Hallo,
Kleines Update von mir:
Ich habe heute mit einem Herrn vom TÜV gesprochen (das 77€ Erstgespräch).Er meinte ganz klar, dass ich in die A3 falle und keine Abstinenz brauche und auch keine anderen Nachweise.
Seine Empfehlung war, dass ich mir einen Kalender anlege, in dem ich mir 1–2 Mal im Monat eintrage, wann Anlässe sind oder wann ich trinken möchte – ob ich’s dann wirklich tue oder nicht, ist mir überlassen. Wichtig wäre nur, dass es kein spontanes Trinken mehr gibt, sondern geplante, bewusste Entscheidungen.
Er meinte auch das die Sperrfrist erst ab Strafbefehl gilt, also wenn der gültig ist..das hatte ich auch öfter anders gelesen und gesagt bekommen das es ab Beschlagnahmung gilt.
Außerdem hat er mir sehr das Seminar vom TÜV ans Herz gelegt – das soll wohl völlig ausreichen. Laut seiner Aussage bräuchte ich keine Abstinenzprogramme oder sonstige Verkehrspsychologen aus dem Internet, weil das alles „nicht wirklich seriös“ sei.
Das Seminar geht wohl über 3 Monate mit 5 Terminen und kostet etwa 1.500 €. Am letzten Tag wird auch eine Probe-MPU gemacht.
Was mich etwas überrascht hat: Er hat sehr häufig von einer möglichen Sperrfristverkürzung gesprochen. Laut ihm soll ich mit 6–9 Monaten Sperrzeit rechnen, bei Ersttätern ohne Unfall kämen auch 6 Monate oft vor. Falls es 9 Monate werden, würde man mir über das Seminar wohl eine Bescheinigung oder Empfehlung geben, um die Frist zu verkürzen.
Der Mann war echt nett und hatte eine angenehme, humorvolle Art, aber ich fand’s etwas komisch, dass er so oft auf diese Verkürzung verwiesen hat – fast so, als wäre sie sicher.
Ich war während des Gesprächs insgesamt recht unsicher und habe vieles hinterfragt, was er mir auch angemerkt hat. Er hat das Thema dann sogar angesprochen und meinte, ich solle ihm einfach vertrauen – er sei ja selbst MPU-Gutachter.
Was ich mich halt frage..reicht wirklich nur dieses Seminar aus, ohne Abstinenz oder sonstige Nachweise?
Hat jemand von euch vielleicht schon Erfahrung mit genau diesem TÜV-Seminar gemacht ?