Moin, lieber Lupsky
Genau, versagt hast du nicht !
Ja, du hast noch keine positive Prognose bekommen, aber es sind deutliche Fortschritte zu erkennen.
Diese hat die Gutachterin auch gesehen und ausformuliert.
Es hakte daran, dass du zwar deine persönlichen Anteile, hergeleitet aus deiner Biographie, erkannt hast, aber diese Erkenntnisse noch nicht in Gänze auf deine Delikte anwenden konntest.
Die negative Prognose ist also im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass du Widersprüche zur Aktenlage nicht auflösen konntest, insbesondere bei der Unfallflucht.
Du sagtest zu dem Zeugen, du hättest getrunken.
Er sah dich Fläschchen Kümmerling entsorgen.
Du hautest ab und stelltest dich am Folgetag.
Es lag also für die Gutachterin auf der Hand, dass du getrunken
hattest und der Strafverfolgung bzgl. Verkehrsteilnahme unter Alkoholeinfluss bewusst entgehen wolltest.
Das hast du aber bestritten, und das ist zu Recht unglaubwürdig.
Dieses zeigte sich auch bei dem positiven COC-Vortest und bei dem Verdacht auf Kinderpornographie.
Da hattest du noch denselben Abwehr-, Verdrängungsmodus gezeigt.
Lange Rede, kurzer Sinn.
Es fehlt wirklich nur noch der letzte Schritt und ist aus meiner Sicht relativ zeitnah aufzulösen.
Liebe Grüße und fühle dich gedrückt !