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MPU wegen Alkohol

Salopp formuliert: Mit der Hypothese 0 (Null) steht deine Glaubwürdigkeit und Verwertbarkeit der Aussagen auf dem Prüfstand. Probleme sind klar und nachvollziehbar darzustellen, wesentliche Widersprüche dürfen nicht vorkommen usw.....
 
Was bedeutet bitte HO die Abkürzung steht nicht in den Abkürzungen.

Danke im voraus.
Hier im Forum steht ein ausführlicher Bericht dazu:

 
oder etwas pointierter:
Aufgrund der eingeschränkten Offenheit des Herrn ….. können augenblicklich keine konkreten Empfehlungen gegeben werden.
meint: "der hat versucht mich zu verarschen und seine Antworten waren schlicht nicht verwertbar, weil er mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zum Lügen* neigt". Vermutlich warst Du in dieser MPU nach 5 Minuten durchgefallen. Du hast die Hypothese "ich kann dem Menschen da trauen" zertreten.
Ich empfehle immer die "Innere Haltung", den Gutachter als Verbündeten zu sehen. Die Führerscheinstelle hat die Zweifel an Deiner Eignung - der Gutachter bemüht sich, mit Deiner Hilfe diese Zweifel auszuräumen. Wenn Du Verbündete anlügst...

Übrigens: uns hier gehts ähnlich: wenn wir mitbekommen, dass wir verarscht werden, verlieren wir massiv die Lust, unsere Freizeit weiter zu Verfügung zu stellen :)

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* = Widersprüche, Verharmlosungen, Unterschlagen wichtiger Informationen ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Abend,
ich hoffe, dass ihr einen schönen Tag hattet. Ich werde zunächst auf die verschiedenen Fragen und Anmerkungen antworten und anschließend meine Antworten neu formulieren.
 
Mmh, das leuchtet mir irgendwie nicht ein.
Du hast von 16-18.30 Uhr in der Küche beim Kochen getrunken.
Dann kam der angekündigte Besuch, du hast von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr mit Frau und Besuch noch getrunken oder nicht ?
Und an einem Freitag ist der Besuch dann nach 2h gegangen ?
War das so geplant, also 2 Verabredungen ?

Also @Karl-Heinz, an dem Tag hatten wir Besuch von meinem Schwager und seiner Frau. Sie wollten nach Hamm fahren und haben sich entschieden, für kurze Zeit bei uns anzuhalten. Wir haben etwa 2,5 Stunden zusammen verbracht, bevor sie weitergefahren sind.
Die Verabredung mit meinen alten Kumpels war ebenfalls geplant, da wir uns früher jeden zweiten Freitag zu einem Männerabend getroffen hatten.
 
Das hast du in der 1. Frage nicht erwähnt…
Im Grunde wird hier nur eine sachliche -stichpunktartige- Auflistung erwartet.
Die Beschreibung ist ja Bestandteil der 1.Frage…
Ich werde in der ersten Antwort meine Trinkmenge und die Sorte des Alkohols an dem Abend detailliert schildern und bei der Frage 2 eine stichpunktartige Zusammenfassung dessen geben, was ich getrunken habe.
 
Mmh…Alkohol war also immer präsent ?
Du hast aber trotzdem erst nach dem Auszug aus diesem Umfeld mit dem Konsum begonnen…?
Trotz des „Drucks“, den dein Vater aufgebaut hat…?
Ja @Karl-Heinz, mit „immer Kontakt mit Alkohol“ meine ich Folgendes: Wo ich herkomme, wurde Alkohol fast immer erst dann gekauft, wenn man trinken wollte. Von meiner Kindheit bis zu einem bestimmten Alter hatte ich die Aufgabe, Alkohol zu holen, wenn mein Vater trinken wollte oder wenn wir Besuch zu Hause hatten. Alkohol war jedoch nur für ihn erlaubt, und es kam mir damals nicht einmal in den Sinn zu trinken, da es für mich streng verboten war. Wenn bei uns etwas verboten war, wurde es auch konsequent eingehalten.

Ich kam mit Ende 21 nach Deutschland und lebte zunächst bei meiner Schwester. Mit Anfang 23 zog ich allein um. Das war das erste Mal, dass ich selbstständig lebte und mir Dinge erlauben konnte, die zu Hause oder bei meiner Schwester nicht möglich waren.

Deshalb sage ich, dass ich immer Kontakt mit Alkohol hatte, aber selbst erst außerhalb dieses strengen familiären Umfelds begonnen habe, Alkohol zu konsumieren. Zu Hause war Alkohol für mich verboten, und auch bei meiner Schwester galt diese Regel weiterhin, da sie einen ähnlichen Einfluss auf mich hatte wie mein Vater.
 
Also nicht die Hochphase des Konsums vor der TF…?
Keinen Whisky mehr ?
Dann aber am Tag der TF 2 Flaschen JD gekauft…
Nein @Karl-Heinz, das war nach der Trunkenheitsfahrt. Danach habe ich fast zwei Monate keinen Alkohol getrunken, weil ich unter Schock stand und deshalb vorübergehend vollständig darauf verzichtet habe. Anschließend habe ich meinen Konsum stark reduziert auf etwa zwei bis drei Bier pro Monat und nur zu bestimmten Anlässen, wie meinem damaligen üblichen Männerabend oder bei den Geburtstagen meiner Kinder.
 
Und am Tag der TF einmalig zu Hause mit Frau und Freunden…
mit " Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken? " habe ich verstanden Wo und mit wem haben Sie am meisten getrunken?.

Meine Frau trinkt keinen Alkohol, und klar, es kam ab und zu vor, dass wir Besuch zu Hause hatten und ich mit den Gästen Alkohol getrunken habe. Das war jedoch sehr selten, deswegen habe ich gesagt:

Von 2011 bis Juli 2016 habe ich überwiegend im Wohnheim oder in der Disco Alkohol konsumiert. Meistens war ich dabei mit Freunden oder Mitbewohnern aus dem Wohnheim unterwegs.

Von Juli 2016 bis März 2023 habe ich in meinem alten Freundeskreis Alkohol getrunken, bei unseren Freundestreffen sowie bei feierlichen Gelegenheiten wie Geburtstagen oder Hochzeiten. In dieser Zeit habe ich auch sehr häufig allein Alkohol konsumiert.
 
Also, an dem Tag hatten wir Besuch von meinem Schwager und seiner Frau. Sie wollten nach Hamm fahren und haben sich entschieden, für kurze Zeit bei uns anzuhalten. Wir haben etwa 2,5 Stunden zusammen verbracht, bevor sie weitergefahren sind.
Die Verabredung mit meinen alten Kumpels war ebenfalls geplant, da wir uns früher jeden zweiten Freitag zu einem Männerabend getroffen hatten.
Sehr gut, so ergibt das Sinn und es klingt nicht nach Flucht, um ungestört saufen zu können ;)
 
Ich möchte hier einen Widerspruch vermeiden, denn wenn ich einfach „nein“ sage, kann der Gutachter sagen, dass ich bei der MPU bin, weil ich auffällig geworden bin.
Die Frage ist doch, „Haben Sie bereits früher im StV unter Alkoholeinfluss gestanden ohne aufzufallen…?“.
Also reicht „Nein“

Dann kommt ja, „…und was folgern Sie daraus ?“
Diese Frage zielt u.a auf die Statistik ab, die wievielte TF wird „entdeckt“, und wie viele vorher nicht…
Stichwort: Mangelnde Kontrolldichte..
 
Bei dieser Frage habe ich es zuerst auf einen Monat begrenzt und dann auf den gesamten Zeitraum hochgerechnet.
Soll ich einfach die Gesamtzahl nennen, ohne ins Detail zu gehen?
Jupp, genau !

Auch das hat damit zu tun, dass der GA wissen möchte, ob du dich mit der Statistik befasst hast und, ob du dich richtig einordnen kannst.
Aus psychologischer Sicht ist die Zahl 600 sehr viel aussagekräftiger, zeugt mehr von Einsicht und Selbstverantwortungsübernahme.
 
Wo ich herkomme, wurde Alkohol fast immer erst dann gekauft, wenn man trinken wollte. Von meiner Kindheit bis zu einem bestimmten Alter hatte ich die Aufgabe, Alkohol zu holen, wenn mein Vater trinken wollte oder wenn wir Besuch zu Hause hatten. Alkohol war jedoch nur für ihn erlaubt, und es kam mir damals nicht einmal in den Sinn zu trinken, da es für mich streng verboten war. Wenn bei uns etwas verboten war, wurde es auch konsequent eingehalten.

Ich kam mit Ende 21 nach Deutschland und lebte zunächst bei meiner Schwester. Mit Anfang 23 zog ich allein um. Das war das erste Mal, dass ich selbstständig lebte und mir Dinge erlauben konnte, die zu Hause oder bei meiner Schwester nicht möglich waren.

Deshalb sage ich, dass ich immer Kontakt mit Alkohol hatte, aber selbst erst außerhalb dieses strengen familiären Umfelds begonnen habe, Alkohol zu konsumieren. Zu Hause war Alkohol für mich verboten, und auch bei meiner Schwester galt diese Regel weiterhin, da sie einen ähnlichen Einfluss auf mich hatte wie mein Vater.
Prima, so ist das psychologisch schlüssig.

Aus welchem Land kommt ihr ?
Auch kulturelle Unterschiede können eine Rolle beim inneren Motiv spielen…
Schaue da mal hin, dafür könnte sprechen, dass du im „Käfig“ nicht auf die Idee gekommen bist, zu konsumieren und dann befreit…
Das wäre psychologisch schlüssig, dass es dann in relativ kurzer Zeit „übermäßig“ wurde…

Wenn Kindern Süßigkeiten verboten werden….
 
… das war nach der Trunkenheitsfahrt. Danach habe ich fast zwei Monate keinen Alkohol getrunken, weil ich unter Schock stand und deshalb vorübergehend vollständig darauf verzichtet habe. Anschließend habe ich meinen Konsum stark reduziert auf etwa zwei bis drei Bier pro Monat und nur zu bestimmten Anlässen, wie meinem damaligen üblichen Männerabend oder bei den Geburtstagen meiner Kinder.
Ah okay, entschuldige, das hatte ich nicht bedacht :smiley138:
 
In meiner Kultur wird von einem Familienvater erwartet, dass er bei Anlässen wie Geburtstagen oder Taufen anstößt. Deshalb habe ich vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 im Rahmen des kontrollierten Trinkens getrunken, um weiterhin im Einklang mit meiner Kultur zu bleiben.
Auch diese Erklärung ergibt jetzt für mich absolut Sinn.
Auch ein wunderbarer Hinweis bzgl. kultureller Unterschiede.

Kannst du das verknüpfen….?
 
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