TF BAK 2.07

MinD-

Benutzer
Hallo zusammen. Seit Anfang Mai verfolge ich hier passiv die Inhalte in diesem Forum. Dabei ist mir aufgefallen, dass es hier ganz viel hilfsbereite Menschen gibt, die einen bei diesem dann doch eher negativen Thema hilfreiche Tipps und Meinungen mitgeben können. Ich habe mich daher entschieden, meine Geschichte ebenfalls zu teilen. Mich hat es am 05.05.2023 erwischt (Ersttäter). Ich würde mich einfach freuen, wenn es die ein oder anderen Personen gibt, die Ihre Erfahrungen und Meinungen zu meinem Fall bereitstellen würden.
Ich hatte eine Vorladung der Polizeistation für heute. Da in dem Schreiben der BAK Wert nicht angegeben war, hatte ich heute dort angerufen und freundlich abgesagt. Dabei wurde mir der BAK Wert und die Uhrzeit genannt.

Da ich nun meine Werte habe, stellen sich mir einige Fragen zu denen ich schon teilweise Antworten habe. Jedoch eben nur teilweise. Ich möchte ebenfalls ein die bis dato gemachten Überlegungen darstellen.

1) Ich habe direkt ein paar Tage nach der Auffälligkeit einen Termin bei der Führerscheinstelle gemacht um Akteneinsicht in meine Führerscheinakte zu erhalten. Sollte mich mein Gedächtnis nicht täuschen, dürfte in dieser Akte nichts zu finden sein.

2) Ich habe schon frühzeitig angefangen verschiedene Adressen zu recherchieren bzgl. einer MPU-Vorbereitung. Am kommenden Montag 05.06.2023 habe ich das erste Vorgespräch. Das passt ganz gut, da ich bis dato nun auch handfeste Werte habe (BAK) und Kenntnisse darüber, was tatsächlich in meiner Führerscheinakte steht oder auch eben nicht.

3) Der Strafbefehl steht zwar noch aus, jedoch mache ich mir nichts vor und erwarte keine kürzere Sperrfrist als 12 Monate.

4) Ebenfalls möchte ich in dem Erstgespräch bei der MPU Vorbereitung, verschiedene Dinge thematisieren: KT, AB 6 Monate + KT etc.

Ich möchte mich schonmal bedanken für die Antworten und Hilfestellungen.

Beste Grüße.

MinD

Zur Person
Geschlecht: männlich
Größe: 190cm
Gewicht: 87kg
Alter: 37

Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit: 05.05.2023
BAK: ca. 2.07
Trinkbeginn: 19.00Uhr
Trinkende: 23.50Uhr
Uhrzeit der Blutabnahme: 0.24Uhr

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: ja
Strafbefehl schon bekommen: nein
Dauer der Sperrfrist: noch nicht bekannt

Führerschein
Hab ich noch: nein
Hab ich abgegeben: ja, nach der Tat entzogen
Hab ich neu beantragt: nein
Habe noch keinen gemacht: -

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: Einsicht in die Führerscheinakte ist terminiert für den 05.06.2023
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: nein
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt): -

Bundesland: Hessen

Konsum

Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: seit der Auffälligkeit nicht mehr
Ich lebe abstinent seit: 05.05.2023

Abstinenznachweis
Haaranalyse ja/nein: geplant im August
Urinscreening ja/nein: nein
Keinen Plan?: -

Leberwerte ja/nein seit wann, wieviele: nein

Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: nein
Selbsthilfegruppe (SHG): nein
Psychologe/Verkehrspsychologe: nein
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: nein
Ambulante/stationäre Therapie: nein
Keine Ahnung: geplant ist die Teilnahme an einer MPU-Vorbereitung

MPU
Datum: n.n.
Welche Stelle (MPI): -
Schon bezahlt?: -
Schon eine MPU gehabt? nein
Wer hat das Gutachten gesehen?: -
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?: -

Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten: nein
 

Thomas F.

Erfahrener Benutzer
Unfall?
Auffälligkeiten?
Was für ein Fahrzeug?

Allgemein: mach keine Angaben gegenüber niemand. Nicht zur Polizei, Staatsanwaltschaft, Führerscheinstelle oder jemand anders als ggf. gegenüber deinem Anwalt. Aussagen helfen nur den anderen, nicht dir.
Wenn du schon ohne Alkohol klar kommst, dann bleib erstmal dabei. Plane aber deine Abstinenz/ niedrigen Konsum jetzt schon nachzuweisen.

Zum Beispiel mach eine Haaranalyse alle drei Monate in einem zertifizierten Labor wie z.B. Synlab
(soll keine Werbung sein, nur mal zum durchlesen)

Sammel sonstige Pluspunkte.

Geh zur kostenlosen Suchtberatung deines Kreises, mach einen Termin und hör dir mal an was die sagen. Die stellen oft auch eine Bestätigung über die Beratung aus.
Manche öffentlichen Suchtberatungen bieten auch MPU-Vorbereitungskurse an (z. B. Diakonie). Die sind meist deutlich günstiger als beim Tüv, oder anderen Firmen.
Besuche eine SHG, die können die Besuche auch oft bestätigen.
Diese "Zettel" wurden alle in meinem Gutachter aufgeführt. Alle. Ich bin mir sicher das die auch sehr fördernd für mein positives Gutachten waren.

Ansonsten fülle dein Sparschwein, es kommen jede Menge Kosten auf dich zu.
Lies dir gut durch was die Profis hier schreiben.

Alles Gute!
 

MinD-

Benutzer
Hallo Thomas, besten Dank für deine Antwort.

Zu den Fragen:

Unfall = Gab es keinen.
Was für ein Fahrzeug? = PKW
Auffälligkeiten = Die gab es nicht. Der Polizist hatte bei der Kontrolle gesagt, "ich hätte mit der Geschwindigkeit angezogen" Hier ist zu erläutern, dass es sich bei der Stelle um eine langgezogene Unterführung gehandelt hatte. An dieser Unterführung ist es (auch tagsüber) nicht ungewöhnlich wenn man von seine 50 KM innerorts etwas abweicht um den Anstieg der Fahrbahn zu überbrücken. Auf jeden fall wurde nicht von rasen oder sonstigen Auffälligkeiten berichtet.

Als erwähnt, den ersten Termin zum Vorgespräch habe ich am kommenden Montag. Die öffentliche Stelle ist bei uns die PRISMA, dort habe ich einen Termin mit einem Herren welcher MPU Vorbereitungen anbietet und ebenfalls im Bereich "KT" Zusatzqualifikationen hat und diese seit Jahren durchführt.

Sicher bin ich mir jedoch, dass ich den Weg des "KT" gehen möchte.

Beste Grüße und ein schönes Wochenende.
 

Thomas F.

Erfahrener Benutzer
Prisma bei der AWO? Guter Anfang.
Die Frage nach den Auffälligkeiten bezieht sich auch auf dein Verhalten bei der Polizei, und wie das dokumentiert ist. Sprich was nachher in der Akte steht. Hast du den ärztlichen Test mitgemacht?

>2 Promille und noch ohne Unfall Auto fahren wird für den Gutachter auf eine starke Gewöhnung hindeuten, da wäre vielleicht ein Strategie mit AB vielleicht sogar einfacher.
 

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MinD-

Benutzer
Ja, bei der AWO.

Bei der Polizei war ich kooperativ. Der Arzt hatte auch keine Probleme mit mir. Die üblichen Test vor Ort. Gerade Linie laufen, Finger auf Finger Test, Augen kontrolliert. Die eigene Wahrnehmung ist natürlich nicht immer die stimmigste Wahrnehmung.

Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass KT als gutes Werkzeug dienen kann. Man lernt einen verantwortungsvollen Umgang. Diese Verhaltensänderung muss gefestigt werden über die Empirie. Ich denke zumindest, es sei sinnvoller als eine AB. Das Leben steckt voller Situationen (besonders da der Alkohol in der Gesellschaft solch eine hohe Akzeptanz hat). Man ließt häufig, dass Personen sich für die AB entscheiden da man ein Leben ohne Alkohol führen möchte.

Zeigt eine AB dem Gutachter nicht ebenfalls, es soll zukünftig in diese Richtung gehen?

Beste Grüße.
 

Thomas F.

Erfahrener Benutzer
Du bist noch am Anfang deines Weges.

Hör dir die Leute bei der Awo an, schau mal was hier noch so kommt und lies dir andere Fälle durch.

Ich habe die Welt der MPU und die der Realität als zwei verschiedene Dinge erlebt.
Was du machst wenn alles vorbei ist, ist allein deine Sache. Die Zügel musst du dir dann selber anlegen.
Nur auf dem Weg dahin gibt es verschiedene Pfade.

Bei >2pro und keinen Ausfallerscheinungen, keinem Unfall, und nur leichter Verkehrsauffälligkeit.......halte ich KT als schwerer darstellbar.
Geht sicher, ist aber schwieriger als AB Nachweise sammeln, SHG besuchen und behaupten man hat mit dem Alkohol abgeschlossen.
(Meine Meinung, das sehen andere sicher anders, hör es dir an.)

Deine Sperrzeit musst du nutzen, die ist ruckzuck vorbei und musst für Neubeantragung, Schriftwechsel mit der Fsst., dem MPI, warten aufs Gutachten, Gutachten einreichen, warten auf die Bearbeitung (bei mir 9 Wochen) bei der Fsst, usw. Zeit, Geld und Nerven brauchen.
 

rüdscher

Erfahrener Benutzer
Deine BAK ist an der Grenze zwischen KT und geforderter AB. Ab 2 läuft es sehr oft auf die AB hinaus, bei geforderter AB wären mindestens 12, gerne 15 Monate Nachweise vorzulegen.
Zur Akteneinsicht brauchst du jetzt noch gar nicht. Relevant für deine Vorbereitung ist, ob du Ersttäter (Alkohol) bist. Die Akte wird erst nach Neuantrag durchgesehen und für die MPU vorbereitet. Vorher steht da nicht viel drin.

Es ist verständlich wenn du aktuell mit AB haderst, aber dein Argument der hohen Akzeptanz von Alkohol in der Gesellschaft zieht wenig.

Die Frage ist am Ende, wo siehst du dich auf der Alkohollaufbahn? Ein Anfänger würde mit über 2Promille im Kopf sein Auto nicht mehr finden… was ist deine Selbsteinschätzung?
 

MinD-

Benutzer
Hallo rüdischer, danke für deinen Beitrag.

Die Akteneinsicht soll eher dazu dienen, dass ich (unabhängig von der Auffälligkeit) einen Status Quo bekommen kann über die Inhalte meiner Führerscheinakte. Für den Verlauf der MPU Vorbereitung erachte ich es als wichtig, zu wissen ob aus der Vergangenheit Altlasten oder keine vorhanden sind.

Ja, ich bin Ersttäter.

Eventuell habe ich mich nicht präzise genug ausgedrückt zum Thema KT vs. AB. Ich versuche es erneut:

Ich denke mittels KT einen besseren Umgang zu erlernen ist nachhaltiger und stabiler als die Entscheidung für AB zu treffen. (Direkter Zusatz: Es steht jedem frei, selbstverständlich auch komplett abstinent zu leben. Dies sind Entscheidungen welche es zu respektieren gilt in beide Richtungen). Du hast ja schon richtig geschildert, dass es bei der MPU um weitaus mehr geht als den Führerschein selbst. Es benötigt einer Verhaltensänderung / Weiterentwicklung in die richtige Richtung. Daher möchte ich die richtigen Entscheidungen treffen. Ich möchte nicht den Gedanken entwickeln : AB = ist eine von vielen Komponenten um den Führerschein wieder zu erhalten.

Wenn man ehrlich ist, haben sicherlich einige dieses Denken. AB gemacht --> Vorbereitung gemacht --> MPU bestanden -.> Führerschein wieder bekommen --> Es ändert sich nichts. Einziger Unterscheid, man fährt eben nicht mehr nach dem man Alkohol getrunken hat. Die soll sich zumindest für mich persönlich nicht so darstellen / entwickeln.
Mir geht es um die Verhaltensänderung welche aus meiner Sicht intrinsich motiviert sein muss. Eine AB ( sollte diese nicht intrinsich motiviert sein) empfinden viele als eine Bürde. Eine Bürde die in den meisten Fällen einen direkten Bezug zum Führerschein darstellt und daher sehr wahrscheinlich als aufgezwungen wahrgenommen wird. Da stelle ich mir die Frage: Wie realistisch ist die Wirkung wenn man den Umgang nicht erlernt? Ich wiederhole an dieser Stelle, dass es jedem freisteht auch auf den Alkohol zu verzichten. Und dies sehr wohl ein gangbarer Weg ist.

Weswegen denke ich das KT besser ist? bzw. was ist meine Intention? (zumindest in meinem Fall)

Ich habe aus bestimmten Gründen für eine gewisse Zeit ( etwa 1 Jahr ) den Pfad des Genusstrinkes verlassen und das Wirkungstrinken erreicht. Dies ist mir passiert aus zwei Gründen a) Ich habe mich nicht mit den Gründen auseinander gesetzt die dazu geführt haben und b) ich hatte mir nie das Wissen angeeignet um dies zu vermeiden. An Punkt a) und Punkt b) muss gearbeitet werden. Wie soll man in Zukunft sonst gewappnet sein für potenzielle "Risikosituation? Ich habe am Wochenende mit Bekannten konsumiert, trinke ( und habe auch nie ) zuhause getrunken oder unter der Woche.
Das es zu der Trinkfestigkeit gekommen ist, war ein Prozess ganz klar. Im KT sehe ich die Möglichkeit ( in meinem Fall ) ein Verhaltensmuster zu erlernen welcher mir für die Zukunft weiterhilft. Natürlich ist es nicht ganz so einfach zu analysieren, wenn man nicht alle Inhalte kennt. Gerne würde ich den Fragebogen mal ausfüllen um einen genaueren Einblick für das Forum hier zu ermöglichen doch leider konnte ich bis dato den Blankofragebogen nicht finden. Eventuell hat jemand einen Link und könnte dieses posten. Dafür wäre ich sehr dankbar.

Ich danke auch Dir rüdischer für deine Zeit, Meinung und Text. In diesem Sinne einen schönen Sonntag.

Beste Grüße. MinD
 

Thomas F.

Erfahrener Benutzer
dort findest du den Blanko-Fragbogen für die Alkohol MPU:

 

MinD-

Benutzer
Thomas, ich danke dir recht herzlichst für den Link.

Ich werde mir die Zeit nehmen und diesen mal ausfüllen.

Beste Grüße. MinD-
 

rüdscher

Erfahrener Benutzer
Ich denke mittels KT einen besseren Umgang zu erlernen ist nachhaltiger und stabiler als die Entscheidung für AB zu treffen.
Stimme nicht zu. Die Versuchung ist gross, dass man dann doch wieder lockerer mit Alkohol umgeht, dann sind es doch mal 3 statt "nur" 2 kleine Bier, dann fährt man doch mal nach einem Bier und trinkt dann doch 3x im Monat, statt 10-12x im Jahr...
Es kann funktionieren, aber einfach ist es nicht.

Wenn man ehrlich ist, haben sicherlich einige dieses Denken. AB gemacht --> Vorbereitung gemacht --> MPU bestanden -.> Führerschein wieder bekommen --> Es ändert sich nichts. Einziger Unterscheid, man fährt eben nicht mehr nach dem man Alkohol getrunken hat.
Jein, das trifft vermutlich eher auf KT zu, denn für die freiwillige AB braucht es schon 6 Monate Nachweise, da ist KT eher der bequeme Schleichweg zum Führerschein...

Mir geht es um die Verhaltensänderung welche aus meiner Sicht intrinsich motiviert sein muss. Eine AB ( sollte diese nicht intrinsich motiviert sein) empfinden viele als eine Bürde. Eine Bürde die in den meisten Fällen einen direkten Bezug zum Führerschein darstellt und daher sehr wahrscheinlich als aufgezwungen wahrgenommen wird. Da stelle ich mir die Frage: Wie realistisch ist die Wirkung wenn man den Umgang nicht erlernt?
Genau deshalb muss man sich ja klar sein, was man genau will. Aufgezwungen wird eh nichts, wird ja niemand gezwungen, einen Führerschein zu haben. Auf mich wirken deine Sätze aber wie "ich will weiter trinken und suche nun den Weg und die Argumente, damit durchzukommen". Die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht deine letzte MPU gewesen sein wird, ist damit relativ hoch...

Ich habe aus bestimmten Gründen für eine gewisse Zeit ( etwa 1 Jahr ) den Pfad des Genusstrinkes verlassen und das Wirkungstrinken erreicht.
Du hast nach über 2o/oo noch gewusst, wie man ein Auto startet, wo deines steht, wofür der Schlüssel gut ist, ... und das Ganze offensichtlich ohne signifikante Ausfallerscheinungen. Dazu hast du offensichtlich auch eine gute Druckbetankung durchgeführt, denn du warst um 23.00h schon ziemlich verstrahlt.
Du kannst gerne Sätze sagen wie den mit dem Pfad des Genusstrinkens, aber deine Übung und Giftfestigkeit ist damit nicht plausibel erklärt, damit rasselst du durch.

das Wirkungstrinken erreicht
das mag stimmen, würde aber mit hoher Wahrscheinlichkeit zu AB-Pflicht führen...

Dies ist mir passiert aus zwei Gründen a) Ich habe mich nicht mit den Gründen auseinander gesetzt die dazu geführt haben
das wiederum ist ziemlicher Quatsch
b) ich hatte mir nie das Wissen angeeignet um dies zu vermeiden
und das noch mehr: nie gehört, dass man auch ohne getrunken zu haben fahren kann?

An Punkt a) und Punkt b) muss gearbeitet werden.
Aber hallo.


Aber: du stehst ohnehin ganz am Anfang, hast noch nicht mal einen Strafbefehl und kommst jetzt ohnehin erstmal in den Genuss des frisch erschaffenen Deutschlandtickets. Du hast Zeit, dich mit deinen Themen auseinanderzusetzen.
Eines sage ich dir aber gleich direkt: wenn du weiterhin versuchst, argumentativ deine Umstände zu zerlegen, wirst du nicht weit kommen. Erst mit Einsicht und Eingestehen deiner Probleme kommt etwas in Gang.

Im KT sehe ich die Möglichkeit ( in meinem Fall ) ein Verhaltensmuster zu erlernen welcher mir für die Zukunft weiterhilft.
Falsch, denn erst mal musst du dein Wirkungstrinken in den Griff kriegen. KT ist dann nur noch eine Systematik oben drauf, die dir helfen kann, das Trinken vom Fahren zu trennen, aber das erfordert viel Disziplin.
 

MinD-

Benutzer
Hallo, ich wollte ein erstes Update geben bzgl. meines Falls.

Strafbefehl ist mittlerweile angekommen : 9 Monate Sperrfrist + 35 Tagessätze zu 100€.

Mittlerweile gab es auch schon den ersten Termin bei der MPU-Vorbereitung welche ich bei der PRISMA in Einzelterminen absolviere.

Beste Grüße.

MinD_
 

MinD-

Benutzer
Ein erneutes Update zu meiner Situation. Mittlerweile ist meine Trunkenheitsfahrt mehr als sieben Monate her. Es hat sich einiges getan in der Zwischenzeit.

- Trunkenheitsfahrt am 05.05.2023
- Strafbefehl mit 9 Monaten Sperrfrist + 35 Tagessätzen zu 100€ erhalten. Die Sperrfrist läuft am 26.03.2024 ab.

Bis dato habe ich eine HA am 29.August und eine am 29.November.2023 abgegeben, beide sind negativ ausgefallen. Somit habe ich stand jetzt 6 Monate AB schon nachgewiesen.

Ich habe direkt Anfang Juni mit der MPU-Vorbereitung begonnen. Und bin seither in gewissen Abständen dort hingegangen. Beratung bei einem MPU-Vorbereiter von der PRISMA.
Ich möchte von meiner ersten HA berichten. Die habe ich bei einer Institution mit 4 Buchstaben gemacht... (Fängt mit P an und endet mit A) So etwas habe ich noch nicht erlebt. HA am 29.08.2023 Ergebnis erhalten 30.10.2023. Als ich das Ergebnis mit Laborschreiben erhalten hatte, konnte ich nachvollziehen, das meine HA 5 Wochen lang in dem Institut gelegt hatte, bevor diese an das Labor versendet wurde. Warum das nun so wichtig ist? Daraufhin habe ich mich weiterhin umgeschaut und bin in Mannheim auf ein weitere Einrichtung gestoßen. Ich habe dort von meinen Erfahrungen erzählt und nun meine zweite HA für weniger Geld abgegeben. Das Ergebnis hatte ich nach 9 Tagen. Darüberhinaus habe ich dort eine Verkehrspsychologin mit einer GA-Karriere von 21 Jahren kennengelernt und bis dato 3 Gesprächsrunden gehabt. Weiter sind bis März vereinbart.

Die Tendenz geht nun dahin, dass ich nach den 6 Monaten AB, mit Hilfe der Literatur von Professor Körkel ein KT-Konzept erarbeitet habe und dieses erprobe bis zur MPU. Das Ganze wird mit einer weiteren HA (Ende Februar 24) belegt.

Angepeilt ist die MPU im April 2024, hierzu habe ich auch schon alle benötigten Unterlagen gesammelt.

- Erste Hilfe Kurs
- Sehtest
- Führungszeugnis bei der Stadt beantragt
- Passbild
etc.

Daher meine Frage: Sollte ich bei der Führerscheinstelle noch in diesem Jahr meine Beantragung vornehmen oder erst im Januar ? Freue mich auf die Erfahrungen. Zudem, gibt es vergleichbare Erfahrungen mit dem Institut (P..A) und gibt es Erfahrungen beim TüV Süd als MPI?

Vielen Dank und beste Grüße.
MinD
 

Julian9994

Neuer Benutzer
Also ich habe am 8.9. meinen Führerschein beantragt. Und habe erst am 8.12. von der Führerscheinstelle den Brief bekommen dass eine MPU benötigt wird.
 

MinD-

Benutzer
Hallo ans Forum, eventuell kann mir jemand weiterhelfen mit ähnlichen Erfahrungen zu folgender Sache:

Auf meinem Weg bin ich nun an dem Punkt angekommen, dass ich meinen Führerschein Anfang Januar 24 bei der FsSt. beantragt habe. Ich habe dabei alle geforderten Unterlagen beigefügt und eingereicht. Telefonisch hatte ich bei der FsSt. nach der Möglichkeit zur Einsicht in meine Führerscheinakte angefragt und die die Damen war so freundlich und hat mit mir am Telefon den Inhalt besprochen.

Ergebnis: In meiner Akte steht nichts drin, außer, dass mir die Fahrerlaubnis entzogen wurde (Mit Datum, Ort, Uhrzeit und BAK). Ich hatte dann gesagt, dass diese Infos mir natürlich bekannt sind und ich eigentlich gerne die Informationen/Angaben der Polizei von dem Abend erhalten möchte um mich optimal auf die MPU vorzubereiten.

Die Dame von der FsSt sagte dann, dass in meiner Akte keine Polizeiauskünfte drin sind und diese auch nicht anfordern würde, das es bei meiner BAK klar ist, dass eine MPU gefordert wird.

Mich würden eure Einschätzungen / Erfahrungen hierzu brennend interessieren. Hatte jemand schonmal so einen Fall ?

Vielen Dank.

Beste Grüße.
 
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admin

Administrator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
Hallo MinD-,
ein Gutachter erfährt nur was in Deiner Akte enthalten ist.
 

MinD-

Benutzer
Hallo admin, Hallo Mat-C, vielen Dank für Eure Rückmeldungen.

Das beruhigt mich erstmal, denn ich bin davon ausgegangen dass die Polizeiauskünfte automatisch mit in der Akte erscheinen. Als ich erfahren hatte, dass da nichts weiteres drin steht, bin ich erstmal von einem "Fehler" ausgegangen bzw. "das kommt bestimmt noch nach" Und dann noch die Aussage, dass die FsSt die Dokumentation nicht beantragt.

Beste Grüße.
 

Max

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
In meiner Akte steht nichts drin, außer, dass mir die Fahrerlaubnis entzogen wurde (Mit Datum, Ort, Uhrzeit und BAK).
Was sollte da auch drin stehen, wenn du gerade erst die Neuerteilung beantragt hast ?!
Akteneinsicht macht immer erst dann Sinn, wenn die FSST dein ausgesuchtes MPI wissen möchte ... erst dann ist die Akte nämlich erst wirklich komplett. Alles was dann in dieser kompletten Akte steht, weiß der Gutachter über dich ... mehr nicht.
 

MinD-

Benutzer
Hallo Max, danke für deine Nachricht. Bei der Beantragung habe ich einen Vordruck erhalten mit allen MPI-Stellen die es gibt. Da musste ich dann ankreuzen welche Stelle es sein soll. Die Angabe hatte ich damit also schon gemacht.

Unnötiges Vollzitat des Vorpostings gelöscht *Nancy*
 
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