MPU wegen Cannabis und Kokain

Ein persönliches Statement dazu:

Ich finde es immer extrem…äh…doof, wenn User nur halbe FB einstellen, da eine Kommentierung nicht sinnvoll ist, im Sinne des Hilfe Suchenden.
Bei dir kommt ja auch noch der strafrechtliche Teil, was es für mich zusätzlich erschwert…

Aber in deinem Sinne werde ich das mal anders machen, weil, wenn deine „Antworten“ in dieser Weise so weitergehen, ist der resp. die FB überhaupt nicht kommentierungswürdig.
Die Zeit und den Aufwand kannst du dir, btw. uns auch, sparen.

Kein Motiv, Widersprüche und voller „falscher“ und bestenfalls halbherzig hingeklatschter Worte, sorry.

Zusätzlich passt das Ganze nicht ansatzweise zu dir, der ein offensichtlich notorischer Straftäter und WHT ist, sondern zu jemanden, der immer brav seinen Aufgaben gerecht werden wollte und irgendwie daher zu illegalen Drogen greifen musste.
Nur als ein Exempel dafür:
Du konsumierst zur Zeit keinen Alkohol…?!
Nur weil du jetzt gerade kein Bier neben dir stehen hast….?
Silvester, also vor 6 Tagen hast du getrunken !
Alleine mit dieser Aussage wärest du schon mit Pauken und Trompeten durchgerasselt.

Und wenn das das Ergebnis der Arbeit mit deiner VP ist, dann war diese für dich Geld- und Zeitverschwendung ( wobei ich dieses in keinster Weise ihr anlasten möchte, da sie auch nur mit dem arbeiten kann, was du ihr zur Verfügung stellst; abgesehen davon bin ich vor einer Beurteilung ein großer Freund von, „et audiatur altera pars“ ).

Auch die 1800,- kannst du dir mit dieser „Aufarbeitung“ sparen.

Wie eingangs schon gesagt, ist das meine persönliche Einschätzung.
 
Ok danke Karl Heinz für deine ehrlichen Worte dann werde ich mich nochmals hinsetzen und das ganze erneut überarbeiten und dann vollständig hier einstellen
 
Viele Überschriften und Allgemeinplätze, wenig "Du"
Und: mir sind ein paar Worte aufgefallen:

  • Stottern
  • Selbstzweifel
  • Einsamkeit
  • Gier (wofür war die Kohle nötig? Was hat es mit Dir gemacht, wenn Du mal Gewinne einstreichst? Wovon war in solchen Momenten dann weniger zu spüren? Cave: auch Glücksspiel ist eine Sucht - und es gibt eine schöne geflügelte Frage: was sucht die Sucht?)


Findest Du da einen Zusammenhang?
 
Was mir aufgefallen ist, ist „Stottern“.
Wann trat das zum 1. Male auf ?
Gab es unterschiedliche Situationen ( Unterhaltungen, Streit etc. ), Umgebungen ( Schule, Zuhause, Freundeskreis etc. ), in denen du verstärkt oder gar nicht gestottert hast ?
Warst du z.B. beim Logopäden ?
Wie ist dein Umfeld damit umgegangen ?
 
Was mir aufgefallen ist, ist „Stottern“.
Wann trat das zum 1. Male auf ?
Gab es unterschiedliche Situationen ( Unterhaltungen, Streit etc. ), Umgebungen ( Schule, Zuhause, Freundeskreis etc. ), in denen du verstärkt oder gar nicht gestottert hast ?
Warst du z.B. beim Logopäden ?
Wie ist dein Umfeld damit umgegangen ?
Das kam bei mir bereits auf seitdem ich 5 Jahre alt war, also recht früh im Leben. Es ist immer mal mehr und weniger, aber am meisten wenn ich nervös bin, vor vielen Leuten reden muss oder auf neue Leute treffe. Wenn ich Personen länger kenne dann kommt es auch schon vor das ich fast gar nicht stottere.

Ich habe bereits alles probiert was man dagegen unternehmen kann war in der Jugend beim Logopäden und bei dem Greifenhofer Institut bei dem durch Atemübungen und Hypnose das Stottern "geheilt" werden sollte. Das hat auch damals eigentlich echt gut geklappt und ich war davon beinahe weg bis an dem einen Abend das ich auch in meinem ersten GA geschildert hatte wo ich XTC und Amphetamin probiert hatte. Seit da wurde es teilweise echt wieder extrem und deßhalb habe ich es auch nie wieder genommen, zumal die Wirkung auch echt unangenehm war.

Mein Umfeld ist damit in der Grundschule/Jugend nicht so angenehm damit umgegangen. In der Grundschule und später dann auf den weiterführenden Schulen kam es sehr oft zu Hänseleien deswegen, was mich enorm in meinem Selbstbewusstsein angegriffen hatte.

Meine Eltern und Familie hatte mich ständig unterstützt mit Möglichkeiten das Stottern zu "heilen" aber irgendwann habe ich es einfach aktzeptiert das das unheilbar ist und immer zu meinem Leben dazugehören wird.

Deswegen war auch für mich das Kokain so intressant, beim Konsum und während es wirkte hat mein Kopf ausgeschalten und nicht mehr überlegt wie kann ich das aussprechen ohne zu stottern ich habe es einfach gesagt was ich dachte und es kam auch fehlerfrei aus mir raus. Das gleiche hatte ich am Anfang mit dem medizinal Cannabis, vielleciht war es auch nur Placebo in dem Moment aber es war definitiv fast nicht mehr vorhanden
 
Das darf als Erkenntnis mit rein in die MPU:
Stottern knackt den Selbstwert an und die Drogen waren da hilfreich.
Wie siehts denn mit Kontaktfreudigkeit aus? (Einsamkeit)
Und dem Zocken? (huii.. das viele Geld - endlich bin ich mal der Gewinner? Kann mir Teures leisten, bin mal endlich wer?)

Weitermachen mit dem Nachdenken :)

So.
Jetzt bleibt noch: der angeknackste Selbstwert und das stottern.
Was hat sich da denn so getan?
Bis jetzt sind ja nun erstmal die Lösungsversuche weg - aber damit verschwindet ja das Problem nicht gleich mit. Schön wärs!
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Übrigens: so einige meiner "Spitzen" sind ein Selbstwert-Check. Wenn Du da massiv empfindlich reagierst, könnte das ein Warnsignal sein. Deine weitere Mitarbeit sagt mir, dass das mit dem Selbstwert so massiv tragisch gar nicht sein kann. Gut so :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie siehts denn mit Kontaktfreudigkeit aus? (Einsamkeit)
Das war mitunter auch ein Grund für den Kokainkonsum, durch das Kiffen war ich ja jahrelang wieder isoliert, hinzu kam noch Corona und die ständige Einsamkeit :( Es war für mich immer schwierig eine Partnerin über den normalen Weg zu finden, also sprich einfach jemanden draußen anzusprechen hätte ich mich nicht getraut aus Angst vor Blamage, dafür mussten dann Apps herhalten in denen man schreiben kann. Ergo war es für mich sehr schwierig und ist es auch heute immer noch eine Partnerin zu finden. Als ich dann im Januar 2024 zum ersten mal das Kokain konsumiert habe war das das komplette Gegenteil zum Cannabis. Ich bin aus mir raus gekommen habe mich getraut auch fremde Leute anzusprechen ohne Angst mich zu blamieren. Ich habe einfach gemacht und nicht überlegt und es hat mir gefallen.

Und dem Zocken? (huii.. das viele Geld - endlich bin ich mal der Gewinner? Kann mir Teures leisten, bin mal endlich wer?)
naja anfangs war das mit dem Traden noch kein zocken und ich hab auch echt teilweise gute Gewinne an Land gezogen und bin strategisch vorgegangen. Die Gewinne haben mich glücklich gestimmt wie du schon sagts endlich Gewinne ich auch mal was und kann mir mehr leisten als zuvor. Das ich endlich mal wer bin ist mir dabei aber nie in den Sinn gekommen. Das Blatt hatte sich ja auch sehr schnell gewendet und ich habe in kürzester Zeit mein ganzes erspartes + die Gewinne aus Gier nach immer mehr und mehr verloren. Dann am Schluss weil ich mein Geld zurück wollte und das nicht geklappt hat auch noch 5 Kredite "verzockt", die ich jetzt letztes Jahr zu einem zusammen gefasst habe (Umschuldung) und jetzt zum Glück nur noch eine Rate und einmal Zinsen zahlen muss anstatt 5x.

So.
Jetzt bleibt noch: der angeknackste Selbstwert und das stottern.
Was hat sich da denn so getan?
Bis jetzt sind ja nun erstmal die Lösungsversuche weg - aber damit verschwindet ja das Problem nicht gleich mit. Schön wärs!

ich mache wieder regelmäßig also täglich 15 minuten meine Atemübungen und höre abends vor dem schlafen die Hypnose CD, wie damals beim Greifenhofer Institut. Es hilft schon aber es gibt immer noch Situationen oder bestimmte Buchstaben bei denen es besonders schlimm ist. Ich habe es mittlerweile aktzeptiert das es in meinem leben immer zu mir dazu gehören wird, ich kann es aber durch training deutlich verringern.

in den 15 Monaten der Abstinenz habe ich mit Sport (Fitnessstudio) und anderer Ernährung angefangen und konnte bereits 20 kg verlieren was mir auch noch zusätzlich mehr Selbstwertgefühl gegeben hat. Und ich werde es weiter durchziehen da mein Zeil nochmals 20 kg weniger sind. War bei fast 130 kg und jetzt bin ich auf 107 kg
 
Ich habe es mittlerweile aktzeptiert das es in meinem leben immer zu mir dazu gehören wird, ich kann es aber durch training deutlich verringern.
wenn es eine ausschlaggebende psychische Komponente dabei gibt, würde ich das "immer" jetzt mal eher skeptisch betrachten^^
Aber das hat jetzt erstmal nichts mit der MPU zu tun.

Ok, das hat mir jetzt auch schon richtig gut gefallen, diese Eindringtiefe ist ok für die MPU. Gut gemacht. Ich würde vorschlagen, auf dieser Basis machen wir alle jetzt mal weiter?

glücklich gestimmt wie du schon sagts endlich Gewinne ich auch mal was
kein direktes Thema für die MPU, aber das "endlich gewinne ich mal was" im Gegensatz zu .. hmm.. "Loser" könnte schon eine Rolle spielen. Checks mal für Dich mit ab.
Das ich endlich mal wer bin ist mir dabei aber nie in den Sinn gekommen.
Check :)
 
das muss ich jetzt halt noch auf die fragen aus dem fb einbringen. ich weiß ja auch woran es lag und hab das auch in den mehreren Sitzungen mit meiner VP auch aufgearbeitet, nur habe ich es jeztz vorhin scheinbar nicht so gut auf den Fragebogen rübergebracht. Ich setze mich aber morgen nochmal dran und bearbeite das ganze. also ganz umsonst waren die termine mit ihr nicht, ich hab das nur nicht richtig auf dem fb zur Geltung gebracht :(

Ich hatte ja auch mit ihr schon ein MPU Simulationsgespräch über 2 h, kann gerne mal hier die Fragen einbringen die sie meinte was drankommen wird.
 
Genau !
Und mache das ganz in Ruhe und ausführlich.
Und wie gesagt, bitte für alle 3 Fragestellungen, erst dann können wir dir eine konstruktive Rückmeldung geben…
Im psychologischen Gespräch werden ja auch nicht die einzelnen Fragestellungen in 3 Gesprächen abgeprüft, sondern in einem….

Weiter so und liebe Grüße :smiley138:
 
.. und bitte schau bei all den Delikten auf deine Bedürfnislage / Emotionen, die da ausschlaggebend waren. Eine heisse Fährte (von vllt mehreren) haben wir da oben schon schön klar gemacht.
 
also soll ich bei Alkoholkonsum beispielsweise nicht ehrlich sagen wie es ist das ich an Silvester zum Letzen mal Bier konsumiert habe und den Konsum komplett verschweigen? Wenn dann die Frage aufkommt wann habe ich das letzte mal Alkohol konsumiert was sage ich dann?
 
bei den meisten Menschen merkt man, wenn sie lügen. Und dann ist die berühmte H-null gefährdet.
Denke mal bitte an deine "innere Haltung", mit der Du diese MPU so richtig ernst nehmen willst (willst Du das?). Passt da Lügen dazu? Was würde das mit Dir machen?

Cave: Aufrichtigkeit spürt man. Und wenn Du das gut begründest, glaubhaft und in den aktuellen Prozess passend, dann dürfte das auch nicht stören. Vllt hast Du ja daraus was gelernt?
Wenn Du dich durchcheaten willst, stirbt die Ernsthaftigkeit, mit der Du Dich dem Thema widmen solltest. Das macht was mit einem - und es dürfte spürbar werden für Außenstehende.
 
also ich habe schon vor die Wahrheit zu sagen aber Karl Heinz meinte ja wenn ich das erzähle mit Silvester bin ich sofort durchgefallen. das würde mit mir wahrscheinlich machen das ich noch nervöser werde und dann extrem ins stocken gerate.
 
aber Karl Heinz meinte ja wenn ich das erzähle mit Silvester bin ich sofort durchgefallen.
ich glaube, da wollte er Dir bisschen auf die Finger klopfen, dass Dein bisheriger läppischer Umgang mit der Problematik deutlich zu wenig ist. Ich glaube, Du kannst gern zugeben, dass Dir bis Sylvester die Tragweite Deiner Problematik noch nicht so ganz bewusst war.
 
also ich habe schon vor die Wahrheit zu sagen aber Karl Heinz meinte ja wenn ich das erzähle mit Silvester bin ich sofort durchgefallen. das würde mit mir wahrscheinlich machen das ich noch nervöser werde und dann extrem ins stocken gerate.
Siehst du, großartig, so funktioniert Austausch :smiley138:

Wir kommentieren deine Aussage, und du fragst nach, prima !

Ich meinte nicht, dass du sofort durchgefallen bist, wenn du sagst, dass du Silvester 2 Bier getrunken hast.
Das ist bei deiner Fragestellung kein Problem ( eine Suchtverlagerung darf erst angenommen werden, wenn dir „schädlicher Gebrauch“ anhand deiner Aussagen im psychologischen Gespräch unterstellt werden kann ).

Ich bezog mich bei deiner Aussage auf den Zusammenhang
- „ich trinke keinen Alkohol“ ( bedeutet für den GA Abstinenz )
- „ich habe Silvester 2 Bier getrunken“
Das passt bei deiner Problematik mit psychotropen Substanzen nun überhaupt nicht zusammen, da der GA davon ausgehen darf / muss, dass du dich generell mit deinem zukünftigen Umgang mit allen psychoaktiven Stoffen auseinandergesetzt hast.

So verständlich ?

P.S.: Und klar, wie der liebe @joost schon so wunderbar treffend gesagt hat, wollte ich dir ganz klar „auf die Finger klopfen“ so als Wecker…;)
 
Bei vielen Fragen kann ich ja gar nicht auf alle 3 Fragestellungen eingehen bzw diese einbringen da es ja vorrangig um Drogen in den Fragen geht oder verwechsle ich da was ? Mach jetzt für heute mal schluss und werde mich morgen weiter dran machen an die restlichen Fragen.

Gibt es den hier gute Fragebögen für wdhs an die ich mich mal orientieren könnte ? Bei den guten Fragebögen die hier zu finden sind , waren das immer ersttäter und die waren auch mmn nicht besonders tiefgreifend

Ich sollte die Woche noch klären wann ich den Termin wahrnehme für die Mpu , was meint ihr ist Ende Januar oder Anfang Februar in Ordnung ?
 
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