TF am 14.10.2017, 2,3 Promille BAK

Nancy

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
Hallo FS weg 2017,

danke für deine "Nachbearbeitung". :smiley138:

Ich stehe momentan leider etwas unter zeitlichem Druck, darum nur eine recht kurze Antwort...

Hierzu:

Hallo Nancy,
hier nun meine Nachbearbeitung. Ich hoffe das sie hilfreich ausgefallen ist. Was die Srafrechtliche Seite betrifft, bin ich immer noch nicht schlauer. Habe beim Anwalt nochmal die Ak.-einsicht angemahnt. "Er will sich kümmern".
Du solltest deinem RA mehr auf die Füße treten, wie lange will er sich denn jetzt schon darum kümmern? :smiley2204:
Wenn der Vorsatz nicht wegzubekommen ist, musst du ihn ja auch noch aus eigener Tasche bezahlen...


Während der Abnehmphase habe ich vier Monate ganz bewusst keinen Alkohol getrunken. Danach vielleicht mal ein, zwei Bier nach dem Motorradschrauben oder wenn ein Kumpel vorbei kam. Aber eben keine gravierenden Mengen. Auf Partys oder Veranstaltungen am Wochenende habe ich mich dann allerdings nicht unbedingt übermäßig zurückgehalten. Je nach Laune, Stimmung und Länge der Veranstaltung habe ich sicherlich dann auch schon mal eine dreiviertel bis ganze Flasche Havanna-Club mit Kola in 7-8 Stunden konsumiert. Was nach „Widmark“ wohl ca. 1,6 - 1,7 Promille BAK entspricht.

Kurz vor der TF war es keine Seltenheit, dass ich sicherlich an einem Freitagabend bis zu einem halben Liter Havanna-Club(40 % Alk.) konsumierte, was bei einer Trinkzeit von 4- 5 Std. in etwa einem BAK von 1,6 - 1,7 % BAK entsprechen müsste. Gerechnet nach „Widmark".
Soweit Freitagabend kein Autofahren mehr erforderlich war, habe ich das sehr häufig so gemacht. Um den nächsten Tag habe ich mir dabei nicht wirklich Gedanken gemacht.
Mit den 1,6 bis 1,7‰ bist du schon dichter dran - allerdings müssten es im Vorfeld halt auch schon 2,3‰ (wie bei deiner TF) gewesen sein...
 

Fs weg 2017

Benutzer
Hallo Nancy,
ich will hier keinesfalls deine Kompetenz anzweifeln, aber mit dieser Aussage gehe ich irgendwie nicht mit.

Mit den 1,6 bis 1,7‰ bist du schon dichter dran - allerdings müssten es im Vorfeld halt auch schon 2,3‰ (wie bei deiner TF) gewesen sein...
Meine Trinkgewohnheit entsprach vor der TF ziemlich genau dem was ich angegeben habe. Freitags ca. 0,5 L Havanna Club. Über einen Drink mehr oder weniger will ich auch gar nicht streiten.

Ich erinnere, dass ich in der Kneipe drei große Biere getrunken habe bevor ich auf Havanna Club gewechselt habe.

Größe in cm:181
Gewicht in kg:110
Alter:57
Geschlecht:
männlich

Mageninhalt
vor Trinkbeginn:
1/4 voll
Trinkanfang:
18:00
Trinkende:
1:00

1. Getränk: 3x 0,5 l 5 Vol% Bier = 1,5 L
2. Getränk: 13x 0,04 l 40 Vol% Schnaps = 0,52 L
Anfang: 18:00 Uhr
Ende: 1:00 Uhr

Promillewert bei Trinkende: 2.36 Promille um 1:00 Uhr
Maximal: 2.45 Promille um 1:16 Uhr

Blutentnahme: 02:05 Uhr

Wenn man mal annimmt, dass ich den letzten Drink vielleicht nur angetrunken habe, ist der BAK von 2,3 Promille plausibel.

Mit plus drei Bieren ist die Differenz von 1,7 zu 2,3 relativ schnell überbrückt und aus meiner Sicht bedarf es da keines großen Trainings im vorab, wenn man schon die Menge gewohnt war, die ich dir genant habe.
Ich sage ja auch nicht, dass ich den gleichen Zustand hatte. Ganz im Gegenteil. An einen großen Teil des Abends habe ich z.B gar keine Erinnerung. Was ich "normal" nicht hatte.
Aber ich vermute mal, dass mein gesamtheitlicher Zustand vergleichsweise zu meiner gewohnten Trinkmenge desolat gewesen sein muss.

So muss ich das jetzt mal stehenlassen. Es sei denn du rätst mir aus MPU-taktischen Gründen etwas anderes zu sagen.


MfG
Fs weg 2017
 

Max

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
Mit plus drei Bieren ist die Differenz von 1,7 zu 2,3 relativ schnell überbrückt
Das kann man so nicht einfach als Toleranz betrachten, hierbei kommt es darauf an, wie grenzwertig die 1,7‰ jeweils erbracht wurden.
Ich gehe mal davon aus, dass du hier von 3x0,5l Bier ausgegangen bist. Für jemanden, den die 1,7‰ schon die äußerste Trinkmenge waren, sind zusätzliche 1,5l Bier mit großer Wahrscheinlichkeit kein Pappenstiel.

Es sei denn du rätst mir aus MPU-taktischen Gründen etwas anderes zu sagen.
Ich denke das Nancy es darauf bezogen hat. Aus MPU-psychologischer Sicht, sollte man die Trinkmenge der TF im Vorfeld schon einmal erreicht haben bzw. zumindest dicht an dieser Grenze sein Trinkerlebnis schon einmal erlebt haben.
 

Fs weg 2017

Benutzer
Moin Max, Moin Nancy,


Das kann man so nicht einfach als Toleranz betrachten, hierbei kommt es darauf an, wie grenzwertig die 1,7‰ jeweils erbracht wurden.
Ich gehe mal davon aus, dass du hier von 3x0,5l Bier ausgegangen bist. Für jemanden, den die 1,7‰ schon die äußerste Trinkmenge waren, sind zusätzliche 1,5l Bier mit großer Wahrscheinlichkeit kein Pappenstiel.
Ja, 3x 0,5l ist richtig. Und nein,ein Pappenstiel war es ganz sicherlich nicht. Aber offensichtlich machbar.

Ich denke das Nancy es darauf bezogen hat. Aus MPU-psychologischer Sicht, sollte man die Trinkmenge der TF im Vorfeld schon einmal erreicht haben bzw. zumindest dicht an dieser Grenze sein Trinkerlebnis schon einmal erlebt haben.
Ok, dann habe ich verstanden und werde es auch so in meiner Vorbereitung beherzigen. Allerdings von "Erlebnis" würde ich in diesem Fall nicht mehr sprechen :smiley2204:


Danke für euer beider Antworten und ein schönes Wochenende

MfG
Fs weg 2017
 

Max

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
Ja, 3x 0,5l ist richtig. Und nein,ein Pappenstiel war es ganz sicherlich nicht. Aber offensichtlich machbar.
Machbar ist das, dass kenne ich aus meiner Trinkvergangenheit.
Ich hatte damals "nur" 1,6‰ bei meiner TF, da ich aber keinerlei Ausfallerscheinungen hatte, war klar das da auch etwas mehr geht.

Allerdings von "Erlebnis" würde ich in diesem Fall nicht mehr sprechen
Naja, du weißt aber schon wie ich das meine. :zwinker0004:

Schönes Wochenende, und sorry ... das ich mich hier mal "eingemischt" habe. :smiley138:
 

Nancy

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
Vielen Dank für deine "Einmischung" :a055:, denn genau so...

Ich denke das Nancy es darauf bezogen hat. Aus MPU-psychologischer Sicht, sollte man die Trinkmenge der TF im Vorfeld schon einmal erreicht haben bzw. zumindest dicht an dieser Grenze sein Trinkerlebnis schon einmal erlebt haben.
hatte ich es gemeint...:smiley138:
 

Fs weg 2017

Benutzer
Hallo Nancy, hallo Max,
nun habe ich endlich Akteneinsicht erhalten( Anwalt war auch so freundlich, mir eine Kopie zukommen zu lassen) und Verhandlungstermin ist der 24.04.2018. Beim lesen der Zeugenaussage war ich schon sehr schockiert aber auch froh, dass dieser Wahnsinn niemanden verletzt, getötet oder geschädigt hat. Allerdings sagt mir das auch, dass dieser Abend nichts mehr mit meinen gewohnten Trinkmengen zu tun hatte und mir total entglitten ist. Das war irgendwie nicht mehr wirklich ich. Ich denke, dass da mehrere Faktoren zusammen gekommen sind.

Aber nichts desto Trotz muss ich mir jetzt ja mal Gedanken um die MPU-Strategie machen. Meine Vorstellung in der Kurzversion wäre folgende: Jugendzeit bis Ende Ausbildung wenig bis gar keinen Alkohol. Bundeswehr meistens gesittetes Trinkverhalten. Die Zeit nach der Bundeswehr ordentlich Gas gegeben, bis ich meine Frau und ihren Sohn kennen gelernt habe. Ab dieser Zeit stark abflachend und größere Mengen nur zu geplanten Trinkanlässen und grundsätzlich ohne Auto unterwegs, was bis zum Tag der Trunkenheitsfahrt auch eingehalten wurde. Und letztendlich die eineinviertel Jahre vor der Trunkenheitsfahrt mit massiv steigenden Alkoholkonsum durch Nichtkompensation von extremen Problemen in Firma durch massiven Druck durch Vorstand wegen extremen Auftragseinbruchs u. abgesenkten Produktionszahlen. Dazu völliges genervt sein wegen meiner Mutter. Und verletzungsbedingt kein Sport machen zu können.
Gegenmaßnahmen: Abstinenz, Problemerkennung, wieder Sport und gesunde Ernährung(dadurch bis jetzt 13,5 Kilo abgespeckt), autogenes Training, Problem "Mutter" durch Kontaktabruch beendet da keine Hoffnung auf Lösung. Zu viel vorgefallen.

Über ein Stellungnahme und Vorschläge von dir würde ich mich freuen.

Unten habe ich die Anklageschrift, Arztbericht und Zeugenaussage aufgeführt.

Mfg
Fs weg 2017



Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht


Anklageschrift

Der Angestellte ******
geboren am 03.04.1960 in. Hamburg
wohnhaft:*************

Staatsangehörigkeit: deutsch. Familienstand: verheiratet, Geburtsname: *********

Verteidiger:
Herr Rechtsanwalt********
wird angeklagt, am 14.10.2017
vorsätzlich im Verkehr ein Fahrzeug geführt zu haben, obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke nicht in der Lage war, das Fahrzeug sicher Zu führen und sich dadurch als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen erwiesen zu haben.

Nachdem der Angeschuldigte so viel Alkohol zu sich genommen hatte,
dass die ihm um 02.05. Uhr entnommene Blutprobe 2,30 °/oo Alkohol
enthielt; befuhr er gegen 01.00 Uhr mit den PKW Chrysler Grand
Cherokee mit dem amtlichen Kennzeichen ****** die ***** straße,
die *****straße, die ***** Straße und die ******* Straße in *******

Der Angeschuldigte wusste bzw. nahm zumindest billigend in Kauf, dass er infolge des Alkoholgenusses fahrunsicher war.
' '
Anqewendete Vorschriften: §§ 316 Abs. 1, 69, 69a StGB,

Beweismittel:

Angaben des Angeschuldigten.
keine

Urkunden:
1. Protokoll und Antrag zur Feststellung der
Blutalkoholkonzentration

2. Gutachten der Staatlichen Blutalkoholuntersuchungsstelle am
Institut für Reehtsmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-
Holstein, Campus.Kiel .

3. Zeugen:

1. Herr Heinz Alfred B.
2. POM M.
3. POM N.
4. PHK’in N.

Sachverständige:
1. Herr Facharzt für Chirurgie, Peter M.

2. Frau Ärztin Alexandra W., c/o Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Institut für Rechtsmedizin, Campus Kiel, Haus 28, Arnold-Heller-Straße 12 24105 Kiel

3. Herr Apotheker Fabian S., c/o Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Institut für Rechtsmedizin, Campus Kiel,
Haus 28, Arnold-Heller-Straße 12, 24105 Kiel

Augenscheinobiekt:
Skizze der Fahrtstrecke des Zeugen Heinz Alfred B.

Es wird beantragt, das Hauptverfahren zu eröffnen.


Amtsanwalt *********


Ärztlicher Befundbericht (vom Arzt auszufüllen)

Der umseitig bezeichneten Person habe ich die in beigefügter Venüle enthaltene Blutprobe entnommen. Zur Desinfektion der
Körperstelle wurde der beiliegende Tupfer benutzt. Es wurde keine ethanolhaltige Lösung verwendet.
Entnahme der 1. Probe am: 14.10.2017 um 02:05 Uhr
Entnahme der 2. Probe am: keine

Körpergewicht
110kg
geschätzt (eigene Angabe)

Körperbeschaffenheit
fettleibig

Körpergröße
181 cm
geschätzt (eigene Angabe)

Puls 100 Schläge/min

Blutdruck 130/90 mm Hg
Erbrechen nein Ermüdungszeichen nein

Angaben des Betroffenen über Krankheiten, Behinderungen, Beschwerden, aufgenommene Medikamente, Drogen, etc.:
Metformin 1000 / 1-0-1

stark beeinträchtigt, stark schwankend, motorisch eingeschränkt.

Pupillenweite
mittel

Pupillenreaktion
(Licht-Naheinsteliung)
prompt

Bindehäute
gerötet

Gang mit offenen Augen
unsicher

Gang mit geschlossenen Augen
nicht durchführbar, da: Sicherheit

Ansprechbarkeit
erschwert

Sprache
verwaschen

Orientierung (Ort/Zeit)
sicher


Nasen-Finger-Probe
unsicher

Alkoholgeruch der Atemluft
ja

Aktivität/Reaktionen
verlangsamt

Bewusstsein
getrübt/benommen

Denkverlauf
zähflüssig/verlangsamt
zerfahren

Gesicht / Haut
gerötet

Romberg-Versuch
stark schwankend

Stimmung
gleichgültig

Urteilsfähigkeit
unsicher

Drehnystagmus
(Dauer in Sekunden)
Proband 5x um Längsachse
drehen, danach Finger
Untersuchers aus 50 cm
Entfernung fixieren lassen

Sich drehen
unsicher


Verhalten
beherrscht

Erinnerung an den Vorfall
lückenhaft

Medikation / Narkose /Transfusion vor Probensicherung
nein

Anzeichen für Schädel-Hirn-Trauma
nein

Anzeichen für andere Verletzungen
nein

Hinweise auf Diabetes mellitus
nein

Entzugserscheinungen
nein

Nadeleinstiche
nein

Verweigerung sämtlicher Untersuchungen:
nein

Gesamteindruck des Untersuchten im Hinblick auf seine AIkoholbeeinflussung
hochgradig beeinflusst


Die Probenentnahmegefäße und der Antrag sind in meiner Gegenwart mit übereinstimmenden, vorschriftsmäßig mitNamen und Geburtsjahr
der / des Untersuchten beschrifteten Klebezetteln versehen worden.
PLZ und Ort, Datum 14.10.2017


Betreff: Anhörung als Zeuge, Herr Heinz Alfred B., 30. Okt. 2017
Sehr geehrte Damen und Herren,
Schilderung Vorgang
Gegen 0;50 Uhr erhielt ich einen Fahrauftrag (Taxi) und befuhr die *******str, um an der Kreuzung ******str. nach links abzubiegen. Dort, ca. 30 m von mir entfernt, rangierte ein Jeep xxxxx (Kennzeichen entfernt *Nancy*) auffällig hin und her. Ich habe angehalten, weil es mir auffiel, dass da etwas nicht in Ordnung war. Dann brauste das Fahrzeug mit über 50 KM in Richtung **************str. In der Rechtskurve fuhr es in rasanter Fahrt auf der Gegenfahrbahn am Korfu vorbei, um dann rechts fast in parkende Autos zu prallen.
Ich fuhr ca. 100 m hinter ihm, um den Verlauf zu beobachten. Ich habe dann Warnsignale gegeben. Worauf das Fahrzeug wieder mit Vollgas in Richtung Kreuzung Friedrich Ebert Str. fuhr. Ich habe 110 gewählt, um den Vorgang zu melden. Der Fahrer wollte offen-sichtlich in Richtung ********** fahren.
Ich bin dann auf die Stadtbrücke links gefahren, zu meinen Taxiauftrag.
Den Fahrzeugführer konnte ich an der Ampel nur als männliche Person erkennen.
Es wurden keine weiteren Personen direkt behindert oder gefährdet. Auch ich nicht, da ich einen großen Abstand gewahrt habe.
Auf einem Beiblatt habe ich eine ungefähre Verlauf-Zeichnung angefertigt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Fs weg 2017

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Guten Morgen,
hat das einen bestimmten Grund, dass ich nichts mehr von euch höre:smiley2204:?? Über Antwort würde ich mich freuen.:smiley138:

MfG
Fs weg 2017
 

Rini

Benutzer
Huhu Fs weg 2017,
Nancy hat's erwischt, liegt mit Grippe im Bett. Hab auch nichts mehr von ihr gehört.
Lieber Gruß,
Rini
 

Max

Super-Moderator und MPU Profi
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Administrator
Aber nichts desto Trotz muss ich mir jetzt ja mal Gedanken um die MPU-Strategie machen. Meine Vorstellung in der Kurzversion wäre folgende: Jugendzeit bis Ende Ausbildung wenig bis gar keinen Alkohol. Bundeswehr meistens gesittetes Trinkverhalten. Die Zeit nach der Bundeswehr ordentlich Gas gegeben, bis ich meine Frau und ihren Sohn kennen gelernt habe. Ab dieser Zeit stark abflachend und größere Mengen nur zu geplanten Trinkanlässen und grundsätzlich ohne Auto unterwegs, was bis zum Tag der Trunkenheitsfahrt auch eingehalten wurde. Und letztendlich die eineinviertel Jahre vor der Trunkenheitsfahrt mit massiv steigenden Alkoholkonsum durch Nichtkompensation von extremen Problemen in Firma durch massiven Druck durch Vorstand wegen extremen Auftragseinbruchs u. abgesenkten Produktionszahlen. Dazu völliges genervt sein wegen meiner Mutter. Und verletzungsbedingt kein Sport machen zu können.
Gegenmaßnahmen: Abstinenz, Problemerkennung, wieder Sport und gesunde Ernährung(dadurch bis jetzt 13,5 Kilo abgespeckt), autogenes Training, Problem "Mutter" durch Kontaktabruch beendet da keine Hoffnung auf Lösung. Zu viel vorgefallen.
Sorry, ich schaue hier nur ab und zu mal in diesem Forumsbereich.
Ich habe früher auch die Alkohol-FB kommentiert, inzwischen bin ich aber überwiegend im Drogenbereich präsent. Nancy und ich haben eine gute Aufgabenverteilung :zwinker0004:

So, jetzt zum Thema ...

Du bist das gleiche Baujahr wie ich, zeitlich brauchst du gar nicht soweit zurück zu denken. Wichtig sind die Jahre deiner Trinkentwicklung, quasi die Zeit die zu einem erhöhten Trinkkonsum geführt haben. Deine Jugendzeit wird bei diesem "Alter" keiner erfragen wollen.
Einen flüchtigen Verlauf von Jugendzeit, Bundeswehr und Ausbildung solltest du lediglich im Hinterkopf behalten.

Dein "Einstieg" beginnt eigentlich hier ... "... Und letztendlich die eineinviertel Jahre vor der Trunkenheitsfahrt mit massiv steigenden Alkoholkonsum durch Nichtkompensation von extremen Problemen in Firma durch massiven Druck durch Vorstand wegen extremen Auftragseinbruchs u. abgesenkten Produktionszahlen. Dazu völliges genervt sein wegen meiner Mutter. Und verletzungsbedingt kein Sport machen zu können. "

" Ab dieser Zeit stark abflachend und größere Mengen nur zu geplanten Trinkanlässen" ... "stark abflachend und größere Mengen" ... das passt nicht zusammen. Hier würde sich die Frage stellen ... warum "größere Mengen" ???

Wenn es mal speziell oder dringend ist, kannst du mir auch gern eine PN schreiben. :zwinker0004:
 
Zuletzt bearbeitet:

Max

Super-Moderator und MPU Profi
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Administrator
Haha, die Antworten haben sich wohl überschnitten ... wir sollten es mal im Lotto versuchen. :zwinker0004:
 

Fs weg 2017

Benutzer
Hallo Max,
ich nochmal mit einer Frage.
Wenn ich zur Bak-Berechnung Herrn Widmark heranziehe, BAK (in Promille) = A:(p x r)- 15%, muss ich dann noch den Zeitfaktor "0,1 Abbau pro Stunde" sprich bei 7 Stunden trinken ca.0,6 Promille vom Widmarkergebnis abziehen???

Ich habe für meinen Fall jetzt so gerechnet:
Berechnungsgrundlage nach Widmark: A:(p x r) -15%
Geschlecht: männlich
Gewicht: 110 kg
Größe: 181cm
Alter: 57

Trinkmenge 1,5l Bier mit 5% Alkohol = 7,5 TE

0,38l mit 40% Alk. = 19 TE

= 26,5 TE gesamt

26,5 TE x 8g Alk. = 212g : (112 Körpergewicht x0,7 Reduktionsfaktor=78,4) = 2,7 Promille - 15% Resorptionsdefizit = 2,3 Promille BAK

Konsumiert von 18:00 Uhr bis ca. 01:00 Uhr = 7 Std.

Und wenn du noch ein markiges Schlusswort für die Richterin parat hast. 24.04.2018 um 11:00 gibt es einen ins Geweih.:a070::hand0054:


Für deine Antwort bedanke ich mich im vorab

MfG
Fs weg 2017
 

Max

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
[FONT=&amp]Definitiv immer nur ein ca.-Wert.[/FONT]
[FONT=&amp]
Gewicht: 110 kg
Trinkbeginn: 18:00 Uhr
Blutabnahme: 02:05 Uhr


Trinkmenge: 1,5l Bier (entspricht 1500 ml)
0,38l Schnaps (entspricht 380 ml)

-----------------------------------------------------

Alkoholmengenformel

A = m * Vol%/100 * s * rp

A = Aufgenommene Alkoholmenge in Gramm
m = Getrunkene Menge in Milliliter
s = Spezifisches Gewicht von Alkohol (0,8 g/cm³)
rp = Resorptionsdefizit (0,8)

Beim Resorptionsdefizit (Aufnahmeverlust) handelt es sich um eine Konstante, die angibt, wie viel Alkohol von der getrunkenen Alkoholmenge im Körper aufgenommen wurde, da Alkohol nach der Aufnahme teilweise wieder ausgeschieden wird durch Atmung, Transpiration und Verdauung.
Dieser Verlust beträgt zwischen 10% und 30%, also im Durchschnitt 20%, daher rp=0,8.

--------------------------------------------------------

Bierberechnung:

1500 ml x 0,8 x 0,8 x 5% = 48 g aufgenommener Alkohol[/FONT]


[FONT=&amp]Schnapsberechnung:[/FONT]

[FONT=&amp]380 ml x 0,8 x 0,8 x 40% ≈ 97 g aufgenommener Alkohol[/FONT]
[FONT=&amp]

------------------------------------------------------------

Damit kämen wir dann zu Widmark:

Insgesamt aufgenommen wurden ≈ 145 g Alkohol.

------------------------------------------------------------

Widmark-Formel

c = A / (p * r)

c = Alkoholkonzentration in Promille
A = Aufgenommene Alkoholmenge in Gramm (siehe Alkoholmengenformel)
p = Körpergewicht in Kilogramm
r = Reduktionsfaktor (0,7 bei Männern und 0,6 bei Frauen)

Da Alkohol wasserlöslich ist, kann er sich nur mit dem Wasseranteil des Körpers vermischen.
Der Reduktionsfaktor reduziert das Körpergewicht zu diesem Zweck auf die Wassermenge, die laut Widmark bei Männern 70 Prozent und bei Frauen 60 Prozent beträgt.
Die effektive Alkoholmenge wird mit der Alkoholmengenformel berechnet.

------------------------------------------------------------

c= 145 g/ (110 kg x 0,7)[/FONT]

[FONT=&amp]

das entspricht dann 1,88 Promille

------------------------------------------------------------

Nun zum Abbau:

Alkohol-Abbau

Im Mittelwert baut der Körper 0,15 Promille pro Stunde ab.
Der Abbau beginnt nicht sofort, sondern erst nach einem Zeitraum von 15 Minuten bis 2 Stunden.
Diesen Zeitraum von der Aufnahme des Alkohols bis zur vollständigen Aufnahme aus dem Verdauungstrakt in den Blutkreislauf bezeichnet man auch als Resorptions- bzw. Anflutungsphase.

Mit diesen Angaben ist es nun möglich, eine Anwendung zu realisieren, die es ermöglicht, jederzeit die aktuelle Blutalkohol-Konzentration auf Basis der Widmark-Formel zu errechnen.

--------------------------------------------------------------

Vom Trinkbeginn bis zur Blutentnahme waren es ca. 8 Stunden.

Das bedeutet für den Zeitraum 8 Std. x 0,15 Promille = 1,2 Promille

Rechnen wir jetzt 1,88 Promille – 1,2 Promille bleiben am Ende 0,7 Promille übrig.

Da hier jetzt aber 2,3‰ steht, passt hier gar nichts.[/FONT]
 

Fs weg 2017

Benutzer
Ok Max,
vielen Dank.Ich werde mir das morgen in aller Ruhe ansehen und dann nochmal von vorn.

ich wünsche Dir noch einen schönen Abend.

MfG
Fs weg 2017
 

Fs weg 2017

Benutzer
Hallo Nancy, hallo Max,
erstmal hoffe ich, dass es dir,Nancy, wieder gut geht und möchte hiermit meine überarbeitete und hoffentlich jetzt richtige Promilleberechnung zum besten geben. Ich hoffe, dass ich es jetzt verstanden habe.:idee0003:

Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

Berechnungsgrundlage:
Geschlecht: männlich
Gewicht: 110 kg
Größe: 181cm
Alter: 57

Trinkmenge 4x0,5l Bier mit 5% Alkohol = 2000ml x 0, 8 x 0,8 x 5% = 64,00 g Alk.

Trinkmenge 735ml Schnaps 40% Alk. = 735ml x 0,8 x 0,8 x 40%= 190,00 g Alk

= 254g Alk

254g Alk :(110Kg x 0,7Reduktion) Faktor 77 = 3,3 Promille Alk.

– (0,15 Promille x 7 Std Abbau)1,05 = 2,25 Promille

Vom Trinkbeginn bis zur Blutentnahme: ca. 8 Stunden


Schöne Grüsse :smiley138:

Fs weg 2017
 

Max

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
254g Alk :(110Kg x 0,7Reduktion) Faktor 77 = 3,3 Promille Alk.

– (0,15 Promille x 7 Std Abbau)1,05 = 2,25 Promille

Vom Trinkbeginn bis zur Blutentnahme: ca. 8 Stunden
Soweit ist das ok, jedoch musst du den Abbau von Trinkbegin bis Blutentnahme berechnen.
 

Fs weg 2017

Benutzer
Hallo Max,
alles klar. Ich danke dir für deine Hilfe.

Habe heute Verhandlung gehabt. Habe mich glaube ich ganz gut verkauft. Von heute an noch 6 Monate und 30 Tagessätze a 30 Euro.

MfG
Fs weg 2017
 
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