MPU wegen Cannabis / hohe Werte

thomaasrcl

Benutzer
Hi zusammen,

ich sitze immernoch am Fragebogen, wollte mich nur mal kurz melden. Bin nun auf der Geschäftsreise und finde kaum Zeit. Schaue, dass ich Abends mal dazu komme aber bin da oft einfach fertig vom Tag.

Habe aktuell nur ein Problem, eventuell wird die Reise verlängert. - habe ich die Möglichkeit im Ausland Abstinenznachweise zu erbringen, die hier anerkannt werden bzw. kann ich mich z.B alle 1-2 Wochen in einem Labor freiwillig testen lassen? Wird das hier anerkannt in der MPU?

Ist zwar noch nicht sicher aber falls, habe ich ein ziemliches Problem..

@Max Und ich bin ja schon ein bisschen neidisch. - Norwegen muss herrlich sein.. :D Viel Spaß wünsche ich dir!
 

Max

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
habe ich die Möglichkeit im Ausland Abstinenznachweise zu erbringen,
Nein, ich denke diese werden nicht anerkannt. Grund ist die Zertifizierung der Labore.
Ob es entsprechende Zertifizierungen im Ausland gibt, kann ich dir nicht sagen.
Frag doch einfach mal bei deinem ausgesuchten MPI nach, die werden dir wohl genau sagen was akzeptiert wird.
Danke für den Urlaubsgruß, aber nach Norwegen kann ja jeder fahren. ;)
 

thomaasrcl

Benutzer
Hallo zusammen,

der Fragebogen ist bald fertig. - nur habe ich nun tatsächlich das Problem, dass die Geschäftsreise verlängert wird, bis das Projekt abgeschlossen ist. Das Problem ist, dass ich den Vertrag auf den 1.10 angesetzt habe, und das wird leider nichts.

Eventuell bin ich zwischenzeitlich für 3-4 Tage in DE, muss dann aber wieder zurück.

Kann ich den Vertrag widerrufen bzw. denen die aktuelle Situation erklären, so dass sie ihn evtl. erst dann beginnen, wenn ich wieder zurück bin?

Es ist gerade mega nervig und ich bin völlig überfragt…
 

thomaasrcl

Benutzer
Hallo zusammen,

ich hab den Fragebogen nun fertiggestellt.

Ich weiß, dass @Max aktuell im Urlaub ist würde mich aber dennoch freuen, wenn mal jemand drüberliest. :)

Wann haben Sie das allererste Mal von illegalen Drogen gehört?
In der 7. Klasse, im Rahmen einer Drogenaufklärungsstunde

2. Wann haben Sie das erste Mal konsumiert? (Datum)
Das war an Silvester 2020/2021

3. Wie sah der Konsum aus? (Konsumbiografie-Was, Wie, Welche Gelegenheit?)

Der erste Konsum fand an Silvester 2020 auf 2021 statt. Ich und meine Freundesgruppe waren vorher schon etwas neugierig bzgl. Cannabis. Als dann ein Freund an Silvester Cannabis konsumierte und fragte, ob ich mitrauchen möchte, habe ich dies getan. Denn wie gesagt, die Interesse daran gab es zuvor schon. Mir gefiel die entspannende & „lustige“ Wirkung des Cannabis. So kam es dazu das ich mit meiner Freundesgruppe auch nach Silvester immer öfter, anfangs nur an Wochenenden konsumiert habe um nach der stressigen Arbeitswoche abzuschalten. Ich befand mich zu dem Zeitpunkt in einer Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement. Irgendwann war es dann fast schon Routine, sich am Wochenende zu treffen und zu konsumieren.

Mit der Zeit (ca. ab Februar/März 2021) wurde es dann schlimmer. Wir haben uns auch nach der Arbeit/Schule verabredet um Cannabis zu konsumieren. Und so hat sich dann auch langsam der fast tägliche Konsum eingeschlichen.

Ich wollte auch irgendwo einfach dazugehören. Bis auf diesen Freundeskreis hatte ich niemanden. Und dieser Freundeskreis hat sich langsam aber sicher fast nur noch um den Konsum von Cannabis gedreht. Ich hatte zudem Zeitpunkt ein relativ geringes Selbstwertgefühl und hab mich dann irgendwo auch immer überreden lassen, Cannabis zu konsumieren.

An manchen Tagen hatte ich keine Lust zu konsumieren. Als ich dann aber gefragt wurde, ob ich die Zeit und Lust hätte, habe ich meist zugestimmt, weil ich mich der Gruppe einfach zugehörig fühlen wollte und Angst vor Abweisung hatte. Ich hatte einfach Angst davor, dann abgewiesen zu werden so nach dem Motto „Der kifft nicht, den brauchen wir nicht in unserer Gruppe“.

Als dann im Mai 2021 die Prüfungsphase in der Ausbildung begonnen hat, hatte ich meine Konsumspitze bzw. habe täglich geraucht. Ich war dauerhaft gestresst und hatte gefühlt Druck von allen Seiten, diese Prüfungen gut zu belegen. Zuhause, auf der Arbeit und in der Schule. Alle haben das bestmögliche von mir erwartet und ich habe mir extrem viel Druck gemacht.

Um diesen ganzen Stress zu kompensieren, habe ich Cannabis geraucht. Nach dem Lernen, nach der Arbeit. Eigentlich nach jeder Kleinigkeit die mich irgendwie aus dem Konzept gebracht hat.

Leider hat sich das nach den Prüfungen nicht verbessert, da ich nun den Stress hatte, mir 1. Einen neuen Arbeitgeber zu suchen, da mein Ausbilder mich nicht übernahm und 2. Mich in dem neuen Betrieb zurechtzufinden. = Stresssituation. Und so kam es eben dazu das ich bis zur Auffälligkeit täglich konsumierte. (1-2 Joints täglich, potentes Cannabis)

Klar habe ich Cannabis nicht NUR wegen des Stresses konsumiert, es hat mir natürlich auch irgendwo gefallen. Oft habe ich es aber unbewusst mit stressigen Situationen verbunden. (z.B heute hab ich Prüfung, danach rauch ich erstmal ein dicken Joint) und mich so auch irgendwie immer „rausgeredet“.

4. Haben Sie Drogen zusammen mit Alkohol konsumiert?
Nein, ich habe nie gekifft und Alkohol dazu getrunken.

5. Wie ist der Umgang mit Alkohol gewesen?
Ich habe selten Alkohol getrunken. Wenn ich mal getrunken habe dann z.B an Geburtstagen oder Familienfeiern und hier dann auch immer nur 1-2 Gläser Sekt oder Bier. Die Wirkung von Alkohol gefällt mir nicht.

6. Sonstige Suchtmitteleinnahme?
Ich rauche täglich ca 10-15 Zigaretten und trinke morgens eine Tasse Milchkaffee.


7. Haben Sie bei sich negative Folgen festgestellt?

Anfangs habe ich keine negativen Folgen festgestellt. Als ich dann mehr konsumierte habe ich gemerkt, dass ich immer motivationsloser werde und immer „träge“ bin. Dies habe ich aber immer verdrängt bzw. mir da keine weiteren Gedanken drüber gemacht.

8. Haben Sie trotz negativer Folgen weiter konsumiert?
Ja, ich habe dennoch weiter konsumiert.

9. Was für Werte wurden bei Ihrer Auffälligkeit festgestellt?
35ng aktives THC, 186ng THC-COOH


10. Wann und wieviel haben Sie in der Woche vor der Auffälligkeit konsumiert?
In der Woche vor der Auffälligkeit habe ich an ca. 5-7 Tagen jeweils 2-3 Joints geraucht.

11. Wieviel und was haben Sie am Tag der Auffälligkeit Konsumiert?

Am Tag der Auffälligkeit habe ich 2 Joints mit je ca 0,6 Gramm konsumiert.

12. Gab es einen besonderen Grund für diesen Konsum?
Einen besonderen Grund gab es nicht. Ich habe mich mit Freunden zum Grillen verabredet und da Cannabis wie gesagt irgendwann im Alltag integriert war, haben wir bevor wir grillen wollten konsumiert um ein wenig "entspannter" zu sein.

13. Wie sind Sie auffällig geworden?
Auf dem Weg zum Freund, bei dem wir grillen wollten geriet ich in eine allgemeine Verkehrskontrolle. Der Polizist hat scheinbar den Geruch von Cannabis im Auto wahrgenommen und hat anschließend einen Urintest angeordnet, welcher dann natürlich positiv ausfiel.

14. Was war der Zweck der Fahrt?
Ich habe einen Freund im Nachbarort abgeholt und wollte anschließend zu einem anderem Freund fahren um zu grillen.

15. Wie weit wollten/sind Sie (ge)fahren?
Insgesamt (Hin- und Rückweg) waren es ca. 15km.

16. Wie oft waren sie bereits unter Drogeneinfluss im Straßenverkehr unterwegs?
Wenn ich bedenke, dass man als regelmäßiger Konsument auch noch bis zu 72h nach dem Konsum unter dem Einfluss von Cannabis steht, bin ich ca. 15-20x unter dem Einfluss von THC gefahren.

17. Wie haben Sie den Konflikt zwischen dem Drogenkonsum und dem Führen eines Kraftfahrzeuges gelöst?

Für mich gab es keinen Konflikt. Es hat mich nicht gestört unter dem Einfluss von Cannabis hinter das Steuer zu sitzen und ich war der Meinung unter THC ein Fahrzeug führen zu können. Irgendwo war mir bewusst, das ich das nicht darf. Diesen Gedanke habe ich aber unbewusst verdrängt, da es mir eben zu diesem Zeitpunkt wichtiger war, von A nach B zu kommen, zur Arbeit zu fahren, mich mit Freunden zu treffen anstatt darauf zu achten, mich und andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden.

18. Wieso ist es verboten unter Drogeneinfluss ein KFZ zu führen?
Weil es die Konzentrationsfähigkeit, die Reaktionsfähigkeit und das Sehvermögen auch bis zu 72 Stunden nach dem Konsum beeinträchtigt und somit mich und vorallem andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringt.

19. Wie lange stehen Sie nach dem Konsum von Drogen unter deren Einfluss?
Bis zu 72 Stunden nach dem Konsum.

Warum ist es passiert?

21. Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Cannabis- Drogenkonsum?

Anfangs war es Neugier und Interesse. So kam es dann auch zum ersten Konsum an Silvester. Ich hatte mich schon länger gefragt, wie Cannabis so ist und habe nach dem ersten Konsum gefallen daran gefunden. Ebenso die Freunde, die damals auch das erste mal konsumiert haben.

So kam es dann dazu das wir dann anfiengen, am Wochenende zu konsumieren um einfach zu entspannen und ein wenig Spaß zu haben.
Gegen Februar/März 2021 wurde es dann immer schlimmer und der Konsum steigerte sich. Wir haben uns oft nach der Arbeit bzw. Schule verabredet um Cannabis zu konsumieren. So hat sich dann langsam der regelmäßige Konsum eingeschlichen.

Es war auch letztendlich so, dass ich einfach irgendwo dazugehören wollte.
Mein Selbstwertgefühl war zu dieser Zeit sehr gering und ich habe immer nach Anerkennung und Verständnis gesucht. Durch den Konsum von Cannabis habe ich mich der Gruppe einfach zugehörig gefühlt, da es alle eben gefeiert haben. Ich wollte es immer allen Recht machen und hatte Angst, alleine zu sein.

Es gab auch Tage, an denen ich garkeine Lust hatte zu konsumieren. Meine „Freunde“ haben mich dann mehr oder weniger aber immer dazu überredet doch zu konsumieren. Bzw. war es dann oft so, dass ich gefragt wurde, ob ich Lust hätte, ein bisschen zu kiffen. Obwohl ich dann teilweise einfach keine Lust hatte, habe ich trotzdem konsumiert aus Angst dann von der Gruppe ausgeschlossen zu werden und alleine dazustehen, weil ich abgesehen von dieser Gruppe keinen mehr hatte da sich die Freunde, die nicht konsumiert haben auch irgendwann einfach zurückgezogen haben.


Ich befand mich zu dem Zeitpunkt in der Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement, was mit der Zeit immer stressiger und schwerer wurde. Ich wurde in der Arbeit sowie auch in der Schule unter Druck gesetzt. Und so habe ich Cannabis dann auch oft einfach genutzt um von dem ganzen Stress abzuschalten. Im Mai 2021 fing dann meine Prüfungsphase in der Ausbildung an. Ich war dauergestresst da ich nur noch am Lernen und arbeiten war. Freizeit hatte ich somit nicht mehr viel und so fing es dann auch an, dass ich abends alleine konsumiert habe um wieder „runterzukommen“.

So kam es dann dazu das ich nahezu täglich Cannabis konsumierte. Das war auch die Zeit meiner Konsumspitze bishin zur Auffälligkeit.

Es war dann auch irgendwann einfach im Alltag integriert und irgendwo eine Gewohnheit. Als ich mich mit dem Freundeskreis getroffen habe wurde immer konsumiert und ich hatte keinen „anderen“ Freundeskreis um dann davon Abstand zu nehmen. Ich wurde immer mit dem Konsum von Cannabis konfrontiert und aus Angst vor Abweisung und natürlich auch irgendwann aus Gewohnheit, habe ich immer mitkonsumiert. Es war wie ein Teufelskreis aus dem es sehr schwer war, wieder rauszukommen. Die einzige Lösung zu diesem Zeitpunkt wäre es gewesen, den Kontakt zu den Leuten abzubrechen. – warum ich es nicht tat? – aus Angst am ende alleine bzw. ohne Freunde dazustehen.

Im Endeffekt haben sich die anfangs „normalen“ Freundschaften zu Zweckfreundschaften entwickelt und es ging letztendlich nur noch um den Cannabiskonsum und darum, wie man es am besten beschaffen kann.

So wurden dann auch die Cannabiskäufe immer als „Gruppe“ getätigt. Also hat man das Geld zusammengelegt um so mehr Cannabis kaufen zu können was ja rückblickend auch dazu führte, nicht mehr aus diesem Kreis rauszukommen (Ich hoffe ihr versteht wie ich das meine)

Kurz gefasst waren die persönlichen Hintergründe anfangs die Neugier und als es dann schlimmer wurde eben die Angst vor Abweisung, ein geringes Selbstwertgefühl und Stress.


22. Wie hat sich Ihr Umfeld über Ihren Drogenkonsum geäußert?
Zuhause wusste bis zum Vorfall niemand davon Bescheid.
Als ich dann vom Vorfall erzählte, waren Sie natürlich enttäuscht, haben mir aber direkt Hilfe angeboten und wir haben auch mehrmals ausführlich über das Thema gesprochen.
Freundschaften mit Menschen, die nicht konsumierten habe ich mehr oder weniger vernachlässigt mit der Zeit. Das waren Freundschaften aus der Berufsschule bzw. aus der Ausbildung.

Ich habe zwar ab und an noch etwas mit den Leuten unternommen, habe mich dann aber immer auf die Zeit mit meinem „konsumierenden“ Freunden gefreut und so auch den Konatkt mit der Zeit immer weniger gepflegt.

Es war NICHT so, dass ich den Kontakt garnicht mehr pflegt habe, er wurde aber deutlich weniger. Jetzt im Nachhinein bin ich froh, den Kontakt nicht komplett abgebrochen zu haben. Denn genau diese Leute haben mir nun geholfen da raus zu kommen und der Kontakt wird nun, nach der Auffälligkeit, auch regelmäßig gepflegt.


23. Gab es Ereignisse in Ihrem Leben, die zu verstärktem Konsum geführt haben?
Ja, die Prüfungsphase in der Ausbildung und der damit verbundene Druck sowie Stress in der Schule und auf der Arbeit haben dazu geführt, dass ich mehr Cannabis konsumierte. Zudem musste ich mir nach der Ausbildung einen neuen Job suchen, was mich auch gestresst hat und ich dadurch mehr konsumierte.

24. Haben Sie sich an Jemand um Hilfe gewandt, um den Drogenkonsum zu beenden?
(Warum, wann, wer?)

Es gab bei mir zwei Auffälligkeiten, einmal die mit dem Auto und ca 4 Wochen später wurde ich zu Fuß mit Cannabis erwischt.Nach der ersten Auffälligkeit wollte ich es nicht wahrhaben. Ich habe dennoch weiter konsumiert aus Angst von meinen Freunden nun abgewiesen zu werden. Nachdem ich davon erzählte, gab es auch Kommentare wie „scheiß auf die MPU, kiff lieber noch ein bisschen“ die mich natürlich indirekt beeinflusst haben. Ich hatte höllische Angst alleine dazustehen, nur weil ich kein Cannabis mehr konsumiere und es war auch wieder eine Stressituation die mich ja wie schon gesagt, mit dem Rauchen von Cannabis kompensieren wollte. Bishin zur zweiten Auffälligkeit habe ich also weiter konsumiert. Nach der zweiten Auffälligkeit war ich am Ende, bin in mich gegangen und habe dann Hilfe bei meiner Familie gesucht. Wir haben ausführlich darüber gesprochen und sind auch zum Entschluss gekommen, dass ich den Kontakt zu meinen Freunden abbrechen muss, um aus diesem Teufelskreis herauszukommen, was ich dann auch letztendlich tat, obwohl es mir sehr schwerfiel. Sie versuchten auch mich zu überreden und auf mich einzureden bis ich sie dann einfach blockiert habe. Zudem habe ich dann wieder den Kontakt zu alten Freunden aus der Berufsschule gesucht, die nicht konsumierten. Sie hatten Verständnis und haben mich auch bei der ganzen Sache unterstützt. Das tat mir sehr gut und hat mir auch in den ersten Wochen sehr geholfen, die Abstinenz beizubehalten da ich nun endlich mal Dinge tat, die nicht mit den Konsum von Cannabis verbunden waren. (Essen gehen, Kino, shoppen, Museum etc.) Einer dieser Berufsschulfreunde hat mich dann in „seine“ Freundesgruppe mit integriert und ich habe hier nun auch schon einige neue Freundschaften geschlossen und bin unendlich dankbar dafür, nun „richtige“ Freunde zu haben, die einem auch helfen.

25. Gibt es in Ihrer Familie aktenkundige Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz oder Suchtkrankheiten?
nein

26. Hatten sie Konsumpausen/spitzen?
Warum? Wann?

Konsumpausen gab es in der Anfangszeit zwischen März und Mai 2021 immer mal wieder, da habe ich teilweise auch ca. 1 Woche nichts konsumiert. Auch in Urlauben und Geschäftsreisen habe ich nicht konsumiert was auch kein Problem darstellte. Die Konsumspitze begann im Mai, 2021, in der Prüfungsphase gepaart damit, das ich mir einen neuen Job suchen musste. Seitdem ist der Konsum von Cannabis bis hin zur Auffälligkeit aber auch nicht angestiegen sondern stetig gleich geblieben. ( ca. potente 2 Joints täglich)


27. Was hat Sie daran gehindert, ohne Droge abzuschalten? Rückblickend war ich selber Schuld. Ich habe nicht darüber nachgedacht, einen anderen Weg zu finden, um abzuschalten. Cannabis war das, womit ich abschalten konnte. Wenn ich Cannabis konsumiert war für die Zeit ja alles in Ordnung. Das sich die Probleme dadurch nicht in Luft auflösen sondern nur aufgeschoben werden war mir in dieser Zeit egal. Die Konsumsteigerung und die Verhaltensveränderung war mir nicht bewusst und ich wollte es auch nicht einsehen.


28. Waren Sie gefährdet in eine Drogenabhängigkeit zu geraten?
Ja, denn jeder der Drogen konsumiert ist gefährdet, in eine Abhängigkeit zu geraten.

29. Waren sie drogenabhängig?
Nein, aber ich habe starken Missbrauch von Cannabis betrieben.

In Urlauben, auf Geschäftsreisen oder in Situationen, in denen ich einfach kein Cannabis konsumieren konnte/sollte habe ich auch nichts konsumiert was auch kein Problem darstellte. Im Gegenteil, es tat auch irgendwo gut.

Als der Alltag dann aber wieder da war, bin ich in alte Verhaltensmuster gerutscht.


Wieso passiert das nicht wieder?

30. Hätten sie, rückblickend, eine Drogenkarriere verhindern können?


Ja, wenn ich mich von Anfang an über den Drogenkonsum und dessen Folgen informiert hätte. Zudem hätte ich mich einfach von Personen, die Drogen konsumieren fernhalten und über Wege zum Abschalten unabhängig von Cannabis nachdenken sollen.
 

thomaasrcl

Benutzer
31. Wieso haben Sie sich für eine Abstinenz entschieden?


Weil ich an mir selbst erlebt habe wie gelegentlicher Konsum sehr schnell zum regelmäßigen Konsum werden kann, was negative Folgen mit sich bringt.

Seitdem ich abstinent lebe bin ich glücklicher, nicht immer so demotiviert und finde auch wieder Freude an Dingen, die ich aufgrund des Cannabiskonsums vernachlässigt habe.

Durch Sport und Meditation habe ich einen Weg gefunden ohne Cannabis abzuschalten und kann mir auch nicht vorstellen, diese beiden Dinge zu missen.


32. Beschreiben Sie den Punkt, an dem Sie sich für ein abstinentes Leben entschieden haben (Knackpunkt)

Der Knackpunkt war tatsächlich erst die Personenkontrolle, bei der Cannabis an mir gefunden wurde. Mir wurde bewusst, dass wenn ich so weiter mache ich in immer mehr Schwierigkeiten geraten werde und habe mich dann dazu entschieden, abstinent zu leben und den Kontakt zu meinen damaligen Freunden schwerenherzens abzubrechen um aus diesem Teufelskreis herauszukommen.


33. Wieso kommt für Sie nur Abstinenz und nicht für gelegentlicher Konsum in Betracht?
Da ich gemerkt habe, wie aus gelegentlichem Konsum, regelmäßiger Konsum werden kann und einem der steigende Konsum sowie die damit verbundenen negativen Folgen nicht bewusst sind.

34. Wie haben Sie die Umstellung zur Abstinenz erlebt?

In den ersten beiden Wochen hatte ich Probleme beim einschlafen, da ich Cannabis auch dazu genutzt habe um eben nach einem langen Tag „abzuschalten“ was dann oft kurz vor dem einschlafen war.

Nach den zwei Wochen hatte ich keine Probleme und es ging mir sehr gut.

Musste dann natürlich einen anderen Weg finden und habe dann den Sport und vorallem die Meditation für mich entdeckt und mache das seitdem auch sehr regelmäßig.

5x die Woche gehe ich ins Gym und meditiere jeden Morgen und Abend.

Zudem habe ich wieder den Kontakt zu alten Freunden gesucht um mich zu „sozialisieren“ denn den alten Freundeskreis aus Konsumenten gab es nicht mehr.

Über einen Berufsschulfreund wurde ich dann in einen „neuen“ Freundeskreis intergiert, der mich super aufgenommen hat. Auch hier habe ich schon Freundschaften geschlossen und bin glücklicher denn je.

35. Wer hat Ihnen dabei wie geholfen?


Zum einen hat mir das Online-Abstinenzprogramm „Quit-the-Shit“ sehr gut geholfen. Hier musste ich täglich Tagebuch führen und am Ende einer Woche wurde dieses ausgewertet und es gab ein Gespräch mit einer Psychologin. – das hat mir vorallem in den ersten Wochen geholfen auch um es mir selbst einfach zu beweisen.

Und zum anderen hat meine Familie mich hier großartig und verständnisvoll unterstützt.

Zudem habe ich bisher auch 5x die Drogenberatung in Anspruch genommen, bei der meine Konsumhistorie einfach ein wenig aufgearbeitet und darüber gesprochen wird.

36. Wie reagiert Ihr Umfeld auf diese Umstellung?
Meine Familie war super froh und hat natürlich nur positiv darauf reagiert. Die Reaktion meiner „alten“ Freunde kenne ich nicht, da ich jeglichen Kontakt abgebrochen habe.

37. Haben Sie nach der Auffälligkeit weiterhin Kontakt zu Ihren Drogenbekannten gehabt?
Ja, bis hin zur zweiten Auffälligkeit 4 Wochen später. (zu Fuß)

Seitdem habe ich jeglichen Kontakt zu Drogen und deren Konsumenten abgebrochen.

38. Haben Sie nach Ihrer Auffälligkeit miterlebt, wie Ihre Bekannten Drogen konsumiert haben?
Nein, den ich habe jeglichen Kontakt zu Drogenkonsumenten abgebrochen.

39. Wie haben Sie in Zukunft vor mit Cannabis/dem Konsum umzugehen?

Ich habe gar nicht vor je wieder in Umgang mit Cannabis zu kommen.

Ich habe den Kontakt zu Drogenkonsumenten abgebrochen und vermeide auch weiterhin den Kontakt zu solchen. Durch die Aufarbeitung ist mir bewusst geworden, wie schnell es gehen kann.

Zudem habe ich gelernt anders mit Problemen umzugehen und mich intensiv damit auseinanderzusetzen um diese auch zu lösen anstatt diese „wegzurauchen“ Um dann mal abzuschalten habe ich eben den Sport sowie die Mediation entdeckt, was ich mir aus meinem Alltag auch gar nicht wegdenken kann.

40. Haben Sie zu Hause Cannabis?
nein

41. Wie wollen Sie es gegebenen Falls in Zukunft verhindern, nochmals unter Drogeneinfluss ein KFZ zu führen?
Indem ich meine Abstinenz strikt einhalte und mich mit meinen Problemen auseinandersetzte und darüber rede und nicht direkt auf Cannabis zurückgreife um die Probleme für ein paar Stunden zu vergessen. Denn durch Vergesslichkeit verschwinden die Probleme nicht gleich.

42. Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?


Im Rahmen der Aufarbeitung ist mir bewusst geworden, dass sich meine Probleme und Stresssituationen durch Cannabis nicht in Luft auflösen sondern nur aufgeschoben werden. Einen Rückfall schließe ich aus da ich keinerlei Kontakt mehr zu Drogen und deren Konsumenten habe. Sollte ich dennoch in eine Stresssituation geraten oder Probleme haben, weiß ich nun das ich mich an meine Familie und im Ernstfall an z.B Psychologen oder proffesionelle Hilfe wenden kann.


43. Wie ist derzeit der Konsum von Alkohol bei Ihnen?
Ich trinke wenig Alkohol. Wenn dann z.B auf Geburtstagen oder an Familienfeiern 1-2 Gläser Sekt oder Bier. Hochgerechnet vielleicht 6-8x im Jahr.
 

Hans64

Stamm-User
Hi, ich gebe mal n kleines Feedback wieder, was ich für Gedanken dazu habe.

Mit der Zeit (ca. ab Februar/März 2021) wurde es dann schlimmer.

"Schlimmer" würde ich nicht sagen, das könnte nur blöde Rückfragen geben. Sag einfach, es wurde intensiver oder konsumierte ich öfter o.s.ä.


Klar habe ich Cannabis nicht NUR wegen des Stresses konsumiert, es hat mir natürlich auch irgendwo gefallen.

Das wir alle unseren Spaß an Drogen hatten ist ja offenkundig, würde ich aber nicht erwähnen.

Oft habe ich es aber unbewusst mit stressigen Situationen verbunden. (z.B heute hab ich Prüfung, danach rauch ich erstmal ein dicken Joint) und mich so auch irgendwie immer „rausgeredet“.

Gehört eher zu Frage 21.

Versuche die Frage 3 noch etwas datierter darzustellen. Wenn ich mir das so durchlese, dann gehen die zeitlichen Angaben und Mengenangaben etwas unter, es sind die Gelegenheiten sehr vordergründig dargestellt, finde ich.
Wenn dein Beginn in den 20er war, dann kann man davon ausgehen, dass du dich noch gut daran erinnern müsstest.
Du könntest für dich als Hilfe in deinen Notizen eine tabellarische Konsumbiografie erstellen, oder dir einfache Excel Kalender ausdrucken und die Tage ankreuzen.

4. Haben Sie Drogen zusammen mit Alkohol konsumiert?
Nein, ich habe nie gekifft und Alkohol dazu getrunken.

Ist meine persönliche Meinung: lass so Worte wie gekifft weg und sage lieber Cannabis konsumiert. Ich finde es vorteilhaft wenn man an der Aussprache erkennen kann das man nun distanziert zur Droge steht, unterstreicht deine Veränderung. Sprache macht mehr aus als man oft glaubt.

Die Wirkung von Alkohol gefällt mir nicht.
Warum trinkst du ihn dann, wenn er dir nicht gefällt? Das beschert dir nur Rückfragen wo dich der GA festnageln könnte.

16. Wie oft waren sie bereits unter Drogeneinfluss im Straßenverkehr unterwegs?
Wenn ich bedenke, dass man als regelmäßiger Konsument auch noch bis zu 72h nach dem Konsum unter dem Einfluss von Cannabis steht, bin ich ca. 15-20x unter dem Einfluss von THC gefahren.
Das passt nicht wirklich zu deinem Konsum Muster und deiner Aussage das du Missbrauch getrieben hast.
In den aktuelleren Threads wird das Thema erwähnt, hab dazu auch Beiträge geschrieben. Lies dich dazu noch etwas mehr ein, das kann besser aufgearbeitet werden.
Tip: wenn du die oben erwähnte Konsumdoku via Kalender machst, isses leichter die Fahrten zu ermitteln. Ich gehe davon aus das du ein eigenes Auto hast?

Frage 17
Irgendwo war mir bewusst, das ich das nicht darf.

Lass das weg, klingt nach Vorsatz. Ergänze es lieber das du dir damals nicht über die Risiken aufgeklärt warst o.s.ä....

Frage 21
Kurz gefasst waren die persönlichen Hintergründe anfangs die Neugier und als es dann schlimmer wurde eben die Angst vor Abweisung, ein geringes Selbstwertgefühl und Stress.

Auch hier, das schlimmer finde ich ungeschickt formuliert.
Ansonsten sind deine inneren und äußeren Motive erkennbar

23. Gab es Ereignisse in Ihrem Leben, die zu verstärktem Konsum geführt haben?
Ja, die Prüfungsphase in der Ausbildung und der damit verbundene Druck sowie Stress in der Schule und auf der Arbeit haben dazu geführt, dass ich mehr Cannabis konsumierte. Zudem musste ich mir nach der Ausbildung einen neuen Job suchen, was mich auch gestresst hat und ich dadurch mehr konsumierte.
Zeitangaben fehlen. Der GA sollte so einfach wie möglich das was du sagst nachvollziehen können

24. Haben Sie sich an Jemand um Hilfe gewandt, um den Drogenkonsum zu beenden?
(Warum, wann, wer?)

Es gab bei mir zwei Auffälligkeiten, einmal die mit dem Auto und ca 4 Wochen später wurde ich zu Fuß mit Cannabis erwischt.Nach der ersten Auffälligkeit wollte ich es nicht wahrhaben. Ich habe dennoch weiter konsumiert aus Angst von meinen Freunden nun abgewiesen zu werden. Nachdem ich davon erzählte, gab es auch Kommentare wie „scheiß auf die MPU, kiff lieber noch ein bisschen“ die mich natürlich indirekt beeinflusst haben. Ich hatte höllische Angst alleine dazustehen, nur weil ich kein Cannabis mehr konsumiere und es war auch wieder eine Stressituation die mich ja wie schon gesagt, mit dem Rauchen von Cannabis kompensieren wollte. Bishin zur zweiten Auffälligkeit habe ich also weiter konsumiert. Nach der zweiten Auffälligkeit war ich am Ende, bin in mich gegangen und habe dann Hilfe bei meiner Familie gesucht. Wir haben ausführlich darüber gesprochen und sind auch zum Entschluss gekommen, dass ich den Kontakt zu meinen Freunden abbrechen muss, um aus diesem Teufelskreis herauszukommen, was ich dann auch letztendlich tat, obwohl es mir sehr schwerfiel. Sie versuchten auch mich zu überreden und auf mich einzureden bis ich sie dann einfach blockiert habe. Zudem habe ich dann wieder den Kontakt zu alten Freunden aus der Berufsschule gesucht, die nicht konsumierten. Sie hatten Verständnis und haben mich auch bei der ganzen Sache unterstützt. Das tat mir sehr gut und hat mir auch in den ersten Wochen sehr geholfen, die Abstinenz beizubehalten da ich nun endlich mal Dinge tat, die nicht mit den Konsum von Cannabis verbunden waren. (Essen gehen, Kino, shoppen, Museum etc.) Einer dieser Berufsschulfreunde hat mich dann in „seine“ Freundesgruppe mit integriert und ich habe hier nun auch schon einige neue Freundschaften geschlossen und bin unendlich dankbar dafür, nun „richtige“ Freunde zu haben, die einem auch helfen.

Da hast du den Kern der Frage nicht ganz getroffen. Einen Teil deiner Antwort passt mehr zu: wie dein Umfeld reagiert hat.

29. Waren sie drogenabhängig?
Nein, aber ich habe starken Missbrauch von Cannabis betrieben.
Nur mit nein beantworten. Ob du starken Missbrauch betrieben hast entscheidet der GA.

32. Beschreiben Sie den Punkt, an dem Sie sich für ein abstinentes Leben entschieden haben (Knackpunkt)

Der Knackpunkt war tatsächlich erst die Personenkontrolle, bei der Cannabis an mir gefunden wurde. Mir wurde bewusst, dass wenn ich so weiter mache ich in immer mehr Schwierigkeiten geraten werde und habe mich dann dazu entschieden, abstinent zu leben und den Kontakt zu meinen damaligen Freunden schwerenherzens abzubrechen um aus diesem Teufelskreis herauszukommen.
Möglich dass das dem GA zu wenig ist und nach haken wird


41. Wie wollen Sie es gegebenen Falls in Zukunft verhindern, nochmals unter Drogeneinfluss ein KFZ zu führen?
Indem ich meine Abstinenz strikt einhalte und mich mit meinen Problemen auseinandersetzte und darüber rede und nicht direkt auf Cannabis zurückgreife um die Probleme für ein paar Stunden zu vergessen. Denn durch Vergesslichkeit verschwinden die Probleme nicht gleich.

42. Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?


Im Rahmen der Aufarbeitung ist mir bewusst geworden, dass sich meine Probleme und Stresssituationen durch Cannabis nicht in Luft auflösen sondern nur aufgeschoben werden. Einen Rückfall schließe ich aus da ich keinerlei Kontakt mehr zu Drogen und deren Konsumenten habe. Sollte ich dennoch in eine Stresssituation geraten oder Probleme haben, weiß ich nun das ich mich an meine Familie und im Ernstfall an z.B Psychologen oder proffesionelle Hilfe wenden kann.

Das ist zu wenig. Da muss mehr kommen.
Lies noch ein wenig im forum, aktuellere threads und gute FB...vielleicht kommst du von selbst drauf, falls nicht, helfe ich gerne.

Ansonsten finde ich den FB von der Thematik ok.

Am besten FB überarbeiten und rein stellen.

LG
 

Hans64

Stamm-User
Hey...mir kam heute dein FB irgendwie so vertraut vor und habe jetzt zum Zeitvertreib am Abend einfach mal nachgeschaut.
Kann es sein das du einiges aus guten FB adaptiert hast, zum Teil ist sogar der Wortlaut gleich?

Kann ja auch sein das ich mich irre und es ein sehr ähnliche Fälle sind...
Soll jedenfalls bitte nicht als Vorwurf oder Kritik verstanden werden.

Auf jeden Fall wollte ich damit sagen, dass die Gutachter gerne Rückfragen stellen um zu sehen ob das die Wahrheit oder gut aufgearbeitet ist und nicht nur ne oberflächliche Story.
Die Art wie diese Rückfragen kommen kann man zum Teil in den Gutachten sehen die User hier eingestellt haben oder in den Erfahrungsberichten...aber eben nur zum Teil. Die beste Vorbereitung auf diese Rückfragen ist ein gute persönliche Aufarbeitung um nachvollziehbar und widerspruchsfrei das Gespräch zu bestehen.
 

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thomaasrcl

Benutzer
Hallo @Hans64 ,

da liegst du nicht ganz falsch. Habe in den guten FB mit hohen Werten nachgelesen und viele Dinge haben sich hier einfach sehr geähnelt weswegen ich es teilweise ein wenig umgeschrieben und so übernommen habe.
 

thomaasrcl

Benutzer
Fällt mir aber auch nun selbst auf, das ich die Satzstellung teilweise sehr identisch übernommen habe. Aber die Story an sich stimmt so :)

Danke dir jedenfalls für den Hinweis!

Aber eine Frage; Ich habe ja noch ca. ein Jahr bis zur MPU. Wie beurteilst du hier meine Aufarbeitung in Bezug darauf, dass diese sich ja noch ein Jahr zieht.
 

Hans64

Stamm-User
Aber eine Frage; Ich habe ja noch ca. ein Jahr bis zur MPU. Wie beurteilst du hier meine Aufarbeitung in Bezug darauf, dass diese sich ja noch ein Jahr zieht.

Guten Morgen,
Vom timing her bist Du auf alle Fälle super früh dran, d.h. Du hast noch jede Menge Zeit dich zu entwickeln.
Und du bist klar im Vorteil zu diejenigen die auf den letzten Drücker hier ihren FB einstellen.

Psychologien gehen davon aus, das richtige Veränderungen in Persönlichkeit und Verhalten viel Zeit, ca 1 Jahr benötigten.
Deswegen glaube ich, daß sich in deinem FB der letzte Part "warum passiert das nicht wieder" und die Frage "Wie haben Sie die Umstellung zur Abstinenz erlebt?" noch einiges verbessern wird wenn du am Ball bleibst.
An dieser Stelle sage ich gern, weiter hin im Forum fleißig lesen, vorallem in den aktuelleren Threads die Korrekturen von Max mit einbeziehen (das half mir persönlich sehr um das alles in seiner Tiefe zu verstehen)

Das du die Thematik erkannt hast, sieht man auf alle Fälle.

Machst du dein screening auch in deinem gewählten MPI?
 

thomaasrcl

Benutzer
Hallo @Hans64 ,

das freut mich wirklich zu hören.

Das Thema Screening stellt mich aktuell vor die größte Hürde. - ich bin aktuell auf Geschäftsreise, welche demnächst eigentlich enden sollte. Sie wurde nun aber auf unbestimmte Zeit verlängert, da das Projekt noch nicht abgeschlossen ist. Daher weiß ich nicht, wann ich zurückkomme bzw. wann ich das Screening starten kann.

Denke aber nicht, dass es die selbe Stelle sein wird.
 

thomaasrcl

Benutzer
Hallo zusammen,

wollte mich mal kurz melden. Habe gerade viel um die Ohren und kam bisher nicht dazu, den Fragebogen zu korrigieren.

Habe mitbekommen das @Max wieder da ist.
Eventuell hast du ja Zeit meinen Fragebogen mal durchzuchecken, würde mich freuen :)

LG
 

thomaasrcl

Benutzer
Alles klar @Max !

Ich gucke, das ich ihn in Laufe der kommenden Woche einstelle.

Ich komme im am 5. Dezember wieder nach DE muss aber nach Silvester wieder ins Ausland für einige Wochen, daher zieht sich das mit den Abstinenznachweisen leider.

Es gibt zertifizierte Labore dort. Jedoch kann man dort keinen „Vertrag“ über Monate abschließen sondern nur „einmalig“ ein Test machen bzw. man wird nicht einbestellt sondern muss eben jeden Monat selbst dort hin gehen. Und das passt den Gutachtern hier in DE bestimmt nicht, oder?

Oder meint ihr, dass wenn ich wirklich alle 2 Wochen einen freiwilligen Test mache, dies anerkannt wird?
 

savoy

Stamm-User
Ich würde die Problematik mit dem MPI deiner Wahl mal absprechen... Die werden dir schon sagen, was anerkannt wird. Und am besten schriftlich geben lassen
 
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Reaktionen: Max

thomaasrcl

Benutzer
Hi zusammen,

wollte mich nur mal wieder kurz melden..

Die Nachweise im Ausland werden leider nicht anerkannt bzw. jedes MPI sagt etwas anderes aber nichts konkretes.

Der Fragebogen kommt dieses WE. :)
 
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