TF 1,8 Atemwert Ersttäter

Aus meiner Sicht hast du auf 9 Seiten alles Notwendige gesagt bekommen und kannst dir daher die Frage selbst beantworten.
Aber, wie hier schon gesagt, was du daraus machst, ist in Gänze dir überlassen :smiley138:
 
Danke für eure Einschätzung, ich verstehe, was ihr meint.

Mir geht’s nicht darum, wieder „loszulegen“, sondern eher darum, den Weg des kontrollierten Trinkens richtig zu verstehen und nichts falsch zu machen.

Ich nehme mir das mit dem Verzicht über Silvester auf jeden Fall nochmal zu Herzen – mir ist bewusst, dass das Ganze nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ist.

Trotzdem sind bedenken da, weil der VP mir was anderes erzählt/ Rät wie hier im Forum, natürlich ist man dann unsicher..
 
Ich halte einen Liter Bier auch für viel zu viel. Kontrolliertes Trinken bzw. risikoarmer Konsum beinhalten wesentlich geringere Alkoholmengen und sollten auch erst nach ca. dreimonatiger Trinkpause konsumiert werden. Erst dann ist es möglich, sich eine andere Sichtweise verschafft zu haben und nicht gleich wieder in alte Gewohnheiten zu verfallen. Dann rate ich zu einem Trinktagebuch, das konsumierte Getränke genauestens auflistet und auch die in Zukunft geplanten Trinkmengen und -Anlässe. Das ganze sollte mindestens ein halbes Jahr praktiziert worden sein, um nachweisen zu können, dass die geänderten Trinkgewohnheiten selbstverständlich in den Alltag eingeflossen sind.
 
Mir geht’s nicht darum, wieder „loszulegen“, sondern eher darum, den Weg des kontrollierten Trinkens richtig zu verstehen und nichts falsch zu machen.

Mal ganz deutlich: Das glaube ich dir nicht (meine Meinung). Ansonsten hättest du schon mal in eine Suchmaschine deiner Wahl nach kontrolliertem Trinken gesucht und hättest schon viel mehr Hintergrundwissen. Aus deinen Angaben geht für mich hervor das du dich noch nicht mal ansatzweise mit dem kontrollierten Trinken beschäftigt hast.
 
Das glaube ich dir nicht (meine Meinung
Finde ich sehr interessant :)

Ich habe mich schon über alle möglichen Szenarien informiert, nur evtl. nicht so detailliert… nur ich glaube, es ist menschlich, wenn man aufgrund von verschiedenen Ansichten/Einschätzungen sehr unsicher ist, was wirklich das „richtige“ ist.

Ich bin Jung habe noch nie mit sowas zutun gehabt, leide darunter jetzt akut in meinem Alltag aufgrund von Schlafproblemen etc.. und erhoffe mir hierdurch einfach die nötige Hilfe/ Unterstützung.
 
Äh…du bist seit einem Monat hier.
In deinem Thema stehen 185 Beiträge.
In den Beiträgen steht alles drin, sehr viel mehr sogar.
Wie du dir nun weitere Hilfe / Unterstützung vorstellst, ist mir ein absolutes Rätsel.
 
leide darunter jetzt akut in meinem Alltag aufgrund von Schlafproblemen etc.. und erhoffe mir hierdurch einfach die nötige Hilfe/ Unterstützung.
Umso mehr verstehe ich nicht warum du dich nicht (erst mal) vom Alkohol verabschiedest, dich neu sortierst und jetzt erst mal alles sackend lässt - wie kannst du jetzt schon wieder an Alkohol trinken an Silvester denken ?!
 
Ja du hast recht.. hab da nur dran gedacht, aufgrund von verschieden Aussagen die ich erhalten habe.. VP sagt ich darf und meinte das Abstinenz beim Gutachter weniger glaubhaft ist wegen meine Alter etc..
 
das Abstinenz beim Gutachter weniger glaubhaft ist wegen meine Alter etc..
das kann schon sein -
aber es gibt halt auch schon in deinem Alter Menschen, die im starken Mißbrauch feststecken oder gar süchtig sind. Eher selten, aber es gibt sie.
Und dem muss man halt Rechnung tragen.

Und nach all dem, was ich bislang so mitbekommen habe, siehts bei Dir bisschen so aus :(
 
@Andeo, ganz deutlich… Du willst nach dem was Du hier schreibst in „Deinem Rahmen“ weitersaufen, egal in welcher Menge oder wann tatsächlich.

Es ist dann auch völlig egal was irgendein Gutachter sagt oder meint…. es geht ausschließlich um DICH
 
„Weitersaufen“ ist also 2 Bier Trinken an einem gegebenen Anlass wie Silvester?

Ich werd‘s nicht machen aber ich find hier teilweise die Ausdrucksweise und Argumentation von einigen Usern echt schwammig..
 
Hallo Andeo,

"schwammig" ist vllt. nicht der richtige Begriff, sondern eher "mit der Nase darauf stoßen"... :)

Bis zu einem Liter Bier wäre bei risikoarmen Konsum wohl sogar noch möglich - es geht aber vielmehr darum, dass du für dich selbst erstmal schauen sollst/musst, wie es dir ergeht, wenn du gerade an so "alkoholfreudigen" Anlässen wie Silvester konsequent darauf verzichtest.
Wie geht/ging es dir damit? Wie kommst/kamst du damit klar?
Fällt/fiel es dir leicht oder doch eher schwer?
Du kannst ja nach Neujahr mal darüber berichten...
 
„Weitersaufen“ ist also 2 Bier Trinken an einem gegebenen Anlass wie Silvester?
@Andeo

Gerade an solch einem Tag hättest Du die Möglichkeit dir selbst zu beweisen, dass man solche Anlässe auch ohne Alk sehr gut begehen kann. Du hattest 1.69‰ Blutalkohol. Nur so nebenbei, 2 große Bier gehen erstens über das kT weit hinaus, und außerdem ist deine TF jetzt gerade mal etwas mehr als 4 Wochen her und deine Fahrerlaubnis ist erstmal weg. Das wird auch so mal die nächste Zeit bleiben. Haaranalyse direkt danach kannst du dir getrost sparen, denn der EtG Wert wird sicher noch recht hoch sein. Auch dein Ansinnen mit kontrolliertem Trinken halte ich nach wie vor für sehr abenteuerlich und waghalsig. Was spricht gegen eine dir hier bereits mehrfach vorgeschlagene Abstinenz von 12 Monaten? Ich habe nämlich ganz ehrlich gesagt, sehr große Bedenken und Zweifel, dass Du so durch die zwingend erforderliche MPU kommen wirst!
 
Gerade an solch einem Tag hättest Du die Möglichkeit dir selbst zu beweisen, dass man solche Anlässe auch ohne Alk sehr gut begehen kann.
jup.

Es geht hierbei darum, dass Du selbst eine Erkenntnis bekommst. Schaffst Du sowas überhaupt? Wenn ja: wie schwierig ist das für Dich?
Das ist ein Gradmesser für die Tiefe Deines Alkoholproblems. Und es bringt nix, wenn wir da irgendwas mutmaßen, DU musst es erleben. Und dann kannst Du berichten. Und dann, wenn Du ehrlich bist, bekommst Du auch eine hilfreiche Rückmeldung. Hilfreich für Dich und Deine Zukunft. Da ist die MPU nur ein kleiner Bestandteil davon.

Wenn Dein Auftrag jedoch ist: helft mir, so weiter zu machen wie zuvor und trotzdem die MPU zu bestehen, dann würden wir den nicht annehmen. Wir würden Dir damit schaden, auch finanziell, weil dann die nächste MPU so gut wie gebucht ist.
 
Und ich möchte noch eins drauf setzten: ist dein Gedanke oh mein Gott, Silvester ohne Alkohol wie soll das gehen? Oder generell das Thema alkoholfreies Leben, Dann ist die Tendenz zur Abhängigkeit gegeben oder bereits Abhängigkeit vorhanden,.
Ein Mensch, der kein Problem mit Alkohol hat, dem ist das so egal ob es alkohol oder Pfefferminz Tee zum anstoßen gibt.
Wenn Du drüber nachdenkt, ob du ein Problem hast, dann hast du garantiert auch eines - jemand der keins hat, bei dem kommt der Gedanke gar nicht erst

Ich bin auch auf deine Silvester Frauen gespannt!
 
„Weitersaufen“ ist also 2 Bier Trinken an einem gegebenen Anlass wie Silvester?
Gegebener Anlass? Finde ich schwierig als Begriff, aber o.k.

Bei mir ist die TF ja auch noch recht frisch, auch bin ich deutlich älter als du. Aber was ICH nach der TF als erstes Gefühl hatte:
Nie nie wieder darf es soweit kommen! Dafür tue ICH alles! (Und wenn ich es ohne Alk nicht aushalte, dann heißt es für mich: KEINE MPU und kein FS).
Die Gefahr für Dritte (und auch für mich) ist nicht mit Worten beschreibbar. Traurig genug, dass es bei mir soweit gekommen ist....

Was ich dir sagen kann: lasse die Finger komplett vom Alk. Unabhängig von MPU, VP, Beratern oder auch Freunden. Für mind. 6 Monate (jetzt nicht in Stein gemeißelt) und dann gucke weiter. Wie geht es dir dann damit? Wie soll es dir weiter ergehen?

Die 6 Monate kannst/solltest/musst du über AN nachweisen und die hast du dann in der Tasche.
Das hätte wesentliche Vorteile:
a) deine Gedanken werden deutlich klarer, gereifter sein als sie auf den letzten 10 Seiten waren -> egal was du tust, es sollte in erster Linie für dich und dein Leben sein - nicht für die MPU und schon gar nicht für einen Berater
b) du wirst in der Zeit vermutlich auch die Sperrfrist mitgeteilt bekommen; wenn du nach von der TF an gerechnet schon nach 9 Monaten zur MPU gehen solltest, kannst du noch 3 Monate KT "erproben"
c) für deine Zukunft - ob mit KT in A2 oder A3 oder sonstewas in der MPU - hast du dir nichts verbaut (o.k. hat Geld gekostet (ist bei dir Bad Salzuflen in der Nähe?)
 
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