Exploration
8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen? (Allererste Erinnerung und erster Konsum)
Ich hatte seit meiner Kindheit immer Kontakt mit Alkohol, da mein Vater Alkohol trank und dort, wo ich herkomme, meistens Alkohol gekauft wird, wenn man feiern oder trinken möchte. Ab einem bestimmten Alter war es meine Aufgabe, Alkohol zu kaufen, wenn er gebraucht wurde.
Meinen ersten Alkoholkonsum hatte ich im Jahr 2011, als ich 24 Jahre alt war. Zu dieser Zeit wohnte ich in einem Studentenwohnheim, und wir hatten dort regelmäßig Wohnheimpartys. Als ich im Jahr 2011 an einer solchen Party teilnahm, habe ich dort mein erster Radler getrunken.
Obwohl ich seit meiner Kindheit ständig Kontakt mit Alkohol und Zigaretten hatte, war beides für mich streng verboten. Ich kam am Ende meines 21. Lebensjahres nach Deutschland und lebte zunächst bei meiner Schwester, wo Alkohol ebenfalls streng verboten war, da sie – genau wie ich – die gleiche Erziehung hatte. Mit Anfang 23 zog ich dann allein um. Das war das erste Mal, dass ich selbstständig lebte und mir Dinge erlauben konnte, die zu Hause oder bei meiner Schwester nicht möglich gewesen waren.
9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?
Mein Alkoholkonsum war regelmäßig und hat sich wie folgt über den Jahren entwickelt:
März 2011 – Frühling 2013: hatte ich ein Konsum von bis zu 3 Radler oder 3 Bier wöchentlich von Donnerstag bis Samstag überwiegen bei Studentenparty oder Disco außer in den Klausur Phasen.
Sommer 2013 – Sommer 2015: stiegt mein Konsum auf bis zu 6 Bier pro Woche ebenfalls von Donnerstag bis Samstag bei Studentenpartys oder Studentenpartys außer in den Klausurphasen.
Herbst 2015 – Sommer 2016: nach dem ich mein Bachelor abgeschlossen hatte, zog ich nach Aachen für ein Masterstudium et hatte dort keine Bekannte und machte deswegen dort keine Party deswegen sankt mein Alkohol Konsum für diese gesamte Zeitraum auf ca. 20 Bier und diese entspricht die entspricht die Bier, die ich getrunken habe, als ich in Koblenz war für den Besuch während dieses Zeitraums.
Herbst 2016 – Herbst 2018: Nach meiner Rücker in meiner Empfangsstadt in Deutschland, stiegt wieder mein Konsum auf etwa 1 Flasche Sekt (0,7 l, 11 %) und 6 Bier pro Woche. Sekt hatte während der Woche allein beim Essen getrunken und Bier am Wochenende mit Freunden.
Dez 2018 – Mai 2019: Steigerung meines Konsums auf bis zu 9 Bier oder etwa 0,4 l Whisky pro Woche, zusätzlich ca. 2 Flaschen Sekt pro Woche. Indem Sekt in der Woche beim Essen getrunken wurde und Bier oder Whisky am Wochenende.
14.05.2019 – 03.09.2019: Kein Alkoholkonsum wegen Inhaftierung (Untersuchungshaft).
04.09.2019 – 19.02.2020: Nach der Inhaftierung, Starke Reduzierung des Alkoholkonsums auf bestimmte Gelegenheiten (neue persönliche Vorsätze, u. a. Alkoholreduktion). Etwa 1 Flasche Sekt pro Woche oder 0,2 Flasche Whisky pro Woche, z. B. beim Fußballschauen, Restaurantbesuch, Treffen mit Freunden, Weihnachten oder Neujahr.
20.02.2020 – 31.10.2020: Sehr starker erhöhter Mischkonsum mit bis zu 4 Flaschen Sekt und 2 Flaschen Whisky pro Woche. Dieser Zeitraum war geprägt durch viele schlechte Ereignisse in meinem Leben: ich habe am 20 Februar 2020 meine Letzte Prüfung in einem Masterstudium endgültig nicht bestanden, und danach kam die Corona Pandemie mit dem Lockdown, außerdem als Ausländer mit einem laufenden Strafverfahren, hatte ich auch Probleme mit meinem Aufenthalt Erlaubnis. In dieser Zeit hatte ich meiner Meinung nach keine Zukunftsaussichten und habe ich mich mit Alkohol getröstet.
01.11.2020 – 04.2021: Kein Alkoholkonsum. Am 31.10.2020 hatte ich zu Hause unter Alkohol ein Unfall gehabt und wurde dafür operiert. Nach der OP hatte ich mich entschlossen, künftig sehr wenig Alkohol zu trinken, da der Unfall in Zusammenhang mit Alkoholkonsum stand.
05.2021 – 12.2021: in der Durchsetzung meiner Entscheidung hatte ich in dieser Zeitraum Etwa 1 Flasche Sekt pro Woche konsumiert.
01.2022 – 18.03.2023: stiegt wieder mein Konsum auf Etwa 2 Flaschen Sekt und 1 Flasche Whisky pro Woche bis zu meiner TF.
06.2023 – 31.12.2023: Nach meiner TF. Habe ich wegen Schock zuerst eine Alkohol Pause gemacht und danach mein Konsum auf Etwa 2 bis 3 Bier pro Monat reduziert.
01.01.2024 – 31.12.2024: In meiner Kultur wird von einem Familienvater erwartet, dass er bei Anlässen wie Geburtstagen oder Taufen anstößt. Deshalb habe ich vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 im Rahmen des kontrollierten Trinkens getrunken, um weiterhin im Einklang mit meiner Kultur zu bleiben, und habe deswegen mein Konsum auf maximal 1 Bier oder 0,2 l Sekt pro Monat reduziert.
Seit 01.01.2025: ich lebe Abstinent und habe vor in der Zukunft abstinent zu leben.
10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit
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März 2011 - Frühling 2013: bis zu 3 x 0,5l Radler oder Biere pro Woche von Donnerstag bis Samstag außer Klausur Phase.
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Sommer 2013 - Sommer 2015: bis zu 6 x 0,5l Biere pro Woche von Donnerstag bis Samstag außer Klausur Phase.
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Herbst 2015 - Sommer 2016: ca. 20 x 0,5l Biere die gesamte Zeit.
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Herbst 2016 - Herbst 2018: Mischkonsum von bis zu 1 x 0,7l Flasche Sekt und 6 x 0,5l Biere pro Woche.
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Dez 2018 - Mai 2019: Mischkonsum von bis zu 2 x 0,7l Flasche Sekt und entweder bis 400 ml Whisky oder 9 x 0,5l Biere pro Woche
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14.Mai.2019 - 03.Sept.2019: Kein Konsum.
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04.Sept.2019 -19.Feb.2020: 1 x 0,7l Flasche Sekt pro Woche oder 200ml Whisky pro Woche.
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20.Fev.2020 - 31.Okt.2020: bis zu 4 x 0,7l Flasche Sekt und bis zu 2 x 0,7l Flasche Whisky pro Woche.
- 01.Nov.2020 - Avril 2021: Kein Alkohol Konsum.
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Mai.2021 - Dez.2021 : bis 1 x 0,7l Flasche Sekt pro Woche.
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01.Jan.2022-18.März.2023: Bis zu 2 x 0,7l Flasche Sekt und bis zu 1 x 0,7l Flasche Whisky pro Woche.
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Jn.2023 - 31.Dez.2023: 2 bis 3 x 0,5l Biere pro Monat.
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01.Jn.2024 - 31.Dez.2024: entweder 0,2l Sekt oder 1 x 0,5l Bier pro Monat.
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01.Jn.2025 -jetzt und immer: Abstinent.
11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?
von März 2011 bis Juli 2016 war mein Konsum überwiegend in Wohnheimparty oder Disco mit Freunden oder Wohnheimmitbewohner,
von Herbst 2016 bis 31.Dez.2024 war mein Konsum überwiegen mit Freunden aus meinem Freundeskreis bei unseren Männerabend entweder bei mir oder bei einem anderen zwischen uns sowie in der Stadtmitte, bei privaten Partys, auch viel als allein trinkender Person zu Hause bei Abendessen in der Woche.
12. Warum haben Sie getrunken? (Innere + äußere Motive)
Äußere Motive:
Alkohol war für mich am Anfang ein Mittel, um mit Menschen einfacher in Kontakt zu kommen besonders bei Partys oder in der Disco. Wenn ich Alkohol konsumiert hatte, veränderte sich meine Persönlichkeit: Ich wurde redseliger und hatte keine Schwierigkeiten mehr, mit anderen zu kommunizieren, da es mir ohne Alkohol schwerfiel zu sprechen, ohne mich ständig zu fragen, wie meine Worte rüberkommen.
Als ich nach Deutschland kam und in ein Wohnheim zog, war das das erste Mal für mich, dass ich mir Dinge erlauben konnte, die zuvor für mich verboten, gewesen waren, da Alkohol bis dahin für mich tabu war.
Nach meiner Rückkehr in meine Heimatstadt schloss ich mich in einem Freundeskreis an, in dem Alkohol bei fast allen Gelegenheiten präsent war, wenn wir uns trafen, und es wurde dort auch sehr viel getrunken. Dadurch wurde Alkohol für mich etwas Normales im sozialen Umfeld.
Innere Motive:
Als ich 7 Jahre alt war, hatten mein Vater und meine Mutter in meiner Anwesenheit ein kleines Missverständnis wegen eines Witzes. Ich nahm Partei für meine Mutter und sagte zu meinem Vater: „Wenn es dir hier nicht gefällt, dann geh doch.“ Für mich war diese Aussage ebenfalls als eine Art Witz gemeint, aber ich hatte mich dabei auf die Seite meiner Mutter gestellt. Mein Vater sah das nicht als Witz eines 7-jährigen Jungen und schlug mich so, wie ich in meinem Leben noch nie geschlagen worden war. Dabei sagte er zu mir: „Man soll andere Menschen nicht mit seinen Worten verletzen, wenn man selbst nicht verletzt werden möchte.“ Dieser Satz begleitete mich mein ganzes Leben. Wenn ich später Stellung nehmen oder etwas sagen wollte, stellte ich mir immer viele Fragen, bevor ich einen Satz aussprach. Das führte dazu, dass ich wenig redete und eher zurückhaltend wurde.
Mein Vater sagte außerdem ständig, dass ein richtiger Mann derjenige ist, der sich um jeden Preis um seine Familie kümmert und seiner Frau immer zeigt, dass er alles im Griff hat. Ich sah selbst, wie sehr er sich bemühte, für uns zu sorgen. Trotz aller Schwierigkeiten versuchte er immer, für uns und auch für seine Geschwister zu sorgen. Im Laufe meines Lebens entwickelte ich daher das Bild eines idealen Mannes als jemanden, der für seine Familie sorgt und nie über seine Schwierigkeiten – vor allem nicht mit seiner Frau spricht.
Als ich nach Deutschland kam und allein in ein Umfeld zog, in dem Partys und Alkohol sehr präsent waren und in dem ich viele neue, sehr offene Menschen mit einer anderen Erziehung kennenlernte, fiel es mir anfangs schwer, in dieser neuen Umgebung mitzuhalten, da ich beim Reden nicht spontan war, ich machte oft lange Denkpausen, um die richtigen Worte zu finden. Das führte dazu, dass ich auf einer Wohnheimparty zum ersten Mal Alkohol probierte, Ich stellte fest, dass ich entspannter wurde, freier sprechen konnte und weniger Angst hatte, negativ bewertet zu werden. Diese Erfahrung speicherte ich innerlich als Lösung ab: Alkohol hilft mir.
Als ich 2009 nach Deutschland kam, sah ich es als Chance, meine Eltern und meine Familie stolz zu machen. Ich arbeitete hart, um meine Familie in Afrika zu unterstützen, und stand immer zur Verfügung, wenn meine Hilfe gebraucht wurde. Gleichzeitig versuchte ich, mein Studium voranzubringen, um später eine besser bezahlte Beschäftigung zu bekommen. Es war jedoch nicht immer möglich, auf legalem Weg genug Geld zu verdienen, und das setzte mich unter enormen Druck. Dadurch schloss ich mich in eine kriminelle Masche, was zu einem strafrechtlichen Verfahren und später zu einer Verurteilung führte, wodurch mein Aufenthalt in Deutschland gefährdet wurde.
Im Februar 2020 hatte ich meine letzte Prüfung im Masterstudium und bestand sie im letzten Versuch endgültig nicht. Deshalb wurde ich exmatrikuliert. Hinzu kam die Corona-Zeit mit den Lockdowns, die soziale Kontakte stark einschränkten. Ich hatte viel Zeit, über meine Situation nachzudenken und sie in meinem Kopf zu verarbeiten.
Zu meinen Eltern oder Verwandten Nein zu sagen, wenn sie um Hilfe baten, war für mich in dieser Zeit sehr schwer, da ich Angst hatte, als Versager dazustehen.
All diese Umstände verursachten mir enormen Stress und setzten mich unter Druck, und ich sah zu diesem Zeitpunkt keine guten Perspektiven für meine Zukunft. Da ich die Illusion hatte, dass Alkohol in Stresssituationen hilft, trank ich ohne Maß, um zu versuchen, zu vergessen, was gerade in meinem Leben passierte. Aus diesem Grund erreichte mein Alkoholkonsum im Jahr 2020 seinen Höhepunkt.
Ich konnte mit niemandem über diese Situation sprechen, weil ich mich dafür schämte und vor allem immer zeigen wollte, dass ich die Situation unter Kontrolle hatte. Meine Frau bemerkte, dass ich immer mehr trank, da ich zu dieser Zeit wegen des Lockdowns nicht viel ausgegangen bin und daher ständig zu Hause getrunken habe. Es ist klar, dass sie wusste, was gerade in meinem Leben vor sich ging, und darüber sprechen wollte, weil ich keine Emotionen zeigte. ,und ich lehnte ihr Angebot, darüber zu sprechen, systematisch ab, weil ich ihr zeigen wollte, dass ich alles unter Kontrolle hatte. Stattdessen benutzte ich Alkohol, um mich zu trösten, meine Probleme zu vergessen und meine Gefühle zu regulieren.
13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)
- bei wenig Alkohol:
Bei wenig Alkohol konnte ich noch das Geschmack genießen. ich hatte das Gefühl, dass meine Gedanken freier werden. Ich wurde redseliger, war in lockerer Stimmung und initiierte Gespräche mit fremden Leuten, ohne groß nachzudenken. Ich wurde einfach entspannt.
- bei viel Alkohol:
Wenn ich viel Alkohol getrunken hatte, konnte ich nicht mehr wirklich das Geschmack genießen, es kam noch zusätzlich auf die Entspannung die Tatsache, dass ich für einen Moment meine Sorge vergessen und einfach den aktuellen Moment im vollem genießen könnte. Ich wurde zugleich lauter, risikofreudiger. Außerdem wurde mit der Zeit nach Alkohol Genuss vor allem bei großen Mengen die Erholungszeit länger.
13a. Warum hat Ihnen das Erreichen des eigentlich gewünschten Effektes bei wenig Alkohol dann nicht genügt, wieso kam es zu weiterem Alkoholkonsum?
rückblickend erkenne ich heute, dass es zu weiteren Alkoholkonsum gekommen ist, trotzt das Erreichen des gewünschten Effekts, weil ich die Kontrolle über mein Trinkverhalten zunehmend verloren habe, und es fielt mir schwer stopp zu machen.
14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?
Von meinem Freundeskreis gab es keinen kritischen Hinweis, da es normal in unserem Freundeskreis war so viel zu trinken. Von meiner Frau gab es schon Kritische Hinweise auf meinem Konsum, da sie kein Alkohol konsumiert. Die Kritik wurde noch intensiver in den Zeiten, wo ich sehr viel getrunken hatte (Jahr 2020). Ich fand immer Ausreden wie: "ich habe alles im Griff“, um die Diskussion mit ihr zu vermeiden und habe dann seine Kritik ignoriert und nicht wahrgenommen, denn ich mein Selbst Bild als richtiger Man schützen wollte.
15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?
Am Anfang habe ich Alkohol als Trost benutzt, um meine Sorgen und Probleme zu vergessen und meine Gefühle besser zu regulieren. In dem Moment, in dem ich getrunken habe, fühlte ich mich besser und entspannter. Aber sobald ich wieder nüchtern war, waren meine Sorgen wieder da. Das heißt, dass Alkohol keine langfristige Lösung für meine Probleme war.
Durch meinen Alkoholkonsum, besonders nach meiner Rückkehr in meine Heimatstadt, habe ich zwar weiter studiert und meine Pflichten erfüllt, aber ich war nicht 100-prozentig für meine Familie da. Am Freitagabend wollte ich meistens zu meinen Freunden gehen, um zu trinken. Mit meiner Frau habe ich am Wochenende nur selten etwas unternommen. Am nächsten Tag war ich oft müde und hatte keine Energie, um mit meinen Kindern zu spielen. Oft lag ich den ganzen Tag auf dem Sofa und habe mich ausgeruht, um am Abend wieder trinken zu gehen.
Heute weiß ich, dass meine Frau und meine Kinder darunter gelitten haben. Da ich fast immer müde am Wochenende war. Auch finanziell hat mich der Alkohol viel Geld gekostet.
Außerdem habe ich durch mein Trinken und meine Teilnahme alkoholisiert im Straßenverkehr mich selbst und andere Menschen gefährdet. Unter Alkohol Einfluss, Ich habe zwei Unfälle verursacht. Einer davon war zu Hause und führte zu einer Bandscheibenoperation und zu körperlichen Einschränkung. Der zweite war der TF wo in auffällig worden bin und hat mich fast 15.000 Euro gekostet.
16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.
Ja, von 2011, als ich angefangen habe zu trinken, bis zu meiner Trunkenheitsfahrt habe ich deutlich mehr Alkohol getrunken als heute. Heute trinke ich keinen Alkohol mehr.
Besonders kurz vor der Trunkenheitsfahrt und am Tag der Trunkenheitsfahrt war mein Konsum höher. Eine weitere Phase, in der ich besonders viel getrunken habe, war der Zeitraum von Februar 2020 bis zum 31.10.2020. In dieser Zeit sind viele negative Ereignisse in meinem Leben passiert, die mich stark belastet haben.
17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?
Ja ich habe schon Kontrolle über meine Trinkmenge verloren und Zweimal bis zum großen Filmriss getrunken. Das erste Mal war im Halloween 2013 wo ich Bier und Wodka gemischt hatte und das zweite Mal war am 31 Oktober 2020 der Tag, wo ich mein erster Unfall gehabt hatte, die zu meiner Operation geführt hat. Außerdem habe ich auch inzwischen kleinere Lücke infolge meines Trinkmenge Kontrollverlust gehabt.
18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?
Nein.
19. In welcher Kategorie eines Alkohols trinkenden Menschen haben Sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein? (mit Begründung)
Ich hatte mich früher nicht in einer Kategorie der trinkenden Menschen eingeordnet hatte, da ich mir kein Gedanke darüber gemacht habe. Mein Konsum war für mich in dieser Zeit Normal, da in meinem Freundeskreis viel getrunken wurde.
Mit meinem heutigen Wissen, wenn ich mich rückblickend in einer Kategorie einstufen muss, wurde ich sagen, dass mein Trinkmuster früher als Alkoholmissbrauch einzustufen war.
da ich zwar für eine lange Zeit fast jeden Tag Alkohol konsumiert habe, um mein Gefühl zu regulieren oder um meine Probleme zu bewältigen aber hatte in diesen Zeiten 2 Unfälle in Folge meines Konsums gehabt, die zur gesundheitlichen und Finanzielle Belastungen geführt haben und dazu kommt noch die Tatsache, dass trotzt Kritische Hinweise meiner Frau ich weitergetrunken habe.
ich erkenne heute, dass ich innerhalb einer relativen kurzen Zeit eine hohe Alkoholtoleranz entwickelt habe und mein Trinkverhalten problematisch wurde.