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MPU wegen 2 Trunkenheitsfahrten mit Unfallflucht im Zeitraum von 4 Wochen

was wäre Deine Empfehlung?

(Gutachter kenne ich so einige, die kann ich noch halbwegs einschätzen.. aber bei der Gattung "Behördenmitarbeiter*innen" bin ich ziemlich blank^^)
 
Hallo Ihr Lieben
Nun bin ich wirklich verzweifelt
Ich war gerade bei meinem Hausarzt und habe ihm die Situation erklärt
Er hat sich alles durch gelesen und ohne mir richtig zu zuhören eine Überweisung zu einem Neurologen/Psychiater in die Hand gedrückt.
Ich stehe gefühlt gerade vor einem Scherbenhaufen. Er war nicht einmal bereit mir etwas zu schreiben das meine Bewerte alle in Ordnung sind
 
und ohne mir richtig zu zuhören eine Überweisung zu einem Neurologen/Psychiater in die Hand gedrückt.
jup. Siehe auch ->
Ich glaube nicht, dass Dein Hausarzt sich zu einer Beantwortung der psychischen Gesamtlage hinreissen lässt. Alkoholabhängigkeit könnte er diagnostizieren.

Psychiater haben idR lange Wartezeiten und ein akuter Notfall bist Du vermutlich gerade nicht^^
Der Hausarzt konnte nicht mal die Suchtdiagnose ausschließen? Das ist ein bisschen traurig.
(nur am Rande: fühlst Du Dich bei dem sonst gut aufgehoben? Vllt wäre ja ein Wechsel denkbar)

WIllkommen im kollabierenden deutschen Gesundheitssystem. Ich würde mal 3 Psychiater anrufen, wann die einen Termin haben für sowas.. und mit dem Ergebnis* zur Führerscheinstelle gehen und dort fragen, was die jetzt vorschlagen würden :/
___________________________________________________
* vermutlich in Richtung: "sorry, die nächsten 5 Monate haben wir nur für Notfälle Platz"
 
Hallo @joost
Genau das ist mir jetzt passiert
Ich bekomme keinen Termin überrall Aufnahmestopp
Mein Hausarzt hat dich zu gar nichts geäußert.
Puuh ich weiß Grad nicht was ich sagen soll
 
Waaaaas ?!
Das kann ich kaum glauben, sorry, bin geplättet.
Es steht ja völlig außer Frage, dass sich das so abgespielt hat, lieber Kalle.

Was ist denn das für ein Honk ?

Ich muss mal kurz nachdenken, wie wir die Kuh vom Eis kriegen…
 
Da ist dieser Wisch,der mir Grad rein gar nix bringt
 

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aaaalso... zunächst:
Ich erlebe Dich im Forum (im Gegensatz zu man anderem Fragesteller) als nicht auffällig psychisch angeschlagen. Massive Kern-Schräglagen spüren wir im durchaus halbwegs zuverlässig heraus. Oder anders: Du hättest wohl bei dem "Attest" gute Chancen.
Wenn es um Zeit geht, ließe sich das sicherlich im Rahmen eines fachärztlichen Gutachters klären, das kostet halt nochmal.
Eigentlich hätte die FsSt diese Bedenken mit der Forderung nach einem fäG zuerst äußern müssen, bevor sie Dich in eine MPU schickt (glaube ich zumindest).

Ich bleibe bei meiner Idee von oben

Edith: ok, die Abhängigkeitsdiagnose hast Du, darauf musst Du jetzt noch Deine Argumentation abstimmen.
Ich habe heute die Hintergründe für meinen Alkoholmissbrauch aufgearbeitet
sowas z.B. reicht dann halt nicht^^
Die 15 Monate AN Selbstheiler hast Du ja.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja mit der Diagnose Abhängigkeit bin ich dabei
15 Monate Abstinenz hab ich im Juni vorzuweisen Suchtberatung Caritas und Kreuzbund Selbsthilfegruppe auch
 
Also, ich auch nicht.
Nicht ansatzweise.

Das hilft dir jetzt nicht, aber ich hätte dir nicht zu einem Gespräch bzw. kurzem Bericht geraten, wenn ich das geahnt hätte.

Was mir jetzt eingefallen ist,
- Patientenakte vom HA anfordern

Das steht dir ja zu, und dann könnten wir gucken…

Oder Krankenkasse ?
Oder einen Termin beim HA machen, um das in einem Gespräch noch einmal quasi in Ruhe zu erläutern ?

Ich habe ja auch schon viel gehört, aber ich bin tatsächlich ein wenig ratlos…

Eines kann ich dir immerhin versprechen:
Wir lassen dich nicht im Stich !
 
Ah, der liebe @joost hat doch eine geniale Idee:
Du gehst dahin, legst dort das Schreiben vor und fragst, ob sie im Vorfeld irgendetwas Sinnvolles für die FEB formulieren können…

Weil, wie ich gestern schon sagte, für die Anordnung eines fäGs ist die Grundlage vieieiel zu dünn, im Prinzip nicht vorhanden.
 
OK das heißt ich mach mir einen Termin zur fäG
gehe da hin und erklär im Gespräch das ich irgendwas in der Hand brauche für die FEB ?
So richtig verstanden ?
 
OK das heißt ich mach mir einen Termin zur fäG
gehe da hin und erklär im Gespräch das ich irgendwas in der Hand brauche für die FEB ?
So richtig verstanden ?
Nein, mein Lieber ;)
Ein fäG ist ein fachärztliches Gutachten, was genau wie die MPU von der FEB angeordnet wird.
Dafür sehe ich aber keine Grundlage.

Du machst einen Termin bei der Caritas, legst da dieses Schreiben vor und bittest um eine Stellungnahme ihrerseits.
Da fühlst du dich ja wohl, also sitzen da wohl auch freundliche, hilfsbereite Menschen :).

Ich bin so froh das es euch gibt und ihr mich da so unterstützt
Danke
Danke für die lieben Worte.
Und es sind exakt so Menschen wie du, für die wir das hier machen.
Danke zurück :smiley138:
 
Ich habe gerade mit einem Assistenzarzt aus meiner Arbeit Telefoniert , der ist im Fachbereich Psychologie ... Zu dem Werd ich dann heute Abend mal fahren da er Nachtdienst hat
MIt ihm habe ich am Anfang meiner Suchtberatung schonmal gesprochen
Ich werde ihm die Sachlage schildern . Vielleicht hat er noch eine zündende Idee
Wenn nicht werde ich mich für das fäG anmelden
 
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