MPU wegen Cannabis

Max

Super-Moderator und MPU Profi
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Administrator
Das mag sein, aber treffen den Punkt nicht ... allein bei F41 schickt der Gutachter dich wieder nach Hause.
Vergleich einfach mal mit den anderen FB.
 

funkytown

Erfahrener Benutzer
Zu 41 zB: Du zweifelst jetzt bereits an deiner Abstinenz, weshalb du dir Strategien zurecht legst "wenn ich wieder kiffe, dann...". Das ist KO.
 

Bobby2405

Benutzer
1. Wann haben Sie das allererste Mal von illegalen Drogen gehört?

In der 6. oder 7. Klasse, da hatten wir mal eine Präventionsmaßnahme mit einem Polizisten.


2. Wann haben Sie das erste Mal konsumiert? (Datum)

Das genaue Datum kann ich hier nicht nennen. Sommer 2013, ich war neugierig und wollte in der Gruppe nicht als Außenseiterin gelten.

3. Wie sah der Konsum aus? (Konsumbiografie-Was, Wie, Welche Gelegenheit?)

Der erste Konsum fand mit 14 Jahren, im Jahr 2013 statt. Damals war ich auf einer Party bei meinem großen Cousin und alle dort haben gekifft. Ich war neugierig darauf, wollte es ausprobieren und zog an dem Abend ein paar Mal am Joint.

In den Jahren danach kam ich nicht mehr mit Cannabis in Kontakt, bis ich ungefähr 16 Jahre alt war. Mit 16 lernte ich durch meinen Partner wieder ein paar Menschen kennen, die kifften. Zu besonderen Anlässen (Geburtstage, 1. Festival, Silvester) rauchte ich auch mal mit, wenn ein Joint die Runde machte.

Im Jahr 2016, mit 17 Jahren lernte ich in meinem Umkreis neue Leute kennen. Wenn man sich damals traf, kiffte man üblicherweise. Zu der Zeit hatte ich nie was zuhause gehabt, doch aber immer mitgeraucht, wenn sich die Gelegenheit ergab. Das war dann etwa jeder zweite oder dritte Tag.

Kurz vor meinem 18. Geburtstag, etwa Anfang des Jahres 2017, fing ich dann an, mir selbst auch Gras zu kaufen. Das führte dazu, dass ich bspw nach einem langen Schultag auch alleine mal einen rauchte um abzuschalten.

Seit meinem 18. Geburtstag erinnere ich mich an keinen Tag mehr, an dem ich nichts geraucht habe.

Dies ging so weiter, bis ich im April 2019 von der Polizei angehalten wurde. Danach habe ich noch einmal im August bei einer Party, im November bei dem Geburtstag eines Freundes und im Februar, als mir der Führerschein entzogen wurde, gekifft.


4. Haben Sie Drogen zusammen mit Alkohol konsumiert?

Nein.

5. Wie ist der Umgang mit Alkohol gewesen?

Mal zu Silvester oder auf Geburtstagen ein Glas Sekt um anzustoßen.

6. Sonstige Suchtmitteleinnahme?

Koffein und Nikotin. Morgens trinke ich Kaffee und am Tag rauche ich etwa 15 Zigaretten.

7. Haben Sie bei sich negative Folgen festgestellt?

Ja. Ich war oft müde, antriebslos und meine Konzentrationsfähigkeit wurde schlechter, das wirkte sich vor allem auf meine schulischen Leistungen aus. Ich vernachlässigte meine Hobbys, alte Freunde und verlor die gute Beziehung zu meiner Mama und meiner Schwester, da ich mich immer mehr zurückzog.

8. Haben Sie trotz negativer Folgen weiter konsumiert?

Ja. Ich habe mir immer eingeredet, ich würde ja alles, trotz Konsum, auf die Reihe kriegen und es gäbe ja immer schlimmere Beispiele als mich. Ich habe den Konsum kleingeredet.

9. Was für Werte wurden bei Ihrer Auffälligkeit festgestellt?

THC 3,1 ng/ml, THC-COOH 20,3 ng/ml

10. Wann und wieviel haben Sie in der Woche vor der Auffälligkeit konsumiert?

In der Woche davor habe ich noch gearbeitet. Nach Feierabend, also ab 19 Uhr habe ich immer 2-4 Joints a 0.2g geraucht.

11. Wieviel und was haben Sie am Tag der Auffälligkeit Konsumiert?

Nichts. Letzter Konsum war etwa 30h vor der Kontrolle, also am Abend zuvor. An dem Abend habe ich circa 4 Joints geraucht.

12. Gab es einen besonderen Grund für diesen Konsum?

Mein Urlaubsbeginn. Wir haben mit ein paar Freunden zusammengesessen und gekifft.

13. Wie sind Sie auffällig geworden?

Durch eine allgemeine Verkehrskontrolle. Ich war damals sichtlich nervös, da es meine erste Kontrolle war.

Nur für die, die im Straßenverkehr ermittelt wurden(auch Parkplatz):
14. Was war der Zweck der Fahrt?

Ich wollte zuerst zwei Freundinnen nach dem Abend bei einem Kumpel absetzen, danach wollte ich selbst nach Hause fahren.

15. Wie weit wollten/sind Sie (ge)fahren?

Ich wollte etwa 4km fahren. Gefahren bin ich dann nur 1km bis ich angehalten wurde.

16. Wie oft waren sie bereits unter Drogeneinfluss im Straßenverkehr unterwegs?

Da ich jetzt weiß, dass THC noch 72h nach dem Konsum noch Auswirkungen auf meinen Körper hat, bin ich beinahe jede Fahrt unter Einfluss von THC gefahren.
 

Bobby2405

Benutzer
17. Wie haben Sie den Konflikt zwischen dem Drogenkonsum und dem Führen eines Kraftfahrzeuges gelöst?

Gar nicht. Ich habe mir nicht wirklich Gedanken darüber gemacht, da ich immer dachte, wenn ich geschlafen habe, würde ich keine Gefahr mehr darstellen. Dass ich aber bis zu 72h nach dem Konsum noch unter dem Einfluss der Droge stehe, habe ich leider erst nach der Auffälligkeit gelernt.

18. Wieso ist es verboten unter Drogeneinfluss ein KFZ zu führen?
(Beschreibung bitte für die zutreffende Substanz)

Cannabis verlangsamt die Reaktionsfähigkeit enorm. Man wird überempfindlich auf Licht und andere äußere Reize, kann Abstände und Geschwindigkeiten nicht angemessen einschätzen, die Konzentrationsfähigkeit wird stark eingeschränkt, man überschätzt sich selbst sehr schnell.

19. Wie lange stehen Sie nach dem Konsum von Drogen unter deren Einfluss?

THC beeinflusst den Körper noch 72h nach Konsum. Es wird im Fettgewebe gespeichert und langsam abgebaut. Durch Unterzuckerung oder sportliche Aktivität kann auch lange nach dem Konsum noch ein Rausch ausgelöst werden, der die Fähigkeit ein Fahrzeug zu führen negativ beeinflussen kann.

20. Sind sie sich darüber im Klaren, welche Folgen es bei einem täglichen Konsum gibt?
Ja, man wird antriebslos, das Gedächtnis und die Konzentrationsfähigkeit leiden extrem unter dem täglichen Konsum. Man vernachlässigt Freunde und Hobbys, gibt Pläne auf, um zu kiffen. Täglicher Konsum begünstigt außerdem die Gefahr, in eine Abhängigkeit zu rutschen. Durch ein derartiges Konsummuster werden außerdem psychische Krankheiten wie Depressionen, Psychosen oder Angstzustände hervorgerufen. Durch den Kontakt zu Dealern und anderen Konsumenten kann es außerdem passieren, dass man mit härteren Drogen in Kontakt kommt und die Hemmschwelle diese auch zu konsumieren, sinkt.
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Warum ist es passiert?

21. Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Cannabis- Drogenkonsum?

Anfangs war es der Spaß und das Verbotene, das mich gereizt hat. Es war ein schönes Gefühl, zu einer eingeschworenen Gruppe zu gehören. Als die Phase des täglichen Konsums kam, war ich in der Situation, mich vor neuen Leuten gut darstellen zu wollen. Ich war früher immer ein sehr schüchterner Mensch, wenn ich gekifft hatte, war das nicht so. Dann konnte ich immer gut meine Selbstzweifel und Probleme verdrängen. Ich habe nicht über Probleme gesprochen und das Kiffen hat mir geholfen, das Bedürfnis danach zu unterdrücken. Es war mir nicht bewusst, dass ich die Probleme dadurch eigentlich nur aufschiebe und dabei multipliziere.

22. Wie hat sich Ihr Umfeld über Ihren Drogenkonsum geäußert?

Mein Partner hat oft bemängelt, dass ich nur am Kiffen sei und mich das zu nem anderen Menschen mache, wir hatten deshalb oft Streit. Meine Familie wusste, bis ich angehalten wurde, nichts von meinem Cannabiskonsum. Sie dachten, ich hätte Depressionen und wäre deshalb ständig so abwesend. Der größte Teil meines Umfelds hat jedoch ähnlich viel gekifft, da kam das Thema nicht mal zur Sprache. Von diesem Teil meines Umfelds distanziere ich mich jedoch seit meiner Abstinenz und möchte das auch in Zukunft beibehalten.

23. Gab es Ereignisse in Ihrem Leben, die zu verstärktem Konsum geführt haben?

Ja. Der Übergang auf das Gymnasium und der einhergehende Stress damit. Außerdem der Umzug nach Thüringen und die damit verbundene neue Freiheit und der Druck, sich vor neuen Freunden profilieren zu müssen.
 

Bobby2405

Benutzer
24. Haben Sie sich an Jemand um Hilfe gewandt, um den Drogenkonsum zu beenden?
(Warum, wann, wer?)

Erst nach der Auffälligkeit im Verkehr habe ich begonnen, mich damit wirklich auseinanderzusetzen. Der Führerscheinentzug war quasi der nötige Tritt in den Hintern. Ich habe viel mit meinen beiden besten Freundinnen und meinem Partner darüber gesprochen, woraus bei allen die Abstinenz resultierte. Wir haben uns dabei sehr gut gegenseitig unterstützt und immer wieder bestärkt. Außerdem hat es mir sehr geholfen, das positive Feedback meiner Mama zu hören, als ich dann abstinent war. Zur professionellen Hilfe zur gesamten Thematik habe ich einen sehr kompetenten Verkehrspsychologen mit dem ich sehr offen über das alles sprechen kann. Außerdem habe ich viel mit einer Nachbarin gesprochen, die ich seit März 2020 fast täglich besuche. Ich bin früher, vor dem Konsum schon oft ihre Pferde geritten und damit haben wir jetzt wieder begonnen. Sie hat immer ein offenes Ohr und immer einen guten Rat parat. Sie hat mir sehr geholfen, meinen Konsum zu reflektieren und mich immer unterstützt.

25. Gibt es in Ihrer Familie aktenkundige Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz oder Suchtkrankheiten?

Ja, mein Vater ist alkoholkrank.


26. Hatten sie Konsumpausen/spitzen?
Warum? Wann?

Pausen sehr selten. Eine eindeutige Konsumspitze war 2018 im Oktober, als ich von Zuhause auszog, in die erste eigene Wohnung. Da fehlte mir dann zwei Wochen lang die Routine durch Arbeit/Schule und ich versackte in meinem Zimmer. Ich redete mir ein, dass es nichts verwerfliches wäre, den ganzen Tag zu kiffen, da ich ja eh nichts zu erledigen hätte.

27. Was hat Sie daran gehindert, ohne Droge abzuschalten?

Ich konnte auch ohne Drogen abschalten. Es gefiel mir nur, wie viel einfacher es eben mit der Droge war, abzuschalten. Es war quasi ein Stoppknopf den man drücken konnte, wann man wollte. Über die Konsequenzen dessen habe ich mir damals keine Gedanken gemacht.

28. Waren Sie gefährdet in eine Drogenabhängigkeit zu geraten?

Ja, im Prinzip ist jeder Konsument gefährdet, in eine Abhängigkeit zu geraten.

29. Waren sie drogenabhängig?

Nein. Ich hatte keine Probleme damit, den Konsum zu beenden.

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Wieso passiert das nicht wieder?

30. Hätten sie, rückblickend, eine Drogenkarriere verhindern können?

Ja. Ich hätte mein Selbstbewusstsein anders aufbauen können als durch ein Zugehörigkeitsgefühl zu irgendeiner Gruppe. Ich hätte mich mehr mit Cannabis und den Folgen des Konsums auseinandersetzen und meinen Konsum vernünftig reflektieren müssen.

31. Wieso haben Sie sich für eine Abstinenz entschieden?

Weil ich Ziele für mein Leben habe und diese mit erneutem Konsum gefährden könnte. Seit ich abstinent lebe, habe ich wieder einen Plan. Ich bin morgens fit, kann mich auf wichtige Aufgaben konzentrieren, unternehme wieder mehr mit alten Freunden und habe mein Hobby wieder aufgenommen. Meine Familie und mein Partner waren ziemlich enttäuscht von mir und ich möchte ihnen und vor allem auch mir selbst beweisen, dass ich trotz solcher Rückschläge wieder von selbst auf die Beine kommen kann.

32. Beschreiben Sie den Punkt, an dem Sie sich für ein abstinentes Leben entschieden haben (Knackpunkt)

Das war der 20.02.20. Der Tag, an dem der Brief der Führerscheinstelle kam, dass ich meinen Lappen abgeben müsste. Das hatte sich in den fast 10 Monaten zuvor natürlich schon überdeutlich abgezeichnet, doch als dann dieser Brief kam und somit jedes Fünkchen Hoffnung erloschen war, war für mich klar, dass es so auf keinen Fall weitergehen kann. Mir war sofort klar, dass ich nie wieder an einem solchen Punkt landen möchte und dass ich alles daran setzen möchte, dass das nicht wieder geschieht.

33. Wieso kommt für Sie nur Abstinenz und nicht für gelegentlicher Konsum in Betracht?

Weil ich mir als nüchterner Mensch besser gefalle. Ich habe mein Hobby, das Reiten, wieder aufgenommen, bin morgens nicht mehr so matschig, schlafe besser, habe einen viel besseren Draht zu meiner Familie, weniger Streit mit meinem Partner und habe die Motivation, meine Zukunft zu gestalten. Außerdem habe ich seit der Abstinenz berufliche Träume; ich möchte im Sommer eine Ausbildung zur Rettungssanitäterin machen und im nächsten Jahr ein Studium in der sozialen Arbeit beginnen um später mit Kindern arbeiten zu können. Mit einem Konsum und somit Kontakten in kriminelle Kreise, könnte ich mir all diese Pläne abschminken. Ich möchte das alles nicht für einen Rausch, ohne den ich jetzt auch schon super lebe, aufs Spiel setzen.
 

Bobby2405

Benutzer
34. Wie haben Sie die Umstellung zur Abstinenz erlebt?
Es fiel mir eigentlich ziemlich leicht. Das Schwierigste war eigentlich, die Zeit anders zu verbringen als zu konsumieren. Ich fing wieder an zu lesen, hatte nach meinem Feierabend immer noch die Motivation und Zeit etwas schönes zu kochen, immer wenn ich in der Heimat war, war ich eigentlich nur bei meinem Pony und ich begann, viel mit meinem Partner Schach zu spielen. Schwer war, dass ich mit vielen meiner damaligen Kifferfreunde keine Gemeinsamkeiten mehr finden konnte und ich mich deshalb mit der Zeit immer stärker von ihnen distanzierte. Umso mehr hat es mich gefreut, das positive Feedback meiner Familie, meines Partners und meinen besten Freundinnen zu hören. Ich bin, seit ich abstinent bin, viel unternehmungslustiger und lebensfroher. Es tut gut, in meiner Entwicklung zu sehen, wie sehr mich die Abstinenz voranbringt.

35. Wer hat Ihnen dabei wie geholfen?

Mein Partner und meine Mama haben mir immer zugehört und mich in schwierigen Momenten immer darin bestärkt, dass ich das Richtige tu. Außerdem haben mein Partner und meine besten Freundinnen auch mit dem kiffen aufgehört, wir haben diese Phase also gemeinsam abgeschlossen. Professionelle Hilfe bakam ich durch meinen Verkehrspsychologen, der mich in dem ganzen noch einmal bestärkt hat.

36. Wie reagiert Ihr Umfeld auf diese Umstellung?
Sehr positiv. Ich habe seitdem ein viel besseres und offeneres Verhältnis zu meiner Familie und zu meinem Partner. Ich kriege von allen möglichen Seiten positives Feedback zu meiner Abstinenz und der damit einhergehend Veränderung meiner selbst.

37. Haben Sie nach der Auffälligkeit weiterhin Kontakt zu Ihren Drogenbekannten gehabt?
Ja, zuerst schon. Ich habe ja nach der Auffälligkeit selbst noch vier mal konsumiert. In diesen Monaten wurde der Kontakt aber viel weniger, auch dadurch, dass ich selbst kaum noch konsumierte. Seit Februar 2020 habe ich mit niemandem aus diesem Freundeskreis mehr Kontakt.


38. Haben Sie nach Ihrer Auffälligkeit miterlebt, wie Ihre Bekannten Drogen konsumiert haben?

Ja, habe ich anfangs. Später immer seltener, heute gar nicht mehr. Mittlerweile ist niemand mehr in meinem direkten Freundeskreis, der noch konsumiert.

39. Wie haben Sie in Zukunft vor mit Cannabis/dem Konsum umzugehen?

Ich werde meine Abstinenz weiter einhalten. Den Umgang mit Cannabis vermeide ich, den Kontakt mit Konsumenten ebenso. Sollte es doch noch einmal zu einem Kontakt kommen, werde ich ablehnen. Ich möchte das was ich bis jetzt erreicht habe nicht wieder aufs Spiel setzen.

40. Haben Sie zu Hause Cannabis?

Nein.

41. Wie wollen Sie es gegebenen Falls in Zukunft verhindern, nochmals unter Drogeneinfluss ein KFZ zu führen?

Indem ich meine Abstinenz strikt einhalte. Ich möchte nie wieder Menschenleben im Straßenverkehr gefährden und ich bereue es sehr, dass ich das in der Vergangenheit getan habe.

42. Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?

Einen Rückfall schließe ich theoretisch aus. Allein schon aus dem Grund, dass ich weder Kontakte zu Konsumenten, noch zur Droge zukünftig anstrebe. Sollte ich jedoch einmal in die Situation kommen, dass ein Rückfall möglich wäre, weiß ich, dass mir meine Familie und Freunde bei allen Problemen zur Seite stehen. Ich habe in der Zeit der Abstinenz gelernt, dass es sich lohnt, Probleme anzusprechen, statt in sich hineinzufressen und dass sich alles auch ohne Drogen bewältigen lässt. Ich weiß jetzt auch, dass es kein Anzeichen von Versagen, sondern eher von Stärke ist, sich im Notfall professionelle Hilfe zu suchen.
43. Wie ist derzeit der Konsum von Alkohol bei Ihnen?
Es gibt, bis auf das Schlückchen Sekt an Silvester, keinen Alkoholkonsum bei mir.
 

Bobby2405

Benutzer
So.... Danke für eure bisherige Hilfe. Ich habe alles noch einmal überdacht, gekürzt und ergänzt. Ich hoffe, jetzt lässt sich mehr/ weniger sagen als, dass alles schlecht sei.... Habe mich diesmal sehr an den guten FB orientiert....
Mach dann erstmal Schluss für heute, irgendwann ist dann auch mal gut mit der ewigen Selbstreflektion, ich esse jetzt Pizza und schimmel mich vor Netflix *brain off*
Bin für jede Antwort dankbar!
Einen ruhigen Abend euch. :)
 

IbkE

Benutzer
43. Wie ist derzeit der Konsum von Alkohol bei Ihnen?
Es gibt, bis auf das Schlückchen Sekt an Silvester, keinen Alkoholkonsum bei mir.

Hallo Bobby,

BTM sind für mich schon immer tabu gewesen, ich war dem Alkohol zugeneigt :smiley1688:und habe vor genau einem Jahr meine MPU bestanden.

Ich hoffe es stört dich nicht dass ich meine Gedanken hier schreibe.
:cool:

Was meine Tochter mir schon vor ein paar Jahren sagte, als ich vom "Bierchen" geredet habe...

"MAMA, Bier ist Bier und kein Bierchen !!

Und sie hat Recht, was meine VP auch bestätigte.....niemals Alkohol verniedlichen !!

Meine Gedanken dazu sind eigentlich, wenn mir der GA diese Frage stellen würde ( fragt er/sie in dieser Richtung bei einer Drogen MPU eigentlich danach :smiley2204:) Wenn ich 364 Tage keinen Alkohol trinke, warum am 365 Tag?

Was ich sagen wollte...lass das Wort: Schlückchen weg....

Ich drücke dir die Daumen.....

LG
 

Bobby2405

Benutzer
Hey ibke, das mit dem schlückchen hab ich mir zu Herzen genommen und verstehe auch, dass verniedlichungen da nicht hingehören, danke für den Tipp. Über den Grund meines Schluckes sekt hab ich auch nachgedacht und mit meinem VP gesprochen. Ich darf da ruhig ehrlich sein, ist eben ne symbolische Sache, nicht unbedingt der gesellschaftszwang. Also ich soll es eher mit der Symbolik begründen, sagt er. Danke für den gedankenanstoß. :)
Hallo Bobby,

BTM sind für mich schon immer tabu gewesen, ich war dem Alkohol zugeneigt :smiley1688:und habe vor genau einem Jahr meine MPU bestanden.

Ich hoffe es stört dich nicht dass ich meine Gedanken hier schreibe.
:cool:

Was meine Tochter mir schon vor ein paar Jahren sagte, als ich vom "Bierchen" geredet habe...

"MAMA, Bier ist Bier und kein Bierchen !!

Und sie hat Recht, was meine VP auch bestätigte.....niemals Alkohol verniedlichen !!

Meine Gedanken dazu sind eigentlich, wenn mir der GA diese Frage stellen würde ( fragt er/sie in dieser Richtung bei einer Drogen MPU eigentlich danach :smiley2204:) Wenn ich 364 Tage keinen Alkohol trinke, warum am 365 Tag?

Was ich sagen wollte...lass das Wort: Schlückchen weg....

Ich drücke dir die Daumen.....

LG
 

Bobby2405

Benutzer
Da ich hier aus der FB/Drogenrichtung länger nichts gehört habe.... könnte sich nochmal jemand meinen FB anschauen? Würde mir sehr helfen.....
Liebe Grüße
 

Bobby2405

Benutzer
Hey, ich will niemandem auf die Nerven gehen, habe aber Sorgen bezüglich meiner MPU.... da es beim letzten mal hieß, der FB wäre wirklich schlecht und sich auf den überarbeiteten FB niemand gemeldet hat, stehe ich mit meiner Vorbereitung gerade ein wenig im Dunklen... habe heute ein letztes mal in meine akte gesehen und morgen wird sie zum MPI geschickt. Es wird also langsam ernst....... Ich wäre wirklich sehr dankbar, wenn sich hier jemand meinen FB ansehen und kommentieren könnte....
Liebe Grüße
 

Nancy

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
Hallo Bobby2405,

ich versuche mal dich zu unterstützen indem ich Max auf deinen Thread verlinke. Vllt. findet er ja die Zeit nach deinem FB zu sehen.
Termin hast du noch nicht, oder doch?
 
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Max

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
17. Wie haben Sie den Konflikt zwischen dem Drogenkonsum und dem Führen eines Kraftfahrzeuges gelöst?

Gar nicht. Ich habe mir nicht wirklich Gedanken darüber gemacht, da ich immer dachte, wenn ich geschlafen habe, würde ich keine Gefahr mehr darstellen. Dass ich aber bis zu 72h nach dem Konsum noch unter dem Einfluss der Droge stehe, habe ich leider erst nach der Auffälligkeit gelernt.
Hattest du einen Konflikt ?
29. Waren sie drogenabhängig?

Nein. Ich hatte keine Probleme damit, den Konsum zu beenden.
Damit es hier keine Komplikationen gibt, reicht ein einfaches NEIN.
37. Haben Sie nach der Auffälligkeit weiterhin Kontakt zu Ihren Drogenbekannten gehabt?
Ja, zuerst schon. Ich habe ja nach der Auffälligkeit selbst noch vier mal konsumiert. In diesen Monaten wurde der Kontakt aber viel weniger, auch dadurch, dass ich selbst kaum noch konsumierte. Seit Februar 2020 habe ich mit niemandem aus diesem Freundeskreis mehr Kontakt.
In F35 bringst du deinen Partner und Freundinnen ins Spiel ... mit diesen hast du keinen Kontakt mehr ???
Bei deiner MPU geht es ausschließlich um dich. Partner und wirkliche Freundinnen, würde ich insgesamt heraushalten und nicht weiter "belasten". Je nach Gutachter kann das schon mal recht kompliziert werden.
43. Wie ist derzeit der Konsum von Alkohol bei Ihnen?
Es gibt, bis auf das Schlückchen Sekt an Silvester, keinen Alkoholkonsum bei mir.
Das wurde ja schon diskutiert. ;)

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Bin eigentlich positiv überrascht, den FB hast du ganz gut hinbekommen.
Den Rest schaffst du auch noch ... FB überarbeiten und komplett wieder einstellen.
 
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