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Wiederholungstäter

Dieses Thema im Forum "MPU wegen Alkohol" wurde erstellt von Jeka089495, 1. April 2018.

  1. Nancy

    Nancy Super-Moderator und MPU Profi Mitarbeiter Administrator

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    Das wäre schön wenn es so "einfach" wäre....[​IMG]

    Ernsthaft = die AN sind quasi nur die Eintrittskarte zu einem pos. Gutachten. Reflexion, Einsicht sowie Veränderung und Stabilisierung sind ebenso wichtig, gerade bei einem Wiederholungstäter sind die Hürden um einiges höher...

    Du hast, wenn du fertig bist, AN über ein ganzes Jahr, das ist auf jeden Fall gut. Dennoch kennen wir hier deine Vorgeschichte nicht (z.B. die Sache aus 2013) und wissen daher nicht ob und was in deine Begutachtung noch mit einfließen wird...
     
  2. Jeka089495

    Jeka089495 Benutzer

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    Die Sache aus 2013 hat mit Strassenverkehr nichts zu tun. Es war ein Raub. Habe Bewährungsstrafe bekommen. Die ist schon vorbei. Was meinen Sie mit Reflektion, Einsicht, Veränderung und Stabilisierung?
     
  3. Jeka089495

    Jeka089495 Benutzer

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    Läuft bei Wiederholungstätern die Begutachtung anders, bzw. werden andere oder mehr Fragen gestellt?
     
  4. Nancy

    Nancy Super-Moderator und MPU Profi Mitarbeiter Administrator

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    Wir duzen uns hier... ;)

    Ich beantworte o. Frage zusammen mit dieser:

    Ja, bei der MPU von WHT fühlt der Gutachter noch um einiges mehr auf den Zahn als bei der ersten MPU. Zu den üblichen Fragen nach der Trinkvorgeschichte, kommen z.B. noch: Warum konnten die (guten) Vorsätze nicht eingehalten werden? Wieso kam es erneut zu einer TF?

    Darum eben ist es so wichtig das man erkannt hat woran es lag (Reflektion), verstanden hat das es falsch war (Einsicht), dieses Mal mehr an sich gearbeitet hat (Veränderung) und Strategien entwickelt hat die besser greifen (Stabilisierung) um nicht erneut alkoholisiert am Straßenverkehr teilzunehmen...
     
  5. Jeka089495

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    Ist es vielleicht sinnvoll eine Kurs,Therapie oder Selbsthilfegruppe Bescheinigung mitzunehmen? Kommt sowas bei Begutachter gut an?
     
  6. Jeka089495

    Jeka089495 Benutzer

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    Oder Mpu Vorbereitung Bescheinigung ?
     
  7. Jeka089495

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    Oder kommt es gut an wenn man codierung durch Implantieren des Arzneimittels Disulfiram zusätzlich macht?
     
  8. Nancy

    Nancy Super-Moderator und MPU Profi Mitarbeiter Administrator

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    Hast du denn entsprechendes vorzuweisen?

    Hast du jemals eine Alkoholtherapie gemacht?
    Gehst du in eine Selbsthilfegruppe?
    Hast du einen Verkehrspsychologen?
     
  9. Jeka089495

    Jeka089495 Benutzer

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    Nein, das hab ich alles nicht, ich hab aber in Jahr 14-15 1 Jahr Therapie beim Arzt gemacht.
     
  10. Jeka089495

    Jeka089495 Benutzer

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    War damals die Gerichtsentscheidung.
     
  11. Nancy

    Nancy Super-Moderator und MPU Profi Mitarbeiter Administrator

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    Was war das für eine Therapie?
    Wurde bei dir jemals eine Alkoholerkrankung festgestellt?
     
  12. Jeka089495

    Jeka089495 Benutzer

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    Ich sollte einen Psychologen besucht aber alkoholerkrankung wurde nicht festgestellt
     
  13. Jeka089495

    Jeka089495 Benutzer

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    Das war ne gerichtliche Anordnung.
     
  14. Nancy

    Nancy Super-Moderator und MPU Profi Mitarbeiter Administrator

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    Jeka, ich würde dir vorschlagen mal eine Suchtberatungsstelle aufzusuchen. Keine Angst, die ist nicht nur für Süchtige, sondern auch für Missbräuchler. Diese arbeiten zumeist kostenlos (Diakonie, Caritas etc.). Dort kann eine genauere Einschätzung deiner Situation erfolgen...
     
  15. Jeka089495

    Jeka089495 Benutzer

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    1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
    (wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

    Am 14.04.2011 hatte ich einen freien Tag und habe festgestellt, dass ich nicht genügend Geld von meine Chef von Nebenjob bekommen habe. Mittags bin ich zu ihm gefahren um das Problem zu klären. Jedoch ohne Erfolg. Später habe ich mich mit zwei Freunden getroffen und wir sind in die Stadt gefahren um was zu essen. Um 18:00 Uhr habe ich mein Auto geparkt und wir sind nochmal in die Stadt mit dem öffentlichen gefahren. Um 19:00 Uhr waren wir in einem Bar. Die ganze Geschichte mit dem Lohn hat mich immer mehr gereizt. Fünf Stunden waren wir dort und ich habe 7 Helles 0,L getrunken und immer wieder zwischendurch auch 0.2 Glas Wodka und Ouzo getrunken. Am Ende war ich stark alkoholisiert und viel mehr über die Geschichte mit dem Lohn aufgeregt. Um ca. 24:00 Uhr haben wir den Bar verlassen und sind mit dem anderen Freund Richtung Heim gefahren, der wollte mich bis Zuhause begleiten. Als ich zuhause war, wollte ich nicht dort bleiben und bin mit dem Autoschlüssel Richtung KFZ gegangen, um ein DVD abzuholen. Plötzlich wollte ich zur Tankstelle fahren und dort noch was zu trinken holen. So bin ich ins Auto eingestiegen und auf Gas gedrückt. Jedoch habe ich gleich die Kontrolle verloren, das Auto hatte beschädigte Servolenkung. Gleich bin ich in die geparkte Autos reingefahren. Ich stand zuerst unter Schock und bin von Unfallstelle abgehauen. Nach ca. 5 Minuten aber zurückgekommen. Dann kam die Polizei und hat mich zur Blutentnahme mitgenommen. Das BAK ergab 2,3 Promille.
    2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?


    (Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

    Um Ca.19:00 Uhr trinken angefangen. Um Ca. 24:00 Uhr aufgehört. Getrunken wurde 7 Bier Helles 0,5L. Immer wieder zwischendurch Gläser 0,2 Mit Wodka und Ouzo.

    3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?

    Ich habe sofort den Unfall verursacht. Das war an der Straße, wo ich geparkt habe. Ich hatte kein genauen Plan, wie lange und wohin ich fahren wollte.
    4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können? (Ja/Nein + Begründung)


    Ja, in diesem Moment hatte ich das Gefühl noch Fahren zu können. In der Vergangenheit habe ich mir nämlich durch meinen Alkoholmissbrauch eine Trinkfestigkeit aufgebaut denn man überschätzt sich sehr leicht wenn man trinkt und den Körper eine Alkoholtoleranz hat. Heute weiß ich, dass bei zunehmender Menge Alkohol die Kontrollfähigkeit über sich selbst immer mehr verloren geht.
    5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

    Eigentlich war es nicht nötig überhaupt zu fahren. Aber aufgrund meiner starken Alkoholisierung und meiner Leichtsinnigkeit in diesen Moment, bin ich dann doch in das Auto gestiegen und gefahren.
    6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?


    Ja, im Juli 2008. Da habe ich TF gehabt und sollte danach zu MPU.


    7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

    Das war 5 Mal. Restalkohol spielte eine sehr große Rolle, was mir vorher nicht bewusst war!
    8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen? (Allererste Erinnerung und erster Konsum)


    Den ersten Kontakt woran ich mich erinnern kann war bei meinem Opa im Ferienhaus. Es war ein Wochenende und meine Familienmitglieder haben gegrillt und Alkohol getrunken. Ich war damals 5. Ich selbst hatte das erste Mal mit 13 Alkohol getrunken.
    9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?


    Ja, mein Alkoholkonsum war regelmäßig.

    Mit 13 habe ich das erste Mal Alkohol probiert.

    Mit 15 habe trank ich gelegentlich Bier.

    Mit 17 habe ich angefangen wegzugehen. Dann habe ich mit Freunden auch Wodka und Jack Daniels bestellt.

    Also man kann die steigende Entwicklung sehen, vor allem den Umstieg von leichte alkoholische Getränke auf hochprozentige.

    10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
    (Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

    Mit 13 hatte ich zum ersten Mal Alkohol probiert. Es waren Alkopops. Ca. 5,0% Alk. Bis 15 habe ich aber nicht getrunken.

    Mit 15 kam das Bier. Es wurde unregelmäßig getrunken. Überwiegend am WE. Nicht jede Woche aber in Mengen 3-5 Bier 0,5L pro Treff.

    Mit 17 waren 3-5 Bier 0,5L. Ca. 1 Mal im Monat Wodka Bull, Jackicola wenn ich weggegangen bin(ca. 4-6 Gläser). Das Bier habe ich ca. 2 Mal im Monat getrunken. Menge 3-5 Bier0,5L am Abend.

    Mit 19 4-6 Bier 0,5L einschließlich Wodka, Jack Daniels beide gemischt mit Saft, Cola usw. alles an einem Abend. Ca. 2 Mal im Monat. Jägermeister kam auch dazu.

    Ab 24 habe ich ca. 2-3 Mal im Jahr Wodka, Jack Daniels oder Jägermeister getrunken, 5-7 Gläser. Bier fast jede Woche bis 5 Flaschen 0,5L.

    Seit 11.03.17 abstinent.

    11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?
    Überwiegend oder fast immer habe ich mit meinen Freunden in Club, zuhause oder beim Grillen im Sommer getrunken.
    12. Warum haben Sie getrunken?
    (Innere + äußere Motive)

    In der Schule habe ich mich mit eine Gruppe Jugendlichen befreundet, die Alkohol getrunken haben. Ich wollte nicht aus der Reihe tanzen und hab mitgemacht. Dabei waren auch ältere Personen, die schon Erfahrung mit Alkohol hatten, und ich wollte mich in der Gruppe wie ein Mitglied fühlen.

    Später beim Weggehen war Alkohol für mich ein Mittel um locker zu werden. Ich fand es nicht schlimm nach der Arbeit Paar Bier zu trinken und mich entspannen.
    13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet? (bei wenig und bei viel Alkohol)


    Bei wenig Alkohol war ich mehr kontaktfreudig und habe mehr mit Freunden diskutiert. Manchmal habe ich mich müde gefühlt oder hatte Lust weiter zu trinken.

    Bei viel Alkohol war ich ständig außer Kontrolle, hab mich leicht provoziert gefühlt. Habe auch enorm diskutiert und ständig was vergessen oder Filmrisse gehabt.
    14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?


    Ja, die gab es. Wenn ich zu viel getrunken habe und es z.B. zu einer Streiterei kam, wurde mir gesagt, dass ich den ganzen Abend schon leicht gereizt und auf jede Provokation angesprungen bin. Wenn es dann zu den besagten Situationen gekommen ist, habe ich mich natürlich geschämt dafür wenn ich wieder nüchtern war. Ich musste feststellen, dass so ein Verhalten doch peinlich ist.
    15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

    Negative Auswirkungen von Alkohol waren z.B. das ich wegen eines Raubes eine Bewährungsstrafe bekommen habe. Da stand ich unter Alkoholeinfluss.

    Dazu kommen meine Trunkenheitsfahrten. Ich habe aufgrund ein zu hohen Alkoholisierung nicht unterscheiden können, was richtig und was falsch ist. Von meiner damaligen Gefühlslage mal abgesehen, die ich ebenfalls nicht unter Kontrolle hatte, stieg ich so in ein Auto. Ich verursachte 2 Unfälle und gefährdete andere Menschen mit meinen Verhalten.
    16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?


    Kann ich nicht mehr vergleichen, weil ich jetzt abstinent lebe.

    Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.
    17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?


    Ja, mehrmals. Das letzte Mal im Sommer 2013.
    18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?


    Ja, 2 Monate vor dem ersten MPU war ich abstinent.
    19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?(mit Begründung)

    Früher war ich ein Disco, -Wochenend,- oder Geselligkeitstrinker. In der Woche war ich eben der normale Arbeiter, habe aber selten Bier getrunken. Am Wochenende wollte ich was erleben. Ich habe den Alkohol als Spaßfunktion missbraucht und um mein Ego zu stärken. Auch habe ich den Alkohol benutzt um irgendwo Anschluss zu finden. Heute kann ich mich in keine Kategorie von Trinkern einstufen, da ich seit dem 11.03.2017 abstinent lebe.

    20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?

    (Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

    Nein, ich lebe Abstinent seit 11.03.2017
    21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

    Von 10. Zum 11.03.2017
    22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?

    Nein, ich halte meine Abstinenz streng ein.
    23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

    Ich will abstinent leben, weil ich eingesehen habe das Alkohol und Drogen nur Mittel zum Zweck waren. Sie waren in erster Linie für mich da um in eine Gruppe mit einbezogen zu werden. Um lockerer zu werden und Hemmungen fallen zu lassen. Ich habe gelernt dass es auch ohne Alkohol und Drogen geht, akzeptiert und in eine Gruppe mit einbezogen zu werden oder auch sich zu öffnen. Das zu erreichen geht auch mit einem abstinenten Leben.
    24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

    Ich habe das Trinken aufgegeben, weil ich gemerkt habe, dass Alkohol mich langsam krank macht. Außerdem werde ich vom Alkohol unmotiviert. Im Jahr 2017 hatte ich vor, eine Weiterbildung zu beginnen und habe auch im April 2018 damit angefangen. Und da brauche ich viel Konzentration und Wille beim Lernen. Im Verbindung mit Alkohol wäre das Unmöglich denn Alkohol sehr störend auf Lernprozess wirkt.
    25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

    In erster Linie habe ich den Konflikt mit mir selbst gelöst. Ich habe es nicht mehr nötig zu trinken um akzeptiert zu werden. Eine weitere Änderung für mein Verhalten waren Menschen, die mir nahe stehen. Sie haben mir Hoffnung zugeredet, dass ich das mit meiner Abstinenz locker hinbekomme. Meine Umstellung in die Abstinenz viel mir nicht schwer. Ich hatte den Ergebnis genau vor Augen was passiert, wenn die Kontrolle über sich selbst verloren geht. Meine Entscheidung stand fest, nie wieder Alkohol. Ich habe festgestellt, dass die Abstinenz mir persönlich gut tut und neu Kraft gegeben hat. Woran ich mich jedoch anfangs gewöhnen musste war, dass ich zu Feierlichkeiten einer der wenigen bin, alkoholfreie Getränke zu trinken. Aber auch das stört mich nicht mehr, im Gegenteil, es stärkt mein Selbstbewusstsein.
    26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?

    Ich bin definitiv ruhiger und sesshafter geworden. Ich handle viel bedachter und lasse mich nicht mehr so schnell aus der Ruhe bringen. Mein Umfeld ist begeistert an meinen Veränderungen. Auch sehen sie meinen Willen das durchzuziehen und unterstützen mich dabei. Mich hat der Ehrgeiz gepackt, meine Weiterbildung zu bestehen. Ich wollte allen zeigen, dass ich auch ohne Alkohol leben kann.
    27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

    Ich stelle sicher nicht in meine alten Gewohnheiten zu verfallen denn ich mich mit meine Weiterbildung beschäftige. Da ich meine berufliche Situation verbessern will, muss ich viel Zeit beim Lernen verbringen und viel Leistung bringen. Es bleibt keine Zeit fürs Trinken.

    Außerdem habe ich aufgrund einiger Vorfälle von alten Freunden getrennt. Dazu gehe ich normalen Freizeitaktivitäten nach und verbringe mehr Zeit mit meiner Familie.
    28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen? (mit Begründung)


    Einen Rückfall schließe ich aus. Sollten aber wieder Situationen entstehen wo ich mit dem Gedanken spiele, Alkohol zu konsumieren, wende ich mich an meine Bezugspersonen. Ich werde heute und in Zukunft offen über meine Probleme reden und nach Lösungen suchen. Ich möchte, dass solche Situationen wie im Jahr 2008 und 2011 erst gar nicht entstehen. Natürlich weiß ich, dass ich auch vor professioneller Hilfe keine Angst haben brauch.
    29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

    Ich halte mich immer an meine Abstinenz.
    30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?


    Nein
     
  16. Jeka089495

    Jeka089495 Benutzer

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    So, jetzt habe ich den Fragebogen endlich bearbeitet.
     

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