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Escooter 1.12 promille. Keine Ausfallerscheinungen.

Also, das hört sich doch nun gar nicht so problematisch an.
3,5h nach Trinkende 1,12 auf der Uhr, 36 Jahre alt…

Da sehe ich jetzt erst einmal keine Hürden, dass du in A3 landen kannst.
A3 heißt „risikoarmer Konsum“, nicht kT.
Auch, dass du direkt nach der TF eine 3,5monatige Trinkpause gemacht hast, spricht für eine ( noch ) vorhandende Kontrollfähigkeit.

Ich würde dir aber dringend anempfehlen, mindestens die letzten 3 Monate vor der Begutachtung diesen durch Blut- oder Haaranalyse nachzuweisen.

Vielleicht magst du schon den großen FB https://www.mpu-vorbereitung-online.com/forum/threads/fragebogen-für-eine-alkohol-mpu.50/ ausfüllen…?
Ich hätte kurze Frage, nur 3 Monaten-Haaranalyse reicht bei A3 oder lieber 6 Monaten?
 
ok. Dann guck nochmal hier:
www.mpu-vorbereitung-online.com/forum/threads/escooter-1-12-promille-keine-ausfallerscheinungen.5539/post-92463


Wenn risikoarmes trinken Dein Weg sein soll, fragt der Gutachter nach deinen Erfahrungen damit. Ausführlichst. Da jetzt mit 6 Monaten Trinkpause anzutanzen.. was soll das bringen hinsichtlich Deiner Entscheidung?
Ja, eine Trinkpause steht in den Kriterien der BK4 (und auch der neuen BK5) ausdrücklich drin. IdR reichen da 3 Monate, dann noch mindestens (mindestens!) 3 Monate mit dem Zukunfts-Konsummodell, also insgesamt 6 als Minimum. Nach den alten Kriterien musstest Du da den Erfolg nicht nachweisen, nach den neuen schon. Haare oder PETH, beide sind geeignet, um "Niedrigkonsum" zu belegen. Naja.. und während der Trinkpause war halt der Konsum maximal niedrig, nämlich null :p
Die BK5 sprechen da übrigens von "einem oder mehreren Nachweisen", wenn man das wörtlich nimmt, dürften 3 Monate somit genügen. Mehr geht natürlich immer.

A propos Minimum: wörtlich steht da: "der reduzierte Alkoholkonsum besteht bereits so lange, dass alle relevanten früheren Trinkanlässe, die zu hohem Alkohol geführt hatten, erneut gegeben waren. Davon kann nach Ablauf eines Jahres, frühestens nach 6 Monaten ausgegangen werden".
Wenn Du da mit den minimalen 6 Monaten antanzt, wird ein guter Gutachter genau die aktuellen Gelegenheiten mit den ursprünglich berichteten abgleichen^^.
Nebenbei: wenn jemand mit minimum-Vorbereitung in eine MPU marschiert, dann riecht es bereits von Anfang an nach "will den Lappen wieder haben" statt nach "habe ordentlich mit meinem Konsum aufgeräumt" - Motivation. Eine echte Barriere für eine pos. MPU.
 
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P.s.: Aber wenn ich das richtig vestehe, hast Du bereits im Vorfeld Erfahrung mit "risikoarmem Konsum" machen können? Das wäre ja dann wunderbar. Der Gutachter wird da ziemlich genau hinschauen...
 
Also, mein Problem ist, dass ich auf die MPU gar nicht gewartet habe und die Abstinenzphase von 3,5 Monaten am Anfang nicht durch Laborwerte dokumentiert habe.
Danach habe ich in unterschiedlichen Mengen konsumiert, weil ich für mich klären wollte, wo meine Grenze liegt. Dabei habe ich im Oktober, November und Dezember jeweils einmal bewusst größere Mengen Alkohol konsumiert, in zeitlichen Abständen, um zu schauen, ob es noch eine Rolle spielt.
Außerdem habe ich im Januar einmal mehr getrunken als geplant, weil die Stimmung gut war und meine Freunde wollten, dass ich auch trinke. Das war ein Fehler, da ich keinen klaren Plan hatte.
Ansonsten habe ich Alkohol überwiegend abgelehnt oder nur in geringen Mengen konsumiert. Insgesamt ist mein Konsum im Vergleich zum Vorfall deutlich reduziert.
Seit dem 04.03. trinke ich keinen Alkohol mehr, seit ich die MPU-Anordnung von der Führerscheinstelle erhalten habe.
Mittlerweile habe ich meine Grenze festgelegt: maximal 1 bis 2 Bier oder Wein. Sobald ich Müdigkeit oder eine Verlangsamung meiner Konzentration spüre, höre ich sofort auf. Das ist mein Zukunftsplan.
Jetzt bin ich verwirrt, welche Strategie ich wählen soll:
Soll ich jetzt eine 3-monatige Abstinenz machen und danach 3 Monate Niedrigkonsum, oder direkt 6 Monate Niedrigkonsum und dann im Oktober zur Prüfung gehen?
Oder soll ich jetzt einen 3-monatigen Haartest machen, um zu sehen, wie der aktuelle Wert aussieht und mich daran zu orientieren? Und danach, in weiteren 3 Monaten, noch einmal einen 6-monatigen Haartest machen, um insgesamt einen niedrigen Konsum nachzuweisen und dann im Juni zur Prüfung gehen?
 
die neuen BK5 sind gerade frisch ausgerollt, Du kannst es imho wagen, dich nach den alten zu richten (also: keine Nachweise). Aber: Du wirst mit einer Haarprobe bei der MPU rechnen müssen, mindestens jedoch PETH. Die Ergebnisse sollten Deinen Erzählungen nicht widersprechen, sonst bist Du automatisch durchgefallen.
Du kannst also pokern, wobei ich ein schlechtes Gefühl hätte, dich jetzt schon wieder fahren zu sehen.

Hier ->
Außerdem habe ich im Januar einmal mehr getrunken als geplant, weil die Stimmung gut war und meine Freunde wollten, dass ich auch trinke. Das war ein Fehler, da ich keinen klaren Plan hatte.
gehst Du nach meinem Geschmack viel zu unbekümmert und lax ran, da bimmeln bei mir alle Alarmglocken. "keinen klaren Plan" .. was ist das denn für ein Blubbern?
Naja.. mein Problem.

Dir sollte halt klar sein, dass eine MPU nach einer bestandenen hammerhammerhart wird.
 
Ich würde noch einmal erwähnen, dass ich auf die MPU gar nicht gewartet habe, sondern aus eigener Initiative gehandelt habe. Diese Beispiele sowie andere Trinkmengen und „Experimente“ haben mir gezeigt, dass meine optimale Menge bei maximal 1–2 Getränken liegt.
Jetzt bin ich jedoch verwirrt, welche Strategie ich für die Laboruntersuchungen wählen soll. Mein Verhalten habe ich bereits geändert und ich habe klare Regeln, aber ich weiß nicht, wie ich mit den Nachweisen umgehen soll. Das verwirrt und belastet mich.
 
jetzt wiederhole ich mich: brauchen tust Du (aktuell) gar keine Nachweise, aber wenn Du welche hast, darfst Du sie mitbringen. Ab Juni MUSST Du welche mitbringen.
und die Abstinenzphase von 3,5 Monaten am Anfang nicht durch Laborwerte dokumentiert habe.
der Gutachter wird Dich fragen, wie es Dir da erging. Wenn Du die Trinkpause (nein, das ist KEINE Abstinenz) nicht glaubhaft beschreiben kannst (z.B. weil erfunden), bist Du durchgefallen. Spürt der Gutachter, dass Du das wirklich hinter Dir hast, gilt die. Wenn Du magst, kannst du ja jetzt noch eine Haarprobe für den niedrigen Konsum nachliefern.

btw: wofür genau hast Du damals die Trinkpause eingelegt?
 
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Moin,

nur zur Ergänzung:
Dass du direkt nach der TF eine Trinkpause eingelegt hast, ist sehr gut !
Diese Konsequenz ist für den GA schon einmal ( neben dem Alter und dem Promillewert ) ein brauchbares Indiz für A3.

Du hast auch schon eine durchaus tragfähige psychologische Aufarbeitung, insofern lasse dich jetzt von den Nachweisen nicht aus der Bahn werfen :smiley138:
 
Was mir noch eingefallen ist: hast du bisschen Risikokapital zur Verfügung?
Falls Du eine zeitnahe MPU planst, mach doch ne Haaranalyse auf risikoarmen Konsum (vllt nicht unbedingt dort, wo Du MPU machen willst^^). Wenn Du Glück hast, rutscht die durch. Der einmalige Hochkonsum geht da vllt unter. Und wenn nicht, dann lässt Du die brav zu Hause und entsorgst sie in der Tonne :)
Ein Nachweis, egal ob gefordert oder nicht, ist immer ein gutes Argument.
 
Moin,

nur zur Ergänzung:
Dass du direkt nach der TF eine Trinkpause eingelegt hast, ist sehr gut !
Diese Konsequenz ist für den GA schon einmal ( neben dem Alter und dem Promillewert ) ein brauchbares Indiz für A3.

Du hast auch schon eine durchaus tragfähige psychologische Aufarbeitung, insofern lasse dich jetzt von den Nachweisen nicht aus der Bahn werfen :smiley138:
Ich kann das nicht nachweisen und mache mir deshalb jetzt Sorgen, aber wie du und Joost schon geschrieben habt, muss es nicht vorliegen, und ich erzähle es einfach.
 
Was mir noch eingefallen ist: hast du bisschen Risikokapital zur Verfügung?
Falls Du eine zeitnahe MPU planst, mach doch ne Haaranalyse auf risikoarmen Konsum (vllt nicht unbedingt dort, wo Du MPU machen willst^^). Wenn Du Glück hast, rutscht die durch. Der einmalige Hochkonsum geht da vllt unter. Und wenn nicht, dann lässt Du die brav zu Hause und entsorgst sie in der Tonne :)
Ein Nachweis, egal ob gefordert oder nicht, ist immer ein gutes Argument.
Tatsächlich habe ich heute Morgen schon Haare für eine 3-Monats-Prüfung abgegeben, und mal sehen, welcher Wert dabei herauskommt.
Ehrlich gesagt habe ich generell keinen Zeitdruck, und ich will den Führerschein nicht unbedingt sofort zurück. Ich möchte es einfach für irgendwann organisieren. Ich habe Zeit bis zum 05.09.2026, und falls ich eine Verlängerung brauche, ist das für mich auch kein Problem.
Ich habe auch eine Verkehrspsychologin gefunden, die pro Stunde abrechnet. Ich habe vor, 3–4 Stunden bei ihr zu machen und eventuell 1–2 Probeprüfungen.
Sobald es vom Labor her passt, möchte ich dann die MPU machen. Ich würde gerne 6 Monate Nachweise vorlegen und möglichst alles vorbereiten, was ich von meiner Seite aus tun kann. :)
 
dann aber 3 Monate Trinkpause und 3 Monate risikoarmer-Konsum, bitte.
Argumentation siehe oben.

Der Gutachter wird fragen, wofür die Trinkpause gut sein sollte. Was wäre Deine Antwort?
Erst Pause und dann risikoarmer Konsum oder geht es auch andersherum?
Zum Beispiel: Wenn die Werte jetzt zum risikoarmen Konsum passen und ich ab März eine Trinkpause mache?
Am Anfang habe ich eine Trinkpause gemacht, weil ich erst klären wollte, warum ich überhaupt getrunken habe. Wenn ich es jetzt mache, dann ist es eher, um nachzuweisen, dass ich es einhalten kann.
 
um nachzuweisen, dass ich es einhalten kann.
hm..
Nach den neuen Kriterien ist das wohl leider auch so.
Auch, wenn DAS als Begründung eine der traurigsten ist.

Weisste was? Verzichte doch erstmal sicherheitshalber, so dass ein Nachweis beides belegen kann: Trinkpause oder eben auch seeeeehr risikoarmer Konsum^^. In Auftrag gibst Du Nachweis von niedrigem Konsum, aus den Ergebnissen her kann auch eine Trinkpause abgeleitet werden.
Ich muss erstmal bisschen abtasten, wie da die Gutachter mit den neuen BK5 so umgehen
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, ok, ich trinke erst einmal gar keinen Alkohol mehr und warte auf die Ergebnisse. Danach kann man es vlt. besser einschätzen.
Danke für die Antwort :smiley22:
 
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