1,76 BAK / KT / 1 MPU

123

Benutzer
Zur Person

Geschlecht: m

Größe: 1,95 m

Gewicht: 100 kg

Alter: 24



Was ist passiert?

Am 04.12.21 an einem Samstag trank ich ab 22:00. Laut meinen Berechnung waren es 6 Bier und 2 Jack Daniels Dosen.



Am 5.12.21 um 2:15. Angaben von Polizei: Aufgefallen im Gegenverkehr.



Blutalkohol: 1,76.

Datum der Auffälligkeit: 5.12.2022 Sonntag

BAK: 1,76‰

Trinkbeginn: 22:00

Trinkende: 1:30

Uhrzeit der Blutabnahme: 2:46



Stand des Ermittlungsverfahrens

Gerade erst passiert: nein

Strafbefehl schon bekommen: ja

Dauer der Sperrfrist: bis 06.01.23 13 Monate



Führerschein

Hab ich noch: Nein

Hab ich abgegeben: Ja, bei der Straftat

Hab ich neu beantragt: Ja

Habe noch keinen gemacht: -



Führerscheinstelle

Hab schon in meine Akte geschaut Ja, Nein: Ja

Sonstige Verstöße oder Straftaten?: Ein Punkt am 15.4.2020 Geschwindigkeitsüberschreitung

Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt):



Bundesland: Bayern MPU in Baden Württemberg





Konsum

Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: Ich praktiziere seit März 22 kT

Ich lebe abstinent seit: -



Abstinenznachweis

Haaranalyse:

März-Juni unter 7 pg

Juni-September 7pg

noch eine HA wird in 2 Wochen am 27.12 gemacht.





Leberwerte ja/nein seit wann, wieviele: Nein



Aufarbeitung

Suchtberatungsstelle aufgesucht?: Nein

Selbsthilfegruppe (SHG): Nein

Psychologe/Verkehrspsychologe: Ja

Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: Nein

Ambulante/stationäre Therapie: Nein

Keine Ahnung: -



MPU

Datum: Mitte Januar

Welche Stelle (MPI): IAS

Schon bezahlt?: Nein

Schon eine MPU gehabt? Nein

Wer hat das Gutachten gesehen?: -

Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?: -



Altlasten

Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten: Ja ein Punkt.
 

123

Benutzer
1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(Wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

Ich ass abends ein Döner und machte mich auf den Weg zur meinem Kumpel,
der eine Homeparty gemacht hat.
Ich wollte nicht lange da bleiben und mich anschließend zur meiner Ex Freundin auf den Weg machen. Allerdings war da eine sehr gute Stimmung, und ich trank 2 Bier.
Doch als er mir vorgeschlagen hat bei ihm zu übernachten trank ich viel mehr. Es kamen noch frühere Freunde dazu, die ich lange nicht mehr gesehen habe. Und wir tranken, und ich achtete nicht mehr auf die Menge. Ich öffnete 1 nach dem anderen.
In dem Zeitraum zwischen 00:00 und 2:00 fing ich an sehr über whats app mit meiner Exfreundin zu streiten, da wir uns sehr oft gestritten haben und uns nicht vertraut haben, zusätzlich ist noch gekommen das auf der Homeparty es zwischen zwei alten Freunden etwas eskaliert ist , und da ich nicht da beteiligt sein wollte und Lust drauf hatte entschied ich mich die Party zu verlassen um mich irgendwo richtig ausschlafen zu können. So entschied ich mich um etwa 2:00 zur meiner Exfreundin zu fahren. Ich fuhr etwa 2 Kilimoter und überfuhr die Haltelinie ein wenig bei einer Kreuzung ohne Ampeln, so fiel ich den Polizisten auf, sie verfolgten mir ohne Licht noch etwa 2 km. Dann hielten sie mich an, ich habe gleich gesagt das ich betrunken bin. Sie führten ein Atemtest durch welcher 1,72 angezeigt hat und nehmten mich zur ihrer Wache mit wo auch der Arzt kamm, und mit den üblichen Test anfing und der Blutabnahme.

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

Am 04.12.21 an einem Samstag auf Sonntag trank ich ab 22:00 bis 2:00 Uhr. Die genaue Anzahl der Trinkeinheiten weiss ich nicht mehr. Laut meinen Berechnung waren es 6 Bier und 2 Jack Daniels Dosen, je 20g.


3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?

Gefahrene Kilometer: etwa 4Kilometer
Entfernung zum Ziel: etwa 2 Kilometer


4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?

(Ja/Nein + Begründung)

Ja

Durch meine Trinkfestigkeit hab ich mich noch sicher gefühlt, allerdings während der Fahrt, wurde mir unwohl und bewusst, dass ich nicht mehr in der Lage war zu fahren, auch nicht die wenigen Kilometern
ich war übermütig und habe mich selbst überschätzt. b.z.w der Alkohol hatte ein grossen Einfluss auf diese Handlung.


5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

Wie unter Punkt 1. schon erwähnt, hatte ich vor bei einem Kumpel zu übernachten.


6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Nein

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

4 mal

Mit einer Trinkmenge von 3Bier bin ich noch gefahren. Allerdings noch nie unter so einer großen Promilleanzahl wie an dem Tag der Straftat

Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

2014: mein erster Konsum war, als ich 16 war auf der Abschlussfeier. Da trank ich Vodka gemischt mit Osaft etwa 2-3Gläser.


9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?


- 2014-2020: Immer wieder hab ich an. Wochenenden getrunken, mit Freunden, mit Mannschaftskollegen vom Sportinternat. Es waren Hauptsächlich immer nur am Wochenende. Auch sehr oft die Discos besucht. Bier, Shots, Whiskymischungen. Immer so viel getrunken das ich eine Wirkung hatte und auch die Laute Musik ertragen konnte.

- 2020-2022: Hab einen neuen Kumpel kennen gelernt. Mit dem ich sehr viel an Wochenenden getrunken hab, hauptsächlich war das an Wochenenden. Aber auch an Wochentagen ( eher selten ) nach dem Feierabend traf man sich um 2-3 Bier zu trinken.
An Wochenende waren es ungefähr 5 bis 6 Bier mit alten Kollegen.

Allerdings hab ich zu Familienfesten und zu Geburtstagen mit der Familie immer nur ein Glas getrunken, wo ich auch nicht mehr wollte
.



10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Mit den Jahren hab ich gemerkt das meine Trinkfestigkeit enorm gross wurde. Und ich statt 1 Bier 2 bis 3 brauchte um eine Wirkung zu spüren
Ich habe an mindestens 2 Wochenenden im Monat getrunken.
6-7 Bier an einem Samstag wären üblich.

11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?

Mit Freunden auf Diskos, Partys
mit meinen ehemaligen Kumpel,
und da Corona war mit meiner Exfreundin zuhause.

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

Äußere Motive



Weil ich auch Freunde hatte die viel auf Trinken hinaus waren und ich wollte dazugehören.

Zu viel Vertragen, bzw das es oft an Wochenenden war stieg mein Pegel das ich mehr Alkohol brauchte um in die Stimmung zu kommen.

Um die Partys und Diskos zu ertragen, heisst nüchtern macht es mir kein spass b.z.w ich ertrage die Laute Musik sehr schlecht.

Ich konnte früher schlecht Nein sagen zu Freunden.

Ich habe mich mit meiner Ex-Freundin sehr gestritten, bzw. hatten wir Vertrauensprobleme zueinander.

Innere Motive:


Um Selbstbewusst zu sein und nicht mehr schüchtern. B.s.p um lockerer Leute anzusprechen.

Um lustig zu sein. B.s.p um irgendwelche Witze zu erzählen die ich nüchtern nie erzählen würde, für die man sich nüchtern eigentlich nur schämt.

Ich hab erwartet von mir, und wenn irgendwas nicht funktioniert hat, hab ich irgend ein Ausgleich am Wochenende beim trinken gesucht um runter zu kommen.

Ich habe die Legale Droge Alkohol nicht respektiert.

Ich habe nicht offen über den Verlust meines Vaters gesprochen, mittlerweile spreche ich auch meine Freunde und Familie darauf an und wir erinnern uns an die schöne Zeiten mit ihm.


13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?

(bei wenig und bei viel Alkohol)

Bei wenig Alkohol: Selbstbeherrschend,

Bei viel Alkohol: gesagt, was ich nie nüchtern sagen würde.
Wenn ich viel getrunken habe, hab ich nach dem 4. Glas aufgehört zu zählen.
Am nächsten Tag hatte ich Kopfschmerzen. Bzw ich fühlte am Sonntag nicht gut.

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Ja, von meiner Mutter. Gelassen, weil ich dachte Mama ist im Unrecht. Sie hat mir gesagt ist es nicht zu häufig das du Sonntags morgen angetrunken heim kommst.
Von anderen Personen gab es keine Hinweise da ich immer meine Verpflichtungen bei der Arbeit erfüllt habe und meine trinkfesten Freunde haben selbst viel getrunken, da ist das nicht aufgefallen.

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Ich habe meine Interessen wie zB Sport nachgelassen.
Auch war ich zu faul etwas am Sonntag zu unternehmen, da ich meinen Rausch ausschlafen musste.


16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.

Nein.

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Nein, ich habe sicherlich öfter getrunken ohne auf die Trinkmenge zu achten, aber nie bis zum Filmriss, oder einer Volltrunkenheit.

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Ja, in den Prüfungszeiten.
Bei Verlust meines Vaters 2015.


19. In welcher Kategorie eines Alkohol trinkenden Menschen haben Sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

Alkoholgefährdet, jemand der nicht bewusst getrunken hat, b.z.w mit Alkohol nicht respektvoll umgegangen ist. Ich habe mir selten ein Limit gesetzt. wenn ich mir aber mal ein Limit gesetzt habe, dann konnte ich das einhalten.

Heute und in Zukunft

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?

(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Ich trinke am dem 1.März einmal im Monat, oder so das die Abstände zwischen dem Trinkanlass mindestens 2 Wochen sind. Ausnahmen sind nur gestattet wie z.B Weihnachten und Silvester.

Sorte
2 Bier jeweils 12g ( zwischen den Trinkeinheiten müssen 1,5 Stunden vergehen, um die 0,3 Grenze nicht zu überschreiten)
1 Weißwein 12g
1 Sekt 10g

21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Am 3. Dezember. 2022 auf dem Geburtstag von meinem Bruder

22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?

Nach dem Sport ISO 0,0 was als alkoholfreies Bier zählt.

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Nach dem Vorfall bzw nach der Straftat am 3.12.2021 habe bis März etwa 05.12.2022 mich mit dem Thema Alkohol beschäftigt. Ich habe das Buch KT gelesen und mir fakten über Alkohol angeschaut.

Bsp.
74000 Todesfälle jährlich in Deutschland
3 Millionen Todesfälle Jährlich auf der Welt.= Jede 3 Sekunde
32.453 Verkährsünfälle in Ger
13.600 mit Personenschaden in Ger
16.261 dabei verletzte
165 getötete.

Für mich fiel die Frage etwas schwer, trotzt den Punkten entschiede ich mich für das Kontrollierte Trinken.

Vorteile des KT: Alkohol ist heute ein Genussmittel, das ich gelegentlich und nur in kleinen Mengen konsumiere.


Mein Ergebniss: in diesen 9 Monaten, weiss ich das ich es kann und es gibt mir Selbstbewusstsein, weil ich gelernt habe mit Alkohol umzugehen.
Die Vorteile sind man kann rest seines Lebens in kleinen Mengen bei feierlichen Anlässen anstoßen.

24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

Durch mein Führerschein Verlust, habe ich mit Gedanken gemacht, wie ich mein Leben fortsetze, und auch Aspekte wie Arbeit, Sport nicht mehr unter meinem hohen Alkoholkonsum am Wochenende leidet. Bsp: Man geht Montags nicht fit zu Arbeit, weil man am Wochenende zu viel getrunken hat. Ergebniss: Probleme und Unachtsamkeiten bei der Arbeit.
Bsp Sport: Man setzt sich Ziele von einer Gesunden Ernährung. Zu viel Allohol schadet, dem Körper.

Außerdem wurde mir durch meine neue Hobbys und neue Ziele bei der Arbeit am Dezember Meister das ein unveranwortungsleben in mein Schema, und Lebensziele nicht mehr reinpasst.
Ich entschied mich anders zu belohnen, wie mit unnötigen Partys, Diskos, angetrunkene Gespräche mit alten Freunden die zu nichts bringen.


25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Seit März praktiziere ich das KT:

mein Kontrolliertes Trinken besteht aus Regeln und einer Strategie

Regeln:

Vorausschauend: ich weiss schon mindestens einige Tage davor, dass da es ein Anlass gibt

Ich führe ein Trinktagebuch max 12 Anlässe pro Jahr.

Vor der Trinkeinheit und nach der Trinkeinheit ein normales Getränk

Max. 2 TE ( Voraussetzung) 1,5 Stunde zwischen den Trinkeinheiten, um nicht über die 0,3 Promille zu kommen, da ab da eine verzehrte Wahrnehmung stattfindet. Diese möchte und will ich nicht erreichen.

Strategie:

Ich trinke nicht mehr mit folgenden Personen: alter Freundekreis.

Ich trinke nur da, wo ich akzeptiert werde, so wie ich bin, wo ich mich gut fühle und nur wenn ich mich gut fühle. Heisst meistens ist es mit der Familie, da ich schon davor mit ihnen immer kontrolliert getrunken hab.

Klaren sein, dass er nie wieder in seinem Leben so "naiv" trinken darf wie ein "normaler" Mensch.

Ich habe gelernt nein zu Alkohol zu sagen und habe ein Wort immer parat: zB

Es reicht für mich.!
Heute möchte ich nicht!
Ich weiss wie viel mir gut tut!

selbstkonrolliert, selbstsicher, verantwortlich, gesundheitsbewusst sind die Wörter die mich Motivieren an meine Regeln und Strategie zu halten.

Umstellphase:

Bsp Sommerfest bei der Arbeit: Für alle meiner Arbeitskollegen war es ein Trinkanlass, ich habe von vorne rein gesagt, das ich nur alkoholfreie Getränke konsumieren werde. An diesem Tag wurde ich trotzdem öfters mal gefragt, ich konnte gut ablehnen. Wo ich sehr stolz auf mich war.

In diesen 9 Monaten, weiss ich das ich es kann und es gibt mir Selbstbewusstsein, weil ich gelernt habe mit Alkohol umzugehen. Es war nicht schwer wenn man die Regeln nicht bricht und sich an seine Strategie Gedanken macht, wann ist es für mich ein Trinkanlass, und heute kann ich sagen das es nur grössere Feste sind wie Hochzeit, Geburtstag etc.
Bei einer Trauerfeier hab ich nicht getrunken, weil ich mich nicht gut gefühlt hab.

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?

Meine Ziele waren da ich auch sehr ein schüchterner Mensch bin.
Selbssicherer, leistungsfähiger, zielstrebiger und Positiv sein, trotz all Problemen.

Jetzt:
Bin konzentrierter bei der Arbeit.
Ich wurde von meinen Vorgesetzten zum Meister geschickt, da ich jetzt viel Leistungsfähiger und sicherer fühle was in meinem Job wichtig ist.

Ich fühle mich körperlich besser und kann Nachts besser schlafen.

Ich habe keine Selbstvorwürfe mehr, muss mir keine Gedanken mehr machen das ich was falsches Gesagt hab

Ich kann wieder ohne Gefahr Auto fahren.

Gehe aktiv auf meine neue Hobbys ein ( schwimmen hab ne Jahreskarte)

Kann mit meiner Nichten und Neffen am Sonntag was unternehmen. Und mehr Zeit mit meiner Familie verbringen

Ich fühle mich ohne diese Besäufnisse 100% klar im Kopf und 100% bewusst

Ich habe die Kontrolle über mein Handel und was ich sage

Ich spare Geld

Auf meinen Umfeld wirkt es positiv auf, ich spüre das Leute mir mehr vertrauen und mich mehr respektieren seit dem ich meine Lebenseinstellung geändert hab.


27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

Um meine Probleme nicht zu unterdrücken suche ich ein Gesprächspartner, die Leute die mir helfen mich selber aufzubauen.

Als auch ich in der Zukunft an mir zu arbeiten werde.

Das Trinktagebuch werde ich fortführen( kleines Büchlein passt in Geldbeutel)

Mit den Freunden was unternehmen die etwas ohne Alkohol machen wollen.

Auch meine Zukünftige Frau soll wissen, das ich damit mal Probleme hatte und auch das respektieren.

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(mit Begründung)

Es gibt eine Rückfallqoute.
Aber ich kann es mir nicht vorstellen, da ich mein Kontrolliertes Trinken bis zum Ende meines Lebens einhalten werde.
Deswegen war es für mich so wichtig kontrolliert trinken zu erlernen.
Ich werde eine lebenslange Selbstkontrolle machen müssen und wissen dasich rechtzeitig aufhören will und muss.

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

Durch sorgfältige Planung weiß ich genau, zu welchen Anlässen ich trinken kann. Meinen Umgang mit Alkohol habe ich heute dadurch im Griff.
Ich plane mein Trinkanlass im Voraus.
Mein Gesetz ist nie über 0,0 zu fahren, deswegen ist es für mich so wichtig auch nie über die 0,3 Promille Grenze zu kommen!

Weil die Folgen sind:

Falsche Einschätzung von Geschwindigkeiten und Entfernungen

Rückgang der Reaktionsfähigkeit

U.s.w


30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?

Was mich Emotional mitgenommen hat ist ein Verkehrsunfall, welcher vor kurzem in meiner nähe passiert ist und ich mit meinem Arbeitskollegen hinten im Stau stand und später erfuhr das ein guter Kumpel von mir im Alter von 22 Jahre gestorben ist, weil ihm ein 28 Jähriger mit über 1,0 Promille drauf gefahren ist.
Es hat mich zutiefst mit genommen das mir noch bewusster wird das auch nur ein wenig Alkohol ein Menschenleben nehmen kann. Ich habe Egoistisch gehandelt und nur an mich gedacht bzw die legale Droge hat mich kontrolliert, ich danke Gott das nichts schlimmes passiert ist und keiner wegen mir verletzt oder gestorben ist.



Danke und Passt auf euch auf.
 

Ig14

Stamm-User
Willkommen hier im Forum,

leider habe ich gerade wenig Zeit.

Als erstes schon mal sehr gut dass du 9 Monate KT per HA nachgewiesen hast, könntest sogar auf Abstinenz gehen bei 2* unter 7, allerdings halte ich KT schon für richtig bei deinen Angaben.

Nun zu deinem Fragebogen hier stehst du meiner Ansicht nach noch ganz am Anfang! Mit das wichtigste bei KT ist es Trinkmengen und Promillerechnungen anwenden zu können und sie natürlich auch zu verstehen! Deine Trinkmengen Angaben passen NICHT zu deiner BAK, du musst mehr getrunken haben lese dir hierzu mal die Infoseiten über Trinkmengenberechnung durch.

Da ich mich selber auch noch in der Aufarbeitung befinde nehme ich mir ungern das Recht heraus dich zu verbessern oder deinen FB zu kritisieren, bald werden sich hier die Experten melden und dir wertvolle Tipps geben können.

Fazit: Mit deinen Nachweisen hast du schon einmal die halbe Miete allerdings befindest du dich in deiner eigenen Aufarbeitung noch am Anfang, hier musst du unbedingt ran! Lese dir einfach ein paar gute FB´s durch dann kommst du sicher dahinter was der Gutachter später von dir verlangt. LG
 

rüdscher

Erfahrener Benutzer
Fazit: Mit deinen Nachweisen hast du schon einmal die halbe Miete
Das muss ich klar korrigieren. Die Nachweise dienen lediglich dazu, die getroffenen Aussagen zur Abstinenz zu beweisen. Halbe Miete ist das lange nicht.
Es kommt zu 95% oder mehr auf das Gespräch an, auf die Antworten, die Strategie, die Qualität der Aufarbeitung.
Auf den Irrtum, dass die Nachweise der grosse Schritt sind, fallen leider viele rein.


Also, mal ran an den Fragebogen, vorweg zum Kurzfragebogen:
13 Monate als Ersttäter mit 1,76o/oo? Das ist viel, war da neben der reinen Alkoholisierung nicht doch noch irgendwas anderes im Spiel?


1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(Wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)
Deckt sich diese Geschichte mit deinem Strafbefehl? Denn im Kurzfragebogen war noch die Rede vom Gegenverkehr, hier nur eine Haltelinie...

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
Erstens, kommt mir zu wenig vor, zweitens, Bier ist nicht gleich Bier. Es gibt unterschiedliche Grössen, unterschiedlichen Alkoholgehalt, ...

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?
Vermeide absolut so Sachen wie "siehe oben" oder "wie gesagt"... Es wird bewusst mehrfach und kreuz und quer gefragt, um halbseidene Geschichten zu entlarven.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?
4x? Das glaubt dir kein GA, und ich auch nicht.

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
War das dein erster Kontakt?

9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?
Sehr oberflächlich dargestellt.

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
Ebenfalls sehr oberflächlich.

12. Warum haben Sie getrunken?
Auch viel zu oberflächlich.

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
Komische Darstellung: Bis 4 Gläser gezählt, danach nicht mehr, wenn du viel getrunken hast?
Woher weisst du dann wie viel du üblicherweise getrunken hast? Hast du jedes Mal nach dem Feiern deinen Atemalkohol gemessen und dann zurückgerechnet?

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?
ok

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?
Sonntags Rausch ausschlafen - aber von 6-7 Bier hat man doch nicht so einen riesigen Rausch, dass man den ewig ausschläft...

16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Echt jetzt?

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol
Wie lange jeweils?

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
Die Häufigkeit und Grundstruktur haben nix mit KT zu tun.

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?
Ehrlich gesagt, eine ziemlich verworrene Darstellung, es geht aber nicht wirklich daraus hervor, warum du trinkst. Übrigens sind Statistiken als Grund fürs Trinken oder Nichttrinken nicht zielführend.

24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?
Deine Arbeit hat gelitten?
Oben stand was ganz anderes...

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?
Also, dass du nur einige tage im Voraus planst ist nix.
Der Rest deiner Strategie liest sich, wie frisch aus dem Buch abgeschrieben, aber deine eigenen Kommentare zum KT zeigen, dass du die Prinzipien nicht verinnerlicht hast.

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?
Das scheinen einige Vorteile zu sein, aber Nachteile hatte das Saufen angeblich ja praktisch keine, wie kann das sein?
Übrigens, du solltest in deiner MPU, in der es darum geht, dass du deine FE wieder kriegen kannst, nicht erklären, dass du jetzt sicher Auto fahren kannst...

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?
Alles sehr vage, hast du die Gesprächspartner schon? Hast du die Frau schon?

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
Wenn du es dir nicht vorstellen kannst, warum redest du dann so von Rückfallquoten?

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?
Da du nie über 0,0 fahren willst, hast du dir vorgenommen, nie über 0,3 zu saufen? Hä?


Bin für jede Hilfe und Rat Dankbar !!

Da du ja für JEDEN Rat dankbar bist, bekommst du auch ein ehrliches Feedback:
Dein Fragebogen ist eine Mischung aus Allgemeinplätzen, die du aus dem Internet abgeschrieben hast, und selbst dazugedichteten Antworten, die meistens das Abgeschriebene völlig torpedieren, in meinen Augen NULL Chancen auch nur annähernd eine MPU zu bestehen.
 

Ig14

Stamm-User
Das muss ich klar korrigieren. Die Nachweise dienen lediglich dazu, die getroffenen Aussagen zur Abstinenz zu beweisen. Halbe Miete ist das lange nicht.
Es kommt zu 95% oder mehr auf das Gespräch an, auf die Antworten, die Strategie, die Qualität der Aufarbeitung.
Auf den Irrtum, dass die Nachweise der grosse Schritt sind, fallen leider viele rein.
danke für die Richtigstellung, da habe ich mich falsch ausgedrückt! Ich meinte dass 123 die Zeit nicht völlig verschwendet hat und sich wenigstens um die Nachweise bemühte und ja auch seinen Alkoholkonsum massiv runtergeschraubt hat, meines Erachtens auch ein wichtiger Schritt.

Aber wie du schon sagst zählt am Ende die Aufarbeitung und hier besteht kräftiger Nachholbedarf!

Doppelzitat entfernt *Nancy*
 
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Berechnung



500ml x 0,048 Volumenprozent x 0,8= 19,2g x 6 Flaschen = 115,2 g



330ml x 0,10 Volumenprozent x 0,8= 26,4 g x 2 Dosen = 52,8



115,2 g + 52,8 g = 168 g





Faktor 0,7 x Gewicht 100 kg = 70



Aufgenommener gehalt 168 g : 70= 2,4 Promille.



In einer Stunde baut sich ungefähr 0,15 Promille ab.




2,4 Promille- (4 h x 0,15 Promille) = 1, 8 Promille.

Hab ich irgendwo ein Rechenfehler drin?
 

Andi18

MPU Profi
10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Mit den Jahren hab ich gemerkt das meine Trinkfestigkeit enorm gross wurde. Und ich statt 1 Bier 2 bis 3 brauchte um eine Wirkung zu spüren
Ich habe an mindestens 2 Wochenenden im Monat getrunken.
6-7 Bier an einem Samstag wären üblich.
Mit 6-7 Bier mit vermutlich 0,5L Einheiten kommst nicht auf den Pegel.
Weiters bitte die Frage nochmal genau lesen. Wieviel und wie oft - bitte konkret erwähnen. ø Menge pro Trinkanlass etc.
Am Besten entlang einer Zeitachse, abhängig des inneren Motivs... (hierzu Kommentar weiter unten)

Daher nochmal nachrechnen. Dein Max der 1,7‰ solltest alle 4-6 Wochen des Trainings wegen erreicht haben.

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

Äußere Motive


Weil ich auch Freunde hatte die viel auf Trinken hinaus waren und ich wollte dazugehören.
Zu viel Vertragen, bzw das es oft an Wochenenden war stieg mein Pegel das ich mehr Alkohol brauchte um in die Stimmung zu kommen.
Um die Partys und Diskos zu ertragen, heisst nüchtern macht es mir kein spass b.z.w ich ertrage die Laute Musik sehr schlecht.
Ich konnte früher schlecht Nein sagen zu Freunden.
Ich habe mich mit meiner Ex-Freundin sehr gestritten, bzw. hatten wir Vertrauensprobleme zueinander.

Innere Motive:

Um Selbstbewusst zu sein und nicht mehr schüchtern. B.s.p um lockerer Leute anzusprechen.
Um lustig zu sein. B.s.p um irgendwelche Witze zu erzählen die ich nüchtern nie erzählen würde, für die man sich nüchtern eigentlich nur schämt.
Ich hab erwartet von mir, und wenn irgendwas nicht funktioniert hat, hab ich irgend ein Ausgleich am Wochenende beim trinken gesucht um runter zu kommen.
Ich habe die Legale Droge Alkohol nicht respektiert.

Ich habe nicht offen über den Verlust meines Vaters gesprochen, mittlerweile spreche ich auch meine Freunde und Familie darauf an und wir erinnern uns an die schöne Zeiten mit ihm.
Ich glaube hier haben wir im Fett-Markierten den Schlüssel Deines Inneren Motivs gefunden.
Beschreibe hier, wann der Todesfall war. Wie hast Dich gefühlt, wie ging es Familiär von statten?
Hast Du Dich als das Familienoberhaupt angesehen, bei dem alles funktionieren muß, um es Deinem Vater gleich zu tun?
Folgend Hang zu Perfektionismus?

Bitte geh auf das weiter ein und fang an tiefer zu graben. Ich bin überzeugt, dann findest entlang der Zeitachse auch einen Zusammenhang zur F10 der Konsumhistorie. Wenn diese Erkenntnis dann da ist, macht es erst Sinn den FB weiter zu analysieren.
 
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Hallo, Danke für eure Antworten. Ich habe nochmal mein Fragebogen abgearbeitet. Bin für jede Hilfe sehr Dankbar. :smiley711:

Im Anhang ist der Ärztlicher Bericht.


Fragestellung:
Ist zu erwarten, dass Herr X auch zukünftig ein Kraftfahrzeug unter einem die Fahrsicherheit beeinträchtigenden Alkoholeinfluss führen wird und/ oder liegen im Zusammenhang mit dem früheren Alkoholkonsum Beeinträchtigungen vor, die das sichere Führen eines Kraftfahrzeuges der Gruppe 1 ( FE-Klasse B, AM, L) in Frage stellen

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(Wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)


Ich aß abends ein Döner und machte mich auf den Weg zur meinem Kumpel, der eine Homeparty veranstaltet hat. Ich wollte nicht lange da bleiben und mich anschließend zur meiner Ex Freundin auf den Weg machen. Allerdings war da eine sehr gute Stimmung, und ich trank 2 Bier. Doch als er mir vorgeschlagen hat bei ihm zu übernachten trank ich viel mehr, vom Bier stieg ich auf Jack Daniels Dosen um. Es kamen noch alte Freunde dazu, die ich lange nicht mehr gesehen habe. Und wir tranken, und ich achtete nicht mehr auf die Menge. In dem Zeitraum zwischen 00:00 und 2:00 fing ich an sehr über Whats app mit meiner Exfreundin zu streiten, da wir uns sehr oft gestritten haben und uns nicht vertraut haben, zusätzlich ist noch gekommen das auf der Homeparty es zwischen zwei alten Freunden etwas eskaliert ist , und da ich nicht da beteiligt sein wollte und Lust drauf hatte entschied ich mich die Party zu verlassen um mich irgendwo richtig ausschlafen zu können. So entschied ich mich um etwa 2:00 zur meiner Exfreundin zu fahren. Ich fuhr etwa 2 Kilometer und überfuhr die Haltelinie ein wenig bei einer Kreuzung ohne Ampeln, so fiel ich den Polizisten im Gegenverkehr auf, sie verfolgten mir ohne Licht noch etwa 2 km. Dann hielten sie mich an, ich habe gleich gesagt das ich betrunken bin. Sie führten ein Atemtest durch welcher 1,72 angezeigt hat und nahmen mich zur ihrer Wache mit wo nach etwa 15 min auch der Arzt kam, und mit den üblichen Test anfing und der Blutabnahme.


2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)


Am 04.12.21 an einem Samstag auf Sonntag trank ich ab 22:00 bis 2:00 Uhr. Die genaue Anzahl der Trinkeinheiten habe ich leider nicht mehr in Erinnerung. Laut meinen Berechnung waren es 6 Bier und 3 Jack Daniels Dosen.

Meine Berechnung:

Bier 0,5 l von 22:00- 00:00 Uhr
500ml x 0,048 Volumenprozent x 0,8= 19,2g x 6 Flaschen = 115,2 g

Jack Daniels Dosen von 00:00 - 2:00 Uhr
330ml x 0,10 Volumenprozent x 0,8= 26,4 g x 3 Dosen = 79,2 g

115,2 + 79,2 g = 194,4 g - 20 % Resorptionsdefizit
= 155, 52 g

Faktor 0,7 x Gewicht 100 kg = 70
Aufgenommener gehalt 155,52 g : 70= 2,22 Promille.
In einer Stunde baut sich ungefähr 0,15 Promille ab.

2,2 Promille- (4 h x 0,1 Promille) = 1, 82 Promille.

3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?

Gefahrene Kilometer: etwa 4Kilometer
Entfernung zum Ziel: etwa 2 Kilometer

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)


Ja

Durch meine Trinkfestigkeit hab ich mich noch sicher gefühlt, allerdings während der Fahrt, wurde mir unwohl und bewusst, dass ich nicht mehr in der Lage war zu fahren, auch nicht die wenigen Kilometern
ich war übermütig und habe mich selbst überschätzt. b.z.w der Alkohol hatte ein großen Einfluss auf diese Handlung.

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

Ich wollte bei dem Kumpel bei dem wir gefeiert haben übernachten, doch um 2 Uhr entschied ich mich um, weil ich zur meiner Exfreundin ausschlafen wollte, da ich sehr müde wurde, und es da mittlerweile etwas auf der Party zwischen alten Freunden eskaliert ist.


6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Nein, der Polizei bin ich noch nie davor aufgefallen.
Mein alter Freundekreis wusste allerdings das ich ab und zu unter Einfluss von 3 Bier gefahren bin.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Bis zu meinem 22 Lebensjahr nicht.

Eine genaue Anzahl kann ich nennen, da ich meine Trunkenheitsfahrten nicht gezählt habe.
Ab dem 22 Lebensjahr ist es vorgekommen, dass ich mit einer Trinkmenge von 3 Bier noch gefahren bin. Allerdings noch nie unter so einer großen Promilleanzahl wie an dem Tag der Straftat.

Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)


Mein ersten Kontakt mit dem Alkohol hab ich nicht in Erinnerung, allerdings denke ich der passiert als ich Jung war, da es bei einigen Familienfesten Alkohol gab.
2014: mein erster Konsum war, als ich 16 war auf der Abschlussfeier. Da trank ich Vodka gemischt mit Osaft bis zu einem Rausch, da jeder aus meiner Klasse an diesem Abend Alkohol getrunken hat, habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht. Ich wurde an diesem Abend abgeholt, und es ist alles ganz gut verlaufen. Ich konnte mich an alles erinnern am nächsten Tag.

9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?

- 2014-2020: Immer wieder hab ich an Wochenenden getrunken, mit Freunden, mit Mannschaftskollegen vom Sportinternat. Auch sehr oft die Discos besucht. Immer so viel getrunken das ich einen Rausch hatte und auch die Laute Musik ertragen konnte. Hauptsächlich war das Hartalkohol mit süßen Getränken gemischt. Ich hatte immer die Wirkung in guter Laune zu sein, doch am Ende war ich müde und nicht so gesprächig, auch hab ich gemerkt wenn ich zu viel getrunken hatte, das in den Diskotheken, die Frauen eher Abstand von mir nahmen, da ich nicht mehr getanzt hab, sondern mich peinlich bewegt hatte. Ich hab mir öfters Versucht den Mut anzutrinken um eine Macht zu spüren, bzw lockerer die Frauen anzusprechen.

- 2020-2022: Hab ich einen neuen Freundeskreis kennen gelernt. Mit dem ich sehr viel an Wochenenden getrunken hab. Man traf sich am Wochenende auch nicht mehr um nur zu feiern, sondern von den Problemen sich zu erzählen, allerdings war Alkohol immer im Mittelpunkt. Die erste Frage von den Kollegen oder von mir war: erstmal ein Bier oder. Ich habe viele Kneipen besucht, und versucht von den Problemen weg zu kommen bzw mein Kopf frei zu kriegen.

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)


2016-2020
Im Schnitt jedes 3 Wochenende
Halbe Flasche Wodka mit Mischgetränk zum Vorglühen
Cocktails 1-2
oder
Shots Vodka 2-3
1-2 Bier nach dem Training einmal die Woche

2020-2022
Im Schnitt jedes 2 Wochenende
8-9 Bier
oder
4-5 Jack Daniels Dosen
Oder
6-7 Bier und 2-3 Jack Daniels Dosen
Unter der Woche
2-3 im Monat
2-3 Bier

11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?

2016-2020
Mit Freunden auf Diskos, Partys, nach dem Training mit Manschaftskollegen
2020-2022
mit meinen ehemaligen Freundeskreis,
und da Corona war mit meiner Exfreundin zuhause.

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)


2014: Auf der Abschlussfeier hat jeder getrunken, ich war in der 9. Klasse, ich hatte an der Abschlussfeier das Gefühl als wäre ich mit 16 Jahren ein Aussenseiter was dem Alkohol angeht, weil ich meine Jugend bis zum 16 Lebensjahr sehr viel mit Sport verbrachte, ich habe jeden Tag trainiert, mein Traum war es ein Profisportler zu werden.
Ich hatte nur Freunde aus dem Sport und wir haben teilweise 5 mal die Woche trainiert und am Wochenende gab es Spieltage. Während ich von den anderen immer hörte sie sind draußen und erleben lustige Sachen trainierte ich.

2014-2015 : Als ich auf dem Sportinternat war, gab es nach den Spielen am Wochenende ein Kasten Bier so habe ich ein bis 2 Bier getrunken. Um etwas runterzukommen von der stressigen Woche, da ich auf eine Realschule in die 10 Klasse von Hauptschule im anderen Bundesland kam, fiel es mir auch in der Schule schwer. Ich habe von mir sehr viel verlangt, und versuchte immer das Perfekt zu meistern, ich habe mir enorm großen Druck gemacht, um ein Profi zu werden, da mein Vater für das Internat gezahlt hat, und ich keinen aus meiner Familie enttäuschen wollte. Ich habe mir da keine Sorgen über mein Alkoholkonsum gemacht, da es üblich war und was ganz normales am Wochenende mit Sportkameraden über das Spiel zu reden und Bier zu trinken.

2015 März : Ich bekam ein Anruf, dass mein Vater gestorben ist. Seit dem Tage änderte sich etwas in mir, ich gab mir die Schuld die letzten Monaten nicht bei ihm zu sein, ich wusste davor das er Lungenkrebs hat, ich machte mein Realschulabschluss fertig und ging in die Heimat zurück. Alkohol hab im Jahr 2015 nicht getrunken mir fiel es schwer den Tod meines Vaters zu verarbeiten. In der Zeit bekam ich auch Probleme mit meinen Knien. Nach dem Internat hab ich mir die Schuld gegeben das ich kein Profi geworden bin, aber mein Vater für das Internat gezahlt hat.

2016: Ich wurde 18 und mit meinen Sportkameraden ging ich öfters feiern am Wochenende nach den spielen, ich wollte trotzdem das mein Leben Perfekt läuft, leider hat es nicht funktioniert ich brach das Abitur ab und fing an zu arbeiten, wodurch ich ziemlich viel Geld für meinen Alter hatte, um es dann in den Diskotheken auszugeben, ich hatte das Gefühl ich enttäusch meine Familie. Mein Selbstbewusstsein hat nachgelassen so versuchte ein Ausgleich am Wochenende zu finden, doch dafür hab ich erstmal Alkohol gebraucht um zu tanzen und um Frauen anzusprechen, um mir Mut anzutrinken. Da ich die Partys und Diskos nüchtern, wegen der Lauten Musik nur schlecht ertragen konnte, hab ich Alkohol getrunken, auch weil ich dabei sein wollte, weil ich früher den Eindruck hatte es macht jeder 18 Jährige und dabei nichts schlimmes ist.

2018: hörte ich mit meiner Sportart auf wegen Knieproblem , und fing an mit Fitness. Ich habe allerdings von mir gleich viel zu viel erwartet und wollte gleich große Erfolge haben, wenn etwas nicht funktionierte, rufte ich mein Kollegen an und fragte ob wir mal wieder feiern gehen können, obwohl ich wusste das es in meinen Fitnessplan nicht reingepasst hat. Ich konnte früher schlecht Nein sagen zu Freunden. Immer wenn mir jemand bei sich was zum trinken angeboten hat, habe ich mich schlecht gefühlt Nein zu sagen, auch in anderen Bereichen, wie bei der Arbeit machte ich früher die Arbeit alleine die man zu zweit machen muss, nur weil ich nicht nein sagen konnte. Auch um lustig zu sein. B.s.p um irgendwelche Witze zu erzählen die ich nüchtern nie erzählen würde, für die man sich nüchtern eigentlich nur schämt, habe ich getrunken, und habe mich so verstellt.


2020-2021: Ich habe mich mit meiner Ex-Freundin sehr gestritten, bzw. hatten wir Vertrauensprobleme zueinander, zum teil lag es auch an meinem Selbstbewusstsein. Ich habe von mir sehr viel erwartet leider hat nicht immer alles so funktioniert, wie ich es mir gewünscht hätte und ich war schnell enttäuscht und frustrierend. Ich wollte immer alles gleich haben. Ich hatte 2 Freundeskreise einen wo immer nur auf trinken hinaus war und einen mit dem man sich nüchtern unterhalten hat und zB ins Kino ging oder zum Billard spielen. Ich entschied mich immer für den Freundeskreis mit den ich viel getrunken hatte, weil wenn man mit den nüchternen ,,Freundeskreis“ unterwegs war fiel es mir schwer die ehrlichen Meinungen zu ertragen, bzw wenn man angetrunken war es einem alles egal und man war angetrunken. Ich dachte ich kann so mein Selbstbewusstsein stärken und nicht mehr so viel nachdenken.

Ich habe die Legale Droge Alkohol nicht respektiert und mir nie darüber Gedanken gemacht welche Folgen es haben kann.
Ich habe nicht offen über den Verlust meines Vaters gesprochen, mittlerweile spreche ich auch meine Freunde und Familie darauf an und wir erinnern uns an die schöne Zeiten mit ihm.
Ich habe von mir sehr viel erwartet und wollte alles gleich und perfekt und wenn etwas nicht funktionierte war ich traurig und geladen ich habe mir auf Wochenende ein Ausgleich gesucht, ich dachte ich kann mit Alkohol meine Probleme unterdrücken, weil ich daran nicht mehr denken wollte, auch ein falscher Freundeskreis die nur auf Alkohol hinaus waren, brachte mich oft aus den für mich richtigen Weg heraus.

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)


Bei wenig Alkohol: Selbstbeherrschend, ich konnte mich an alles erinnern was ich gesagt habe.
Ich war gut gelaunt.
Das Alkohol hat mir geschmeckt

Bei viel Alkohol: gesagt, was ich nie nüchtern sagen würde, ich wurde bei zu viel Alkohol leise.
Ich kam in peinliche Situationen.
Am nächsten Tag hatte ich Kopfschmerzen und fühlte mich müde.
Auch bemerkte ich das meine Haut nach einer Zeit schlechter wurde und ich nach einem starken Alkoholkonsum schlecht geträumt hab.
Hab ich zu viel getrunken hat mir das Alkohol nicht mehr geschmeckt, ich habe es getrunken um berauscht zu sein.
Ich musste öfters auf die Toilette.

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Ja, von meiner Mutter. Gelassen, weil ich dachte Mama ist im Unrecht. Sie hat mir gesagt, ob es nicht zu häufig ist ,dass ich Sonntags morgens angetrunken heim komme.
Von anderen Personen gab es keine Hinweise da ich immer meine Verpflichtungen bei der Arbeit erfüllt habe und meine trinkfesten Freunde haben selbst viel getrunken, da ist das nicht aufgefallen.

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Ich habe meine Interessen wie zB Sport nachgelassen. Ich bin nicht meinen Ernährungsplan nachgegangen.
Auch war ich zu faul etwas am Sonntag zu unternehmen, da ich meinen Rausch ausschlafen musste, bzw erst sehr spät raus aus dem Bett konnte.
Ich habe meine Freunde vernachlässigt, die mir wirklich zuhören und mir ratsame Tipps geben.
Statt meine Probleme richtig zu bewältigen, habe ich versucht sie im Rausch zu unterdrücken.

16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.


Ja, die Jahre vor meinem meiner TF.
Im Jahr 2021 von etwa März bis zur meinem Führerscheinverlust war es das Jahr wo ich am Häufigsten und am meisten getrunken habe. Mit meinem Saufkumpels hab ich mich sehr oft an Wochenenden getroffen, da es in meiner Beziehung nicht so gut funktioniert hat.

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Nein, ich habe sicherlich öfter getrunken ohne auf die Trinkmenge zu achten, aber nie bis zum Filmriss, oder einer Volltrunkenheit
Allerdings hatte ich 3 mal von meinen 18 bis 20 Lebensjahr Erinnerungslücken von den Vorabenden.

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Ja, in all meinen Prüfungszeiten, habe ich vor den Prüfungen 2 Monate auf den Alkohol verzichtet.
Bei Verlust meines Vaters: März 2015 bis Anfang 2016

19. In welcher Kategorie eines Alkohol trinkenden Menschen haben Sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)


Alkoholgefährdet, jemand der nicht bewusst getrunken hat, b.z.w mit Alkohol nicht respektvoll umgegangen ist. Ich habe mir selten ein Limit gesetzt. wenn ich mir aber mal ein Limit gesetzt habe, dann konnte ich das einhalten. Früher hab ich mich mit Freunden getroffen und es dürfte nie Alkohol fehlen. Da ich heute auf diesen Freundeskreis verzichte, da es mir schnell klar wurde das es sich mehr um das trinken gehandelt hat nachdem ich es dene erzählt hab, das ich mein Trinkverhalten ab sofort ändere und sie mir ein Bier angeboten haben. Heute würde ich auch sagen ich war jemand der versucht hat sich am Wochenenden von dem Problemen weg zu kommen. Ich habe öfter getrunken wo es mir nicht gut ging, um in einen Rausch zu kommen, wo die Welt dann anders aussieht.

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Heute und in Zukunft

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)


Seit dem 1 März trinke ich nur noch zu besonderen Anlässen, heißt Geburtstagen und Hochzeiten.
Ich plane im voraus zu Welchen Anlässen ich trinke und Protokolliere die Anlässe in meinem Trinktagebuch. Zu den Anlässen trinke ich
1-2Bier jeweils 12g
1-2Weißwein 12g
1-2Sekt 10g
die Trinkanlässe protokollier ich anfangs des Jahres, und achte darauf das die Häufigkeit in Maßen ist und nicht 10 Anlässen pro Jahr übersteigt.

21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Am 3. Dezember. 2022 auf dem Geburtstag von meinem Bruder ein großes Bier 0,5.

Am 19.03.22 Geburtstag von einem Freund ein mittleres Bier 0,33.

Am 22.05.2022 Geburtstag von meiner Oma 2x millteres Bier.

Am 11.06 Geburtstag von Bruder 1 Sekt 0,10 l

Am 21.08 Geburtstag von einer Freundin ein Weiswein

Am 20.11 Geburtstag von Mutter in Weiswein

Geplant: In der Silvesteracht 2 Gläser Sekt

22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?

Nein.

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Ich will zu feierlichen Anlässen anstoßen können und ein bis Zweis Gläser Wein, Bier oder Sekt genießen, weil es für mich wichtig ist mit meiner Familie oder Freunden anzustoßen und so sich mit den anderen sich für etwas freuen.
Allerdings möchte ich kein Wirkungstrinken mehr bzw ich möchte keinen Rausch mehr.


24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

Durch mein Führerschein Verlust, habe ich mit Gedanken gemacht, wie ich mein Leben fortsetze.
Von 03. Dezember 2021 bis 01.März 2022 hab ich mich mit dem Thema Alkohol beschäftigt, während der Zeit blieb ich Abstinent. Ich habe mit meiner Familie und Freunden gesprochen und denen auch über das Kontrollierte Trinken erzählt, da es im Internet ziemlich viele Varianten davon gibt, musste ich mir meine eigene Strategie und Regeln erarbeiten. Meine Freunde mit den ich am Wochenende getrunken habe, habe ich den Kontakt abgebrochen. Ich hab ein neues Hobby gefunden und mir eine Jahreskarte in einer Schwimmhalle geholt. Ich suchte mir einen Psychologen auf. Ich fing an meinen Meister an zu machen. Bei der Arbeit bin ich viel leistungsfähiger geworden. Mein Ernährungsplan und Sport leidet nicht mehr unter meine Unterbrechungen am Wochenenden.
Außerdem wurde mir durch meine neue Hobbys und neue Ziele bei der Arbeit bewusst, dass ein Leben mit viel Alkohol in mein Schema, und Lebensziele nicht mehr reinpasst.
Ich entschied mich anders zu belohnen, wie mit unnötigen Partys, Diskos, angetrunkene Gespräche mit alten Freunden die zu nichts bringen und habe angefangen meine Probleme anders zu bewältigen.
Ich habe mir vor der Straftat über mein Alkoholkonsum nie Gedanken gemacht, aber durch die Straftat ist mir klar geworden, das ich auch meiner Gesundheit schädige und das ich mein Trinkverhalten sofort ändern muss.

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Bis zum März war ich abstinent.
Seit März praktiziere ich das KT:

mein Kontrolliertes Trinken besteht aus Regeln und einer Strategie

Regeln:

Vorausschauend: Ich plane am Anfang des Jahres für das ganze Jahr zu welchen Anlässen ich trinken darf.

Ich führe ein Trinktagebuch, dass ich immer ein Überblick habe.

Ich trinke kein Hartalkohol.

Max. 2 TE ( Voraussetzung) 1,5 Stunde zwischen den Trinkeinheiten, um nicht über die 0,3 Promille zu kommen, da ab da eine verzehrte Wahrnehmung stattfindet. Diese möchte und will ich nicht erreichen.

Strategie:

Vor der Trinkeinheit und nach der Trinkeinheit ein normales Getränk

Ich trinke nicht mehr mit folgenden Personen: alter Freundeskreis.

Ich trinke nur da, wo ich akzeptiert werde, so wie ich bin, wo ich mich gut fühle und nur wenn ich mich gut fühle. Heißt meistens ist es mit der Familie, da ich schon davor mit ihnen immer kontrolliert getrunken hab. Ich trinke nur, wenn es mir gut geht und ich keine Probleme habe.

Klaren sein, dass er nie wieder in seinem Leben so "naiv" trinken darf wie ein "normaler" Mensch, heisst für mich zu wissen wann es für mich reicht und die Kontrolle niemals verlieren.

Ich habe gelernt nein zu Alkohol zu sagen und habe ein Wort immer parat: zB

Es reicht für mich.!
Heute möchte ich nicht!
Ich weiss wie viel mir gut tut!

.

Umstellphase:

Bsp Sommerfest bei der Arbeit: Für alle meiner Arbeitskollegen war es ein Trinkanlass, ich habe von vorne rein gesagt, das ich nur alkoholfreie Getränke konsumieren werde. An diesem Tag wurde ich trotzdem öfters mal gefragt, ich konnte gut ablehnen.
Es war nicht schwer wenn man die Regeln nicht bricht und sich an seine Strategie Gedanken macht, wann ist es für mich ein Trinkanlass, und heute kann ich sagen das es nur größere Feste sind wie Hochzeit, Geburtstag etc.
Bei einer Trauerfeier hab ich nicht getrunken, weil ich mich nicht gut gefühlt hab und es für mich kein Trinkanlass war. Ansonsten hab ich meine Umstellphase positiv erlebt, für mich war es anfangs eine Erleichterung, dass die Menschen mit denen ich getrunken habe, von meinem Problem gewusst haben, und ich mich nicht rechtfertigen musste wieso ich nicht trinke, bzw. wieso ich nur ein Glass trinke.

Das Alkohol hat mir geschmeckt bei den Trinkanlässen und ich hab nie mehr wie 1-2 Gläser getrunken. Früher als ich mehr wie 2 Gläser getrunken habe hat das Alkoholische Getränk mir nicht geschmeckt. Mir persönlich ist es aufgefallen wie mit einem Glass Cola trinke ich zu oft Cola ich es nichts mehr besonderes und schmeckt nicht. Trinke ich Cola einmal in 2 Wochen zum Fast-Food ist es was besonderes und ich genieße es. Durch das erproben von KT habe ich auch in anderen Bereichen mich verbessert, so das ich wenn etwas mache nicht übertreibe sondern alles in Maßen mach.

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?

Jetzt:
Bin konzentrierter bei der Arbeit.
Ich wurde von meinen Vorgesetzten zum Meister geschickt, da ich jetzt viel Leistungsfähiger und sicherer fühle was in meinem Job wichtig ist.

Ich fühle mich körperlich besser und kann Nachts besser schlafen.

Ich habe keine Selbstvorwürfe mehr, muss mir keine Gedanken mehr machen das ich was falsches Gesagt hab

Gehe aktiv auf meine neue Hobbys ein ( schwimmen hab ne Jahreskarte)

Kann mit meiner Nichten und Neffen am Sonntag was unternehmen. Und mehr Zeit mit meiner Familie verbringen

Ich fühle mich ohne diese Besäufnisse 100% klar im Kopf und 100% bewusst

Ich habe die Kontrolle über mein Handel und was ich sage

Ich spare Geld

Auf meinen Umfeld wirkt es positiv auf, ich spüre das Leute mir mehr vertrauen und mich mehr respektieren seit dem ich meine Lebenseinstellung geändert hab.

Ich musste mein Freundeskreis aufgeben mit denen ich getrunken habe vor der TF, dafür habe ich neue Freunde gefunden, bzw die ich schon hatte aber der Kontakt davor etwas auseinander fiel, weil ich für die wenig Zeit hatte.

Ich besuche weniger Partys, Diskos und Bars, dafür gehe ich regelmäßiger ins Kino, Billard spielen.

Meine Haut ist besser geworden.

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

Um meine Probleme nicht zu unterdrücken suche ich ein Gesprächspartner, die Leute die mir helfen mich selber aufzubauen, oder ich gehe schwimmen, oder ich gehe spazieren. Und falls gar nichts hilft suche ich mir eine Professionelle Hilfe einen Psychologen auf.

Das Trinktagebuch werde ich fortführen( kleines Büchlein passt in Geldbeutel) das werde ich anfangs das Jahres mit meiner Urlaubsplanung und den Geburtstagen so gestalten das es sich nicht häuft und im rahmen bleibt. Mein Trinktagebuch für 2023 habe ich schon gemacht.

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(mit Begründung)


Nein, da ich mit meinem jetzigen Trinkverhalten sehr zufrieden bin und selber von mir Respekt habe, und in die alten Gewohnheiten nicht zurück will.

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

Durch sorgfältige Planung in meinem Trinktagebuch weiß ich genau, wann ein Trinkanlass ist.
Ich plane im Voraus wie ich zu einem Trinkanlass fahre und zwar mit öffentlichen Verkehrsmittel oder mit einem Fahrer der nicht vor hat zu trinken.
Der Schlüssel meines Auto bleibt immer zuhause, wenn ich zu einem Trinkanlass gehe.
Um immer einen klaren Kopf zu behalten, will ich bei Trinkanlässen nie die 0,3 Promille überschreiten.

30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?

Was mich Emotional mitgenommen hat ist ein Verkehrsunfall, welcher vor kurzem in meiner nähe passiert ist und ich mit meinem Arbeitskollegen hinten im Stau stand und später erfuhr das ein guter Kumpel von mir im Alter von 22 Jahre gestorben ist, weil ihm ein 28 Jähriger mit über 1,0 Promille drauf gefahren ist.
Es hat mich zutiefst mit genommen das mir noch bewusster wird das auch nur ein wenig Alkohol ein Menschenleben nehmen kann. Ich habe Egoistisch gehandelt und nur an mich gedacht bzw die legale Droge hat mich kontrolliert, ich danke Gott das nichts schlimmes passiert ist und keiner wegen mir verletzt oder gestorben ist.
 

admin

Administrator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
Hallo 123,

. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(mit Begründung)


Nein, da ich mit meinem jetzigen Trinkverhalten sehr zufrieden bin und selber von mir Respekt habe, und in die alten Gewohnheiten nicht zurück will.

Du musst es Dir vorstellen können!
Wie solltest Du sonst einen bevorstehenden Rückfall in alte Gewohnheiten erkennen können?
 

123

Benutzer
28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?

(mit Begründung)




Nein, da ich mit meinem jetzigen Trinkverhalten sehr zufrieden bin und selber von mir Respekt habe, und in die alten Gewohnheiten nicht zurück will, falls ich in der Zukunft feststellen sollte es läuft nicht nach Plan: Beispiel die Anlässe häufen sich oder ich trinke mehr wie geplant oder ich bekomme Hinweise von Familie oder Freunde die von meinem KT wissen oder ich merke das meinen Regeln nicht mehr befolge. Suche ich meinen Psychologen sofort auf, mit den ich auch nach meiner MPU in Kontakt bleiben will.
 

123

Benutzer
Habe gestern eine Haaranalyse gemacht.
Jetzt sind es 3 Haaranalysen.
Ich bekomme eine Bescheinigung von mein Psychologen Anfang Januar.
Mitte Januar habe ich meine MPU.
Was ich noch machen will: meine Trinkanlässe für das Jahr 23 planen, darf ich bei dem Gespräch auf die Hinweisen, bzw mein Trinktagebuch dann vorlegen?
 

Nancy

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
Hallo 123,

du kannst das Trinktagebuch zwar vorlegen, aber ob das den Gutachter beeindrucken wird lasse ich mal dahingestellt...

Es ist ja so, dass das KT nach über einem Dreivierteljahr so in das eigene Verhalten integriert sein sollte, dass man gar keine zusätzlichen "Hilfen" mehr benötigt.
 

123

Benutzer
Ok alles klar, Dankeschön.

Also ich werde sagen das ich weiterhin nur zur Anlässen trinke.
Aber darf ich zB sagen das ich meine Regeln und meine Strategie für immer beibehalten will?
 

Nancy

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
Klar kannst du sagen dass du das KT beibehalten wirst...

Das war aber jetzt einfach nur eine Antwort auf deine Frage, ob KT in deinem Fall noch möglich ist, kann ich erst beurteilen wenn ich deinen FB gelesen habe.
 
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123

Benutzer
Hallo, hätte jemand Zeit meine Geschichte zu lesen. Meine MPU ist vor der Tür.
Wäre sehr dankbar
 
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