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MPU wegen 2 Trunkenheitsfahrten mit Unfallflucht im Zeitraum von 4 Wochen

Guten Morgen und einen schönen Sonntag zusammen
Ich hab mich nochmals hingesetzt und ergänzt.
Wäre toll wenn ihr euch das anseht und ein Feedback geben würdet
Lg Kalle
 
28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(mit Begründung)



Wer weis, welche Hürden das Leben noch für mich bereithält! Es können immer Situationen auftauchen die mich an meine Grenzen bringen könnten. Heute bin ich gewarnt vor den Auslösern, und bin mir nicht mehr zu Stolz oder sehe es als eine Schwäche an mir professionelle Hilfe zu holen. Sollte ich merken das ich alleine oder durch die Unterstützung meines Freundeskreises nicht aus einer schweren Situation komme, werde ich mich direkt bei meiner Suchtberaterin melden um ihre professionelle Hilfe in Anspruch zu nehme. Wenn ich aus irgendwelchen Gründen diese nicht gleich erreiche habe ich eine Notfallnummer der Suchthilfe Hotline immer bei mir im Geldbeutel und kann diese 24/7 erreichen und ich weis, mir wird geholfen und ich werde in schweren Situationen beraten. Ich habe heute die Hintergründe für meinen Alkoholmissbrauch aufgearbeitet. Mir ist klar dass die Auslöser für meinen Alkoholkonsum (Verdrängen und Verharmlosen von Unangenehmen Themen war) dass ich bei Stress und Streitigkeiten dazu geneigt habe, den weg des geringsten Wiederstands zu gehen um für mich unangenehmen Themen schnellst möglich aus dem Weg zu gehen. Im August 2025 gab es eine solche Situation. Ich bekam die schreckliche Nachricht, dass mein 18 Jahre altes Patenkind seit 2 Tagen nicht nach Hause kam. Jeglicher versuch ihn über Freunde ausfindig zu machen scheiterte. 3 Tage Später erhärtete sich der Verdacht das er in die Donau gefallen sei. Die Polizei suchte ihn darauf, fand aber nur seine Schuhe. 6 Tage warteten wir vergeblich auf Ihn. Die traurige Gewissheit bekam ich 1 Tag nach meinem Geburtstag.

Man fand ihn 20 km abwärts der Unfallstelle in einer Schleuse der Donau Tod auf. Diese Zeit war sehr verzweifelnd und schmerzhaft für mich und meine Familie. Früher hätte ich bei so einem schrecklichen Anlass zur Flasche gegriffen um meine Gefühle und Ängste zu betäuben. Durch das zulassen meiner Gefühle und intensives Sprechen mit Freunden über das erlebte, hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl in alte Gewohnheiten zurück zu fallen. Ich stellte mich meinen Sorgen, so wie ich es gelernt habe. Dieses Erlebnis war eine sehr harte und schmerzhafte Probe des realen Lebens für mich, die ich aber sehr gut bewältigte und nicht in alte Muster zurück viel.

Ich habe begriffen das Alkohol in schweren Situationen wie zb wie oben genannt, rein gar nichts verbessert, sondern nur noch mehr Probleme verursachen würde. Am Ende hätte der Alkohol meinen Neffen auch nicht wieder zurückgebracht. Ich stelle mich diesen Herausforderungen und gehe sie an. Ich ducke mich nicht mehr weg und stehe für mich ein, egal wie unangenehm das Thema sein wird. Durch die Suchtberatung habe ich Selbstbewusstsein bekommen, da ich mich geöffnet habe und dinge die ich mein Leben lang verdrängt habe offen angesprochen habe. Dieser Prozess hat ca 1,5 Jahre gedauert und war nicht immer einfach für mich. In schweren Situationen habe ich meinen Mut zusammengenommen, an die Sitzungen in der Beratung gedacht, und mit innerster selbst Überzeugung klare kante gezeigt. Heute stehe ich für mich und meine Meinung ein, kommuniziere diese mit breiter Brust, weil ich verstanden habe, dass ich für mich selbst einstehen muss und es auch mal unbequem dadurch werden kann und darf. Ich aber nicht den Kopf in den Sand stecken muss, sondern wenn ich selbst Überzeugt von etwas bin, dass auch meinem gegenüber kommunizieren und klar machen kann/muss um ernst genommen zu werden. Ich spreche heute klar und reflektiert schwierige Themen bei meiner getrennt Lebenden Frau an, die mich umtreiben. Der Umgang mit Ihrem neuen Lebenspartner und unserem gemeinsamen Kind ist so ein Thema. Vor einigen Wochen kam sie zu mir und fragte mich ob es für mich in Ordnung ist, wenn sie gemeinsam mit unserem Kind in den Urlaub Fliegen würden. Ich äußerte meine Bedenken (Gedanken) sachlich und ruhig. Sie konnte meine Gedanken verstehen und akzeptierte meine Bedenken. Wir fanden gemeinsam eine Lösung die für alle Parteien vertretbar ist und ich und sie dadurch auch ein gutes Gefühl haben. Ich schlug vor Ihn erst einmal selbst kennen zu lernen und machte klar das ich es noch etwas zu früh finde um eine so große Reise zu machen. Vor 2 Jahren wäre dies nicht möglich gewesen, weil ich meine Bedürfnisse nicht offen geäußert hätte um den weg des geringsten widerstands gegangen wäre und alles in mich hineingefressen hätte, und versucht hätte es im Alkohol zu ertrinken.

Ein weiters Beispiel aus meinem Beruflichen.

Im Februar hatte ich eine Wirtschaftsprüfung zur Personalbedarfsanalyse da mein Arbeitgeber Kosten senken will. Ich habe mit Überzeugung und klaren Worten meine Präsentation und meine Vorbereiteten Unterlagen Vorgetragen und mit meiner Körpersprache Überzeugend einen Standpunkt rübergebracht der am Ende ein schlüssiges Ergebnis ergab, dass es nicht möglich ist in meiner Abteilung zu kürzen um eine Qualität aufrecht zu erhalten die von der Geschäftsführung ja gewollt ist und bei Kürzung des Personalbedarfs nicht mehr erbracht werden kann. Dieses Selbstbewusste auftreten habe ich ein stückweit in der Suchtberatung erlernt, da ich verstanden habe, dass ich für mich selbst einstehen muss, und es auch mal unbequem dadurch werden kann. Ich aber den Kopf nicht in den Sand stecken muss, sondern wenn ich selbst Überzeugt von etwas bin dafür einstehe und auch den unangenehmen weg gehen muss um Erfolg zu haben.

Ich habe neuen Ausgleich gefunden in dem ich 3mal Wöchentlich Joggen gehe und mir dies sehr Gut tut, nicht nur Gesundheitlich sondern auch geistig. Ich kann mich dort aus powern an meine Grenzen gehen und setze mir immer neue Ziele die ich selbst in der Hand habe.

Ich denke Nüchtern über alles nach und verkrieche mich nicht mehr in meiner selbst erschaffenen Blase, die mich viele Jahre daran gehindert hat für mich einzustehen.

Deswegen bin ich davon überzeugt das ich sehr gut gerüstet bin um meine alten Gewohnheiten endlich durchbrochen zu haben. Ich muss niemanden mehr etwas beweisen oder jemanden gefallen um Anerkennung zu bekommen.

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

Da ich mein Leben weiter Abstinent leben werde. Entstehen keine Konflikte mehr für mich mit Alkohol am Steuer oder im Straßenverkehr teilzunehmen.

30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?

Ich möchte mich erst einmal für das Gespräch bedanken. Zusätzlich möchte ich nochmals hervorheben das ich meiner Verantwortung mir und der Gesellschaft heute durch mein fehlerhaften umso klarer. Ich habe erkannt welch eine wichtige Rolle mein verhalten für die Entwicklung meines Kindes hat und werde dieser endlich gerecht werden. Ich bin heute ein vollwertiges Mitglied unserer Gesellschaft und werde meiner Verantwortung gerecht werden. Ich möchte mich für mein fahrlässiges und sehr Gefährliches verhalten in aller Form entschuldigen, Für die Schäden die ich durch mein verhalten verschuldet habe möchte ich mich auch bei den Geschädigten entschuldigen.

Diese Ereignisse haben mich endlich Wachgerüttelt und ich bin heute sehr froh darüber den Schritt in die Lebenslange Abstinenz getan zu haben.
 
liest sich gut :)

bei 30) würde ich mich kurz halten. Alles Wichtige sollte schon vorher da gewesen sein. Wiederholungen sind unnötige Redundanz. Sie stehlen nur Zeit^^.
Und vor dem Gutachter musst Du Dich nicht entschuldigen. Nicht kriechen... das hast Du doch hinter Dir :)
(stolz auf Deine Entwicklung hingegen darfst Du gerne sein)
 
Hallo @joost
Da hast du vollkommen Recht
Das habe ich hinter mir
Wenn es für euch so passt, würde ich meinen kompletten Bogen einstellen um ein gesamt Bild zu präsentieren.
 
Tathergang

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(Wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

1 Straftat:

Am 26.6 25 fuhr ich um ca. 14.30 Uhr von der Arbeit Richtung nach Hause, während der Fahrt telefonierte ich mit meiner zu dieser Zeit in Trennung lebender Frau. Wir stritten wie so oft zu dieser Zeit. Der Streit wühlte mich so auf und machte mich sauer dass ich beschloss an der Tankstelle halt zu machen um mir Bier zu Kaufen.

Um 14.40 Uhr kam ich dort an und nahm 9 Bier a 0,5l mit. Dann machte ich mich auf den Heimweg. Da mir klar war dass es weiter Streitigkeiten geben würde beschloss ich im Dorf in dem wir leben zum Sportplatz zu fahren und dort mein Bier zu Trinken

Um ca. 15.00 Uhr kam ich dort an und fing direkt an das erste Bier 0,5l zu konsumieren.

Ich hörte dabei Musik und dachte über alles nach. Ich war zu dieser Zeit Emotional sehr angeschlagen durch die anstehende Häusliche Trennung. In Folge Trank ich insgesamt 5 Bier 0,5l in einer Zeit von 2 Std.

Um 17.00 Uhr beschoss ich nach Hause zu fahren. Den Alkohol verspürte ich schon sehr, das hielt mich aber nicht davon ab den Weg von 800 Meter bis zum Haus mit dem Auto zu fahren. Mein Gedanke zu dieser Zeit war. Was soll schon auf dieser kurzen Strecke passieren. Beim rückwärts herausfahren um umzudrehen blieb ich mit meinem Fahrzeug an einem geparkten KFZ dass neben mir Stand an der Heckstoßstange hängen. Ich bemerkte den Schaden und mir war klar wenn ich die Polizei einschalte ist mein Führerschein weg. Aus Egoismus und Angst vor den Konsequenzen entfernte ich mich vom Unfallort, ohne meiner Pflicht als Unfallverursacher nachzukommen und bei der lückenlosen Aufklärung des Schadens beizutragen.

Als ich zuhause ankam stellte ich fest dass meine Frau und mein Kind nicht da waren. Da mich der Vorfall sehr beschäftigte entschloss ich mich weitere 4 Bier zu trinken um die Sorgen zu verdrängen (wie ich das immer wieder in meinem Leben Tat)

Um ca. 18.00 Uhr klingelte es an der Türe und 2 Polizei Beamte standen vor mir, sie Informierten mich das ein Zeuge mich gesehen hätte wie ich den Schaden verursacht habe. Ich Verweigerte darauf hin meine Aussage. Die Beamten stellten extremen Alkoholgeruch bei mir fest und belehrten mich dass ich ein beschuldigter einer Straftat sei. Sie nahmen mich gegen 18.20 Uhr mit auf die Dienststelle. Dort wurden zwei Blutproben entnommen. Uhrzeit gegen 18.58 Uhr (Ergebnis 1,99 BAK)

Nach der Blutentnahme fuhren mich die Beamten nach Hause und händigten mir nach kurzer Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft meinen Führerschein wieder aus.

Nach diesem Schock Trank ich bis zur 2 Straftat keinen Alkohol mehr.

2 Straftat

am 14.7.25 war ich Tagsüber bei meinem Sohn um mit ihm den Tag zu verbringen. Wir haben vorab ausgemacht das er am Abend zu mir kommt um das Endspiel der Fußball EM zu schauen.

UM 18.00 Uhr verweigerte mir meine getrenntlebende Frau unser Vorhaben.

Es kam zu einem kurzen Wortgefecht.

Ca. 18.20 Uhr verabschiedete ich mich von meinem Kind und fuhr Richtung neuen Wohnort.

Wutendbrand und sehr enttäuscht über diese Entscheidung hielt ich an der Tankstelle an um mir 5 Bier zu kaufen um meinen Frust und ärger zu ertränken. (Uhrzeit ca. 18.20 Uhr)

Gegen 18.30 Uhr war ich Zuhause und fing direkt an das erste Bier 0,5 Hell zu konsumieren.

Ich hörte Musik und versank in meiner (Wut, Trauer, Selbstmitleid)

Über den Abend bis ca. 23.30 Uhr hatte ich alle 5 Bier 0,5l getrunken und wollte mehr

Da zu diesem Zeitpunkt mein Leben ein reinstes Gefühlschaos war stieg ins Auto und machte mich auf den Weg. Um ca. 23.45 Uhr kam ich an der Tankstelle an und kaufte mir 3 weitere Bier Helles 0,5l. Um 23.50 Uhr -verlies ich die Tankstelle und wollte aus einer Parklücke rückwärts herausfahren beim Umlenken blieb ich am Heck des neben mir geparkten Fahrzeugs hängen. Ich bemerkte den Anstoß, stieg aus um den Schaden zu begutachten. Als mir klar wurde dass ich zum wiederholten mal absolut Fahruntüchtig hinter dem Steuer saß bekam ich Panik und hab mich ohne darum zu kümmern vom Unfallort entfernt. Als ich in Richtung nach Hause war merkte ich den Alkohol extrem (Tunnelblick, Entfernungen konnte ich nicht mehr einschätzen und meine Konzentration lies erheblich nach.) Nach ca. 7,2 Km stellte ich das Fahrzeug in einem Dorf am Straßenrand ab. Mir wurde klar was ich da wieder für einen Riesen Mist gebaut habe und versuchte mit 2 weiteren Bier 0,5l den gerade passierten Vorfall zu verdränge.

Ich schlief hinter dem Steuer ein.

Um ca 3.00 Uhr wurde ich von 2 Polizei Beamten geweckt. Nach kurzer halterabfrage informierten diese mich, dass ich wegen Unfallflucht bereits gesucht werde. Die Beamten nahmen erheblichen Alkoholgeruch bei mir war und forderten mich auf, sie zur Dienststelle zu begleiten.

Um 3.31 Uhr wurden 2 Blutentnahmen gemacht (Ergebnis 1,89 BAK)

Weitere Tests verweigerte ich und verwies auf meinen Anwalt.

Die Beamten fuhren mich anschließend nach Hause


2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

1 Straftat

von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr 5 Tegernsee Hell 0,5l mit 4,8 %vol

Von 17.10 Uhr bis 18.00 Uhr 4 Tegernsee Hell 0,5l mit 4,8 %vol

2.Straftat

Von 18.30 Uhr bis 23.30 Uhr 5 Tegernsee Hell 0,5l mit 4,8 %vol

Von 0.05Uhr bis ca. 1.00 Uhr 2 Augustiner Hell 0,5l mit 5,2 %vol



3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?

1 Straftat: 800 Meter (ca. 2 min) vom Sportplatz bis zum Wohnort gefahren und dort habe ich das Auto abgestellt

2 Straftat bis zur Tankstelle 9,7km (ca. 13 min). Zurück wollte ich die gleiche Strecke nehmen, bin aber nach 7,2 Km im nächsten Ort rechts ran und habe das KFZ abgestellt. Gesamt bin ich 16,9 km gefahren

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

Nein Ich hatte bei beiden Fahrten nicht das Gefühl noch sicher fahren zu können. Bei beiden Fahrten nahm ich bei mir Konzentration schwäche, Tunnelblick und stark eingeschränktes Seh vermögen war. Ich konnte die Entfernungen nicht mehr richtig einschätzen

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

Beiden Trunkenheitsfahrten habe ich nicht versucht zu vermeiden da ich mich selbst überschätzt, die Wirkung und Menge des konsumierten Alkohols unterschätzt und mich von meinen negativen Gefühlen verleiten lassen habe.

6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Ich bin öfter unter Alkoholeinfluss gefahren. Bei all den hochriskanten Alkoholfahrten bin ich bis zur 1 TF nicht Aufgefallen.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Leider habe ich vielfach unter Alkoholeinfluss im Straßenverkehr teilgenommen. Eine genau Zahl kann ich heute nicht mehr festlegen. Geschätzt waren es aber ca. 800-1200mal

Ich habe die Kontrolle über meinen Konsum verloren und die gefahren dadurch im Straßenverkehr fahrlässig vernachlässigt. Meine Vergangenheit hat mir gezeigt dass meine unsichtbaren Fahrten ein hohes Risiko für alle Verkehrsteilnehmer dar stellte und ich andere und mich vielfach fahrlässig gefährdete.

Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

Meinen ersten Kontakt mit Alkohol hatte ich schon in frühster Kindheit. Mein Vater war dem Alkohol nie abgeneigt und Trank täglich nach der Arbeit sein (wohl verdientes Feierabend Bier) wie er es immer nannte. Häufig auch mehr. Auf Familienfesten wurde immer viel Alkohol konsumiert. Meine Onkels vermittelten mir immer, dass ein richtiger Mann Bier trinken muss, das wäre Männlich und gehöre einfach dazu.

Den ersten Alkohol selbst habe ich mit 14 getrunken. 2 Bier mit meinen damaligen Schulkameraden. Dies hatten wir heimlich in einem Keller bei einem Freund gemacht. Da habe ich das erste mal die (trügerische)erleichternde und erheiternde Wirkung von Alkohol erfahren. Meine schlechten Gedanken wurden beiseite gewischt und in der Gruppe fühlte ich mich Wohl und anerkannt.


9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?
Ja ich habe regelmäßig Alkohol getrunken 2-3mal pro Woche.

Der Alkoholkonsum steigerte sich über die Jahre immer wieder sodass es Wochen und Monate gab in den ich 4-6mal die Woche getrunken habe.

2023/24 Während der Trennungsphase und nach ihr, steigerte sich mein Alkohol Konsum nochmals auf bis zu 7 Tage die Woche an.

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

1998 Trank ich die ersten 2 Bier 0,5l 4,8%vol mit Freunden heimlich im Keller. Dies blieb eine Ausnahme (ca. 1mal Viertel Jährlich) und steigerte sich erstmals bis zur Berufsausbildung zum Koch nicht

2000 -2003 Beginn der Berufsausbildung hier steigerte sich mein Konsum langsam aber stetig.

Es fing an mit 2-5 Bier 0,5l 4,8%vol die Woche und erhöhte sich bis zu 12 Helle Bier 0,5l 4,8%vol und 3-5 Klare Schnäpse in der Woche (Obstler 20 cl 45,5Vol)

2003-2012 Wechselte ich 7mal die Arbeitsstelle, (Wanderjahre als Koch)

In dieser Zeit konsumierte ich immer wieder sehr viel Alkohol

13-16 Helle Bier 0,5l 4,8%vol in der Woche und ca. 4-8 Schnäpse (Jägermeister 20 cl)

2012-2019 zu dieser Phase meines Lebens lernte ich meine Frau kennen und verringerte meinen bis dorthin sehr ausgeprägten Konsum-ein wenig. Das trinken von Schnaps stellte ich ein, da dieser mich oft Streitsüchtig und diskussions- resistent machte. (Unausstehlich)

7-9 Helle Bier 0,5l 4,8%vol die Woche konsumierte ich da

2019- ende 2023 Unser Kind wurde geboren und ich senkte den Alkoholkonsum. Ich trank zu Familienfesten und Geburtstagen manchmal zum Essen.

1-3 Helle Bier 0,5l 4,8%vol in der Woche

Ende 2023/24 zur Zeit der immer größer werden Eheprobleme steigerte sich der Konsum wieder auf frühere Mengen. Ich lebte in der Trennungsphase und konnte dies schmerzhafte Erfahrung nicht Verarbeiten. Ich ertränkte meine Ängste, Sorgen und Verlustgefühle im Alkohol

15-20 Helle Bier 0,5l 4,8%vol in der Woche.
 
11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?

Von 1998 -2000 Konsumierte ich bei Schulfreunden.-

2000-2019 Trank ich Überwiegend mit den Arbeitskollegen die zu dieser Zeit wie Freunde waren. Hauptsächlich wurde in der Kneipe, Bars und in Discotheken getrunken.

2019 bis Ende 2023 konsumiert ich ausschließlich auf Familienfeiern.

Ende 2023 bis zur 2 Alkoholfahrt am 14.7.24 habe ich alleine getrunken.


12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

Alkohol habe ich hauptsächlich als, Problemlöser, (verdrängen meiner Gefühle, des alleine seins und der Sorgen des verlassen werden, verdrängen und wegschieben von Streitigkeiten Konsumiert. Ich wollte der Realität und der Wahrheit oft schlecht bis gar nicht ins Gesicht blicken. Als mein Vater uns Verlies und den Kontakt abgebrochen hatte, musste ich schnell Erwachsen werden und Verantwortung übernehmen. Arbeiten die zuhause anfielen mussten von mir und meinen Schwestern erledigt werden, Geschah dies nicht drohten Hausarrest, Zimmerarrest oder verbot meinen Sport nachzugehen (Fußball im Verein). Für Gefühle oder Ängste hatte meine Mutter keine Zeit. Probleme wurden nie ausgesprochen oder thematisiert und somit Tod geschwiegen, und unter den Tisch gekehrt. So konnte ich eine emotionale Beziehung mit einer Erwachsenen Person nie aufbauen. Ich habe nie gelernt mich zu öffnen und meine Sorge und Ängste richtig auszusprechen oder ehrlich zu kommuniziere, Ich konnte mich nie öffnen da ich es in meiner Kindheit von meiner Mutter immer vorgelebt bekommen habe, dass man seine Sorgen nicht öffentlich Kund tut, weil man sonst in der Gesellschaft Unter geht und als schwach angesehen wird. Ich habe in frühster Kindheit gelernt das in meiner Familie Probleme mit Alkohol verdrängt wurden und Konflikte nie offen und ehrlich angegangen worden sind, sondern sie wurden unter den Teppich gekehrt. Mir wurde nie wirklich zugetraut dass ich es schaffen könnte einen Beruf zu erlernen und dort Erfolgreich zu sein. In der Schule war ich nicht der Beste und meine Noten waren meist Unterdurchschnittlich, dadurch musste ich mir regelmäßig von meinen Lehrern und meiner Mutter an hören dass aus mir nie was werden würde. Das Nagte immer sehr an meinem Selbstwertgefühl.

Streitereien mit der Familie schob ich vor mir her, da diese mich überforderten. Zu dieser Zeit versuchte ich durch Rebellion irgendwie auf mich aufmerksam zu machen. Dies schadete jedoch der Beziehung zu meiner Mutter immer mehr. Später unterdrückte ich meine Überforderungen in extremen Stress Situationen und der körperlichen Belastung meines Berufes. Das Bedürfnis immer stark zu sein und keine Angriffsfläche zu bieten zog sich wie ein Roter Faden durch mein Leben. Ich missbrauchte den Alkohol als Ventil um alles zu vergessen und letzten Endes vor mir herzuschieben um mich ja nicht damit auseinandersetzen und/oder damit befassen zu müssen. Ich machte alle Konflikte mit mir selbst aus. (Zumindest dachte ich das). Ich Fraß alles in mich rein. Ich wollte es meiner Familie immer beweisen das ich es alleine schaffe und alles im Griff habe. Ich habe versucht über meine Beruflichen Laufbahn Aufmerksamkeit von meiner Familie zu bekommen, dass ich mein Leben perfekt sei, weil sie mir es nie zugetraut haben Privaten sowie beruflichen Erfolg zu haben.

In meinem Beruf konsumierte ich Alkohol um Anschluss an Arbeitskollegen zu bekommen um nicht alleine zu sein. Ich konsumierte ihn um mich in der Gruppe zu profilieren und einen vermeintlich gewissen Platz dort einzunehmen. Persönliche Beleidigungen meiner Chefs waren an der Tagesordnung, wenn es nicht so lief wie er sich es Vorstellte, diese zogen mich oft runter und ich fühlte mich als ein nichts.

Ich wollte keine Schwäche nach außen zeigen. Über die Schattenseiten der Sternegastronomie habe ich nie gesprochen, denn dann hätte ich zugeben müssen das es nicht immer schöne Zeiten gegeben hat und der druck sehr hoch war. Dass man als angestellter nicht viel wert war, außer eine billige Arbeitskraft und schnell weg vom Fenster ist, wenn man Gefühle oder Private Probleme mit auf die Arbeit nehmen würde. Es Zählte nur 100% Leistung.

Als unser Kind geboren wurde war die Freude riesig und die Welt war scheinbar in Ordnung. Doch tief in mir verspürte ich große Unsicherheit. Werde ich meiner Rolle als Vater gerecht? Bin ich in der Lage es besser zu machen wie meine Eltern? Welche Fehler haben mich als Kind negativ beeinflusst die ich auf alle Fälle vermeiden will? Ich setzte mich unterbewusst selbst sehr unter Druck. Viele negative Erinnerungen kamen immer wieder zum Vorschein.

Im Alltag drehte sich alles um unser Kind und es war gefühlt keine Zeit für mehr, um unsere eigenen Bedürfnisse als Ehepaar auszuleben oder zu erfüllen. Stück für Stück lebten wir uns auseinander, und wir merkten es nicht einmal. Wir lebten wir zwar in einer häuslichen Gemeinschaft, eine Ehe war dies aber nicht mehr.

Wir nahmen uns keine gemeinsame Zeit mehr um uns etwas Gutes zu tun. Jeder kam nur noch seinen Pflichten nach. (Kind, Haus, Arbeit). Ich dachte einige male darüber nach, dieses Thema anzusprechen, schob es aber immer wieder vor mir her, da ich nicht wusste wie ich es ansprechen soll. Wie all die Jahre zuvor wenn es schwierig wurde, verdrängte ich meine Gefühle und Gedanken um einen eventuellen Streit aus dem weg zu gehen, weil ich schon in meiner Kindheit nicht lernte mit meinen Sorgen herauszukommen und darüber zu sprechen. Ich hatte Angst meine Frau damit zu verletzen und wollte dass sie nicht denkt, ich würde glauben unser Kind sei dran schuld. Diese Gedanken frass ich in mich hinein, unterdrückte sie und schob sie vor mir weg. Ich fing wieder das trinken an und erhöhte die Menge schnell.

Durch den wieder erhöhten Alkoholkonsum wurde das Verhältnis immer schlechte zwischen meiner Frau und mir. Es kam immer regelmäßiger und häufiger zu Streitigkeiten. Das größte Streitthema war mein Alkoholkonsum, sie glaubte mir meine fadenscheinigen aus reden die ich ihr präsentierte nicht mehr. (Es sei nur eine Phase, ich hatte großen Stress in der Arbeit) Sie bat mich mehrmals professionelle Hilfe zu holen um mein Alkoholproblem in den Griff zu bekommen. Darauf reagierte ich mit Ablehnung und Wut und nahm dies als ein Angriff auf mich selbst war. Ich leugnete die Warnsignale meiner Frau und nahm sie nicht ernst. Im Februar 2024 sagte sie mir, sie könne so nicht weitermachen und sie trennt sich von mir, um sich selbst und unser Kind vor mir zu schützen. Da versank ich im Gefühlschaos. Ich habe als Ehemann und Vater versagt, alles was ich in meinem Leben besser machen wollte als meine Eltern ist gescheitert. Es mischte sich Wut, Enttäuschung und die sorge und Angst ein. Wie soll es weitergehen mit der Erziehung unseres gemeinsamen Kindes, werde ich es regelmäßig sehen dürfen? Habe ich dann noch ein Mitspracherecht bei wichtigen Entscheidungen? oder würde sie mich übergehen. Ich hatte große Angst das sie mir mein Kind entziehen könnte und ein Umgangsverbot erwirken wollen würde. All diese Gedanken machten mich fertig und zogen mich immer weiter runter. Die Finanzielle Lage (was passiert mit dem gemeinsamen Haus) kam zu dem noch oben drauf. Die Häusliche Trennung war für mich der Supergau der Gefühle und ich verlor dass bisschen Kontrolle dass ich noch über mich hatte völlig. Das hat mich vollkommen aus der Bahn geworfen und ich Tank immer mehr um diese negativen Schmerzen und Ängste die mich innerlich zerstörten, aus meinem Kopf zu bekommen. Alte Trinkgewohnheiten waren wieder zu 100% da und der Alkohol diente mir als Seelentröster wie ich es Jahre davor auch schon immer gemacht habe, wenn das Leben gerade mal wieder schwierig war.

Wir vereinbarten das mein Kind alle 4 Tage am Wochenende zu mir kommt und bei mir schläft. Anfangs vermied ich das trinken wenn er bei mir war, was gut funktionierte. Mit den Wochen scheiterte aber auch dieses vorhaben dass ich mir als Ziel gesetzt habe.

Als mein Kind eines Tages zu mir kam und merkte das ich Getrunken hatte wollte es nicht bei mir bleiben und fuhr mit seiner Mutter wieder nach Hause. Meine Frau sagte zu mir, wenn ich weiter so mache dürfte ich ihn nur noch in Begleitung von ihr sehen.

Ich wollte meinem Kind immer eine Perfekte Familie bieten. Ich wollte ihm das Gefühl geben dass er immer zu mir kommen kann egal welche Sorgen und Bedürfnisse er hat und nicht die Angst haben muss das ich ihn nicht ernst nehmen würde, so wie es bei mir war. Ich wollte ihm mehr Geborgenheit geben als ich in der Kindheit selbst hatte. Mein Anspruch war ihm ein besserer Vater zu sein wie ich ihn selber hatte. Ich habe Versagt und der Gedanke und das Gefühl alles falsch gemacht zu haben was ich mir als Ziel gesetzt hatte war für mich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ertragbar. Ich verkroch mich immer mehr in Selbstmittleid und Selbstzweifel.


13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)

Bei wenig Alkohol habe ich eine beruhigende Wirkung verspürt, ich wurde lockerer sah alles nicht mehr so verbissen, eine gewisse Entspannung trat ein. Mit dem gesteigerten Abholgenuss grübelte ich viel über vieles nach, zweifelte viel an mir und redete mir meine Probleme, Ängste und Sorgen am Ende immer schön, Hauptsache ich musste der Realität und Wahrheit nicht ins Auge sehen. Dadurch konnte ich gefühlt besser verdrängen, der Stress viel von mir ab, eine gewisse gleich Gültigkeit setzte ein. Dies funktionierte allerdings nur am Angang meiner Alkoholhistorie und nur für kurze Zeit. Das trügerische war jedoch das mit immer mehr zunehmenden Problemen der Konsum mehr werden musste um den gewünschten Effekt zu erlangen. Dies schlug immer mehr in missbräuchlichen Konsum und ins Gegenteil um. Ich versank immer öfter in Selbstmitleid, Selbst Hass, Traurigkeit. Aus dieser Situation kam ich nicht mehr raus. Ich Überschätzte mich selbst und nahm Gefahren nicht mehr wahr. Meine Risikobereitschaft stieg immer mehr an. Ich Stellte alles in Frage, wurde Unzufrieden und teilweise wütend. Andere Meinungen wollte ich nicht akzeptieren. Ein normales Gespräch war nicht mehr möglich, da ich alles als Angriff auf meine Person sah. Mit gesteigertem Konsum verschwamm meine Wahrnehmung immer mehr und ich entwickelte eine hohe Giftfestigkeit. Am Tag nach dem Konsum ging es mir schlecht, Kopfschmerzen, Unwohlsein. Ich war antriebslos und es war nichts mit mir anzufangen. Ich hatte ein schlechtes Gewissen gegen über anderer Menschen. Ich funktionierte irgendwie, kam meinen Pflichten nur mäßig nach. Dies hielt mich aber nicht davon ab immer wieder mein Verlangen nach Alkohol zu befriedigen und nahm den nächsten Tag billigend in Kauf das es mir nicht gut gehen würde. Heute ist mir bewusst dass ich Jahrelang versucht habe mit meine sozialen Defizite mit Alkohol herunter zu Spülen und zu verdrängen. Ich habe sehr viel Lebenszeit sinnlos verschwendet, Dies ist mir heute klar und ich möchte niemals mehr in diesen Zustand zurückehren.

Für die User, die als Trinkmotiv eine Steigerung des eigenen Selbstbewusstseins erkannt haben (und dies bei der MPU auch so anführen), ergibt sich eine weitere Frage:

13a. Warum hat Ihnen das Erreichen des eigentlich gewünschten Effektes bei wenig Alkohol dann nicht genügt, wieso kam es zu weiterem Alkoholkonsum?
(Zum Hintergrund der Frage kann hier nachgelesen werden: KLICK)

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Ja. Ich habe eine hohe Toleranzentwicklung gemerkt in dem ich immer mehr Alkohol trinken musste um den gewünschten Effekt der Verdrängung zu erreichen. Ich vernachlässigte meine Sozialen Kontakte und zog stattdessen immer öfter den Konsum vor. Meine Frau sprach mich

während der Eheprobleme sowie in der Trennungsphase mehrmals auf das viele Trinken an und ich ignorierte diese Warnsignale.

Außerdem Fragte mich meine Sekretärin mehrmals ob alles in Ordnung bei mir sei, da ich Öfter nicht Fit in die Arbeit kam und starke Alkoholausdünstungen hatte.

Mein bester Freund äußerte auch seine Sorgen nachdem meine Frau mit Ihm sprach und ihre starken bedenken äußerte. Ich erfand immer wieder fadenscheinige ausreden und tat alles als eine Phase ab die ich im Griff habe und lenkte von unangenehmen Fragen ab.

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?
Der Alkoholkonsum bestimmte große Phasen meines Lebens und ich richtete oft meine Freizeit danach aus. Ich Interessierte mich kaum für andere Aktivitäten oder andere Menschen.

Ich ging auf Familientreffen oder Freunde treffen nicht mehr mit und zog mich immer weiter zurück. Wenn ich mal dabei war fand Gesellschaft verträglicher Konsum selten statt.

Durch den wieder angefangenen extremem Alkoholkonsum verstärkten sich die Eheprobleme immer mehr.

Mein Kind nahm diese drastische Veränderung an meiner Persönlichkeit wahr und verschloss sich vor mir.

Ich ging meiner Arbeit nicht mehr richtig nach. Ich war zwar anwesend aber mit mir war nichts anzufangen.

Es kam zur Trennung und ich zog aus dem gemeinsamen Haushalt aus.

Es kam zum Entzug der Fahrerlaubnis.




16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben. Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.

2003-2012 war ich sehr viel als Koch unterwegs um verschiedene Küchenstile wie möglich kennen zu lernen. In dieser Zeit war ich hauptsächlich in Guide Michelin Sterne ausgezeichneten Restaurants tätig. Mit diesen Herausforderungen entwickelte sich ein hoher Belastungsdruck (Körperlich wie Psychisch) um der geforderten Qualität gerecht zu werden und den hohen Belastungen stand zu halten griff ich immer öfter zur Flasche um dem ganzen Herr zu werden und zu entfliehen. Ich liebte diese Art zu Kochen, gestand mir aber nicht ein, dass ich den permanenten Stress nicht gewachsen war.
Als die Eheprobleme begannen fing der extreme Alkoholkonsum wieder an. Ich war mit der Ständigen Streiterei Überfordert und hatte große Angst meine Familie zu verlieren. Ich habe nicht realisiert dass der Alkohol alles noch viel schlimmer machte und am Ende ein großer Auslöser für die Trennung war.

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Ja ich habe mehrfach die Kontrolle über meine Trinkmenge sowie über jegliches maß an Sozialverträglichen Konsum verloren. Bei beiden Trunkenheitsfahrten mit Unfallflucht war dies auch der Fall.

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Ich habe es einige male versucht ca. 8mal einen längeren Zeitraum völlig auf Alkohol zu verzichten Ich setzte mir ein Ziel von 3 Wochen was ich auch einhielt Nach dieser Zeit fing ich mit dem Konsum wieder an.

19. In welcher Kategorie eines Alkohol trinkenden Menschen haben Sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

Früher sah ich meinen extremen Alkohol Konsum als nicht bedenklich an. Ich machte mir diesbezüglich wenig Gedanken, da ich mich ausschließlich in einem Kreis bewegte in dem regelmäßig viel Alkohol getrunken wurde. Somit empfand ich es als normal und stellte es nicht in Frage.
Ich Stufe mich heute als extremem Missbräuchlichen Trinker ein, mit starker Neigungen zum Gammatrinker. Ich verlor immer öfter die Kontrolle über meinen Konsum und Trank mich in einen Rausch und konnte meine Grenzen nicht mehr definieren. Ich hatte zwar noch keine Körperlichen Entzugserscheinungen, Psychische prägten sich aber immer mehr aus. Mir viel es immer schwerer nach 3 Bier aufzuhören. Obwohl mir bewusst war dass ich aufhören muss, trank ich weiter.

Heute und in Zukunft

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit

Nein ich trinke keinen Alkohol mehr und lebe Abstinent
 
21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?
Das letzte mal habe ich am 9. Oktober 2024 getrunken.

22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?
Nein ich konsumiere kein Alkoholfreies Bier. Dieses enthält Kleinstmengen Alkohol und würde mir suggerieren echtes Bier zu konsumieren. Durch den Geruch oder Geschmack ist mir klar dass dies ein Verlangen nach richtigen Bier bei mir auslösen kann.

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?
Mir ist klar geworden was Alkohol in meinem Leben für einen Stellenwert hatte, dass er mir sehr viel kaputt gemacht hat. Ich fühle mich körperlich und geistig wieder fit. Meine Soziale Motivation wurde wieder gesteigert um mit meinen engsten Freunden die mir in der Zeit meiner Alkoholentwöhnung immer zur Seite standen etwas zu Unternehmen. Ich habe gemerkt dass sich mein Kind mir wieder öffnet und gerne Zeit mit mir verbringt, sich mir anvertraut und geborgen und wohl fühlt. Ich habe in den letzten 17 Monate meiner Abstinenz erfahren wie toll das Leben ohne Alkoholverlangen ist. Ich habe mir neue Ziele gesetzt und verfolge diese Konsequent. Im Mai 2026 werde ich meinen 1 Halbmarathon laufen und im Juni mache ich das Deutsche Sportabzeichen in Gold. Ich fühle mich wieder morgens ausgeschlafen, erholt und bereit für die Täglichen Herausforderungen in der Arbeit. Ich bin innerlich entspannter und lasse ich nicht mehr so schnell reizen. Im gesamten bin ich ausgeglichener Ich stehe für mein Handeln ein, und bin nicht mehr das Opfer der Umstände die ich selbst verursacht habe.
Ich denke positiv
Ich genieße die kleinen Momente in meinem Leben. Ich möchte nicht mehr mein Leben dem Alkohol schenken, ich habe diese fesseln endlich durchbrochen und fühle mich umso Stärker und selbstbewusster ohne Ihn. Es war die beste Entscheidung die ich seit langen aus voller Überzeugung getroffen habe.

24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?
Ich habe die Gefahren und Konsequenz aus meinem Handeln zu lange verdrängt, weggeschoben und mich selbst belogen. Ich wollte meine Alkoholproblem nicht wahrhaben. Über viele Jahre bin ich den weg des geringsten Wiederstandes gegangen und habe mich lieber hinter dem Alkohol versteckt.
Ich habe die negativen Erfahrungen und Gefühle endlich verstanden und sie intensiv aufgearbeitet. Ein einschneidendes Erlebnis war mein Gefährliches und Fahrlässiges verhalten, dass zum Einzug des Führerscheins geführt hat. Da wurde ich wachgerüttelt und mir wurde klar, dass ich mein Leben umkrempeln muss. Heute bin ich froh dass ich mit meinen Gefährlichen Alkoholfahrten gestoppt wurde. Lieber wäre mir natürlich gewesen ich hätte es selbst aus eigener Einsicht erkannt.


25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt? Ich habe mich im ersten Schritt bei der Suchtberatung der Caritas gemeldet, dort bin ich bis Juni 25 regelmäßig gewesen (von Juni 24 bis Dezember 24 war ich 14Tägig Von (Dezember 24 bis Juni 25 monatlich1 mal). Dort habe ich die tiefgründigen Ursachen meines Alkoholkonsums aufgedeckt. Ich habe das erste mal im Leben über meine Inneren Ängste, Sorgen und Selbstzweifel gesprochen ohne dass ich mich schämen oder dies als schwäche zu empfunden habe. Wir Arbeiteten meine Kindheit und die Jahre der Lehre und Berufsjahre in der ich den Alkohol stark missbrauchte auf. Genauso die Eheprobleme und Trennung. Dies viel mir am Anfang etwas schwer. Ich konnte mich aber durch die verständnisvolle Art der Therapeutin sehr gut öffnen und tiefgründig meine Alkoholproblematik aufarbeiten. Ich analysierte akribisch meine Auslöser für den Konsum. Wir erarbeiten Strategien wie ich mit (Stress, Konflikte, Überforderung, Ängste) umgehen muss und wie ich somit meine Trinkgewohnheiten durchbrechen kann. Die ersten 3 Wochen der Abstinenz viel mir nicht immer leicht, Ich vermied alle Orte in den ich früher Alkohol kaufte, ich taktete meinen Alltag so eng dass ich gar keine Zeit dafür hatte mir Alkohol zu besorgen, zb ich ging erst kurz vorher los, bevor mein Zug fuhr. Wenn ich zuhause war und das Gefühl aufkam trinken zu wollen dann schnüre ich meine Laufschuhe an und Jogge. Ich lenkte mich mit Gartenarbeit ab weil ich mich da entspannen kann und es mir große Freude macht. Ich habe mit einem sehr engen Freund ausgemacht das er mein Notfall Kontakt ist, den ich bei jeder tages und Nachtzeit telefonisch erreichen kann um mit mir zu sprechen und mir positiv beiseite steht. Ich treffe mich mit Freunden die keinen Alkohol trinken und halte den Kontakt mit alten Bekanntschaften von mir fern. Ich nehme mir bewusst Auszeiten für mich selbst um zu entspannen. (gehe 2mal monatlich in die Sauna) Im nächsten Schritt suchte ich mir einen Verkehrstherapeuten mit dem ich die Alkoholfahrten mit Unfallflucht Intensiv Aufarbeite (Seit Juli 24 bis voraussichtlich Februar 26) Ich besuche seit Juli 25 eine Selbsthilfegruppe des Kreuzbundes um mich mit anderen auszutauschen und über Erfahrungen zu sprechen
Ich habe mich bewusst für diese Gruppe entschieden, da auch Angehörige in der Gruppe sind um Ihre Erfahrungen zu teilen, dies ist für mich sehr wichtig da ich so einen tiefen Einblick darüber bekomme wie es zb meiner Frau gehen musste und ich dadurch ihre Entscheidungen und Ängste auch verstehen und lernen kann. Ich hatte die Möglichkeit über die Arbeit einen Anti Stress Kurs zu besuchen in dem ich die 4-7-8 Atemtechnik erlernte und diese gerne mit heranziehe.

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?
Es wirkt sich durchweg positiv aus.
Ich bin voller Lebenslust, bin Energie geladen, da ich wieder viel besser schlafe/ erholt bin. Meine Freunde ermutigen mich und finden es Super dass ich keinen Alkohol mehr Trinke. Ich habe wieder ein viel besseres Verhältnis zu meiner getrenntlebenden Frau und der Umgang mit meinem Kind. Ich werde meiner Verantwortung als Vater wieder gerecht und hole mein Kind 3mal Wöchentlich aus dem Hort ab. Da der auf dem Land ist bin ich auf die Öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, manchmal stellt es eine gewisse Flexibilität dar. Ich versuche ihm seine Aktivitäten im Sportverein oder Schwimmkurs jederzeit zu ermöglichen und nehme dadurch gerne einen erheblichen Zeitaufwand in Kauf. Für Ihn ist es manchmal etwas schwer da wir viel Wartezeiten haben (öffentliche Verkehrsmittel, Rufbus) was mich innerlich sehr schmerzt, ihm das durch meine Verantwortungslosigkeit die ich an den Tag gelegt habe zumuten zu müssen.
Ich denke positiv
Wo ein Wille ist, Ist auch ein Weg und ich nehme diese Herausforderung an um weiter so viel Zeit wie es geht mit meinem Kind zu verbringen, und ihm zu ermöglichen was er gerne macht.
Mein Kind findet es toll dass ich keinen Alkohol mehr Trinke, es ermutigt mich so weiter zu leben und sagt mir es ist stolz auf mich. Das Motiviert mich noch mehr und zeigt mir, dass ich den richtigen Weg eingeschlagen habe.

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

Mir ist bewusst dass es immer wieder Herausforderungen geben wird. Ich habe sehr viel in den letzten 2 Jahren über mich gelernt. Ich habe verstanden, dass mich mein extremer Alkoholkonsum in der Vergangenheit an vielen Dingen gehindert hat, ich sie ehrlich und realistisch anzugehen und Unangenehme Erlebnisse zu reflektieren und anzunehmen und auch zu akzeptieren und das Beste daraus zu machen. Ich leugne meine Alkoholproblematik nicht mehr und gehe offen damit um. Ich reflektiere täglich meinen Tag und höre auf meine inneren Gefühle wie (Unzufriedenheit, Verlustangst, Verdrängung, Angst vor dem Versagen) die zu meinem Alkoholmissbrauch geführt hat. und sich in mir breit machen. Ich nehme diese Gefühle ernst und schiebe es nicht mehr vor mir her. Ich gehe heute Selbstbewusster an schwierige Themen ran und stehe zu meinen Entscheidungen und erhalte dadurch auch mehr Anerkennung. Ich lasse andere Meinungen zu und sehe diese nicht mehr als Angriff auf meine Persönlichkeit. Ich reflektiere regelmäßig meinen Tag und filtere für mich heraus (was lief heute gut, was kann ich sofort ändern und was liegt nicht in meiner Macht und mache ich nicht mehr zu meinem Problem). Ich habe den Schritt getan mir professionelle Hilfe zu holen und habe verstanden dass es keine schwäche ist diese in Anspruch zu nehmen. Ich werde mir direkt Hilfe holen wenn ich merke wenn Unzufriedenheit oder eine innere Unruhe (Überforderung) sich in mir breit macht die ich alleine nicht lösen kann. Ich habe tolle Menschen um mich herum die mich täglich in meiner Abstinenz unterstützen, klammere mich aber nicht mehr wie früher an sie, da ich heute weis dass ich keinem mehr etwas beweisen oder einem anderen gefallen muss. Sondern nur mir. Heute ist mir klar ich wie schön dass leben ohne Alkohol ist und dass ich immer positiv in die Zukunft blicke, egal welche Hürden im Leben noch auf mich zukommen mag. Ich habe mit der Vergangenheit meinen Frieden gemacht und die fesseln des Alkohols zerbrochen. Ich bin heute ein glücklicherer und innerlich ausgeglichener Mensch.

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(mit Begründung)

Wer weis, welche Hürden das Leben noch für mich bereithält, und es immer Situationen auftauchen die mich an meine Grenzen bringen könnten. Heute bin ich gewarnt vor den Auslösern, und bin mir nicht mehr zu Stolz oder sehe es als eine Schwäche an mir professionelle Hilfe zu holen. Sollte ich merken das ich alleine oder durch die Unterstützung meines Freundeskreises nicht aus einer schweren Situation komme, werde ich mich direkt bei meiner Suchtberaterin melden um ihre professionelle Hilfe in Anspruch zu nehme. Ich habe heute die Hintergründe für meinen Alkoholmissbrauch aufgearbeitet. Mir ist klar dass die Auslöser für meinen Alkoholkonsum (Verdrängen und Verharmlosen von Unangenehmen Themen war) dass ich bei Stress und Streitigkeiten dazu geneigt habe den weg des geringsten Wiederstands zu gehen um für mich unangenehmen Themen schnellst möglich aus dem Weg zu gehen. Im August 2025 gab es eine solche Situation. Ich bekam die schreckliche Nachricht, dass mein 18 Jahre altes Patenkind seit 2 Tagen nicht nach Hause kam. Jeglicher versuch ihn über Freunde ausfindig zu machen scheiterte. 3 Tage Später erhärtete sich der Verdacht das er in die Donau gefallen sei. Die Polizei suchte ihn darauf, fand aber nur seine Schuhe. 6 Tage warteten wir vergeblich auf Ihn. Die traurige Gewissheit bekam ich 1 Tag nach meinem Geburtstag.
Man fand ihn 20 km abwärts der Unfallstelle in einer Schleuse der Donau Tod auf. Diese Zeit war sehr verzweifelnd und schmerzhaft für mich und meine Familie. Früher hätte ich bei so einem schrecklichen Anlass zur Flasche gegriffen um meine Gefühle und Ängste zu betäuben. Durch das zulassen meiner Gefühle und intensives Sprechen mit Freunden über das erlebte, hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl in alte Gewohnheiten zurück zu fallen. Ich stellte mich meinen Sorgen, so wie ich es gelernt habe. Dieses Erlebnis war eine sehr harte und schmerzhafte Probe des realen Lebens für mich, die ich aber sehr gut bewältigte und nicht in alte Muster zurück viel.
Ich habe begriffen das Alkohol in schweren Situationen wie zb die oben genannt, rein gar nichts verbessert, sondern nur noch mehr Probleme verursachen würde. Am Ende hätte der Alkohol meinen Neffen auch nicht wieder zurückgebracht. Ich stelle mich diesen Herausforderungen und gehe sie an. Ich ducke mich nicht mehr weg und stehe für mich ein, egal wie unangenehm das Thema sein wird. Durch die Suchtberatung habe ich Selbstbewusstsein bekommen, da ich mich geöffnet habe und dinge die ich mein Leben lang verdrängt habe offen angesprochen habe. Ich bin mir nicht mehr zu Stolz fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Ich habe neuen Ausgleich gefunden in dem ich 3mal Wöchentlich Joggen gehe und mir dies sehr Gut tut, nicht nur Gesundheitlich sondern auch geistig. Ich kann mich dort aus powern an meine Grenzen gehen und setze mir immer neue Ziele die ich selbst in der Hand habe.
Ich denke Nüchtern über alles nach und verkrieche mich nicht mehr in meiner selbst erschaffenen Blase, die mich viele Jahre daran gehindert hat für mich einzustehen.
Deswegen bin ich davon überzeugt das ich sehr gut gerüstet bin um meine alten Gewohnheiten endlich durchbrochen zu haben. Ich muss niemanden mehr etwas beweisen oder jemanden gefallen um Anerkennung zu bekommen.

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?
Da ich mein Leben weiter Abstinent leben werde. Entstehen keine Konflikte mehr für mich mit Alkohol am Steuer oder im Straßenverkehr teilzunehmen.

30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?
Ich möchte mich erst einmal für das Gespräch bedanken. Zusätzlich möchte ich nochmals hervorheben das ich meiner Verantwortung mir und der Gesellschaft heute


umso klarer bin. Ich habe erkannt welch eine wichtige Rolle mein verhalten für die Entwicklung meines Kindes hat und werde dieser endlich gerecht werden. Ich bin heute ein vollwertiges Mitglied unserer Gesellschaft.

Diese Ereignisse haben mich endlich Wachgerüttelt und ich bin heute sehr froh darüber den Schritt in die Lebenslange Abstinenz getan zu haben.

 
Hallo Zusammen
Da ist mein FB in voller länge.
Über euer Feedback freue ich mich und bin sehr Dankbar für eure Zeit
Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag.
Auf mich warten 18km Long Run
:smiley138:
 
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