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MPU wegen 2 Trunkenheitsfahrten mit Unfallflucht im Zeitraum von 4 Wochen

OK Danke
Ich häng mich dran
Mein HA schreibt mir zumindest mal ne Bestätigung das ich bei ihm war und er Kenntnis dieser Sache hat
Jetzt mach ich mich an einen Termin der Sucht Therapeutin
 
Ich denke nicht dass er sich dazu bereit erklärt weiters zu tun.

Dein Hausarzt darf auch gar nicht mehr tun. Er hat weder dein Alkoholproblem behandelt noch dein psychologisches Problem.

Ein Anwalt (egal wie krass der ist) kann an den vorliegenden Tatsachen auch nichts mehr ändern.

Die Führerscheinstelle muss nach den ihr vorliegenden Tatsachen handeln. Das Schreiben vom Rechtsanwalt an den Staatsanwalt ist eine Tatsache, da der Rechtsanwalt nicht lügen darf. Der Klient des Rechtsanwalts bekommt von dem Schreiben eine Zweitschrift. Wenn in dem Schreiben vom Rechtsanwalt falsche Tatsachen aufgeführt sind muss der Klient ihn darauf aufmerksam machen und der Rechtsanwalt muss zeitnah sein Schreiben korrigieren. Das hätte zum Beispiel mit Kommunikationsproblemen zwischen Anwalt und Klient begründet werden können.

Staatsanwaltschaft und Führerscheinstelle müssen deshalb davon ausgehen, das die Tatsachen in dem Schreiben korrekt sind.

Dann gab es noch entweder beim Strafbefehl oder bei der Gerichtsverhandlung die Gelegenheit die Angaben des Rechtsanwalts zu korrigieren.

Nach über einem Jahr mit Schock zu argumentieren erscheint mir deshalb sinnlos. Zumal der Kontakt mit dem Rechtsanwalt wahrscheinlich auch erst deutlich nach den Fahrten stattfand.

Der Rechtsanwalt hat deutlich von zwei Problemen geschrieben

einserseits psychologische familiäre Belastung als auch die Alkoholproblematik

und das @der Kalle sich wegen beiden in Behandlung befindet. Das sind Tatsachen, die die Führerscheinstelle nicht ignorieren darf, da sie unter anderem einen Schutzauftrag hat. Deshalb kann ich auch keinen besonderen Eifer oder ähnliches erkennen, durch das @der Kalle zu einem Opfer wird oder schlechter behandelt wird als Betroffene in vergleichbaren Fällen.

Aktuell hat die Führerscheinstelle keine Informationen, ob bei @der Kalle noch die psychischen Probleme bestehen. Deshalb gibt sie @der Kalle zunächst die Gelegenheit durch Vorlegen entsprechender Behandlungsprobleme in Bezug auf seine psychischen Probleme ein fachärztliches Gutachten, eine eventuell daraus resultierende MPU zu vermeiden. Damit auch die damit verbundenen Kosten. Das ist das ganz normale und für mich neutrale Vorgehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo @ Mr Murphy
Danke für die Einschätzung
Ich sehe mich nicht als Opfer oder schlecht behandelt.
Ich Versuche zu verstehen warum die FB das alles vorab haben möchte , da ich eh mit einer MPU rechne um genau diese Dinge aus der Welt zu schaffen.
 
Hallo Zusammen
Morgen habe ich nochmals einen Termin bei meinem HA und werde ihn nochmals bitten mir etwas auszustellen ohne daß er sich in eine blöde Lage bringen könnte
Sollte er sich wieder weigern ,bin ich am überlegen ob ich einen Behandlungsbericht zu erstellen
Dazu ist er laut gesetzt Verpflichtet. In diesem geht ja dann auch vor dass ich nie in Psychiatrischer Behandlung war .
Meint ihr dass ist Sinnvoll.
Mir ist klar ich werde ihn damit sehr verärgern aber ich möchte definitiv etwas schriftliches bis zum 17 in der Hand haben um nicht mit leeren Händen da zu stehen.
 
Meint ihr dass ist Sinnvoll.

Nein.

Die Führerscheinstelle hat durch deine eigenen Angaben die Vermutung, das du psychische Probleme hast. Das du deswegen nicht in Behandlung warst oder bist spielt keine Rolle. Dazu braucht es keine Bestätigung vom Hausarzt.

Um weitere Maßnahmen zu vermeiden sollst du ganz im Gegenteil nachweisen das du wegen deiner psychischen Probleme einen Facharzt konsultiert hast und der der Ansicht ist, das von dir keine Gefahr als Kraftfahrzeugführer bist, egal ob mit oder ohne Behandlung.
 
@MC Murphy
Ich Versuche seit 3 Tagen einen Termin bei einem Facharzt zu bekommen.
Es ist aber schlicht weg nicht möglich
Heute habe ich es bei einem Verkehrsmediziner probiert
Selbst dieser sagt das es ihm nicht möglich ist in 1-2 Sitzung mich einzuschätzen,da er mich nicht kennt .
Mir bleibt ja in dieser Situation nur noch ein fäG beim zb Tüv zu machen um diese bedenken der FEB aus zu räumen.
 
Mr Murphy
Ich habe keine Psychologische Behandlung gehabt
Ich habe damals meinem Anwalt berichtet das ich in einer Klinik Arbeite
Als mir mein Konsum entglitt und die daraus folgende TF mit Entzug war
Ging ich vertrauensvoll zu einen unsere Assistenz Ärzten und ließ mich von ihm beraten
Er verwies mich damals zur Caritas um mein Alkoholproblem anzugehen.
Dies sagte ich auch so meinem Anwalt
Im Schreiben meines Anwalts ging hervor das ich mich in die Klinik begab und diese mich diese mich zur Caritas verwies . Ich habe damals nicht realisiert das dieser Satz solche ausmaße annehmen wird. Sonst hätte ich mich frühzeitig darum gekümmert.
Desweiteren steht drin, dass ich zu dieser Zeit durch die Trennung mit meiner Frau sehr psychisch angeschlagen war.
 
Mit meiner Therapeutin habe ich ganz am Anfang über einen Stationären Aufenthalt gesprochen .. nach ein paar Sitzungen meinte sie, dass ich nicht in Stationäre Behandlung gehen muss da ich sehr gute Fortschritte gemacht habe
 
Dann hast du jetzt ein großes Problem.

Du hast der Staatsanwaltschaft (und damit der Führerscheinstelle) über deinen Rechtsanwalt mitteilen lassen

Zunächst ging er in das ... um seine Alkoholproblematik und psychologische Verfassug zu verbessern. Von dort wurde er weitergeleitet zur Suchtberatung im Mathias-Ehrenfried-Haus des Caritasverbandes. Seit 08.12.2024 ist er dort regelmäßig unter Betreuung im Einzelgespräch.
...
... Insofern ist er, wie auch der Caritasverband bestätigen kann, auf einem guten Weg, seine Probleme in den Griff zu bekommen. Entsprechende psychologische Behandlung, auch aufgrund der vorhandenen Familienproblematik zeigt sein Bereitschaft, sein Leben in den Griff zu bekommen. ...

Das ist die konkrete Beschreibung einer aktuellen und auch zukünftigen Behandlung. Deshalb fordert die Führerscheinstelle die Arztberichte.

Wenn das eine Lüge war hast du gegenüber der Führerscheinstelle ein massives Problem. Selbst wenn dein Anwalt dich falsch verstanden haben sollte wäre es deine Pflicht gewesen, das zeitnah korrigieren zu lassen. Das dein Anwalt dich nicht über das Schreiben informiert hat ist unglaubwürdig, zumal du es vorliegen hast.

Ich befürchte, das du deine führerscheinlose Zeit durch deine Untätigkeit deutlich verlängert sowie die Kosten und den Stress erhöht hast.
 
MC Murphy
Ich habe über diesen Satz nie nachgedacht,da es mir primär um die Alkohol Problematik ging und ich an diesen Satz (Psychisch)nie nachgedacht habe weil ich diesen auf meine Situation die ich damals hatte bezogen war. Ich habe damals mit einem Assistenzarzt gesprochen, der in unserer Psychiatrie arbeitet.
Ich hatte niemals die Absicht irgend jemand an zu lügen. Ich habe dieses Schreiben auch natürlich bekommen,habe auch nie was anderes behauptet.
OK dann habe ich jetzt die Arschkarte gezogen und muss auch diese Konsequenz tragen.
Ich muss dass erstmal verdauen, bin ziemlich am Boden.
Danke für deine ehrlichen Worte auch wenn sie gerade brutal sind.
 
Hallo Kalle,
gehst du nicht zur Caritas Suchtberatung? Hatte ich jedenfalls so verstanden.
In der Regel können die auch ein Schreiben für die MPU bzw. vorab für Fsst ausstellen.
Ich habe z. B. regelmäßig Einzelgespräche bei meiner Suchtberaterin und bekomme dort ebenfalls einen Bericht für die MPU, obwohl es keine klassische Therapie ist.
Wenn du deine damaligen Probleme dort aufgearbeitet hast, sollte das grundsätzlich eher positiv bewertet werden – vor allem dann, wenn klar wird, dass die Situation in der Vergangenheit liegt, du stabil bist und aktuell keine Gefährdung mehr besteht.
Wichtig ist wahrscheinlich nur, dass genug Termine stattgefunden haben, damit sich die Beraterin auch ein fundiertes Bild machen kann.
Weißt du, wie viele Gespräche du ungefähr hattest?
 
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Hallo Julchen
Ja ich war knapp 9 Monate bei der Caritas
Da habe ich am 10.4 Einentermin n gemacht und sie wird mir detailliert schreiben um was es in unseren Sitzungen ging und dass ich stabil bin
Ich gehe auch zum Kreuzbund alle 2 Wochen zur Sitzung
Dass mach ich seit Juli 24
 
Ich würde den Termin am 10.04. abwarten,
mache dir am besten vorher Notizen und geh alles in Ruhe mit deiner Suchtberaterin durch.

Bei mir und auch bei meinem Mann gab es im Anwaltsbericht ebenfalls Passagen, die uns erst Sorgen gemacht haben, weil sie ähnlich kritisch formuliert waren wie bei dir.
Unsere Suchtberaterin hat uns damals erklärt, dass diese Aussagen den damaligen Zustand beschreiben – also die Situation vor der Aufarbeitung – und nicht den heutigen Stand nach Therapie und Entwicklung.
Ich bin kein Profi, bloß ich vertraue ihr in diesem Fall.

Sie ist seit über 25 Jahren in der Suchtberatung tätig und hat ein sehr gutes Gespür dafür, Entwicklungen einzuschätzen. Deine Beraterin wird ebenfalls erkennen können, ob du dich stabilisiert hast oder noch impulsiv reagieren würdest – zum Beispiel wieder zur Flasche oder dann sogar in Kombi zum Fahrzeug greifen könntest.
Genauso kann sie einschätzen, ob deine Rückfallprophylaxe wirklich tragfähig ist oder eher nur theoretisch gut klingt.
 
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Liebes Julchen
Danke für deinen Rat und deine Erfahrung die du selbst gesammelt hast .
Ich hätte auch ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Therapeutin und könnte mich deswegen auch öffnen und über alles richtig sprechen .
Sie ist auch Traumatherapeutin und ich denke sie kann mich sehr gut einschätzen da ich schon viele Sitzungen bei ihr hatte und heute noch um Rat fragen wenn etwas im argen liegt .
 
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