hab nichts besonderes bisher im Netz gefunden, gibt es einen Link?
Es gab mal einige spezielle Übungen für die MPU, aber die Links sind alle down.
Vllt. findest du etwas bei Google: Reaktionstestspiele
 

nobby

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Hallo Nancy,

ich frag am Montag bei der FSST nochmal nach ob äG oder MPU, wenn beides nochmals ansteht wird es aber teuer für mich! Hatte für das 1. äG bereits ca. 900 Euro bezahlt.

Ich muss am Montag meinen Neuantrag für die Fahrerlaubnis bezahlen.

Danke für Deine Ausführungen.

Grüße nobby
 

nobby

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Hallo Nancy,

nochmals eine Verständnisfrage, die FSST spricht von einem Eignungsgutachten, also MPU?

Weitere Frage, das äG habe ich am 1.2.19 gemacht, das ja negativ verlief s.o.

Am 19.2.19 habe ich den Führerschein freiwillig abgegeben und war am 19.2.19 gleichzeitig bei der Haaranalyse 1/4 Jahr rückwirkend, kein Nachweis von Alkohol < 0,7.
Im ärtzlichen Gutachten hätte ja nur meine aktuelle Situation betrachtet werden dürfen und keine Exploration meines früheren Trinkverhaltens, ich gab auch an seit Juni 2018 nichts mehr zu trinken..., dennoch steht im Gutachten Alkoholmissbrauch.
Die Haaranalyse lag der Ärztin ja nicht vor, leider waren meine Leberwerte damals erhöht, da ich an einer Hepatitis leide. Kann man da im nachhinein noch etwas machen und die Ärztin der MPI nochmals anschreiben und etwas bewirken mit dieser Argumentation, gibt es eine Rechtsgrundlage dafür, falsche aktuelle Bewertung?

Oder gegenüber der Führerscheinstelle dies so argumentieren das erneut ein äG angeordnet wird und keine MPU, allein mir fehlt der Glaube, da es ja in den Akten steht.

Grüße nobby
 

nobby

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Hallo Nancy,

ich hab eine Frage zu den AN. Kann man die letzte 4. Haaranalyse 14 Tage vorziehen, man hat dann nicht ganz 1Jahr die Abstinenz abgedeckt, oder ist das schädlich gegenüber dem Gutachter? Dies auch im Hinblick um den MPU Termin besser planen zu können.

Grüße nobby
 
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