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damit wärst Du bereits in der A1 ...und ich schätze mich als Gamma ein
Vllt willst Du die Einordnung ja nochmal für Dich überprüfen?Dann weiß ich in welche Richtung ich Arbeiten kann

Ist wohl nicht kriegsentscheidend, aber das klingt sehr nach suizidalen Absichten mit dem Auto als Mittel zum Zweck.Tathergang
1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(Wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)
…
2 Straftat
Da mir zu diesem Zeitpunkt gefühlt mein Leben egal war und keinen Sinn mehr ergab,
Nur als Anmerkung:2. Was genau haben Sie am Tattag getrunken
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)
1 Straftat
von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr 5 Tegernsee Hell 0,5l mit 4,8 %vol
Von 17.10 Uhr bis 18.00 Uhr 4 Tegernsee Hell 0,5l mit 4,8 %vol
2.Straftat
Von 18.30 Uhr bis 23.30 Uhr 5 Tegernsee Hell 0,5l mit 4,8 %vol
Von 0.05Uhr bis ca. 1.00 Uhr 2 Augustiner Hell 0,5l mit 5,2 %vol
Das ist hier nicht gefragt.4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)
Nein Ich hatte bei beiden Fahrten nicht das Gefühl noch sicher fahren zu können. Ich habe billigend in Kauf genommen andere sowie mich zu gefährden und zu verletzen um meine Bedürfnisse zu befriedigen. Bei beiden Fahrten nahm ich bei mir Konzentration schwäche, Tunnelblick und stark eingeschränktes Seh vermögen war. Ich konnte die Entfernungen nicht mehr richtig einschätzen
Auf die Fragestellung achten.6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?
Ich bin öfter unter Alkoholeinfluss gefahren, Nicht in dieser Menge, aber mit Sicherheit über die gesetzlich erlaubte Grenze, Wobei mir heute klar ist das jeglicher Alkoholgenuss im Straßenverkehr sehr gefährlich ist. In meiner Aufarbeitung beim Verkehr- und Suchttherapeuten habe ich mich unter anderem mit dem Abbau von Promille 0,2-0,3 pro Stunde auseinandergesetzt, dadurch ist mir klar geworden das ich öfter unter Alkoholeinfluss am Steuer gesessen war.
Da steht ein Riesentext ( und der ist auch gut ), gehört hier aber nicht hin.Exploration
8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

Kurz vor den 2 TFen 2-3 / Woche erscheint mir das um Einiges zu wenig…9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?
Ja ich habe regelmäßig Alkohol getrunken 2-3mal pro Woche.
Sehr gut !12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)
Alkohol habe ich hauptsächlich als, Problemlöser, (verdrängen meiner Gefühle, des alleine seins und der Sorgen des verlassen werden, verdrängen und wegschieben von Streitigkeiten Konsumiert. Ich wollte der Realität und der Wahrheit oft schlecht bis gar nicht ins Gesicht blicken. Ich konnte mich nie öffnen da ich es in meiner Kindheit von meiner Mutter immer vorgelebt bekommen habe, dass man seine Sorgen nicht öffentlich Kund tut, weil man sonst in der Gesellschaft Unter geht und als schwach angesehen wird. Ich habe in frühster Kindheit gelernt das in meiner Familie Probleme mit Alkohol verdrängt wurden und Konflikte nie offen und ehrlich ausgesprochen worden sind, sondern sie wurden unter den Teppich gekehrt. Mir wurde nie wirklich zugetraut dass ich es schaffen könnte einen Beruf zu erlernen und dort Erfolgreich zu sein. In der Schule war ich nicht der Beste und meine Noten waren meist Unterdurchschnittlich, dadurch musste ich mir regelmäßig von meinen Lehrern und meiner Mutter anhören dass aus mir nie was werden würde. Das Nagte immer sehr an meinem Selbstwertgefühl. Zu dieser Zeit versuchte ich durch Rebellion irgendwie auf mich aufmerksam zu machen. Dies schadete jedoch der Beziehung zu meiner Mutter immer mehr. Später unterdrückte ich meine Überforderungen in extremen Stress Situationen und der körperlichen Belastung meines Berufes sowie Streitereien mit der Familie oder Partnern. Das Bedürfnis immer stark zu sein und keine Angriffsfläche zu bieten zog sich wie ein Roter Faden durch mein Leben. Ich missbrauchte den Alkohol als Ventil um alles zu vergessen und letzten Endes vor mir herzuschieben um mich ja nicht damit auseinandersetzen und/oder damit befassen zu müssen. Ich machte alle Konflikte mit mir selbst aus. (Zumindest dachte ich das). Ich Fraß alles in mich rein. Als ich noch alleinstehend war und als Koch Reiste, Konsumierte ich Alkohol um Anschluss an Arbeitskollegen zu bekommen um nicht alleine zu sein. Ich konsumierte ihn um mich in der Gruppe zu profilieren und einen vermeintlich gewissen Platz dort einzunehmen.
Ich wollte keine Schwäche nach außen zeigen, Ich wollte es meiner Familie immer beweisen das ich es alleine schaffe und alles im Griff habe. Ich habe versucht mit meiner Beruflichen Laufbahn Aufmerksamkeit von meiner Familie zu bekommen, dass ich mein Leben perfekt sei, weil sie mir es nie zugetraut haben Privaten sowie beruflichen Erfolg zu haben. Über die Schattenseiten der Sternegastronomie habe ich nie mit Ihnen gesprochen, denn dann hätte ich zugeben müssen das es nicht immer schöne Zeiten gegeben hat und der druck sehr hoch war. Das man als angestellter nicht viel wert war, außer eine billige Arbeitskraft und schnell weg vom Fenster ist, wenn man Gefühle oder Private Probleme mit auf die Arbeit nehmen würde. Es Zählte nur 100% Leistung.
Das gehört hier so nicht hin.In der Arbeit hatte ich den ganzen Tag Berührung mit Alkohol und stellte es nie in frage, dass man ab und an ein Bier in der Mittagspause getrunken hat. Ich habe mir keine Gedanken darüber gemacht, sich nach Dienstschluss zu treffen um sich regelmäßig die Lichter aus zu Knipsen. Meine Überzeugung war zu dieser Zeit, dass macht jeder, was soll da so schlimm daran sein. Anderen Sozialen kontakt hatte ich nicht und somit auch keinen Vergleich, dass es auch anders sein kann und eigentlich sein muss. Später tat ich meine immer wiederkehrenden Alkoholexzesse als eine Phase im Leben ab und bildete mir ein dies im Griff zu haben, es müsse sich niemand sorgen machen.
Auch hier versuche lieber, den „roten Faden“ auf deine gesamte Ehe und die Trennungsphase zu verknüpfen.Als sich meine Frau von mir Trennte, versank ich im Gefühlschaos. Es mischte sich Wut, Enttäuschung und die sorge und Angst ein. Wie soll es weitergehen mit der Erziehung unseres gemeinsamen Kindes, werde ich es regelmäßig sehen dürfen? Habe ich dann noch ein Mitspracherecht bei wichtigen Entscheidungen? oder würde sie mich übergehen. Ich hatte große Angst das sie mir mein Kind entziehen könnte und ein Umgangsverbot erwirken wollen würde. All diese Gedanken machten mich fertig und zogen mich immer weiter runter. Die Finanzielle Lage (was passiert mit dem gemeinsamen Haus) kam zu dem noch oben drauf. Das hat mich vollkommen aus der Bahn geworfen und ich Tank immer mehr um diese negativen Schmerzen und Gefühlen die mich innerlich zerstörten, aus meinem Kopf zu bekommen.
Auch hier auf die Beziehung zu deinem Kind übertragen.Alte Trinkgewohnheiten kamen wieder zum Vorschein und der Alkohol diente mir als Seelentröster wie ich es Jahre davor auch schon immer machte wenn das Leben gerade mal wieder schwierig war. Als mein Kind eines Tages zu mir kam und merkte das ich Getrunken hatte wollte es nicht bei mir bleiben und fuhr mit seiner Mutter wieder nach Hause
Gehört das noch zu deinem Motiv ?Dies war der Tiefpunkt für mich. Mir war klar ich muss sofort das Trinken dauerhaft aufhören und mir externe Hilfe holen. Mir wurde bewusst dass nur ich alleine das Schicksal in der Hand habe und die Verantwortung für mich endlich übernehmen muss.
Ich habe erkannt, dass Alkohol der schlechteste Berater für mich war. Am Ende habe ich alles nur viel schlimmer und komplizierter gemacht. Ich bin vor meinen Konflikten weggelaufen und habe mich hinter dem Alkohol versteckt. Durch meine Termine bei der Suchtberatung habe ich gelernt dass ich vor meinen Problemen nicht weglaufen, und sie auch nicht aus dem weg saufen kann. Sie werden nicht verschwinden oder sich in Luft auflösen wenn ich mich ihnen nicht stelle und öffne. Ich stelle mich heute meinen Verlustängsten, Konflikten und Sorgen. Ich gehe sie offen an, Unangenehme Themen kommuniziere ich wenn ich merke es brodelt in mir. Das hilft mir, selbst bewusst durchs Leben zu gehen. Ich mache mir vorab Gedanken über das geschehene, und differenziere (Was kann ich ändern, Was muss ich ändern und was liegt nicht in meiner macht.) und was kann ich nicht beeinflussen. (Ich mache es nicht mehr zu meinem Problem)
Für mich ist das ein Widerspruch…13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)
Bei wenig Alkohol habe ich eine beruhigende Wirkung verspürt, ich wurde lockerer sah alles nicht mehr so verbissen, eine gewisse Entspannung trat ein. Mit dem gesteigerten Abholgenuss wurde ich nachdenklich, Meine Probleme, Ängste und Sorgen konnte ich dadurch besser verdrängen und der Stress viel von mir ab, eine gewisse gleich Gültigkeit setzte ein. Ich schob alles beiseite und fühlte mich im Kopf frei.
Gehört das noch zur Frage ?Heute ist mir bewusst dass ich Jahrelang versucht habe mit meine sozialen Defizite mit Alkohol herunter zu Spülen und zu verdrängen. Ich habe sehr viel Lebenszeit sinnlos verschwendet, Dies ist mir heute klar und ich möchte niemals mehr in diesen Zustand zurückehren.
Nur das gehört hier hin,14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?
Ja. Ich habe eine hohe Toleranzentwicklung gemerkt in dem ich immer mehr Alkohol trinken musste um den gewünschten Effekt der Verdrängung zu erreichen. Ich hatte irgendwann kein Gefühl mehr für die Menge und Ich saufte mich immer öfter in den Rausch. Ich vernachlässigte meine Sozialen Kontakte und zog stattdessen immer öfter den Konsum vor. Meine Frau sprach mich während der Eheprobleme und in der Trennungsphase mehrmals auf das viele Trinken an und ich ignorierte diese Warnsignale. Ich Trank immer schneller (Sturztrunk) um schnell auf mein Level zu gelangen. 2024 trank ich oft alleine und versuchte meinen Konsum zu verheimlichen. Ich redete meinen Missbrauch klein, vor allem wenn ich Nachmittag anfing zu Trinken. Die Abstände meiner Trinkeskapaden wurden immer kürzer. Wenn ich mehr als 3 Bier getrunken habe, kam immer mehr das verlangen mehr zu trinken und ich kannte die Grenzen des Aufhörens nicht mehr. Ich habe meinen sehr bedenklich gesundheitlichen Konsum erkannt
Hatte die Trennung mit deinem Konsum zu tun ?15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?
Es kam zur Trennung und ich zog aus dem gemeinsamen Haus aus.
Hier nicht Asche auf`s Haupt kippen, sondern relativ sachliche, abgeklärte, von dir akzeptierte Konsequenzen deines Konsums.Meine Risikobereitschaft unter Alkoholeinfluss ein KFZ zu führen stieg erheblich an und ich verharmloste die damit verbundene Gefahr in die ich mich und andere Verkehrsteilnehmer gebracht habe
s.o.Es kam zum Entzug der Fahrerlaubnis, dadurch wurde die Betreuung meines Kindes zur Herausforderung. Diesen hole ich 3mal Wöchentlich aus dem Hort ab. Da der auf dem Land ist bin ich auf die Öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, manchmal stellt es eine gewisse Flexibilität dar. Ich versuche ihm seine Aktivitäten im Sportverein oder Schwimmkurs jederzeit zu ermöglichen und nehme dadurch gerne einen erheblichen Zeitaufwand in Kauf. Für Ihn ist es manchmal etwas schwer da wir viel Wartezeiten haben (öffentliche Verkehrsmittel, Rufbus) was mich innerlich sehr schmerzt ihm das durch meine Verantwortungslosigkeit die ich an den Tag gelegt habe zumuten zu müssen.
s.o.Ich denke positiv
Wo ein Wille ist, Ist auch ein Weg und ich nehme diese Herausforderung an um weiter so viel Zeit wie es geht mit meinem Kind zu verbringen und ihm zu ermöglichen was er gerne macht.
Es erfordert gute Vorausplanung und Zeitmanagement um zb meine Schwestern zu besuchen, da diese 200 km weiter weg Wohnen. Spontane treffen finden so leider nicht mehr statt. Die Finanziellen Belastungen durch meine Strafen waren erheblich. Gesamt liegt dieser bei 12,214,31 Euro für die Verurteilung und die entstandenen Schäden die ich verursacht habe.
Diesen habe ich direkt beglichen.
Ich habe erkannt dass mein Verantwortungsloses verhalten ganz alleine durch mich und meinen Alkoholmissbrauch zustande kamen. Kein anderer ist schuld. Ich übernehme die volle Verantwortung dafür. Heute ist mir umso mehr bewusst dass ich mein verhalten Grundlegend ändern musste und dies auch getan habe.
Gehörte nicht die Trennungsphase auch zu deinen Konsumspitzen ?16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben. Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.
2003-2012 war ich sehr viel als Koch unterwegs um verschiedene Küchenstile wie möglich kennen zu lernen. In dieser Zeit war ich hauptsächlich in Guide Michelin Sterne ausgezeichneten Restaurants tätig. Mit diesen Herausforderungen entwickelte sich ein hoher Belastungsdruck (Körperlich wie Psychisch) um der geforderten Qualität gerecht zu werden und den hohen Belastungen stand zu halten griff ich immer öfter zur Flasche um dem ganzen Herr zu werden und zu entfliehen. Ich liebte diese Art zu Kochen, gestand mir aber nicht ein, dass ich den permanenten Stress nicht gewachsen war.
