Hallo, ich habe eine Trunkenheitsfahrt mit dem Fahrrad im Mai letzten Jahres absolviert.
Folgender Sachstand:
-Strafverfahren beendet unter Zahlung einer Strafe.
-Aufforderung zur MPU durch Fsst, Frist bis Mitte Februar;
Anwaltsschreiben mit Bitte um 6-monatige Fristverlängerung Anfang Dezember an Fsst gesandt, bisher ohne Rückmeldung
-Beratungsgespräch + MPU-Vorbereitungskurs beim TÜV Nord bereits absolviert
Hintergrund:
In dem Beratungsgespräch des TÜV sagte mir der Berater, dass die Tendenz zu A3 geht, er aber A2 nicht ausschließen wollte. Er empfahl mir den Weg einer 6-monatigen Abstinenz, mit drei Monaten kontrolliertem Trinken. Frühestens sollte ich die MPU im April 2026 antreten.
Im Vorbereitungskurs sagte mir die Gutachterin dann zunächst, dass kontrolliertes Trinken für mich überhaupt nicht in Frage käme, sondern nur ein lebenslanger Alkoholverzicht. MPU sei nur mit 12-monatiger Abstinenz zu bestehen. Nächsten Kurstag ruderte sie etwas zurück und sagte, dass man auch die MPU bestehen könne, wie vom Gutachter im Beratungsgespräch vorgeschlagen (6 Monate Abstinenz, 3 Monate KT) es aber vom Gutachter abhänge, dass dieser da mitgeht. Sprich, dass das Risiko besteht mit der Strategie des KT eine Bruchlandung hinzulegen. Deswegen habe ich mich entschlossen zur Sicherheit „Zweigleisig“ zu fahren. Ich habe also ein zweites 6-Monate-Abstinenzprogramm Anfang diesen Jahres angefangen, das die 12 Monate dann Ende Juni voll macht.
Jetzt meine Fragen:
1. Welche Strategie wäre in meinem Fall zu empfehlen? 12 Monate Abstinenz durchziehen = mglw. längerer Führerscheinentzug oder hat die Gutachterin im Vorbereitungskurs übertrieben und in meinem Fall kann man bei entsprechender Einsichtigkeit/Vorbereitung sehr wohl mit 6 Monaten Abstinenz und 3 Monaten KT die MPU sicher bestehen.
2. Was ist der Vorteil, wenn man seinen Führerschein freiwillig abgibt? Wann sollte man es tun? Wenn die Frist zur MPU abgelaufen ist oder kann man durch Einsprüche zum Führerscheinentzug noch etwas Zeit schinden und dann abgeben? Oder ist es zu spät, wenn das Schreiben zum Führerscheinentzug im Briefkasten landet?
FB Alkohol
Zur Person
Geschlecht: männlich
Größe: 1,80
Gewicht: 75 kg
Alter: 37 zum Tatzeitpunkt
Was ist passiert?
Betrunken an Polizeistreife vorbeigegangen und kurz darauf aufs Fahrrad gesetzt und 10 Meter gefahren. Polizei hat im Bericht Ausfallerscheinungen angegeben (Torkeln, Redseligkeit, Lallen)
Anlass: Treffen mit einem Freund in einer Bar in einer fremden Stadt, mit der Absicht Alkohol zu konsumieren, weshalb ich mir ein Fahrrad auslieh. Mehr getrunken als gewollt. Kein Unrechtsbewusstsein hinsichtlich Fahrradfahren und Alkoholkonsum zum Tatzeitpunkt.
Datum der Auffälligkeit: 29.05.25
BAK: 2,1
Trinkbeginn: 19.00 Uhr
Trinkende: 23.45 Uhr
Atemkontrolle: 23.50 Uhr
Atemwert: 1,69 Promille
Uhrzeit der Blutabnahme: ca. 0.30 Uhr
Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: nein
Strafbefehl schon bekommen: ja, schon beendet.
Dauer der Sperrfrist: 0
Führerschein
Hab ich noch: Ja
Hab ich abgegeben: Nein
Hab ich neu beantragt: Nein
Habe noch keinen gemacht: Nein
Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: ja
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: keine
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt): MPU bis Mitte Februar erbringen
Bundesland:
Mecklenburg-Vorpommern
Konsum
Trinke seit Juli 2025 keinen Alkohol mehr.
Erste Abstinenzprogramm mit 6 Monaten seit Jahreswechsel abgeschlossen
Abstinenznachweis
Haaranalyse ja/nein: nein
Urinscreening ja/nein: Ja, für Juli bis Dezember 2025 abgeschlossen. 2ter Lauf Januar bis Ende Juli 2026 läuft gerade
Leberwerte ja/nein seit wann, wieviele: nein
Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: nein
Selbsthilfegruppe (SHG): nein
Psychologe/Verkehrspsychologe: TÜV MPU Vorbereitungskurs absolviert
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: nein
Ambulante/stationäre Therapie: nein
Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten: 1 Punkt wegen Falschparken
Vielen Dank für Eure Hilfe
beste Grüße
Folgender Sachstand:
-Strafverfahren beendet unter Zahlung einer Strafe.
-Aufforderung zur MPU durch Fsst, Frist bis Mitte Februar;
Anwaltsschreiben mit Bitte um 6-monatige Fristverlängerung Anfang Dezember an Fsst gesandt, bisher ohne Rückmeldung
-Beratungsgespräch + MPU-Vorbereitungskurs beim TÜV Nord bereits absolviert
Hintergrund:
In dem Beratungsgespräch des TÜV sagte mir der Berater, dass die Tendenz zu A3 geht, er aber A2 nicht ausschließen wollte. Er empfahl mir den Weg einer 6-monatigen Abstinenz, mit drei Monaten kontrolliertem Trinken. Frühestens sollte ich die MPU im April 2026 antreten.
Im Vorbereitungskurs sagte mir die Gutachterin dann zunächst, dass kontrolliertes Trinken für mich überhaupt nicht in Frage käme, sondern nur ein lebenslanger Alkoholverzicht. MPU sei nur mit 12-monatiger Abstinenz zu bestehen. Nächsten Kurstag ruderte sie etwas zurück und sagte, dass man auch die MPU bestehen könne, wie vom Gutachter im Beratungsgespräch vorgeschlagen (6 Monate Abstinenz, 3 Monate KT) es aber vom Gutachter abhänge, dass dieser da mitgeht. Sprich, dass das Risiko besteht mit der Strategie des KT eine Bruchlandung hinzulegen. Deswegen habe ich mich entschlossen zur Sicherheit „Zweigleisig“ zu fahren. Ich habe also ein zweites 6-Monate-Abstinenzprogramm Anfang diesen Jahres angefangen, das die 12 Monate dann Ende Juni voll macht.
Jetzt meine Fragen:
1. Welche Strategie wäre in meinem Fall zu empfehlen? 12 Monate Abstinenz durchziehen = mglw. längerer Führerscheinentzug oder hat die Gutachterin im Vorbereitungskurs übertrieben und in meinem Fall kann man bei entsprechender Einsichtigkeit/Vorbereitung sehr wohl mit 6 Monaten Abstinenz und 3 Monaten KT die MPU sicher bestehen.
2. Was ist der Vorteil, wenn man seinen Führerschein freiwillig abgibt? Wann sollte man es tun? Wenn die Frist zur MPU abgelaufen ist oder kann man durch Einsprüche zum Führerscheinentzug noch etwas Zeit schinden und dann abgeben? Oder ist es zu spät, wenn das Schreiben zum Führerscheinentzug im Briefkasten landet?
FB Alkohol
Zur Person
Geschlecht: männlich
Größe: 1,80
Gewicht: 75 kg
Alter: 37 zum Tatzeitpunkt
Was ist passiert?
Betrunken an Polizeistreife vorbeigegangen und kurz darauf aufs Fahrrad gesetzt und 10 Meter gefahren. Polizei hat im Bericht Ausfallerscheinungen angegeben (Torkeln, Redseligkeit, Lallen)
Anlass: Treffen mit einem Freund in einer Bar in einer fremden Stadt, mit der Absicht Alkohol zu konsumieren, weshalb ich mir ein Fahrrad auslieh. Mehr getrunken als gewollt. Kein Unrechtsbewusstsein hinsichtlich Fahrradfahren und Alkoholkonsum zum Tatzeitpunkt.
Datum der Auffälligkeit: 29.05.25
BAK: 2,1
Trinkbeginn: 19.00 Uhr
Trinkende: 23.45 Uhr
Atemkontrolle: 23.50 Uhr
Atemwert: 1,69 Promille
Uhrzeit der Blutabnahme: ca. 0.30 Uhr
Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: nein
Strafbefehl schon bekommen: ja, schon beendet.
Dauer der Sperrfrist: 0
Führerschein
Hab ich noch: Ja
Hab ich abgegeben: Nein
Hab ich neu beantragt: Nein
Habe noch keinen gemacht: Nein
Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: ja
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: keine
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt): MPU bis Mitte Februar erbringen
Bundesland:
Mecklenburg-Vorpommern
Konsum
Trinke seit Juli 2025 keinen Alkohol mehr.
Erste Abstinenzprogramm mit 6 Monaten seit Jahreswechsel abgeschlossen
Abstinenznachweis
Haaranalyse ja/nein: nein
Urinscreening ja/nein: Ja, für Juli bis Dezember 2025 abgeschlossen. 2ter Lauf Januar bis Ende Juli 2026 läuft gerade
Leberwerte ja/nein seit wann, wieviele: nein
Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: nein
Selbsthilfegruppe (SHG): nein
Psychologe/Verkehrspsychologe: TÜV MPU Vorbereitungskurs absolviert
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: nein
Ambulante/stationäre Therapie: nein
Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten: 1 Punkt wegen Falschparken
Vielen Dank für Eure Hilfe
beste Grüße

