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Nicht bestandene MPU – Auflagen für die zweite MPU

Ich finde das GA sehr gut, ausführlich und nachvollziehbar.
Es steht alles drin.

Das Problem ist aber, dass du die Einschätzung darin ablehnst.
Das führt dazu, dass du auch die darin enthaltenen Einschätzungen gar nicht annehmen kannst.

Du hast hier keine andere Einschätzung zu lesen bekommen und lehnst diese also genauso ab, meinem Eindruck nach.

Wenn du inhaltliche Fragen oder Verständnisfragen hast, helfen wir dir sehr gerne.
Dafür müsstest du dich aber zumindest theoretisch für die Erkenntnis öffnen, dass dein Problem doch tiefer sein könnte….
 
Um es mal ganz klar auszudrücken: wer sich auf fast 1,9 Promille hochsaufen - Das spricht für eine tiefere Alkohol Problematik.

Kein gesunder Mensch der kein Problem mit Alkohol hat kann da noch gerade stehen oder gar noch Auto fahren.

Und bei der Toleranz nutze ich gerne
Die Aussage der Anonymen Alkoholiker

Die Aussage der Anonymen Alkoholiker lautet: „Aus einer sauren Gurke kann man keine Salatgurke mehr machen.“ Dies ist eine bekannte Metapher der Genesung. Sie bedeutet, dass ein Alkoholiker den Zustand des kontrollierten Trinkens nie wieder erreichen kann. Der Konsum löst unweigerlich wieder das alte Suchtverhalten aus.

Du hast schon einer sehr hohe Toleranz Schwelle über die Jahre entwickelt.

Ich verstehe wenn du dich da nicht siehst weil du ja ohne auskommst und jetzt auch nach kleinen Mengen wieder eine Wirkung spürst. Das ist aber nicht entscheident.

Und das hast du noch nicht angenommen wie einige hier schon geschrieben haben.

Fülle doch gerne den großen Fragebogen aus. Da können dir die Profis dann einen Tipp geben, wo du mehr in die tiefe gehen musst, um auch langfristig eine Verhaltensveränderung herbeizuführen. Nur mit dem Trinken aufhören oder Buch zu führen. Darüber reicht nicht.

Deine Vorbereiterin ist da nicht die richtige Ansprechpartnerin, die hätte erkennen müssen das du noch nicht so weit bist
 
Warum das gesellschaftliche Trinken bei 1,1 aufhört weil dort die absolute Fahruntüchtigkeit anfängt, hab ich dir noch mal abfotografiert
Das sind auch Sachen, die man in der Vorbereitung lernt, weil dies sehr wichtig für die MPU sind
 

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Überleg mal ob du dein Gutachten zwecks Prüfung nicht an xxx schickst.
Kostet dich zwar 100€ aber der gute Mann ist in dem Bereich super.

Ich durfte damals meine Nachtschulung bei ihm machen, wo genau solche Themen besprochen wurden das bei einem großteil der negativen Gutachten durchaus eine Nachtschulung gereicht hätte

Unerlaubte Werbung gelöscht *Nancy*
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und gibt nicht allzuviel auf Zürbiswolke.
Ich hab den Eindruck das er gerne Standardsätze verwendet und den Teufel vorsorglich an die Wand mahlt;)
 
Und
Warum das gesellschaftliche Trinken bei 1,1 aufhört weil dort die absolute Fahruntüchtigkeit anfängt, hab ich dir noch mal abfotografiert
Das sind auch Sachen, die man in der Vorbereitung lernt, weil dies sehr wichtig für die MPU sind

Na Kollege, das stimmt so nicht.
In meinem Gutachten steht das Menschen die nicht an Alk gewöhnt sind zwischen 1.1 und 1.3 landen.
Alles darüber spricht für eine gesundheitsgefährdende Alkoholtoleranz.
Dein Sprachgebrauch ist unangebracht, denn damit hilfst du keinem
 
Und die absolute Fahrentauglichkeit fängt, wenn wir es genau nehmen wollen bei 1.6 an;)

Jedenfalls die ganz genaue Fahrentauglichkeit und hier müssen wir das Fahrrad anführen.

Rechtlich sieht natürlich anders aus, da ab 1.1
Aber Recht und richtig sind 2 verschiedene Paar Schuhe
 
Und gibt nicht allzuviel auf Zürbiswolke.
Ich hab den Eindruck das er gerne Standardsätze verwendet und den Teufel vorsorglich an die Wand mahlt;)
Abgesehen davon, dass "Zürbiswolke" weiblich ist, finde ich deine Worte mehr als anmaßend!
Diese Userin ist ein angesehenes Mitglied des Forums, und Standardsätze verwendet sie ganz sicher nicht.

Bisher bist du derjenige, der (zumindest mir) wegen seiner provokanten Worte aufgefallen ist.
Ich bitte darum, dies künftig zu unterlassen!
 
.. und weil der Ignaz dann auch noch falsches Zeug durch die Gegend plappert, fände ich es voll ok, ihn zum Schutz ernsthaft Anfragender hier zu entsorgen. Solche Menschen stören nicht nur, sie haben null Verantwortungsgefühl und sind damit potenziell gefährlich für andere. Braucht niemand. Nirgends.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach Leute ernsthaft, seit einfach mal n bisschen feinfühliger und verteufelt nicht gleich jeden der sich über 1.6 gesoffen hat.
Und @Nancy, provokativ scheint Auslegungssache zu sein.
Ich rufe gerne in den Wald zurück so wie er mir antwortet.

Kein gesunder Mensch der kein Problem mit Alkohol hat kann da noch gerade stehen oder gar noch Auto fahren.

Und bei der Toleranz nutze ich gerne
Die Aussage der Anonymen Alkoholiker

Also für mich scheint hier doch eine gewisse Provokation vorzuliegen.
Als kleiner Verbesserungsvorschlag, wie es mit ich zitiere Chat GPT :)

Ja, ich halte eine solche Aussage in einer MPU-Vorbereitung eher für problematisch.
Nicht unbedingt, weil der Gedanke dahinter völlig falsch wäre – Menschen mit einer hohen Alkoholtoleranz können tatsächlich deutlich weniger Ausfallerscheinungen zeigen als andere. Aber die Formulierung:
"Kein gesunder Mensch, der kein Problem mit Alkohol hat, kann da noch gerade stehen oder gar noch Auto fahren."
ist sehr absolut und angreifbar.
Warum das in einer MPU ungünstig sein kann:
Es wirkt pauschalisierend ("kein gesunder Mensch").
Es klingt eher wie eine Anklage als wie eine sachliche Selbstreflexion.
Ein Gutachter könnte einwenden, dass Menschen Alkohol sehr unterschiedlich vertragen.
Die Berufung auf die Anonymen Alkoholiker ist kein wissenschaftlicher Beleg, sondern eine Erfahrungsperspektive.
 
Und wenn du der Meinung bist mich deshalb zu sperren fände ich es sehr traurig.

Man kann nur selbst reifen und sich weiterentwickeln wenn man sich aus seiner Blase entfernt und andere Sichtweisen zulässt.

Und dazu uählt es auch andere Meinungen zuzulassen und ein klein wenig menschlicher zu agieren
 
ich lehne die Einschätzung des Gutachters ab.
Kannst Du machen...
Die Meinung eines Gutachters wird nicht automatisch zur Tatsache, nur weil er die Befugnis hat, ein Urteil zu fällen.
Er hat die Fachkenntnis, sowas einzuschätzen.
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Ich möchte verstehen, was genau mit „oberflächlichen Strategien“ gemeint ist.

Nur aus Deinen Antworten in der MPU abgeleitet:
  • Du konntest mit 2 promille noch fahren - ein massiver Hinweis auf eine A2 (Wenn nicht sogar A1). Mit der Trinkfestigkeit befindest Du Dich satt auf Alkoholikerniveau. Da bimmeln beim Gutachter schon mal die Warnglocken.
  • Deine Trinkmengen erklären keine 1.8pm um 4 Uhr - hier wackelt die H0 gewaltig ("Kann ich dem Menschen da trauen?") und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Du das mit der Psychologin so erarbeitet hast.
  • Alkohol nicht klar gespürt trotz knapp 2pm: A2-Kriterium.
  • Deine Trinkmengen aus der Vorgeschichte erklären nicht Deine AlkFestigkeit (H-null bröckelt weiter)
  • Hochtrinkmengen weil Leute da sind, Hochtrinkmengen, weil keine da sind (Covid), Hochtrinkmengen bei Schmerzen .. und was noch alles - das wäre schon eher ein A1-Kriterium. Das wirkt so, als ob sich der Alkohol bemüht Situationen sucht. Ich trinke, weils Wetter schön ist, ich trinke, weils Wetter schlecht ist .. ach, egal wie das Wetter ist, ich trinke. Das wären so typische Ausreden, um sich eine Sucht schön zu reden.
  • Längere Alkoholreduzierung nicht erfolgreich, obwohl versucht (Kontrollverlust)
  • Und wenn die Frau sagt "Du trinkst zuviel", dann hast du das ignoriert. Nein, die braucht dich nicht "aktiv zurückhalten", damit das A2-Kriterium voll erfüllt ist: weitertrinken trotz Sorgen enger Kontaktpersonen
  • Widersprüche: "ich habe mich high gefühlt ,war glücklich, wenn ich viel getrunken habe" versus "ich habe nicht getrunken, um mich gut zu fühlen"

etcpp... ich höre hier mal auf, das zieht sich durch.


Sie haben den Schweregrad meines Alkoholproblems angesprochen. Genau das möchte ich verstehen.
Du bist mit einer A3 gescheitert, weil Dein Alkoholproblem mit hoher Wahrscheinlichkeit viel tiefer ist. Und: Du verschließt die Augen, machst geschönte und widersprüchliche Angaben, das wäre dann schon A1-Verdrängungstypisch.

Das ist keine A3 mehr, eher eine A2 mit Tendenz zu A1. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass deine Beraterin dich in eine A3 gesteckt hat, sondern eher, dass Du ihr den Auftrag gegeben hast - und dann muss sie halt gem. Auftrag arbeiten, aber sie wird Dich auf high-Risk aufmerksam gemacht haben.
Ich hätte sogar Zweifel, dass Du ein strenges kontrolliertes Trinken (A2) auf Dauer hinbekommst. Wenn Du schon an die Ursachen verharmlosend rangehst, sie also gar nicht wirklich entdeckst, können dein Zukunftpläne mit hoher Wahrscheinlichkeit nur hohle Absichtserklärungen sein. Denn Du weisst ja noch gar nicht, wo Dein Problem wirklich steckt.

A3 / A2 (kT) funktionieren nur, wenn die Ursachen nachhaltig erkannt und stabil beseitigt sind. In eine A3 könnte dich bestenfalls Dein junges Alter retten. Unreifes Zusaufen in einer Alkoholikerclique oder so. Selbstbewusstseinssimulation über "saufen können". Da aber müsstest Du an die Ursache gekommen sein, um wichtiges zu ändern. Bist Du nicht. Ein Nachreifungsprozess ist - jenseits leerer Absichtsbekundungen - nicht erkennbar.

Ich stimme der Einschätzung des Gutachters zu. Er ist vom Fach, ich auch.
Das kannst Du jetzt gerne weiter ignorieren. Aber obs klug ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
p.s.:
"Der Grund, zu trinken war ich selbst". Punkt. Echt jetzt?
Oberflächlicher geht schon fast nicht mehr. Da ist NULL Eindringtiefe.

Wenn das was werden soll, müsstest Du bereit sein, dich mit Deiner Konsumentwicklung wirklich kritisch auseinanderzusetzen.
Bist Du das?
Zu Deiner Beraterin: ich würde wirklich gerne mal ihre Perspektive hier lesen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie dich "ohne gültige Eintrittskarte" in eine recht klare A2 ziehen lässt. Das wäre ein totaler Anfängerfehler.
Aber zum Trost: Du bist nicht nur wegen ungenügenden Nachweisen durchgefallen, Du hättest es auch nicht mit passenden Nachweisen geschafft.

Die Begründung des Gutachters ist übrigens sehr treffend. Und: sie enthält die Antwort auf Deine Frage
Ich möchte verstehen, was genau mit „oberflächlichen Strategien“ gemeint ist.
Cave! "verstehen" funktioniert am besten, wenn man aufhört, die Hilfestellung von Fachleuten zu ignorieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ich hier auch zusätzlich überhaupt nicht verstehe, warum @Ignatz sich in einen fremden Thread hineinkapert, und das auch noch in einer erschreckend pöbelnden, von fachlicher Unkenntnis geprägten Weise und bar jeden guten Betragens…
 
@Astromonk
Ich möchte gern kurz klarstellen, wie ich das gemeint habe "mit kein gesunder Mensch", weil es offenbar anders angekommen ist, als es gedacht war.
Mir ging es überhaupt nicht darum, jemanden abzuwerten – im Gegenteil. Mein Punkt ist ein rein sachlicher: Ein Mensch ohne Alkoholgewöhnung wäre bei einem Wert um 1,9 ‰ schwer beeinträchtigt. Dass jemand bei diesem Wert noch stehen, gehen oder sogar fahren kann, bedeutet, dass der Körper sich über längere Zeit an größere Mengen gewöhnt hat. Genau diese „Trinkfestigkeit" ist kein Zeichen von Stärke, sondern ein Hinweis darauf, dass bereits eine Toleranz entstanden ist – und damit auf eine tiefer liegende Problematik. Ich sage das nicht despektierlich, sondern weil dieser Zusammenhang im MPU-Verfahren eine echte Rolle spielt und weil ein ehrlicher Blick darauf oft der erste Schritt zu Veränderung und Hilfe ist.


Und genau deshalb hatte ich auch das Beispiel mit dem kontrollierten Trinken angefügt. Bei den Anonymen Alkoholikern gibt es dazu eine bekannte Metapher der Genesung, natürlich nicht wissenschaftlich belegt, die Metapher soll nur dem Verständnis dienen warum Abstinenz für manche leichter und sinnvoller (und bei Abhängigkeit auch notwendig) ist als kontrolliertes Trinken: Aus einer sauren Gurke kann man keine Salatgurke mehr machen. Gemeint ist, dass jemand, bei dem sich eine Abhängigkeit entwickelt hat, den Zustand des kontrollierten Trinkens kaum je wieder zuverlässig erreichen kann – schon kleine Mengen können das alte Muster wieder in Gang setzen. Ich wollte damit niemanden belehren, sondern einfach zum Nachdenken anregen:
Ist kontrolliertes Trinken in solchen Fällen wirklich die tragfähige Strategie, oder verlangt es dem Körper und dem Kopf genau das ab, was beide gerade nicht (mehr) leisten können? Das ist eine ehrliche Frage – aus Verständnis, nicht aus Urteil.

Was mir an der ganzen Diskussion noch wichtig ist: Die Aufarbeitung für die MPU braucht einfach Zeit. Es geht ja darum, wirklich zu verstehen, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Das eigene Verhalten ehrlich zu reflektieren, die Auslöser und Muster dahinter zu erkennen – und dann eine Veränderung beschreiben zu können, die von innen kommt. Nicht das, was uns von außen auferlegt wird, sondern eine echte, getragene Einsicht. Dieser Prozess dauert lange. Ich sage das nicht von außen, sondern als selbst Betroffene – und ich spreche hier grundsätzlich nur von mir und meinen eigenen Erfahrungen, meinen Erkenntnissen. Mir ist es am Anfang auch schwergefallen, im Schlamm zu graben und den Dreck an die Oberfläche zu holen. Bei mir findet diese Aufarbeitung auch heute noch statt – trotz bestandener MPU. Weil sich mein Blick auf manche Dinge einfach verändert hat. Und das ist auch völlig in Ordnung so – nachhaltige Veränderung lässt sich eben nicht beschleunigen.
 
Bei den Anonymen Alkoholikern
.. finden sich aber auch meist Menschen zusammen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit nachhaltig ihre Kontrollfähigkeit verloren haben, dann auch schon hirnorganisch. Zumindest meiner Erfahrung nach.
Die brauchen oft starke Metaphern, um damit besser zurechzukommen. Und Weiter-Konsumenten sind für diese Gruppen Gift. Sie versprechen (unterschwellig) Hintertürchen, die aufgrund der Alkoholschädigung schlicht nicht mehr offenstehen.
Bei so jungen Menschen wie Astro sind derartige Alkoholschäden jetzt vllt eher weniger zu erwarten. Ich persönlich hätte jetzt den Eindruck, dass der TE seinen Konsum durchaus kontrollieren könnte, wenn er den Mißbrauchshintergrund nachhaltig entmachten würde*.

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* und als Voraussetzung dazu müsste er ihn zunächst mal finden müssen
 
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