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Du, das kann schon sein^^und der Aussage ich sei auf einem guten Weg. Nicht mehr nicht weniger.




Da hast Du also Angst vor sozialem Abstieg und konsumierst ausgerechnet das, was den sozialen Abstieg mit am meisten befeuert?„Angst vor sozialem Abstieg und Gesichtsverlust“
Also: eine intrinsisch getragene Abstinenzentscheidung auch hinsichtlich Alkohol, mit 6 Monaten NachweisenForderungen:
D1.3: Es besteht eine anhaltende und nachvollziehbar dokumentierte Abstinenz von Drogen inkl. Cannabis bei gleichzeitigem Alkoholverzicht.”
Anmerkung:
Beim Vorliegen einer Drogenabhängigkeit birgt der Konsum anderer psychoaktiver, berauschender Substanzen ein hohes Rückfallrisiko, sodass eine Drogenabstinenz nicht selektiv für die missbrauchte Substanz eingehalten werden kann, sondern Drogenfreiheit (einschl. Cannabis) umfassend bestehen und auch einen Verzicht auf Alkohol umfassen muss.
- Das Kiffen war immer mit dem Gang in die Garage und dem Griff zur Bong verbunden. Ich habe Zigaretten immer verschmäht und zu Hause meine Nikotinsucht ausschließlich mit der Bong gestillt, also z.B. morgens Tabak pur geraucht. Nur unterwegs rauchte ich Zigaretten. Wenn ich kiffte krümelte ich Gras zum Tabak dazu. Der Griff zur Bong in so vielen Freizeitsituationen hatte sich im Kopf festgesetzt und es war anfangs schwer ohne den chemischen Impuls. Vor allem bezüglich Arbeiten rund ums Haus und meinen Hobbies. Ich machte mir deshalb einen Wochenplan mit unumgänglichen Tätigkeiten wie Aufräumen, Putzen, Gartenarbeit, Rasenpflege etc. um nichts auf die lange Bank zuschieben. Wir vereinbarten in der Familie regelmäßige Belohnungen in Form von Bestellungen, Wochenendtrips und Einkaufstouren. Es waren monatlich 600eu mehr in der Kasse die vorher für Drogen drauf gingen.
- Ich hörte hobbymässig immer sehr gerne Musik auf meiner selbstgebauten Hifi-Anlage in der Garage. Es war ebenfalls festes Ritual hierzu zu kiffen. Ich konnte da die ersten Monate garnicht ran. Ich hatte mir immer eingeredet dass THC mein Gehör verändert/verbessert und nüchtern kam nicht mehr so richtig Spaß auf. Ich habe dann beschlossen mir neues Equipment zu kaufen und neue Lautsprecher zu bauen. Dazu trank ich 1-2 mal in der Woche auch mal ein 0,33l Bier zum Anschubsen. Die Holzarbeiten und die elektronische Abstimmung gingen mir besser denn je von der Hand und das Ergebnis nach einigen Wochen war großartig. Es klingt besser denn je und macht wieder Spass. Ich habe gemerkt wenn ich ausgepowert bin, kann ich wunderbar bei etwas Musik ausspannen. Das klappt mittlerweile auch ohne ein Bier dazu.
würde mich auch interessieren.*Könntest du den „chemischen Impuls“ mal sehr genau ausführen ?
nein, bloß nicht!Ist ok, ich lasse solche Erklärungen einfach weg, zu verfänglich.
Also war das jetzt gut? So und nur so meinte ich das mit chemischer Impuls. Einen Schubser um anfangs vom Sofa hochzukommen.Es braucht ihn nicht mehr. Es ging mir darum dass ich wieder Spaß an Dingen entwickle, die mir unter Substanzeinfluss Spaß gemacht und mit Substanzen im Kopf verbunden waren. Ich brauche doch nicht zu behaupten dass ich in der Garage (meinem Hobby- und Lieblingsort) nüchtern einfach genau so „abgehe“ wie vorher. Um die Umstellung zu schaffen und überhaupt positive Erfahrungen zu sammeln, habe ich anfangs ein kleines Bier „benutzt“. Nicht um mich zu berauschen sondern als Anschubser um etwas anzufangen dass den ganzen Tag dauert und mir Spaß macht wenn ich es erstmal begonnen habe. Das habe ich da und nur da gemacht. Nicht im Haushalt, vor Unternehmungen, nur um die Verbindung Garage-Bong aus dem Kopf zu kriegen. Ich weiß dass es aus Eurer Sicht ein schlechter Weg ist. Ich bin wochenlang nicht in die Garage gegangen, so hab ich es geschafft und ich verbringe dort wieder viel Zeit und fange Neues an, ohne ein Bier anzurühren.