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Hallo bin neu hier

Guten Tag an alle,

wollte mich mal wieder melden, und meinen Fragebogen einstellen. Es wäre nett, wenn Ihr den FB mal anschaün könntet. Habe das Ergebnis der zweiten Haaranalyse bekommen, die auch negativ war. Dabei sagte man mir, dass ich spätestens zwei Monate nach der Analyse meine MPU machen müsste, sonst muss ich nochmal eine machen. Mein PS war sehr unsicher ob das so ist, leider hat der gute nicht so viel Ahnung wie ich mir das vorstellte, habe mittlerweile den Eindruck, dass er nur Geld machen will, leider. Er ist auch nie gut vorbereitet auf die Sitzungen, muss teilweise immer von vorne anfangen zu erzählen. Aber damit werde ich fertig. Habe meinen Antrag bei der FS Stelle eingereicht, musste übrigens ein Gutachten vorlegen, und eine erste Hilfe Kurs Bescheinigung, welche ich noch hatte, das Alter der Bescheinigung spielte offenbar keine Rolle. Die FS hat mich angeschrieben, das ich bis zum 15.März mitteilen muss, wo ich meine MPU machen möchte, werde die Zeit sicher ausschöpfen, da es dann ja sicher noch 4 Wochen bis zur Prüfung geht, oder habt Ihr eine andere Erfahrung? Ich weiß, dass Ihre keine Empfehlung macht bezüglich der MPU, aber vielleicht liest jemand aus der FR Gegend mit, und kann mir seine Erfahrung mitteilen, wäre sicher hilfreich. Vielen Dank schon mal für die Hilfe an alle.
Orlando
 
Hier noch meinen FB.

Tathergang

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)
War auf einer geschäftlichen Sitzung, erst haben wir getagt, und dann war gemütliches Beisammensein mit essen und trinken, die Getränke wurden automatisch nachgefüllt, so dass ich nicht genau wusste wie viel Weinschorle ich so getrunken hatte. Das Essen fing so gegen 20.00 Uhr an. Und ich verließ die VA so gegen 23.45. Uhr setzte mich in mein Auto und wollte die ca. 1000 m nach Hause fahren. Unterwegs blieb ich stehen, weil mein Handy klingelte, dann kam eine Streife die mich fragten was sei, und die rochen dann halt meine Wein Fahne. Das war so gegen Mitternacht Pusten 1.54%: Nach Hause Führerschein holen. Der Frau Bescheid sagen, und auf die Wache wo ein Arzt mir Blut nahm, und die üblichen reaktionstest machte. Wie ich später der Akte entnehmen konnte, schnitt ich bei allen Tests schlecht ab. Das war so gegen 0.30 Uhr.
2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
Schätze nach dem Blutalkohol und der Zeit so 12bis 15Weinschorle.
3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren? Gefahren bin ich etwa 500 m und 500 m hatte ich noch vor mir.

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
Ich fühlte mich zu dem Zeitpunkt noch so fit, die kurze Strecke zu fahren.
Da ich auch direkt nach dem Trinken gefahren bin, hat der AK noch aufgebaut, auf der Wache bei der Blutprobe habe ich dann ganz schön einen im Tee gehabt.

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?
Da das nicht geplant war, das ich so viel trinke, hatte ich nichts organisiert, es wäre aber kein Problem gewesen mit dem Taxi heim zu fahren. Aber alleine die falsche Einschätzung meines Zustandes zeigt mir doch deutlich, das ich zu viel getrunken hatte. Heute weiß ich, dass das ein Fehler war, und ich ein Taxi hätte nehmen müssen.

6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?
Nein.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?
Sicher ist das in der Vergangenheit auch mal geschehen, aber es waren sicher mehr Fahrten mit Restalkohol als unmittelbar nach dem trinken. Wenn ich so bewusst darüber nachdenke, habe ich in der Vergangenheit schon auch öfter leichtfertig gehandelt.
Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
In meinem Elternhaus hat Alkohol keine Rolle gespielt, Vater vielleicht mal ein Bier, Mutter mal ein Likör das war es, habe meine Eltern nie Betrunken gesehen. Ich habe den ersten Alkohol Kontakt mit 15 Jahren gehabt. Da habe ich mein erstes Bier getrunken.

9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?
Ich würde mich als Gelegenheitstrinker bezeichnen, der auf besonderen Anlässen dann schon regelmäßig getrunken hat, habe aus Diät gründen auch schon mal immer auf AK verzichtet, auch über einen längeren Zeitraum, wie etwa ein halbes Jahr. War auch zur Tatzeit in einer Phase, wo ich, seit einem ¾ Jahr eher wenig getrunken hatte.

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
Haben Wein Schorle oder Bier, weniger, getrunken, unregelmäßig ca. 2-3-mal im Monat und dann auch mal mehr, d.h. auch mal 1-2 Flaschen Wein.
11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?
Immer bei verschiedenen Gelegenheiten wie feiern Veranstaltungen, Partys, weniger zu Hause.
Und keine regelmäßigen Anlässe wie Stammtisch etc.

12. Warum haben Sie getrunken?
Zu Besonderen Anlässen, zu einem guten Essen, oder auch mal zur Belohnung. Selten, aber auch nicht ausgeschlossen, bei beruflichen Problemen, zur Problemverarbeitung.
Auch im Gruppenzwang. Auch mal abends zur Entspannung, und zum stress Abbau.


13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
Sicher regt das die Kommunikation an, man wird lockerer, und redet mehr. Bei zu viel Alkohol wird die Zunge schwerer und man redet auch dummes Zeug.

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?
Die Ehefrau hat hin und wieder ermahnt weniger zu trinken. Weil ich dann auch geschnarcht habe, ein zwei Mal im Jahr musste ich dann auch im Gästezimmer schlafen.

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?
Hin und wieder Streit mit der Ehefrau. 16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.
Ja, Vor 15 Jahren ging meine 1. Ehe aus beruflichen Gründen in die Brüche, und in der Phase hatte ich sicher auch regelmäßig zu viel AK getrunken.

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert? Ich kann mich hier an einmal erinnern, als ich 19 Jahre alt war, da hatte ich die Wirkung von Jägermeister unterschätz. Seitdem nie wieder Jägermeister getrunken.

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?
Ja, immer wieder mal aus Diät Gründen, bis zu einem ½ Jahr keinen AK getrunken.

19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
Wie ich verschiedentlich schon schilderte, würde ich mich rückblickend als Gelegenheitstrinker einstufen. Der bei besonderen Anlässen getrunken hat, aber nicht regelmäßig 1x die Woche oder bei besonderen Anlässen.
Heute und in Zukunft

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
Verzichte seit der TF auf Alkohol.
21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?
Bei der TF

22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?
Nein

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?
Auf Grund der Situation habe ich gelernt auf Alkohol zu verzichten, ich bin sogar der Meinung dass es mir gut tut, und mit 58 Jahren denke ich auch mehr an meine Gesundheit als mit 28 Jahren. Auch habe ich festgestellt, dass es auch ohne Alkohol geht.

24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?
Ich hatte mich erst nach der TF intensiv mit dem Thema AK Konsum auseinandergesetzt,
und dadurch ist mir klar geworden, das ich in der Vergangenheit zu viel getrunken habe.
Wie hier auch geschildert, verzichtete ich wegen der TF auf AK. In der Vergangenheit habe ich keinen Grund gesehen gänzlich auf AK zu verzichten, was ich aber sporadisch immer wieder mal tat.
Mittlerweile habe ich mich aber entschlossen, auch in Zukunft gänzlich auf AK. Zu verzichten.

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?
Am Anfang war es nicht leicht auf den verschiedenen Anlässen nichts zu trinken, und auch seinen Mitmenschen klar zu machen, das man keinen AK mehr trinkt. Und auch zum guten Essen fehlte mir das Glas Wein. Mittlerweile habe ich auch die Vorzüge entdeckt, immer klar zu sein und alles in Ruhe zu beobachten. Auch mein Umfeld hat akzeptiert, dass ich kein AK mehr trinke, und unterstützt mich.
In vielen Gesprächen mit meiner Familie über meinen AK Konsum, wurde mir klar, dass ich in gewissen Phasen, zu viel AK getrunken hatte. Mein Umfeld unterstützt mich hier vorbildlich, indem ich jede Unterstützung bekomme, die ich benötige. Der Besuch bei einer Beratungsstelle und auch die Gespräche mit dem PS haben mir hier sehr geholfen. Ich habe wieder angefangen mehr Sport zu treiben.

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?
Wirkt sich durchweg nur positiv aus, auf mein Leben und auch auf mein Umfeld. Außerdem habe ich das Gefühl, das es meiner Gesundheit gut tut.

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neüs Verhalten daürhaft stabil bleibt?
Ich habe mir selber regeln auferlegt, die ich auch einhalten werde. In der Vergangenheit habe ich bewiesen, dass selbstauferlegte regeln auch einhalten kann. Rauchen, Abnehmen etc.

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
Ja, das kann ich mir theoretisch vorstellen, und das ist ein Grund mehr, nicht mehr zu trinken. Da ich durch die Aufarbeitung der Situation doch festgestellt habe, das ich mich durch zu viel AK Konsum nicht mehr richtig einschätzen kann. Sollte abermals eine Situation eintreten, bei der die Gefahr besteht, diese nicht alleine bewältigen zu können, würde ich das Gespräch mit mir vertrauten Menschen suchen. Auch würde ich nicht scheün, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?
Da ich nicht mehr trinke, stellt sich die Frage nicht. Ich habe aus meinem rechtswidrigen verhalten die Konseqünzen gezogen, und werde gänzlich auf AK verzichten. Mein ganzes Umfeld wird mich hier immer Unterstützen, und ich bin hier sicher auch Verantwortungsbewusst genug.

30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?
Nein
 
Dabei sagte man mir, dass ich spätestens zwei Monate nach der Analyse meine MPU machen müsste, sonst muss ich nochmal eine machen.
Die Toleranzzeit wird von den MPI recht unterschiedlich gesehen. Es gibt MPI die tolerieren 4 Wochen und andere bis zu 3 Monaten. Dieses ist stets mit dem jeweiligen MPI persönlich abzuklären ... hier gibt es keine grundlegende Empfehlung von "außen".

Die FS hat mich angeschrieben, das ich bis zum 15.März mitteilen muss, wo ich meine MPU machen möchte,
Deine Akte scheint somit vollständig zu sein, jetzt ist der Zeitpunkt einer Akteneinsicht empfehlenswert. Nach Akteneinsicht weißt du genau, was auch der GA über dich weiß ... es gibt keine "bösen" Überraschungen.
Akteneinsicht kannst du ganz einfach per Telefon vereinbaren.

da es dann ja sicher noch 4 Wochen bis zur Prüfung geht, oder habt Ihr eine andere Erfahrung?
Dies ist ebenfalls recht unterschiedlich, ein Barzahler hat die Möglichkeit einen Termin nach bereits 7 Tagen zu bekommen ... ein Überweisungszahler entsprechend länger. In der Regel kommt das MPI auf dich zu, einen Termin zu benennen.
Da du das MPI erst bis zum 15. März benennen sollst, hast du pauschal bis Ende März/Anfang April noch Zeit dich entsprechend vorzubereiten.

aber vielleicht liest jemand aus der FR Gegend mit, und kann mir seine Erfahrung mitteilen
Versuch mit Tante Google ein paar Erfahrungsberichte aus BW zu sammeln.
 
Hier könntest du u.U. aber auch "fündig" werden....:zwinker0004:

Erfahrungsberichte


Im Moment haben Max und ich "FB-mäßig" gut zu tun.....du bekommst deinen Kommentar aber so schnell wie möglich.....
Also bitte nicht ungeduldig werden:smile:
 
Hallo orlando,
dann will ich mal den Anfang machen. :zwinker0004:

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?
Sicher ist das in der Vergangenheit auch mal geschehen, aber es waren sicher mehr Fahrten mit Restalkohol als unmittelbar nach dem trinken. Wenn ich so bewusst darüber nachdenke, habe ich in der Vergangenheit schon auch öfter leichtfertig gehandelt.

Wie oft etwa?
"auch mal geschehen" ist dem GA zu wenig!

9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?
Ich würde mich als Gelegenheitstrinker bezeichnen, der auf besonderen Anlässen dann schon regelmäßig getrunken hat, habe aus Diät gründen auch schon mal immer auf AK verzichtet, auch über einen längeren Zeitraum, wie etwa ein halbes Jahr. War auch zur Tatzeit in einer Phase, wo ich, seit einem Jahr eher wenig getrunken hatte.

Das "regelmäßig" lass besser weg, das könnte Dich in eine Abhängigkeit schieben.

12. Warum haben Sie getrunken?
Zu Besonderen Anlässen, zu einem guten Essen, oder auch mal zur Belohnung. Selten, aber auch nicht ausgeschlossen, bei beruflichen Problemen, zur Problemverarbeitung.
Auch im Gruppenzwang. Auch mal abends zur Entspannung, und zum stress Abbau.

Hier musst Du ausführlicher werden!
Welche Probleme gab es zu verarbeiten?

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
Sicher regt das die Kommunikation an, man wird lockerer, und redet mehr. Bei zu viel Alkohol wird die Zunge schwerer und man redet auch dummes Zeug.

Wer ist "man"?? Es geht nur um Dich.
Also vermeide das Wort "man"...

16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.
Ja, Vor 15 Jahren ging meine 1. Ehe aus beruflichen Gründen in die Brüche, und in der Phase hatte ich sicher auch regelmäßig zu viel AK getrunken.

Lass das "regelmäßig" weg, es könnte zu Rückfragen führen.

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
Verzichte seit der TF auf Alkohol.

"Verzichte" hört sich komisch an. Wenn Du auf etwas verzichtest, dann vermisst Du auch etwas...

In Frage 23 und 24 schreibst Du auch von verzicht. Formulier das anders...

Im großen und ganzen gefällt mir Dein FB recht gut, er liest sich rund und ist für mich auch schlüssig.

Weiter so...:smile:
 
Hallo Admin,
danke Dir, du hast recht, werde die Formulierungen ändern, und auch daran arbeiten, das im Kopf zu
behalten. Ich baü die Sätze noch mal um, und stelle sie dann noch mal online.
Zunächst schon mal Danke!
Orlando
 
Hallo orlando,

ich weiß, dass die Zeit bei dir jetzt "allmählich drängt".
Du hast deinen FB aber noch nicht wieder eingestellt, obwohl du online warst...
Brauchst du vorab weitere Hilfe?
Wenn ja, gib mir/uns bitte Bescheid, ok?
Ich werde deinen FB dann vorrangig kommentieren.....
 
Hallo Nancy,
vielen Dank für Deine Erinnerung, habe mir jetzt die Zeit genommen.
Hier also die korrigierte Version. Warte nun gespannt auf eür Feedback.

LG
Orlando
. 7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?
Sicher ist das in der Vergangenheit auch mal geschehen, aber es waren sicher mehr Fahrten mit Restalkohol als unmittelbar nach dem trinken. Wenn ich so bewusst darüber nachdenke, habe ich in der Vergangenheit schon auch öfter leichtfertig gehandelt. Ich denke die Zahl liegt so bei 200-mal. (das sind bei 36 Jahren etwa 6 TF pro Jahr das ist realistisch, leider)
9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?
Ich würde mich als Gelegenheitstrinker bezeichnen, der auf besonderen Anlässen dann schon immer wieder mal getrunken hat, habe aus Diät gründen auch schon mal längere Zeit kein AK getrunken, etwa ein halbes Jahr. War auch zur Tatzeit in einer Phase, wo ich, seit einem ¾ Jahr eher wenig getrunken hatte.

12. Warum haben Sie getrunken?
Zu Besonderen Anlässen, zu einem guten Essen, oder auch mal zur Belohnung. Selten, aber auch nicht ausgeschlossen, bei beruflichen Problemen, zur Problemverarbeitung. Hatte einige Zeit das Problem, dass ich gemoppt wurde, und dass ich entlassen werden sollte. Das hatte dann Existenzängste ausgelöst, was bei vier Kindern sicher auch normal ist. In anderen Phasen habe ich so um die 300 Stunden im Monat gearbeitet, hier kam ich abends nach Hause und dachte ich muss zum Stressabbau ein zwei Flaschen Wein trinken.
Auch im Gruppenzwang, wenn es mit Kollegen etwas zu feiern gab habe ich sicher hier und da auch zu viel getrunken. Das mit dem Feiern findet heute hin und wieder auch noch statt, und ich bin nicht der einzige Kollege, der keinen AK mehr zu sich nimmt. Mittlerweile ist das normal in der Gruppe, das nicht alle AK trinken.

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
Sicher regt das die Kommunikation an, ich wurde lockerer, und redete mehr. Bei zu viel Alkohol wird die Zunge schwerer und ich gab auch dummes Zeug von mir.
16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.
Ja, Vor 15 Jahren ging meine 1. Ehe aus beruflichen Gründen in die Brüche, und in der Phase hatte ich sicher auch das Gefühl meine Probleme teilweise mit AK zu lösen. Aber daraus hatte ich auch gelernt, mit meiner jetzigen Ehefrau kann ich über alles offen sprechen.
20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
Seit der TF trinke ich keinen AK mehr..


23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?
Auf Grund der Situation trinke ich keinen AK mehr, ich bin sogar der Meinung dass es mir gut tut, und mit 58 Jahren denke ich auch mehr an meine Gesundheit als mit 28 Jahren. Auch habe ich festgestellt, dass es auch ohne Alkohol geht, und ich zum Feiern keinen Rausch brauche, ich kann auch so fröhlich sein.

24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?
Ich hatte mich erst nach der TF intensiv mit dem Thema AK Konsum auseinandergesetzt,
und dadurch ist mir klar geworden, dass ich in der Vergangenheit zu viel getrunken habe.
Wie hier auch geschildert, trinke ich wegen der TF keinen AK mehr.. In der Vergangenheit habe ich keinen Grund gesehen gänzlich auf AK zu verzichten, was ich aber sporadisch immer wieder mal tat.
Mittlerweile habe ich mich aber entschlossen, auch in Zukunft keinen AK zu trinken.
 
Hallo orlando,

eigentlich sollte der FB ja im Ganzen wieder eingestellt werden......:zwinker0004:

Wenn du vor mir hier bist, kannst du das ja vllt. noch machen:smile:

Ansonsten bekommst du in Kürze von mir deinen Kommentar (wenn ich alle Teilstücke zusammen gesucht habe.....:smiley9:).
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Nancy
kein problem, mache ich hiermit.
Tathergang

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)
War auf einer geschäftlichen Sitzung, erst haben wir getagt, und dann war gemütliches Beisammensein mit essen und trinken, die Getränke wurden automatisch nachgefüllt, so dass ich nicht genau wusste wie viel Weinschorle ich so getrunken hatte. Das Essen fing so gegen 20.00 Uhr an. Und ich verließ die VA so gegen 23.45. Uhr setzte mich in mein Auto und wollte die ca. 1000 m nach Hause fahren. Unterwegs blieb ich stehen, weil mein Handy klingelte, dann kam eine Streife die mich fragten was sei, und die rochen dann halt meine Wein Fahne. Das war so gegen Mitternacht Pusten 1.54%: Nach Hause Führerschein holen. Der Frau Bescheid sagen, und auf die Wache wo ein Arzt mir Blut nahm, und die üblichen reaktionstest machte. Wie ich später der Akte entnehmen konnte, schnitt ich bei allen Tests schlecht ab. Das war so gegen 0.30 Uhr.
2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
Schätze nach dem Blutalkohol und der Zeit so 12bis 15Weinschorle.
3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren? Gefahren bin ich etwa 500 m und 500 m hatte ich noch vor mir.

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
Ich fühlte mich zu dem Zeitpunkt noch so fit, die kurze Strecke zu fahren.
Da ich auch direkt nach dem Trinken gefahren bin, hat der AK noch aufgebaut, auf der Wache bei der Blutprobe habe ich dann ganz schön einen im Tee gehabt.

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?
Da das nicht geplant war, das ich so viel trinke, hatte ich nichts organisiert, es wäre aber kein Problem gewesen mit dem Taxi heim zu fahren. Aber alleine die falsche Einschätzung meines Zustandes zeigt mir doch deutlich, das ich zu viel getrunken hatte. Heute weiß ich, dass das ein Fehler war, und ich ein Taxi hätte nehmen müssen.

6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?
Nein.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?
Sicher ist das in der Vergangenheit auch mal geschehen, aber es waren sicher mehr Fahrten mit Restalkohol als unmittelbar nach dem trinken. Wenn ich so bewusst darüber nachdenke, habe ich in der Vergangenheit schon auch öfter leichtfertig gehandelt. Ich denke die Zahl liegt so bei 200-mal. (das sind bei 36 Jahren etwa 6 TF pro Jahr das ist realistisch, leider)
Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
In meinem Elternhaus hat Alkohol keine Rolle gespielt, Vater vielleicht mal ein Bier, Mutter mal ein Likör das war es, habe meine Eltern nie Betrunken gesehen. Ich habe den ersten Alkohol Kontakt mit 15 Jahren gehabt. Da habe ich mein erstes Bier getrunken.

9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?
Ich würde mich als Gelegenheitstrinker bezeichnen, der auf besonderen Anlässen dann schon immmer wieder mal getrunken hat, habe aus Diät gründen auch schon mal längere Zeit kein AK getrunken, etwa ein halbes Jahr. War auch zur Tatzeit in einer Phase, wo ich, seit einem ¾ Jahr eher wenig getrunken hatte.

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
Haben Wein Schorle oder Bier, weniger, getrunken, unregelmäßig ca. 2-3-mal im Monat und dann auch mal mehr, d.h. auch mal 1-2 Flaschen Wein.
11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?
Immer bei verschiedenen Gelegenheiten wie feiern Veranstaltungen, Partys, weniger zu Hause.
Und keine regelmäßigen Anlässe wie Stammtisch etc.

12. Warum haben Sie getrunken?
Zu Besonderen Anlässen, zu einem guten Essen, oder auch mal zur Belohnung. Selten, aber auch nicht ausgeschlossen, bei beruflichen Problemen, zur Problemverarbeitung. Hatte einige Zeit das Problem, dass ich gemoppt wurde, und dass ich entlassen werden sollte. Das hatte dann Existenzängste ausgelöst, was bei vier Kindern sicher auch normal ist. In anderen Phasen habe ich so um die 300 Stunden im Monat gearbeitet, hier kam ich abends nach Hause und dachte ich muss zum Stressabbau ein zwei Flaschen Wein trinken.
Auch im Gruppenzwang, wenn es mit Kollegen etwas zu feiern gab habe ich sicher hier und da auch zu viel getrunken. Das mit dem Feiern findet heute hin und wieder auch noch statt, und ich bin nicht der einzige Kollege, der keinen AK mehr zu sich nimmt. Mittlerweile ist das normal in der Gruppe, das nicht alle AK trinken.

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
Sicher regt das die Kommunikation an, ich wurde lockerer, und redete mehr. Bei zu viel Alkohol wird die Zunge schwerer und ich gab auch dummes Zeug von mir.

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?
Die Ehefrau hat hin und wieder ermahnt weniger zu trinken. Weil ich dann auch geschnarcht habe, ein zwei Mal im Jahr musste ich dann auch im Gästezimmer schlafen.

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?
Hin und wieder Streit mit der Ehefrau. 16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.
Ja, Vor 15 Jahren ging meine 1. Ehe aus beruflichen Gründen in die Brüche, und in der Phase hatte ich sicher auch das Gefühl meine Probleme teilweise mit AK zu lösen. Aber daraus hatte ich auch gelernt, mit meiner jetzigen Ehefrau kann ich über alles offen sprechen.
17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert? Ich kann mich hier an einmal erinnern, als ich 19 Jahre alt war, da hatte ich die Wirkung von Jägermeister unterschätz. Seitdem nie wieder Jägermeister getrunken.

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?
Ja, immer wieder mal aus Diät Gründen, bis zu einem ½ Jahr keinen AK getrunken.

19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
Wie ich verschiedentlich schon schilderte, würde ich mich rückblickend als Gelegenheitstrinker einstufen. Der bei besonderen Anlässen getrunken hat, aber nicht regelmäßig 1x die Woche oder bei besonderen Anlässen.
Heute und in Zukunft

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
Seit der TF trinke ich keinen AK mehr..
21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?
Bei der TF

22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?
Nein

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?
Auf Grund der Situation trinke ich keinen AK mehr, ich bin sogar der Meinung dass es mir gut tut, und mit 58 Jahren denke ich auch mehr an meine Gesundheit als mit 28 Jahren. Auch habe ich festgestellt, dass es auch ohne Alkohol geht, und ich zum Feiern keinen Rausch brauche, ich kann auch so fröhlich sein.

24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?
Ich hatte mich erst nach der TF intensiv mit dem Thema AK Konsum auseinandergesetzt,
und dadurch ist mir klar geworden, dass ich in der Vergangenheit zu viel getrunken habe.
Wie hier auch geschildert, trinke ich wegen der TF keinen AK mehr.. In der Vergangenheit habe ich keinen Grund gesehen gänzlich auf AK zu verzichten, was ich aber sporadisch immer wieder mal tat.
Mittlerweile habe ich mich aber entschlossen, auch in Zukunft keinen AK zu trinken.

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?
Am Anfang war es nicht leicht auf den verschiedenen Anlässen nichts zu trinken, und auch seinen Mitmenschen klar zu machen, das man keinen AK mehr trinkt. Und auch zum guten Essen fehlte mir das Glas Wein. Mittlerweile habe ich auch die Vorzüge entdeckt, immer klar zu sein und alles in Ruhe zu beobachten. Auch mein Umfeld hat akzeptiert, dass ich kein AK mehr trinke, und unterstützt mich.
In vielen Gesprächen mit meiner Familie über meinen AK Konsum, wurde mir klar, dass ich in gewissen Phasen, zu viel AK getrunken hatte. Mein Umfeld unterstützt mich hier vorbildlich, indem ich jede Unterstützung bekomme, die ich benötige. Der Besuch bei einer Beratungsstelle und auch die Gespräche mit dem PS haben mir hier sehr geholfen. Ich habe wieder angefangen mehr Sport zu treiben.

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?
Wirkt sich durchweg nur positiv aus, auf mein Leben und auch auf mein Umfeld. Außerdem habe ich das Gefühl, das es meiner Gesundheit gut tut.

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neüs Verhalten daürhaft stabil bleibt?
Ich habe mir selber regeln auferlegt, die ich auch einhalten werde. In der Vergangenheit habe ich bewiesen, dass selbstauferlegte regeln auch einhalten kann. Rauchen, Abnehmen etc.

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
Ja, das kann ich mir theoretisch vorstellen, und das ist ein Grund mehr, nicht mehr zu trinken. Da ich durch die Aufarbeitung der Situation doch festgestellt habe, das ich mich durch zu viel AK Konsum nicht mehr richtig einschätzen kann. Sollte abermals eine Situation eintreten, bei der die Gefahr besteht, diese nicht alleine bewältigen zu können, würde ich das Gespräch mit mir vertrauten Menschen suchen. Auch würde ich nicht scheün, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?
Da ich nicht mehr trinke, stellt sich die Frage nicht. Ich habe aus meinem rechtswidrigen verhalten die Konseqünzen gezogen, und werde gänzlich auf AK verzichten. Mein ganzes Umfeld wird mich hier immer Unterstützen, und ich bin hier sicher auch Verantwortungsbewusst genug.

30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?
Nein
 
Danke orlando:smile:

Mein WE war anstrengend.....ich gucke morgen nach deinem FB...:read:
 
Hallo orlando,

bevor ich deinen FB kommentiere, habe ich noch ein paar Fragen an dich:

Warst du bei der FSSt. wegen der Akteneinsicht?
Was genau ist in deiner FS-Akte enthalten? (Die BE-Zeit von 1 Uhr stimmt doch, oder?)
Für welches MPI hast du dich entschieden?
Hast du dort abgeklärt, wie lange der max. Zeitraum zwischen deiner letzten Haaranalyse und dem MPU-Termin sein darf?

Teile uns das doch bitte mal mit, danke:smile:


Zum FB:

Tathergang

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)
War auf einer geschäftlichen Sitzung, erst haben wir getagt, und dann war gemütliches Beisammensein mit essen und trinken, die Getränke wurden automatisch nachgefüllt, so dass ich nicht genau wusste wie viel Weinschorle ich so getrunken hatte. Das Essen fing so gegen 20.00 Uhr an. Und ich verließ die VA so gegen 23.45. Uhr setzte mich in mein Auto und wollte die ca. 1000 m nach Hause fahren. Unterwegs blieb ich stehen, weil mein Handy klingelte, dann kam eine Streife die mich fragten was sei, und die rochen dann halt meine Wein Fahne. Das war so gegen Mitternacht Pusten 1.54%: Nach Hause Führerschein holen. Der Frau Bescheid sagen, und auf die Wache wo ein Arzt mir Blut nahm, und die üblichen reaktionstest machte. Wie ich später der Akte entnehmen konnte, schnitt ich bei allen Tests schlecht ab. Das war so gegen 0.30 Uhr.

Das heißt also, dass du ohne "dringenden Grund" die VA verlassen hast....sondern "einfach nur" nach einem netten Abend betrunken in deinen Wagen gestiegen bist??

Dazu passt dies hier natürlich überhaupt nicht:

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?
Sicher ist das in der Vergangenheit auch mal geschehen, aber es waren sicher mehr Fahrten mit Restalkohol als unmittelbar nach dem trinken. Wenn ich so bewusst darüber nachdenke, habe ich in der Vergangenheit schon auch öfter leichtfertig gehandelt. Ich denke die Zahl liegt so bei 200-mal. (das sind bei 36 Jahren etwa 6 TF pro Jahr das ist realistisch, leider)
Denn aus deiner Beschreibung geht mehr oder weniger hervor, dass es für dich eine "normale" Sache war, dich nach diesem sehr hohen Alk.konsum noch ans Steür deines Wagens zu setzen.

Ich möchte dir hierzu mal einen Link geben:

Fahrten unter Alkohol

Das du bei den Reaktionstests auf der Wache schlecht abgeschnitten hast, wird bei der MPU leider nirgends mehr in Erscheinung treten. Von daher wird der GA von einer hohen Alk.gewöhnung ausgehen...

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
Schätze nach dem Blutalkohol und der Zeit so 12bis 15Weinschorle.
Wieviel Wein war denn in so einer Weinschorle? Du musst da bei der MPU schon genaüre Angaben machen...
12 bis 15 Gläser sind bei einer Trinkzeit von nicht mal 4 Stunden schon extrem viel und reicht trotzdem nicht aus, um deine BAK zu erklären! Das du den Wein mit Wasser verdünnt hast, macht das Ganze nicht besser, da du den Alk. ja trotzdem zu dir genommen hast.
Ich habe mit unserem Promillerechner mal nachgeprüft, dass du ca. 1,9l Wein getrunken haben musst, um zum Zeitpunkt der BE ca. 1,7-1,8‰ gehabt zu haben. Überlege mal bitte, ob es nicht besser wäre, wenn du angeben würdest, den Wein pur getrunken zu haben. Das wären z.B. nicht ganz 8 Gläser mit jeweils 0,25 (also 1/4l) Wein gewesen. Das käme vom Flüssigkeitsvolumen in der recht kurzen Zeit von Trinkbeginn bis Trinkende auf jeden Fall plausibler rüber....

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
Ich fühlte mich zu dem Zeitpunkt noch so fit, die kurze Strecke zu fahren.
Da ich auch direkt nach dem Trinken gefahren bin, hat der AK noch aufgebaut, auf der Wache bei der Blutprobe habe ich dann ganz schön einen im Tee gehabt.
Das ist nur bedingt richtig....denn der Abbau setzt bereits kurz nach Trinkbeginn ein. Zum Zeitpunkt der BE hattest du weniger ‰ als zum Zeitpunkt der TF....

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?
Da das nicht geplant war, das ich so viel trinke, hatte ich nichts organisiert, es wäre aber kein Problem gewesen mit dem Taxi heim zu fahren. Aber alleine die falsche Einschätzung meines Zustandes zeigt mir doch deutlich, das ich zu viel getrunken hatte. Heute weiß ich, dass das ein Fehler war, und ich ein Taxi hätte nehmen müssen.
Du hattest nicht geplant soviel zu trinken? Warum hast du es dann gemacht? Gab es dafür einen besonderen Grund? Oder hattest du solche "Kontrollverluste" öfter?

9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?
Ich würde mich als Gelegenheitstrinker bezeichnen, der auf besonderen Anlässen dann schon immmer wieder mal getrunken hat, habe aus Diät gründen auch schon mal längere Zeit kein AK getrunken, etwa ein halbes Jahr. War auch zur Tatzeit in einer Phase, wo ich, seit einem ¾ Jahr eher wenig getrunken hatte.
Sorry, aber die ganze Antwort klingt eindeutig nach Verharmlosung. Ein "Gelegenheitstrinker" könnte niemals 1,75‰ erreichen und dann noch ein Auto steürn...
In dieser Frage geht es auch nicht darum, wie oft du auf den Alk. "verzichtet" hast...

-Dafür ist diese Frage da-:

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?
Ja, immer wieder mal aus Diät Gründen, bis zu einem ½ Jahr keinen AK getrunken.
...sondern es geht darum, wie du dir deine "Trinkfestigkeit" aneignen konntest! Das du ein 3/4 Jahr vorher "eher wenig" getrunken hast, ist dabei leider auch nicht glaubhaft.

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
Haben Wein Schorle oder Bier, weniger, getrunken, unregelmäßig ca. 2-3-mal im Monat und dann auch mal mehr, d.h. auch mal 1-2 Flaschen Wein.
Und bei dieser Antwort hast du die Gelegenheit mal recht genau herauszufinden, wieviel du tatsächlich im Laufe deines Lebens so getrunken hast....

Mache hier bitte eine Art Tabelle...und zwar vom ersten Alk.konsum bis zur TF.

Bsp.:

15 Jahre = Erster Konsum....1 Bier 0,33l
16 - ..... Jahre = 1 x im Monat (oder Woche)......Bier /Wein etc. a 0,33l
u.s.w.

In diesem FB z.B. ist die Antwort der Frage 10 sehr schön aufgeführt worden....

FB von lars


11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?
Immer bei verschiedenen Gelegenheiten wie feiern Veranstaltungen, Partys, weniger zu Hause.
Und keine regelmäßigen Anlässe wie Stammtisch etc.
Hier wurde auch nicht danach gefragt, bei welchen Anlässen du nicht regelmäßig Alk. getrunken hast, sondern bei welchen Anlässen du überwiegend Alk. zu dir genommen hast.

12. Warum haben Sie getrunken?
Zu Besonderen Anlässen, zu einem guten Essen, oder auch mal zur Belohnung. Selten, aber auch nicht ausgeschlossen, bei beruflichen Problemen, zur Problemverarbeitung. Hatte einige Zeit das Problem, dass ich gemoppt wurde, und dass ich entlassen werden sollte. Das hatte dann Existenzängste ausgelöst, was bei vier Kindern sicher auch normal ist. In anderen Phasen habe ich so um die 300 Stunden im Monat gearbeitet, hier kam ich abends nach Hause und dachte ich muss zum Stressabbau ein zwei Flaschen Wein trinken.
Auch im Gruppenzwang, wenn es mit Kollegen etwas zu feiern gab habe ich sicher hier und da auch zu viel getrunken. Das mit dem Feiern findet heute hin und wieder auch noch statt, und ich bin nicht der einzige Kollege, der keinen AK mehr zu sich nimmt. Mittlerweile ist das normal in der Gruppe, das nicht alle AK trinken.
Einen Gruppenzwang kann man im fortgeschrittenerem Alter sicher nicht mehr geltend machen....
Der fett markierte Satz gehört nicht in diese Frage.....sondern in den Teil zum "Heute und in Zukunft".
Alles in allem ist das als Erklärung immer noch ein bißchen zu wenig. Deine beruflichen Probleme und Existenzängste wirst du dem GA etwas detaillierter schildern müssen. Du hast die Frage 16 mit.....

Vor 15 Jahren ging meine 1. Ehe aus beruflichen Gründen in die Brüche, und in der Phase hatte ich sicher auch das Gefühl meine Probleme teilweise mit AK zu lösen.
....beantwortet. Dies wäre vllt. dein Ansatz um mit deinem ersten überhöhten Alk.konsum zu beginnen.

Es ist so:

Entweder hat ein (nicht mehr ganz so junger) Mensch den Grundstein für seine Trinkfestigkeit bereits in jungen/jüngeren Jahren gelegt....und erst später wieder sein "altes Level" erreicht, wenn er angibt, zuvor über viele Jahre moderat getrunken zu haben. Dann reicht ein Zeitraum von wenigen Monaten (6-9), um die "alte Giftfestigkeit" wieder zu erreichen.
Oder - er gibt an, erst sehr spät mit dem Trinken angefangen zu haben. Um die entsprechende Alk.gewöhnung dann zu bekommen, muss allerdings ein wesentlich längerer Zeitraum angegeben werden, damit es auch von den Trinkzeiten einigermaßen moderat bleiben kann.
Soll heißen: Jemand der angibt, dass er jeden Tag 5l Bier getrunken hat, braucht natürlich einen wesentlich kürzeren Zeitraum zur Alk.gewöhnung, als jemand der angibt an 2 WE im Monat soviel getrunken zu haben. Ist das verständlich für dich?

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?
Hin und wieder Streit mit der Ehefrau.
Das waren wirklich alle Auswirkungen? Was ist denn mit der TF? War das keine Auswirkung deines Alk.konsums?
Nicht falsch verstehen.....du sollst hier natürlich nicht hinschreiben, dass du dadurch deinen FS verloren hast.
Es geht mir nur darum, dass du realisierst, dass der Alk. sehr wohl Auswirkungen auf dein Leben hatte....

16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.
Ja, Vor 15 Jahren ging meine 1. Ehe aus beruflichen Gründen in die Brüche, und in der Phase hatte ich sicher auch das Gefühl meine Probleme teilweise mit AK zu lösen. Aber daraus hatte ich auch gelernt, mit meiner jetzigen Ehefrau kann ich über alles offen sprechen.
Bei einer AB-Angabe kannst du das nicht mehr vergleichen, da du heute keinen Alk. mehr trinkst.

19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
Wie ich verschiedentlich schon schilderte, würde ich mich rückblickend als Gelegenheitstrinker einstufen. Der bei besonderen Anlässen getrunken hat, aber nicht regelmäßig 1x die Woche oder bei besonderen Anlässen.
D.h. im Klartext, dass du bis heute nicht erkannt hast, dass du Alk.missbrauch betrieben hast?


20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
Seit der TF trinke ich keinen AK mehr..
Also lautet die richtige Antwort hier: Nein

21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?
Bei der TF
Wann war das genaü Datum?

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?
Auf Grund der Situation trinke ich keinen AK mehr, ich bin sogar der Meinung dass es mir gut tut, und mit 58 Jahren denke ich auch mehr an meine Gesundheit als mit 28 Jahren. Auch habe ich festgestellt, dass es auch ohne Alkohol geht, und ich zum Feiern keinen Rausch brauche, ich kann auch so fröhlich sein.
Aufgrund welcher Situation? Der Tatsache, dass du deinen FS abgeben musstest?

24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?
Ich hatte mich erst nach der TF intensiv mit dem Thema AK Konsum auseinandergesetzt,
und dadurch ist mir klar geworden, dass ich in der Vergangenheit zu viel getrunken habe.
Wie hier auch geschildert, trinke ich wegen der TF keinen AK mehr.. In der Vergangenheit habe ich keinen Grund gesehen gänzlich auf AK zu verzichten, was ich aber sporadisch immer wieder mal tat.
Mittlerweile habe ich mich aber entschlossen, auch in Zukunft keinen AK zu trinken.
Auch hier wieder der Verweis auf deinen FS.....
Das klingt weniger nach innerlicher Einsicht, sondern mehr danach, dass du deinem FS zuliebe auf den Alk. verzichtest....auch wenn du dich "mittlerweile" dazu entschlossen hast, auch in Zukunft keinen Alk. zu trinken....

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?
Am Anfang war es nicht leicht auf den verschiedenen Anlässen nichts zu trinken, und auch seinen Mitmenschen klar zu machen, das man keinen AK mehr trinkt. Und auch zum guten Essen fehlte mir das Glas Wein. Mittlerweile habe ich auch die Vorzüge entdeckt, immer klar zu sein und alles in Ruhe zu beobachten. Auch mein Umfeld hat akzeptiert, dass ich kein AK mehr trinke, und unterstützt mich.
In vielen Gesprächen mit meiner Familie über meinen AK Konsum, wurde mir klar, dass ich in gewissen Phasen, zu viel AK getrunken hatte. Mein Umfeld unterstützt mich hier vorbildlich, indem ich jede Unterstützung bekomme, die ich benötige. Der Besuch bei einer Beratungsstelle und auch die Gespräche mit dem PS haben mir hier sehr geholfen. Ich habe wieder angefangen mehr Sport zu treiben.
Hier fehlt völlig die Aufarbeitung deiner Trinkmotive. Was ist z.B. aus deinen Existenzängsten und dem Mobbing geworden? Wie würdest du heute reagieren, wenn du wieder in solch eine Situation kommen würdest? Das ist auch aus deinen Vermeidungsstrategien nicht ersichtlich...

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neüs Verhalten daürhaft stabil bleibt?
Ich habe mir selber regeln auferlegt, die ich auch einhalten werde. In der Vergangenheit habe ich bewiesen, dass selbstauferlegte regeln auch einhalten kann. Rauchen, Abnehmen etc.
Der Zigarettenverzicht und das Abnehmen beinhalten ja keine Regeln in dem Sinne...sondern sind der Verzicht auf etwas. Eine Regel wäre z.B. wenn du dir sagst:
Heute treibe ich 1 Std. Sport, dafür gönne ich mir nachher einen Kuchen....aber nicht mehr wie 1 Stück!
Bei 2 Std. Sport bestelle ich mir zum Kuchen noch 1 Kugel Eis dazu......aber eben nur eine Kugel etc.

Gerade bei dieser Antwort solltest du deine Familie und deine Freunde mit einbeziehen und von Hobbys etc. reden, die dir einen inneren Ausgleich verschaffen.
Wichtig auch hier die Angabe, dass du vor prof. Hilfe nicht zurückschrecken würdest...

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?
Wirkt sich durchweg nur positiv aus, auf mein Leben und auch auf mein Umfeld. Außerdem habe ich das Gefühl, das es meiner Gesundheit gut tut.
Auch hier sollte ein bißchen mehr Begeisterung aufkommen. Du solltest nicht nur das Gefühl haben, dass es deiner Gesundheit gut tut, dass du auf den Alk. verzichtest....sondern es sollte zur Gewissheit geworden sein. Darüberhinaus sollte es noch mehr pos. Seiten des Alk.verzichtes geben...

Alles in allem fehlt es noch an Überzeugungskraft in deinem FB. Bedenke, du weist deine AB "nur" mit 6 Monaten nach. Wenn der GA von deinen Ausführungen nicht vollständig überzeugt ist, könnten daraus leicht 12 Monate werden.

Lese meine Anmerkungen darum bitte nochmal mit größter Aufmerksamkeit durch und versuche deinen FB entsprechend abzuändern und dann erneut einzustellen.

Du kannst natürlich auch jederzeit Rückfragen an mich stellen:smile:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Nancy,

vielen Dank für die Bearbeitung meines FB. Am Freitag war ich beim PS, danach war ich sehr Optimistisch. Heute haben ich meinen, von Dir bearbeiteten FB gelesen, das hat mich wieder auf den Boden geholt. Wahrscheinlich gut so. Den FB werde ich überarbeiten und wieder einstellen.
Zu Deinen Fragen.
Habe meine Akte nicht eingesehen. Habe gestern von der FS Bescheid bekommen, das die Akte an die MPI Stelle geschickt wurde.
Werde morgen bei der FS anrufen, und versuchen, Info über den Inhalt der Akte zu bekommen.
Die BE-Zeit von 1.00 Uhr ist korrekt.
Mit meinem PS habe ich vereinbart, wegen der AB, noch eine Haaranalyse zu machen.

Vielen Dank
Orlando
 
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Hallo Nancy,

vielen Dank für die Bearbeitung meines FB. Am Freitag war ich beim PS, danach war ich sehr Optimistisch. Heute haben ich meinen, von Dir bearbeiteten FB gelesen, das hat mich wieder auf den Boden geholt. Wahrscheinlich gut so. Den FB werde ich überarbeiten und wieder einstellen.

Ich denke mal, es würde dir nichts bringen, wenn ich dir schreiben würde, dass alles in deinem FB so in Ordnung ist.
Vllt. bringst du ja die Dinge mündlich nachvollziehbarer rüber....:smiley2204:
Dennoch sollten deine Aussagen bis zur MPU "perfekt" sitzen, damit es auch wirklich keinerlei Bedenken seitens des GA mehr gibt. Darum ist es auf jeden Fall wichtig, dass deine Antworten "hieb und stichfest" sind.


Zu Deinen Fragen.
Habe meine Akte nicht eingesehen. Habe gestern von der FS Bescheid bekommen, das die Akte an die MPI Stelle geschickt wurde.
Werde morgen bei der FS anrufen, und versuchen, Info über den Inhalt der Akte zu bekommen.
Ich fürchte nur, dass du da keine Aussage mehr bekommen wirst...:smiley8:

Die BE-Zeit von 1.00 Uhr ist korrekt.
Mit meinem PS habe ich vereinbart, wegen der AB, noch eine Haaranalyse zu machen.

Vielen Dank
Orlando
Damit bist du dann jedenfalls auf der sicheren Seite, was deinen AN angeht.:smile:

Wäre aber noch wichtig zu wissen, zu welchem MPI du gehst......:smiley9:
 
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Hallo Nancy,
Hallo Max,
hier nun die zweite Version meines FB.
Bitte um Korrektur.
Zur MPI habe ich mich in Freiburg bei der IAS angemeldet, und warte auf den Termin.
Vielen Dank für eure Mühe
Orlando

Dieser Katalog dient zur Vorbereitung des psychologischen Gespräches und ist Grundlage hier im Forum.

Tathergang

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)
War auf einer geschäftlichen Sitzung, erst haben wir getagt, und dann war gemütliches Beisammensein mit essen und trinken, die Getränke wurden automatisch nachgefüllt, so dass ich nicht genau wusste wie viel Wein ich so getrunken hatte. Das Essen fing so gegen 20.00 Uhr an. Und ich verließ die VA so gegen 23.45 Uhr setzte mich in mein Auto und wollte die ca. 1000 m nach Hause fahren. Unterwegs blieb ich stehen, weil mein Handy klingelte, dann kam eine Streife die mich fragte was sei, und die rochen dann meine Wein Fahne. Das war so gegen Mitternacht Pusten 1.54%: Nach Hause Führerschein holen. Der Frau Bescheid sagen, und auf die Wache fahren, wo ein Arzt mir Blut nahm, und die üblichen reaktionstest machte. Wie ich später der Akte entnehmen konnte, schnitt ich bei allen Tests schlecht ab. Das war so gegen 0.30 Uhr.
(Warum folgerst Du eigentlich, dass man nach jedem netten Abend in sein Auto steigt, und betrunken heimfährt) Das war an diesem Abendsicher so, aber es war nicht die Regel!)
Was wäre denn aus Deiner Sicht ein dringender Grund!?

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
Schätze nach dem Blutalkohol und der Zeit so 7 bis 8 Glas Wein mit 0,25 %.
Ich kann es leider nicht so genau nachvollziehen, da ja immer nachgeschenkt wurde. Aber die Menge scheint mir realistisch.
3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren? Gefahren bin ich etwa 500 m und 500 m hatte ich noch vor mir.

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
Ich fühlte mich zu dem Zeitpunkt noch so fit, die kurze Strecke zu fahren.
Da ich auch direkt nach dem Trinken gefahren bin, hat der AK noch aufgebaut, auf der Wache bei der Blutprobe habe ich dann ganz schön einen im Tee gehabt.
Soll ich das lieber weg lassen?

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?
Da das nicht geplant war, das ich so viel trinke, hatte ich nichts organisiert, es wäre aber kein Problem gewesen mit dem Taxi heim zu fahren. Aber alleine die falsche Einschätzung meines Zustandes zeigt mir doch deutlich, das ich zu viel getrunken hatte. Heute weiß ich, dass das ein Fehler war, und ich ein Taxi hätte nehmen müssen.
Hier verstehe ich Deine Argumentation nicht. Was soll ich den Deiner Meinung nach schreiben, wenn es in Wahrheit so war. Das Trinkverhalten hatte sich aus der Situation heraus ergeben, und war eben nicht geplant!
Was soll ich Deiner Meinung nach schreiben?

6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?
Nein.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?
Sicher ist das in der Vergangenheit auch mal geschehen, aber es waren sicher mehr Fahrten mit Restalkohol als unmittelbar nach dem trinken. Wenn ich so bewusst darüber nachdenke, habe ich in der Vergangenheit schon auch öfter leichtfertig gehandelt. Ich denke die Zahl liegt so bei 200.000mal. Aus meiner Sicht zwar viel zu viel, weil die Rechnung von Nancys Link ja nur stimmt, wenn man nach jedem AK Trinken selber gefahren ist. Und das ist und war bei mir nicht so!
Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
In meinem Elternhaus hat Alkohol keine Rolle gespielt, Vater vielleicht mal ein Bier, Mutter mal ein Likör das war es, habe meine Eltern nie Betrunken gesehen. Ich habe den ersten Alkohol Kontakt mit 15 Jahren gehabt. Da habe ich mein erstes Bier getrunken.

9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?
Ich würde mich als Gelegenheitstrinker bezeichnen, der auf besonderen Anlässen dann schon immer wieder mal getrunken hat. Du vergisst, das ich 58 Jahre alt bin, meine Sturm und Drang Phase hinter mir habe, und wirklich nur noch gelegentlich getrunken habe, und nicht regelmäßig! Ich habe nicht jeden Tag getrunken! Die Trinkfestigkeit habe ich mir im Laufe meines Lebens. bin 58 Jahre jung, angetrunken: Ich hatte immer sehr unterschiedliche Trinkverhalten, die ich in diesem Absatz auch anspreche. Leider wiedersprechen sich Deine Aussagen mit denen meines PS.
Verharmlosen tu ich sicher nicht, aber Alkoholiker bin ich auch keiner, was mir im Übrigen auch mein PS bestätigt hat. Ich habe sehr gründlich und intensiv über mein AK Konsum nachgedacht, es aufgearbeitet, und für mich entschieden in Zukunft AB zu leben. Diese Erkenntnis ist mir sicher in der Deutlichkeit nur durch eine sehr selbstkritische Aufarbeitung meine AK Konsums in der Vergangenheit bewusst geworden. Deswegen habe ich für mich entschieden in Zukunft AB zu leben. Ich bin mir sicher, dass mir, meiner Gesundheit und meinem Umfeld das sehr gut tut. Ich bin fest davon überzeugt, das mir das gelingen wird. Ich habe lange genug gebraucht, um zu dieser erkenntnis zu kommen! Besser spät als nie.

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
Habe Wein Schorle oder Bier getrunken, unregelmäßig ca. 2-3-mal im Monat und dann auch mal mehr, d.h. auch mal 1-2 Flaschen Wein.
Du erwartest, dass ich mein Trinkverhalten der letzten 40 Jahre zu Papier bringe, das ist mir leider nicht möglich! Mit meinem PS ist das klar besprochen, das das niemand erwartet! Mein Zeitpunkt ist die Ehescheidung, im Jahre 1996 und ab hier werde ich versuchen mein Trinkverhalten zu dokumentieren. Damals war ich der Meinung meine Eheprobleme mit AK lösen zu können, heute weiß ich, dass das ein Fehler. Sollte ich wieder in so eine Situation kommen, werde ich mir professionelle Hilfe suchen, und mich betreün lassen. In der Zeit habe ich sicher drei bis viermal in der Woche 1 bis 2 Fl. Wein getrunken. Manchmal auch 4 bis 5 halbe Liter Bier. Das ging über einen Zeitpunkt von ca. 1-2 Jahren so. danach haben sich meine Lebensverhältnisse wieder stabilisiert, und ich habe in der Woche nicht mehr als 1 bis 2 Fl. Wein getrunken. Gelegentlich auch mal ein paar Bier.
11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?
Immer bei verschiedenen Gelegenheiten, wie feiern Veranstaltungen, Partys, auch zur Belohnung von guten Situationen, teilweise mit Arbeitskollegen, teilweise alleine.

12. Warum haben Sie getrunken?
Bei beruflichen Problemen war ich auch der Meinung dass das hilft, heute weiß ich, dass das ein Fehler war, und auch hier anstatt von trinken, das Gespräch mit mir vertrauten Personen suche.
Wenn ich im Beruf Probleme und Sorgen hatte, hier ging es auch um Existenzängste, und teilweise hatte ich das Gefühl gemoppt zu werden. Dann habe ich sehr viel Verantwortung und Zahlendruck.
Ich habe dann nach Feierabend gerne mal 1-bis 2 Flaschen Wein getrunken. Auch konnte ich nach AK Genuss den Kopf frei bekommen und besser einschlafen. Heute Weiss ich, dass das falsch war und AK nur ein kurzfristiger Helfer darstellt. Seit 10 Monaten trinke ich keine AK, mache viel Sport gehe in die Sauna, mache Spaziergänge im freien, bespreche die Probleme im Beruf mit meiner Familie. Ich fühle mich sehr gut darin, in der Art und Weise wie ich jetzt meine Probleme und Sorgen verarbeite.
Nancy vielen Dank für Deine Aufklärung bezüglich des Trinkverhaltens, ich habe das verstanden, auch schon mit meinem PS besprochen, und genau deshalb gehen wir bis zu meiner Scheidung zurück, da ich hier offensichtlich mir in der Zeit wieder die nötige Trinkfestigkeit angeeignet habe. Ich hoffe, dass das für dich schlüssig rüberkommt, dass hattest Du ja auch so geschrieben.

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
Sicher regt das die Kommunikation an, ich wurde lockerer, und redete mehr. Bei zu viel Alkohol wird die Zunge schwerer und ich gab auch dummes Zeug von mir.

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?
Die Ehefrau hat hin und wieder ermahnt weniger zu trinken. Weil ich dann auch geschnarcht habe, ein zwei Mal im Jahr musste ich dann auch im Gästezimmer schlafen.

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?
Hin und wieder Streit mit der Ehefrau. Verlust der FE und damit eine komplette Umstellung meiner Lebensgewohnheiten. Auswirkungen auf die gesamte Familie, da ich keine Fahrdienste mehr ausüben konnte. 16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Ich trinke seit dem 1.07. 2011 keinen AK mehr. 17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert? Ich kann mich hier an einmal erinnern, als ich 19 Jahre alt war, da hatte ich die Wirkung von Jägermeister unterschätz. Seitdem nie wieder Jägermeister getrunken.

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?
Ja, immer wieder mal aus Diät oder Fasten Gründen, bis zu einem ½ Jahr keinen AK getrunken.

19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
Wie ich verschiedentlich schon schilderte, würde ich mich rückblickend als Gelegenheitstrinker einstufen. Im Laufe meines Lebens hatte ich immer sehr unterschiedliche Trinkverhalten Der bei besonderen Anlässen getrunken hat, aber nicht regelmäßig 1x die Woche oder bei besonderen Anlässen. Mit Sicherheit habe ich regelmäßig AK Missbrauch betrieben. Mit Sicherheit gab es Situationen min meinem Leben, wo ich zu viel AK getrunken habe. Auch hier muss ich sagen, bin ich überzeugt davon , dass mir das in Zukunft nicht mehr passieren wird.
Heute und in Zukunft

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
Nein
21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?
Am 30.06. 2011
22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?
Nein

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?
Auf Grund der Situation dass ich meinen FS abgeben musste, trinke ich keinen AK mehr, ich bin sogar der Meinung dass es mir gut tut, und mit 58 Jahren denke ich auch mehr an meine Gesundheit als mit 28 Jahren. Auch habe ich festgestellt, dass es ohne Alkohol geht, und ich zum Feiern keinen Rausch brauche, ich kann auch so fröhlich sein.
Fahre seit der Zeit wieder regelmäßig Fahrrad, treibe auch anderen Sport und fühle mich auch dadurch sehr gut.

24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?
Ich hatte mich erst nach der TF intensiv mit dem Thema AK Konsum auseinandergesetzt,
und dadurch ist mir klar geworden, dass ich in der Vergangenheit zu viel getrunken habe.
Wie hier auch geschildert, trinke ich keinen AK mehr. In der Vergangenheit habe ich keinen Grund gesehen gänzlich auf AK zu verzichten, was ich aber sporadisch immer wieder mal tat.
Mittlerweile habe ich mich aber entschlossen, auch in Zukunft keinen AK zu trinken.
Meine geänderte Lebenseinstellung tut mir sehr gut, ich fühle mich sehr wohl dabei, mein Umfeld bestärkt mich in dem neün Verhalten, so dass es keinen Grund gibt mein Verhalten wieder zu ändern.
Sollten sich in meinem Leben die Lebensverhältnisse ändern, und ich wieder AK trinken, werde ich sofort professionelle Hilfe in Anspruch nehmen und mich beraten lassen.

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?
Am Anfang war es nicht leicht auf den verschiedenen Anlässen nichts zu trinken, und auch seinen Mitmenschen klar zu machen, das man keinen AK mehr trinkt. Und auch zum guten Essen fehlte mir das Glas Wein. Mittlerweile habe ich auch die Vorzüge entdeckt, immer klar zu sein und alles in Ruhe zu beobachten. Auch mein Umfeld hat akzeptiert, dass ich kein AK mehr trinke, und unterstützt mich.
In vielen Gesprächen mit meiner Familie über meinen AK Konsum, wurde mir klar, dass ich in gewissen Phasen, zu viel AK getrunken hatte. Mein Umfeld unterstützt mich hier vorbildlich, indem ich jede Unterstützung bekomme, die ich benötige. Der Besuch bei einer Beratungsstelle und auch die Gespräche mit dem PS haben mir hier sehr geholfen. Ich habe wieder angefangen mehr Sport zu treiben.
Ich habe heute realisiert, dass meine Trinkmotive falsch waren, AK ist keine Lösung.
Mein Umfeld bestärkt mich in dem vorhaben, und unterstützt mich sehr gut, so dass ich der Meinung bin in Zukunft gut ohne AK leben zu können.
In der Vergangenheit habe ich berufliche und auch persönliche Probleme mit AK versucht zu lösen.
Mittlerweile weiß ich, dass das ein Fehler war. Sollte ich heute wieder in die Situation kommen, werde ich mir professionelle Hilfe holen.


26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?
Wirkt sich durchweg nur positiv aus, auf mein Leben und auch auf mein Umfeld. Außerdem habe ich das Gefühl, das es meiner Gesundheit gut tut. Ich fahre regelmäßig Fahrrad, gehe mit meiner Familie viel spazieren, und lese wieder mehr.

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neüs Verhalten daürhaft stabil bleibt?
Ich habe mir selber regeln auferlegt, die ich auch einhalten werde. In der Vergangenheit habe ich bewiesen, dass selbstauferlegte regeln auch einhalten kann. Rauchen, Abnehmen etc.
Ich treibe jetzt regelmäßig Sport, habe mir u.a. einen Stepper gekauft, auf dem ich regelmäßig laufe,
gehe viel in die Sauna und kümmere mich intensiver um meine Tochter.
Das alles bekommt mir sehr gut, ich fühle mich sehr wohl dabei, und bin überzeugt davon, dass ich in Zukunft ohne AK gut leben kann. Meine Familie begrüßt meinen neün Lebensstil und unterstützt mich sehr darin. Das alleine ist mir die Umstellung wert!

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
Ja, das kann ich mir theoretisch vorstellen, und das ist ein Grund mehr, nicht mehr zu trinken. Da ich durch die Aufarbeitung der Situation doch festgestellt habe, das ich mich durch zu viel AK Konsum nicht mehr richtig einschätzen kann. Sollte abermals eine Situation eintreten, bei der die Gefahr besteht, diese nicht alleine bewältigen zu können, würde ich das Gespräch mit mir vertrauten Menschen suchen. Auch würde ich nicht scheün, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?
Da ich nicht mehr trinke, stellt sich die Frage nicht. Ich habe aus meinem rechtswidrigen verhalten die Konseqünzen gezogen, und werde gänzlich auf AK verzichten. Mein ganzes Umfeld wird mich hier immer Unterstützen, und ich bin hier sicher auch Verantwortungsbewusst genug.

30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?
Nein
 
Hab bitte noch kurz Geduld...ich schaü so schnell wie möglich nach deinem FB....:smile:
 
Hallo orlando,

sorry, dass es nun doch ein paar Tage länger gedaürt hat, bis ich dir eine Antwort gebe.

Hast du denn mittlerweile einen MPU-Termin?
Zu deiner Akte konntest du sicherlich nichts mehr erfahren, oder?

Zu deinem FB:


Tathergang

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)
War auf einer geschäftlichen Sitzung, erst haben wir getagt, und dann war gemütliches Beisammensein mit essen und trinken, die Getränke wurden automatisch nachgefüllt, so dass ich nicht genau wusste wie viel Wein ich so getrunken hatte. Das Essen fing so gegen 20.00 Uhr an. Und ich verließ die VA so gegen 23.45 Uhr setzte mich in mein Auto und wollte die ca. 1000 m nach Hause fahren. Unterwegs blieb ich stehen, weil mein Handy klingelte, dann kam eine Streife die mich fragte was sei, und die rochen dann meine Wein Fahne. Das war so gegen Mitternacht Pusten 1.54%: Nach Hause Führerschein holen. Der Frau Bescheid sagen, und auf die Wache fahren, wo ein Arzt mir Blut nahm, und die üblichen reaktionstest machte. Wie ich später der Akte entnehmen konnte, schnitt ich bei allen Tests schlecht ab. Das war so gegen 0.30 Uhr.
(Warum folgerst Du eigentlich, dass man nach jedem netten Abend in sein Auto steigt, und betrunken heimfährt) Das war an diesem Abendsicher so, aber es war nicht die Regel!)

Zunächst mal: Ich folgere gar nichts, orlando. Ich kommentiere die FB weitestgehend aus der Sicht eines GA und diese habe nun mal ihre Erfahrungswerte.

Was wäre denn aus Deiner Sicht ein dringender Grund!?
Da kann es verschiedene Dinge geben. Z.B. ein Anruf von zuhause, der zu einem überstürzten Aufbrechen veranlasste.....oder ein Streit bei der VA, dem man sich dann durch das Aufbrechen entzogen hat....

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
Schätze nach dem Blutalkohol und der Zeit so 7 bis 8 Glas Wein mit 0,25 %.
Ich kann es leider nicht so genau nachvollziehen, da ja immer nachgeschenkt wurde. Aber die Menge scheint mir realistisch.
Die Prozente musst du bei der MPU aber in Liter umändern.....außerdem solltest du besser 8 Gläser angeben, 7 Gläser wären von der Alk.menge her zu wenig...

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
Ich fühlte mich zu dem Zeitpunkt noch so fit, die kurze Strecke zu fahren.
Da ich auch direkt nach dem Trinken gefahren bin, hat der AK noch aufgebaut, auf der Wache bei der Blutprobe habe ich dann ganz schön einen im Tee gehabt.
Soll ich das lieber weg lassen?
M.E. = Ja.
Der erste Satz ist okay, du warst dir sicher...
Da du ja bereits nach 500m wegen deines Handys angehalten hast und die Polizei dich dann angesprochen hat, konntest du du gar nicht richtig bemerken, wie sehr dir der Alk. beim Fahren zu schaffen macht.

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?
Da das nicht geplant war, das ich so viel trinke, hatte ich nichts organisiert, es wäre aber kein Problem gewesen mit dem Taxi heim zu fahren. Aber alleine die falsche Einschätzung meines Zustandes zeigt mir doch deutlich, das ich zu viel getrunken hatte. Heute weiß ich, dass das ein Fehler war, und ich ein Taxi hätte nehmen müssen.
Hier verstehe ich Deine Argumentation nicht. Was soll ich den Deiner Meinung nach schreiben, wenn es in Wahrheit so war. Das Trinkverhalten hatte sich aus der Situation heraus ergeben, und war eben nicht geplant!
Was soll ich Deiner Meinung nach schreiben?
orlando, es geht hier nicht darum, was ich meine, das du schreiben solltest......sondern es geht allein darum, was der GA von deinen Aussagen halten wird.
Keiner wirft dir den Alk.konsum an sich vor!
Der einzige Vorwurf besteht darin, dass du dein Auto dabei hattest und trotzdem nicht auf Alk. verzichtet hast und das du trotz des hohen Alk.konsums noch gefahren bist, anstatt dir ein Taxi zu rufen.
So etwas sieht sehr leicht nach Vorsatz aus.....und darum auch meine Anmerkungen zu deinen "Fahrten unter Alk."

Eine plausible Erklärung wäre z.B.:
Du wolltest zunächst keinen Alk. trinken....nachdem du es dir anders (situationsbedingt) überlegt hattest, hattest du dir vorgenommen mit dem Taxi nach Hause zu fahren.
In diesem Zusammenhang wäre jetzt ein "überstürzter Aufbruch" von der VA nachvollziehbar, da du in diesem Moment nicht über die Folgen einer TF nachgedacht hättest.

Dies nur mal als Erklärung. Ich will dir aber keine Worte in den Mund legen, sondern dir lediglich verdeutlichen, wie der GA die Sachlage betrachtet.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?
Sicher ist das in der Vergangenheit auch mal geschehen, aber es waren sicher mehr Fahrten mit Restalkohol als unmittelbar nach dem trinken. Wenn ich so bewusst darüber nachdenke, habe ich in der Vergangenheit schon auch öfter leichtfertig gehandelt. Ich denke die Zahl liegt so bei 200.000mal. Aus meiner Sicht zwar viel zu viel, weil die Rechnung von Nancys Link ja nur stimmt, wenn man nach jedem AK Trinken selber gefahren ist. Und das ist und war bei mir nicht so!
Ein paar Fahrten mehr solltest du gegenüber dem letzten FB m.M. nach schon angeben.....jedoch diese Anzahl ist wohl dann doch etwas zu hoch gegriffen....:smiley2204:

9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?
Ich würde mich als Gelegenheitstrinker bezeichnen, der auf besonderen Anlässen dann schon immer wieder mal getrunken hat. Du vergisst, das ich 58 Jahre alt bin, meine Sturm und Drang Phase hinter mir habe, und wirklich nur noch gelegentlich getrunken habe, und nicht regelmäßig! Ich habe nicht jeden Tag getrunken! Die Trinkfestigkeit habe ich mir im Laufe meines Lebens. bin 58 Jahre jung, angetrunken: Ich hatte immer sehr unterschiedliche Trinkverhalten, die ich in diesem Absatz auch anspreche. Leider wiedersprechen sich Deine Aussagen mit denen meines PS.
Ich habe ganz sicher nicht vergessen, wie alt du bist, da das Alter eine wichtige Grundlage des FB-Kommentars ist.
Lies bitte nochmal meine Antwort aus dem ersten FB:

Sorry, aber die ganze Antwort klingt eindeutig nach Verharmlosung. Ein "Gelegenheitstrinker" könnte niemals 1,75 erreichen und dann noch ein Auto steürn...
Wo steht denn da, dass ich dir unterstelle, jeden Tag Alk. getrunken zu haben? Das habe ich nicht und werde ich auch nicht tun, da dies für mich gar kein Thema ist.
Darum hatte ich dir ja versucht, dies hier zu erklären:

Entweder hat ein (nicht mehr ganz so junger) Mensch den Grundstein für seine Trinkfestigkeit bereits in jungen/jüngeren Jahren gelegt....und erst später wieder sein "altes Level" erreicht, wenn er angibt, zuvor über viele Jahre moderat getrunken zu haben. Dann reicht ein Zeitraum von wenigen Monaten (6-9), um die "alte Giftfestigkeit" wieder zu erreichen.
Oder - er gibt an, erst sehr spät mit dem Trinken angefangen zu haben. Um die entsprechende Alk.gewöhnung dann zu bekommen, muss allerdings ein wesentlich längerer Zeitraum angegeben werden, damit es auch von den Trinkzeiten einigermaßen moderat bleiben kann.
Soll heißen: Jemand der angibt, dass er jeden Tag 5l Bier getrunken hat, braucht natürlich einen wesentlich kürzeren Zeitraum zur Alk.gewöhnung, als jemand der angibt an 2 WE im Monat soviel getrunken zu haben. Ist das verständlich für dich?
Vllt. hast du mich da nicht richtig verstanden....

Ganz sicher hast du nicht regelmäßig getrunken (das dokumentiert ja auch schon deine Verfassung bei der Polizei).
Fakt ist jedoch, dass du die gleiche Menge wie bei deiner TF auch vorher schon einige Male erreicht haben musst, sonst hättest du dein Auto nicht mehr unfallfrei bewegen können. Ob dies nun 1-2x in einem Monat so war, oder 3-4x im Abstand von 2 Monaten etc., macht da keinen großen Unterschied! Der GA muss deine Trinkentwicklung und somit auch deine Giftfestigkeit am Tag der TF nachvollziehen können. Du kannst ihm nicht erklären, dass du "nur" ggl. Alk. getrunken hast (und dies beinhaltet deine Aussage, dass du dich als Gelegenheitstrinker siehst)....und somit praktisch von 0 auf 100 gekommen bist.

Du hast doch wegen deiner Probleme (Mobbing, Scheidung etc.) getrunken, oder? Zumindest hast du das bei der Frage 12 als Trinkmotiv angegeben. Also bist du doch ein Problemtrinker gewesen (das ist jemand der Alk. getrunken hat, um seine Sorgen zu vergessen), oder siehst du das anders?

Verharmlosen tu ich sicher nicht, aber Alkoholiker bin ich auch keiner, was mir im Übrigen auch mein PS bestätigt hat. Ich habe sehr gründlich und intensiv über mein AK Konsum nachgedacht, es aufgearbeitet, und für mich entschieden in Zukunft AB zu leben. Diese Erkenntnis ist mir sicher in der Deutlichkeit nur durch eine sehr selbstkritische Aufarbeitung meine AK Konsums in der Vergangenheit bewusst geworden. Deswegen habe ich für mich entschieden in Zukunft AB zu leben. Ich bin mir sicher, dass mir, meiner Gesundheit und meinem Umfeld das sehr gut tut. Ich bin fest davon überzeugt, das mir das gelingen wird. Ich habe lange genug gebraucht, um zu dieser erkenntnis zu kommen! Besser spät als nie.
Auch hier wieder......wie kommst du bloß darauf, dass ich dich als Alkoholiker bezeichne? Das habe ich ganz sicher nicht! Vergiss das bitte ganz schnell wieder....
Mit Verharmlosung ging es mir lediglich darum, dass du deine Trinkmengen- und zeiten nicht herunterspielen solltest, sondern offen darlegst. Ein "Gelegenheitstrinker" trinkt maaaaaal ein Glas Bier oder Wein zuviel, wenn die Gelegenheit sich eben dazu ergibt. Das ist aber wieder etwas anderes orlando. Du hast versucht deine Probleme wegzutrinken (wie übrigens 99% der User, die hier im Forum sind). Dabei geht es mir jetzt "nur" um dein Trinkmotiv. Das ist ein nachvollziehbarer Grund für deinen Alk.missbrauch und hat nichts mit i-einer Bewertung meinerseits zu tun. Verstehst du?

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
Habe Wein Schorle oder Bier getrunken, unregelmäßig ca. 2-3-mal im Monat und dann auch mal mehr, d.h. auch mal 1-2 Flaschen Wein.
Du erwartest, dass ich mein Trinkverhalten der letzten 40 Jahre zu Papier bringe, das ist mir leider nicht möglich! Mit meinem PS ist das klar besprochen, das das niemand erwartet! Mein Zeitpunkt ist die Ehescheidung, im Jahre 1996 und ab hier werde ich versuchen mein Trinkverhalten zu dokumentieren. Damals war ich der Meinung meine Eheprobleme mit AK lösen zu können, heute weiß ich, dass das ein Fehler. Sollte ich wieder in so eine Situation kommen, werde ich mir professionelle Hilfe suchen, und mich betreün lassen. In der Zeit habe ich sicher drei bis viermal in der Woche 1 bis 2 Fl. Wein getrunken. Manchmal auch 4 bis 5 halbe Liter Bier. Das ging über einen Zeitpunkt von ca. 1-2 Jahren so. danach haben sich meine Lebensverhältnisse wieder stabilisiert, und ich habe in der Woche nicht mehr als 1 bis 2 Fl. Wein getrunken. Gelegentlich auch mal ein paar Bier.
Ich habe das nicht erwartet....sondern es sollte dir einfach nur noch mal Gelegenheit dazu geben, das Trinkverhalten deines gesamten Lebens zu überprüfen.
Es ist ganz klar, dass der GA dich nicht nach dem gesamten Zeitraum fragt.....sondern deinen Alk.konsum aufgrund der TF und somit anhand deiner Motive erklärt haben möchte. Wenn dein Mehrkonsum mit deiner Scheidung, bzw. mit deinen Eheproblemen beginnt, ist das sicher der richtige Zeitrahmen.

19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
Wie ich verschiedentlich schon schilderte, würde ich mich rückblickend als Gelegenheitstrinker einstufen. Im Laufe meines Lebens hatte ich immer sehr unterschiedliche Trinkverhalten Der bei besonderen Anlässen getrunken hat, aber nicht regelmäßig 1x die Woche oder bei besonderen Anlässen. Mit Sicherheit habe ich regelmäßig AK Missbrauch betrieben. Mit Sicherheit gab es Situationen min meinem Leben, wo ich zu viel AK getrunken habe. Auch hier muss ich sagen, bin ich überzeugt davon , dass mir das in Zukunft nicht mehr passieren wird.
Dazu hatte ich dir in meinen vorherigen Antworten ja schon etwas geschrieben....
Früher hast du dich mit Sicherheit als Gelegenheitstrinker eingestuft.....aber heute "rückblickend"??? kannst du dich unmöglich noch als Gelegenheitstrinker einstufen, da du ja erkannt hast, dass es Alk.missbrauch war...und bitte vermute hier nicht wieder eine Unterstellung! Wir alle hier haben Alk.missbrauch betrieben. Es ist wichtig, dass du dem GA deine heutige Sichtweise richtig vermittelst (Thema: Verharmlosung). Du hast deinen Fehler erkannt und dein Verhalten geändert. Das ist das Allerwichtigste!!!

24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?
Ich hatte mich erst nach der TF intensiv mit dem Thema AK Konsum auseinandergesetzt,
und dadurch ist mir klar geworden, dass ich in der Vergangenheit zu viel getrunken habe.
Wie hier auch geschildert, trinke ich keinen AK mehr. In der Vergangenheit habe ich keinen Grund gesehen gänzlich auf AK zu verzichten, was ich aber sporadisch immer wieder mal tat.
Mittlerweile habe ich mich aber entschlossen, auch in Zukunft keinen AK zu trinken.
Meine geänderte Lebenseinstellung tut mir sehr gut, ich fühle mich sehr wohl dabei, mein Umfeld bestärkt mich in dem neün Verhalten, so dass es keinen Grund gibt mein Verhalten wieder zu ändern.
Sollten sich in meinem Leben die Lebensverhältnisse ändern, und ich wieder AK trinken,
werde ich sofort professionelle Hilfe in Anspruch nehmen und mich beraten lassen.
Den fett markierten Satz solltest du tunlichst unterlassen. Wenn schon, dann formuliere ihn so:

Sollten sich in meinem Leben die Lebensverhältnisse ändern, und ich in die Versuchung kommen, wieder AK trinken zu wollen, werde ich...
Ansonsten hast du bei den restlichen Antworten zwar nicht sehr viel geändert....

Bsp.:

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?
Wirkt sich durchweg nur positiv aus, auf mein Leben und auch auf mein Umfeld. Außerdem habe ich das Gefühl, das es meiner Gesundheit gut tut. Ich fahre regelmäßig Fahrrad, gehe mit meiner Familie viel spazieren, und lese wieder mehr.
Zitat von Nancy:
Auch hier sollte ein bißchen mehr Begeisterung aufkommen. Du solltest nicht nur das Gefühl haben, dass es deiner Gesundheit gut tut, dass du auf den Alk. verzichtest....sondern es sollte zur Gewissheit geworden sein....
....dafür hast du aber einige Dinge hinzugefügt, die deine Aussagen noch einmal bekräftigen.

Von daher ist dieser Teil deiner Antworten für mich in Ordnung.:smile:
 
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