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TF am 14.10.2017, 2,3 Promille BAK

Dieses Thema im Forum "MPU wegen Alkohol" wurde erstellt von Fs weg 2017, 6. Dezember 2017.

  1. Nancy

    Nancy Super-Moderator und MPU Profi Mitarbeiter Administrator

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    Hallo FS weg 2017,

    danke für deine "Nachbearbeitung". :smiley138:

    Ich stehe momentan leider etwas unter zeitlichem Druck, darum nur eine recht kurze Antwort...

    Hierzu:

    Du solltest deinem RA mehr auf die Füße treten, wie lange will er sich denn jetzt schon darum kümmern? :smiley2204:
    Wenn der Vorsatz nicht wegzubekommen ist, musst du ihn ja auch noch aus eigener Tasche bezahlen...


    Mit den 1,6 bis 1,7‰ bist du schon dichter dran - allerdings müssten es im Vorfeld halt auch schon 2,3‰ (wie bei deiner TF) gewesen sein...[​IMG]
     
  2. Fs weg 2017

    Fs weg 2017 Benutzer

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    Hallo Nancy,
    ich will hier keinesfalls deine Kompetenz anzweifeln, aber mit dieser Aussage gehe ich irgendwie nicht mit.

    Meine Trinkgewohnheit entsprach vor der TF ziemlich genau dem was ich angegeben habe. Freitags ca. 0,5 L Havanna Club. Über einen Drink mehr oder weniger will ich auch gar nicht streiten.

    Ich erinnere, dass ich in der Kneipe drei große Biere getrunken habe bevor ich auf Havanna Club gewechselt habe.

    Größe in cm:181
    Gewicht in kg:110
    Alter:57
    Geschlecht:
    männlich

    Mageninhalt
    vor Trinkbeginn:
    1/4 voll
    Trinkanfang:
    18:00
    Trinkende:
    1:00

    1. Getränk: 3x 0,5 l 5 Vol% Bier = 1,5 L
    2. Getränk: 13x 0,04 l 40 Vol% Schnaps = 0,52 L
    Anfang: 18:00 Uhr
    Ende: 1:00 Uhr

    Promillewert bei Trinkende: 2.36 Promille um 1:00 Uhr
    Maximal: 2.45 Promille um 1:16 Uhr

    Blutentnahme: 02:05 Uhr

    Wenn man mal annimmt, dass ich den letzten Drink vielleicht nur angetrunken habe, ist der BAK von 2,3 Promille plausibel.

    Mit plus drei Bieren ist die Differenz von 1,7 zu 2,3 relativ schnell überbrückt und aus meiner Sicht bedarf es da keines großen Trainings im vorab, wenn man schon die Menge gewohnt war, die ich dir genant habe.
    Ich sage ja auch nicht, dass ich den gleichen Zustand hatte. Ganz im Gegenteil. An einen großen Teil des Abends habe ich z.B gar keine Erinnerung. Was ich "normal" nicht hatte.
    Aber ich vermute mal, dass mein gesamtheitlicher Zustand vergleichsweise zu meiner gewohnten Trinkmenge desolat gewesen sein muss.

    So muss ich das jetzt mal stehenlassen. Es sei denn du rätst mir aus MPU-taktischen Gründen etwas anderes zu sagen.


    MfG
    Fs weg 2017
     
  3. Max

    Max Super-Moderator und MPU Profi Mitarbeiter Administrator

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    Das kann man so nicht einfach als Toleranz betrachten, hierbei kommt es darauf an, wie grenzwertig die 1,7‰ jeweils erbracht wurden.
    Ich gehe mal davon aus, dass du hier von 3x0,5l Bier ausgegangen bist. Für jemanden, den die 1,7‰ schon die äußerste Trinkmenge waren, sind zusätzliche 1,5l Bier mit großer Wahrscheinlichkeit kein Pappenstiel.

    Ich denke das Nancy es darauf bezogen hat. Aus MPU-psychologischer Sicht, sollte man die Trinkmenge der TF im Vorfeld schon einmal erreicht haben bzw. zumindest dicht an dieser Grenze sein Trinkerlebnis schon einmal erlebt haben.
     
  4. Fs weg 2017

    Fs weg 2017 Benutzer

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    Moin Max, Moin Nancy,


    Ja, 3x 0,5l ist richtig. Und nein,ein Pappenstiel war es ganz sicherlich nicht. Aber offensichtlich machbar.

    Ok, dann habe ich verstanden und werde es auch so in meiner Vorbereitung beherzigen. Allerdings von "Erlebnis" würde ich in diesem Fall nicht mehr sprechen :smiley2204:


    Danke für euer beider Antworten und ein schönes Wochenende

    MfG
    Fs weg 2017
     
  5. Max

    Max Super-Moderator und MPU Profi Mitarbeiter Administrator

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    Machbar ist das, dass kenne ich aus meiner Trinkvergangenheit.
    Ich hatte damals "nur" 1,6‰ bei meiner TF, da ich aber keinerlei Ausfallerscheinungen hatte, war klar das da auch etwas mehr geht.

    Naja, du weißt aber schon wie ich das meine. :zwinker0004:

    Schönes Wochenende, und sorry ... das ich mich hier mal "eingemischt" habe. :smiley138:
     
  6. Nancy

    Nancy Super-Moderator und MPU Profi Mitarbeiter Administrator

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    Vielen Dank für deine "Einmischung" :a055:, denn genau so...

    hatte ich es gemeint...:smiley138:
     
  7. Max

    Max Super-Moderator und MPU Profi Mitarbeiter Administrator

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    Naja, man kennt sich eben ein bisschen. :cool0030::smiley624:
     
  8. Fs weg 2017

    Fs weg 2017 Benutzer

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    Hallo Max,

    Danke, jederzeit gerne! Bin für alles dankbar. Sowohl von Nancy, als auch von dir. Ihr seid die Spezies. Da nehme ich gerne alles mit:smiley138:

    MfG
    Fs weg 2017
     
  9. Fs weg 2017

    Fs weg 2017 Benutzer

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    Hallo Nancy, hallo Max,
    nun habe ich endlich Akteneinsicht erhalten( Anwalt war auch so freundlich, mir eine Kopie zukommen zu lassen) und Verhandlungstermin ist der 24.04.2018. Beim lesen der Zeugenaussage war ich schon sehr schockiert aber auch froh, dass dieser Wahnsinn niemanden verletzt, getötet oder geschädigt hat. Allerdings sagt mir das auch, dass dieser Abend nichts mehr mit meinen gewohnten Trinkmengen zu tun hatte und mir total entglitten ist. Das war irgendwie nicht mehr wirklich ich. Ich denke, dass da mehrere Faktoren zusammen gekommen sind.

    Aber nichts desto Trotz muss ich mir jetzt ja mal Gedanken um die MPU-Strategie machen. Meine Vorstellung in der Kurzversion wäre folgende: Jugendzeit bis Ende Ausbildung wenig bis gar keinen Alkohol. Bundeswehr meistens gesittetes Trinkverhalten. Die Zeit nach der Bundeswehr ordentlich Gas gegeben, bis ich meine Frau und ihren Sohn kennen gelernt habe. Ab dieser Zeit stark abflachend und größere Mengen nur zu geplanten Trinkanlässen und grundsätzlich ohne Auto unterwegs, was bis zum Tag der Trunkenheitsfahrt auch eingehalten wurde. Und letztendlich die eineinviertel Jahre vor der Trunkenheitsfahrt mit massiv steigenden Alkoholkonsum durch Nichtkompensation von extremen Problemen in Firma durch massiven Druck durch Vorstand wegen extremen Auftragseinbruchs u. abgesenkten Produktionszahlen. Dazu völliges genervt sein wegen meiner Mutter. Und verletzungsbedingt kein Sport machen zu können.
    Gegenmaßnahmen: Abstinenz, Problemerkennung, wieder Sport und gesunde Ernährung(dadurch bis jetzt 13,5 Kilo abgespeckt), autogenes Training, Problem "Mutter" durch Kontaktabruch beendet da keine Hoffnung auf Lösung. Zu viel vorgefallen.

    Über ein Stellungnahme und Vorschläge von dir würde ich mich freuen.

    Unten habe ich die Anklageschrift, Arztbericht und Zeugenaussage aufgeführt.

    Mfg
    Fs weg 2017



    Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht


    Anklageschrift

    Der Angestellte ******
    geboren am 03.04.1960 in. Hamburg
    wohnhaft:*************

    Staatsangehörigkeit: deutsch. Familienstand: verheiratet, Geburtsname: *********

    Verteidiger:
    Herr Rechtsanwalt********
    wird angeklagt, am 14.10.2017
    vorsätzlich im Verkehr ein Fahrzeug geführt zu haben, obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke nicht in der Lage war, das Fahrzeug sicher Zu führen und sich dadurch als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen erwiesen zu haben.

    Nachdem der Angeschuldigte so viel Alkohol zu sich genommen hatte,
    dass die ihm um 02.05. Uhr entnommene Blutprobe 2,30 °/oo Alkohol
    enthielt; befuhr er gegen 01.00 Uhr mit den PKW Chrysler Grand
    Cherokee mit dem amtlichen Kennzeichen ****** die ***** straße,
    die *****straße, die ***** Straße und die ******* Straße in *******

    Der Angeschuldigte wusste bzw. nahm zumindest billigend in Kauf, dass er infolge des Alkoholgenusses fahrunsicher war.
    ' '
    Anqewendete Vorschriften: §§ 316 Abs. 1, 69, 69a StGB,

    Beweismittel:

    Angaben des Angeschuldigten.
    keine

    Urkunden:
    1. Protokoll und Antrag zur Feststellung der
    Blutalkoholkonzentration

    2. Gutachten der Staatlichen Blutalkoholuntersuchungsstelle am
    Institut für Reehtsmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-
    Holstein, Campus.Kiel .

    3. Zeugen:

    1. Herr Heinz Alfred B.
    2. POM M.
    3. POM N.
    4. PHK’in N.

    Sachverständige:
    1. Herr Facharzt für Chirurgie, Peter M.

    2. Frau Ärztin Alexandra W., c/o Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Institut für Rechtsmedizin, Campus Kiel, Haus 28, Arnold-Heller-Straße 12 24105 Kiel

    3. Herr Apotheker Fabian S., c/o Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Institut für Rechtsmedizin, Campus Kiel,
    Haus 28, Arnold-Heller-Straße 12, 24105 Kiel

    Augenscheinobiekt:
    Skizze der Fahrtstrecke des Zeugen Heinz Alfred B.

    Es wird beantragt, das Hauptverfahren zu eröffnen.


    Amtsanwalt *********


    Ärztlicher Befundbericht (vom Arzt auszufüllen)

    Der umseitig bezeichneten Person habe ich die in beigefügter Venüle enthaltene Blutprobe entnommen. Zur Desinfektion der
    Körperstelle wurde der beiliegende Tupfer benutzt. Es wurde keine ethanolhaltige Lösung verwendet.
    Entnahme der 1. Probe am: 14.10.2017 um 02:05 Uhr
    Entnahme der 2. Probe am: keine

    Körpergewicht
    110kg
    geschätzt (eigene Angabe)

    Körperbeschaffenheit
    fettleibig

    Körpergröße
    181 cm
    geschätzt (eigene Angabe)

    Puls 100 Schläge/min

    Blutdruck 130/90 mm Hg
    Erbrechen nein Ermüdungszeichen nein

    Angaben des Betroffenen über Krankheiten, Behinderungen, Beschwerden, aufgenommene Medikamente, Drogen, etc.:
    Metformin 1000 / 1-0-1

    stark beeinträchtigt, stark schwankend, motorisch eingeschränkt.

    Pupillenweite
    mittel

    Pupillenreaktion
    (Licht-Naheinsteliung)
    prompt

    Bindehäute
    gerötet

    Gang mit offenen Augen
    unsicher

    Gang mit geschlossenen Augen
    nicht durchführbar, da: Sicherheit

    Ansprechbarkeit
    erschwert

    Sprache
    verwaschen

    Orientierung (Ort/Zeit)
    sicher


    Nasen-Finger-Probe
    unsicher

    Alkoholgeruch der Atemluft
    ja

    Aktivität/Reaktionen
    verlangsamt

    Bewusstsein
    getrübt/benommen

    Denkverlauf
    zähflüssig/verlangsamt
    zerfahren

    Gesicht / Haut
    gerötet

    Romberg-Versuch
    stark schwankend

    Stimmung
    gleichgültig

    Urteilsfähigkeit
    unsicher

    Drehnystagmus
    (Dauer in Sekunden)
    Proband 5x um Längsachse
    drehen, danach Finger
    Untersuchers aus 50 cm
    Entfernung fixieren lassen

    Sich drehen
    unsicher


    Verhalten
    beherrscht

    Erinnerung an den Vorfall
    lückenhaft

    Medikation / Narkose /Transfusion vor Probensicherung
    nein

    Anzeichen für Schädel-Hirn-Trauma
    nein

    Anzeichen für andere Verletzungen
    nein

    Hinweise auf Diabetes mellitus
    nein

    Entzugserscheinungen
    nein

    Nadeleinstiche
    nein

    Verweigerung sämtlicher Untersuchungen:
    nein

    Gesamteindruck des Untersuchten im Hinblick auf seine AIkoholbeeinflussung
    hochgradig beeinflusst


    Die Probenentnahmegefäße und der Antrag sind in meiner Gegenwart mit übereinstimmenden, vorschriftsmäßig mitNamen und Geburtsjahr
    der / des Untersuchten beschrifteten Klebezetteln versehen worden.
    PLZ und Ort, Datum 14.10.2017


    Betreff: Anhörung als Zeuge, Herr Heinz Alfred B., 30. Okt. 2017
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Schilderung Vorgang
    Gegen 0;50 Uhr erhielt ich einen Fahrauftrag (Taxi) und befuhr die *******str, um an der Kreuzung ******str. nach links abzubiegen. Dort, ca. 30 m von mir entfernt, rangierte ein Jeep xxxxx (Kennzeichen entfernt *Nancy*) auffällig hin und her. Ich habe angehalten, weil es mir auffiel, dass da etwas nicht in Ordnung war. Dann brauste das Fahrzeug mit über 50 KM in Richtung **************str. In der Rechtskurve fuhr es in rasanter Fahrt auf der Gegenfahrbahn am Korfu vorbei, um dann rechts fast in parkende Autos zu prallen.
    Ich fuhr ca. 100 m hinter ihm, um den Verlauf zu beobachten. Ich habe dann Warnsignale gegeben. Worauf das Fahrzeug wieder mit Vollgas in Richtung Kreuzung Friedrich Ebert Str. fuhr. Ich habe 110 gewählt, um den Vorgang zu melden. Der Fahrer wollte offen-sichtlich in Richtung ********** fahren.
    Ich bin dann auf die Stadtbrücke links gefahren, zu meinen Taxiauftrag.
    Den Fahrzeugführer konnte ich an der Ampel nur als männliche Person erkennen.
    Es wurden keine weiteren Personen direkt behindert oder gefährdet. Auch ich nicht, da ich einen großen Abstand gewahrt habe.
    Auf einem Beiblatt habe ich eine ungefähre Verlauf-Zeichnung angefertigt.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24. September 2018
  10. Fs weg 2017

    Fs weg 2017 Benutzer

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    Guten Morgen,
    hat das einen bestimmten Grund, dass ich nichts mehr von euch höre:smiley2204:?? Über Antwort würde ich mich freuen.:smiley138:

    MfG
    Fs weg 2017
     
  11. Rini

    Rini Benutzer

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    Huhu Fs weg 2017,
    Nancy hat's erwischt, liegt mit Grippe im Bett. Hab auch nichts mehr von ihr gehört.
    Lieber Gruß,
    Rini
     
  12. Max

    Max Super-Moderator und MPU Profi Mitarbeiter Administrator

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    Sorry, ich schaue hier nur ab und zu mal in diesem Forumsbereich.
    Ich habe früher auch die Alkohol-FB kommentiert, inzwischen bin ich aber überwiegend im Drogenbereich präsent. Nancy und ich haben eine gute Aufgabenverteilung :zwinker0004:

    So, jetzt zum Thema ...

    Du bist das gleiche Baujahr wie ich, zeitlich brauchst du gar nicht soweit zurück zu denken. Wichtig sind die Jahre deiner Trinkentwicklung, quasi die Zeit die zu einem erhöhten Trinkkonsum geführt haben. Deine Jugendzeit wird bei diesem "Alter" keiner erfragen wollen.
    Einen flüchtigen Verlauf von Jugendzeit, Bundeswehr und Ausbildung solltest du lediglich im Hinterkopf behalten.

    Dein "Einstieg" beginnt eigentlich hier ... "... Und letztendlich die eineinviertel Jahre vor der Trunkenheitsfahrt mit massiv steigenden Alkoholkonsum durch Nichtkompensation von extremen Problemen in Firma durch massiven Druck durch Vorstand wegen extremen Auftragseinbruchs u. abgesenkten Produktionszahlen. Dazu völliges genervt sein wegen meiner Mutter. Und verletzungsbedingt kein Sport machen zu können. "

    " Ab dieser Zeit stark abflachend und größere Mengen nur zu geplanten Trinkanlässen" ... "stark abflachend und größere Mengen" ... das passt nicht zusammen. Hier würde sich die Frage stellen ... warum "größere Mengen" ???

    Wenn es mal speziell oder dringend ist, kannst du mir auch gern eine PN schreiben. :zwinker0004:
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. April 2018
  13. Fs weg 2017

    Fs weg 2017 Benutzer

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    Vielen Dank für die Info.

    Mfg
    Fs weg 2017
     
  14. Max

    Max Super-Moderator und MPU Profi Mitarbeiter Administrator

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    Haha, die Antworten haben sich wohl überschnitten ... wir sollten es mal im Lotto versuchen. :zwinker0004:
     
  15. Fs weg 2017

    Fs weg 2017 Benutzer

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    Hallo Max,
    ich nochmal mit einer Frage.
    Wenn ich zur Bak-Berechnung Herrn Widmark heranziehe, BAK (in Promille) = A:(p x r)- 15%, muss ich dann noch den Zeitfaktor "0,1 Abbau pro Stunde" sprich bei 7 Stunden trinken ca.0,6 Promille vom Widmarkergebnis abziehen???

    Ich habe für meinen Fall jetzt so gerechnet:
    Berechnungsgrundlage nach Widmark: A:(p x r) -15%
    Geschlecht: männlich
    Gewicht: 110 kg
    Größe: 181cm
    Alter: 57

    Trinkmenge 1,5l Bier mit 5% Alkohol = 7,5 TE

    0,38l mit 40% Alk. = 19 TE

    = 26,5 TE gesamt

    26,5 TE x 8g Alk. = 212g : (112 Körpergewicht x0,7 Reduktionsfaktor=78,4) = 2,7 Promille - 15% Resorptionsdefizit = 2,3 Promille BAK

    Konsumiert von 18:00 Uhr bis ca. 01:00 Uhr = 7 Std.

    Und wenn du noch ein markiges Schlusswort für die Richterin parat hast. 24.04.2018 um 11:00 gibt es einen ins Geweih.:a070::hand0054:


    Für deine Antwort bedanke ich mich im vorab

    MfG
    Fs weg 2017
     
  16. Max

    Max Super-Moderator und MPU Profi Mitarbeiter Administrator

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    [FONT=&amp]Definitiv immer nur ein ca.-Wert.[/FONT]
    [FONT=&amp]
    Gewicht: 110 kg
    Trinkbeginn: 18:00 Uhr
    Blutabnahme: 02:05 Uhr


    Trinkmenge: 1,5l Bier (entspricht 1500 ml)
    0,38l Schnaps (entspricht 380 ml)

    -----------------------------------------------------

    Alkoholmengenformel

    A = m * Vol%/100 * s * rp

    A = Aufgenommene Alkoholmenge in Gramm
    m = Getrunkene Menge in Milliliter
    s = Spezifisches Gewicht von Alkohol (0,8 g/cm³)
    rp = Resorptionsdefizit (0,8)

    Beim Resorptionsdefizit (Aufnahmeverlust) handelt es sich um eine Konstante, die angibt, wie viel Alkohol von der getrunkenen Alkoholmenge im Körper aufgenommen wurde, da Alkohol nach der Aufnahme teilweise wieder ausgeschieden wird durch Atmung, Transpiration und Verdauung.
    Dieser Verlust beträgt zwischen 10% und 30%, also im Durchschnitt 20%, daher rp=0,8.

    --------------------------------------------------------

    Bierberechnung:

    1500 ml x 0,8 x 0,8 x 5% = 48 g aufgenommener Alkohol[/FONT]


    [FONT=&amp]Schnapsberechnung:[/FONT]

    [FONT=&amp]380 ml x 0,8 x 0,8 x 40% ≈ 97 g aufgenommener Alkohol[/FONT]
    [FONT=&amp]

    ------------------------------------------------------------

    Damit kämen wir dann zu Widmark:

    Insgesamt aufgenommen wurden ≈ 145 g Alkohol.

    ------------------------------------------------------------

    Widmark-Formel

    c = A / (p * r)

    c = Alkoholkonzentration in Promille
    A = Aufgenommene Alkoholmenge in Gramm (siehe Alkoholmengenformel)
    p = Körpergewicht in Kilogramm
    r = Reduktionsfaktor (0,7 bei Männern und 0,6 bei Frauen)

    Da Alkohol wasserlöslich ist, kann er sich nur mit dem Wasseranteil des Körpers vermischen.
    Der Reduktionsfaktor reduziert das Körpergewicht zu diesem Zweck auf die Wassermenge, die laut Widmark bei Männern 70 Prozent und bei Frauen 60 Prozent beträgt.
    Die effektive Alkoholmenge wird mit der Alkoholmengenformel berechnet.

    ------------------------------------------------------------

    c= 145 g/ (110 kg x 0,7)[/FONT]

    [FONT=&amp]

    das entspricht dann 1,88 Promille

    ------------------------------------------------------------

    Nun zum Abbau:

    Alkohol-Abbau

    Im Mittelwert baut der Körper 0,15 Promille pro Stunde ab.
    Der Abbau beginnt nicht sofort, sondern erst nach einem Zeitraum von 15 Minuten bis 2 Stunden.
    Diesen Zeitraum von der Aufnahme des Alkohols bis zur vollständigen Aufnahme aus dem Verdauungstrakt in den Blutkreislauf bezeichnet man auch als Resorptions- bzw. Anflutungsphase.

    Mit diesen Angaben ist es nun möglich, eine Anwendung zu realisieren, die es ermöglicht, jederzeit die aktuelle Blutalkohol-Konzentration auf Basis der Widmark-Formel zu errechnen.

    --------------------------------------------------------------

    Vom Trinkbeginn bis zur Blutentnahme waren es ca. 8 Stunden.

    Das bedeutet für den Zeitraum 8 Std. x 0,15 Promille = 1,2 Promille

    Rechnen wir jetzt 1,88 Promille – 1,2 Promille bleiben am Ende 0,7 Promille übrig.

    Da hier jetzt aber 2,3‰ steht, passt hier gar nichts.[/FONT]
     
  17. Fs weg 2017

    Fs weg 2017 Benutzer

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    Ok Max,
    vielen Dank.Ich werde mir das morgen in aller Ruhe ansehen und dann nochmal von vorn.

    ich wünsche Dir noch einen schönen Abend.

    MfG
    Fs weg 2017
     
  18. Fs weg 2017

    Fs weg 2017 Benutzer

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    Hallo Nancy, hallo Max,
    erstmal hoffe ich, dass es dir,Nancy, wieder gut geht und möchte hiermit meine überarbeitete und hoffentlich jetzt richtige Promilleberechnung zum besten geben. Ich hoffe, dass ich es jetzt verstanden habe.:idee0003:

    Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
    (Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

    Berechnungsgrundlage:
    Geschlecht: männlich
    Gewicht: 110 kg
    Größe: 181cm
    Alter: 57

    Trinkmenge 4x0,5l Bier mit 5% Alkohol = 2000ml x 0, 8 x 0,8 x 5% = 64,00 g Alk.

    Trinkmenge 735ml Schnaps 40% Alk. = 735ml x 0,8 x 0,8 x 40%= 190,00 g Alk

    = 254g Alk

    254g Alk :(110Kg x 0,7Reduktion) Faktor 77 = 3,3 Promille Alk.

    – (0,15 Promille x 7 Std Abbau)1,05 = 2,25 Promille

    Vom Trinkbeginn bis zur Blutentnahme: ca. 8 Stunden


    Schöne Grüsse :smiley138:

    Fs weg 2017
     
  19. Max

    Max Super-Moderator und MPU Profi Mitarbeiter Administrator

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    Soweit ist das ok, jedoch musst du den Abbau von Trinkbegin bis Blutentnahme berechnen.
     
  20. Fs weg 2017

    Fs weg 2017 Benutzer

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    Hallo Max,
    alles klar. Ich danke dir für deine Hilfe.

    Habe heute Verhandlung gehabt. Habe mich glaube ich ganz gut verkauft. Von heute an noch 6 Monate und 30 Tagessätze a 30 Euro.

    MfG
    Fs weg 2017
     

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