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Drogen-MPU wegen Fahrt unter THC und Methamphetamin

Habe rein geschaut. 4 Zettel. Zu jeder Sitzung einen und ergänzende Notizen.

-Konsumkurve-Lebenslauf,
-Zusammenhänge Motive+Rückfallgefahren,
-Verhaltenstherapeutisches (ABC-Analyse) anhand Unterschieden druff->nüchtern
-Sonstiges wie Alkohol, Verwaltungsrecht, nicht vor Anderen pinkeln können

Alles furchtbar schlecht lesbar. Jetzt kommen aber viele Erinnerungen an die einzelnen Sitzungen wieder hoch.
Erstmal vorab.
Emotionales Syndrom hat sie notiert. Wir haben aber nur bis zu Nala zurückgeschaut.

Ich finde aber nichts zwecks Einordnung D, nur „FE-Entzug hat mich vor Schweißausbrüchen und „Suchtdruck“ bewahrt“.
Beachte Gänsefüßchen an Suchtdruck.
Bezüglich Entzugserscheinungen habe ich erklärt dass mich die TF so umgehauen hat, dass ich keinen anderen Gedanken mehr fassen konnte und einfach nur auf/abgeschreckt war. Dazu hat sie „Angst vor sozialem Abstieg und Gesichtsverlust“ notiert.
Getröstet hab ich mich da ja noch mehrmals mit der Bong.
Ich bin auch wirklich nach der TF heim gekommen und habe mir erstmal einen geraucht. :smiley842:
Sonst hätte mich die Angst zerrissen. Ich bin stundenlang Runden in der Garage gelaufen.

Wir sind gut in der Spur. Zu Beitrag 8 kann ich noch ein bisschen ergänzen und freue mich wieder einen kleinen Schritt weiter zu sein. :smiley138:
 
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Das, was du bei ihr machst, hört sich schon sehr vernünftig an.

Hast du einen der Selbsttest schon machen können ?
Das Ergebnis könntest du ja bei ihr besprechen, oder ?

Und hier natürlich auch.

LG :smiley138:
 
Guten Morgen,
Die Tests nehme ich bald in Angriff. …Und werde ganz viel zu ihr mitnehmen.

Das Kind hat Ferien und will bespielt werden, damit es nicht wie Papa nur am Tablet klebt. :smiley22:

Dabei singe ich „Jugendliebe“ aber mit EUREN Nicknames. Ich weiß nur noch nicht wie ich zuerbiswolke und Bernie einbaue…

*sing* Joost und Karl-Heinz bringt, den Tag wo man beginnt… *sing* :D
 
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oje!
*kicher

(hoffentlich bereust Du das nicht^^)

_____________________________
Ok, das hier fand ich spannend:
„Angst vor sozialem Abstieg und Gesichtsverlust“
Da hast Du also Angst vor sozialem Abstieg und konsumierst ausgerechnet das, was den sozialen Abstieg mit am meisten befeuert?
Und das war Dir schon während des Konsums bewusst?

Aaaalso.... es könnte sein, dass Dich ein Gutachter da schon arg in der D1 sieht, so insgesamt - und dann könnte Dir ein niedriger Alkoholkonsum womöglich das Genick brechen, der will dann vllt Abstinenz von allen rückfallgefährdenden Stoffen sehen, dazu gehört auch Alkohol, weil ja bekanntlich unter Alkohol die Selbstkontrollfähigkeiten schwinden :/

aus den buk:

Forderungen:
D1.3: Es besteht eine anhaltende und nachvollziehbar dokumentierte Abstinenz von Drogen inkl. Cannabis bei gleichzeitigem Alkoholverzicht.”
Anmerkung:
Beim Vorliegen einer Drogenabhängigkeit birgt der Konsum anderer psychoaktiver, berauschender Substanzen ein hohes Rückfallrisiko, sodass eine Drogenabstinenz nicht selektiv für die missbrauchte Substanz eingehalten werden kann, sondern Drogenfreiheit (einschl. Cannabis) umfassend bestehen und auch einen Verzicht auf Alkohol umfassen muss.
Also: eine intrinsisch getragene Abstinenzentscheidung auch hinsichtlich Alkohol, mit 6 Monaten Nachweisen

Aus Zeitplan-Gründen würde ich vllt nochmal mit der Vorbereiterin eine D1 / D2 Einschätzung durchgehen, nur so zur Sicherheit. Für meinen Geschmack lieferst Du zwischen den Zeilen zu viele D1-Kriterien, mit einer D2 könntest Du vor so manchen Gutachter scheitern, schon bei der "Eintrittskarte" :/
Aber ich kann mich natürlich täuschen, Deine Vorbereiterin hat da mehr Detailinformationen...
 
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„Angst vor sozialem Abstieg und Gesichtsverlust“

Das bezieht sich darauf warum ich sofort nach der TF mit Meth aufgehört habe. Und warum die TF so reingehauen hat. Ausschließlich darauf.

Wir waren ja zuletzt beim Thema Ausstieg und das haben wir dazu erarbeitet.
 
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ah ok...
Dann darf die Angst vor sozialem Abstieg mit in die MPU, und zwar als fundamentaler Auslöser für eine Neuausrichtung im Leben :)
(das ist die Funktion von "Angst")

Der Gutachter könnte jetzt erwarten, dass Du ein derartig eindrucksvolles Erlebnis für Dich ausweitest und Alkohol mit integrierst - und er könnte Dich fragen, wozu es den Alkohol, besonders nach dieser fundamentalen Erfahrung, überhaupt noch braucht...

Hättest Du eine gute Antwort darauf?
 
Die Antwort würde ich so versuchen zu formulieren und hab es im Fragebogen schon drin gehabt. Ich kopier es einfach 1:1. Stichworte wären chemischer Impuls und ja, es klappt inzwischen sehr gut ohne Bier. Was ich nüchtern anpacke, wird geil und schnell fertig.

  • Das Kiffen war immer mit dem Gang in die Garage und dem Griff zur Bong verbunden. Ich habe Zigaretten immer verschmäht und zu Hause meine Nikotinsucht ausschließlich mit der Bong gestillt, also z.B. morgens Tabak pur geraucht. Nur unterwegs rauchte ich Zigaretten. Wenn ich kiffte krümelte ich Gras zum Tabak dazu. Der Griff zur Bong in so vielen Freizeitsituationen hatte sich im Kopf festgesetzt und es war anfangs schwer ohne den chemischen Impuls. Vor allem bezüglich Arbeiten rund ums Haus und meinen Hobbies. Ich machte mir deshalb einen Wochenplan mit unumgänglichen Tätigkeiten wie Aufräumen, Putzen, Gartenarbeit, Rasenpflege etc. um nichts auf die lange Bank zuschieben. Wir vereinbarten in der Familie regelmäßige Belohnungen in Form von Bestellungen, Wochenendtrips und Einkaufstouren. Es waren monatlich 600eu mehr in der Kasse die vorher für Drogen drauf gingen.
  • Ich hörte hobbymässig immer sehr gerne Musik auf meiner selbstgebauten Hifi-Anlage in der Garage. Es war ebenfalls festes Ritual hierzu zu kiffen. Ich konnte da die ersten Monate garnicht ran. Ich hatte mir immer eingeredet dass THC mein Gehör verändert/verbessert und nüchtern kam nicht mehr so richtig Spaß auf. Ich habe dann beschlossen mir neues Equipment zu kaufen und neue Lautsprecher zu bauen. Dazu trank ich 1-2 mal in der Woche auch mal ein 0,33l Bier zum Anschubsen. Die Holzarbeiten und die elektronische Abstimmung gingen mir besser denn je von der Hand und das Ergebnis nach einigen Wochen war großartig. Es klingt besser denn je und macht wieder Spass. Ich habe gemerkt wenn ich ausgepowert bin, kann ich wunderbar bei etwas Musik ausspannen. Das klappt mittlerweile auch ohne ein Bier dazu.
 
Es geht doch in der Frage, die der liebe @joost stellvertretend für den Gutachter gestellt hat, um Alkohol…:smiley2204:

Könntest du den „chemischen Impuls“ mal sehr genau ausführen ?
 
Es braucht ihn nicht mehr. Es ging mir darum dass ich wieder Spaß an Dingen entwickle, die mir unter Substanzeinfluss Spaß gemacht und mit Substanzen im Kopf verbunden waren. Ich brauche doch nicht zu behaupten dass ich in der Garage (meinem Hobby- und Lieblingsort) nüchtern einfach genau so „abgehe“ wie vorher. Um die Umstellung zu schaffen und überhaupt positive Erfahrungen zu sammeln, habe ich anfangs ein kleines Bier „benutzt“. Nicht um mich zu berauschen sondern als Anschubser um etwas anzufangen dass den ganzen Tag dauert und mir Spaß macht wenn ich es erstmal begonnen habe. Das habe ich da und nur da gemacht. Nicht im Haushalt, vor Unternehmungen, nur um die Verbindung Garage-Bong aus dem Kopf zu kriegen. Ich weiß dass es aus Eurer Sicht ein schlechter Weg ist. Ich bin wochenlang nicht in die Garage gegangen, so hab ich es geschafft und ich verbringe dort wieder viel Zeit und fange Neues an, ohne ein Bier anzurühren.
 
so.. jetzt kommt ein längerer Text :)

Die buk sind teilweise widersprüchlich und, obwohl Goldstandard in der Begründung von gutachterlichen Entscheidungen, oft nicht sonderlich gelungene Prosa. Als Vorbereiter (und als solcher verstehe ich mich auch hier im Forum) ist man davon abhängig, einschätzen zu können, was Gutachter aus diesem Machwerk machen, es geht immerhin darum, eine gutachterliche Einordnung vorwegzunehmen.

Wenn DEINE Vorbereiterin da maßgeblich mit daran beteiligt ist, wird sie, das würde ich annehmen, auch guten Austausch mit Gutachtern haben, also gut einschätzen können, wie Gutachter die buk für sich auslegen. An dieser Stelle würde Dein Fall tatsächlich eine beiderseitige Hilfe darstellen - Du bekommst von uns Input, was wir für riskant / fraglich halten ... und wir hier könnten profitieren von der Einschätzung Deiner Vorbereiterin, schlicht, um uns selbst zu kalibrieren.

Das ist einer der Hauptgründe, weshalb ich hier so manches mit der Lupe vergrößere.

Und wenn ich schon dabei bin:
DAS hier ->
Könntest du den „chemischen Impuls“ mal sehr genau ausführen ?
würde mich auch interessieren.*

So ein chemischer Impuls ist ja etwas, das jenseits Deiner Kontrolloptionen liegt - quasi gottgegeben. Biologisch. Kommt einfach, kann man nix machen.
Es ist aber nun eine Stabilitätsforderung, dass man seine Impulse erkennt, besonders die Auslöser, weil man nur dann in der Zukunft eine Gegenwehroption hat. Deshalb glaube ich, dass so eine laxe Begründung "jo mei, chemischer Impuls" ein MPU-Killer sein kann. Dort stünde am Ende "hat sich noch nicht ausreichend mit seinem Konsumproblem auseinandergesetzt".

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* und auch, wie Deine Vorbereiterin darauf reagiert
 
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Ich denke unsere Posts haben sich überschnitten. Ist ok, ich lasse solche Erklärungen einfach weg, zu verfänglich.

Zu der Frage wozu es Alkohol überhaupt braucht, kann ich Dir nur sagen: Es BRAUCHT ihn nicht aber es hat mir bisher keiner verboten. 6 Monate Abstinenz kann ich nicht mehr nachweisen, der Drops ist gelutscht. Wenn ich es muss, Pech gehabt. Können wir nicht mehr ändern.

@joost
Soll ich Dir den Kram kopieren und per PN zu schicken. Hab ich kein Problem mit.
 
Ist ok, ich lasse solche Erklärungen einfach weg, zu verfänglich.
nein, bloß nicht!

Wenn uns hier was auffällt, können wirs zurückmelden und Du schaust, ob da was dran ist. Wenn Dir das beim Gutachter rausrutscht, nimmts Dir womöglich Chancen.
Selbst, wenns MIssverständnisse sind.

Verfänglich kostet Dich hier vllt Nerven - beim Gutachter dann aber 1000€.
 
Zum Thema längerer Text…
Ob das fruchtbar ist, kann ich nicht beurteilen. Zwischen uns filtert nicht nur die Textform unserer Kommunikation. Wir sprechen auch nicht die selbe Sprache. Du fachlich, ich bäuerlich. ;)

Es braucht ihn nicht mehr. Es ging mir darum dass ich wieder Spaß an Dingen entwickle, die mir unter Substanzeinfluss Spaß gemacht und mit Substanzen im Kopf verbunden waren. Ich brauche doch nicht zu behaupten dass ich in der Garage (meinem Hobby- und Lieblingsort) nüchtern einfach genau so „abgehe“ wie vorher. Um die Umstellung zu schaffen und überhaupt positive Erfahrungen zu sammeln, habe ich anfangs ein kleines Bier „benutzt“. Nicht um mich zu berauschen sondern als Anschubser um etwas anzufangen dass den ganzen Tag dauert und mir Spaß macht wenn ich es erstmal begonnen habe. Das habe ich da und nur da gemacht. Nicht im Haushalt, vor Unternehmungen, nur um die Verbindung Garage-Bong aus dem Kopf zu kriegen. Ich weiß dass es aus Eurer Sicht ein schlechter Weg ist. Ich bin wochenlang nicht in die Garage gegangen, so hab ich es geschafft und ich verbringe dort wieder viel Zeit und fange Neues an, ohne ein Bier anzurühren.
Also war das jetzt gut? So und nur so meinte ich das mit chemischer Impuls. Einen Schubser um anfangs vom Sofa hochzukommen.
 
Selbsttest zum Substanzkonsum

In den letzten 3 Monaten

•wie oft?
Täglich
•wie oft starkes Verlangen?
Täglich, Gewohnheit spielte Rolle, kein Craving
•wie oft zu Problemen geführt
2 Mal angekreuzt (innerhalb einem Jahr, FS weg, Job weg, Gesundheit geht noch)
•wie oft Pflichten vernachlässigt
2 Mal angekreuzt (innerhalb einem Jahr, FS weg, Job weg)
•Personen/Umfeld besorgt?
Nein, hat ja keiner gewusst (Hinweise ich solle mehr essen, gab es)
•Kontrolle/Reduktion/Aufgabe des Konsums versucht und nicht geschafft?
Nie

Wie vermutet…
Ich tänzelte so zwischen mittlerem Risiko und Abhängigkeit. Wenn ich wirklich nur die letzten 3 Monate Konsum betrachte, nicht abhängig.
Zünglein an der Waage ist besorgtes Umfeld.
 
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